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  • Zwei Auszubildende der TU Ilmenau mit dem „Bildungsfuchs 2019“ ausgezeichnet

    Foto: © TU Ilmenau/Matthias Döring

    Felix Meyer und Ben Salzwedel, Auszubildende an der Technischen Universität Ilmenau, wurden am 14. November 2019 als jeweils beste Auszubildende in ihrem Ausbildungsberuf mit dem „Bildungsfuchs 2019“ der Industrie- und Handelskammer Südthüringen (IHK) ausgezeichnet. Felix Meyer wurde mit 96 von 100 Punkten in der Abschlussprüfung als Bester in seiner Ausbildung zum Fachinformatiker, Fachrichtung Systemintegration, ausgezeichnet, die er von August 2016 bis Juli 2019 an der TU Ilmenau absolvierte. Ben Salzwedel, von November 2016 bis März 2019 Auszubildender zum Industriemechaniker, erhielt ebenfalls 96 von 100 Punkten, auch er wurde damit Bester in seinem Berufsfeld.  

    Insgesamt 1058 Auszubildende in Südthüringen hatte die IHK zuvor in 114 Berufen geprüft. 32 davon wurden am Donnerstag im Haus der Wirtschaft vom Präsidenten der IHK Südthüringen, Dr. Peter Traut, für ihre herausragenden Prüfungsergebnisse mit dem Bildungsfuchs ausgezeichnet. Die begehrte Trophäe aus Glas wird bereits seit 1998 von der IHK Südthüringen vergeben. Knapp 900 Auszeichnungen wurden bislang verliehen.

    Die TU Ilmenau ist einer der größten Arbeitgeber des Ilm-Kreises. Insgesamt haben 2019 acht Auszubildende ihre Berufsausbildung an der TU Ilmenau erfolgreich abgeschlossen und wurden von der Universität in ein Arbeitsverhältnis übernommen. Derzeit werden 28 junge Frauen und Männer in sieben Berufen ausgebildet. Hierzu gehören die jeweils dreijährigen Ausbildungen „Kauffrau/mann für Büromanagement“, „Verwaltungsfachangestellte/r“, „Fachinformatiker/in Systemintegration“ und „Mediengestalter/in Bild und Ton“ sowie die dreieinhalbjährigen Ausbildungen „Industriemechaniker/in“ und „Physiklaborant/in“.

    Für den Ausbildungsstart im Jahr 2020 können sich Interessierte noch bis 31. Dezember 2019 für die Bereiche „Fachinformatik/Fachrichtung Systemintegration“, „Industriemechanik“, „Büromanagement“ und „Medien- und Informationsdienste/Fachrichtung Bibliothek“ bewerben. Die Ausbildungsleiterin der TU Ilmenau, Anja Wächter, sieht in einer Ausbildung an der TU Ilmenau große Vorteile: „Durch die vielfältigen Aufgaben an der Universität haben die Auszubildenden bei uns die Möglichkeit, einen Einblick in viele verschiedene Abteilungen und damit in das breite Spektrum ihres künftigen Berufsfeldes zu erhalten. Dadurch können sie bereits frühzeitig für sich herausfinden, in welchen Bereichen sie sich später weiterentwickeln möchten.“

    Kontakt:
    Stefan Roth
    Dezernent für Personal und Recht
    Tel.: +49 3677 69-2534
    Mail: stefan.roth@tu-ilmenau.de

    15.11.2019


     

  • Workshop „Lebendige Glasoberflächen“ an der TU Ilmenau

    Foto: © Fotolia

    Am 27. und 28. November 2019 veranstaltet die Technische Universität Ilmenau den Workshop „Lebendige Glasoberflächen“. Internationale Experten aus Industrie und Forschung diskutieren aktuelle Erkenntnisse und Forschungsergebnisse. Im Mittelpunkt des 10. Workshops „Lebendige Glasoberflächen“ steht die Nachhaltigkeit von Glasoberflächen.

    Deutschland hat ein vorbildliches Mehrwegsystem für Behälterglas. Diese Art des Produktrecyclings wird überhaupt erst ermöglicht durch die chemische Beständigkeit von Glas. Für die Langlebigkeit von Glas spielt der Alterungsprozess der Oberfläche eine zentrale Rolle. Daran wird an der TU Ilmenau intensiv geforscht. Dabei beachten die Wissenschaftler auch, dass die Prozesse bei der Glasherstellung und -behandlung, etwa Beschichtung und Reinigung, nachhaltig und nicht schädlich für Menschen und die Umwelt sind.

