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News Ticker Nr. 9


  • Universität verstärkt Beziehungen mit viertgrößtem Staat der Welt Indonesien

    Foto: © TU Ilmenau
    Um seine Beziehungen zu dem aufstrebenden südostasiatischen Staat Indonesien zu verstärken, startet die Technische Universität Ilmenau eine Kooperation mit der renommiertesten technischen Universität des Landes, dem Institut Teknologi Bandung. Bei seinem kürzlichen Besuch in Indonesien hatte Bundespräsident Christian Wulff eine enge Zusammenarbeit beider Länder auch auf Wissenschaftsebene angeregt. Indonesien ist mit 240 Millionen Einwohnern der viertgrößte Staat der Welt. Die TU Ilmenau wird mit dem Institut Teknologi Bandung (ITB) am 22. Dezember in Berlin einen Letter of Intent unterzeichnen, der eine ganze Reihe gemeinsamer Vorhaben besiegelt. Die beiden Universitäten planen den Aufbau eines Offshore-Campus in Bandung, auf dem alle Aktivitäten deutscher Hochschulen in Indonesien unter einem Dach gebündelt sein werden. Von der Drei-Millionen-Einwohner-Stadt aus wird das Netzwerk German ASEAN Science and Technology Network (GAST), ein Zusammenschluss von fünf renommierten deutschen Hochschulen, die hochstehende deutsche Ingenieurausbildung im asiatischen Raum verbreiten. Die an GAST beteiligten Universitäten sind jeweils für ein ASEAN-Land verantwortlich. Die TU Ilmenau, die für Indonesien zuständig ist, strebt an, künftig die Koordinierung von GAST zu übernehmen. TU Ilmenau und ITB beabsichtigen außerdem, die gemeinsamen akademischen Abschlüsse Master und PhD anzubieten. Der PhD, der höchste wissenschaftliche Abschluss des Postgraduiertenstudiums, der dem deutschen Doktorgrad entspricht, wird stark forschungsbezogen sein. Die Studierenden aus beiden Ländern werden gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte bearbeitet, aus denen sich Themen für ihre Doktorarbeiten ergeben.

    Die TU Ilmenau unterhält bereits seit über zehn Jahren wissenschaftliche Kontakte nach Indonesien. Das ITB, das Ingenieure verschiedener Fachrichtungen ausbildet, ist der ideale Kooperationspartner, da die Universität in nahezu allen Studiengängen eine „A“-Akkreditierung hat, seit einem neuen Erziehungsgesetz für indonesische Hochschulen die Voraussetzung für Kooperationen mit ausländischen Universitäten.

    Neben der Letter of Intent mit dem Institut Teknologi Bandung wird die TU Ilmenau auch eine Vereinbarung zur Kooperation mit dem staatlichen Forschungsinstitut (LIPI) unterzeichnen, das dem indonesischen Forschungsministerium zugeordnet ist. Auch bei dieser Kooperation streben beide Seiten gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte und den beiderseitigen Austausch von Wissenschaftlern an. Dazu soll im LIPI eine Clearingstelle eingerichtet werden, die vollkommen neue Wege bei der Ausbildung hochqualifizierter Akademiker gehen wird. So wird hier aus einer Hand geklärt, ob ein PhD-Kandidat die formalen Voraussetzungen für das Austauschprogramm erfüllt und wer als Doktorvater seine Betreuung übernimmt. Derzeit ist es für PhD-Bewerber eine große Hürde, im Ausland einen Universitätsprofessor zu finden, der die eigene Doktorarbeit betreut.

    Die Unterzeichnung beider Erklärungen findet am 22.12.2011 um 11 Uhr in der Repräsentanz des Freistaates Thüringen in Berlin, Mohrenstrasse 64, statt. Die Medien sind dazu herzlich eingeladen.

    Foto © TU Ilmenau: Das Indonesische Institut Teknologi Bandung

    21.12.2011


     

  • Medienstudenten im Exklusivinterview mit TV-Journalist Ulrich Meyer

    Foto: © TU Ilmenau

    Der Moderator des Sat.1-Fernsehmagazins akte Ulrich Meyer stand in Berlin Medienstudenten der Technischen Universität Ilmenau für ein Forschungsprojekt Rede und Antwort. Im wissenschaftlichen Interview  ging es darum, wie der 55-Jährige den Produktionsprozess der Sendung beeinflusst.

