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  • Smart Home Leuchte MultiDivisio im Humboldtbau zu sehen

    Derzeit können Besucher des Humboldtbaus die kinetische Smart-Home-Leuchte „MultiDivisio“ bestaunen. Das Konzept ist der Gewinner des Ideenwettbewerbs 2016 des Fördervereins des Fachgebietes Lichttechnik der TU Ilmenau. Im Rahmen von zwei Bachelorarbeiten im Fachgebiet Lichttechnik haben Simon Lanfermann und Lennart Planz, beide Studiengang Ingenieurinformatik, einen ersten Prototyp aufgebaut. Die jetzt gezeigte Weiterentwicklung ist mit der Unterstützung des Fördervereins entstanden und wurde bereits auf der Light+Building 2018 ausgestellt.

    Das Konzept beschreibt eine Deckenleuchte bestehend aus einzeln aufgehängten Leuchteinheiten. Diese sind sowohl in der Höhe als auch der Lichtfarbe variierbar. So können individuelle und dynamische Beleuchtungsszenen geschaffen werden, die sich dem Nutzer und der Situation anpassen. Das Licht der Leuchtkugeln ist dabei in zwei Anteile geteilt. Neben dem unidirektionalen Kugellicht besitzt jede Kugel ein nach unten ausgerichtetes Spotlicht, mit dem eine Tischbeleuchtung realisiert werden kann. Weiterhin umfasst das Konzept die Einbindung der Leuchte in ein Smart Home Ökosystem zur Nutzung als Projektionsfläche von Informationen. So können über die Kugeln etwa Wetterinformationen angezeigt werden. Die Leuchte kann sowohl per Webapplikation als auch per Android App bedient werden, die unter http://multidivisio.maschinenbau.tu-ilmenau.de gestartet werden kann. In der App können beliebige Kugeln angetippt und dann in der Höhe und Lichtfarbe erstellt werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, verschiedene Beispielszenen auszuwählen.

    Der ausgestellte Prototyp besteht aus 37 Leuchteinheiten in den jeweils fünf LEDs in einer mattierten Glaskugel angeordnet sind. Aufgehängt sind sie an einer Speziallitze über die Strom und Daten geleitet werden. Die Mechanik zur Höhenverstellung besteht aus einem Schrittmotor, einem Schleifring, 3D-Druckteilen als Gehäuse und einem optischen Endschalter zur Erkennung der Nullposition. Die selbst entworfene Steuerelektronik ist modular im Master-Slave-System aufgebaut und nutzt einen I²C-Bus. Hinzu kommt ein Raspberry Pi auf dem ein Webserver zur Kommunikation mit der Leuchte läuft. Mit einem Cross Platform Client, der in Unity entwickelt wurde, können alle Funktionen der Leuchte gesteuert werden.

    Kontakt:
    Dr. Cornelia Vandahl
    Fachgebiet Lichttechnik
    Tel: 03677 69-3735
    E-Mail: cornelia.vandahl@tu-ilmenau.de

    02.07.2018


     

  • „Musik im Audimax“: Semesterkonzert an der TU Ilmenau

    Foto: © Andreas Heckel

    Am Freitag, dem 6. Juli 2018, Uhr findet um 19 Uhr im Audimax der Technischen Universität Ilmenau das Semesterkonzert des Akademischen Orchesters statt. Im Rahmen der Konzertreihe „Musik im Audimax“ laden Universität und Musiker alle Freunde der klassischen Musik herzlich ein, Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Edvard Grieg und Eduard Oja zu erleben.