    Anmeldungen zum Workshop am 27. und 28. November 2019:
    www.tu-ilmenau.de/anw/veranstaltungen/conference-workshop-living-glass-surfaces-x/

    Kontakt:
    Prof. Edda Rädlein
    Institut für Werkstofftechnik
    Tel.:
    +49 3677 69-2802
    Mail: edda.raedlein@tu-ilmenau.de

    11.11.2019


     

  • TU Ilmenau: Artikel zu wegweisender Nanotechnologie in Nature Communications

    © TU Ilmenau

    Wissenschaftlern der Technischen Universität Ilmenau ist es gelungen, in der Nanotechnologie weltweit einzigartige Fortschritte in der so genannten „dehnbaren“ Aufbau- und Verbindungstechnik zu erzielen. Die am Fachgebiet Nanotechnologie unter der Leitung von Professor Heiko Jacobs entstandenen Forschungsergebnisse wurden soeben in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht.

    In ihrem Artikel („Integrated multilayer stretchable printed circuit boards paving the way for deformable active matrix”), der in der neuesten Ausgabe der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Nature Communications erschien, beschreiben die Forscher der TU Ilmenau eine Leiterplatte, die sich, ähnlich wie Gummi, in jede beliebige Richtung verformen lässt.

    Der Clou: Die Leiterplatte ist nicht nur auf eine Metallisierungsebene beschränkt, sondern besteht aus mehreren Schichten. Damit ist es dem Team um Prof. Heiko O. Jacobs, Leiter des Fachgebiets Nanotechnologie, weltweit erstmals gelungen, eine mehrlagige dehnbare elektronische Leiterplatte herzustellen. Mit einer verteilten Transistormatrix bestückt, erlaubt diese die elektrische Ansteuerung einzelner Punkte auf der Oberfläche der Matrix, was die Herstellung unterschiedlichster dreidimensionaler Formen ermöglicht.

    Die veröffentlichten Ergebnisse entstanden im Rahmen des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Projekts „Dehnbare Aufbau- und Verbindungstechnik: Herstellung, Bestückung, fundamentale Untersuchungen und Anwendungen“. Bereits seit sechs Jahren forschen die Wissenschaftler der TU Ilmenau an dehnbarer Elektronik, in Fachkreisen aufgrund ihrer Elastizität „metamorphe Elektronik“ genannt. Sie vereint weitaus komplexere Eigenschaften und Qualitäten als herkömmliche, starre elektronische Systeme, die immer die gleiche Form aufweisen, und ebnet damit den Weg zu neuen Anwendungen.

    In mehreren DFG-Projekten erarbeiteten die Forscher des Fachgebietes Nanotechnologie Methoden, die neben der Herstellung von Baugruppensegmenten wie Transistoren, LEDs oder Sensoren auch ein Vereinzeln, Platzieren oder mechanisches und elektrisches Verbinden von mikroskopisch kleinsten Funktionseinheiten ermöglichen. Im Zusammenspiel mit metamorpher Elektronik sieht Prof. Jacobs eine Schlüsseltechnologie der Zukunft: „Verknüpft man diese Technologie mit elastomerischen, also zwar formfesten, aber elastisch verformbaren Trägermaterialien, entsteht eine einzigartige dehnbare Aufbau- und Verbindungstechnik.“

    Der Begriff „metamorphic electronics“ wurde inzwischen vom Team um Prof. Jacobs weltweit geprägt. In namhaften Publikationen veröffentlichte es Beiträge, beispielsweise zu einer Mikrofonmatrix, die sich in eine Sphäre, in Kugelform, umwandeln kann, zu einem sphärischen Touchpad und zu dehnbaren und aufblasbaren Leuchtstrukturen.