    Medien hautnah erleben, diese Erfahrungen durften jetzt drei Studenten machen. Die Nachwuchsforscher entschieden sich im Rahmen einer Lehrveranstaltung für die Untersuchung des Infotainmentformats akte. Die Gruppe hatte sich im Oktober aus eigener Initiative mit der Produktionsfirma der Sat.1-Sendung in Verbindung gesetzt. „Wir hatten zunächst einige Bedenken, ob Ulrich Meyer sich für unser Vorhaben überhaupt zur Verfügung stellen würde“, sagt Projektmitglied Dustin Lemme. „Umso erfreulicher war es, dass er bereits wenige Tage später Interesse signalisierte!“

    Das Treffen mit Ulrich Meyer fand im akte-Studio im Anschluss an die Produktion einer Sendefolge am Berliner Osthafen statt. Die Studierenden interessierten sich unter anderem dafür, welche Rolle der Moderator bei der Themenauswahl, -gestaltung und -schwerpunktsetzung spielt. Darüber hinaus gab es eine Reihe von Fragen zu persönlichen Beweggründen, Inhalte der Sendung zu beeinflussen. Dem Interview vorausgegangen waren eine Führung durch das Studio und Gespräche mit Regisseur und Aufnahmeleiter. Dabei erhielten die drei Studenten einen authentischen Einblick hinter die Kulissen von akte, der ihnen bei ihrer Forschungsarbeit geholfen hat. Anschließend waren sie live bei der Produktion der akte-Sendung dabei. „Wir standen direkt hinter den Kameras und konnten alle Prozesse mitverfolgen“, sagt Projektmitglied Anne Paul. Hier seien zur vorbereiteten Frageliste weitere Aspekte hinzugekommen, die später im Interview mit Ulrich Meyer angesprochen werden konnten.

    Das Gespräch mit dem Fernsehmoderator wurde auf Tonband aufgezeichnet. Die erhobenen Daten werden in den nächsten Wochen ausgewertet. Angesichts des umfassenden Interviews freut sich das Forschertrio schon auf die Ergebnisse der Datenauswertung. „Ulrich Meyer ist auch schon sehr gespannt“, meint die dritte Projektteilnehmerin Nathalie Solana.

    Foto: © TU Ilmenau

    15.12.2011


     

  • Universität akquiriert bedeutende Forschungsprojekte

    Foto: © TU Ilmenau
    Die Technische Universität Ilmenau hat in Zusammenarbeit mit der Thüringer Industrie bedeutende Forschungsprojekte akquiriert. In der Ausschreibung des Thüringer Wirtschaftsministeriums „Industrielle Forschergruppen“ werden thüringenweit insgesamt 18 Projekte unterstützt, allein sieben davon wurden der TU Ilmenau bewilligt. Prof. Klaus Augsburg, Prorektor für Wissenschaft der Universität, freut sich über die Projekte mit einem Fördervolumen von insgesamt 6,3 Millionen Euro: „Dies ist ein grandioser Erfolg für die TU Ilmenau. Alle geförderten Gebiete gehören zu den von der Landesregierung in ihrem Trendatlas definierten Wachstumsfeldern und stehen für die Forschungscluster der TU Ilmenau“.

    Die Forschergruppen, die  im Januar die Arbeit aufnehmen werden, befassen sich mit Assistenzsystemen für ältere Menschen, Robotik, energieeffizienten und schadstoffarmen Antriebssystemen, Energiesystemen und Leichtbau. Insgesamt werden 35 zusätzliche wissenschaftliche Mitarbeiter eingestellt. So wird eine Forschergruppe beispielsweise Assistenzsysteme entwickeln, die die individuelle Mobilität älterer Menschen bewahrt, wiederherstellt oder sogar erweitert. Im Fokus steht dabei die so genannte Nahfeldmobilität, also die Beweglichkeit im eigenen Lebensumfeld, für die Altersgruppe 50+. Eine andere Forschergruppe wird Assistenzroboter zur gesundheitlichen Unterstützung im häuslichen Bereich entwickeln. Damit schaffen die Wissenschaftler dem Bundesland Thüringen frühzeitig einen Zugang zu diesem Zukunftsmarkt.

