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News Ticker Nr. 5


  • Tag der offenen Tür

    Der Humboldtbau – zentraler  Treffpunkt am Tag der offenen Tür
    Wenn die Technische Universität Ilmenau am Samstag zum Tag der offenen Tür einlädt, werden die Besucher feststellen, dass die vorgestellten Studiengänge voll im Trend der Zeit liegen. So gut wie alle 18 Bachelor- und 23 Master-Studiengänge bilden die angehenden Akademiker in Wirtschaftsbereichen aus, die der aktuelle „Trendatlas“ des Thüringer Wirtschaftsministeriums als „Megatrends“ bezeichnet.Die Studie der renommierten Unternehmensberatung Roland Berger, die das Wirtschaftsministerium kürzlich vorgestellt hatte, identifiziert eine Reihe von Wachstumsfeldern, die künftig hervorragende Berufschancen eröffnen werden: Ob umweltfreundliche Energien oder GreenTech, Medizintechnik oder Mikro- und Nanotechnik, Automotive oder Maschinenbau, Service-Robotik oder Optik/Optoelektronik – für die gefragtesten Berufe der Zukunft kann man sich an der TU Ilmenau auf höchstem Niveau ausbilden lassen. Mit einer Wachstumspolitik, die sich nach den Erkenntnissen des Trendatlasses richtet, will das Wirtschaftsministerium bis 2020 mehr als 50.000 neue Arbeitsplätze schaffen. „Wir müssen jetzt konsequent an die Umsetzung gehen“, hatte Wirtschaftsminister Matthias Machnig bei der Vorstellung des Trendatlasses gesagt. Die TU Ilmenau unterstützt die Strategie der Landesregierung und bildet die Arbeitskräfte aus, die dazu benötigt werden.
    Am Tag der offenen Tür am 16. April stellt die Universität von 9:00 bis 15:00 Uhr ihre Bachelor- und Master-Studiengänge ausführlich vor. Im zentral auf dem Universitätscampus gelegenen Humboldtbau informieren Universitätsmitarbeiter, Teams der Studien- und Fachstudienberatung, des Sprachenzentrums, des akademischen Auslandsamtes und des Sportzentrums die Studieninteressierten. Um 9 Uhr werden zunächst die TU Ilmenau und das Studentenwerk Thüringen vorgestellt, anschließend folgen Einzelvorträge zu den verschiedenen Studiengängen. Praktisch anschaulich wird es bei Demonstrationen und Führungen durch die Ton- und Filmstudios oder das Uni-Sportzentrum. Auch die Labore der Uni können die Schüler besichtigen, zum Beispiel das Röntgenlabor mit einem experimentellen Computertomographen oder die Reinraumlabore des  Instituts für Mikro und Naotechnologien IMN MacroNano®. Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie stellt sich den Besuchern ebenso vor wie hsf, das älteste Studentenradio Deutschlands. Und zur Besichtigung des weltgrößten Konvektionsexperimentes lädt das „Ilmenauer Fass“ am Ende der Schortestraße ein. Das Institut für Thermo- und Fluiddynamik hat hier einen verkleinerten Ausschnitt der Erdatmosphäre nachgestellt, um zum Beispiel die Genauigkeit von Klimamodellen oder Wettervorhersagen zu verbessern.

    Informationen und Programm zum Tag der offenen Tür: http://www.tu-ilmenau.de/studieninteressierte/

    Foto zur freien Veröffentlichung (TU Ilmenau):

    Kontakt:
    Sabine Jackisch
    Leiterin Referat Marketing
    Tel.: 03677 69-1761
    E-Mail: sabine.jackisch@tu-ilmenau.de

    13.04.2011


     

