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Freies Wort vom 07.03.2011

Deutsch-russisches Treffen von Absolventen

Der „Nanopositionier- undNanomesstechnik“ ist ein Alumni-Treffen der Deutschen Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät des Moskauer Energetischen Instituts und der TU Ilmenau gewidmet.

Ilmenau – Vom 21. bis 25. März findet an der TU Ilmenau eine Alumni-Fachtagung der German Engineering Faculty MEI-TU Ilmenau statt. Das bedeutet: Absolventen der gemeinsamen Deutschen Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät des Moskauer Energetischen Instituts (MEI) und der TU Ilmenau treffen sich in Ilmenau, um sich über die modernsten Entwicklungen in der Forschung zur Nanopositionier- und Nanomesstechnik zu informieren, Unternehmen im Umfeld der TU Ilmenau zu Besuchen, mit dem Ziel des Kontakte aufzubauen und einen Erfahrungsaustausch mit Forschergruppen zu führen.

Im September 2007 wurde die German Engineering Faculty MEI-TU Ilmenau in Moskau gegründet. Damit wurde eine seit Jahrzehnten bestehende partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen MEI und TU Ilmenau auf eine neue Ebene gehoben. Studierende an der Deutschen Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät in Moskau können Doppelabschlüsse der beiden Hochschulen erwerben, früher Doppeldiplome, heute Doppelmaster. Die Fachtagung wird vom Fachgebiet Rechnerarchitekturen der Fakultät für Informatik und Automatisierung unter der Leitung von Professor Wolfgang Fengler ausgerichtet. Projektkoordinator ist Klaus-Dieter Fritz.

Neben Fachvorträgen finden Diskussionen zur Kultur deutscher Unternehmen in Russland, zum Bildungswesen in Russland sowie zur aktuellen Zusammenarbeit zwischen dem MEI und der TU Ilmenau statt. So stehen Besuche in der SIOS Messtechnik GmbH im IMMS sowie in der ISLE GmbH auf dem Programm. Am letzten Tag wird eine Exkursion nach Eisenach geboten.

Thüringer Allgemeine vom 11.03.2011

FDP-Politiker besuchten Universität

Internationale Beziehungen kennenzulernen, ist das Ziel mehrerer Kreisfahrten / Ilmkreis war erste Station

ILMKREIS. Mitglieder des Landesfachausschusses Internationale Politik der FDP Thüringen sowie FDP-Politiker der Landes- und Kommunalebene reisten am Montag durch den Ilmkreis. Wie Kreisvorsitzender Kurt Schlenstein informiert, soll Ziel dieser und weiterer Kreisbereisungen sein, die internationalen Beziehungen Thüringen in Wirtschaft, Kultur und Bildung kennenzulernen, zu fördern und möglichst dauerhaft zu gestalten.

Ein Besuchsort der Politiker, so Schlenstein, war das Akademische Auslandsamt der TU Ilmenau. Dessen Leiterin Gudrun Matthies habe in einem kurzweiligen Vortrag die vielfältigen Verbindungen der Universität in alle Welt erklärt.

Zielregionenverantwortliche bemühten sich speziell um Studienbewerberinnen in Asien, Südamerika, dem Balkan, einigen arabischen Ländern, Russland und ehemalige GUS-Staaten. Eine vielseitige Unterstützung durch das Akademische Auslandsamt würden die Studierenden bei der Vorbereitung und Gestaltung von Auslandssemestern und -praktika erfahren.

Auf besonderes Interesse sei bei den FDP-Politikern das Projekt „Deutsche Ingenieurfakultät am Moskauer Energetischen Institut (MEI)“ gestoßen, sagte Kurt Schlenstein. Studenten des MEI mit ausgezeichneten Leistungen könnten innerhalb dieser Fakultät einen zusätzlichen Masterabschluss der TU Ilmenau als „Double Degree“ in verschiedenen Studiengängen erwerben. Diese Möglichkeit des doppelten Abschlusses werde zurzeit mit weiteren ausländischen Hochschulen vorbereitet.


Als Problem sehe Gudrun Matthies die Vergleichbarkeit der Bachelor-Studiengänge in den europäischen Ländern. Diese sei aber selbst in Deutschland nicht immer gegeben, habe FDP-Stadtchef Philipp Ruchala angemerkt, selbst Student an der TU Ilmenau.

Pressemitteilung der TU Ilmenau, 18.03.2011

TU Ilmenau baut Beziehungen mit Russland aus

Moskauer Energetisches Institut

Moskauer Energetisches Institut

Die Technische Universität Ilmenau baut auf einer viertägigen Tagung ihre traditionell starken Beziehungen zu Russland aus. Aus Anlass der über 10-jährigen gemeinsamen Ausbildung mit dem Moskauer Energetischen Institut, der renommiertesten technischen Universität Russlands, kommen vom 21. bis zum 25. März Alumni und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft zu einer Alumni-Fachtagung zur Mikro- und Nanotechnologie zusammen. Diese findet im Senatssaal im Leibnizbau, Langewiesener Straße 37 statt.

