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  • Galgenbrüder laden zum Christian-Morgenstern-Abend in die Universitätsbibliothek Ilmenau

    Foto: © Christian Werner
    Beruflich sind Eberhard Manske, Professor für Fertigungs- und Präzisionsmesstechnik an der TU Ilmenau, und Hans-Jürgen Freitag, Kantor der Ilmenauer St.-Jakobus-Gemeinde, in denkbar unterschiedlichen Bereichen tätig. Doch die Liebe zur Musik und ein Faible für die skurrilen Gedichte Christian Morgensterns verbindet sie. Am Donnerstag, dem 28. Juni, laden sie um 20.45 Uhr zu ihrem mehrfach erfolgreich präsentierten Christian-Morgenstern-Abend mit 56 Galgenliedern in die Universitätsbibliothek der Technischen Universität Ilmenau ein. Mit dem Verzicht auf Eintrittsgeld gestalten die beiden Galgenbrüder den Abend an der Universität studentenfreundlich. 

    „Sie sind voll drolliger Viechereien und närrisch maskiertem Tiefsinn, und sie sind längst allzu bekannt, als dass es noch nötig wäre, sie zu loben“, das schrieb Hermann Hesse über Christian Morgensterns Galgenlieder. Sie müssten eigentlich Galgengedichte heißen, denn einige der Texte wie „Fisches Nachtgesang“, „Das große Lalula“ oder „Die zwei Trichter“ waren von Morgenstern für den Druck in Textform gedacht.

    Dass sich diese Galgenlieder-Gedichte auch singen und wunderbar witzig auf die Bühne bringen lassen, stellen Eberhard Manske und Hans-Jürgen Freitag in ihrem Programm unter Beweis. Die beiden Interpreten überraschen mit der Vielfalt ihrer Umsetzungen aller 56 Galgenlieder von Christian Morgenstern: an 13 Musikinstrumenten produziert, gesungen, gespielt, multimedial dargeboten – und vor allem mit großem Spaß an Sprachwitz und musikalischem Spiel interpretiert.

    Eintritt frei

    „Die Galgenlieder – ein Christian-Morgenstern-Abend“:

    Donnerstag, 28. Juni 2018
    Universitätsbibliothek Ilmenau, Langewiesener Str. 37
    Beginn: 20.45 Uhr, Einlass: ab 20.15 Uhr

    Kontakt:
    Dr. Peter Blume
    Universitätsbibliothek Ilmenau
    Tel.: +49 3677 69-4776
    Mail: peter.blume@tu-ilmenau.de

     

    20.06.2018


     

  • Forschungskooperation: TU Ilmenau und Fraunhofer IZFP bauen Zusammenarbeit aus

    Logo: : © Fraunhofer IZFP

    Die Technische Universität Ilmenau und das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP aus Saarbrücken intensivieren ihre Zusammenarbeit. In einer Auftaktveranstaltung am 7. Juni geben die Forschungseinrichtungen im Beisein von Vertretern des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft und der Stadt Ilmenau Details der Zusammenarbeit bekannt. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen.



    Foto: © TU Ilmenau/Christoph GorkeDie TU Ilmenau und das Saarbrücker Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP kooperieren schon seit vier Jahren auf dem Gebiet von Signalverarbeitungskonzepten für zerstörungsfreie Prüfung. Zerstörungsfreie Materialprüfung ist in Industrie und Forschung nötig, um beim Testen der Qualität eines Bauteils das Material nicht zu beschädigen und die Gebrauchseignung des Werkstücks in keiner Weise zu beeinflussen oder gar zu mindern. Dabei sind für moderne Werkstoffprüfung Signalverarbeitung und Sensorik von größter Bedeutung. Hier kommen die Kompetenzen der beiden Forschungseinrichtungen zum Tragen: das Fraunhofer IZFP auf dem Gebiet der zerstörungsfreien Prüfung, die TU Ilmenau bei Signalverarbeitung und Sensorik. Jüngst gründeten sie eine neue Forschergruppe, die direkten fachlichen Austausch und die beidseitige Nutzung von Synergieeffekten ermöglicht. Unter der Leitung von Dr. Florian Römer und angesiedelt im Fachgebiet Elektronische Messtechnik und Signalverarbeitung der TU Ilmenau wird die Forschergruppe „Signalverarbeitung für die Materialdatengewinnung mit intelligenter Sensorik“ (SigMaSense) innovative Methoden zur Gewinnung intelligenter Materialdaten erforschen.