    Foto: © Andreas HeckelDas Semesterkonzert des Akademischen Orchesters der TU Ilmenau unter der Leitung von Henri Aavik bildet den Abschluss der Probenphase im Sommersemester 2018. Das Programm ist wie immer bei Konzerten des Akademischen Orchesters überaus abwechslungsreich. Die drei aufgeführten Werke unterscheiden sich in ihrem musikalischen Charakter deutlich voneinander. „Vaikivad Meeleolud“, frei übersetzt: „schweigende Stimmung“, ist eine Komposition des estnischen Komponisten und Pädagogen Eduard Oja. Sie umfasst drei kleine Stücke, deren Klangbild facettenreicher Harmonieabfolgen zu einer Gesamtstimmung verschmelzen. Auf dieses ruhige Werk folgt mit Edvard Griegs „Norwegischen Tänzen“ ein schwungvoller Kontrast. Den Abschluss bildet Mendelssohns romantische 1. Sinfonie in c-moll in vier Sätzen, die der Komponist im Alter von nur 15 Jahren geschrieben hat.

    Karten zu 10 Euro (Studenten/Schüler 5 Euro) sind an der Abendkasse erhältlich. Vorverkauf ist vom 4. bis zum 6. Juli von 11:15 bis 13:15 Uhr im Foyer der Mensa am Ehrenberg. Einlass zum Semesterkonzert ist ab 18:30 Uhr.

    Kontakt:
    Sabine Jackisch
    Leiterin Referat Marketing
    Tel.: +49 3677 69-1761
    Mail: sabine.jackisch@tu-ilmenau.de

    27.06.2018


     

  • Wichtiges Ehrenamt für Bibliothekar der Universitätsbibliothek Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau

    Dr. Arne Upmeier, stellvertretender Direktor der Universitätsbibliothek Ilmenau, ist auf der Vollversammlung des Deutschen Bibliotheksverbands einstimmig zum neuen Ethikbeauftragten gewählt worden. Der Deutsche Bibliotheksverband vertritt die rund 10.000 Bibliotheken in Deutschland. Die Technische Universität Ilmenau schätzt sich glücklich darüber, dass ein leitender Mitarbeiter der eigenen Universitätsbibliothek als Ethikbeauftragter Einfluss im Deutschen Bibliotheksverband hat, denn Informationsethik wird für die Bibliotheken immer wichtiger.

    Nach seiner Wahl betonte Dr. Arne Upmeier die Bedeutung, die er seinem neuen Amt als Ethikbeauftragter beimisst: „Bibliotheken sind mit ihrer neutralen und überparteilichen Bestandsauswahl das beste Bollwerk gegen ‚Fake News‘ und einseitigem Meinungsmachen. Dieser Aufgabe immer gerecht zu werden, ist im Einzelfall aber gar nicht so leicht. Typische Fragen im Bibliotheksalltag sind: Wie ist mit extremistischen Schriften umzugehen, egal ob von rechts oder links? Was geschieht mit Büchern wie der Dissertationsschrift von Theodor zu Guttenberg: Sollten sie als historisches Dokument im Bestand bleiben oder als Plagiat vernichtet werden? Wie viel Einfluss darf ein gewählter Bürgermeister auf die Medienauswahl in ‚seiner‘ Bibliothek haben?“                                           

    Bei solchen Fragen steht der Ethikbeauftragte den Bibliotheken beratend zur Seite. Bei ernsteren Konflikten innerhalb des Bibliothekswesens muss er sogar einbezogen werden. Bei Fehlverhalten kann er dann dem Vorstand des Bibliotheksverbands Sanktionen vorschlagen, die bis zum Ausschluss aus dem Verband gehen. Außerdem hat der Ethikbeauftragte darauf zu achten, dass die Geldströme im Bibliotheksverband so transparent wie möglich sind und alles vermieden wird, was den Eindruck von Korruption erwecken könnte. Upmeier erinnert daran, dass in den deutschen Bibliotheken jedes Jahr fast zwei Milliarden Euro ausgegeben werden: „Die Bürgerinnen und Bürger, denen die Bibliotheken über ihre Steuerzahlungen ja sozusagen gehören, haben ein Recht darauf zu wissen, dass mit dem anvertrauten Geld sorgsam umgegangen wird“.

