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Dating-Apps

Die Dating-Plattformen und Partnerbörsen im Internet (z.B. Parship) haben inzwischen meist zusätzlich auch Apps (z.B. Parship-App). Darüber hinaus existieren diverse genuine Dating-Apps, die von vorne herein für die mobile Nutzung konzipiert wurden (Tinder, Badoo, Lovoo, Jaumo etc.). Ziel der Arbeit ist es, auf der Basis des inzwischen recht umfassenden Forschungsstandes zu Online-Dating das App-Angebot zu sichten und ausgewählte Aspekte der Nutzung von Dating-Apps unter Studierenden in einer Fragebogenstudie zu untersuchen. Es geht kommunikationswissenschaftlich also um Rezeptionsforschung und Uses and Gratifications.

Beachten Sie, dass Rezeptionsforschung üblicherweise auf quantitativen und/oder qualitativen Befragungsmethoden (Fragebogen, Interview) basiert. Normalerweise ist es Studierenden nicht möglich, ausreichend große und aussagekräftige Stichproben zu untersuchen, da die Rekrutierung enorm schwierig ist und auch immer schwieriger wird (sog. Befragungsmüdigkeit der Bevölkerung). Wir raten deswegen normalerweise von Befragungsstudien ab und betreuen diese nur, sofern Studierende vorab genau belegen können, wie Sie eine sinnvoll zusammengesetzte Stichprobe ausreichender Größe (in der Regel > 500 für ausreichende Teststärke in der quantitativen Forschung) rekrutieren können. Der vage Hinweis, man werde die Studieneinladung über Facebook verbreiten, reicht nicht. E-Mail-Verteiler der Universität bringen auch keinen ausreichenden Rücklauf. Eine Studie mit unzureichender Stichprobe sollte von vorne herein nicht durchgeführt werden, da es sich dann um Pseudo-Wissenschaft handelt!

Im Normalfall empfehlen wir quantitative Medieninhaltsstudien in Form von Replikationsstudien. Siehe die anderen Themenausschreibungen.

 

Basisliteratur

Aretz, W., Gansen-Ammann, D.-N., Mierke, K., & Musiol, A. (2017). Date me if you can: Ein systematischer Überblick über den aktuellen Forschungsstand von Online-Dating. Zeitschrift Für Sexualforschung, 30(01), 7–34. doi:10.1055/s-0043-101465

 

Ansprechpartnerin

Prof. Dr. Nicola Döring