    An den Projekten der TU Ilmenau sind über 35 überwiegend kleine und mittlere Thüringer Unternehmen beteiligt. In der Zusammenarbeit mit den Firmen stellt die Universität zur Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen ihr Grundlagen-Know-how zur Verfügung. Ein großer Teil der wissenschaftlichen Arbeit der Forschergruppen wird im Foto: © TU Ilmenau„Thüringer Innovationszentrum Mobilität“ umgesetzt. In dem größten Forschungsprojekt in der Geschichte der TU Ilmenau entwickeln Wissenschaftler in enger Zusammenarbeit mit der Industrie Technologien für eine umwelt- und ressourcenschonende, schadstoffarme und effiziente Mobilität. Durch die neuen Forschergruppen entwickelt sich ThIMo, das erst im April dieses Jahres gegründet wurde, bereits jetzt zu einem Innovationstreiber in Thüringen.


    Foto: © TU Ilmenau

    02.12.2011


     

  • Ilmenauer Forscher erfolgreich auf der Erfindermesse iENA 2011

    Foto: © TU Ilmenau
    Auf der internationalen Fachmesse „Ideen – Erfindungen – Neuheiten“ iENA 2011 in Nürnberg gewannen Thüringer Hochschulen für Entwicklungen ihrer Wissenschaftler eine Gold-, fünf Silber- und eine Bronzemedaille. Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung des PATON | Landespatentzentrum Thüringen wurden die Erfinder heute mit den Medaillen und Urkunden geehrt. Die Technische Universität Ilmenau erhielt ein Mal Gold und zwei Mal Silber, die Fachhochschule Jena zwei Mal Silber und ein Mal Bronze und die Bauhaus Universität Weimar zwei Mal Silber.

    Foto: © TU Ilmenau Das PATON | Landespatentzentrum Thüringen an der Technischen Universität Ilmenau hatte zur diesjährigen iENA neun Erfindungen von Wissenschaftlern der TU Ilmenau, der Bauhaus Universität Weimar, der Fachhochschule Jena und der Materialforschungs- und Prüfanstalt an der Bauhaus Universität Weimar präsentiert. Das Spektrum der vorgestellten Erfindungen war sehr umfangreich. Die Bauhaus Universität Weimar präsentierte eine Arbeitsschutzorthese, also ein medizinisches Hilfsmittel zur Unterstützung beim Heben schwerer Lasten und ein vereinfachtes Tachymeter zur schnellen und kostengünstigen Vermessung von Räumen. Beide Entwicklungen erhielten ebenso eine Silbermedaille wie das Verfahren zur Messung von Brechzahlgradienten, das die Fachhochschule Jena vorstellte.


    Die Goldmedaille erhielten die Erfinder Prof. Martin Hoffmann, Lars Dittrich und Michael Bertko von der TU Ilmenau für eine neuartige Mikropumpe, die ganz ohne bewegliche mechanische Bauteile auskommt. Auf die bei bekannten Pumpprinzipien notwendige Membran kann bei der neuen Mikropumpe verzichtet werden, da die Oberflächenspannung der zu pumpenden Flüssigkeit als „virtuelle Pumpenmembran“ dient. Der Pumpeffekt wird durch elektrostatische Auslenkung der virtuellen Membran erzielt: Ein elektrisches Feld zwischen Flüssigkeit und nanostrukturierter Oberfläche zieht die Flüssigkeit kurzzeitig in die Nanostrukturen hinein, wodurch das Flüssigkeitsvolumen im entsprechenden Kanalabschnitt vergrößert wird. Schaltet man das elektrische Feld ab, wird die Flüssigkeit wieder aus den Nanostrukturen verdrängt. Die so erzeugte Volumenänderung wird in Verbindung mit Ventilen für einen Pumpeffekt genutzt. Eine solche Mikropumpe könnte künftig in der Pharmazie und Medizintechnik eingesetzt werden, in den Lebenswissenschaften und in der Bio-Mikrofluidik, zum Beispiel bei der Kultivierung von Zellen.

