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News Ticker Nr. 6


  • Senat beschließt Verfahren für neues Vorfachstudium

    Foto: Chris Liebold
    Der Senat hat in seiner Junisitzung die „Zugangs- und Verfahrensbestimmungen“ für das künftige so genannte Vorfachstudium für ausländische Studienanfänger der TU Ilmenau beschlossen. Dieses vor Beginn des eigentlichen Studiums angesiedelte Angebot soll zum WS 2011/2012 starten. Ziel ist, den ausländischen Studienfänger/innen eine individuellere Studienvorbereitung als bisher zu ermöglichen. Damit sollen optimale Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium geschaffen werden. Das Vorfachstudium besteht aus einem Fachmodul, einem Sprachmodul und einem soziokulturellen Modul. Die Dauer beträgt je nach Bedarf der Studieninteressierten sowie des angestrebten Studienganges ein bis drei Semester. Das Vorfachstudium wird an der TU Ilmenau maßgeblich durch das Spracheninstitut und Fachvertretern aus den Fakultäten getragen, zusätzlich werden die Studieninteressenten wie bisher vom Netzwerk „We4you“ betreut. (Foto: Chris Liebold)

    15.06.2011


     

  • TU Ilmenau plant Zentralinstitut für Bildung

    Foto: Ingo Herzog
    Die TU Ilmenau plant die Einrichtung eines „Zentralinstituts für Bildung“. Darauf verständigte sich der akademische Senat in seiner letzten Sitzung im Juni 2011. Das neue Institut soll künftig alle Aus- und Weiterbildungsangebote der TU Ilmenau, die nicht von den Fakultäten getragen werden, bündeln. Insbesondere das Spracheninstitut, das Studium generale und das Kompetenzzentrum E-Learning-Dienste mit seinen Kompetenzen und Erfahrungen auf dem Gebiet des eLearning sowie alle dezentralen Weiterbildungsangebote wie zum Beispiel auf Gebiet der Didaktik für Dozenten und Mitarbeiter/innen der TU Ilmenau, aber auch für externe Adressaten in Wirtschaft und Wissenschaft, sollen in der künftigen Einrichtung aufgehen. Mit dieser Konzentration will die Universität die Angebote für Studierende und weiteren Zielgruppen unter dem Stichwort „lebenslanges Lernen“ effektiver gestalten, ausbauen und sichtbarer machen. Die strukturelle Anbindung des künftigen Instituts ist derzeit noch in der Diskussion. Für seinen Aufbau werden auch Mittel, die der TU Ilmenau aus der Bund/Länderförderung zur Erhöhung der Ausbildungsqualität zufließen, eingesetzt. (Foto: Ingo Herzog)

    15.06.2011


     

  • 50 Jahre Mikrowellentechnik

    Festredner Prof. Peter Scharff, Rektor der TU Ilmenau
    Unter dem Motto „1961-2011: 50 Jahre Mikrowellentechnik“ richtete die TU Ilmenau am 27. Mai im Helmholtz-Hörsaal eine Festveranstaltung aus. 130 geladene Gäste waren aus dem gesamten Bundesgebiet angereist, um dem renommierten Wissenschaftsgebiet ihre Hochachtung zu erweisen. Nach der Gründung der Ilmenauer Hochschule für Elektrotechnik im Jahre 1953 und der Einrichtung des Instituts für Hochfrequenztechnik und Elektronenröhren 1956 unter Leitung von Professor Gerhard Megla schlug 1961 die Geburtsstunde der Ilmenauer Mikrowellentechnik. Das gleichnamige Institut wurde bis 1990 von Professor Manfred Kummer geleitet und entscheidend geprägt. Die Hochschule für Elektrotechnik ging 1963 zunächst in die Technische Hochschule Ilmenau und 1992 dann in die Technische Universität Ilmenau über. Nach dem Ausscheiden von Professor Kummer aus dem aktiven Dienst wurde der Wissenschaftsbereich bis zum Jahr 2000 von Professor Heinrich Loele und bis 2002 von Professor Günter Fuchs geleitet. Seitdem steht Professor Matthias Hein dem heutigen Fachgebiet Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik vor. mehr >>

    10.06.2011


     

  • Gründung eines Instituts für Medien und Mobilkommunikation beschlossen

    Mit einem neuen fakultätsübergreifenden Institut will die TU Ilmenau ihren Forschungs- und Ausbildungsschwerpunkt auf dem Gebiet der Medien und Mobilkommunikation stärken. Der akademische Senat beschloss in seiner Sitzung vom 7. Juni die Gründung des Instituts für Medien und Mobilkommunikation (IMMK). Ziel des Institutes ist es, Forschung und Lehre auf den Gebieten der Medien und der Mobilkommunikation sowie angrenzender Gebiete an der TU Ilmenau effektiv zu organisieren. Zusammen mit anderen Instituten der Universität und insbesondere mit dem Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie (Fraunhofer IDMT) soll ein eigenständiges Forschungs- und Lehrprofil entwickelt werden. Um größtmögliche Synergieeffekte zu erzielen, wird die vorhandene Infrastruktur gemeinsam genutzt und ausgebaut. Im Fokus der gemeinsamen Forschungsaktivitäten stehen die Bereiche:
    • Medientechnologien und ihre Anwendungen
    • Mobilkommunikation
    • Produktion und Rezeption von Medieninhalten sowie
    • Drahtlose Übertragung und Sensorik
    Mit seiner wissenschaftlichen Ausrichtung hat das IMMK einen engen Bezug zu allen Forschungsclustern der Universität. Es vereint mehr als 30 Fachgebiete aus den fünf Fakultäten und bündelt damit die Kompetenzen der Universität zu allen wissenschaftlichen Fragestellungen, Technologien und Methoden, die dem breiten Themenfeld Medien und Mobilkommunikation angehören. Die gemeinsame Akquisition und Bearbeitung von Forschungsprojekten, die Organisation wissenschaftlicher Tagungen und die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses soll die Wettbewerbsfähigkeit der TU Ilmenau auf diesem Gebiet stärken. Das neue Institut ordnet sich in die langfristige Strategie der Universität, die auf interdisziplinäre Forschung abzielt, ein. Gleiches gilt für die strategische Entwicklung des Lehrangebots der TU Ilmenau auf dem Gebiet der Medien und Mobilkommunikation. Die Mitglieder des IMMK übernehmen dabei insbesondere Verantwortung für die inhaltliche Ausgestaltung der Studiengänge Angewandte Medienwissenschaft, Medienwirtschaft, Medientechnologie, Communications and Signal Processing, Elektrotechnik und Informationstechnik, Optronik, Ingenieurinformatik und Informatik.