    Die derzeit stattfindende rasante Digitalisierung industrieller Arbeitsprozesse führt zu einer erheblichen Effizienzsteigerung und Flexibilisierung von Produktions- und Betriebsprozessen. Die Verwendung intelligenter Sensorik bei der zerstörungsfreien Materialprüfung stellt im Vergleich mit der konventionellen zerstörungsfreien Werkstoffprüfung einen großen Fortschritt dar: Unter Verwendung neuartige Methoden der Signalerfassung wie Compressive Sensing wird nun Vorwissen über Vorgeschichte und künftige geplante Nutzung des Produkts verwendet, um die Gewinnung von Daten über den aktuellen Zustand eines Produkts zu optimieren. Dies ermöglicht es, dynamisch auf die Anforderungen der sich wandelnden Industrieproduktion zu reagieren und damit die Prozesse kostengünstiger und effizienter als bisher zu gestalten. Zerstörungsfreie Materialprüfung unter Verwendung intelligenter Sensorik ist zudem flexibler als klassische Verfahren und reduziert den Anfall an gigantischen, kaum noch zu beherrschenden Datenmengen drastisch. So wird ein Bauteil in Zukunft nicht einfach wie bislang lückenlos vermessen, sondern es werden nur noch die relevanten Daten erfasst. Dabei ist es das intelligente Messsystem selbst, das entscheiden wird, was relevante Daten sind.

    Die Forschergruppe SigMaSense wird aus einem Universitäts- und einem Fraunhofer-Teil bestehen. Am Fraunhofer IZFP wurde dazu bereits zum Jahresbeginn eine externe Forschergruppe mit Standort in Ilmenau eingerichtet, die mit 2,5 Millionen Euro über fünf Jahre gefördert wird. Um die Chancen zu erhöhen, attraktive Förderungen zu akquirieren, beziehen die Forschungspartner künftig weitere Fachgebiete der TU Ilmenau in die Forschungsarbeiten ein und verstärken die Einbindung in Forschungs- und Entwicklungsnetzwerke.

    Auftaktveranstaltung Forschungskooperation: TU Ilmenau – Fraunhofer IZFP:
    Zeit: 07.06.2018, 15 Uhr
    Ort: Meitnerbau, Raum 1.102/1.103, Gustav-Kirchhoff-Straße 5, 98693 Ilmenau
    Parkmöglichkeiten: Universitätsparkplatz Werner-von-Siemens-Straße.

    KONTAKT:
    Dr. Florian Römer
    Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP
    Telefon: +49 3677 69-4286
    Mail: florian.roemer@tu-ilmenau.de

     

    05.06.2018


     

  • Branchentag Automotive 2018 an der TU Ilmenau

    Foto: © Thüringer Innovationszentrum Mobilität

    Unter dem Motto „Mobilität neu denken – wohin geht die Reise?“ findet am 13. Juni von 14 bis 20 Uhr an der Technischen Universität Ilmenau der jährliche Branchentag des Automobilclusters automotive Thüringen e. V. statt. Führende Unternehmer, Wissenschaftler, Experten aus der Branche und Politiker diskutieren über die Mobilität der Zukunft. Erwartet werden unter anderem der Thüringer Ministerpräsident Bodo Ramelow und der Wissenschafts- und Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee. Der Branchentag findet in Kooperation von automotive Thüringen und TU Ilmenau statt.

    Beim Branchentag Automotive 2018 wird in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet, ob „der Diesel“ weiterhin eine Zukunft haben kann, welche Batterietechnik künftig für die Elektromobilität notwendig ist und wie sich die Mobilität auch in Thüringen ändern wird. Zwischen 13 und 14 Uhr sind Campus-Touren geplant, die einen Einblick in das Thüringer Innovationszentrum für Mobilität (ThIMo), das an der TU Ilmenau angesiedelt ist, und in den Forschungsbereich autonomes Fahren und Sensortechnik geben.

