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INHALTE

Snapchat

Unter den Messaging-Diensten hat Snapchat in letzter Zeit großen Zulauf erhalten. Ziel der Arbeit ist es, Nutzer und Nutzung von Snapchat (im Vergleich zu anderen Messaging-Diensten) zu untersuchen. Dazu ist der Forschungsstand aufzuarbeiten. Auf dieser Basis soll eine Fragebogenerhebung durchgeführt werden, ggf. mit vorgeschalteten qualitativen Interviews. Es geht kommunikationswissenschaftlich also um Rezeptionsforschung und Uses and Gratifications.

Beachten Sie, dass Rezeptionsforschung üblicherweise auf quantitativen und/oder qualitativen Befragungsmethoden (Fragebogen, Interview) basiert. Normalerweise ist es Studierenden nicht möglich, ausreichend große und aussagekräftige Stichproben zu untersuchen, da die Rekrutierung enorm schwierig ist und auch immer schwieriger wird (sog. Befragungsmüdigkeit der Bevölkerung). Wir raten deswegen normalerweise von Befragungsstudien ab und betreuen diese nur, sofern Studierende vorab genau belegen können, wie Sie eine sinnvoll zusammengesetzte Stichprobe ausreichender Größe (in der Regel > 500 für ausreichende Teststärke in der quantitativen Forschung) rekrutieren können. Der vage Hinweis, man werde die Studieneinladung über Facebook verbreiten, reicht nicht. E-Mail-Verteiler der Universität bringen auch keinen ausreichenden Rücklauf. Eine Studie mit unzureichender Stichprobe sollte von vorne herein nicht durchgeführt werden, da es sich dann um Pseudo-Wissenschaft handelt!

Im Normalfall empfehlen wir quantitative Medieninhaltsstudien in Form von Replikationsstudien. Siehe die anderen Themenausschreibungen.

 

Basisliteratur

Phua, J., Jin, S. V., & Kim, J. (2017). Uses and gratifications of social networking sites for bridging and bonding social capital: A comparison of Facebook, Twitter, Instagram, and Snapchat. Computers in Human Behavior, 72, 115–122. https://doi.org/10.1016/j.chb.2017.02.041

Vaterlaus, J. M., Barnett, K., Roche, C., & Young, J. A. (2016). “Snapchat is more personal”: An exploratory study on Snapchat behaviors and young adult interpersonal relationships. Computers in Human Behavior, 62, 594–601. https://doi.org/10.1016/j.chb.2016.04.029

Moran, J. B., Salerno, K. J., & Wade, T. J. (2018). Snapchat as a new tool for sexual access: Are there sex differences? Personality and Individual Differences, 129, 12–16. https://doi.org/10.1016/j.paid.2018.02.040. Fulltext PDF.

 

Ansprechpartnerin

Prof. Dr. Nicola Döring