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News Ticker Nr. 14


  • Regionalwettbewerb von Jugend forscht an der TU Ilmenau

    Foto 1: © Jugend forscht

    Am 5. März wird an der Technischen Universität Ilmenau der Regionalwettbewerb Westthüringen „Jugend forscht“ ausgetragen. 59 Schülerinnen und Schüler von 14 bis 21 Jahren aus dem Schulamtsbereich Westthüringen (Vacha, Gotha, Ichtershausen und Ilmenau) werden ihre 25 Einzel- und Gruppenarbeiten vorstellen und vor einer Jury aus Lehrkräften Thüringer Schulen, Firmenvertretern und Vertretern des Vereins Deutscher Ingenieure verteidigen. Dabei gibt es je nach Alter der Teilnehmer zwei Wettbewerbe: Schüler bis 14 Jahre treffen im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ aufeinander und Jugendliche ab 15 Jahren im Wettbewerb „Jugend forscht“. Hier sind auch zwei junge Studierende der TU Ilmenau und der RWTH Aachen beteiligt. In den vergangenen Jahren als Schüler mit Bundespreisen prämiert, dürfen sie nach den Regeln von „Jugend forscht“ im Jahr ihres Studienbeginns noch einmal am Wettbewerb teilnehmen. Die Sieger kommen zum Landeswettbewerb nach Jena, deren Sieger qualifiziert sich für den Bundeswettbewerb, der in diesem Jahr vom 30. Mai bis zum 2. Juni in Leverkusen ausgetragen wird. Als Patenunternehmen der Stiftung „Jugend forscht“ für den Regionalwettbewerb möchten die TU Ilmenau und der Förder- und Freundeskreis der TU Ilmenau ihren Beitrag zur Stärkung des Forschernachwuchses in Thüringen leisten.

    Foto 2: © Jugend forschtAlle Interessierten Schüler und Erwachsenen, die sich ein Bild von der Kreativität und der Leistungsfähigkeit der jungen Forscher machen möchten, sind herzlich zu den öffentlichen Wettbewerben am 5. März zwischen 11:30 und 13:30 Uhr im Humboldtbau der TU Ilmenau, Humboldtplatz 1, eingeladen. Höhepunkt ist am Nachmittag die Preisverleihung, die im Beisein des Rektors der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, der Schirmherrin des Wettbewerbs, Prof. Dagmar Schipanski, der Landrätin des Ilm-Kreises, Petra Enders, und des Oberbürgermeisters der Stadt Ilmenau, Gerd-Michael Seeber, stattfindet. Als weitere Gäste werden der stellvertretende Geschäftsführer und Mitglied des Vorstands der Stiftung Jugend forscht, Dr. Nico Kock, der Vorstand der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen, Prof. Werner Bornkessel, und Vertreter der regionalen Wirtschaft erwartet. Um 15 Uhr wird im Audimax im Humboldtbau die Vereinbarung über die Ausrichtung des Regionalwettbewerbs zwischen der Stiftung Jugend forscht und den neuen Patenunternehmen TU Ilmenau und Förder- und Freundeskreis e. V. feierlich unterzeichnet.

    04.03.2013


     