    Foto: © Norman HeraStudenten haben die Chance, mit Vertretern der Wirtschaft direkt ins Gespräch zu kommen. In der Studentenbörse können sie Fragen zu Praktikumsplätzen, Trainee-Stellen und zu Jobs und Karriere stellen. „Wir freuen uns auf Studierende und Lehrende, die mit den Unternehmern und Politikern ins Gespräch kommen. Nur durch Dialog und kreatives Querdenken werden wir die künftige Mobilität in und über Thüringen hinaus voran bringen“, dessen ist sich Prof. Michael Militzer sicher, der Vorsitzender des Branchenclusters automotive Thüringen ist und der an der TU Ilmenau das Fach Automobilwirtschaft lehrt. „Ich freue mich über das große Interesse der Studierenden an den Fragen der Produktion, Energietechnik, Logistik und künftigen Antriebstechnik, deshalb ist es mir und meinem Team ein Anliegen, Wirtschaft und Wissenschaft auf diesem Gebiet enger zu verzahnen.“

    Der automotive Thüringen e. V. mit Sitz auf dem Campus der TU Ilmenau ist mit 100 Mitgliedern der größte Interessenvertreter für Automobilzulieferer in Thüringen. Durch die Kooperation des Clusters mit dem PolymerMat e. V., der sich unter anderem dem Leichtbau widmet, streben die Mitglieder an, den Zugang von Wissen aus der Wirtschaft hin zur Wissenschaft und umgekehrt im Sinne eines Campus Thüringen barrierefreier gestalten.

    Die Teilnahme an den Führungen, Vorträgen und Diskussionen des Branchentages ist frei zugänglich und kostenlos. Programm: www.automotive-thueringen.de/index.php?id=2

    Kontakt:
    Prof. Michael Militzer
    Honorarprofessor für Automobilproduktion / Automobilwirtschaft
    Telefon +49 3677 69-3902
    Mail  otto-michael.militzer@tu-ilmenau.de

    04.06.2018


     

  • Ordnung im Chaos – TU Ilmenau ist turbulenten Mustern auf der Spur

    Turbulente Superstrukturen in der Erdatmosphäre (© Jet Propulsion Laboratory/NASA)

    Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau um Prof. Jörg Schumacher veröffentlichten gemeinsam mit Forschern aus Los Angeles in der renommierten Fachzeitschrift Nature Communications vom 29. Mai 2018 einen Artikel über sogenannte turbulente Superstrukturen. Turbulente Superstrukturen sind eine Ordnung in weit ausgedehnten Systemen, die aus der turbulenten Wirbelbewegung, etwa der Luftbewegung in der Atmosphäre, hervorgeht und die der gängigen Vorstellung widerspricht, dass Fluidbewegung im Falle von Turbulenz ungeordnet und chaotisch ist.

    Prof. Jörg Schumacher (© TU Ilmenau)Prof. Jörg Schumacher, Leiter des Fachgebiets Strömungsmechanik der TU Ilmenau, führt das internationale Wissenschaftlerteam aus Strömungsforschern an, das seine Forschungsergebnisse in der jüngsten Ausgabe des Fachjournals Nature Communications veröffentlichte. Den Wissenschaftlern gelang es mit Hilfe umfangreicher Supercomputersimulationen in Garching und Jülich erstmals, ausgedehnte Superstrukturen in einer Vielzahl von unterschiedlichen Systemen darzustellen und zu erforschen. Dabei fielen gigantische Datenmengen an, die mit Hilfe neuartiger Methoden der Mustererkennung und Datenreduktion durchforstet und analysiert wurden.

    Die Veröffentlichung der Forschungsergebnisse in Nature Communications, das Arbeiten vor allem zu den Naturwissenschaften publiziert, ist für Prof. Schumacher und sein Forscherteam ein großer wissenschaftlicher Erfolg. Beim sogenannten Impact-Faktor, dessen Höhe den Einfluss einer wissenschaftlichen Fachzeitschrift wiedergibt, lag das Journal in der Kategorie „multidisziplinäre Wissenschaften“ im Jahr 2016 auf Rang 3 von 64 wissenschaftlichen Zeitschriften.

