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Internet-Sexualität und Identitätsarbeit

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21.05.2020

Internet-Sexualität und Identitätsarbeit

Prof. Döring veröffentlicht im „Handbuch Soziale Praktiken und Digitale Alltagswelten“

„Handbuch Soziale Praktiken und Digitale Alltagswelten“

Die Grenzen zwischen Online und Offline sind in den heutigen mediatisierten und digitalisierten Alltagswelten zunehmend fließend. Menschen streamen ihre aktuellen Aktivitäten, seien sie sportlicher, sexueller oder beruflicher Natur, und bringen diese somit „ins Netz“. Umgekehrt bringen sie das Netz in ihren Alltag, etwa wenn sie mit Hilfe von Apps Sport treiben, meditieren oder versuchen, ihre Ängste zu überwinden.

Im „Handbuch Soziale Praktiken und Digitale Alltagswelten“ (herausgegeben von H. Friese, M. Nolden, G. Rebane, & M. Schreiter) werden verschiedene inhaltliche Aspekte digitaler Alltagswelten sowie Methoden zu ihrer Untersuchung beleuchtet: Es geht beispielweis um „digitale Arbeitsplätze“ und „Digitalnomaden“, um „Online Migranten“ und „Rassismus im Netz“, aber auch um digitale Jugendkulturen und die digitalen Alltagswelten von Menschen mit Behinderungen. Der Beitrag von Prof. Döring, Fachgebiet Medienpsychologie und Medienkonzeption an der TU Ilmenau, befasst sich mit „Internet-Sexualität und Identitätsarbeit“. Es wird aufgezeigt, in welcher Verbindung verschiedene Online-Aktivitäten (z.B. Nutzung von Online-Sexualaufklärung, von Online-Pornografie, von queeren Online-Communitys oder von Online-Sexarbeit) mit der sexuellen und geschlechtlichen Identität einer Person stehen.

 

Döring, N. (2020). Internet-Sexualität und Identitätsarbeit. In H. Friese, M. Nolden, G. Rebane, & M. Schreiter (Hrsg.), Handbuch Soziale Praktiken und Digitale Alltagswelten (S. 301-312). Springer. ISBN: 978-3-658-08356-4. Link.