    Die WissenFoto: © TU Ilmenau schaftler der TU Ilmenau Prof. Jens Haueisen, Bernd-Ulrich Seifert und Stefan Schramm erhielten für eine multifunktionale Blende, die in der Augendiagnostik eingesetzt werden kann, eine Silbermedaille. Das entwickelte Gerät verbessert die Erkennung von Lichtstreuung im Auge, die zum Beispiel durch die Augenkrankheit Grauer Star verursacht wird. Derzeit sieht solches Licht nur der Patient selbst, nicht aber der untersuchende Arzt.

    Der Student der Technischen Physik der TU Ilmenau, Felix Fechner, wurde für seinen „Vibraduster“ ebenfalls mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Der Vibraduster ist ein neuartiger Staubsauger, der auch kleinste, tief unter der Faser sitzende Staubpartikel durch hochfrequente Druckluftstöße aus dem Untergrund befreit. Mit der Erfindung kann ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung der Gesundheit, insbesondere für Allergiker, geleistet werden.

    Die internationale Fachmesse iENA fand als Forum für die internationale Vermarktung von Erfindungen und neuen Produkten zum 63. Mal statt. In diesem Jahr präsentierten Aussteller aus 30 Nationen über 800 Erfindungen. Die Besucher kamen aus über 40 Nationen der Erde. Mit ihrem hohen Anteil an ausländischen Fachbesuchern konnte die iENA ihre internationale Bedeutung weiter festigen.

    Der Messestand des PATON | Landespatentzentrums Thüringen auf der iENA 2011 dokumentierte die enge Zusammenarbeit zwischen Thüringer Hochschulen und der Industrie. Zur Vermarktung der präsentierten Produkte und Verfahren konnten nationale und internationale Kontakte geknüpft werden. Das PATON stellte nicht nur Erfindungen und Produkte vor, sondern auch seine Aktivitäten rund um Patentverwertung und die eigenen Recherche-, Analyse- und Schulungsleistungen sowie Fördermaßnahmen für Erfinder.

    Foto: © TU Ilmenau

    29.11.2011


     

  • Ausländische Studenten

    Foto: © TU Ilmenau/ari
    Universität und Stadt Ilmenau empfangen neue internationale Studierende

    Der Rektor der Technischen Universität Ilmenau, Professor Peter Scharff, und der Oberbürgermeister der Stadt Ilmenau, Gerd-Michael Seeber, empfangen am 25. November um 13 Uhr die neuen ausländischen Studierenden der Universität. In diesem Jahr findet der traditionelle Empfang im kleinen Saal der Festhalle statt. Nach der herzlichen Begrüßung der neuen Studierenden des Wintersemesters 2011/12 wird der DAAD-Preis für hervorragende Leistungen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen vergeben. Den Preis des deutschen Akademischen Austauschdienstes erhält in diesem Jahr die russische Promovendin der Fakultät Maschinenbau Maria Gadyuchko, weil sie nicht nur sehr gute Studienleistungen an der TU Ilmenau und an ihrer Heimathochschule in der südrussischen Industriestadt Novotscherkask erbracht hat, sondern auch zahlreiche ausländische Studierende ehrenamtlich betreut. Die 27-jährige Maria Gadyuchko aus Rostow ist seit 2005 zum Teilstudium an der TU Ilmenau im Bereich Medientechnologie und seit 2008 Promovendin im Fachgebiet Mechatronik. Bei der Partnerschaft der TU Ilmenau mit der Hochschule Novotscherkask leistet sie ebenso wertvolle Arbeit wie bei der Vorbereitung und Betreuung von Gastdelegationen aus dem Ausland. Zusätzlich betreut sie Seminarthemen von Masterstudenten und sie hat Lehraufgaben übernommen. Der DAAD-Preis ist mit 1000 Euro dotiert. Zum ersten Mal wird in diesem Jahr der Preis für Interkulturelles Engagement der Stadt Ilmenau und der TU Ilmenau International School vergeben. Den Preis erhält Clariond Tiogueu aus Kamerun für sein Engagement bei der Integration ausländischer Studierender in Ilmenau und an der Universität. Tiogueu betreut seit Beginn seines Studiums sehr engagiert Studierende, wirkt als Tutor im Wohnheim und engagiert sich im Netzwerk we4you des Akademischen Auslandsamtes. Seit 2010 ist er gewähltes Mitglied im Studierendenrat und arbeitet im Referat Internationales mit, wo er speziell die Interessen der ausländischen Studierendenschaft vertritt. Bei Behördengängen, Stadtrundgängen und Ausflügen gelingt es Clariond Tiogueu immer wieder, die unterschiedlichen Kulturen miteinander zu verbinden. Auf dem Campus und in der Stadt übernimmt er jederzeit zusätzliche Aufgaben. Der neue Preis für Interkulturelles Engagement der Stadt Ilmenau und der TU Ilmenau, bei dem sowohl Einzelpersonen als auch Vereine und Initiativen oder Projekte ausgezeichnet werden können, ist mit 500 Euro dotiert.

