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  • Hohe Auszeichnung für rumänische Wissenschaftlerin

    © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau hat am 15. November 2018 die Ehrendoktorwürde an die rumänische Wissenschaftlerin Prof. Dr. Maria Dinescu verliehen. Die Professorin und Fachgebietsleiterin am Nationalen Forschungsinstitut für Laser, Plasma und Strahlungsphysik in Bukarest wurde im Beisein des rumänischen Honorarkonsuls für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Dr. Nikolaus Petersen, für ihre wissenschaftlichen Leistungen und ihre Verdienste um die Entwicklung der Wissenschaftsbeziehungen und Forschungskooperationen zwischen Rumänien und Deutschland und die enge Zusammenarbeit mit der TU Ilmenau geehrt. Damit hat die TU Ilmenau die Ehrendoktorwürde erstmals einer Frau zuerkannt.

    Seit zehn Jahren ist Prof. Maria Dinescu mit der TU Ilmenau eng verbunden und wirkte als Kooperationspartnerin an mehreren europäischen Projekten mit. Durch ihre Unterstützung wurden zahlreiche weitere internationale Kontakte geknüpft und Projekte eingeworben. Dadurch konnte die TU Ilmenau ihren Bekanntheitsgrad und ihr Ansehen in der internationalen wissenschaftlichen Gemeinschaft weiter stärken und ausbauen. Den Antrag zur Verleihung der hohen Auszeichnung an Prof. Dinescu hatten der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, und die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik im akademischen Senat der Universität gestellt, wo er befürwortet wurde.

    Prof. Maria Dinescu genießt als international ausgewiesene Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Herstellung von neuen Werkstoffen mittels Laserdeposition und Lasermaterialbearbeitung und der Laser-Plasma-Wechselwirkung hohes Ansehen. Sie kann auf 300 Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften und die Mitwirkung an 18 Büchern verweisen. Zudem ist sie Mitherausgeberin der international angesehenen Zeitschrift „Applied Surface Science“.

    Neben dem Aufbau einer eigenen, überaus aktiven und forschungsstarken Arbeitsgruppe, setzte sich die national wie international anerkannte Wissenschaftlerin auch stets für die Entwicklung der rumänischen Forschung insgesamt, den Ausbau der Forschungsinfrastruktur, die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die Internationalisierung rumänischer Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein. Sie ist unter anderem langjährig als Chairwoman von vielen Symposien in der europäischen Materialforschungsgesellschaft E-MRS engagiert. In Bukarest hat sie maßgeblich mit daran gearbeitet, den weltweit intensivsten Laser als europäische Großforschungseinrichtung zu etablieren. Von ihrer starken Vernetzung in der nationalen und internationalen und insbesondere europäischen Forschungslandschaft zeugen mehrere Forschungsaufenthalte in Frankreich, Österreich und Italien und die Beteiligung an zahlreichen Projekten des größten und bedeutendsten europäischen Förderprogramms - den EU-Forschungsrahmenprogrammen FP5 bis FP7 und deren Nachfolgeprogramm Horizon2020.

    Kontakt:
    Cassandra Bräuer
    Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
    Tel.: +49 3677 69-1297
    cassandra.braeuer@tu-ilmenau.de

    15.11.2018


     

  • Förderpreise für eine Master- und zwei Doktorarbeiten der TU Ilmenau

    Auf der Jahrestagung der Deutschen farbwissenschaftlichen Gesellschaft (DfwG) im Oktober 2018 wurde der mit 1.000 Euro dotierte Förderpreis für hervorragende wissenschaftliche Arbeiten an zwei Absolventen der TU Ilmenau verliehen. Johannes Michl und Dr. Saskia Polster wurden für ihre Arbeiten im Bereich Lichttechnik und Farbmetrik ausgezeichnet. Auch der H.-J.-Helwig-Preis der Deutschen Lichttechnischen Gesellschaft (LiTG) ging an einen Promovenden der TU Ilmenau.

    Dr. Saskia Polster erhielt den Preis für ihre Dissertation "Neue Spektralwertfunktionen für die verbesserte Bewertung von LED-Spektren", in der sie ein Verfahren entwickelt, das heute bei der Auslegung der Beleuchtung von Flugzeugkabinen angewendet wird, um Inhomogenitäten in der Lichtfarbe zu vermeiden.

    In seiner Masterarbeit zum Thema "Untersuchung der Eignung verschiedener Spektralwertfunktionen für das Binning weißer LEDs" konnte Johannes Michl zeigen, dass die von Saskia Polster vorgeschlagenen Spektralwertfunktionen die Farbwahrnehmung gut modellieren, jedoch altersabhängige Aspekte berücksichtigt werden müssen.