  • TU Ilmenau kooperiert mit HS Heilbronn

    Logo: © HS Heilbronn
    Die TU Ilmenau und die Hochschule Heilbronn (Baden-Württemberg) haben ihre bestehende Partnerschaft vertraglich besiegelt. Zur feierlichen Unterzeichnung des Kooperationsvereinbarung war am 25. Februar eine Delegation der TU Ilmenau in Heilbronn zu Gast, bei der die beiden Rektoren, Prof. Peter Scharff, TU Ilmenau, und Prof. Jürgen Schröder, Hochschule Heilbronn, ihre Unterschrift unter das Dokument setzten. Der Kooperationsvertrag sieht eine enge Zusammenarbeit vornehmlich bei Forschung und Transfer, insbesondere bei Promotionsvorhaben, aber auch bei der gemeinsamen Nutzung von wissenschaftlich-technischen Einrichtungen vor. Auch möchten sich beide Hochschulen gegenseitig bei der Mitarbeit in regionalen und überregionalen Forschungsnetzwerken unterstützen. In der Forschung sollen die Kompetenzen der jeweiligen Fakultäten – in Ilmenau Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik, Informatik und Automatisierung, in Heilbronn Mechanik und Elektrotechnik, Informatik, Wirtschaft und Technik – stärker verzahnt und Synergien insbesondere bei der Einwerbung von Verbund- und Industrieprojekten erschlossen werden. Darüber hinaus beabsichtigen die beiden Hochschulen, die Zusammenarbeit bei Weiterbildung und Existenzgründung auszubauen. (Foto: © TU Ilmenau) Beide Rektoren erwarten durch den Vertrag eine Steigerung der Attraktivität ihrer Hochschulen für Studierende, aber auch für Forschungspartner aus Wirtschaft und Gesellschaft. „Mit dieser Kooperation leisten beide Hochschulen einen Beitrag zur zukunftsweisenden Gestaltung des deutschen Hochschulraumes“, so Rektor Prof. Scharff bei der Vertragsunterzeichnung. Und Prof. Schröder ergänzte: „Ziel unserer Partnerschaft ist es, einerseits die bewährten Profile der TU Ilmenau und der Hochschule Heilbronn für angewandte Wissenschaften zu stärken und andererseits Heilbronner Absolventen eine Perspektive für die weitere Qualifizierung nach Erreichen eines Masterabschlusses zu bieten“. Bereits jetzt laufen neun gemeinsame Promotionsvorhaben zwischen den beiden Hochschulen. Für künftige Promotionsvorhaben sieht der Kooperationsvertrag vor, dass die TU Ilmenau Heilbronner Professoren, die das Fachgebiet der Promotion vertreten, als Gutachter und Mitglied der Promotionskommission beziehungsweise als selbstständige Betreuer einbindet. Während der Zeremonie waren von Ilmenauer Seite neben Rektor Peter Scharff der Dekan der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik, Prof. Jochen Seitz, und der Dekan der Fakultät Informatik und Automatisierungstechnik, Prof. Kai-Uwe Sattler, anwesend. Auf Heilbronner Seite Rektor Jürgen Schröder, der Hochschulkanzler Dr. Lars Kulke, der Prorektor für Studium und Lehre, Prof. Rainald Kasprik, zahlreiche Dekane, Vertreter der Fakultäten und die Doktoranden in Kooperationsforschungsprojekten.

    26.02.2013


     

  • Forscher wollen Strom günstiger machen

    Foto: © istockphoto.com.FernandoAH
    Die Technische Universität Ilmenau und das CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH haben zwei neue Forschergruppen eingerichtet, die die Umwandlung des Sonnenlichts in elektrische Energie effizienter und kostengünstiger machen wollen. Dazu werden die Photovoltaik-Wissenschaftler grundlegende Untersuchungen so genannter Grenzflächen vornehmen, also jener Fläche, mit der sich zwei verschiedene Stoffe gegeneinander abgrenzen. Gelingt es ihnen, die Grenzflächen auf mikroskopischer Skala zu analysieren und zu optimieren, wird dies Solarmodule deutlich verbessern.

    „Das Volumen von Festkörpern wurde von Gott geschaffen, seine Oberfläche aber wurde vom Teufel gemacht.“ Dieser Gedanke von Wolfgang Pauli, der 1945 den Nobelpreis für Physik erhielt, beschreibt die Schwierigkeiten, der sich die beiden neuen Forschergruppen stellen. Insgesamt 14 Wissenschaftler werden die Eigenschaften von Materialverbünden gezielt analysieren und variieren. Mit hochentwickelten Halbleitermodellen, breitgefächerter Analytik und Präparation wollen sie so die physikalisch-chemischen Prozesse an Grenzflächen besser verstehen und für ihre Zwecke positiv beeinflussen. Die Forscher sind unter anderem den Ursachen der so genannten potenzialinduzierten Degradation (PID) auf der Spur. Solarzellen können im Laufe ihrer Lebensdauer dem PID-Effekt unterliegen, bei dem so genannte Leckströme über die Jahre Leistungsverluste verursachen können. Ein Leckstrom ist ein elektrischer Strom, der über einen Pfad fließt, der zur Leitung von Strom gar nicht vorgesehen ist und als Verlust verbucht werden muss. Da bei Solarmodulen von einer Lebensdauer von über 25 Jahren ausgegangen wird, ist für Photovoltaikforscher das mikroskopische Verständnis und die Vermeidung des PID-Effektes ein überaus wichtiges Ziel.