    Foto: © TU Ilmenau/ari  

    25.11.2011


     

  • CHE-Ranking: Maschinenbaustudium der TU Ilmenau ist exzellent

    Foto: © TU Ilmenau

    Das Maschinenbaustudium an der Technischen Universität Ilmenau gehört nach einem Ranking des CHE gemeinnützigen Centrums für Hochschulentwicklung zu den sieben Besten Deutschlands. In dem Vergleich von 30 deutschen Hochschulen war die TU Ilmenau bei der so genannten „Studierendenorientierung“ in der Spitzengruppe der sieben Besten. 

    Die fünf besten Universitäten im Fach Maschinenbau / Studierendenorientierung (alphabetisch geordnet):

                                                             
     

    Hochschule

     
     

    Studiensituation insgesamt

     
     

    Betreuung

     
     

    Lehrangebot

     
     

    Studierbarkeit

     
     

    TU Clausthal 

     
     

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    BTU Cottbus 

     
     

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    TU Darmstadt 

     
     

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    TU Bergakademie Freiberg 

     
     

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    TU Ilmenau 

     
     

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    Karlsr. Institut für Technol. KIT 

     
     

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    Uni Magdeburg 

     
     

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    Um bei der Studierendenorientierung ein Spitzenergebnis zu erzielen, mussten die Hochschulen in mindestens drei der vier Kriterien in der Spitzengruppe landen. Die beurteilten Gesichtspunkte waren Studiensituation insgesamt, Betreuung, Lehrangebot und Studierbarkeit. Hochschulen, die bei dem Kriterium Betreuung gute Ergebnisse erzielten, gewährleisten, dass die Lehrenden für die Studenten gut erreichbar sind, zum Beispiel über regelmäßige Sprechstunden, dass die Lehrenden die Studenten etwa bei Hausarbeiten und Referaten gut informell beraten und auch deren Praktika betreuen. Der Gesichtspunkt Lehrangebot beurteilt die inhaltliche Breite des Maschinenbaustudiums, dessen internationale Ausrichtung und die interdisziplinären Bezüge in der Lehre. Im Kriterium der praktischen Studierbarkeit wurden die Studierenden gefragt, ob die Zugangsmöglichkeiten zu Lehrveranstaltungen gut sind, wie sie die Vollständigkeit des Lehrangebots in Bezug auf die Studienordnung beurteilen, ob das Prüfungssystem transparent ist und wie die Prüfungen organisiert sind. 

    Maßgeblich für das Rankingergebnis waren keine externes Gutachter, sondern ausschließlich Urteile von Studierenden der verschiedenen Hochschulen. Die befragten Studentinnen und Studenten konnten die einzelnen Kriterien auf einer Skala von 1 bis 6 bewerten. 

    Foto: © TU Ilmenau

    24.11.2011


     

  • "STIFT-Preis 2011" drei Mal nach Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau
    Erneut sind junge Nachwuchswissenschaftler der TU Ilmenau von der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) für ihre ausgezeichneten Promotions-, Master- und Bachelorarbeiten geehrt worden. Im Rahmen des heutigen Innovationstages Thüringen wurde der mit insgesamt bis zu 32.000 Euro dotierte „STIFT-Preis 2011 für hervorragende anwendungsorientierte Abschlussarbeiten an Thüringer Hochschulen“ verliehen. Drei der Preisträger kommen dabei aus Ilmenau.

