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Prof. Peter Scharff

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  • TU Ilmenau präsentiert auf der Hannover Messe Technologie von morgen

    Fotos: © TU Ilmenau

    Die Technische Universität Ilmenau stellt auf der Hannover Messe, der nach eigenen Angaben weltweit wichtigsten Industriemesse, vom 23. bis 27. April Technologie von morgen vor. Die Projekte des Fachgebiets „Simulation und Optimale Prozesse“ und des Patentmanagements Thüringer Hochschulen werden auf dem Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ präsentiert, einer Initiative der Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, die die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen der Bundesländer auf den Gebieten der Lehre, der Forschung und des Wissens- und Technologietransfers in die Wirtschaft stärken will. Der Stand A38 „Forschung für die Zukunft“ ist zu finden in Halle 2.

    Foto: © Audi AGIm Mittelpunkt der Präsentation der TU Ilmenau steht das Thema autonomes Fahren. Ein Wissenschaftlerteam des Fachgebiets „Simulation und Optimale Prozesse“ um Professor Pu Li zeigt, wie Hightech-Modellautos mit Hilfe selbst lernender Algorithmen autonom, also ohne das Eingreifen von Menschen während der Fahrt, selbst schwierige Verkehrssituationen wie Abstand halten oder das plötzliche Erkennen von Hindernissen zuverlässig bewältigen. Die online berechnete Strategie zur Bewältigung bestimmter Aufgaben ist sicherer und weniger störanfällig als konventionelle Verfahren. Um dies zu erreichen, entwickelten die Forscher ein Optimierungsverfahren, das die Umgebungsbedingungen ebenso berücksichtigt wie die Fahrzeugdynamik und die Wünsche von Fahrzeuginsassen. Das Konzept kann leicht auf reale Fahrzeuge übertragen werden und ist daher für die Autoindustrie überaus interessant. Mit seiner Entwicklung gewann das Team der TU Ilmenau im vergangenen Jahr den Audi Autonomous Driving Cup, einen internationalen Wettbewerb, dessen Ziel die Realisierung vollautomatischer Fahrfunktionen und der dafür notwendigen Softwarearchitekturen ist.

    Das Patentmanagement Thüringer Hochschulen (PATON-PTH) stellt eine Erfindung eines Teams um Professor Stefan Sinzinger, Leiter des Fachgebiets Technische Optik, vor: ein Verfahren zur Vermessung teilweise reflektierender Oberflächen. Da alle optischen Elemente auf einer Achse liegen, findet keine Abschattung zwischen der Beleuchtung und der Messeinheit statt. Die kompakte Messeinrichtung lässt sich unter anderem in hochmoderne CNC-Werkzeugmaschinen integrieren, um sowohl reflektierende als auch durchlässige Oberflächen zu vermessen.

    Die Hauptthemen der Hannover Messe, nach eigenen Angaben die weltweit wichtigste Industriemesse, sind in diesem Jahr Energietechnik, Industrielle Zulieferung, Digitale Fabrik und Integrierte Automation. Hochschulen und Forschungseinrichtungen finden sich im Bereich „Research & Technology“ in Halle 2.

    Kontakt:
    Sabine Jackisch
    Leiterin Referat Marketing
    Telefon: +49367769-1761
    E-Mail: sabine.jackisch@tu-ilmenau.de

    19.04.2018


     

  • Russland-Experte Dr. Gregor Berghorn spricht an der TU Ilmenau

    Foto: © Minsk Club Bonn
    Der Berater für Wissenschaftsfragen des Deutsch-Russischen Forums, Dr. Gregor Berghorn, spricht am 24. April an der Technischen Universität Ilmenau zu aktuellen Entwicklungen in Hochschule und Wissenschaft in Russland. Der ausgewiesene Russland-Experte befasste sich in mehr als 50 Vorträgen, Referaten und Publikationen mit Entwicklung und Struktur russischer Hochschulen und mit den aktuellen Reformmaßnahmen im Hochschul- und Wissenschaftswesen der Russischen Föderation. 

    Der heute 67-jährige Dr. Gregor Berghorn befasste sich seit seinem Studium der Anglistik und Slavistik mit Russland. So forschte er am Lehrstuhl für Slavische Philologie der Universität Regensburg im Bereich moderne Russische Sprachwissenschaft und promovierte 1983 zum Dr. phil. Von 1989 bis zum Eintritt in den Ruhestand 2016 war Dr. Berghorn im Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) zunächst als Referatsleiter für die Sowjetunion, dann für die Länder der GUS und später als Gruppenleiter für den Bereich Ost-, Mittelost- und Südosteuropa sowie die GUS zuständig. In dieser Zeit leitete er dreimal die DAAD-Außenstelle in Moskau, die er 1993 auch aufgebaut hatte. Insgesamt arbeitete er fast 15 Jahre in Moskau.