    09.06.2011


     

  • Ehrendoktorwürde an Prof. Werner Wiesbeck

    Nach der Übergabe der Ehrenurkunde an Prof. Wiesbeck (l.) durch den Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff (Mitte) und den Dekan der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, Professor Frank Berger. (Foto: Stefan Humbla)
    Anlässlich der Festveranstaltung 50 Jahre Mikrowellentechnik an der TU Ilmenau am 27. Mai verlieh die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik die Ehrendoktorwürde (Dr.-Ing. E. h.) dem international führenden Wissenschaftler auf diesem Gebiet Prof. Dr.-Ing. Dr.h.c. Dr.-Ing. E.h. Werner Wiesbeck. Er erhielt diese Ehrung in Würdigung seiner herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Hochfrequenz- und Mikrowellentechnik, insbesondere der Antennen-, Wellenausbreitung-, Radartechnik und Mobilkommunikation sowie für sein unermüdliches Engagement um Partnerschaften, Netzwerke und Nachwuchsförderung. Die Laudatio hielt Professor Wolfgang Martin Börner, Life Fellow des des weltgrößten Berufsverbands der Elektrotechnik- und Elektronik-Ingenieure IEEE und Leiter des Instituts für Kommunikation, Sensorik, Bildgebung und Navigation der University of Illinois in Chicago, USA. Professor Börner ist weltweit für seine Forschung auf dem Gebiet der polarimetrischen Radarfernerkundung bekannt. Professor Werner Wiesbeck gehört zu den profiliertesten Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Hochfrequenztechnik in Deutschland. Er war von 1983 bis 2007 Leiter des Instituts für Höchstfrequenztechnik und Elektronik der Universität Karlsruhe (TH). In dieser Zeit war er Mitglied des Senats, des Großen Senats, des Verwaltungsrats und Dekan der Fakultät Elektrotechnik. Er war maßgeblich an der Gründung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) beteiligt, des ersten Zusammenschlusses einer Universität eines Landes mit einer Forschungseinrichtung des Bundes. Als Excellent Retired Scientist ist er am KIT weiter aktiv. Unmittelbar nach der Wende baute Professor Wiesbeck intensive Forschungsbeziehungen zwischen seinem Institut und der TU Ilmenau auf, die er bis heute pflegt und ausbaut. Er erkannte frühzeitig die an der TU Ilmenau vorhandenen Kompetenzen auf den Gebieten der Feldberechnung, der Mikrowellentechnik und des Mobilfunks und förderte die Entwicklung der daran arbeitenden Fachgebiete, indem er ihren Zugang zu öffentlich geförderten Projekten und die Verbreitung ihrer Arbeiten in der gesamtdeutschen Wissenschaftgemeinschaft unterstützte. Dies trug dazu bei, dass sich die Mobilfunktechnik als einer der ersten fakultätsübergreifenden Forschungsschwerpunkte an der TU Ilmenau etablieren konnte. Für ihn sei Ilmenau immer eine Reise wert gewesen, sagte Professor Wiesbeck in seiner Dankesrede. Er sei beeindruckt von der guten Entwicklung, die die Stadt und die Universität in den zwanzig Jahren seit der Wende genommen haben. Die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der TU Ilmenau habe ihm sehr viel Freude gemacht. (Foto: Stefan Humbla)

    09.06.2011


     

  • Investitur der Prorektoren und Thüringer Akademierede

    Am 22. Juni begeht die Technische Universität Ilmenau im Auditorium Maximum im Humboldtbau zwei festliche Anlässe: Um 15.30 Uhr findet die Investitur der wiedergewählten Prorektoren für Bildung und für Wissenschaft statt und um 17 Uhr die 4. Thüringer Akademierede. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
    Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. 

     

    Investitur der Prorektoren

    Der amtierende Prorektor für Bildung, Prof. Jürgen Petzoldt, und der Prorektor für Wissenschaft, Prof. Klaus Augsburg, waren mit großer Mehrheit vom akademischen Senat der Universität wieder gewählt worden. Die beiden Prorektoren bekleiden die Ämter seit dem Jahr 2004 und wurden seither zum nunmehr vierten Mal in ihren Ämtern bestätigt. Prof. Jürgen Petzoldt, Leiter des Fachgebietes Leistungselektronik und Steuerungen in der Elektroenergietechnik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, war mit 12 von 16 Stimmen bestätigt worden. Prof. Klaus Augsburg, Leiter des Fachgebietes Kraftfahrzeugtechnik an der Fakultät für Maschinenbau, erhielt 15 Stimmen. Damit wurden beide Prorektoren für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

    Prof. Jürgen Petzoldt, strebt in seiner weiteren Arbeit als Prorektor für Bildung vor allem die Ausweitung des Doppelmasterangebotes der TU Ilmenau mit internationalen Partnerhochschulen und die Reform des Ingenieurstudiums an. Insbesondere die Einführung einer Basic School, die praxisnäher als das bisherige ingenieurwissenschaftliche Grundstudium gestaltet ist, soll künftig dazu beitragen, die Studienmotivation zu fördern und potenziellen Studienabbrüchen entgegenzuwirken.

     

     

    Prof. Klaus Augsburg kündigte an, in der Forschung die  strategische Entwicklung der vergangenen Jahre konsequent weiterführen zu wollen. Dabei steht für ihn die Etablierung weiterer fakultätsübergreifender Forschungsverbünde und technologischer Zentren zur Bereitstellung von Dienstleistungen und Infrastruktur für die Forschung im Mittelpunkt. Die Publikationstätigkeit der Ilmenauer Wissenschaftler soll verstärkt werden, da sie ein wesentlicher Parameter bei Förderungsentscheidungen zu wissenschaftlichen Vorhaben sei.

    Das Programm der Investitur der Prorektoren finden Sie am Ende der Pressemitteilung.

    4. Thüringer Akademierede

    Festredner der 4. Thüringer Akademierede ist Myles W. Jackson, Professor für Geschichte und Philosophie der Wissenschaft und Technik am Polytechnischen Institut der Universität New York und Professor für Geschichte, Naturwissenschaft und Technik an der Gallatin School New York. In seinem Vortrag „Harmonische Triaden: Physiker, Musiker und Instrumentenmacher in Deutschland des  19. Jahrhundert“ analysiert der renommierte Technikhistoriker die Verbindungen zwischen Naturwissenschaft, Kunst und Handwerk im Reich der Musik. Er geht dabei unter anderem der Frage nach, welche Rolle Physiker bei der Etablierung des Normaltons in der Vergangenheit eingenommen haben. So spielten Physiker wie Wilhelm Eduard Weber und Hermann von Helmholtz eine bedeutende Rolle für die Herstellung von Musikinstrumenten des 19. Jahrhunderts. Umgekehrt wurden physikalische Untersuchungen zur Thermodynamik in Werkstätten von Orgelbauern durchgeführt. Schließlich haben Physiker und Physiologen eine intensive Debatte zur Frage geführt, ob es möglich ist, musikalische Virtuosität genau zu bemessen und physikalisch zu verstehen und zu erklären. Was können sie zum Beispiel über die Begabungen von Paganini und Liszt aus wissenschaftlicher Sicht sagen?

