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News Ticker Nr. 18


  • Student der TU Ilmenau gewinnt Thüringer Inklusions-Preis

    Foto: © TU Ilmenau/Florian Krösche

    Der Ilmenauer Student Bastian Krösche hat den Thüringer Wettbewerb „Geschichten der Vielfalt“ gewonnen. Der Student der Technischen Universität aus dem fränkischen Münnerstadt ist aufgrund einer fortschreitenden Muskelschwäche fast vollständig bewegungsunfähig. Neben einem Elektrorollstuhl ist er rund um die Uhr auf die Unterstützung von Pflegekräften angewiesen.

    Bastian Krösche ist der einzige Gewinner des Thüringer Inklusions-Preises aus dem Bereich der Thüringer Hochschulen. In seinem Beitrag für den Wettbewerb „Geschichten der Vielfalt“ beschreibt der Student unter dem Titel „Drei Anläufe ...“ seinen heutigen Studienalltag. Zum Wintersemester 2013/14 begann Bastian Krösche das Studium der Angewandten Medien- und Kommunikationswissenschaft an der TU Ilmenau. Zuvor war der talentierte Student, der bereits ein Fernstudium der Filmproduktion abgeschlossen hat und als freier Journalist und Filmemacher erfolgreich tätig war, wegen der Schwere seiner körperlichen Einschränkungen von anderen Universitäten nicht für ein Studium angenommen worden. Erst an der TU Ilmenau wurde sein Wunsch zu studieren Wirklichkeit: „Ich besuchte den Tag der offenen Tür, schaute mir die Barrierefreiheit des Campus an und führte Gespräche mit der Studienberatung und dem Prüfungsamt des Instituts für Medien- und Kommunikationswissenschaft der TU Ilmenau“, blickt Bastian Krösche zurück. „Und Dank des Studentenwerks Thüringen stand quasi auch sofort eine barrierefreie Wohnung direkt auf dem Campus zur Verfügung. Kurzum: Ich hatte die ideale Universität gefunden, an der ich trotz meiner schweren Behinderung studieren konnte.“

    Zu seinem Wettbewerbsbeitrag heißt es in der Laudatio, Bastian Krösche schildere „den alltäglichen Wahnsinn zwischen Studium, Wohnung, Grillplatz und den anderen kleinen ,Feinheiten des Lebens‘.“ Und weiter: „Er beschreibt sehr lebendig einige Tage aus seinem Studentenleben an der TU Ilmenau und die 10 Seiten lesen sich wie im Flug. Der Beitrag ist so herrlich geschrieben, dass man sagen möchte: Fortsetzung erwünscht!“ Besonders hervor hebt Bastian Krösche die vielfältige Unterstützung von Seiten der Universität und des Studentenwerks. Dank der guten Studienbedingungen und der Hilfe seiner Betreuer, Professoren, Dozenten, Tutoren und Kommilitonen war es Bastian Krösche möglich, sich an seiner Alma Mater gut einzuleben und das soeben beendete erste Semester mit sehr guten Noten abzuschließen. „In Ilmenau ist die Vorstellung, man sei eine große Campus-Familie, mehr als bloß eine nette Phrase vom Hochschulmarketing. Hier leben wirklich alle dieses Motto. Dies äußert sich nicht nur dadurch, dass man nicht einen einzigen Tag über den Campus gehen kann, ohne mindestens eine Person zu treffen, die man kennt. Sondern auch darin, dass anspruchsvollere Situationen (manch einer mag in einem solchen Fall auch von ,Problemen‘ sprechen) innerhalb dieser ,Familie‘ ohne große Bürokratie gelöst werden können. Wie ich aus eigener Erfahrung weiß und immer wieder höre, ist ein solches Verhalten der universitären Mitarbeiter und Kommilitonen leider nicht an allen Universitäten selbstverständlich. Von der Barrierefreiheit der Räumlichkeiten ganz zu schweigen“, reflektiert er seine ganz persönliche Geschichte der Vielfalt. „Ich bin deshalb froh, nach drei Anläufen zur richtigen Zeit am richtigen Ort angekommen zu sein.“