    Dr.-Ing. Katharina Anding wurde für ihre Dissertation „Automatisierte Qualitätssicherung von Getreide mit überwachtem Lernverfahren in der Bildverarbeitung“ mit einem Preisgeld in Höhe von 3000 Euro ausgezeichnet. In ihrer Arbeit stellt die Ingenieurin ein innovatives Bildverarbeitungsverfahren vor, mit dem es erstmals möglich ist, die bisherige manuelle Qualitätsanalyse von Getreide zu automatisieren. Das neue Verfahren erkennt objektiv und effizient schädliche Bestandteile im Getreide und trägt so zur Sicherung der Getreidegüte und damit Lebensmittelsicherheit bei. „Katharina Anding hat mit ihrer Arbeit die Grundlage für die Entwicklung eines Prototyps zur automatisierten Qualitätsanalyse von Getreide gelegt, der in der Praxis bereits erfolgreich getestet wurde“, so die Jury. Die vorgelegten wissenschaftlichen Ergebnisse seien ein bedeutender Beitrag zur schrittweisen Automatisierung technischer Erkennungsverfahren für landwirtschaftliche Naturprodukte.

    Die mit Auszeichnung bewertete Arbeit entstand an der Fakultät für Maschinenbau der TU Ilmenau, Fachgebiet Qualitätssicherung und Industrielle Bildverarbeitung, unter der Betreuung von Professor Gerhard Linß.  

    Adrian Getschmann wurde für seine anwendungsnahe Masterarbeit „Entwicklung eines kombinierten FE-/MKS-Modells einer Radbremse“ mit einem Preisgeld von 500 Euro geehrt. Der Absolvent des Studienganges Fahrzeugtechnik entwickelte ein Simulationsmodell, mit dem konstruktiv bedingte Einflüsse der Radbremse auf die Bremsphasen und insbesondere das Restbremsmoment analysiert werden können. Das Restbremsmoment ist ähnlich dem Rollwiderstand eine nicht zu vernachlässigende Größe für die Energieeffizienz von Fahrzeugen. So ist ein erhöhter Realverbrauch auch dem Restbremsmoment der Radbremse geschuldet. Die am Fachgebiet Kraftfahrzeugtechnik, ebenfalls Fakultät für Maschinenbau der TU Ilmenau, unter Betreuung von Prof. Klaus Augsburg angefertigte Arbeit beinhaltet den gesamten Entwicklungsprozess eines Simulationsmodells von der Erstellung über die Validierung bis zu einer Parameterstudie der Einflussgrößen auf das Restbremsmoment. „Die Aufgabenstellung war damit äußerst umfangreich und an-spruchsvoll“, würdigte die Jury. „Die Arbeit bietet nun eine hervorragende Grundlage für weiterführende Untersuchungen im Bereich des Megatrends green mobility, speziell im neu gegründeten Thüringer Innovationszentrum Mobilität ThIMo der TU Ilmenau.“

    Markus Reißig wurde für seine praxisrelevante Bachelorarbeit „Konzeption und Entwurf eines Prüfstandes zur Ermittlung der Wärmeleitfähigkeit von Kunststoffen“ mit einem Preisgeld von 300 Euro ausgezeichnet.

    Informationen über die Wärmeleitfähigkeit von Kunststoffen sind für dessen Verarbeitung von größter Bedeutung. Exakte Mess- und Materialdaten sind etwa für einen optimalen Aufschmelz- und Abkühlvorgang unabdingbar. Daraus ergeben sich anspruchsvolle Herausforderungen sowohl an das Messprinzip als auch an dessen Umsetzung.
    Marcus Reißig ist es durch umfangreiche Patent- und Literaturrecherchen und praktische Untersuchungen gelungen, geeignete Messverfahren und technisch umsetzbare Prinzipien für die Konstruktion eines innovativen Gerätes zur Messung der Wärmeleitfähigkeit von Kunststoffen zu finden. „Die Ergebnisse führten in Zusammenarbeit mit einem Thüringer Unternehmen zur Entwicklung eines Prototyps, der bislang nur in der Literatur theoretisch vorhanden, jedoch nicht praktisch umgesetzt werden konnte“, lobte die Jury. „Die Arbeit stellt so eine typisch ingenieurwissenschaftliche Verknüpfung abstrakter physikalischer Gesetzmäßigkeiten von Messverfahren und deren erfolgreicher Anwendung dar.“ 

    Auch diese Arbeit entstand an der Fakultät für Maschinenbau der TU Ilmenau. Sie wurde am Fachgebiet Kunststofftechnik unter Leitung von Professor Michael Koch angefertigt.