    In Bibliothekskreisen ist Dr. Arne Upmeier bisher vor allem als Bibliotheksjurist bekannt. Er vertritt die Bibliotheken im Deutschen Literaturrat und gehört der Arbeitsgruppe Urheberrecht im Deutschen Kulturrat an. Auf Seiten der Kultusministerkonferenz verhandelt er mit den Verwertungsgesellschaften über die angemessenen Vergütungen für die Nutzung von urheberrechtlich geschützten Werken. Für die Deutsche Forschungsgemeinschaft ist er Mitglied der Arbeitsgruppe „Recht für Wissenschaft im digitalen Zeitalter“ der Allianz der Wissenschaftsorganisationen.

    Kontakt:
    Dr. Arne Upmeier
    Universitätsbibliothek Ilmenau
    Tel. : +49 3677 69-4534
    Mail: arne.upmeier@tu-ilmenau.de

    25.06.2018


     

  • Galgenbrüder laden zum Christian-Morgenstern-Abend in die Universitätsbibliothek Ilmenau

    Foto: © Christian Werner
    Beruflich sind Eberhard Manske, Professor für Fertigungs- und Präzisionsmesstechnik an der TU Ilmenau, und Hans-Jürgen Freitag, Kantor der Ilmenauer St.-Jakobus-Gemeinde, in denkbar unterschiedlichen Bereichen tätig. Doch die Liebe zur Musik und ein Faible für die skurrilen Gedichte Christian Morgensterns verbindet sie. Am Donnerstag, dem 28. Juni, laden sie um 20.45 Uhr zu ihrem mehrfach erfolgreich präsentierten Christian-Morgenstern-Abend mit 56 Galgenliedern in die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Ilmenau ein. Mit dem Verzicht auf Eintrittsgeld gestalten die beiden Galgenbrüder den Abend an der Universität studentenfreundlich. 

    „Sie sind voll drolliger Viechereien und närrisch maskiertem Tiefsinn, und sie sind längst allzu bekannt, als dass es noch nötig wäre, sie zu loben“, das schrieb Hermann Hesse über Christian Morgensterns Galgenlieder. Sie müssten eigentlich Galgengedichte heißen, denn einige der Texte wie „Fisches Nachtgesang“, „Das große Lalula“ oder „Die zwei Trichter“ waren von Morgenstern für den Druck in Textform gedacht.

    Dass sich diese Galgenlieder-Gedichte auch singen und wunderbar witzig auf die Bühne bringen lassen, stellen Eberhard Manske und Hans-Jürgen Freitag in ihrem Programm unter Beweis. Die beiden Interpreten überraschen mit der Vielfalt ihrer Umsetzungen aller 56 Galgenlieder von Christian Morgenstern: an 13 Musikinstrumenten produziert, gesungen, gespielt, multimedial dargeboten – und vor allem mit großem Spaß an Sprachwitz und musikalischem Spiel interpretiert.

    Eintritt frei

    „Die Galgenlieder – ein Christian-Morgenstern-Abend“:

    Donnerstag, 28. Juni 2018
    Universitätsbibliothek Ilmenau, Langewiesener Str. 37
    Beginn: 20.45 Uhr, Einlass: ab 20.15 Uhr

    Kontakt:
    Dr. Peter Blume
    Universitätsbibliothek Ilmenau
    Tel.: +49 3677 69-4776
    Mail: peter.blume@tu-ilmenau.de

     

    20.06.2018


     

  • Forschungskooperation: TU Ilmenau und Fraunhofer IZFP bauen Zusammenarbeit aus

    Logo: : © Fraunhofer IZFP

    Die Technische Universität Ilmenau und das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP aus Saarbrücken intensivieren ihre Zusammenarbeit. In einer Auftaktveranstaltung am 7. Juni geben die Forschungseinrichtungen im Beisein von Vertretern des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und der Stadt Ilmenau Details der Zusammenarbeit bekannt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.