    Die Veranstaltung wird nach der Begrüßung durch den Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, und den Präsidenten der Akademie gemeinnütziger Wissenschaften, Professor Klaus Manger, musikalisch durch Professor Rolf-Dieter Arens, Pianist und ehemaliger Rektor der Musikhochschule Weimar, eröffnet. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit der Diskussion mit dem Referenten.

    Das Programm der 4. Thüringer Akademierede finden Sie unten:

    Dateien:
    41_11_Programm_Investitur-2011_01.pdf1.5 M
    41_11_Programm-Akademierede-2011_01.pdf213 K

    09.06.2011


     

  • Honorarprofessur für Dr. Thomas Rauschenbach

    Übergabe der Bestellungsurkunde an Dr. Thomas Rauschenbach (l.) durch den Rektor, Prof. Peter Scharff
    Der Leiter des Fraunhofer Anwendungszentrum Systemtechnik (AST) Ilmenau, Priv.-Doz. Dr.-Ing. habil. Thomas Rauschenbach, ist zum Honorarprofessor für „Modellbildung, Diagnose und Vorhersage technischer Systeme“ an der Fakultät für Informatik und Automatisierung bestellt worden. Die Bestellungsurkunde erhielt der 44-jährige in der Sitzung des akademischen Senats am 7. Juni aus den Händen des Rektors der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff. Mit der Bestellung zum Honorarpofessor würdigt die TU Ilmenau die persönlichen und wissenschaftlichen Leistungen Dr. Rauschenbachs und insbesondere sein langjähriges Engagement für Forschung und Lehre am Institut für Automatisierungs- und Systemtechnik. Zugleich soll die bestehende enge Zusammenarbeit zwischen der Universität und dem Fraunhofer AST weiter gefestigt und ausgebaut werden. Thomas Rauschenbach studierte in Ilmenau Elektrotechnik und war von 1993 bis 2004 als Wissenschaftler an der Fakultät für Informatik und Automatisierung tätig, wo er auch promoviert und habilitiert hat. Seit 2004 ist er am Fraunhofer AST tätig, das er seit 2007 leitet und erfolgreich weiter entwickelte. Unter seiner Leitung wurden neue Arbeitsgruppen etabliert und neue Schwerpunkte gesetzt. So wurde beispielsweise im Juni 2010 das Versuchsbecken für die experimentelle Erprobung von Unterwasserfahrzeugen eingeweiht. Insgesamt sind am AST Ilmenau heute rund 40 Wissenschaftler und ebenso viele studentische Hilfskräfte beschäftigt. Neben dieser erfolgreichen Tätigkeit blieb es ihm stets Anliegen, wissenschaftlich aktiv zu sein und die enge Zusammenarbeit mit der TU zu pflegen. Zahlreiche Drittmittelvorhaben, darunter das EU-Projekt „Grex“ und das BMBF-Projekt „Wassermodell Peking“ wurden gemeinsam akquiriert und bearbeitet. Zugleich kam seine Forschungsarbeit den Studierenden zugute. Regelmäßig liest Dr. Rauschenbach die Lehrveranstaltung „Diagnose- und Vorhersagestrategien“ als Wahlfach im Bachelor-Studiengangs Ingenieurinformatik. Im Ausbildungsschwerpunkt „Energienetze“ erlernen die Studierende dabei Methoden zur ressourceneffizienten Betriebsführung von Prozessen. Der zweite Forschungsschwerpunkt von Dr. Rauschenbach liegt auf mobilen Systemen, insbesondere autonomen Unterwasserfahrzeugen. Dieser wird künftig in Beiträgen zu Master-Schwerpunkten im Bereich der mobilen Systeme sowie Wassersysteme Niederschlag finden. Die Honorarprofessur wird dabei insbesondere das Angebot im neuen Studiengang „Technische Kybernetik und Systemtheorie“, der zum Wintersemester 2010/11 startet, ergänzen.

    08.06.2011


     

  • Meisterschaft im Badminton

    In Ilmenau wird bis zum Wochenende Top-Badminton geboten; Foto:© Bastian Kruse

    Die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Badminton findet in diesem Jahr in Ilmenau statt. Die Wettkämpfe, die vom 2. bis 5. Juni in der Campus-Sporthalle der Technischen Universität Ilmenau und in der Ilm-Sporthalle ausgetragen werden, werden vom Universitätssportzentrum ausgerichtet.

    Ab Donnerstag treten 200 Damen und Herren aus 50 Hochschulen im Einzel, Doppel und Mixed gegeinander an. Auf 13 Feldern finden im 30-Minuten-Takt mehr als 500 Spiele statt. Besucher, die die Wettkämpfe live miterleben möchten, sind herzlich eingeladen, in den Sportstätten vorbeizuschauen. Die Ausscheidungskämpfe beginnen am Donnerstag um 12.30 Uhr und enden am Samstag um 18 Uhr. Am Sonntag um 16 Uhr erhalten die drei Erstplatzierten in der Campussporthalle der TU Ilmenau Siegernadeln in Gold, Silber und Bronze. Neben den Meisterschaften im Einzel, Doppel und Mixed finden die Mannschaftsmeisterschaften statt. Für die Endrunde haben sich über Vor- und Zwischenrunden vier Teams qualifiziert: Köln, München, Münster und Saarbrücken.

    Die Deutsche Hochschulmeisterschaft ist das Nationalturnier des deutschen Hochschulsports. Jedes Jahr werden 40 Deutsche Hochschulmeisterschaften in 35 Sportarten veranstaltet. Dabei starten Hobby- und Breitensportler zusammen mit Leistungssportlern – und nach den Wettkämpfen wird auch gemeinsam gefeiert. Die Deutschen Hochschulmeisterschaften werden vom Allgemeinen Deutschen Hochschulverband in Zusammenarbeit mit dessen Mitgliedshochschulen im gesamten Bundesgebiet ausgerichtet. Der Allgemeine Deutsche Hochschulverband wurde 1948 in Bayrischzell gegründet und ist der Dachverband des deutschen Hochschulsports. Er ist der einzige deutsche Verband, der als Zielgruppe Studierende und Hochschulmitarbeiter hat.

    Die TU Ilmenau möchte als Mitglied des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbands insbesondere den Studentinnen und Studenten der Universität ein vielseitiges Sportangebot unterbreiten. Der Hochschulsport unterstützt durch Fitness, Freude und Entspannung die Balance zwischen der geistigen Beanspruchung im Studium und dem körperlichen Wohlbefinden.