    In seinen wissenschaftlichen Arbeiten beantwortet Prof. Schumacher vom Institut für Thermo- und Fluiddynamik der TU Ilmenau erstmals zentrale Fragen nach dem Ursprung von Superstrukturen und ihrer Bedeutung für den turbulenten Transport von Impuls und Wärme: „Das führt letztendlich zu genaueren Vorhersagen des Wetters und des Klimawandels und hilft uns, die variierende Aktivität der Sonne zu verstehen, die wiederum einen entscheidenden Einfluss auf unsere obere Erdatmosphäre in den Polarregionen hat.“

    Die Forschungsarbeiten von Prof. Jörg Schumacher und seinem Team basieren auf einer alten physikalischen Erkenntnis: Wärmere leichte Luft steigt auf, kältere schwere Luft sinkt dagegen nach unten. Dieser allen bekannte Sachverhalt beschreibt auf einfache Weise, was hinter thermischen Konvektionsprozessen steckt. Sind die Temperaturunterschiede hinreichend groß, wird die resultierende Luftbewegung turbulent. Turbulente Konvektion findet nicht nur in der Atmosphäre statt, sie vollzieht sich auch in den Weltmeeren, im Flüssigmetallkern tief im Innern der Erde und auch in der Sonne und in anderen ihr verwandten Sternen. All diesen Konvektionsbewegungen liegen die gleichen physikalischen Prozesse zugrunde, doch unterscheiden sich Dichte, Wärmeleitfähigkeit oder Viskosität deutlich voneinander. Strömungsforscher fassen diese Eigenschaften in Kennzahlen zusammen, um zum Beispiel im Falle der Prandtlzahl innere Reibung und Wärmeleitfähigkeit im Fluid zueinander ins Verhältnis zu setzen. Konvektion in der Sonne zeichnet sich zum Beispiel durch extrem niedrige Prandtlzahlen aus, da Wärme im Vergleich zum Impuls viel ineffektiver durch Elektronen aus dem Fusionskern an die Sonnenoberfläche als durch Lichtquanten transportiert werden kann. Zum Vergleich: In Konvektionsströmungen im Ozean ist die entsprechende Prandtlzahl zehn Millionen Mal größer.

    Die Forscher der TU Ilmenau um Prof. Jörg Schumacher und aus Los Angeles konnten nun erstmals die Gemeinsamkeiten von turbulenten Konvektionsprozessen in weit ausgedehnten Schichten bei verschiedensten Prandtlzahlen systematisch herausstellen. Wie sie in ihrer Arbeit berichten, beobachteten sie in all diesen Fällen die Entstehung turbulenter Superstrukturen, einer Ordnung in der verwirbelten, chaotischen Turbulenz. In turbulenten Transport- und Mischungsprozessen sind Superstrukturen so etwas wie das tragende Skelett. Den Wissenschaftlern gelang es zudem, die langsame Entwicklung der großskaligen Superstrukturen von kleinskaligen, schnellen Wirbelbewegungen zu trennen. Diese Zerlegung in Grob- und Feinstruktur eröffnet nun vollkommen neuartige Perspektiven bei der besseren Vorhersage von Turbulenzen in Atmosphäre, Ozean und Sonne.

    Da nun klar ist, wie die Superstrukturen gefunden und vom Rest isoliert werden können, kann ihre Beschreibung im nächsten Schritt drastisch vereinfacht werden. Zurzeit arbeiten Jörg Schumacher und seine Kollegen deshalb intensiv daran, für die langsame dynamische Entwicklung dieser Konvektionsmuster Methoden des maschinellen Lernens und der Netzwerktheorie zu kombinieren. Damit lösen sie sich von den zu Grunde liegenden mathematischen Modellgleichungen der Konvektion und lassen stattdessen tief gestaffelte neuronale Netze Prognosen zum Umbau der Superstrukturmuster machen. Solche Netze können sehr schnell riesige Simulations-Datenmengen verarbeiten und würden die Vorhersagen zum Transport stark beschleunigen und vereinfachen. Genutzt werden dazu übrigens die gleichen datenhungrigen Computeralgorithmen, die bei der Spracherkennung im Handy und beim autonomen Fahren angewendet werden.

