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News Ticker Nr. 2


  • TU Ilmenau macht bei Exzellenzinitiative mit

    Die TU Ilmenau beteiligt sich an der Neuauflage der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern und hat zwei Anträge eingereicht: Das Exzellenzcluster „Huma­nes Makro/Nano Interface (HuMaNo) – Systemintegration für die intelligente biomedizinische As­sistenz“ zielt auf den medizinischen Einsatz von Mikro- und Nanosystemen am oder im menschlichen Körper ab. Ziel der Graduiertenschule „Solarvalley Graduate School for Photovoltaics“ ist die Erforschung innovativer Solarzellen und die Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern auf dem Gebiet der Photovoltaik, also der Stromerzeugung durch Sonnenenergie.

    Mit der Exzellenzinitiative wollen Bund und Länder den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig stärken und Spitzenforschung an deutschen Hochschulen sichtbar machen. In der zweiten Finanzierungsphase 2012 bis 2017 gibt das Bundesforschungsministerium kleinen und mittleren Universitäten faire Chancen gegenüber größeren Hochschulen, und dies insbesondere in den Bereichen Graduiertenschulen und Exzellenzcluster. Daher ist die TU Ilmenau zuversichtlich, mit ihren Anträgen erfolgreich zu sein. Die endgültige Förderentscheidung fällt im Sommer 2012. Insgesamt stehen 2,7 Milliarden Euro zur Vefügung.

    01.05.2010


     

  • Gleichstellungsbeauftragte vor der Wahl

    Im Juni wählt die Universität eine neue Gleichstellungsbeauftragte. Die Amtszeit der amtierenden Gleichstellungsbeauftragten Silke Augustin, Fakultät für Maschinenbau, geht dann zu Ende. Nach dem Thüringer Hochschulgesetz wählt der Senat die Gleichstellungsbeauftragte „aus der Gruppe der Hochschullehrer oder der akademischen Mitarbeiter (…) für eine Dauer von bis zu drei Jahren. Die mehrmalige Wiederwahl ist zulässig.“

    Die Gleichstellungsbeauftragte der TU Ilmenau ist zu 50 Prozent von ihren sonstigen Dienstaufgaben freigestellt. Im Senat der TU Ilmenau ist sie stimmberechtigtes Mitglied, an den Sitzungen des Hochschulrates nimmt sie mit Rederecht teil. Zur Zeit ist sie Leiterin mehrerer Projekte zur Studien- und Berufsorientierung sowie zur Genderforschung mit insgesamt 14 Mitarbeitern.

    In ihrem turnusmäßigen Tätigkeitsbericht vor dem Senat der TU Ilmenau zog Silke Augustin eine nicht nur positive Bilanz ihrer Amtszeit. In den 11 Jahren habe sich die Zahl der Professorinnen mit nach wie vor nur sechs ebenso wenig erhöht wie die Zahl der Promoventinnen, die nur 11 Prozent aller Promoventen aus machten. Der Rektor Prof. Peter Scharff sieht die Entwicklung zur Gleichstellung von Männern und Frauen an der Universität nicht so negativ und erwiderte: „Sie wissen ja nicht, wie es ohne Ihre Arbeit aussehen würde – vielleicht viel schlechter“. Die Offenheit an der Universität dem Thema gegenüber sei seiner Ansicht nach jedenfalls sehr viel größer geworden.

    01.05.2010


     

  • Neuer Studentischer Konsul

    Seit dem 1. April 2010 ist Marc Scheffer neuer Studentischer Konsul der TU Ilmenau. Er löst turnusgemäß Sascha Godawa ab, der nach einem Jahr aus dem Amt ausscheidet. Studierende, die das Amt des Studentischen Konsuls ausüben, werden für die Dauer der Amtszeit in Form freiwilliger Urlaubssemester von ihrem Studium frei gestellt. Hauptaufgabe des Studentischen Konsuls ist es, alle Informationsflüsse zwischen den studentischen Vertretern, den Universitätsgremien und allen übrigen Einrichtungen und Mitgliedergruppen der Universität aufrecht zu erhalten.

    In seiner Amtszeit wird sich Marc Scheffer vor allem dafür einsetzen, „bestehende Strukturen zu stärken und zu erweitern und die flache Hierarchie, die Ilmenau sehr positiv hervorhebt, zu erhalten. Ein starker Augenmerk liegt dabei auf ausgeprägter Kommunikation, langfristiger Dokumentation und zeitnaher Pflege gremien- und zielgerichteter Blogs“, sagt Scheffer. Um seine Ziele zu erreichen, will er auch einen universitätsinternen Wiki ausweiten.