    Dr. Carsten Funke erhielt den mit 1.500 Euro dotierten H.-J.-Helwig-Preis. Mit dem alle zwei Jahre ausgelobten Preis fördert die Deutsche Lichttechnische Gesellschaft e. V. seit 1980 den Nachwuchs im Bereich Lichttechnik. Mit seiner Dissertation zum Thema "Blendungsbewertung von LED-Leuchten in Innenräumen" leistet Carsten Funke einen wesentlichen Beitrag zur Bewertung der Blendung, die durch Leuchten mit sehr hellen Leuchtdioden verursacht werden kann.

    15.11.2018


     

  • 25 Jahre DAAD in Russland

    © TU Ilmenau

    Anlässlich des 25. Jahrestages der DAAD-Außenstelle in Russland hatten der DAAD und das Deutsche Wissenschafts- und Innovationshaus in Moskau (DWIH) am 23. Oktober zu einer Podiumsdiskussion über die Zukunft der deutsch-russischen Wissenschaftspartnerschaft und Hochschulkooperation nach Moskau eingeladen. Hochschulrektoren aus Deutschland, darunter der Ilmenauer Rektor Prof. Peter Scharff, zogen gemeinsam mit ihren russischen Kollegen Bilanz über 25 Jahre Zusammenarbeit und diskutierten zum Thema "Wissenschaft verbindet. Perspektiven der russisch-deutschen Zusammenarbeit im Bereich des akademischen Austausches und Hochschulpartnerschaften".

    Von den insgesamt acht am runden Tisch vertretenen Hochschulen waren drei in Kooperationsprojekte der TU Ilmenau eingebunden, was bei den rund 150 Teilnehmern an der Veranstaltung auf großes Interesse stieß. Der Ilmenauer Rektor war als Gesprächspartner sehr gefragt und setzte sichtbar Akzente. Die Diskussion war zuvor vom Botschafter der Bundesrepublik Deutschland, Rüdiger von Fritsch, der Generalsekretärin des DAAD, Dr. Dorothea Rüland, der Vertreterin des russischen Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulbildung, Prof. Dr. Marina Borovskaja, und dem DAAD-Außenstellenleiter und Direktor des DWIH, Dr. Andreas Hoeschen, eröffnet worden.

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    08.11.2018


     

  • "Fake News machen Geschichte" – Lars-Broder Keil liest in der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau

    © Ch. Links Verlag

    Am Donnerstag, dem 15. November 2018, um 19 Uhr stellt Lars-Broder Keil in der Universitätsbibliothek Ilmenau das gemeinsam mit Sven Felix Kellerhoff verfasste Buch "Fake News machen Geschichte: Gerüchte und Falschmeldungen im 20. und 21. Jahrhundert" vor. An Beispielen aus der ferneren und jüngeren Vergangenheit zeigen die Autoren, dass "Fake News" alles andere als ein neues Phänomen sind und dass die Auswirkungen gezielter Desinformation teils dramatisch waren. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen statt.

    Gerüchte und Falschmeldungen begleiten die Menschheitsgeschichte von Beginn an. Ihre politischen und militärischen Folgen waren oft verheerend. Mit dem Aufstieg von Fake News im Zeitalter der sozialen Medien wird deutlich, dass Gerüchte und Falschmeldungen geschichtsträchtiger sind denn je. In ihrem Buch führen die Autoren an elf Beispielen aus dem 20. und 21. Jahrhundert vor, wie Fehlinformationen und Gerüchte im Spannungsfeld zwischen Politik, Medien und Öffentlichkeit ihren verhängnisvollen Lauf nahmen. Dabei wählten sie Fälle, die für Deutschland von zentraler Bedeutung waren und sind: von der NS-Zeit, als die Führung des Deutschen Reiches in der Endphase des Zweiten Weltkrieges vorgab, in der schwer zu erobernden Bergregion Bayerns und Österreichs die "Alpenfestung" zu errichten; über den Kalten Krieg, als die SED die "Ami-Käfer"-Verschwörungstheorie in die Welt setzte: Die USA hätten über der DDR Kartoffelkäfer aus Flugzeugen als biologische Waffe abgeworfen, um die Kartoffelernte zu zerstören; bis in die allerjüngste Gegenwart mit den Trump’schen Fake News.

    Lars-Broder Keil, Jahrgang 1963, studierte Journalistik in Leipzig. Seit 1989 ist er als Journalist tätig, unter anderem für die Freie Welt, Die Zeit und die Welt am Sonntag. 1991/92 war er Mitarbeiter der Akademie der Wissenschaften Berlin-Brandenburg. Heute arbeitet er als Redakteur im Ressort Innenpolitik der Welt-Gruppe und beschäftigt sich intensiv mit zeitgeschichtlichen und literaturhistorischen Themen.