    Der Preis „Geschichten der Vielfalt“ wurde 2013 im Rahmen des Themenjahres „Gemeinsam leben. Miteinander lernen“ ausgelobt. Unter der Schirmherrschaft der UNESCO-Kommission fanden zahlreiche Veranstaltungen, Aktionen und Projekte statt, die sich mit der Inklusion auseinandersetzten. Eine Reihe dieser Projekte wurde heute, 26. März, mit dem Preis „Geschichten der Vielfalt“ ausgezeichnet. Der vom Thüringer Bildungsminister Christoph Matschie und dem Thüringer Beauftragten für Menschen mit Behinderungen Paul Brockhausen ausgelobte Preis ist insgesamt mit 7.000 Euro dotiert. Eine Fachjury wählte 20 Preisträger aus. Geehrt wurden Schüler, Einzelpersonen und Einrichtungen, die sich mit Videoclips, Sportevents, Radiosendungen, Projekttagen oder Textbeiträgen dem Thema „Vielfalt in der Gesellschaft“ gewidmet haben. Durch die Thüringer Landesmedienanstalt wurden zwei Sonderpreise vergeben.

    26.03.2014


     

  • Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ an der TU Ilmenau

    Foto: © TU Ilmenau/Chris Liebold

    Am 10. und 11. März 2014 wird an der Technischen Universität Ilmenau der Regionalwettbewerb Westthüringen „Jugend forscht“ ausgetragen. Westthüringen umfasst als Wettbewerbsregion die Landkreise Gotha, Wartburg-Kreis und Ilm-Kreis und die kreisfreie Stadt Eisenach. Mit der Organisation dieses Wettbewerbs wollen die TU Ilmenau und der Förder- und Freundeskreis der TU Ilmenau e.V. als Patenunternehmen der Stiftung „Jugend forscht“ erneut einen Beitrag zur Stärkung des Forschernachwuchses in Thüringen leisten.

    Im Foyer des Humboldtbaus werden am 10. und 11. März die 32 Einzel- und Gruppenarbeiten von insgesamt 60 Schülerinnen und Schülern aus dem Schulamtsbereich Westthüringen vorgestellt und verteidigt. Die jungen Forscher, die aus Schulen in Vacha, Kaltensundheim, Eisenach, Gotha, Ohrdruf, Ichtershausen, Arnstadt und Ilmenau kommen, stellen ihre Arbeiten in zwei Wettbewerben vor. Die Teilnehmer bis 14 Jahre treffen im Wettbewerb „Schüler experimentieren“ aufeinander und die Jugendlichen ab 15 Jahren im Wettbewerb „Jugend forscht“.

    Dabei sind auch einige Teilnehmer zum wiederholten Male dabei, so die Ilmenauer Goetheschülerin Franka Rohde, die im vergangenen Jahr einen Siegerplatz belegt und den Sonderpreis der TU Ilmenau erhalten hat. In diesem Jahr wird sie gleich mit zwei eingereichten Projekten in der Kategorie Mathematik/Informatik in den Wettbewerb gehen.

    Alle Interessierten aus Schule, Stadt und Region können sich am 11. März bei der öffentlichen Präsentation von 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr im Humboldtbau der TU Ilmenau von der Leistungsfähigkeit der jungen Forscher selbst ein Bild machen und mit den Teilnehmern ins Gespräch kommen.

    Der Wettbewerbshöhepunkt wird dann um 14.00 Uhr die Preisverleihung im Audimax der Universität sein. Vergeben werden die Preise in den genannten Wettbewerben und fachlichen Kategorien im Beisein der Schirmherrin, Prof. Dagmar Schipanski, der Landrätin des Ilm-Kreises Petra Enders und des Oberbürgermeisters der Stadt Ilmenau Gerd-Michael Seeber. Als weitere Gäste werden Dr. Sven Günther, Geschäftsführer der Stiftung für Technologie, Innovation und Forschung Thüringen (STIFT) sowie Vertreter der regionalen Wirtschaft erwartet.