    Foto zur freien Veröffentlichung (© Bastian Kruse):
    In Ilmenau wird bis zum Wochenende Top-Badminton geboten

    Kontakt:
    TU Ilmenau
    Universitätssportzentrum
    Jürgen Schäfer, Holger Bauerschmidt (1. Ilmenauer Badminton Club e.V.)
    E-Mail: dhm.badminton@tu-ilmenau.de

     

    Links: Zeitplan zum Download

    01.06.2011


     

  • Eine Universität in Klausur: Erste Zukunftswerkstatt der TU Ilmenau

    Zum ersten Mal hat die TU Ilmenau den Dies academicus dazu genutzt, sich selbst in den Mittelpunkt zu rücken. Unter dem Motto „Zukunftswerkstatt 2011“ startete am 25. Mai eine neue Veranstaltungsreihe, in der die TU Ilmenau künftig regelmäßig mit sich selbst in Klausur gehen will.

    Vor dem Hintergrund tiefgreifender Veränderungen wie dem Bolognaprozess, der demografischen Entwicklung und einem immer schärfer werdenden nationalen und internationalen Wettbewerb der Hochschulen sieht sich die TU Ilmenau immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Einerseits wurden die Veränderungsprozesse bislang erfolgreich bewältigt, andererseits sind auch Spannungsfelder entstanden. „Wir haben festgestellt“, so der Rektor Professor Peter Scharff, zur Eröffnung der Zukunftswerkstatt, „dass bei allen Erfolgen, die unsere Universitätsentwicklung zweifelsfrei ausmachen, auch Probleme bestehen. Wir wollen den Dies academicus deshalb nutzen, um über unsere Strukturen, Fragen der Effizienz unserer Arbeit sowie der Autonomie innerhalb und außerhalb der Universität zu diskutieren, aber auch unsere Sicht auf die sich wandelnden Aufgaben der Hochschulen. Die Zukunftswerkstatt soll dem Austausch zwischen dem Rektorat und Ihnen, den Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und Studierenden, dienen. Wir sind als Hochschulleitung sehr gespannt, welche Antworten Sie, die Mitglieder der Universität, auf die verschiedenen Fragestellungen geben, um daraus Strategien für unsere gemeinsame Zukunft ableiten zu können.“

    Impulsvortrag zum Auftakt

    Eingeleitet wurde der Diskussionsprozess durch den Impulsvortrag von Dr. Harald Gilch von der Hochschul-Informations-System GmbH HIS zum Thema „Die Universität der Zukunft.“ Ausgehend vom Leitbild der TU Ilmenau und den oben genannten zu bewältigenden Herausforderungen stieß er als Hauptthemenkreise für die anschließende Debatte an, zunächst diejenigen Felder in Lehre, Forschung und Ausstattung zu bestimmen, auf denen die TU Ilmenau bereits  besonders wettbewerbsfähig aufgestellt ist. „Daraus ableitend  können Sie diskutieren, in welchen Bereichen die Universität noch attraktiver werden und ihr Profil weiter schärfen muss, um auch künftig zum einen den besten und zum zweiten genügend studentischen und wissenschaftlichen Nachwuchs gewinnen zu können.“ Besonders positiv bewertete Dr. Gilch, dass die TU ein Qualitätsmanagementsystem etabliert hat, das allerdings auch gelebt werden müsse, um die damit angestrebten Ziele zu erreichen. Als weiteren Schwerpunkt legte er der Universität die Intensivierung ihrer nationalen und internationalen Vernetzung ans Herz, wobei er weit mehr für den Ausbau bestehender Partnerschaften plädierte als für den Aufbau immer neuer Beziehungen.



    Workshops zu vier Spannungsfeldern


    Die anschließenden vier Workshops - die Hauptprogrammpunkte der Zukunftswerkstatt - befassten sich mit den Themen Autonomie der Fakultäten, Matrixstrukturen in der Forschung, Zusammenwirken Hochschulrat und Universität sowie  Verwaltungsabläufe - Dienstleistungen für Forschung und Lehre. Die Workshops wurden jeweils durch Mitglieder des Rektorats verantwortet und von externen Experten  moderiert. Der Rektor: „Mit den Rektoren unserer befreundeten TU in Chemnitz und Magdeburg, den Professoren Dietrich Zahn und Klaus-Erich Pollmann, und mit Dr. Friedrich Stratmann von der HIS GmbH konnten wir Persönlichkeiten gewinnen, die sich den Themen mit der notwendigen Unvoreingenommenheit nähern können.“

    Bogen von breiter Akzeptanz bis zu hohem Optimierungsbedarf

    Die Ergebnisse der Workshops wurden im abschließenden Plenum von den jeweiligen Moderatoren zusammengefasst und zur Diskussion gestellt. Dabei kristallisierte sich heraus, dass die TU Ilmenau insgesamt auf einem sehr guten Weg ist, sich neuen inneren Entwicklungen, aber auch Fragen, die von außen an sie gestellt werden, erfolgreich zu stellen. Es herrschten Offenheit und Übereinstimmung zwischen der Leitung, den Gremien, den Fakultäten und der Verwaltung, die eigene innere Wahrnehmung stimme mit dem Außenbild überein, und insgesamt bestehe eine große Zufriedenheit, so die Berichte. Dennoch bestünden Optimierungsmöglichkeiten. Besonders großer Bedarf wird für die so genannte Matrixstruktur gesehen. Das Verhältnis von Fakultäten und neu entstandenen fakultätsübergreifenden Forschungsinstituten sei noch nicht eindeutig definiert. Strukturelle und finanzielle Zuordnungen, Zuständigkeiten und Kompetenzen, darunter auch die Mitwirkung in Gremien, sollten klar geregelt, Redundanzen vermieden, Transparenz hergestellt und intern kommuniziert werden. Ebenfalls wurde als notwendig erkannt, dass die Fakultäten sich noch intensiver mit ihrer eigenen Rolle in der Zukunft befassen und Entwicklungsstrategien erarbeiten sollten. Während bei diesen Themen deutlich wurde, dass damit sehr umfangreiche, teilweise grundsätzliche und sicher nicht unproblematische Diskussionsprozesse verbunden sein werden, finden die ebenfalls in den letzten Jahren entstandenen technologischen Zentren als gemeinsam nutzbare gerätetechnische und Dienstleistungsplattformen bereits eine sehr breite Akzeptanz. Auch der Hochschulrat wird von den Mitgliedsgruppen der Universität angenommen, wenngleich dessen Einbindung ebenfalls noch optimiert werden könne, um die Kompetenz von außen für die Entwicklung der TU Ilmenau noch besser zu nutzen. Einigkeit bestand darüber, dass der Hochschulrat auch weiterhin ausschließlich aus externen Persönlichkeiten bestehen sollte.