    Kontakt:
    Prof. Jörg Schumacher
    Leiter Fachgebiet Strömungsmechanik
    Tel.: +49 3677 69-2428
    Mail: joerg.schumacher@tu-ilmenau.de

    31.05.2018


     

  • Ein Hauch von Cannes in Ilmenau – das Film Leben Festival 2018

    Foto: © TU Ilmenau

    „Film beleben, Film vorleben, Film erleben“ – das ist das Motto des Film Leben Festivals 2018, das vom 6. bis zum 10. Juni in Ilmenau stattfindet. Das Festival, das von Studentinnen und Studenten der Technischen Universität Ilmenau ehrenamtlich organisiert wird, präsentiert ausschließlich Kurzfilme. Wenn die Filme im Frühsommer fast eine Woche lang an außergewöhnlichen Orten gezeigt werden, wird ein Hauch von Cannes durch Ilmenau und Umgebung wehen.

    Foto: © TU IlmenauDas Film Leben Festival, das seine Premiere 2012 feierte, findet alle zwei Jahre in Ilmenau statt – nun schon zum vierten Mal. Ab dem 6. Juni werden die Filme fünf Tage lang an außergewöhnlichen Locations in und um Ilmenau präsentiert: unter anderem in der Ilmenauer St. Jakobus-Kirche, dem Stadtpark und auf dem Marktplatz, einer Grundschule, einem Gerichtssaal oder auf dem Rennsteig-Bahnhof.

    Foto: © TU IlmenauVom Hobbyfilmer bis zum professionellen Filmproduzenten – mitmachen konnte jeder, der einen Kurzfilm in einer von acht Kategorien gedreht hat: Animation, Dokumentation, Experimental, Horror, Science Fiction/Fantasy, Thriller/Krimi, Drama/Komödie sowie Kinder- und Jugendfilm. Mit über 3500 Kurzfilmen gab es in diesem Jahr mehr Einreichungen als in den bisherigen drei Ausgaben des Film Leben Festivals zusammen.

    Aus den eingereichten Filmen wählen zunächst die Organisatoren des Festivals die rund 80 besten Kurzfilme aus, die dann während des Festivals gezeigt werden. Diese Filmauswahl wird während des Festivals von einer professionellen Jury aus Experten der Filmbranche bewertet, die den jeweils besten Film der verschiedenen Kategorien und den besten Film des Festivals auszeichnet. Und auch das Publikum kann seinen Lieblingsfilm bestimmen und wählt aus allen gezeigten Filmen einen aus, der den Publikumspreis gewinnt. Der beste Film des Festivals erhält ein Preisgeld in Höhe von 1000 Euro und alle Gewinner werden mit einer Trophäe ausgezeichnet.

    Das Film Leben Festival ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Film Leben Festival der Kulturellen Koordinierung, einem Verein Kulturinteressierter an der TU Ilmenau. Es zeigt nicht nur Kurzfilme aus aller Welt, sondern lädt Interessierte auch ein, in verschiedenste Bereiche der Filmproduktion hineinzuschauen. Bei interaktiven Vorträgen, Diskussionen und Workshops rund um das Thema Film können Erwachsene, Jugendliche und Kinder ihr Wissen erweitern und mit Experten aus der Filmbranche ins Gespräch kommen. Wer während des Festivals sein Können als Filmemacher beweisen will und Lust hat, sich zusammen mit seinem Team einer ganz besonderen Herausforderung zu stellen, der kann bei dem Wettbewerb „50h Filmenau“ mitmachen. Dabei haben die Teilnehmer während des Festivals 50 Stunden Zeit, einen eigenen Kurzfilm zu einem vorgegebenen Thema zu drehen. Alle Filme werden am Festivalsonntag gezeigt und die Jury wählt einen Gewinner aus, der mit einem Preisgeld von 200 Euro belohnt wird.

    KONTAKT
    Nathalie Ziomek
    Festivalleitung Film Leben Festival
    Tel.: +49 176 56905500
    Mail: nathalie.ziomek@tu-ilmenau.de

     

     

    14.05.2018