    Im Laufe seiner Tätigkeit für den DAAD erweiterte Dr. Gregor Berghorn die akademische Zusammenarbeit zwischen deutschen und russischen Hochschulen systematisch durch neue Programme, darunter auch Programme mit russischen Ministerien und zwei Regierungsprogramme mit den Republiken Tatarstan und Tschetschenien. Er ist Mitinitiator des „German-Russian Institute for Advanced Technologies“ (GRIAT) in Kasan, an dem die TU Ilmenau maßgeblich beteiligt ist. Seit 2016 ist Dr. Berghorn Berater für Wissenschaftsfragen im Deutsch-Russischen Forum.

    Vortrag Dr. Gregor Berghorn: „Aktuelle Entwicklungen in Hochschule und Wissenschaft in Russland“
    Zeit:
    24.04.2018, 14.00 Uhr
    Ort: TU Ilmenau, Ernst Abbe Zentrum, Raum 1337/1338, Ehrenbergstraße 29

    KONTAKT:
    Dr. Frank March
    Direktor TU Ilmenau International School
    Tel.: +49 3677 69-2518
    Mail: frank.march@tu-ilmenau.de

     

    17.04.2018


     

  • TU Ilmenau bestätigt Gleichstellungsbeauftragte im Amt

    Foto: © TU Ilmenau

    Prof. Edda Rädlein wurde vom Senat der Technischen Universität Ilmenau, dem obersten Entscheidungsgremium der Universität, in ihrer Funktion als Gleichstellungsbeauftragte bestätigt und für drei Jahre gewählt. Die Gleichstellungsbeauftragte ist Ansprechpartnerin für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studentinnen und Studenten der TU Ilmenau und strebt in ihrer Arbeit an, die verfassungsmäßigen Rechte von Frauen auf Chancengleichheit an der Universität durchzusetzen. Das Beratungsspektrum reicht von allgemeinen sozialen Fragen über Weiterbildungsmöglichkeiten und Teilzeitbeschäftigung für Frauen bis hin zu Problemen bei der Kindererziehung.

    Prof. Edda Rädlein, die an der TU Ilmenau das Fachgebiet Anorganisch-nichtmetallische Werkstoffe leitet, tritt als Gleichstellungsbeauftragte ihre zweite Amtszeit an. In dieser Funktion berät sie alle Mitglieder der Universität und die Universitätsleitung im Besonderen bei der Umsetzung der Chancengleichheit von Frauen und Männern. Dazu gehört die Unterstützung im Beruf in verschiedenen Qualifikationsstufen einschließlich arbeitsrechtlichen Fragen, die Beratung rund um das Thema Gleichstellung und die Schaffung von Fördermaßnahmen zur Erhöhung des Anteils von Studentinnen in naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen. Eine wesentliche Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten ist auch die Teilnahme an allen Berufungsverfahren neuer Professorinnen und Professoren der Universität, bei denen sie darauf achtet, dass Chancengleichheit gewährleistet ist. Daneben übernimmt sie Sozialberatung, zum Beispiel im Fall von Schwangerschaft zu Erziehungsurlaub, zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium und bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz oder im Studium.

    Seit jeher setzt sich die TU Ilmenau für eine Universität ein, die auf Chancengleichheit und Familienfreundlichkeit fußt. So ist Chancengleichheit auch integraler Bestand des Leitbilds der Universität. Wörtlich heißt es hier: „Die Technische Universität Ilmenau setzt sich für umfassende Chancengleichheit und für ein günstiges soziales und kulturelles Umfeld ein. Sie verpflichtet sich zur Achtung aller Menschen unabhängig von ihrer sozialen, ethnischen und religiösen Herkunft.“ Das Credo der Universität beinhaltet die Beachtung des Prinzips des Gender Mainstreaming und auch die gezielte Förderung von Frauen in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind.