  • Thüringer Innovations-zentrum Mobilität

    Forschung für "grüne" Mobilität an der TU Ilmenau
    Um nachhaltige Mobilität zu fördern, wurde heute (12. April) das „Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo)“ ins Leben gerufen. Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau entwickeln künftig in enger Zusammenarbeit mit der Industrie Technologien, die zu umwelt- und ressourcenschonender, schadstoffarmer und effizienter Mobilität führen sollen. Mit 22,5 Millionen Euro für den Zeitraum 2010-2015 ist dies das größte Forschungsprojekt, das die TU Ilmenau in ihrer Geschichte durchgeführt haben wird. Bereits mit dem heutigen Tag der Vertragsunterzeichnung haben die an ThIMo beteiligten Wissenschaftler mit der Arbeit begonnen. Das Projekt wurde ermöglicht durch das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie, das Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, die Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen und mit Eigenanteilen der TU Ilmenau.

    Die Automobil- und KFZ-Zulieferindustrie ist mit über 500 Unternehmen und 45.000 Beschäftigten der stärkste Industriezweig in Thüringen. Mit einem Umsatz von vier Milliarden Euro pro Jahr macht sie allein 15 Prozent des Thüringischen Bruttosozialprodukts aus. Global steht die Automobilbranche vor einem großen Umbruch. Die Zahl der weltweit zugelassenen Fahrzeuge wird von heute einer Milliarde auf 2,3 Milliarden im Jahr 2030 anwachsen. Rohstoffknappheit und Klimawandel machen daher bedeutende technologische Veränderungen notwendig. Das Thüringer Innovationszentrum Mobilität trägt dem Rechnung, indem es Trends nachhaltiger Mobilität aufspürt und den Strukturwandel der Automobilbranche forciert. Um die Interessen der Industrie exakt zu kennen, wurden bereits im Vorfeld bei über 30 Thüringer Unternehmen Befragungen durchgeführt.

    Da das Thüringer Innovationszentrum Mobilität wesentliche Kapazitäten auf wichtigen Zukunftsfeldern Thüringens bündelt, ist es nach Meinung von Prof. Klaus Augsburg, ThIMo-Sprecher und Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau, außerordentlich bedeutsam: „Die Optimierung konventioneller und elektrischer Antriebstechnologien,

    deren Effizienzsteigerung sowie die Verringerung von Umweltschädigungen sind Themen, die die Innovationsfähigkeit der Industrie sichern helfen und Innovationen voran bringen. Die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft kann dabei in der gesamten Innovationskette, also von der Grundlagenforschung bis hin zu Dienstleistungen, erfolgen.“ 

    Die für eine nachhaltige Mobilität notwendigen Neuerungen, an denen die TU Ilmenau forschen wird, betreffen die vier Bereiche Elektromobilität, Optimierung von Verbrennungsmotoren, Powertrain, das sind Technologien und Baugruppen für den Antriebsstrang eines Fahrzeuges, und Leichtbau. Die Forschung erfordert die wissenschaftliche Zusammenarbeite über Disziplingrenzen hinweg. So werden an der TU Ilmenau über 30 Professoren und ihre jeweiligen Forschergruppen in das Projekt eingebunden sein. Hinzu kommen weitere Mitarbeiter über Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Ebenfalls bereits geplant sind Investitionen in Labor- und Bürogebäude, in wissenschaftliche Geräte und Sachkosten.

    In allen vier Bereichen – Elektromobilität, Optimierung von Verbrennungsmotoren, Powertrain und Leichtbau – wird die TU Ilmenau Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Derzeit ist geplant, die Forschungsarbeiten auf folgenden Themenfeldern voranzutreiben:

    Elektromobilität:

    • Elektrochemische Energiespeicherung
    • Leistungselektronik und Mechatronik
    • Bordnetze
    • Intelligentes, energieoptimiertes Elektrofahrzeug

    Optimierung von Verbrennungsmotoren:

    • Energieeffiziente Verbrennungsmotoren
    • Feinstaubarmes Fahrzeug
    • High-Performance-Sensorik
    • Abgasnachbehandlungssysteme

    Powertrain:

    • Virtuelle Straße – authentische Mess- und Simulationsumgebung
    • Fahrzeugtelematik und -sensorik
    • Antriebsstrangkonfiguration und -regelung
    • Fahrerassistenzsysteme

    Leichtbau:

    • Serienherstellungsverfahren für faserverstärkte Kunststoffe
    • Insert Spritzgießen von Organoblechen
    • Hybridbauteile und Integration
    • Intelligente Kunststoffbauteile

    Für die anstehenden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten stehen an der TU Ilmenau bereits heute hochspezialisierte Einrichtungen zur Verfügung, unter anderem das Institut für Energie-, Antriebs- und Umweltsystemtechnik und das Institut für Automobil- und Produktionstechnik.

    Bei der Vertragsunterzeichnung sagte Christoph Matschie, Thüringer Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur, er sehe die TU Ilmenau gut gerüstet, um das Thüringer Innovationszentrum Mobilität erfolgreich zu betreiben: „Gerade die TU Ilmenau widmet sich schon seit Jahren dem Thema Grüne Mobilität. Daher freue ich mich, dass die Universität sich in diese Verantwortung begibt und ThIMo voranbringen wird“. Das Projekt sei ein wichtiger Meilenstein in der Kooperation Wissenschaft und Wirtschaft. „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Thüringen zum grünen Motor Deutschlands zu machen“.

    Fotos zur freien Veröffentlichung (TU Ilmenau):

    Kontakt
    :
    Prof. Klaus Augsburg, Sprecher Thüringer Innovationszentrum Mobilität, Leiter Fachgebiet Kraftfahrzeugtechnik und Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau
    Telefon:    03677 69-5020
    E-Mail:      klaus.augsburg@tu-ilmenau.de

    12.04.2011


     

  • Wahlen zu den Selbstverwaltungsgremien

    istockphoto.com/zmiy

     Vom 7. bis 9. Juni finden an der TU Ilmenau die Wahlen zu den Selbstverwaltungsgremien – Senat, Fakultätsräte und Gleichstellungsrat – statt.

    Die Mitglieder des Senats fassen grundsätzliche Beschlüsse, die die gesamte Entwicklung der Universität und die Bereiche Studium und Forschung betreffen. Damit ist der Senat maßgeblich für die Gestaltung des akademischen Lebens an der Universität verantwortlich. Ihm gehören 28 Vertreter der verschiedenen Gruppen der Beschäftigten der Universität (Professoren, Studierende, akademische sowie sonstige Mitarbeiter) an.
    Die Fakultätsräte sind die Beschluss fassenden Organe der einzelnen Fakultäten. Ihnen gehören Professoren, Studierende, akademische Mitarbeiter und sonstige Mitarbeiter im Verhältnis 6:3:2:1
    Der Gleichstellungsrat setzt sich insbesondere für die Umsetzung der Chancengleichheit der Universitätsangehörigen ein. Ihm gehören die Gleichstellungsbeauftragte der Universität als Vorsitzende sowie die Gleichstellungsbeauftragten der Fakultäten, drei Studierende, vier Bedienstete aus der Zentralverwaltung und den Betriebseinheiten an.

    Termine:

    • bis 06.05.2011, 12.00 Uhr
      Einreichen der Wahlvorschläge (Vorschlagslisten) bei der Wahlleiterin (Kanzlerin) bzw. in der Geschäftsstelle des Wahlamts bei Katrin Lambeck (Haus G, Zimmer 3300)
    • ab 16.05.2011
      Veröffentlichung der Wahlvorschläge (Vorschlagslisten)
    • 02.-20.05.2011
      Auslage der Wählerverzeichnisse in den Dekanatssekretariaten der Fakultäten und in der Geschäftsstelle des Wahlamts (Haus G, Zimmer 3300) für das Personal der Zentralverwaltung, der Betriebseinheiten und der TU Ilmenau International School
    • bis 23.05.2011
      Beantragung einer Briefwahl bei der Wahlleiterin
    • bis 29.05.2011
      Unterbreiten von Vorschlägen für die Mitglieder der jeweiligen Wahlausschüsse, für deren Vorsitzenden und Stellvertreter sowie für geeignete Wahllokale