    Die Sieger werden zum Landeswettbewerb nach Jena delegiert, deren Sieger gehen weiter zum Bundeswettbewerb, der in diesem Jahr Ende Mai in Künzelsau stattfinden wird.

    Vertreter der Medien und alle weiteren Interessenten sind herzlich willkommen.

    Kontakt:
    TU Ilmenau
    Referat Marketing
    Heike Mammen 03677 69-1737
    Mail: marketing@tu-ilmenau.de

    06.03.2014


     

  • TU Ilmenau: „International University Liaison Indonesia“ kurz vor der Gründung

    Foto: © TU Ilmenau

    Die Errichtung der „International University Liaison Indonesia (IULI)“ in Jakarta, Indonesien - mit 240 Millionen Einwohnern das viertgrößte Land der Erde – , steht unmittelbar bevor. In diesem Zusammenhang werden der indonesische Botschafter in Deutschland, seine Exzellenz Dr. Fauzi Bowo, und der Vorsitzende der Trägerstiftung der IULI, Dr. Ilham Habibie, am 10. März die Technische Universität Ilmenau besuchen. Die TU Ilmenau initiierte die Gründung der Universität, koordiniert das Gesamtvorhaben und exportiert eigene Studiengänge. An der internationalen Universität in Jakarta sind zunächst 12 renommierte Hochschulen aus fünf Ländern beteiligt.

    Die gemeinsamen Vorbereitungen zur Erteilung der Universitätslizenz für die IULI sind auf der Zielgeraden. Rektor Professor Peter Scharff ist soeben von einer Indonesienreise zurückgekehrt, bei der er zusammen mit dem Indonesien-Beauftragten der TU Ilmenau, Prof. Heinrich Kern, letzte entscheidende Gespräche im dortigen Erziehungsministerium geführt hat. Die IULI wird ein breit gefächertes technisch-naturwissenschaftliches Studienangebot auf den Stufen Bachelor, Master und Forschungsdoktorat anbieten.

    Im Unterschied zu Bildungsexporten anderer deutscher Hochschulen setzt die „International University Liaison Indonesia“ auf die Kooperation mit hochrangigen Universitäten Europas – wie z.B. der kroatischen Universität Zagreb – sowie auch mit indonesischen Wissenschaftsinstitutionen wie z.B. dem Institute of Technology Bandung.

    Am Montag, dem 10. März, wird der Vorsitzende der IULI-Trägerstiftung, Dr. Ilham Habibie, im Auditorium Maximum der TU Ilmenau in einer öffentlichen Veranstaltung zum Thema „Forschung, Technologie und Innovation – Gedanken zu einer langfristigen deutsch-indonesischen Zusammenarbeit“ sprechen. Begleitet wird Dr. Habibie von seiner Exzellenz Dr. Fauzi Bowo, der seit diesem Jahr indonesischer Botschafter in Deutschland ist und den Vortrag Dr. Habibies mit einem Koreferat schließen wird.

    Die Stiftung der „International University Liaison Indonesia“ ist in Indonesien Rechtsträger der geplanten Universität. Dr. Habibie ist der Sohn des Dr. Bacharuddin Habibie, der als Staatspräsident Indonesien in die Demokratie geführt hat. Ilham Habibie wurde in Aachen geboren, ging in Hamburg zur Schule, studierte in München und wurde dort auch promoviert. Er ist, wie sein Vater, Flugzeugingenieur. Dr. Fauzi Bowo, der wie Dr. Habibie in Deutschland studierte und ebenfalls promovierter Ingenieur ist, ist Mitglied einer deutsch-indonesischen Arbeitsgruppe der Bundesregierung – die sich unter anderem mit Bildungsfragen befasst – und unterstützt die Gründung der „International University Liaison Indonesia“ nachhaltig. Die Visite an der TU Ilmenau ist einer der ersten Besuche, die seine Exzellenz Dr. Fauzi Bowo in seinem neuen Amt in Deutschland durchführt.

