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Prof. Kai-Uwe Sattler

Vorläufiger Leiter der TU Ilmenau

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INHALTE

  • Erfolgreicher Abschluss der ersten Doktorandengeneration des DFG-Graduiertenkollegs

    © TU Ilmenau

    Vom 15. bis 19. Juni 2020 verteidigten zehn Doktoranden des DFG-Graduiertenkollegs GRK 2182 "Spitzen- und laserbasierte 3D-Nanofabrikation in ausgedehnten makroskopischen Arbeitsbereichen (NanoFab)" unter reger Beteiligung der Hochschulöffentlichkeit erfolgreich ihre Promotionsarbeiten. Nach drei Jahren intensiver Arbeit am Projekt beendeten sie planmäßig, trotz Corona-bedingten Erschwernissen, ihre wissenschaftlichen Forschungen. Zwei Teilnehmer schafften es sogar in nur zweieinhalb Jahren.

    Die hervorragenden Leistungen spiegeln sich in den beeindruckenden Abschlussergebnissen wider. Vier Promovenden schlossen mit dem Prädikat "summa cum laude", vier mit "magna cum laude" und zwei mit "cum laude" ab.

    Die Reihe der Verteidigungen wurde noch erweitert durch die wissenschaftliche Aussprache zur Doktorarbeit des Koordinators des Graduiertenkollegs Ingo Ortlepp, ebenfalls mit ausgezeichnetem Prädikat, der so gemeinsam mit der ersten Generation der Doktoranden abschließen konnte.

    Das internationale und interdisziplinäre Graduiertenkolleg "NanoFab" wird seit April 2017 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG finanziert, für die erste Periode bis 2021 mit 5,7 Mio EUR.  Insgesamt ist es für drei Generationen von Doktoranden, also für neun Jahre, bis 2026 vorgesehen.

    International einzigartige Erkenntnisse

    Alle Forschungen haben ein gemeinsames, wissenschaftlich anspruchsvolles Ziel: die Schaffung spitzen- und laserbasierter 3D-Nanofabrikation in ausgedehnten makroskopischen Arbeitsbereichen. Hochentwickelte Nanofabrikationstechniken sollen mit den herausragenden Fähigkeiten der Nanopositionier- und Nanomessmaschinen synergetisch so verbunden werden, dass neue, skalenübergreifende, großflächig anwendbare Lösungen für die Nanofabrikation entstehen.  Die internationale Sichtbarkeit des Forschungsfeldes "Nanopositionier-und Nanomessmaschinen" wurde damit auf die Nanofabrikation ausgedehnt. Es wurden neue, international einzigartige Erkenntnisse gewonnen.

    Intensive fach- und fachgebietsübergreifende Zusammenarbeit

    Solch ein ambitioniertes Ziel kann nur durch sehr intensive fach- und fachgebietsübergreifende Zusammenarbeit erreicht werden. Dies ist der ersten Doktorandengeneration hervorragend gelungen. Die durch die Universität bereitgestellten, großzügigen zusammenhängenden Arbeitsräume im "Schützenhaus" unterstützten die Teambildung maßgeblich. Diese gut ausgestatteten Räume waren Keimzelle und Treffpunkt des Erfahrungsaustauschs für die Doktoranden. So konnten sie sehr schnell eine hohe Motivation, großen Teamgeist und interdisziplinäre Zusammenarbeit entwickeln. Die wissenschaftliche Arbeit wurde durch eine exzellente fachliche Betreuung durch zehn Teilprojektleiter aus den Fakultäten für Maschinenbau, für Elektrotechnik und Informationstechnik und für Informatik und Automatisierung sowie dem IMMS Institut für Mikroelektronik- und Mechatronik-Systeme begleitet.

    Zweite Generation gestartet

    Am 1. April 2020, inmitten des Corona-Lockdowns, nahm bereits die zweite Generation von jungen Forscherinnen und Forschern ihre Arbeit auf. Sie werden die Arbeiten der ersten Generation teilweise weiterführen, um die gesammelten Erkenntnisse zu vertiefen, teilweise werden aber auch neue Forschungsschwerpunkte untersuchen.