    Der Wahlvorstand der TU Ilmenau ist zusammen mit der Wahlleiterin für die ordnungsgemäße Vorbereitung und Durchführung der Wahlen verantwortlich. Der Wahlvorstand tagt hochschulöffentlich. Zeit und Ort der Sitzungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

    Mitglieder des Wahlvorstandes:
    1.     Dr. Götz Blumröder (Vorsitzender)
    2.     Prof. Armin Hoffmann (Stellvertreter)
    3.     Prof. Christian Weber
    4.     Dr. Wolf-Peter Probst
    5.     Dr. Karl-Heinz Drüe
    6.     Jana Hedler
    7.     Benjamin Hempel (Student)
    8.     Florian Sulies (Student)

    Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Wahlamtes, Katrin Lambeck: Telefon -1741 oder E-Mail katrin.lambeck@tu-ilmenau.de

    08.04.2011


     

  • Kooperation mit TU Cluj-Napoca

    Foto der TU Cluj
    Die TU Ilmenau hat mit der Rumänischen TU Cluj-Napoca einen Kooperationsvertrag auf Rektorebene geschlossen. Darin vereinbaren die Partner den Studierenden- und Wissenschaftleraustausch und die Bearbeitung gemeinsamer Forschungsprojekte. Die Kooperation soll sich zunächst vor allem auf das Gebiet der Physik beziehen. Langfristig ist die Entwicklung eines gemeinsamen Doppelmasters geplant. Im Rahmen des Besuchs verlieh die Partneruniversität an den Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, den Titel eines Ehrenprofessors.

    06.04.2011


     

  • Neuer studentischer Konsul

    Danny Götte
    Danny Götte ist seit dem 1. April neuer studentischer Konsul der TU Ilmenau.
    Der 24-Jährige aus der Nähe von Sömmerda begann 2008 sein Informatikstudium und ist seit 2010 im Studierendenrat aktiv. „Ursprünglich hatte ich mich wegen des guten Rufes der Universität und der Nähe zu meinen Heimatort für Ilmenau entschieden, inzwischen macht mir aber auch die Gremienarbeit sehr viel Spaß. Mit dem Amt des studentischen Konsuls, für das ich vom Studierendenrat gewählt wurde, möchte ich mich nun noch mehr auf diesem Gebiet einbringen.“
    Für die vor ihm liegende einjährige Amtszeit hat sich Danny Götte vor allem die weitere Stärkung der Kommunikation zwischen den Gremien zum Ziel gesetzt. Auch die Dokumentation für die Gremienmitglieder möchte er weiter verbessern. „Das habe ich mir vorgenommen, da ich aus meiner eigenen Erfahrung weiß, dass es manchmal schwer ist herauszufinden, wie Dinge ablaufen oder was genau getan werden muss.“ Neben dem Hauptamt als studentischer Konsul engagiert sich Danny Götte seit Jahren auch ehrenamtlich, so im FeM e.V., im Bergfest e.V. und im ReactOS Deutschland e.V.

    06.04.2011


     