    Buchvorstellung und Diskussion mit Lars-Broder Keil:
    Donnerstag, 15. November 2018, 19 Uhr
    Universitätsbibliothek Ilmenau, Langewiesener Str. 37

    Eintritt frei

    Kontakt:
    Dr. Peter Blume
    Universitätsbibliothek Ilmenau
    Tel.: +49 3677 69-4776
    peter.blume@tu-ilmenau.de

    06.11.2018


     

  • TU Ilmenau mit Prädikat für Chancengleichheit ausgezeichnet

    © DigitalDesignTeam, Sami Radwan

    Die Technische Universität Ilmenau hat das TOTAL E-QUALITY-Prädikat für Chancengleichheit erhalten. Mit der Auszeichnung, die durch den Verein TOTAL E-QUALITY Deutschland mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vergeben wird, werden Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung ausgezeichnet, die Chancengleichheit erfolgreich umsetzen.

    Die TU Ilmenau erhielt das TOTAL E-QUALITY-Prädikat, das alle drei Jahre vergeben wird, nach 2006, 2009, 2012 und 2015 bereits zum fünften Mal in Folge. In der Begründung der Jury für die Auszeichnung heißt es: "Fünfmal ausgezeichnet zu werden, ist der nachhaltige Beweis für das starke Engagement für Chancengleichheit. Als Best-Practice-Hochschule trägt die Technische Universität Ilmenau zur positiven Entwicklung von Chancengleichheit in unserer Gesellschaft bei."

    Die TU Ilmenau wurde unter anderem für Ihre Bemühungen ausgezeichnet, den Anteil von Frauen sowohl bei den Studenten, als auch bei den Professoren zu steigern: "Die Jury begrüßt die Ansätze zum Ausbau der Karriereentwicklungsangebote für Wissenschaftlerinnen und die Aktivitäten in den Bereichen Personalentwicklung und Gewinnung." Ausdrücklich erwähnt werden in der Begründung der Jury der Dual Career Service, also Angebote für Forscherpaare, an der TU Ilmenau eine Anstellung zu finden, und verstärkte internationale Ausschreibungen. Gewürdigt werden auch Angebote zur Unterstützung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses "wie die finanzielle Förderung von Einladungen von Gastwissenschaftlerinnen zum gezielten Kontakteaufbau und zur Vernetzung". Noch in diesem Jahr wird sich die TU Ilmenau am thüringenweiten Rowena-Morse-Mentoring-Programm beteiligen, einem Förderangebot für Nachwuchswissenschaftlerinnen, das im Herbst startet. Auch der Ausbau des Gender Monitorings, also der systematischen Erhebung von Daten mit dem Ziel, die Chancengleichheit von Männern und Frauen voranzutreiben, und die Verabschiedung eines Personalentwicklungskonzeptes durch den Senat, das oberste Entscheidungsgremium der TU Ilmenau, trug zur Auszeichnung mit dem TOTAL E-QUALITY-Prädikat bei. Hinsichtlich der Chancengleichheit würdigte die Jury auch, dass die Vorgabe zur Festlegung eines Frauenanteils bei der Vergabe von Stipendien und auch die Beteiligung des Gleichstellungsrates der TU Ilmenau bei der Vergabe seit 2016 in der Vergabeverordnung der Universität festgelegt sei. Dass alle existierenden Beratungs- und Unterstützungsangebote auf der Webseite der Universität im Online-Beratungskompass präsentiert werden, stelle eine sinnvolle Bündelung dar und trage zur Sichtbarkeit der Angebote bei.

    Im Aktionsfeld Diversity verfüge die TU Ilmenau über zahlreiche Angebote und Maßnahmen: "Im Leitbild ist mit dem Gedanken der Campus-Familie und der Vision einer Weltfamilie der Diversitätsansatz verankert. Die Zusammenführung in einer Diversity-Strategie, die Entwicklung eines Aktionsplans zur Umsetzung der UN-behinderten Konventionen sowie systematische Integration in bestehende Richtlinien stehen auf der Agenda."

    Die Gleichstellungsbeauftragte der TU Ilmenau, Prof. Edda Rädlein, die erst im April dieses Jahres in ihrer Funktion bestätigt und für weitere drei Jahre gewählt wurde, hat schon neue Gleichstellungsmaßnahmen im Blick: "Wir planen, einen Diversitätsbeauftragten und eine Beratungsstelle zur Unterstützung von Karrieren außerhalb der Hochschule einzurichten. Außerdem werden wir einen Leitfaden herausgeben mit einer Anleitung, wie man sich im Fall von sexueller Diskriminierung verhalten soll."

    Kontakt:
    Prof. Edda Rädlein
    Gleichstellungsbeauftragte TU Ilmenau
    Tel.: +49 3677 69-2801
    gleichstellungsbeauftragte@tu-ilmenau.de

    01.11.2018