    25.06.2020


     

  • TU Ilmenau ernennt Honorarprofessor für Verbrennungskraftmaschinen

    Foto: © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau hat Dr. Wolfram Gottschalk zum Honorarprofessor für Verbrennungskraftmaschinen an der Fakultät für Maschinenbau ernannt. In der Sitzung des Senats, des obersten Entscheidungsgremiums der TU Ilmenau, überreichte ihm der scheidende Rektor der Universität, Prof. Peter Scharff, die Ernennungsurkunde. Wolfram Gottschalk, der als Diplom-Ingenieur in der Wirtschaft tätig ist, ist seit 2015 in der Lehre der Fakultät für Maschinenbau tätig. Neben seinen Lehrangeboten forscht er im Fachgebiet Kraftfahrzeugtechnik auf vielfältigen Gebieten.

    Dr. Wolfram Gottschalk studierte an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Maschinenbau mit der Vertiefung Kolbenmaschinen. Nach seinem Diplom 1995 promovierte er im Jahr 2001 mit einer Arbeit zum „Einfluss kleiner Ventilhübe auf die Gemischbildung im Verbrennungsmotor“. Seine erste berufliche Station führte ihn als Entwicklungsingenieur in der Motorenentwicklung zum Automobilhersteller Audi nach Ingolstadt. Seit 2001 arbeitet Dr. Gottschalk bei der IAV (Ingenieurgesellschaft Auto und Verkehr), einem der weltweit führenden Ingenieurdienstleister der Automobilindustrie. Heute ist er dort Senior-Fachreferent für Brennverfahrensentwicklung.

    Seine Habilitation legte Wolfram Gottschalk 2011 an der TU Ilmenau ab. Betreut von Prof. Klaus Augsburg, Leiter des Fachgebiets Kraftfahrzeugtechnik, verfasste er eine Schrift zum Thema „Wirkungsgrad­ und Emissionspotentiale zukünftiger Brennverfahren von PKW-Motoren“. 2015 erhielt er von der Fakultät für Maschinenbau der Universität die Venia Legendi als Privatdozent und im selben Jahr übernahm er an der Fakultät für Maschinenbau Lehrtätigkeiten. Im Bachelorstudiengang Fahrzeugtechnik hielt er die Lehrveranstaltung „Arbeitsverfahren des Verbrennungsmotors“ und im Masterstudiengang Fahrzeugtechnik die Vorlesung „Kraftstoffeinspritzung und Motorsteuerung“. Seine Lehrtätigkeit soll nun mit weiteren Veranstaltungen ausgebaut werden.

    Prof. Augsburg weiß, dass sich das Lehrgebiet Verbrennungskraftmaschinen bei den Studentinnen und Studenten großer Beliebtheit erfreut und hält es daher für folgerichtig, das entsprechende Lehrangebot auszuweiten: „Dr. Gottschalk ist ein ausgewiesener Wissenschaftler auf dem Gebiet der Verbrennungskraftmaschinen. In seiner beruflichen Tätigkeit hat er kontinuierlich Lehrveranstaltungen in Magdeburg und Ilmenau durchgeführt und studentische Abschlussarbeiten und Promotionsarbeiten betreut. Die Studierenden schätzen sein breites Fachwissen genauso wie seine vielfältigen Applikationserfahrungen bei der Entwicklung ganz unterschiedlicher Motorenkonzepte. Man kann ohne Übertreibung konstatieren, dass Dr. Gottschalk sein wissenschaftliches Engagement auch lebt und erfolgreich weitergibt.“

    Kontakt:
    Prof. Thomas Fröhlich
    Dekan Fakultät für Maschinenbau
    Tel.:
    +49 3677 69-2499
    Mail: dekan-mb@tu-ilmenau.de

    23.06.2020


     

  • Zu Besuch beim Erfinder des MP3-Formats

    © Fraunhofer IDMT

    Vor 25 Jahren erfuhr die Musikindustrie eine Revolution - mit der Erfindung des MP3-Formats. Im MDR erzählt der Vater der Technologie, Prof. Dr.-Ing. Dr. rer. nat. h.c. mult. Karlheinz Brandenburg, von den Anfängen.