  • TU Ilmenau auf der Hannover Messe

    Elektronische Fahrerassistenzsysteme der Zukunft made in Ilmenau
    Im Mittelpunkt der Präsentation der Technischen Universität Ilmenau auf der Hannover Messe stehen in diesem Jahr zukunftsweisende Lösungen aus den Bereichen Mikro- und Nanotechnologien, Nanomesstechnik und optische Messverfahren. Der Fokus der Hannover Messe 2011, die vom 4. bis 8. April stattfindet, liegt auf „Research & Technology“. Zur Messe, die dreizehn Leitmessen an einem Ort vereint, werden Aussteller aus 65 Ländern mit über 5.000 Innovationen aus allen Industriebereichen erwartet. Damit ist die Hannover Messe die weltweit bedeutendste Industriemesse. Die Präsentation der TU Ilmenau wird ergänzt durch zahlreiche Informationen zu Hochschule und Studium. Das Institut für Mikro- und Nanotechnologien MacroNano® der TU Ilmenau präsentiert aus den Bereichen Life Sciences und Energieeffizienz mikromechanische Strukturen zur Energiegewinnung aus Körperbewegungen. Solche kleinste „Mikrogeneratoren“ bestehen aus piezoelektrischen, biokompatiblen Dünnschichten. Da sie sich nicht negativ auf den menschlichen Organismus auswirken, können sie durch einen operativen Eingriff mit nur minimaler Verletzung von Haut und Weichteilen im menschlichen Körper implantiert werden, etwa um ein Sensorsystem zur Überwachung des Augeninnendruckes autark mit Energie zu versorgen. Das Forschungsprojekt „AINTEN“ wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Der Sonderforschungsbereich 622 arbeitet an der nanometergenauen Positionierung, Messung und Manipulation dreidimensionaler Objekte unter anderem in den Zukunftsfeldern Präzisionsoptik, Halbleitertechnik und Mikromechanik. Die an der TU Ilmenau entwickelte Nanopositionier- und Nanomessmaschine ist das weltweit präziseste Gerät seiner Art. Das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Forscherteam hat das ambitionierte Ziel, immer kleinere Objekte in immer größeren Raumbereichen mit extremer Genauigkeit und höchster Positioniergeschwindigkeit zu beherrschen, kurz: in physikalisch-technische Grenzbereiche vorzustoßen. Für diese Technologien gibt es zahlreiche Anwendungsfelder, beispielsweise in der Halbleitertechnik, der Präzisions- und der Mikrooptik. Ebenfalls in der Mikrosystemtechnik und der Halbleiterindustrie finden die Forschungsergebnisse des Bereichs Bildverarbeitung des Fachgebiets „Graphische Datenverarbeitung“ Anwendung. Von hochgenauen Messungen im 2D-Bild bis zur 3D-Messung von Oberflächenstrukturen im Nanometerbereich mit 3D-Messtechnik reichen die Arbeitsfelder des Forscherteams. Ein neuartiges Auswertungsverfahren, das auf der Messe vorgestellt wird, ermöglicht die schnelle und präzise Abbildung und Vermessung rauer Oberflächen. Das Fachgebiet „Kraftfahrzeugtechnik“ präsentiert Fahrerassistenzsysteme, die die Fahrsicherheit und Effizienz von Elektrofahrzeugen erhöhen (Foto). Elektrische Fahrzeuge ermöglichen völlig neue Bedienelemente zum sicheren und effektiven Führen des Fahrzeugs. Vorgestellt werden die neuesten Forschungsergebnisse von Mensch-Maschine-Schnittstellen im Fahrzeug, die zur Entwicklung solcher Systeme notwendig sind. Am selben Gemeinschaftsstand wie die TU Ilmenau präsentiert das Landespatentzentrum Thüringen PATON zwei innovative Produktideen Thüringer Hochschulen. Im Landespatentzentrum Thüringen betreibt die Patentverwertungsagentur im Auftrag Thüringer Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen das Management des geistigen Eigentums für schutzwürdige Forschungs- und Entwicklungsergebnisse. Gezeigt wird auf der Hannover Messe ein hybrider Hochleistungssolarkollektor der Fachhochschule Jena, der Sonnenenergie wesentlich effizienter nutzt als herkömmliche Solarmodule. Um Strom zu gewinnen, könnten also auch kleinere Dächer mit Kollektoren bestückt werden. Durch Kombination von Solarthermie, also der Umwandlung der Sonnenenergie in nutzbare Wärmeenergie, und Photovoltaik, der Umwandlung der Sonnenenergie in elektrische Energie, wird eine deutlich bessere Ausnutzung des gesamten Lichtspektrums erreicht. Zudem können zusätzliche Wärmeschutzmaßnahmen am Photovoltaikmodul eingespart werden.