    Die beiden Forschergruppen befassen sich mit verschiedenen Typen von Solarzellen und auch unterschiedlichen Grenzflächen: die eine mit der Grenzfläche zwischen kristallinem und amorphem Silizium (c-Si/a-Si), die andere mit Siliziumnitrid und kristallinem Silizium (SiNx:H/c-Si). Dabei wenden die Wissenschaftler für die unterschiedlichen Schichtsysteme aber ähnliche Analysemethoden an, so dass sie bei ihren Forschungsarbeiten bedeutende Synergieeffekte erwarten. Im Projekt OptiSolar streben die Forscher an, den Wirkungsgrad von Dünnschichtsolarzellen mit a-Si-Heteroemittern zu erhöhen, die Eigenschaften von a-SiNx-Antireflexschichten und der Grenzfläche zum c-Si sowie Grenzflächenprobleme zwischen Glassubstrat und Zwischenschichten bei laserkristallisierten Silizium zu optimieren. Am Ende ihrer Forschungen könnten sowohl die potenziellen Degradationsmechanismen verstanden und vermieden als auch die Effizienz verbessert und damit die Kosten gesenkt werden.

    Beide Forschergruppen werden von Professor Thomas Hannappel koordiniert, Stiftungsprofessor für Photovoltaik an der TU Ilmenau und wissenschaftlicher Leiter des Solarzentrums im CiS Forschungsinstitut, einem An-Institut der Universität. Das Thüringer Wirtschaftsministerium fördert ihre Arbeit mit knapp zwei Millionen Euro für die nächsten zwei Jahre. In den Forschergruppen werden die wissenschaftlichen Kompetenzen von vier renommierten Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet siliziumbasierter Solarzellen gebündelt: der Technischen Universität Ilmenau, des CiS Forschungsinstituts für Mikrosensorik und Photovoltaik GmbH Erfurt, des Instituts für Photonische Technologien Jena und des Kompetenzzentrums Dünnschicht- und Nanotechnologie für Photovoltaik PVcomB des Helmholtz-Zentrums Berlin. Initiiert durch das Spitzencluster Solarvalley Mitteldeutschland, einen Verbund von zwölf Forschungseinrichtungen und 27 Solarfirmen aus Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, strebt das länderübergreifende Netzwerk an, Solarstrom kostengünstiger und wettbewerbsfähig zu machen.

    Foto zur freien Veröffentlichung im Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Pressemitteilung (© istockphoto.com.FernandoAH)

    Kontakt:
    Prof. Thomas Hannappel
    TU Ilmenau, Stiftungsprofessur Photovoltaik
    Telefon: 03677 69-2566
    E-Mail: thomas.hannappel@tu-ilmenau.de

    08.02.2013


     

  • Kabarett zum Internationalen Frauentag an der TU Ilmenau

    Foto: © Kabarettt "Notenkopf"
    Zum Internationalen Frauentag präsentiert die TU Ilmenau das Kabarett „Notenkopf“ mit seinem Programm „Partnerwahlk(r)ampf“. Notenkopf, das sind Romy Hildebrandt, die viele Jahre an der Staatsoperette Dresden gesungen hat, und Jörg Lehmann, langjähriger Kabarettist. Die musikalisch-kabarettistische Wahlkampfveranstaltung für jeder Frau, aber auch für jedermann, letztlich also für alle, die sich einen Vorsprung vor der Konkurrenz sichern wollen, findet am 7. März im Audimax der Universität statt.

    Wer einen Partner sucht, hat zunächst einmal den Krampf der Wahl. Frau und Mann in allen Konfektionsgrößen, Altersklassen und Geruchsnoten, ob neu oder gebraucht – der Markt bietet ein reichhaltiges Angebot an paarungswilligen Singles. Hohe Scheidungsraten sorgen für ständigen Nachschub. Wer wählen und erwählt sein will, muss in den Wahlkampf ziehen. Und das möglichst mit der richtigen Verkaufsstrategie.