    KONTAKT
    Prof. Edda Rädlein

    Gleichstellungsbeauftragte der TU Ilmenau

    Tel.: +49 3677 69-2551
    Mail: edda.raedlein@tu-ilmenau.de

     

    16.04.2018


     

  • Die besten Pressefotos in der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau

    Foto: © Sascha Fromm, Riechheim

    Vom 9. bis zum 30. April zeigt die Universitätsbibliothek Ilmenau preisgekrönte Pressefotos aus Hessen und Thüringen. In dem Wettbewerb „PresseFoto Hessen-Thüringen“ der Journalistenverbände der beiden Bundesländer werden Aufnahmen von hauptberuflich fotografierenden Journalisten prämiert, die das aktuelle Geschehen dokumentieren. An der elften Auflage des Wettbewerbs nahmen 63 Fotojournalisten mit 650 Fotos in sieben Kategorien Teil. Die 75 besten Bilder werden auf einer Wanderausstellung der Öffentlichkeit gezeigt, die Ausstellungseröffnung in der Universitätsbibliothek der TU Ilmenau ist am 9. April um 18 Uhr.

    „Die Bilder demonstrieren sauberes journalistisches Handwerk, Erfahrung und Leidenschaft“, so beschreibt Heidje Beutel, Vorsitzende des Landesverbands Thüringen im Deutschen Journalisten-Verband (DJV), die preisgekrönten Pressefotos aus Hessen und Thüringen. Das Bild „Halber Zweibeiner“ von Boris Roessler, Redakteur der Deutschen Presseagentur aus Frankfurt am Main, wurde von zehn renommierten Jurymitgliedern zum „Foto des Jahres 2017“
    gewählt. Die Aufnahme zeigt Mitglieder eines Sondereinsatzkommandos der Frankfurter Polizei, die in Reih und Glied strammstehen, und Diensthund Whisky, der sich eine Pause gönnt. Für das Foto des Jahres erhält Boris Roessler 2000 Euro Preisgeld.

    Zur Eröffnung der Ausstellung am 9. April um 18 Uhr sind alle Interessierten in die Universitätsbibliothek der TU Ilmenau eingeladen. Doreen Huth, stellvertretende Vorsitzende des DJV-Landesverbands Thüringen, und Professor Jens Wolling, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien an der TU Ilmenau, geben eine Einführung in die Ausstellung. Die Exponate sind bis zum 30. April montags bis samstags zu den Öffnungszeiten der Bibliothek frei zugänglich.

    Ausstellungseröffnung „PresseFoto Hessen-Thüringen 2016“:
    Montag, 09.04.2018, 18 Uhr
    Universitätsbibliothek Ilmenau, Langewiesener Str. 37


    Eintritt frei

    Kontakt:
    Dr. Peter Blume
    Universitätsbibliothek Ilmenau
    Tel.: +49 3677 69-4776
    Mail: peter.blume@tu-ilmenau.de

     

    28.03.2018


     

  • „Flora Incognita“ – Pflanzenbestimmung mit dem Smartphone

    Foto: © TU Ilmenau

    Das Projekt „Flora Incognita – Pflanzenbestimmung mit dem Smartphone“ der Technischen Universität Ilmenau und des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena wurde als offizielles Projekt der „UN-Dekade Biologische Vielfalt” ausgezeichnet. Die Ehrung wird an Projekte verliehen, die sich in nachahmenswerter Weise für die Erhaltung der biologischen Vielfalt auf der Welt einsetzen. Die teilautomatische Erkennung von wildwachsenden Blütenpflanzen in Thüringen mit einem Smartphone soll das Bewusstsein für Artenvielfalt in der Bevölkerung stärken und letztlich zu deren Erhaltung beitragen.  

    Die Vereinten Nationen haben das Jahrzehnt 2011 bis 2020 zur Dekade für die biologische Vielfalt erklärt. Dadurch soll der weltweite Rückgang der biologischen Vielfalt aufgehalten werden. Um das gesellschaftliche Bewusstsein für biologische Vielfalt in Deutschland zu fördern, zeichnet die deutsche UN-Dekade regelmäßig nachahmenswerte Projekte aus. Das Projekt „Flora Incognita – Pflanzenbestimmung mit dem Smartphone“ der TU Ilmenau und des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena werteten die Juroren des Wettbewerbs als „bedeutendes Zeichen für das Engagement für die biologische Vielfalt in Deutschland“. Die Auszeichnung solle den Einsatz der Beteiligten für die lebendige Vielfalt als Teil einer weltweiten Strategie würdigen, sodass möglichst viele Menschen sich von diesen vorbildlichen Aktivitäten begeistern lassen und die ausgezeichneten Projekte als Beispiel nehmen, selbst im Naturschutz aktiv zu werden. 