    Das zweite Exponat, das das PATON präsentiert, ist ein neuer nachgiebiger Fluidantrieb der TU Ilmenau, mit dem Sensoren bei EEG-Messungen, also bei Messungen der Hirnströme, positioniert werden. Neu an diesem Fluidantrieb ist die Erzeugung einer komplexen räumlichen Bewegung, insbesondere einer Schraubenbewegung, mit der der direkte Kontakt der trockenen Elektroden mit der Kopfoberfläche bei definierter Andruckkraft sichergestellt werden kann. Foto zur freien Veröffentlichung (TU Ilmenau) Präsentationen von TU Ilmenau und PATON: Gemeinschaftsstand „Forschung für die Zukunft“ der Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, Halle 2, Stand C37 Kontakt: IMN MacroNano®
    Prof. Martin Hoffmann
    Telefon: 03677 69-3402
    Email: martin.hoffmann@tu-ilmenau.de

    Sonderforschungsbereich 622
    Prof. Eberhard Manske
    Telefon: 03677 69-5051
    Email: sfb622@tu-ilmenau.de

    Fachgebiet „Graphische Datenverarbeitung“
    Torsten Machleidt
    Telefon: 03677 69-5068
    Email: torsten.machleidt@tu-ilmenau.de

    Fachgebiet Kraftfahrzeugtechnik
    Prof. Klaus Augsburg
    Telefon: 03677 69-3843
    Email: klaus.augsburg@tu-ilmenau.de

    PATON – Landespatentzentrum Thüringen
    Patentverwertungsagentur
    Sabine Milde
    Telefon: 03677 69-4503
    Email: paton.pva@tu-ilmenau.de

    01.04.2011


     

  • "Der Froschkönig"

    © istockphoto.com/w-ings
    Am Mittwoch, dem 13. April, führt der Kammerchor der TU Ilmenau um 17 Uhr im Audimax der Universität das Familienkonzert “Der Froschkönig” für Kinder von 6 - 99 auf.

    Den Froschkönig? Ja natürlich, den kenne ich. Da ging es doch um eine Königstochter, die ihre goldene Kugel in den Brunnen fallen lässt und nur mit Hilfe eines Frosches wieder bekommt, der sich am Ende als Königssohn entpuppt!” Diese oder eine ähnliche Antwort bekäme man von den meisten Menschen, wenn man sie nach dem Grimm’schen Märchen fragt, denn fast jeder hat es selbst gelesen oder einem Kind schon einmal vorgelesen. Außerdem gibt es Schallplatten, CDs, Theaterstücke und Filme des beliebten Märchens. Und nun noch eine Fassung? Ist die nötig? Der Kammerchor denkt: Ja!
    Denn die Geschichte der niederländischen Autorin, Annie M.G. Schmidtverlässt die bekannten Pfade des Grimm’schen Märchens und inspirierte den Komponisten Jens-Uwe Günther und die Liedtexterin Elke Nagel dazu passende Lieder für den Universitätschor zu schreiben. Konzertbesucher erfahren etwas über die Politik, mit der die Minister den königlichen Laden zusammenzuhalten versuchen. Oder über die vielen Varianten der Farbe Grün. Und selbst mit der Schönheit der Prinzessin verhält es sich anders als im Original. Ob es wenigstens ein glückliches Ende gibt? J... – nein, das wird nicht verraten! Dazu müssen große und kleine Kinder schon am kommenden Mittwoch um 17 Uhr auf den Universitätscampus in den Audimax kommen!

    Der Eintritt ist frei, eine Spende willkommen.