    Der Kabarettabend zum Frauentag wird traditionell durch den Gleichstellungsrat der TU Ilmenau veranstaltet. Eintrittskarten kosten 10 Euro und können ab sofort telefonisch unter 03677 69-2551 oder -1711 und per E-Mail unter gleichstellungsbuero@tu-ilmenau.de reserviert werden. Ab dem 18. Februar können sie im Gleichstellungsbüro der TU Ilmenau, Am Helmholtzring 1, Haus M, Zi. 305, abgeholt werden.

    Foto zur freien Veröffentlichung in Zusammenhang mit dem Inhalt dieser Pressemitteilung (© Kabarett „Notenkopf“)

    Kontakt:
    Gleichstellungsbüro der TU Ilmenau
    Tel.: 03677 69-2551 oder -1711
    E-Mail: gleichstellungsbuero@tu-ilmenau.de

    05.02.2013


     

  • Neujahrskonzert 2013 der TU Ilmenau

    Foto: © istockphoto.com/vhsrt-just

    Das Neujahrskonzert der Technischen Universität Ilmenau findet am Mittwoch, dem 30. Januar, um 19 Uhr im Audimax statt. In diesem Jahr ist das fünfköpfige Streicherensemble aus Suhl „Prattica di Musica“ in Ilmenau zu Gast. Zum Neujahrskonzert führen die Musiker drei Streichquintette auf, zwei von Johann Michael Haydn (1737-1806), einem jüngeren Bruder von Joseph Haydn, und eines von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791). Johann Michael Haydn war mit dem 19 Jahre jüngeren Mozart befreundet und die beiden Musiker schätzten einander sehr.

    Foto: © Prattica di musica„Prattica di Musica“ wurde 1989 von Musikern der damaligen „Suhler Philharmonie“ gegründet. Das Ensemble benannte sich nach einem Traktat des italienischen Komponisten und Musiktheoretikers der Spätrenaissance Lodovico Zacconi aus dem Jahr 1592 und versteht den Namen als Programm für ein praktisches, unmittelbar fesselndes Musizieren. „Prattica di Musica“ widmet sich ausschließlich der Kammermusik des 16. bis 18. Jahrhunderts. Die historischen Instrumente, auf denen die Musiker spielen, zwei Violinen, zwei Violas und ein Violoncello, stammen alle aus der Zeit vor 1800. Sie sind mit Darmsaiten bezogen und die verwendeten Bögen sind denjenigen aus der Zeit der Klassik nachempfunden.

    Traditionsgemäß ist das Neujahrskonzert der TU Ilmenau wieder verbunden mit dem Rückblick des Rektors, Prof. Peter Scharff, auf das abgelaufene Jahr und einem Ausblick auf das neue Jahr sowie mit der Verabschiedung der ehemaligen und der Begrüßung der neuen Professoren der Universität.

    25.01.2013


     

  • 10 Jahre Institut für Medientechnik an der TU Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau

    Mit einem wissenschaftlichen Kolloquium und einer Festveranstaltung feiert das Institut für Medientechnik (IMT) der Technischen Universität Ilmenau am 24. Januar 2013 sein 10-jähriges Bestehen.

    Die Gründung des Institutes im Jahr 2002 war Höhepunkt einer Entwicklung, die bereits im April 1993 mit dem Start des Modellversuchs „Elektronische Medientechnik“ ihren Anfang nahm. In Auswertung dieses Versuchs wurden 1996 die drei Medienstudiengänge Angewandte Medienwissenschaft, Medienwirtschaft und Medientechnologie gestartet. Diese interdisziplinäre Herangehensweise an die Medienausbildung wurde als Ilmenauer Modell bekannt.