    Foto: © TU Ilmenau
    Das auf der Basis der Dissertation von Dr. Katharina Anding entwickelte Gerät zur Analyse von Getreide.

    24.11.2011


     

  • "Mensaessen in Shenyang" - Fotoausstellung von Prof. Andre Thess

    Foto: © Andre Thess

    Eine Fotoausstellung "Mensaessen in Shenyang" von Prof. Andre Thess ist ab sofort bis Mitte Dezember in der Mensa 3 zu sehen.

    Prof. Andre Thess, Leiter des Fachgebietes Thermo- und Magnetofluiddynamik, weilte im Sommersemester 2011 als Gastprofessor an der Northeastern University (NEU) Shenyang, etwa 700 Kilometer nordöstlich von Peking. Neben seiner Forschungstätigkeit und dem Erlernen der chinesischen Sprache ließ es sich der passionierte Mensaesser und Hobbykoch nicht nehmen, das Speisenangebot der fünf NEU-Mensen systematisch zu "erforschen". Die in der Mensa 3 ausgestellte Fotoschau bietet einen kleinen Einblick in die akademischen Essgewohnheiten im Reich der Mitte.

    Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Studierenden sowie Gäste der Uni können sich die interessante Fotoausstellung zu den üblichen Öffnungszeiten der Mensa, montags bis freitags von 11:15 bis 14:30 Uhr, anschauen.

    Darüber hinaus sind die Ausstellungsfotos auch online über die Webseiten des Fachgebietes Thermo- und Fluiddynamik abrufbar.  http://www.tu-ilmenau.de/tfd/

    14.11.2011


     

  • Universität ist Gastgeber im Wettbewerb "Jugend forscht"

    Foto: © Stiftung Jugend forscht e.V.
    "Uns gefällt, was Du im Kopf hast“ – unter diesem Motto geht der bundesweite Wettbewerb „Jugend forscht – Schüler experimentieren“ in die 47. Wettbewerbsrunde. Zum ersten Mal wird die Technische Universität Ilmenau mit Unterstützung des Ilm-Kreises Gastgeber des Regionalwettbewerbs Nordthüringen im Februar 2012 sein. Am Donnerstag, dem 10. November, findet im Technologie-und Gründerzentrum Ilmenau, Ehrenbergstraße 11, von 14 bis 16 Uhr die offizielle Auftaktveranstaltung zum Regionalwettbewerb Nordthüringen statt.
    Erwartet werden neben den offiziellen Vertretern der beteiligten Landkreise Schulleiterinnen und Schulleiter der Nordthüringer Schulämter sowie Unternehmen des Ilm-Kreises und des Landkreises Sömmerda, ohne deren finanzielle, sächliche und personelle Unterstützung und persönliches Engagement der Wettbewerb undenkbar wäre. Zudem sind die Wettbewerbsteilnehmer, Medienvertreter und alle Interessierten herzlich zur Auftaktveranstaltung eingeladen.

    Zum offiziellen Start wird im Namen der Schirmherrin des Regionalwettbewerbs, Prof. Dagmar Schipanski, ein Grußwort an die jungen Forscher verlesen und der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, eröffnet die Auftaktveranstaltung. Anschließend gibt Regionalleiterin Petra Kohlmann Hinweise zum organisatorischen und inhaltlichen Ablauf und Dr. Günter Hartmann wird als Vertreter des Wettbewerbspaten, des Vereins der Ingenieure und Techniker in Thüringen e.V. (VITT), Möglichkeiten aufzeigen, wie der Wettbewerb von Unternehmen und potenziellen Juroren unterstützt werden kann.