    Auch die Gutachter von Nature Communications, einer Online-Zeitschrift der Nature-Gruppe, die zu den renommiertesten Fachzeitschriften der Welt zählt, schätzten die Qualität und den Neuheitswert der Ilmenauer Forschungsergebnisse nun als so hoch ein, dass der eingereichte Beitrag für die Veröffentlichung ausgewählt wurde – für Prof. Jacobs und sein Team eine hohe Auszeichnung, denn gerade in einem so zukunftweisenden Forschungsgebiet wie der Nanotechnologie dauert es oft viele Jahre, bis aus der Grundlagenforschung gesichertes neues Wissen erzeugt wird, das eine weitreichende Wirkung verspricht.

    Die erzielten Erkenntnisse können schon bald in neuen elektronischen Systemen Anwendung finden. Denn so wie heute elektronische Bauelemente aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken und praktisch in allen Bereichen zu finden sind, gilt das zweifellos künftig noch weit mehr für metamorphe Elektronik. Professor Jacobs: „Im Wesentlichen lassen sich alle elektronischen Produkte, die wir kennen, in dehnbare, anpassungsfähige und umformbare Geometrien überführen und damit neue Produkte entwickeln. An einer Kooperation interessierte Unternehmen können sich gern bei uns melden, um gemeinsam innovative Entwicklungen auf den Weg zu bringen.“

    DOI des Artikels in Nature Communications: 41467-019-12870-7

    https://www.nature.com/articles/s41467-019-12870-7

    Kontakt:

    Prof. Heiko O. Jacobs
    Leiter Fachgebiet Nanotechnologie
    Tel.: +49 3677 69-3723
    heiko.jacobs@tu-ilmenau.de

    29.10.2019


     

  • TU Ilmenau startet Graduate Center zur Förderung von Nachwuchswissenschaftlern

    © TU Ilmenau/Chris Liebold

    Um Promovierende bei ihrer Qualifizierung als Forschende und Wissenschaftler zu unterstützen, startet die Technische Universität Ilmenau ein Graduate Center. Das Graduate Center dient als zentrale Koordinations-, Beratungs- und Serviceeinrichtung für alle Nachwuchswissenschaftler an der TU Ilmenau und wird zum Wintersemester 2019/20 am 28. Oktober um 16 Uhr feierlich eröffnet. Vertreter der Medien sind herzlich willkommen.

    Das Graduate Center bündelt und koordiniert Angebote für Nachwuchswissenschaftler aus dem In- und Ausland und fördert die Entwicklung ihrer Kompetenzen, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und das persönliche Engagement. Neben Information und Beratung rund um das Thema Promotion und Habilitation gehört vor allem ein breites Spektrum an Veranstaltungen und Kursen zur fachübergreifenden Weiterqualifizierung zum Angebot. Die darin vermittelten Inhalte sollen den Nachwuchswissenschaftlern, ergänzend zu ihren eigentlichen Forschungsarbeiten, bei der erfolgreichen Arbeit helfen. Dabei haben die Promovierenden sowohl die Möglichkeit, einzelne Angebote nach persönlichem Bedarf wahrzunehmen, als auch ein komplettes Programm „Leadership in Science“ zu absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten sie ein Zertifikat, das ihnen eine Weiterbildung nach aktuellen Qualitätsstandards der Graduiertenqualifizierung bescheinigt. Das Programm besteht aus den drei Modulen „Grundlagen“, „Kollegialer Austausch“ und „Praxistransfer“. Kurse zu Themen wie „Wie bereite ich meine erste Lehrveranstaltung vor?“ oder „Wie schreibe ich einen Antrag?“, aber auch Angebote zur Entwicklung von Kommunikations-, Management- und Führungskompetenzen sollen die Nachwuchswissenschaftler über ihre Fach- und Forschungsexpertise hinaus auf eine Karriere in der Wissenschaft vorbereiten.

    © TU Ilmenau/Michael ReichelFür den Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau, Professor Kai-Uwe Sattler, ist die Promotion neben dem Studium einer der wichtigsten Schritte in einer akademischen Karriere: „Promotion bedeutet nicht nur, selbstständig zu forschen und dabei völlig neue Erkenntnisse zu gewinnen, sondern auch harte Arbeit mit vielen Stunden im Labor, persönlichen Entbehrungen und auch Niederlagen, wenn mal wieder ein wissenschaftliches Paper abgelehnt wurde. Wir, die TU Ilmenau, schaffen mit dem Graduate Center geeignete Rahmenbedingungen, um unsere Promovierenden in dieser herausfordernden Phase zu unterstützen.“