    Anlässlich des 10-jährigen Bestehens des IMT gratuliert Thüringens Wissenschaftsminister Christoph Matschie den Mitarbeitern des Instituts: „Nach nur zehn Jahren kann das Ilmenauer Institut für Medientechnik eine Bilanz vorlegen, die sich bundesweit sehen lassen kann. Über 1.000 Absolventen, 30 Promotionen und Habilitationen, zahlreiche Auszeichnungen und Preise sprechen für die hohe Qualität der Lehre. Das Institut ist eine echte Bereicherung in der Thüringer Hochschullandschaft.“

    In den fünf Fachgebieten des Instituts für Medientechnologie arbeiten zirka 50 wissenschaftliche und technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie befassen sich unter anderem mit audiovisuellen Anwendungssystemen, dem 3D-Fernsehen und virtueller Studioproduktion. Für die Forschung und Ausbildung stehen ein klassisches und ein virtuelles Fernsehstudio, Audiostudios, ein Hörlabor und ein Usablity Labor zur Verfügung.

    Weitere Informationen unter  www.tu-ilmenau.de/10-jahre-imt und www.tu-ilmenau.de/journalisten/pressemeldungen/einzelnachricht/newsbeitrag/11582/

    24.01.2013


     

  • 3,73 Millionen Euro zur Erforschung biomedizinischer Techniken

    Foto: © TU Ilmenau

    Für zwei ambitionierte Projekte zur Erforschung biomedizinischer Techniken hat die TU Ilmenau im Rahmen des InnoProfile-Programms Bundesmittel von insgesamt 3,73 Millionen Euro erhalten. Die Wissenschaftler wollen unter anderem bei Patienten, die unter neurologischen Krankheiten wie Schlaganfall, Alzheimer oder Epilepsie leiden, neue Methoden der Stimulation des Gehirns durch Strom erforschen. Von den Forschungen erhoffen sie sich beispielsweise eine kürzere Rehabilitation von Schlaganfallpatienten und eine bessere geistige Leistungsfähigkeit von Alzheimerpatienten. Die Übergabe der Fördermittelbescheide für die Projekte EyeTSS und MAMUD durch den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel, an den Leiter des Instituts für Biomedizinische Technik und Informatik der TU Ilmenau, Prof. Jens Haueisen, fand am 21. Januar im Zusebau der Universität statt.

    Foto: Übergabe der Förderbescheide für beide Projekte: v.l.n.r.: der Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, der Parlamentarische Staatssekretär des BMBF, Thomas Rachel, BMTI-Institutsleiter Prof. Jens Haueisen und MdB Tankred Schipanski  

    mehr Informationen: www.tu-ilmenau.de/journalisten/pressemeldungen/einzelnachricht/newsbeitrag/11527/

    24.01.2013


     

  • Universität verabschiedete bisher höchste Zahl an Absolventen

    Foto: © TU Ilmenau/Chris Liebold

    371 Studierende haben im Zeitraum vom 8. September bis 7. Dezember 2012 das Studium an der TU Ilmenau erfolgreich abgeschlossen. Das sind mehr Absolventen als in allen Quartalen davor. 188 der Absolventen des genannten dreimonatigen Zeitraums haben einen Bachelorabschluss abgelegt, 161 einen Masterabschluss und 22 das Diplom. Darüber hinaus haben 14 junge Wissenschaftler die Promotion bzw. die Habilitation erfolgreich abgeschlossen.

    Von den insgesamt 385 Absolventen und Absolventinnen hatten 226 ihre Teilnahme an der feierlichen Absolventenverabschiedung am Samstag, dem 19. Januar, zugesagt. Zusammen mit ihren Angehörigen waren  insgesamt 750 Gäste angemeldet. Da diese erfreulich hohe Zahl die Kapazität des Audimax überstieg, wurden die Absolventenfeiern erstmals in zwei Veranstaltungen durchgeführt.

    mehr Informationen: www.tu-ilmenau.de/journalisten/pressemeldungen/einzelnachricht/newsbeitrag/11560/

    24.01.2013


     