Im Jahr 1998 startete der erste gemeinsame deutschsprachige Studiengang von TU Ilmenau und Moskauer Energetischem Institut (MEI) „Ingenieurinformatik“, 2007 gründeten die beiden Forschungseinrichtungen die „German Engineering Faculty MEI-TU Ilmenau". In der Partneruniversität der TU Ilmenau können russische Studierende einen Doppelabschluss in den Masterstudiengängen Ingenieurinfor­matik, Elektro­technik und Informationstechnik, Maschinenbau und Technische Physik erlangen, Disziplinen, in denen die Ilmenauer Universität in zahlreichen Rankings weit vorne liegt. Während ihres Studiums halten sich die Studierenden zwölf Monate lang an der TU Ilmenau auf, wo sie unter anderem im Technologiepark rund um die Universität an konkreten Forschungsarbeiten mitwirken. In Russland ist eine solch praxisnahe Ausbildung traditionell deutlich weniger ausgeprägt.

Der Humboldtbau der TU Ilmenau

In der Wirtschaft genießt das Projekt „Deutsche Ingenieurfakultät MEI-TU Ilmenau“ heute hohes Ansehen. Die Berufsaussichten für die an der „German Engineering Faculty“ ausgebildeten Wissenschaftler sind aufgrund ihrer fachlichen und sprachlichen Qualifikationen nicht nur in Russland, sondern weltweit hervorragend. Die Siemens Deutschland AG hat das Projekt über mehrere Jahre mit Stipendien gefördert und derzeit plant Siemens Russland mit dem Moskauer Energetischen Institut neue Bildungsprojekte. Der Leiter der Technologieabteilung von Siemens Russland, Dr. Martin Gitsels, der bei der Ilmenauer Tagung zur Kultur deutscher Unternehmen in Russland sprechen wird, kommt auf eigenen Wunsch anschließend mit dem Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, und dem Prorektor für Bildung, Prof. Jürgen Petzoldt, zusammen, um mögliche weitere Kooperationen auszuloten. Das Forscherteam von Martin Gitsels hat verschiedene ingenieurwissenschaftliche Innovationen entwickelt, etwa für Gasturbinen, Wärmetauscher-Technologien oder Prozessautomatisierungen.

Auch in der Bildungslandschaft ist die „Deutsche Ingenieurfakultät MEI-TU Ilmenau“ hoch angesehen. Anlässlich des „Deutsch-Russischen Jahres der Bildung, Wissenschaft und Innovation 2011/2012“ wird die TU Ilmenau auf Bitten der Hochschulrektorenkonferenz das Vorzeigeprojekt deutscher Ingenieurausbildung und Personalentwicklung für die Zusammenarbeit mit Russland bei einer hochkarätig besetzten Bildungskonferenz, der „Management of Early-Stage Researchers' and Students' Mobility: Structures and Challanges“, am 21. und 22. Juni in Moskau vorstellen. Auch der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) schreibt der „German Engineering Faculty“ als erstes Kooperationsprojekt seiner Art in Russland Modellcharakter zu. Der DAAD förderte den Austausch der Studierenden finanziell, derzeit wird die Fortführung der Förderung geprüft.

Wesentliches Ziel der Tagung, die in zweijährlichem Rhythmus veranstaltet wird, ist es, den Alumni, also den ehemaligen Studierenden der „Deutschen Ingenieurfakultät“, die Möglichkeit zu geben, ihr Fachwissen auf den neuesten Stand zu bringen und wissenschaftliche und wirtschaftliche Kooperationen zu fördern. Tagungsschwerpunkt in diesem Jahr ist die Mikro- und Nanotechnologie mit Beiträgen aus Maschinenbau und Informatik zu hochpräzisen Positionier- und Messmaschinen. In diesem Forschungsbereich bestimmt die TU Ilmenau die Weltspitze.

Die einzige technische Universität Thüringens engagiert sich traditionell stark in Russland, einem der wichtigsten Handelspartner Deutschlands. Mit der Staatlichen Universität St. Petersburg ist derzeit ebenfalls ein Doppelabschlussabkommen in Vorbereitung. Die TU Ilmenau betrachtet solche gemeinsamen Ausbildungsprogramme als Flaggschiffe ihrer Internationalisierung. Die Einrichtung des deutschsprachigen Studienganges Ingenieurinformatik im Jahr 1998 fiel mit dem Beginn des „Bologna-Prozesses“ zusammen, der international übergreifende hohe Bildungsstandards zum Ziel hat. Während in vielen Bildungseinrichtungen mit der Umsetzung dieser Grundsätze von Internationalisierung hart gerungen wurde, setzte die TU Ilmenau mit dem Doppelabschluss eben diese Grundsätze von Anfang an kontinuierlich um. Insofern betrachtet die Universität die „German Engineering Faculty“ nicht nur als Erfolgsmodell, ebenso dient sie der Festigung des Studienstandortes Deutschland insgesamt und, wie jede internationale Arbeit im Bereich von Hochschulbildung und -forschung, der Entwicklung friedlicher und freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Völkern.

