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INHALTE

Homosexualität und Homophobie auf YouTube

Die Bedeutung von Social Media wie z.B. YouTube für gesellschaftliche Minoritäten wird in der Fachliteratur zwiespältig diskutiert. Einerseits bieten Social Media neue Möglichkeiten der Vernetzung, Unterstützung und des Empowerments für Minderheiten. Denn diese können sich online niedrigschwellig vernetzen (außerhalb des Netzes würden sie sich teilweise gar nicht finden). Außerdem können sie durch selbstgenerierten Content den oft stereotypen Darstellungen in den traditionellen Massenmedien zutreffendere Selbstdefinitionen gegenüberstellen. Doch das Internet wirkt nicht automatisch emanzipatorisch. Denn auch die bestehenden Machtasymmetrien, Vorurteile und Normen werden im Internet reproduziert. Teilweise bilden sich regelrechte Online-Hass-Gruppen, um Minderheiten im Netz zu attackieren.

Ziel der Qualifikationsarbeit ist es, den aktuellen Forschungsstand zu YouTube, Homosexualität und/oder Homophobie zusammenzufassen und zu ergründen, inwiefern auf deutschsprachige YouTube-Kanälen Informationen zu finden sind, die Homosexualität normalisieren oder Homosexualität stigmatisieren und homophobe bzw. homosexuellenfeindliche Aussagen enthalten. Es können einzelne LGBTI YouTube-Kanäle als Fallstudien untersucht werden oder Stichproben von YouTube-Clips gezogen werden.

Methoden

Inhaltsanalyse von YouTube-Clips sowie YouTube-Kommentaren und/oder Interviews mit YouTube-Nutzer_innen

Basisliteratur

Pullen, C. & Cooper, M. (Hrsg.) (2010). LGBT Identity and Online New Media. New York: Routledge.

O'Riordan, K. & Philips. D. (Hrsg.) (2007). Queer Online. Frankfurt: Peter Lang.

Ansprechpartnerin

Prof. Dr. Nicola Döring