  • Fonds der Chemischen Industrie fördert Elektrochemie der TU Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau
    Die TU Ilmenau baut mit Unterstützung des Fonds der Chemischen Industrie ihre werkstoffwissenschaftliche Ausbildung aus. Das Fachgebiet Elektrochemie und Galvanotechnik erhielt vom Fonds der Chemischen Industrie, einem Förderwerk des Chemieverbandes, Fördermittel in Höhe von 29.000 Euro. Die gesamte Summe floss in den Aufbau eines neuen Messplatzes für das elektrochemische Praktikum, das Studenten im Rahmen ihres Studiums absolvieren. Weitere 10.000 Euro wurden durch die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und das Fachgebiet Elektrochemie und Galvanotechnik beigesteuert. mehr Informationen: http://www.tu-ilmenau.de/journalisten/pressemeldungen/einzelnachricht/newsbeitrag/11507/

    24.01.2013


     

  • Spatenstich für ThIMo-Hauptgebäude

    Foto: © TU Ilmenau/Marco Frezzella

    Zwei neue Gebäude entstehen 2013 für Forschungsarbeiten im Thüringer Innovationszentrum Mobilität, ThIMo.  Am 20. Dezember war Spatenstich für das Hauptgebäude in der Ehrenbergstraße 15.

    Das neue Labor- und Bürogebäude ist laut Professor Klaus Augsburg, ThIMo-Sprecher und Prorektor für Wissenschaft der TU Ilmenau, für das Großprojekt von besonderer Bedeutung: „In dem Gebäude bauen wir die virtuelle Straße auf, eine bisher einmalige Experimentalplattform zur Untersuchung der drahtlosen Datenübertragung in und zwischen Fahrzeugen. Bei Automobilunternehmen stößt sie schon jetzt auf ausgesprochen großes Interesse.“

    Der Neubau, der auf insgesamt 2000 Quadratmetern Forschungslabore und Büros bereitstellt, wird rund 35 wissenschaftlichen Mitarbeitern in ThIMo-Projekten attraktive Arbeitsplätze bieten. Neben der Simulations- und Testanlage „Virtuelle Straße“ zählt ein klimatisierter Fahrzeugrollenprüfstand zur Ausstattung.

    Die Wahl des Grundstücks erfolgte mit Blick auf die strategische Campuserweiterung Richtung Stadtkern und Altstadt-Campus. Die Stadt Ilmenau hatte das 8.000 qm große Gelände erworben und für den Bau unter Einbringung von erheblichen Eigenanteilen revitalisieren lassen. Für den Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, eine gute Investition: „Wir freuen uns sehr, dass mit dem ThIMo-Neubau die Stadt und der Campus ein weiteres Stück zusammenwachsen.“

    Das Thüringer Innovationszentrum Mobilität wurde 2011 an der TU Ilmenau angesiedelt, um Forschung und Entwicklung im Bereich nachhaltiger Mobilität zu betreiben. In dem bisher größten Forschungsprojekt der Universität entwickeln Wissenschaftler von 30 Fachgebieten in enger Zusammenarbeit mit der Industrie Technologien für umwelt- und ressourcenschonende Fahrzeuge. Die Neuerungen betreffen die Bereiche Elektromobilität, Optimierung von Verbrennungsmotoren, Powertrain, also Technologien und Baugruppen für den Antriebsstrang eines Fahrzeuges und den Leichtbau. „Das Thema nachhaltige Mobilität ist wegen ihrer hohen Fachkompetenz an der TU Ilmenau beheimatet worden“, so der Thüringer Wissenschaftsminister Christoph Matschie. „Das kommt dem Wandel in der Industrie zum nachhaltigen Wachstum entgegen, und ich bin davon überzeugt, dass das ThIMo  sich in den kommenden Jahren neben Technologieprojekten des Landes Thüringen ebenso erfolgreich an Ausschreibungen  des Bundes und der EU beteiligen  wird.“

    Das Thüringer Wissenschaftsministerium fördert das ThIMo gemeinsam mit dem Thüringer Wirtschaftsministerium. Dessen Vertreter, Abteilungsleiter Martin Gude, betonte: „Das ThIMo betreibt schwerpunktmäßig angewandte Forschung.  Genau diese Verbindung von Wirtschaftsstandort und Forschungsstandort ist uns enorm wichtig. Wir sind uns sicher, dass die TU Ilmenau aus diesem Projekt das Beste machen, was wir uns nur vorstellen können.“