    Die TU Ilmenau unterhält bereits seit weit über zehn Jahren wissenschaftliche Kontakte nach Indonesien. Sie ist Sprecher des „German ASEAN Science and Technology Network (GAST)“: ein Netzwerk, zu dem sich führende deutsche technische und technisch geprägte Universitäten wie die TU München, die TU Darmstadt und die RWTH Aachen zusammengeschlossen haben, um im asiatischen Raum die weltweit anerkannte deutsche Ingenieur- und naturwissenschaftliche Ausbildung sowie Forschungs- und Entwicklungskooperationen aus diesem Bereich zu fördern. Innerhalb des Netzwerks ist die TU Ilmenau zuständig für Indonesien.

    Auch die deutsche Bundesregierung schätzt die Stärkung der deutsch-indonesischen Beziehungen als äußerst erfolgversprechend ein. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung erklärte 2012, der gesamte asiatisch-pazifische Raum werde sich „nicht nur in wirtschaftlicher, sondern auch in wissenschaftlicher Hinsicht zu einer bestimmenden Region der Welt“ entwickeln. Neben Europa und Nordamerika entstehe ein dritter großer Forschungs- und Bildungsraum, die Asian Pacific Research Area, „in dem Südostasien eine Fokusregion für Deutschland darstellt, in der wichtige Partnerländer in Bildung und Forschung liegen“. Indonesien wird explizit als Zielland benannt.

    Vertreter der Medien und Besucher sind zur Veranstaltung am 10.03.2014, 18 Uhr, in das Audimax der TU Ilmenau herzlich eingeladen.

    Kontakt:
    Prof. Heinrich Kern
    Indonesien-Beauftragter der TU Ilmenau
    Tel.: 03677 69-2565
    E-Mail: heinrich-kern@tu-ilmenau.de

    03.03.2014


     

  • TU Ilmenau hält Rekordniveau bei Drittmitteln

    © istockphoto.com/Pablo631

    Nach dem Rekordergebnis des Vorjahrs hat die Technische Universität Ilmenau 2013 mit eingeworbenen Drittmitteln in Höhe von 43,8 Millionen Euro das hohe Niveau halten können (2012: 44,7 Millionen). Nach deutlichen Steigerungen sieben Jahre in Folge konsolidierte sie die meist projektgebundenen Einnahmen auf hohem Niveau. Bei der Pro-Kopf-Einwerbung, also der Summe, die jeder Professor im Durchschnitt eigeworben hat, liegt die TU Ilmenau in Thüringen an der Spitze.

    Der Erfolgskurs der TU Ilmenau bei den eingeworbenen Drittmitteln für die Forschung hält nun bereits seit sieben Jahren in Folge an: Seit 2006 (17,91 Millionen Euro) erzielte die Universität eine Steigerung von fast 145 Prozent. 2013 hat jeder der 97 Professoren der TU Ilmenau im Durchschnitt 451.500 Euro eingeworben. Damit liegt die einzige technische Universität Thüringens im Vergleich aller Hochschulen des Bundeslandes abermals mit Abstand an der Spitze und auch bundesweit in der Spitzengruppe, und dies, obwohl sie eine verhältnismäßig kleine Universität ist.

    Als einen Schlüssel zum Erfolg sieht der Rektor der TU Ilmenau, Professor Peter Scharff, eine erfolgreiche Berufungspolitik, die konsequente Schwerpunktsetzung auf sechs Forschungscluster, die erfolgreiche Beteiligung an Großprojekten des Bundes und des Freistaates Thüringen und eine ausgeprägte Interdisziplinarität der Forschung: „An bestehende fakultätsübergreifende Institute haben wir drei technologische Zentren angeschlossen. In diesen Forschungsplattformen können wir Forschergruppen einrichten, die über wissenschaftliche Disziplingrenzen hinweg arbeiten.“ Die technologischen Zentren werden aber nicht nur von den eigenen Wissenschaftlern genutzt, sie stehen auch externen Forschungseinrichtungen und vor allem auch Unternehmen der freien Wirtschaft zur Verfügung. Prof. Scharff: „Wir haben uns schon sehr frühzeitig zur Wirtschaft hin geöffnet. Die drei technologisch bestens ausgestatteten Zentren sind eine effektive Schnittstelle zwischen universitärer Forschung und Unternehmen im In- und Ausland.“