    Ein weiterer Workshop diskutierte das Verhältnis zwischen zentraler Verwaltung und dezentraler Verwaltung in den Fakultäten. Bei der Kernfrage „Was soll die Verwaltung für die Kernprozesse leisten?“ wünschten sich die Fakultäten eine stärkere Prozessorientierung und eine teils größere Entlastung durch operative, ortsnahe Unterstützung bei gleichzeitig größerer Flexibilität. Allerdings stieß die Diskussion auch bald an Grenzen im Hinblick auf Umsetzbarkeit, die sich aus einzuhaltenden äußeren Regelungen, gesetzlichen Vorgaben oder Fragen der Effizienz ergeben. Angeregt wurde, Verwaltungsabläufe beispielhaft an ausgewählten Prozessen auf Optimierungsmöglichkeiten hin zu analysieren. Dabei soll auch das Zusammenwirken von zentraler und dezentraler Verwaltung in den Fakultäten mit den Wissenschaftlern thematisiert werden.

    Erfolgreich begonnener Dialogprozess wird fortgeführt

    Am Ende waren sich alle Beteiligten einig, dass die Zukunftswerkstatt eine außerordentlich lohnenswerte neue Veranstaltung ist. Großes Lob gab es sowohl von Seiten der externen Akteure, die sie sogar als Anregung für die eigene Arbeit aufnehmen wollen, als auch aus der Universität selbst. Ein Wissenschaftler der TU wertete spontan: „Man hat gesehen, wie wichtig es ist, dass man sich zusammensetzt und miteinander redet. Allein damit kann schon Vieles, was vermeintlich oder tatsächlich im Argen liegt, geklärt und gegenseitiges Verständnis erzielt werden.“ Ähnlich der Rektor in seinem Schlusswort: „Es hat sich heute gezeigt, wie fruchtbar der Dialog zwischen der Hochschulleitung und der Universitätsbasis ist, denn nur so können mögliche Konflikte, um nicht zu sagen Krisen, erkannt und aufgelöst werden, wobei eine Krise für einen lebenden Organismus wie die Universität durchaus etwas Positives ist, denn daraus entsteht immer etwas Neues. In diesem Sinne - lassen Sie uns noch viele Krisen haben, um uns den Herausforderungen der Zukunft erfolgreich zu stellen!“

    Der Rektor dankte allen Mitwirkenden für ihren Einsatz an der ersten Zukunftswerkstatt: „Mein besonderer Dank gilt Yorck Hener von Centrum für Hochschulentwicklung für die Übernahme der Gesamtmoderation, den Initiatoren und Organisatoren, allen voran dem Team um Andrea Krieg, die Koordinatorin der Campus-Familie, die die Veranstaltung maßgeblich angestoßen hat.“

    Die Ergebnisse der ersten Zukunftswerkstatt sollen nun als Grundlage für die weitere Diskussion und Umsetzung der angeregten Vorhaben dienen, wofür bereits für Juli 2011 die ersten Seminare angesetzt sind. Die nächste Zukunftswerkstatt findet im nächsten Jahr  statt und dann regelmäßig im Abstand von zwei Jahren, jeweils am Dies academicus der TU Ilmenau.

    26.05.2011


     

  • Ausbau der Beziehungen mit Universität St. Petersburg

    Die wirtschaftlich-wissenschaftliche Delegation aus St. Petersburg besucht die TU Ilmenau und verschiedene Thüringer Unternehmen

    Die Technische Universität Ilmenau hat Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft der russischen Region St. Petersburg empfangen, um bilaterale wirtschaftliche Beziehungen aufzubauen. Drei Tage lang, vom 18. bis zum 20. Mai, empfing die TU Ilmenau eine Delegation russischer Unternehmer und ihrer Partneruniversität St. Petersburger Staatliche Universität für Informationstechnologie, Mechanik und Optik (ITMO). Zunächst unterrichteten sich die Ilmenauer und St. Petersburger Vertreter bei einem Workshop im Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau über ihre jeweiligen Wirtschaftsstandorte.

    Am nächsten Tag besuchten die russischen Unternehmer und Wissenschaftler drei Thüringer Unternehmen (Portec, Zella-Mehlis; Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V.; Formconsult Werkzeugbau GmbH, Schmalkalden). Besondere Beachtung schenkten die russische Unternehmer nicht nur den Betrieben, sondern auch dem Cluster für Fertigungstechnik und Metallbearbeitung Thüringen. Da sie planen, einen eigenen Verbund im Bereich Kunststofftechnik aufzubauen, zeigten sie sich interessiert zu erfahren, wie das Management arbeitet, wie Unternehmen dazu motiviert werden, in einem Cluster mitzuarbeiten, wie Mitgliedsbeiträge organsiert werden usw. Die Thüringer Unternehmer nahmen sich ihrerseits viel Zeit, den eigenen Maschinenpark, Verfahrensweisen und verwendete Materialien und Vorprodukte vorzustellen, um konkrete Kontakte mit den russischen Betrieben anzubahnen.

    Am vergangenen Freitag, dem letzten Besuchstag, informierte sich die russische Delegation in verschiedenen Fachgebieten und im Zentrum für Mikro- und Nanotechnologien der TU Ilmenau, der Technologieplattform der Universität für grundlagenorientierte und angewandte Forschung im Bereich Mikro- und Nanosysteme sowie Materialwissenschaften.

    Um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, wirft die TU Ilmenau traditionell den Blick über Ländergrenzen hinweg. Dabei hat die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft für Prof. Klaus Augsburg, Prorektor für Wissenschaft, höchste Priorität: „Die Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft ist eine gewinnbringende Synthese für beide Seiten. Nicht nur die industrielle Forschung, auch die Zusammenarbeit mit den Unternehmen zur Ausbildung von Studenten und Doktoranden, im Rahmen von Praktika und wissenschaftlichen Projekten, gewinnt vor allem vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftemangels immer mehr an Bedeutung“.

    Im Sommer vergangenen Jahres hatten die Partneruniversitäten TU Ilmenau und ITMO St. Petersburg beschlossen, ein Kooperationsnetzwerk zwischen Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen beider Regionen in der Präzisionstechnik und in der Kunststofftechnik, speziell der Polymertechnik, aufzubauen. Das Projekt wird auf Thüringischer Seite von der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen gefördert. Bereits für September ist der Gegenbesuch einer Ilmenauer wirtschaftlich-wissenschaftlichen Delegation in St. Petersburg geplant.

    Die Technische Universität Ilmenau und die St. Petersburger Staatliche Universität für Informationstechnologie, Mechanik und Optik pflegen bereits seit vielen Jahren eine intensive Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung und Forschung. Neben zahlreichen gemeinsamen wissenschaftlichen Projekten standen bisher vor allem Bildungskooperationen zur Förderung und zum Studienaustausch deutscher und russischer Studenten im Mittelpunkt. Nun steht die Ausweitung auf die Wirtschaftsbeziehungen auf der Tagesordnung.