    Das konnte Professor Augsburg in einer ersten Zwischenbilanz bereits eindrucksvoll unter Beweis stellen: Obwohl erst vor eineinhalb Jahren gegründet, hat das ThIMo schon 120 Forschungspartnerschaften abgeschlossen und kann auf 56 bewilligte Einzelprojekte mit einem Gesamtvolumen von neun Millionen Euro verweisen. Die industrielle Nähe des Zentrums spiegelt sich in einem bedeutenden Anteil von Projekten der Auftragsforschung aus der Industrie und des Dienstleistungsvolumens wieder. Großprojekte von strategischer Bedeutung für die Wissenschaft als auch für die Industrie sind fünf „Industrienahe Forschergruppen“. Zwei internationale Projekte befassen sich mit innovativen Mobilitätskonzepten zur Vorausschau der Fahrzeugreichweite und zu hochdynamischen intelligenten Reifendruckregelsystemen für Kraftfahrzeuge mit verschiedenen Antriebsarten.

    Das neue Labor- und Bürogebäude ist das erste Gebäude, das in Ilmenau speziell für Forschungsaufgaben zur Mobilität errichtet wird. Bauträger ist die Ilmenauer Firma Projekt 95 Baumanagement GmbH, die das Gebäude nach den Plänen des Ilmenauer Büros Rempt errichtet. Nach Fertigstellung wird der Neubau an die TU Ilmenau übertragen.

    An einem zweiten Standort, im Gewerbegebiet Ehrenberg Ost, entsteht in naher Zukunft ein weiteres Laborgebäude, das mit Prüfeinrichtungen zur Optimierung von Verbrennungsmotoren und hybriden Antrieben ausgestattet wird.

    Bildunterschrift:
    Neben dem Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau entsteht derzeit das ThIMo-Hauptgebäude. Den ersten Spatenstich setzten am 20. Dezember der Ilmenauer Oberbürgermeister Gerd-Michael Seeber, der Abteilungsleiter im Thüringer Wirtschaftsministerium, Martin Gude, der Geschäftsführer der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen, Andreas Krey, der Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, dahinter ThIMo-Sprecher Prof. Klaus Augsburg, der Thüringer Wissenschaftsminister Christoph Matschie und der Geschäftsführer des Bauträgerunternehmens Projekt 95 aus Ilmenau, Normen Fabig (v. l.).

    08.01.2013


     

  • 2. Internationaler Winterkurs für deutsche Sprache an der Universität

    Foto: © TU Ilmenau

    Die TU Ilmenau wird vom 9. Januar bis 10. Februar 15 mexikanische Abiturienten zum „Internationalen Winterkurs für deutsche Sprache“ begrüßen. Der vierwöchige Winterkurs ergänzt seit dem vergangenen Jahr den traditionellen Sommersprachkurs der TU Ilmenau und findet damit zum zweiten Mal statt. Ziel der Sprachkurse ist es, die ausländischen Abiturienten für ein Studium an der TU Ilmenau zu begeistern.

    Die Teilnehmer des Winterkurses kommen von so genannten PASCH-Schulen. PASCH steht für die Initiative des Auswärtigen Amtes „Schulen: Partner der Zukunft“. Sie vernetzt weltweit rund 1.500 Schulen, an denen Deutsch einen besonders hohen Stellenwert hat.

    Die Teilnahme am Ilmenauer Sprachkurs wird durch das Goethe-Institut gefördert. Im Rahmen ihres Aufenthaltes lernen die mexikanischen Abiturienten die Studienmöglichkeiten an der TU Ilmenau kennen, vertiefen im Sprachunterricht ihre Deutschkenntnisse und besuchen auf Exkursionen deutsche Städte und ihre Sehenswürdigkeiten. Der Deutschunterricht wird durch Laborführungen und Vorlesungen der Fakultäten Maschinenbau, Elektrotechnik und Informationstechnik sowie Informatik und Automatisierung der TU Ilmenau ergänzt.
    Darüber hinaus erhalten die PASCH-Schüler während einer Projektwoche mit der Goetheschule Ilmenau einen Einblick in den Unterricht an einem deutschen Gymnasium. In Gruppenarbeit wird das Thema „Wege in den Beruf“ gemeinsam mit den Goetheschülern bearbeitet und präsentiert.

    03.01.2013