    Die enge Verzahnung der TU Ilmenau mit der Wirtschaft und das im Bundesvergleich hohe Forschungsniveau spiegeln sich auch im Uni-Ranking 2013 der WirtschaftsWoche wider: Danach zählt die TU Ilmenau zu den zehn besten Universitäten in Deutschland. Für das Uni-Ranking befragt das Wirtschaftsmagazin regelmäßig die Personalchefs der 500 größten deutschen Unternehmen danach, von welchen Hochschulen sie bevorzugt Absolventen einstellen. In Heft 15, 2013 (S. 100 ff) heißt es unter der Überschrift „Die besten Unis sind in der Provinz“: „Es sind vor allem kleinere (…) Bildungsstätten, die sich in die Spitzenklasse einschleichen“.

    Kontakt:
    Prof. Peter Scharff
    Rektor der TU Ilmenau
    Telefon: 03677 69-5001
    E-Mail: rektor@tu-ilmenau.de

    14.02.2014


     

  • Frauentagskabarett 2014 an der TU Ilmenau: „Frau + Mann = ?“

    Foto: © Heike Sauer
    Am 6. März, um 19 Uhr, findet wieder das traditionelle Frauentagskabarett der TU Ilmenau statt. Diesmal wird die Kabarettistin Heike Sauer alias Marlies Blume mit ihrem Programm „Frau + Mann = ? Das Adam-und-Eva-Äpfelessprogramm“ die Lachmuskeln strapazieren. Dafür steht der größte Hörsaal der Universität bereit, das Audimax.  „Unendliche Weiten und Möglichkeiten, die noch nie ein Mensch zuvor erforscht hat!“, so nennt Marlies Blume die wesentlichen weiblichen Wirklichkeiten, die sie aber nicht ausschließlich dem weiblichen, sondern auch dem männlichen Gehirn zuschreibt. Diese www ermöglichen es uns, traditionelle Denkmuster und Verhaltensweisen abzulegen und neuen Grenzen zu überschreiten. Für eine/n selbst heißt das, sich allgemeine Fragen wie „Wo ist mein Standpunkt?“ oder „welcher Weg ist meiner?“ zu beantworten. Mit dem schwäbisch eingefärbten Programm möchte Marlies Blume zur Potenzialentfaltung aufrufen – angefangen bei sich selbst bis hin zum Wir.  Die Karten für das Frauentagskabarett kosten 10 Euro und können ab dem 5. Februar online erworben werden: http://www.tu-ilmenau.de/gleichstellungsrat/frauentag 

    Kontakt:
    Sarah Wieners
    Referentin der Gleichstellungsbeauftragten der TU Ilmenau
    Tel. 03677 69-2551
    Fax 03677 69-4364
    E-Mail: sarah.wieners@tu-ilmenau.de

    29.01.2014


     

  • Thüringer Forschungspreis 2013 für Wissenschaftler der TU Ilmenau

    Foto: © FSU Jena; Prof. Schäfer 2.v.l.

    Der Thüringer Forschungspreis 2013 in der Kategorie „Angewandte Forschung“ geht an Informatiker der Technischen Universität Ilmenau. Das Forscherteam um Professor Günter Schäfer erhielt gestern (27.01.2014) den Preis für ein innovatives Verfahren, das die Datensicherheit im Internet deutlich steigert. Vor dem Hintergrund der umfangreichen Spionagetätigkeit US-amerikanischer und weiterer Geheimdienste können mit der neuartigen Methode die Daten, die zwischen deutschen Wirtschaftsunternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden ausgetauscht werden, erheblich besser vor fremdem Zugriff geschützt werden als bisher.