     

    Fotos zur freien Veröffentlichung (© TU Ilmenau):

    Die wirtschaftlich-wissenschaftliche Delegation aus St. Petersburg besucht die TU Ilmenau und verschiedene Thüringer Unternehmen

    23.05.2011


     

  • Medienforum Ilmenau 2011

    Mobile Kommunikation erobert die Welt (© istockphoto.com/alexsl)
    Stehen wir vor einer „mobilen Revolution“, die unsere Wirtschaft grundlegend verändern wird? Verändern Smartphones, Laptops und PDAs vielleicht sogar die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren, also unsere gesamte Gesellschaft? Oder ist die Debatte nur ein vorübergehendes Modethema? Diese Fragen will das Medienforum Ilmenau 2011 beantworten, das am 24. Juni an der Technischen Universität Ilmenau stattfindet. Schirmherr der Veranstaltung „Mobile Kommunikation“ ist der renommierte Gründungsgeschäftsführer des Fernsehsenders RTL, Prof. Helmut Thoma: „Mobile Kommunikation ist ein zentrales Zukunftsthema der Branche, aber wohin die Reise geht, das weiß noch niemand so recht. Aus meiner Zeit bei RTL weiß ich, wie wichtig es ist, die Nase im Wind zu haben und gleichzeitig selbst den Trend zu setzen und ihm nicht hinterherzulaufen.“ Mit der Wahl des Medienforum-Themas sei es den Veranstaltern gelungen, „genau diesen Spagat hinzubekommen.“

    Die Veranstaltung beginnt am Freitag , dem 24. Juni, um 13 Uhr im Audimax der TU Ilmenau mit einem Vortrag des Programmdirektors BILD der Axel Springer AG, Klaus Ebert, zum Tagungsthema „Mobile Kommunikation“. Es folgt ein interdisziplinäres Kolloquium, bei dem sich Referenten aus Wissenschaft und Praxis mit aktuellen Entwicklungen in der Mobilen Kommunikation beschäftigen werden. Parallel dazu geben Unternehmen und studentische Vereine, zum Beispiel die studentische Unternehmensberatung student consulting ilmenau e.V., den Besuchern einen Einblick in ihre Aktivitäten. Zum fachlichen Austausch stehen den Teilnehmern und Gästen des Medienforums Wissenschaftler der Fachrichtungen Angewandte Medienwissenschaft, Medientechnik, Medienwirtschaft und Medienrecht zur Verfügung. Höhepunkt am Nachmittag ist eine Podiumsdiskussion, bei der Experten über das Thema „Auf dem Weg zur Mobil(itäts)-Gesellschaft? – Mobilkommunikation als Herausforderung für Medienpraxis und Forschung“ diskutieren. Podiumsteilnehmer sind unter anderem der Psychologe Emanuel Maxl, der sich in seiner Arbeit mit neuen Möglichkeiten der Marktforschung für Handys und mobile Endgeräte beschäftigt, und Jens Schöne, als Leiter Multimedia und Produktion beim MDR-Radiosender Sputnik für die redaktionellen und technischen Multimediaangebote und für Telemedien verantwortlich.
    Am Abend bietet die media.lounge allen Teilnehmern und Gästen einen unterhaltsamen Abend und die Gelegenheit zum Austausch in entspannter Atmo­sphäre.

    Das Medienforum wird von einer studentischen Projektgruppe des FuLM e. V. organisiert. Der FuLM hat sich die Förderung von Forschung und Lehre im Bereich Medien an der TU Ilmenau zum Ziel gesetzt.

    Weitere Informationen zum Medienforum Ilmenau 2011 unter www.medienforum-ilmenau.de


    Fotos zur freien Verwendung:

    ·         Mobile Kommunikation erobert die Welt (© istockphoto.com/alexsl)

    ·         Logo des Medienforums Ilmenau

    Kontakt:
    Medienforum Ilmenau
    Tel.: 0176 63866031
    E-Mail: presse@medienforum-ilmenau.de

    17.05.2011


     

  • Japanischer Botschafter besucht die TU Ilmenau

    Der japanische Botschafter Dr. Takahiro Shinyo
    Der japanische Botschafter in Deutschland, Dr. Takahiro Shinyo, wird am kommenden Mittwoch bei der Internationalen Studentenwoche in Ilmenau ISWI 2011 den Festvortrag halten. Die englischsprachige ISWI an der Technischen Universität Ilmenau ist eine der größten themenbezogenen Konferenzen ihrer Art weltweit und wird von dem gemeinnützigen und überparteilichen Verein „Initiative Solidarische Welt Ilmenau“ seit 1993 alle zwei Jahre organisiert. Die Organisatoren und die gesamte Universität sind erfreut, dass der japanische Botschafter trotz der nach wie vor angespannten Lage in seiner Heimat in Folge der Umweltkatastrophe an der ISWI 2011 teilnehmen wird.

    In diesem Jahr wurden aus 3.000 interessierten Studentinnen und Studenten 370 Teilnehmer aus über 70 Ländern ausgewählt, um vom 13. Bis zum 22. Mai über das globale Thema „Freedom – Crossing Borders“, „Freiheit – Grenzen überschreiten“, zu diskutieren. Höhepunkt der ISWI 2011 wird der Festvortrag des japanischen Botschafters, Dr. Takahiro Shinyo, zum Thema Freiheit am Mittwoch, dem 18. Mai, um 13.00 Uhr im Audimax, Humboldtbau, sein. Nach seinem Vortrag wird der Botschafter mit den Studierenden über das Thema Freiheit diskutieren und anschließend von der Universitätsleitung und weiteren Mitgliedern der Universität im Rektorat im Ernst-Abbe-Zentrum empfangen. Hier werden dem Botschafter die zwischen der TU Ilmenau und japanischen Forschungseinrichtungen bestehenden wissenschaftlichen Beziehungen vorgestellt. 

    Kontakt:
    Marianne Weinhold
    Tel.: +49 3677 69-1946
    E-Mail: marianne@iswi.org

    11.05.2011


     

  • Akademischer Senat wählte Prorektoren

    Mit großer Mehrheit hat der akademische Senat der TU Ilmenau am heutigen 3. Mai 2011 die amtierenden Prorektoren wieder gewählt. Im Amt des Prorektors für Bildung wurde Professor Jürgen Petzoldt, Leiter des Fachgebietes Leistungselektronik und Steuerungen in der Elektroenergietechnik an der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, mit 12 von 16 Stimmen bestätigt. Der Prorektor für Wissenschaft, Professor Klaus Augsburg, Leiter des Fachgebietes Kraftfahrzeugtechnik an der Fakultät für Maschinenbau, erhielt 15 Stimmen. Damit wurden beide Prorektoren für weitere drei Jahre in ihren Ämtern bestätigt.

    Die wiedergewählten Prorektoren für Bildung und Wissenschaft, Professor Jürgen Petzoldt und Professor Klaus Augsburg (Mitte), mit dem Rektor, Professor Peter Scharff, und der Kanzlerin der TU Ilmenau, Dr. Margot Bock.