    01.05.2010


     

  • Universität siegt

    Die Technische Universität Ilmenau hat den Wettbewerb „Campus und Stadt erleben“ im Rahmen der Kampagne „Studieren in Fernost“ gewonnen. Aufgabe der Universität war es, gemeinsam mit lokalen und regionalen Partnern ein Konzept für einen Campus Day zu entwickeln, der auch westdeutsche Schüler anspricht und ihnen die Attraktivität eines Studiums in den neuen Bundesländern deutlich macht. Mit Ihrem Konzept „Campus Competition“ siegte die TU Ilmenau in ihrer Kategorie und erhielt für die Durchführung eines Campus Days 50.000 Euro.
    Ziel der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Kampagne „Studieren in Fernost“ ist es, mehr westdeutsche Studieninteressierte für ein Studium in Ostdeutschland zu gewinnen. Insgesamt hatten sich an dem Wettbewerb 17 ostdeutsche Hochschulen beteiligt. Bei der Preisverleihung am vergangenen Mittwoch sagte der Jurypräsident, Dr. Volker Meyer-Guckel, vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft: „Die Qualität der Einreichungen war beeindruckend. Im Hochschulmarketing haben die ostdeutschen Hochschulen ihren westdeutschen Konkurrenten in so mancher Hinsicht etwas voraus.“
    Das prämierte Konzept der TU Ilmenau „Campus Competition“ ist als Wochenendveranstaltung, erstmals im Mai 2011, geplant. Vor allem westdeutsche Schülerinnen und Schüler ab Klassenstufe 11 haben die Möglichkeit, an drei Tagen Universität und Stadt „aktiv zu erleben“ und das Studentenleben kennen zu lernen. Während der gesamten Zeit werden sie von einem Team aus Campus-Spezialisten, studentischen Tutoren, Alumni und Hochschulmitarbeitern begleitet und betreut.
    Ziel der „Campus Competition“ ist es, mit einem Wettbewerb in den Ilmenau-typischen Disziplinen Technik, Naturwissenschaft, Wirtschaft und Medien die Studienfächer mit Leben zu füllen. Die Schüler können in Teams, unterstützt von wissenschaftlichen Mitarbeitern der Universität und studentischen Tutoren, je nach Neigung Fahrzeuge bauen (Technik), Roboter programmieren (Naturwissenschaft), bei einem Planspiel mitmachen (Wirtschaft) oder begleitende Filme drehen (Medien).
    Durch die Kombination mit einem umfassenden Rahmenprogramm mit Campus-Open-Air, Geocaching in Stadt und Umgebung und attraktive Sport- und Kulturangeboten sollen die Studieninteressierten die Stadt, die Uni und die Region intensiv erleben und sich an ihrem potenziellen Studienort von Anfang an wohl fühlen.

    01.05.2010


     

  • Best Paper Award

    Die TU Ilmenau hat erstmals einen „Best Paper Award“ verliehen. Der in drei Kategorien ausgeschriebene Publikationspreis ist jeweils mit 2.000 Euro dotiert. Die Preisträger wurden im Forschungsausschuss anhand von Kriterien wie internationale Sichtbarkeit, Neuigkeitswert und Interdisziplinarität der Veröffentlichung ausgewählt und in der Senatssitzung am 13. April 2010 prämiert.

    Kategorie „Mathematik und Naturwissenschaften“: Prof. Martin Dietzfelbinger und Dr. Ulf Schellbach (Fakultät für Informatik und Automatisierung): „On risks of using cuckoo hashing with simple universal hash classes“. Dabei geht es um Lösungen zur Verwaltung großer Datenmengen.

    Kategorie „Ingenieurwissenschaften“: Prof. Stefan Sinzinger und Sebastian Stoebenau (Fakultät für Maschinenbau): „Ultraprecision machining techniques for the fabrication of freeform surfaces in highly integrated optical Microsystems“. Die Arbeit befasst sich mit Ultrapräzisionsbearbeitungen im Bereich Optik.

    Kategorie „Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“: Daniel Schultheiss und Christina Schumann (Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften): “Power or nerves of steel or thrill of adventure and patience? An empirical study on the use of different video game genres”. Die Studie untersucht das Verhalten von Videospielern.

    Der Prorektor für Wissenschaft, Prof. Klaus Augsburg, ist überzeugt, dass „wissenschaftliche Publikationen ebenso wie Drittmittel, Patente oder die Zahl von Doktoranden ein Indikator für Forschungsleistung“ sind. „Dabei geht es nicht vorrangig um Quantität, sondern vor allem um Qualität. Mit dem Preis sollen international besonders sichtbare Publikationsergebnisse geehrt werden.“

    Auf die Ausschreibung waren insgesamt zehn Vorschläge aus den Fakultäten eingegangen. Prof. Augsburg: „Wir freuen uns, dass der Wettbewerb sofort auf eine gute Resonanz gestoßen ist. Dies zeugt von einer aktiven Publikationstätigkeit und Beteiligung an Tagungen und Konferenzen.“

    01.05.2010


     

  • UB runderneuert

    Nach fast zweijährigem Umbau hat die Universitätsbibliothek ihre Türen geöffnet. Seit Anfang April ist sie ebenerdig über den neuen Eingang auf der Nordost-Seite des Leibnizbaus zu erreichen. Die Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr und samstags von 9 bis 17 Uhr.

    Die neue Hauptbibliothek im Leibnizbau ist durch den Umbau wesentlich attraktiver und leistungsfähiger geworden. Es gibt jetzt drei statt wie bisher zwei miteinander verbundene Etagen. Im großzügigen Eingangsbereich befindet sich eine vom Studentenwerk bewirtschaftete Cafeteria. Es gibt mehr und besser ausgestattete Leseplätze als bisher sowie Gruppen- und Einzelarbeitsräume und auch Zonen zum Relaxen. Die Klimaanlage und die gesamte Informationstechnik wurden erneuert.

    Schon in den ersten sechs Wochen nach Eröffnung wird sie hervorragend genutzt. Während sie vor dem Umbau im Schnitt von 1.000 Besuchern am Tag genutzt wurde, sind es derzeit an manchen Tagen bereits über 3.000.

    01.05.2010