    Prof. Brandenburg war fast zwei Jahrzehnte Professor am Institut für Medientechnik an der TU Ilmenau und Gründungsdirektor des Fraunhofer Instituts für Digitale Medientechnologie in Ilmenau.

    Im vergangenen Jahr wurde er offiziell in den Ruhestand verabschiedet, ist aber weiterhin als Seniorprofessor an der TU Ilmenau und anderweitig auf vielfältige Art aktiv.

    Zum Beitrag im MDR vom 18. Juni 2020

    19.06.2020


     

  • TU Ilmenau startet Projekt zur Stärkung der Gründungskultur

    Foto: © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau hat den „Ilmenauer Ideen Inkubator“, kurz: Ilmkubator, gestartet. Mit dem Projekt will sie erreichen, dass die Gründungskultur unter Studierenden, Doktoranden und Wissenschaftlern gestärkt wird und möglichst viele innovative technologieorientierte Unternehmen aus der Universität ausgegründet werden. Auf dem Gelände der Ilmenauer Fischerhütte soll langfristig ein Zentrum für Gründungsgeschehen an der TU Ilmenau entstehen. Im Dezember 2019 war die TU Ilmenau bei dem Wettbewerb „EXIST-Potentiale“ des Bundeswirtschaftsministeriums, das deutsche Universitäten dabei unterstützt, gründungsfördernde Maßnahmen umzusetzen, unter 220 Hochschulen als einer der Sieger hervorgegangen. Für das Projekt erhält sie vom Bund eine Förderung von knapp 1,6 Millionen Euro für vier Jahre. Das Ilmkubator-Team wird aus insgesamt sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bestehen.

    Im Ilmkubator-Projekt wird die TU Ilmenau in neu geschaffenen Lehr- und Weiterbildungsangeboten Studierende, Doktoranden und Wissenschaftler für das Thema Entrepreneurship sensibilisieren. Gleichzeitig macht sich das Mitarbeiterteam in den fünf Fakultäten in einem intensiven Scouting auf die Suche nach Forschungsthemen, die gesellschaftlich und wirtschaftlich so interessant sind, dass aus ihnen ein eigenständiges Unternehmen entstehen könnte. Die beteiligten Personen erhalten anschließend vom Ilmkubator-Team professionelle Coaching- und Beratungsservices.

    Ein besonderes Highlight des neuen Projekts ist die „Ilmkubator Class“. Um Gründungsideen schon möglichst früh auf den Weg zu einer Ausgründung zu führen, durchlaufen ausgewählte Teams ein intensives individuelles Coaching- und Trainingsprogramm, an dessen Ende möglicherweise ein konkreter Businessplan oder der Prototyp eines Produkts stehen. Die Gründerteams werden in Workshops professionell weitergebildet, sie bekommen Mentoren an die Seite gestellt und erhalten Unterstützung, etwa zu Marketing, Marktrecherche und Schutzrechten. Arbeitsräume stehen ihnen auf dem Gelände der Fischerhütte zur Verfügung, wo früher eine bedeutende Glashütte angesiedelt war. Im ehemaligen Direktionsgebäude befinden sich auch die Büros und Beratungsräume des Ilmkubators. Die erste Ilmkubator Class mit drei bis vier Gründerteams startet noch in diesem Sommersemester. Interessierte können sich per E-Mail an gruenderservice@tu-ilmenau.de wenden.

    Informationen zum Ilmkubator:
    www.tu-ilmenau.de/fut und www.facebook.com/ilmkubator

    Kontakt:
    Laura Martin
    Ilmenauer Ideen Inkubator
    Tel.:+49 3677 69-2733
    Mail: laura.martin@tu-ilmenau.de

     

    15.06.2020


     

  • TU Ilmenau und Techniker Krankenkasse fördern Gesundheit im Studium

    © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau und die Techniker Krankenkasse haben die in Deutschland bisher einzigartige Kooperation „Studentisches Gesundheitsmanagement unter besonderer Berücksichtigung von Internationalisierung und Diversitätsmanagement“ gestartet. Damit steht künftig die Gesundheit auch ihrer ausländischen Studentinnen und Studenten im Fokus der Universität. Den Vertrag zu der modellhaften Kooperation unterzeichneten heute (12.06.2020) Prof. Peter Scharff, Rektor der TU Ilmenau, und Tobias Lamprecht, Leiter des Kundenservice der Techniker Krankenkasse in Erfurt. Das Projekt startet am 1. August 2020 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Mit der Unterzeichnung des Vertrags wird der bereits bestehende Kooperationsvertrag zum betrieblichen Gesundheitsmanagement an der TU Ilmenau bis 2023 verlängert und auf Studenten ausgeweitet.