    Die biologische Vielfalt ist in fast allen Ländern der Erde gefährdet. Für den Schutz und den Erhalt von Biodiversität ist Artenkenntnis eine grundlegende Voraussetzung. Doch die Menschen kennen die Pflanzen und Tiere, die sie umgeben, immer weniger. Naturschutzverbände und Wissenschaftler beklagen in unserer Gesellschaft abnehmende Artenkenntnisse, sogar unter Biologen. Die Bestimmung von Pflanzen mit herkömmlichen Büchern ist für Laien komplex, zeitintensiv und durch die Verwendung zahlreicher Fachtermini schwierig. Und auch Bildbände, die einfacher als Fachbücher Aufschluss über Pflanzen geben, sind im Freiland, zum Beispiel auf einem Sonntagspaziergang, oft nicht verfügbar. Untersuchungen zeigen, dass schon Schülerinnen und Schüler nur wenige Pflanzen- und Tierarten kennen. Diese Entwicklung ist für den Naturschutz gefährlich, denn mit schwindenden Kenntnissen über Tiere, Pflanzen und deren ökologischen Zusammenhängen nimmt in der Bevölkerung die Bereitschaft ab, sich für Naturschutz- und Umweltschutzbelange einzusetzen. 

    Digitale Kommunikationstechniken und mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets, die Teil unseres Alltags geworden sind, können diese Lücke schließen. Im Forschungsprojekt „Flora Incognita“ – unbekannte Pflanzenwelt – entwickeln Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau und des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena ein Verfahren, mit dem höhere Blütenpflanzen mit mobilen Endgeräten teilautomatisch bestimmt werden können. Der Erkennungsvorgang ist denkbar einfach: Mit der Kamera des Smartphones wird ein Bild der Blüte gemacht. Danach wird die Pflanze automatisch durch eine Erkennungssoftware erfasst und mit einer internetbasierten Datenbank abgeglichen. In die Erkennung werden auch Umwelt- und Standortfaktoren einbezogen und die Nutzer können im Zweifel weitergehende Fragen zur konkreten Fundsituation beantworten oder Bildteile markieren. Durch die automatische Bilderkennung kombiniert mit Nutzerinteraktionen wird die Pflanze – abgestimmt auf das Vorwissen und das Interesse des Nutzers – artgenau bestimmt.  

    Auf diese Weise zweifelsfrei identifizierte Pflanzen bilden nicht nur den Nutzer weiter. Sie werden zusammen mit ihrem Standort an zentrale Datenbanken von Naturschutzbehörden und Forschungseinrichtungen übermittelt, wo sie dann in einer offenen Plattform privaten Nutzern und Behörden zur Verfügung gestellt werden. Mithilfe dieser Datenbanken können Forscher Arten und deren Veränderung wissenschaftlich dokumentieren – zum Beispiel die Verbreitung invasiver Arten, also von Arten, die Schäden an der heimischen Natur verursachen. 

    Prof. Kai-Uwe Sattler, Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau, freut sich über die Anerkennung der Forschungsaktivitäten der Universität: „Wir sind stolz, einen nachhaltigen Beitrag zur Erhaltung der Artenvielfalt zu leisten. Und wir freuen uns, dass die Synergien der TU Ilmenau mit dem Max-Planck-Institut öffentlich geschätzt werden.“ Prof. Markus Reichstein, Direktor des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie bestätigt: „Sowohl die Zusammenarbeit zwischen der universitären und der außeruniversitären Forschung als auch die wegweisende Kombination von Ökologie, Geowissenschaften und Künstlicher Intelligenz wird hier mit Vorbildcharakter deutlich.“ In einem solch interdisziplinären Team aus Biologen, Physikern, Medientechnikern und Informatikern zu arbeiten, war für die beiden Projektleiter Prof. Patrick Mäder von der TU Ilmenau und Dr. Jana Wäldchen vom Max-Planck-Institut in Jena eine großartige Erfahrung.  

    Das Forschungsprojekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, vom Bundesamt für Naturschutz und von der Stiftung Naturschutz Thüringen. 

    Kontakt:
    Prof. Patrick Mäder
    Leiter Fachgebiet Softwaretechnik für sicherheitskritische Systeme
    Telefon   +49 3677 69-4839
    E-Mail     patrick-maeder@tu-ilmenau.de

    15.12.2017