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DAAD Außenstelle Moskau April 2011

Годы идут, времена меняются, а Ильменау остается

Как много у нас друзей из разных стран? Как часто мы с ними переписываемся? Как часто встречаемся? Мы знаем ответы на эти вопросы потому, что мы из тех, кому посчастливилось жить и учиться в Германии, в городе Ильменау.

Изучение иностранного языка позволяет расширить не только кругозор и помочь в работе с иностранной литературой, но также позволяет стереть географические границы между странами. Знание иностранного языка помогает в полной мере понять глубину культуры другой страны. Для нас таковой стала Германия. Немецкий язык послужил фундаментом, ставшим основой для нашего многостороннего развития. Почему же Германия и немецкий язык, спросите Вы, если международный язык – английский? Ответ на этот вопрос очевиден – Германия по праву занимает одно из ведущих мест в области науки и технологии, а также имеет интересную историю и культурное наследие.

Но в Германии есть одно место, которое особенно притягивает – это город Ильменау, находящийся в самом центре Германии. Этот маленький, уютный городок сумел вместить в себя массу передовых технологий, которые разрабатываются и осваиваются в Техническом Университете Ильменау. Все лаборатории оборудованы по последнему слову техники. В научно-исследовательском процессе участвуют не только профессора и аспиранты самого Университета, но и достойные умы ведущих университетов других стран. Однако чтобы специалисты разных стран плодотворно могли работать вместе, требуется понимание, которое достигается по средствам общения на одном языке, в данном случае – немецком.

На протяжении многих лет ТУ Ильменау (Германия), Московский Энергетический Институт ТУ (Россия) и Львовский Политехнический Университет (Украина) реализуют программу обучения на немецком языке в Германии для своих студентов. Многие из этих студентов получают возможность поехать на годовое обучение в ТУ Ильменау, написать диплом и пройти практику на одной из немецких фирм. За этот период студенты приобретают не только научные знания и опыт работы, но и бесценный опыт межкультурного общения и самостоятельной жизни. Множество интересных и приятных людей, с которыми знакомишься в процессе учебы, остаются навсегда в твоей душе. После возвращения домой связи, которые укрепились за год, поддерживаются только по средствам интернета, что не идет ни в какое сравнение с живым общением. И постепенно та жизнь, которая окружала тебя на протяжении года, становится лишь приятным воспоминанием. Выпускник ВУЗа, став хорошим специалистом и найдя интересную работу, понемногу забывает о своей Alma mater, уходя с головой в повседневные дела.

Встреча выпускников партнерской программы между ВУЗами России, Германии и Украины в ТУ Ильменау стала для многих участников как будто глотком свежего воздуха, напомнила о чудесном времени, проведенном здесь, и вдохновила на новые жизненные свершения. Выпускники разных лет, приехавшие на встречу в ТУ Ильменау, увидели такой же уютный студенческий городок, в котором продолжают строиться все новые и новые учебные корпуса и лаборатории.

Отведенная на эту встречу неделя, позволила всем встретиться со своими научными руководителями, обсудить сферу своей деятельности, принципы и методы работы. Помимо этих приятных встреч были организованы обзорные лекции и доклады некоторых кафедр и отдельных фирм, таких как SIOS, IMMS, ISLE, занимающихся нанотехнологиями и участвующих в разработке наноизмерительных машин, а также, исследующих эффективное использование альтернативных источников электроэнергии. Были представлены научные достижения, продемонстрированы последние разработки и испытательные образцы. Также описаны проблемы и перспективы, которые сопровождают каждый шаг развития и модернизации. Участие в дискуссиях и круглых столах было интересным и полезным, как для выпускников, так и для организаторов встречи и представителей фирм, позволило взглянуть на привычные вещи по-новому.

Как известно, все хорошее когда-то заканчивается. Завершилась и недельная встреча выпускников ТУ Ильменау, но она позволила увезти с собой частичку радушного тепла, дружественной атмосферы, новые знания в научной сфере, новые контакты с фирмами, занимающими передовые позиции. Все это дает новый виток развития сотрудничества между странами России, Германии и Украины, а точнее, между ВУЗами, Московским Энергетическим Институтом (ТУ), Техническим Университетом Ильменау и Львовским Политехническим Университетом.

До новых встреч, друзья!

 

http://www.daad.ru/uploads/tref.htm