    Kick-off Graduate Center der TU Ilmenau:
    Montag, 28.10.2019, 16 Uhr
    Foyer Humboldtbau, Gustav-Kirchhoff-Platz

    • Vorstellung des Graduate Centers
      Prof. Kai-Uwe Sattler, Prorektor für Wissenschaft
    • Podiumsdiskussion mit Professoren und Promovierenden: „Promovieren in Ilmenau – Erfahrungen und Perspektiven“
    • „Open Space“ zum Networking sowie Erfahrungs- und Ideenaustausch


    Kontakt:
    Prof. Kai-Uwe Sattler
    Prorektor für Wissenschaft
    Tel.: +49 3677 69-5022
    prorektor-w@tu-ilmenau.de

    24.10.2019


     

  • Kinder- und Jugenduni Ilmenau: Anmeldungen bis 25. Oktober

    © TU Ilmenau

    Schülerinnen und Schüler der 5. bis 9. Klasse können sich noch bis zum bis 25. Oktober 2019 für die diesjährige Kinder- und Jugenduni der TU Ilmenau anmelden. Die Anmeldung ist per E-Mail über kinderuni@tu-ilmenau.de und für die Veranstaltungstage 15., 20., und 22. November möglich.

    Schon zum 16. Mal öffnet die TU Ilmenau die Türen zur Kinderuni – mit jährlich 3.600 teilnehmenden Kindern eine der größten Veranstaltungen ihrer Art deutschlandweit. Neben Kindern haben in diesem Jahr zum ersten Mal auch Jugendliche die Möglichkeit, spannende Vorlesungen aus den Technik, Wirtschaft und Medien und ein vielseitiges Rahmenprogramm zu erleben. Die Kinderuni ist so ab sofort die „Kinder- und Jugenduni Ilmenau“.

    Das altersgerecht gestaltete Programm richtet sich am 6. und 8. November an Kinder der 3. und 4. Klasse. Am 13. und 15. November sind die Vorlesungen auf Schüler der 5. und 6. Klasse zugeschnitten und die beiden letzten Vorlesungstage, 20. und 22.11. November, sind schließlich Jugendlichen der 7. bis 9. Klassen vorbehalten. Während die Kinderuni für die Kleinen bereits ausgebucht ist, gibt es noch freie Plätze für die mittlere Gruppe und die Größeren: Letzte Anmeldungen sind für den 15., 20., und 22. November möglich.

    In der Gruppe der Fünft- und Sechstklässler freut sich Dr. Arne Albrecht vom Institut für Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau darauf, den Schülern zu zeigen, was hinter der Magie und Wissenschaft von Seifenblasen steckt. In der zweiten Vorlesung des Tages entführt Professor Kai-Uwe Sattler, an der TU Ilmenau Experte für Computerdaten, seine jungen Hörerinnen und Hörer in die unendliche Welt der Daten.

    Am 20. November erklären Professor Johann Michael Köhler und sein Team vom Institut für Chemie und Biotechnik den Schülerinnen und Schülern der 7. bis 9. Klasse mithilfe von Physik und Chemie, wie Farbe in unsere Welt kommt. In der zweiten Vorlesung dieses Veranstaltungstages geht Dr. Andreas Schwarz, Fachmann für Krisenkommunikation, der Informationsvermittlung im Ernstfall auf den Grund. Am zweiten Vorlesungstag, dem 22. November, unternimmt Professor Andreas Will einen Exkurs in die Welt der großen Internetplattformen wie youtube und Instagram und beleuchtet deren Geschäftsmodelle. Die Abschlussvorlesung ist dem Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, vorbehalten. Mit seinen chemischen Experimenten begeistert er die jungen Studierenden für die Welt des Elements Sauerstoff.

    Anmeldung für den 15., 20. und 22.11.2019: kinderuni@tu-ilmenau.de

    Vorlesungen und Programmablauf: www.kinderuni-ilmenau.de/programm/ www.facebook.com/KinderuniIlmenau www.instagram.com/kinderuniilmenau/#

    Kontatk:
    Jasmin Eberl
    Referat Marketing
    Kinder- und Jugenduni Ilmenau 2019
    Tel.: 0176 96422815
    kinderuni@tu-ilmenau.de

    16.10.2019