    Foto zur freien Veröffentlichung unter Angabe von © istockphoto.com/w-ings

    29.03.2011


     

  • TU Ilmenau voll im Trend

    Die Technische Universität Ilmenau sieht durch den von Wirtschaftsminister Matthias Machnig soeben vorgestellten „Trendatlas – Innovationen für Thüringen“ die eigene Forschungsausrichtung voll und ganz bestätigt. Nahezu alle darin aufgeführten Bereiche, die in den kommenden Jahren ein besonderes Wirtschaftswachstum versprechen, werden von der einzigen technischen Universität Thüringens seit Jahren auf höchstem Niveau bearbeitet.

    Der aktuelle Trendatlas – eine Studie der renommierten Unternehmensberatung Roland Berger im Auftrag des Thüringer Wirtschaftsministeriums – identifiziert elf Wachstumsfelder, die die TU Ilmenau nahezu ausnahmslos durch ihre bereits im Jahr 2007 beschlossenen universitätsinternen strategischen Forschungscluster abdeckt. Er unterscheidet vier anwendungsorientierte Bereiche: Automotive, Life Sciences (Biotechnologie, Medizintechnik), umweltfreundliche Energien und Energiespeicherung (vor allem Photovoltaik) und Maschinenbau; vier Querschnittstechnologien: Kunststoffe und Keramik, Mikro- und Nanotechnik, Mess-, Steuer- und Regeltechnik und Optik/Optoelektronik; drei trendinduzierte Bereiche: GreenTech (außer Energieerzeugung und ‑speicherung), Service-Robotik und Kreativwirtschaft/Edutainment. Der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff (Foto), dazu: „Die Wachstumsfelder, die das Wirtschaftsministerium benannt hat, decken sich eins zu eins mit unseren Forschungsschwerpunkten. Für mich ist das die Bestätigung, dass es uns schon im Jahr 2007 vorausschauend gelungen ist, die Universität richtig zu positionieren. Dadurch, dass wir schon seit Jahren an dem Forschen, was Minister Machnig zurecht ‚Megatrends’ nennt, haben wir gegenüber Mitbewerbern einen erheblichen Vorsprung. Für die Zukunft sehen wir uns jedenfalls hervorragend gerüstet“.

    Als übergreifende Forschungsschwerpunkte hatte der Senat der TU Ilmenau 2007 die Bereiche „Mikro- und Nanosysteme“ und „Intelligente ingenieurwissenschaftli­che Systeme und IT“ identifiziert. Im universitätsinternen Forschungscluster „Nanoengineering“ befassen sich über 120 Wissenschaftler aus 39 Fachgebieten im Institut für Mikro- und Nanotechnologien (IMN Macro­Nano®) mit Grundlagenforschung und angewandter Forschung für die Querschnittstechnologien Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie. Anwendungsfelder sind unter anderem Energieeffizienz und Life Sciences, deren Technologien Gesundheit und Wohlbefinden des Menschen zum Ziel hat.    Angesichts des weltweit steigenden Rohstoffbedarfs bei immer knapper werdenden fossilen Ressourcen forciert die TU Ilmenau im Forschungscluster „Antriebs-, Energie- und Umweltsystemtechnik“ die Forschung und Entwicklung innovativer Energie- und Umwelttechniken. Im Institut für Energie, Antriebs- und Umweltsystemtechnik arbeiten 15 Fachgebiete der Universität fakultätsübergreifend an ressourcenschonenden, verbrauchsorientierten, schadstoffarmen und umweltschützenden Technologien und Verfahren. Entwicklungsfelder sind innovative Energieversorgungstechnologien, neue Formen elektrischer Netze und der Speicherbewirtschaftung, effektive Antriebe für Fahrzeuge, Maschinen und Anlagen sowie Windkraftanlagen der Zukunft. Zahlreiche Forschungsvorhaben und -projekte helfen, den Primärenergieverbrauch und die Emission gesundheits- und umweltschädlicher Stoffe zu mindern.