    Mit dem neuen Verfahren können virtuelle private Netze (VPN) vollautomatisch so konfiguriert werden, dass Kommunikationsdaten, die von verschiedenen Nutzern ausgetauscht werden, effektiv vor Einsichtnahme und Manipulation durch Unbefugte gesichert sind. Die Methode wurde vom Fachgebiet Telematik/Rechnernetze der TU Ilmenau unter der Leitung von Prof. Günter Schäfer gemeinsam mit dem Unternehmen für IT-Sicherheit secunet Security Networks AG entwickelt. Da die Einrichtung selbst komplexer virtueller privater Netze sehr einfach ist, benötigen auch sicherheitstechnisch unbedarfte Anwender, zum Beispiel in kleinen und mittleren Unternehmen und sogar in Privathaushalten, keine umfassenden technischen Vorkenntnisse. Die Firma secunet plant, das innovative Verfahren weltweit zu vermarkten. Ein großer Netzbetreiber und ein industrieller Anbieter von Kommunikationslösungen haben bereits Interesse an der Entwicklung angemeldet.

    Technisch haben die Wissenschaftler der TU Ilmenau Prof. Günter Schäfer, Dr. Michael Roßberg, Franz Girlich, Michael Grey und Markus Trapp die innovative VPN-Konfiguration so gelöst, dass sie ohne zentralisierte Steuerung auskommt. Da dabei individuelle Sicherheitsbeziehungen nicht mit gruppenweit verwendeten Schlüsseln gesichert werden, wird das in den eingerichteten VPN garantierbare Sicherheitsniveau im Gegensatz zu bei bisherigen Verfahren manuell konfigurierten VPN nicht eingeschränkt. Selbst im Falle von Umverschlüsselungen in Zwischensystemen liegen die Daten dort nie im Klartext vor, sondern sind stets mit einer zusätzlichen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gesichert. Durch zusätzliche Maßnahmen sind VPN auch resistenter gegen Ausfälle und vorsätzliche Sabotageangriffe.

    Kontakt:
    Prof. Günter Schäfer
    Leiter Fachgebiet Telematik/Rechnernetze
    Tel.: 03677  69-4576
    E-Mail: guenter.schaefer@tu-ilmenau.de

     

    28.01.2014


     

  • Neujahrskonzert der TU Ilmenau mit Dvořák, Fauré, Mendelssohn-Bartholdy und Brahms

    Foto: © TU Ilmenau/Kathrin Poehler
    Das Neujahrskonzert 2014 der Technischen Universität Ilmenau findet am Dienstag, dem 28. Januar, um 19 Uhr im Audimax statt. In diesem Jahr führt das Akademische Orchester der TU Ilmenau unter seinem neuen musikalischen Leiter Niklas Hoffmann Werke von Dvořák, Fauré, Mendelssohn-Bartholdy und Brahms auf. Von Antonin Dvořák (1841-1904) spielt das Akademische Orchester die Slawischen Tänze, Orchesterstücke, die der tschechische Komponist ursprünglich für Klavier zu vier Händen konzipiert hatte; von dem französischen Komponisten Gabriel Fauré (1845-1924) die Musik zu einer Comédie musicale, Masques et Bergamasques; von Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) das Violinkonzert e-moll op. 64 mit dem Violinisten Johannes Hupach als Gastsolist; und von Johannes Brahms (1833-1897) die Ungarischen Tänze Nr. 4-6, die  zu den beliebtesten Werken des Komponisten der Romantik gehören.
    Traditionsgemäß ist das Neujahrskonzert der TU Ilmenau verbunden mit dem Rückblick des Rektors, Prof. Peter Scharff, auf das vergangene Jahr und seinem Ausblick auf das neue Jahr.

    Anschließend verabschiedet der Rektor die ehemaligen und begrüßt die neuen Professoren der Universität.

    Kontakt:
    Sabine Jackisch
    Tel.: 03677 69-1761
    E-Mail: sabine.jackisch@tu-ilmenau.de

    15.01.2014