    Die TU Ilmenau möchte, dass ihre Studentinnen und Studenten erfolgreich, mit gleichen Chancen und auch gesund studieren. Daher hat die Stabsstelle Campus-Familie schon 2011 ein nachhaltiges universitäres Gesundheitsmanagement ins Leben gerufen und vorbeugende Maßnahmen unter anderem zu Prüfungsangst, zum Umgang mit Stress, zu Lernmotivation und Achtsamkeit angeboten. Mit dem Vertrag von TU Ilmenau und Techniker Krankenkasse wird das studentische Gesundheitsmanagement nun auf die besonderen Anforderungen insbesondere ausländischer Studentinnen und Studenten ausgeweitet.

    Mehr als jeder Vierte der über 5.600 Studenten an der TU Ilmenau kommt nicht aus Deutschland, auf dem Campus sind junge Männer und Frauen aus 110 Nationen der Welt vertreten. Ziel der Kooperation zwischen Universität und Krankenkasse ist es, organisatorische und strukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen, die diese Internationalität berücksichtigen. Tobias Lamprecht von der Techniker Krankenkasse ist überzeugt: „Wenn wir uns erfolgreich für die Gesundheit von Menschen im Studium einsetzen möchten, müssen wir deren individuelle Verschiedenheit und auch die Vielfalt der Bedürfnisse, die daraus resultiert, in den Blick nehmen. Da die Lebenswelten dieser Menschen sich wegen einer Vielzahl soziokultureller Aspekte, die sich aus ihrer Herkunft aus verschiedenen Heimatländern ergeben, sehr voneinander unterscheiden, muss auch Gesundheitsförderung entsprechend differenziert sein.“

    So international wie die Studierendenschaft der TU Ilmenau, so sind es auch die Beschäftigten. In Forschung und Lehre ist die Universität ein Schmelztiegel der Nationen. Bereits jetzt hat das Gesundheitsmanagement der Universität nicht nur die Studenten, sondern auch die Mitarbeiter im Blick. Rektor Peter Scharff ist sich sicher, dass auch die rund 900 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und die nicht-wissenschaftlich Beschäftigten von dem Modellprojekt profitieren werden: „Eine Universität, die ihren Angestellten ein bedarfsspezifisches, ganzheitliches Angebot an gesundheitsfördernden Maßnahmen bietet, hat in meinen Augen einen gehörigen Standortvorteil. Damit, davon bin ich überzeugt, locken wir hochqualifizierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu uns nach Ilmenau.“

    Die Studentinnen und Studenten, die aus der ganzen Welt an die TU Ilmenau kommen, um hier zu studieren, erleben nicht nur herausragende Lehre. Neben fachlichen Fähigkeiten erhalten sie auch gesundheitsfördernde Kompetenzen – wichtige Soft-Skills für den modernen Arbeitsmarkt. Prof. Peter Scharff ist überzeugt, dass Studenten aus aller Welt „mit der Erkenntnis, dass die Universität sich um ihre Gesundheit bemüht, einen guten Grund mehr haben, nach ihrem Studium bei uns zu bleiben und ihre wissenschaftliche Karriere an der TU Ilmenau zu starten“.

    Die Techniker Krankenkasse will das Ilmenauer Gesundheitsmanagement als Best-Practice-Ansatz auch in weiteren Hochschulen innerhalb und außerhalb Thüringens einführen. „Der Modellcharakter macht dieses Vorhaben für die TK außergewöhnlich. Ich habe das Gefühl, wir leisten an der TU Ilmenau gerade Pionierarbeit“, so Tobias Lamprecht.

    Kontakt:
    Andrea Krieg
    Diversitätsbeauftragte TU Ilmenau
    Tel.: +49 3677 69-1710
    andrea.krieg@tu-ilmenau.de

    12.06.2020