    In ihrer Bilanz über die zurückliegende Amtszeit verwiesen die Prorektoren auf eine außerordentlich erfolgreiche Entwicklung der TU Ilmenau. In der Lehre sei mit der vollständigen Umstellung der Studiengänge auf das zweizügige Bachelor/Master-Ausbildungssystem im Zuge des Bolognaprozesses die größte und tiefgreifendste Studienreform in der Geschichte der Universität erfolgreich bewältigt worden. Gleichzeitig führte der Prorektor für Bildung ein umfassendes Qualitätsmangementsystem ein und als erste Hochschule Deutschlands nahm die TU Ilmenau die Systemakkreditierung in Angriff. Zusätzlich, so der Prorektor für Bildung, seien innovative Studienformen und Lehrkonzepte wie zum Beispiel das Frühstudium und das Uni-Kolleg konzipiert und eingerichtet worden. Für das Uni-Kolleg und auch für das Konzept zur Erhöhung der Attraktivität des Ingenieurstudiums wurde die TU Ilmenau im Rahmen von Bundeswettbewerben prämiert.

    In der Forschung sei es, so der Prorektor für Wissenschaft, durch konsequente Schwerpunktsetzung und fakultätsübergreifende Zusammenarbeit gelungen, das Profil der TU Ilmenau weiter zu schärfen und auf ausgewählten Kompetenzfeldern Spitzenpositionen zu erreichen. Dadurch seien neben dem DFG-Sonderforschungsbereich Nanopositionier- und Nanomessmaschinen zunehmend große Forschungsprojekte akquiriert worden, darunter fünf Graduiertenkollegs bzw. -schulen, das Zentrum für Innovationskompetenz MacroNano und das Thüringer Innnovationszentrum für Mobilität. Die Drittmitteleinnahmen seien in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich auf über 30 Millionen Euro im Jahr 2010 gestiegen. „Mit diesem Wert”, so Professor Augsburg, „liegt die TU Ilmenau pro Professur thüringenweit mit Abstand vorn und nimmt auch im bundesweiten Maßstab eine vordere Position ein”. Die Ausrichtung der Forschung an den aktuellen und künftigen Entwicklungstrends und Erfordernissen in Wirtschaft und Industrie schlage sich darüber hinaus in der Einrichtung von acht Stiftungsprofessuren nieder.

    Vor der Wahl präsentierten die beiden Prorektoren vor dem Senat auch ihre Zielstellungen für die nächsten drei Jahre. Für den Prorektor für Bildung stehen vor allem der Abschluss des Akkreditierungsverfahrens, die Ausweitung des Doppelmasterangebotes mit internationalen Partnerhochschulen und die Reform des Ingenieurstudiums auf dem Programm. Insbesondere die Einführung einer Basic School, die praxisnäher als das bisherige ingenieurwissenschaftliche Grundstudium gestaltet ist, soll künftig dazu beitragen, die Studienmotivation zu fördern und potenziellen Studienabbrüchen entgegenzuwirken.

    In der Forschung will der Prorektor für Wissenschaft die  strategische Entwicklung der vergangenen Jahre konsequent weiterführen. Dabei steht die weitere Etablierung fakultätsübergreifender Forschungsverbünde und technologischer Zentren zur Bereitstellung von Dienstleistungen und Infrastruktur für die Forschung im Mittelpunkt. Die Publikationstätigkeit der Ilmenauer Wissenschaftler soll verstärkt werden, da sie ein wesentlicher Parameter bei Förderungentscheidungen zu wissenschaftlichen Vorhaben sei.

    Die Wahl der Prorektoren erfolgte gemäß der Grundordnung der TU Ilmenau. Danach werden die Prorektoren vom Rektor vorgeschlagen und vom Senat gewählt. Professor Jürgen Petzoldt und Professor Klaus Augsburg bekleiden die Ämter des Prorektoren seit ihrer ersten Wahl  im Jahr 2004 und wurden darin zum nunmehr vierten Mal bestätigt. Mit dieser Kontinuität würdigte der Senat auch die bisherige Arbeit der gesamten Universitätsleitung.

    03.05.2011


     

  • Sporthalle wird zum Leonardo da Vinci-Bau

    Leonardo da Vinci-Bau

    Die ehemalige Sporthalle des Ilmenauer Berufsschulzentrums auf dem Ehrenberg wurde von der Technischen Universität Ilmenau zu einem Hörsaalgebäude umfunktioniert.



    Wenn das behindertengerechte Gebäude im Sommer dieses Jahres in Betrieb geht, werden den Studentinnen und Studenten zwei neue Hörsäle mit jeweils 113 Plätzen zur Verfügung stehen. In der Tradition der TU Ilmenau erhält das umfunktionierte Gebäude den Namen eines berühmten Wissenschaftlers: Leonardo da Vinci-Bau.

    Die Umbauarbeiten dauerten insgesamt knapp ein Jahr. Dabei wurde das gesamte Gebäude der ehemaligen Berufsschulsporthalle entkernt, der Außen- und Zugangsbereich neu gestaltet und zur Trennung der beiden Hörsäle eine neue Zwischenwand eingebaut. Als Fluchtmöglichkeiten mussten neue Hinterausgänge geschaffen werden. Die Hörsaalstühle wurden einschließlich Unterbau neu angelegt und Tafeln und Hörsaaltechnik installiert. Die Lüftungs- und Heizungsanlage wurde erneuert bzw. neu installiert, die Wasserver- und entsorgung neu verlegt und der gesamte Sanitärbereich entkernt und neu gestaltet. Im Außenbereich wurde eine Dämmung aufgebracht und der Dachbereich  abgedichtet. Die Kosten für die Baumaßnahmen betrugen knapp eine Million Euro, für die Ausstattung rund 343.000 Euro.

    Die Einweihungsveranstaltung des Leonardo da Vinci-Baus findet am Dienstag, dem 3. Mai, 12.15 Uhr, im Leonardo da Vinci-Bau, Am Ehrenberg 9, Ilmenau, statt. Die Medien sind dazu herzlich eingeladen.

    Foto zur freien Veröffentlichung (TU Ilmenau):

    ·    Die Sporthalle des Ilmenauer Berufsschulzentrums  …

    ·    … wurde zum Leonardo da Vinci-Bau der TU Ilmenau

     

    02.05.2011


     

  • Physik-Nobelpreisträger zu Gast an der Uni

    Physiknobelpreisträger Prof. Peter Grünberg
    Am 19. April 2011 bekommt Ilmenau hochkarätigen Besuch. Prof. Dr. Peter Grünberg, der 2007 den Physiknobelpreis für die Entdeckung des Riesenmagnetowiderstands erhielt, besucht das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT und wird am Abend einen Vortrag an der TU Ilmenau halten. Die Ergebnisse der Entdeckung durch Grünberg und seinen Forscherkollegen Prof. Dr. Albert Fert kommen heute Jedem zugute, der mit Computern zu tun hat – denn mit dem neuen Wissen konnten Computerfestplatten mit riesiger Speicherkapazität entwickelt werden. Der Durchbruch der Giga-Byte-Festplatte war geschafft.

