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Uses and Gratifications von YouTube

YouTube ist die wichtigste Videoplattform und das soziale Medium mit dem meisten Traffic. YouTube kann aber für sehr verschiedene Zwecke genutzt werden, z. B. als Informationsmedium, als Unterhaltungsmedium usw. Ziel der Arbeit ist es daher, Nutzer und Nutzung von YouTube zu untersuchen. Dazu ist der Forschungsstand aufzuarbeiten. Auf dieser Basis soll eine Interviewstudie oder Fragebogenerhebung durchgeführt werden. Es geht kommunikationswissenschaftlich also um Rezeptionsforschung und Uses and Gratifications. Besonderes Augenmerk sollte auch auf die Besonderheiten von YouTube gelegt werden: Verwendung von Emojis und Ironie, Folgen von YouTube-Stars, Fandom, usw.

Beachten Sie, dass Rezeptionsforschung üblicherweise auf quantitativen und/oder qualitativen Befragungsmethoden (Fragebogen, Interview) basiert. Normalerweise ist es Studierenden nicht möglich, ausreichend große und aussagekräftige Stichproben zu untersuchen, da die Rekrutierung enorm schwierig ist und auch immer schwieriger wird (sog. Befragungsmüdigkeit der Bevölkerung). Wir raten deswegen normalerweise von Befragungsstudien ab und betreuen diese nur, sofern Studierende vorab genau belegen können, wie Sie eine sinnvoll zusammengesetzte Stichprobe ausreichender Größe (in der Regel > 500 für ausreichende Teststärke in der quantitativen Forschung) rekrutieren können. Der vage Hinweis, man werde die Studieneinladung über Facebook verbreiten, reicht nicht. E-Mail-Verteiler der Universität bringen auch keinen ausreichenden Rücklauf. Eine Studie mit unzureichender Stichprobe sollte von vorne herein nicht durchgeführt werden, da es sich dann um Pseudo-Wissenschaft handelt!

Im Normalfall empfehlen wir quantitative Medieninhaltsstudien in Form von Replikationsstudien. Siehe die anderen Themenausschreibungen.

Basisliteratur

Burgess, J., & Green, J. (2009). YouTube: Online Video and Participatory Culture: Cambridge, UK: Polity.

Defy Media. (2016). Youth Video Diet [Acumen Report]. Retrieved from http://www.defymedia.com/acumen/acumen-report-youth-video-diet

Feierabend, S., Plankenhorn, T., & Rathgeb, T. (2016). JIM 2016: Jugend, Information, (Multi-)Media. Basisstudie zum Medienumgang 12- bis 19-Jähriger in Deutschland [Bericht]. Retrieved from: https://www.mpfs.de/studien/jim-studie/2016/

Katz, E., Blumler, J. G., & Gurevitch, M. (1974). Utilization of mass communication by the individual. In J. G. Blumler, & E. Katz (Eds.), The uses of mass communications: Current perspectives on gratifications research (pp. 19–32). Beverly Hills: Sage.

Yang, C., Hsu, Y.-C., & Tan, S. (2010). Predicting the Determinants of Users' Intentions for Using YouTube to Share Video: Moderating Gender Effects. Cyberpsychology, Behavior and Social Networking, 13(2), 141–152. https://doi.org/10.1089/cyber.2009.0105

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Dr. M. Rohangis Mohseni