    Foto: © TU Ilmenau/Christoph GorkeDie TU Ilmenau und das Saarbrücker Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP kooperieren schon seit vier Jahren auf dem Gebiet von Signalverarbeitungskonzepten für zerstörungsfreie Prüfung. Zerstörungsfreie Materialprüfung ist in Industrie und Forschung nötig, um beim Testen der Qualität eines Bauteils das Material nicht zu beschädigen und die Gebrauchseignung des Werkstücks in keiner Weise zu beeinflussen oder gar zu mindern. Dabei sind für moderne Werkstoffprüfung Signalverarbeitung und Sensorik von größter Bedeutung. Hier kommen die Kompetenzen der beiden Forschungseinrichtungen zum Tragen: das Fraunhofer IZFP auf dem Gebiet der zerstörungsfreien Prüfung, die TU Ilmenau bei Signalverarbeitung und Sensorik. Jüngst gründeten sie eine neue Forschergruppe, die direkten fachlichen Austausch und die beidseitige Nutzung von Synergieeffekten ermöglicht. Unter der Leitung von Dr. Florian Römer und angesiedelt im Fachgebiet Elektronische Messtechnik und Signalverarbeitung der TU Ilmenau wird die Forschergruppe „Signalverarbeitung für die Materialdatengewinnung mit intelligenter Sensorik“ (SigMaSense) innovative Methoden zur Gewinnung intelligenter Materialdaten erforschen.

    Die derzeit stattfindende rasante Digitalisierung industrieller Arbeitsprozesse führt zu einer erheblichen Effizienzsteigerung und Flexibilisierung von Produktions- und Betriebsprozessen. Die Verwendung intelligenter Sensorik bei der zerstörungsfreien Materialprüfung stellt im Vergleich mit der konventionellen zerstörungsfreien Werkstoffprüfung einen großen Fortschritt dar: Unter Verwendung neuartige Methoden der Signalerfassung wie Compressive Sensing wird nun Vorwissen über Vorgeschichte und künftige geplante Nutzung des Produkts verwendet, um die Gewinnung von Daten über den aktuellen Zustand eines Produkts zu optimieren. Dies ermöglicht es, dynamisch auf die Anforderungen der sich wandelnden Industrieproduktion zu reagieren und damit die Prozesse kostengünstiger und effizienter als bisher zu gestalten. Zerstörungsfreie Materialprüfung unter Verwendung intelligenter Sensorik ist zudem flexibler als klassische Verfahren und reduziert den Anfall an gigantischen, kaum noch zu beherrschenden Datenmengen drastisch. So wird ein Bauteil in Zukunft nicht einfach wie bislang lückenlos vermessen, sondern es werden nur noch die relevanten Daten erfasst. Dabei ist es das intelligente Messsystem selbst, das entscheiden wird, was relevante Daten sind.

    Die Forschergruppe SigMaSense wird aus einem Universitäts- und einem Fraunhofer-Teil bestehen. Am Fraunhofer IZFP wurde dazu bereits zum Jahresbeginn eine externe Forschergruppe mit Standort in Ilmenau eingerichtet, die mit 2,5 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert wird. Um die Chancen zu erhöhen, attraktive Förderungen zu akquirieren, beziehen die Forschungspartner künftig weitere Fachgebiete der TU Ilmenau in die Forschungsarbeiten ein und verstärken die Einbindung in Forschungs- und Entwicklungsnetzwerke.

    Auftaktveranstaltung Forschungskooperation: TU Ilmenau – Fraunhofer IZFP:
    Zeit: 07.06.2018, 15 Uhr
    Ort: Meitnerbau, Raum 1.102/1.103, Gustav-Kirchhoff-Straße 5, 98693 Ilmenau
    Parkmöglichkeiten: Universitätsparkplatz Werner-von-Siemens-Straße.

    KONTAKT:
    Dr. Florian Römer
    Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP
    Telefon: +49 3677 69-4286
    Mail: florian.roemer@tu-ilmenau.de

     

    05.06.2018