    Seit einiger Zeit beschäftigt sich Peter Grünberg mit einem weiteren Forschungsthema – der Entwicklung neuer Musiktheorien. Deswegen führt ihn seine Reise nach Ilmenau zum Fraunhofer IDMT. Am Institut arbeiten die Audioexperten, die sich mit der Entwicklung neuer Beschallungslösungen genauso beschäftigen wie mit der Konzeption digitaler Musikinstrumente oder der Analyse von Musikdaten.
    Der Nobelpreisträger ist neugierig auf Ilmenau: »Ich habe den Institutsleiter Professor Brandenburg vor einiger Zeit persönlich kennengelernt. Er hat mir von den spannenden Arbeiten an seinem Institut berichtet und mich nach Ilmenau eingeladen. Ich freue mich auf viele spannende Eindrücke«, so Grünberg.

    Am Abend hält Prof. Grünberg einen öffentlichen Vortrag an der TU Ilmenau. Unter dem Titel "Zum physikalischen Verständnis von Harmonie in der Musik, auf der Basis der Theorie von H. v. Helmholtz", gibt er Einblicke in seine Forschungsarbeit. Alle Interessierten sind recht herzlich eingeladen. Der Vortrag beginnt um 19 Uhr im Humboldt-Hörsaal (Hu-Hs) des Humboldtbaus auf dem Campus der TU Ilmenau. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Gedankenaustausch mit dem bekannten Wissenschaftler. Das Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT in Ilmenau (Thüringen) betreibt angewandte Forschung im Bereich digitaler audio-visueller Anwendungen. Entwickelt werden neben Lösungen zur virtuellen Akustik für Heim- und Profianwender (z. B. die IOSONO® Wellenfeldsynthese-Technologie) auch Softwaretechnologien zur Analyse und Charakterisierung von multimedialen Inhalten sowie audio-visuelle Anwendungen für die Medizintechnik. Des Weiteren gehören die Konzeption interaktiver Anwendungsszenarien für Entertainment und Wissensmanagement und der Entwurf von Architekturen für den digitalen Online-Vertrieb zum Forschungs-Portfolio.

    Kontakt:

    Fraunhofer-Institut für Digitale Medientechnologie IDMT
    Stefanie Theiß
    Leiterin PR und Marketing
    Tel.: +49 3677 467-311
    E-Mail: stefanie.theiss@idmt.fraunhofer.de

    19.04.2011


     

  • TU Ilmenau durchweg unter Top 10

    Das heute erschienene Hochschulranking der Zeitschrift „WirtschaftsWoche“ weist die  TU Ilmenau zum wiederholten Mal als Top-Adresse für Ausbildungsqualität aus. In allen sie betreffenden Studiengängen schneidet die einzige technische Universität Thüringens hervorragend ab und platziert sich durchgängig unter den Top 10 oder sogar Top 5 der deutschen Universitäten. In der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik belegt die TU Ilmenau Platz 4, im Fach Informatik Platz 5, im Wirtschaftsingenieurwesen und in der Elektrotechnik jeweils Platz 6 und in den Fächern Maschinenbau sowie Naturwissenschaften jeweils Platz 9.  Die WirtschaftsWoche lässt die Personalchefs der größten deutschen Unternehmen darüber entscheiden, welches die besten Hochschulen Deutschlands sind. 516 Personalverantwortliche beteiligten sich an dieser größten Umfrage ihrer Art. Über das Ergebnis zeigt sich der Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, sehr erfreut: „Das Urteil der Personalchefs bestätigt einmal mehr die hohe Qualität der Ausbildung an der TU Ilmenau. Wir sind sehr stolz darauf, dass sich die TU Ilmenau im Ranking erneut in allen sie betreffenden Fachrichtungen auf den Top-Rängen wiederfindet. Das zeigt, dass unsere Ausbildung, die sowohl praxisorientiert als auch theoretisch fundiert ist, den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen der Industrie gerecht wird. Auf dem Arbeitsmarkt sind unsere Absolventen daher sehr begehrt und haben hervorragende Berufsaussichten.“

    18.04.2011


     

  • TU zeichnet erfolgreiche Frühstudenten aus

    Ausgezeichnete Frühstudenten der Universität
    Thao Nguyen, Philipp Rentzsch und Ulrike Senftleben sind die drei ersten Schüler, die im Rahmen eines Frühstudiums der TU Ilmenau den Kurs „Wirtschaftsmathematik“ abgeschlossen haben. Die Abiturienten des Ilmenauer Staatlichen Gymnasiums „Am Lindenberg“ hatten während der 11. und 12. Klasse den zweijährigen Kurs belegt und die Prüfung erfolgreich bestanden. Am 15. April 2011 erhielten sie aus den Händen des Rektors der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, die Abschlussurkunden. Bei der Übergabe hob der Rektor die große Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler hervor: „Wir wollen Begabungen besonders fördern, aber letztlich kommt es dabei immer auf Sie - die Schülerinnen und Schüler - an: Sie müssen es wollen und den Fleiß und die Disziplin aufbringen, zusätzlich zur Schule ein Frühstudium zu absolvieren. Das haben Sie mit großem Erfolg getan, und dafür haben Sie Anerkennung verdient.“ Ebenfalls würdigte der Rektor das Engagement der Beteiligten von Gymnasium und Universität. „Ich bedanke mich sehr herzlich bei der Mathematiklehrerin Elke Knoblauch, die den Kurs an ihrer Schule durchführt, und bei meinem Kollegen Professor Armin Hoffmann, mit dem er konzipiert wurde.“ Wie Schulleiter Dr. Dieter Kuchorz mitteilte, werde das Lindenberg-Gymnasium das Angebot auch im kommenden Schuljahr wieder in das Lehrprogramm aufnehmen. Die Auszeichnung der drei ersten Absolventen sieht er nicht zuletzt als Ansporn für weitere Schüler, diesem Beispiel zu folgen. „Wir hatten mit fast einem Dutzend Teilnehmern bereits jetzt eine gute Resonanz auf den Kurs, aber nur drei haben sich auch der Prüfung gestellt. Wir hoffen nun, dass dies künftig mehr Schüler tun, denn sie können dabei nichts verlieren, sondern nur gewinnen.“ Wie der Rektor ergänzte, steht dies auch Schülerinnen und Schülern weiterer Gymnasien offen. Denn auch mit der Ilmenauer Goetheschule und mit den Gymnasien in Schnepfenthal und Roßleben besteht eine Kooperation für das Frühstudium. Angeboten werden dabei Kurse im Bereich von Naturwissenschaft und Technik. Das nach erfolgreich bestandener Prüfung vergebene Zertifikat wird später im Studium anerkannt und kann so die Studienzeit verkürzen. Foto:
    Die Frühstudenten mit der Urkunde der TU Ilmenau.
    V.l.n.r.: Philpp Rentzsch, Thao Nguyen und Ulrike Senftleben

    15.04.2011