    Das Thüringer Wirtschaftsministerium hofft, mit einer konsequent am Trendatlas ausgerichteten Wachstumspolitik die Wertschöpfung in Thüringen bis 2020 um bis zu 4,4 Milliarden Euro steigern und mehr als 50.000 neue Arbeitsplätze schaffen zu können. „Wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern müssen jetzt konsequent an die Umsetzung gehen“, hatte Wirtschaftsminister Machnig bei der Vorstellung des Trendatlas’ gesagt. Die TU Ilmenau unterstützt die Position der Landesregierung und wird die gemeinsame Linie weiter konsequent fortführen.

    Fotos © TU Ilmenau zur freien Verwendung

    23.03.2011


     

  • TU Ilmenau gründet Institut für Chemie und Biotechnik

    Die Technischen Universität Ilmenau hat das „Institut für Chemie und Biotechnik“ gegründet. Mit dem Beschluss des Senates und der Hochschulleitung wird an der einzigen technischen Universität Thüringens eine Lücke im naturwissenschaftlichen Bereich geschlossen. Künftig wird neben dem bestehenden Institut für Physik die Chemie gemeinsam mit der Biotechnik in einem eigenständigen Institut etabliert. Diese Verbesserung der naturwissenschaftlichen Basis der TU Ilmenau wird insbesondere den Forschungsschwerpunkten der Universität „Nanoengineering“, „Technische und Biomedizinische Assistenzsysteme“ und „Antriebs-, Energie- und Umweltsystemtechnik“ zugutekommen. Das Institut wird von dem Chemiker Prof. Uwe Ritter geleitet, einem Experten auf dem Gebiet der Nanokohlenstoffchemie.
    Prof. Uwe Ritter, Leiter des neuen Instituts für Chemie und Biotechnik Dem neu gegründeten Institut gehören die Fachgebiete „Chemie“, „Nanobiosystemtechnik“ und „Physikalische Chemie / Mikroreaktionstechnik“ an. Deren Forschung konzentriert sich auf Methoden zur Herstellung neuer Nanomaterialien, insbesondere Kohlenstoff-Nanomaterialien und Metall-Nanopartikeln, und auf den Einsatz von Mikroreaktoren in der chemischen Synthese, in der Zellkultivierung und im biologischen Screening. Ziel der Forschung ist es, zum einen Nanomaterialien mit neuen Eigenschaften und Funktionen für die Technik bereitzustellen, zum anderen umweltschonende Mikromethoden für die Untersuchung der Wirkung von Medikamenten, Chemikalien und Schadstoffen auf Zellen und Gewebe zu entwickeln. Damit leistet das neu gegründete Institut nicht nur einen Beitrag zum naturwissenschaftlichen und technischen Fortschritt, es trägt auch dazu bei, Risiken besser zu beherrschen und zu vermindern. Mikro- und nanotechnische Methoden nehmen dabei eine wichtige Funktion ein. mehr >>

    18.03.2011


     

  • Förderung im Rahmen des Gleichstellungskonzeptes möglich

    Um die Chancengleichheit aller gesellschaftlichen Gruppen an der Universität herzustellen, hatte der Senat im Mai 2008 das Gleichstellungskonzept der TU Ilmenau verabschiedet. Danach ist es Mitgliedern und Angehörigen der Universität möglich, in diesem Jahr eine Reihe von finanziellen Förderungen zu beantragen.

    Oberstes Ziel im Gleichstellungskonzept bleibt die Erhöhung des Frauenanteils in allen Qualifikationsstufen. Gleichzeitig wurden erstmals an der TU Ilmenau Maßnahmen auf dem Gebiet der Gender- und Diversityforschung beschlossen. Zur Finanzierung aller Maßnahmen wird dem Gleichstellungsrat ein Rektoratsfonds zur Verfügung gestellt. In Abstimmung mit dem Rektorat wurde für 2011 eine ganze Reihe von Förderrichtlinien vereinbart. Welche Förderungen im Einzelnen möglich sind, erfahren Sie hier >>

    25.02.2011