    Noch bis zum 30. November können sich Jungforscherinnen und Jungforscher, die am Wettbewerb teilnehmen möchten, unter www.jugend-forscht.de anmelden. Schüler, Auszubildende und Studierende von 15 bis 21 Jahren starten in der Sparte „Jugend forscht“, Schüler ab Klasse 4 in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“. Wer bei „Jugend forscht“ mitmachen möchte, sollte neugierig und kreativ sein, die Herausforderung annehmen und zeigen wollen, was in ihm steckt. Der Wettbewerb ist das Richtige für Jugendliche, die Spaß am Forschen, am Erfinden und am Experimentieren haben, die neue Freunde finden möchten und Lust haben, Teil des großen „Jugend forscht“-Netzwerks zu werden.

    Foto: © Stiftung Jugend forscht e.V.

    08.11.2011


     

  • Deutschlandstipendien - Universität fördert 28 Studierende

    Foto: © TU Ilmenau/ari

    Der Technischen Universität Ilmenau ist es Dank des finanziellen Engagements von privaten Förderern gelungen, alle 28 gesetzlich möglichen Deutschlandstipendien an junge Studentinnen und Studenten zu vergeben. Mittel des Bundes werden dann bereit gestellt, wenn ein privater Geldgeber die andere Hälfte übernimmt. Das Deutschlandstipendienprogramm, eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, sieht vor, dass Studierende ein Stipendium in Höhe von 300 Euro pro Monat erhalten können, das je zur Hälfte vom Bund und von unterstützen Privatpersonen, Vereinen, Stiftungen oder Unternehmen finanziert werden. Die Stipendien werden mindestens zwei Semester und höchstens bis zum Ende der Regelstudienzeit vergeben. Neun Förderer gaben der TU Ilmenau die Zusage, sich am Deutschlandstipendienprogramm zu beteiligen, und ergänzt damit im soeben begonnenen Wintersemster die „Bordmittel“ der 28 Ilmenauer Studierenden.

    Für die 28 Stipendien liegen über 100 Bewerbungen vor. Sie werden an Studierende vergeben, die sich durch sehr gute Leistungen im Studium und der Bereitschaft, darüber hinaus Verantwortung zu übernehmen, ausgezeichnet haben. Neben den Studienleistungen werden auch Kriterien wie soziales und gesellschaftliches Engagement, studienbegleitende Berufserfahrungen, Betreuung von Angehörigen und der Migrationshintergrund berücksichtigt. Die Auswahl der 28 Stipendiatinnen und Stipendiaten wird Anfang November der Studienausschuss der TU Ilmenau treffen. Am 24. November wird die Universität die Stipendien im Rahmen einer Feierstunde übergeben.

    Das größte finanzielle Engagement für die Stipendiaten der TU Ilmenau haben die Gewinner des Deutschen Zukunftspreises 2010 aufgebracht. Von ihrem Preisgeld in Höhe von 250.000 Euro stellen die Preisträger, Dr.-Ing. Peter Post, Dipl.-Ing. (FH) Markus Fischer (beide FESTO AG & Co. KG Esslingen) und Dipl.-Ing. (FH) Andrzej Grzesiak (Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA Stuttgart für das Deutschlandstipendium bundesweit insgesamt 150.000 Euro zur Verfügung. Davon gehen über 25.000 Euro allein an die TU Ilmenau für die Förderung von Nachwuchskräften in den Studienjahren 2011/12 und 2012/13. Darüber hinaus haben weitere zum Teil langjährige Partner der Universität finanzielle Mittel für Deutschlandstipendien bereitgestellt: die ATOTECH Deutschland, die Brunel GmbH (Bremen), die DEHN+SÖHNE GmbH + Co. KG (Neumarkt), die Göpel electronic GmbH (Jena), die Jenoptik AG (Jena), die MAZeT GmbH (Jena), die Robert Bosch Fahrzeugelektrik Eisenach/Robert Bosch GmbH Gerlingen und die Arnold & Richter Cine Technik GmbH & Co. Betriebs KG (München). Der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski, dessen Wahlkreis Gotha–Ilm-Kreis ist, beteiligt sich ebenfalls an dem Stipendienprogramm.

    Fotos: © TU Ilmenau/ari

    27.10.2011