Technische Universität Ilmenau

Technische Sicherheit und Qualitätssicherung in der Medizin - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu unseren Studiengängen. Rechtlich verbindliche Angaben zum Verlauf des Studiums entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Studienplan (Anlage zur Studienordnung). Bitte beachten Sie diesen rechtlichen Hinweis. Angaben zum Raum und Zeitpunkt der einzelnen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Fachinformationen zu Fachnummer 1404 - allgemeine Informationen
Fachnummer1404
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer2221 (Biomedizinische Technik)
Fachverantwortliche(r)Prof. Dr. Jens Haueisen
SpracheDeutsch
TurnusSommersemester
VorkenntnisseMathematik 1-3, Physik 1-2, Anatomie und Physiologie 1, Elektro- und Neurophysiologie, Allgemeine Elektrotechnik 1-3, Grundlagen der Biomedizinischen Technik
LernergebnisseZiel der Veranstaltung ist es Technische Sicherheit und Qualitätssicherung in der Biomedizinischen Technik zu vermitteln. Die Studierenden kennen und verstehen Gefahrenquellen und Risiken im Krankenhaus und bei medizintechnischen Produkten. Die Studierenden können Gefahrenquellen und Risiken im Krankenhaus und bei medizintechnischen Produkten analysieren und bewerten, sowie angemessene Maßnahmen zur Korrektur einleiten. Die Studierenden kennen und verstehen die wesentlichen physiologischen Grundlagen der Stromeinwirkung auf den menschlichen Organismus. Die Studierenden können grundlegende Effekte der Stromeinwirkung auf den Organismus analysieren und bewerten. Die Studierenden kennen und verstehen die relevanten Normen und rechtlichen Reglungen für technische Sicherheit bei medizintechnischen Produkten und können diese in der Praxis anwenden. Die Studierenden können medizintechnische Geräte bezüglich wesentlicher sicherheitsrelevanter Aspekte analysieren und bewerten. Die Studierenden sind in der Lage, basierend auf den geltenden Vorschriften, Prüfverfahren für medizintechnische Geräte zu entwerfen. Die Studierenden sind in der Lage sicherheitsrelevante Prüfungsergebnisse medizintechnischer Geräte zu analysieren und zu bewerten. Die Studierenden sind in der Lage sicherheitsrelevante Sachverhalte in der Biomedizinischen Technik klar und korrekt zu kommunizieren.
InhaltEinführung: Gefahrenquellen und Risiken im Krankenhaus,
Patientensicherheit und technische Sicherheit
Physiologie und Pathologie der Stromeinwirkung:
Begriffe, Definitionen, Körperimpedanz und Stromverteilung, Reaktionen des Organismus auf äußere elektrische Energieeinwirkung, Stromschwellenwerte, Gefährdungsfaktoren und Grenzwerte, Elektrische Stromeinwirkung am Herzen
Schutzmaßnahmen gegen gefährliche Körperströme:
Begriffe, Definitionen, Schutzklassen elektrischer Geräte, Typen und Eigenschaften von Wechselstromnetzen, Maßnahmen zum Schutz gegen direktes und indirektes Berühren
Starkstromanlagen in medizinischen Einrichtungen:
Begriffe, Definitionen, Schutz gegen gefährliche Körperströme
Elektrische Sicherheit von elektromedizinischen Geräten:
Begriffe, Definitionen, Klassifikation der Geräte, Ableitströme, Ersatzableitströme, Geräteprüfungen unter Einsatzbedingungen, Elektromagnetische Verträglichkeit
Rechtliche Regelungen für den Verkehr mit Medizinprodukten:
Normen und Zuständigkeiten, Medizinproduktegesetz (MPG), Medizinprodukte-Betreiberverordnung
Qualitätssicherung: Begriffe, Grundlagen Qualitätssicherung in Gesundheitseinrichtungen, Standard operating procedures, Zertifizierungs- und Akkreditierungsverfahren
MedienformenTafel, Mitschriften, Folien, computerbasierte Präsentationen, Demonstration, Übungsaufgaben
Literatur• Hutten, H. (Hrsg.), Biomedizinische Technik Bd. 1, Springer-Verlag Berlin/Heidelberg/New York, 1992
• Meyer-Waarden, K.: Bioelektrische Signale und ihre Ableitverfahren, Schattauer-Verlag Stuttgart/New York 1985
• Webster, J.G. (Ed.): Medical Instrumentation - Application and Design, Houghton Mifflin Co. Boston/Toronto, 1992
• Bronzino, J. D. (Ed.): The Biomedical Engineering Handbook, Vol. I + II, 2nd ed., CRC Press, Boca Raton 2000
• Webster, J.G. and A.M. Cook: Clinical Engineering - Principles and Practices, Prentice Hall/Englewood Cliffs, Bos-ton 1979
• Reilly, J.P. Electrical Stimulation and Electropathology, Cambridge University Press, 1992
• Schmidt, R. F., Thews, G., Lang, F. (Hrsg.): Physiologie des Menschen, 28. Aufl., Springer-Verlag Berlin/ Heidel-berg/ New York, 2000
Lehrevaluation

Pflichtevaluation:

SS 2016 (Fach)

Freiwillige Evaluation:

SS 2008 (Vorlesung)

SS 2010 (Vorlesung)

SS 2011 (Vorlesung)

SS 2012 (Vorlesung)

SS 2013 (Vorlesung)

SS 2014 (Vorlesung)

SS 2015 (Vorlesung)

SS 2017 (Vorlesung)

 

Hospitation:

Spezifik im Studiengang Master Wirtschaftsingenieurwesen 2009, Bachelor Technische Kybernetik und Systemtheorie 2010, Bachelor Informatik 2010, Master Wirtschaftsingenieurwesen 2010, Bachelor Informatik 2013
FachnameTechnische Sicherheit und Qualitätssicherung in der Medizin
Prüfungsnummer2200011
Leistungspunkte2
Präsenzstudium (h)22
Selbststudium (h)38
VerpflichtungWahlpflicht
Abschlussschriftliche Prüfungsleistung, 60 Minuten
Details zum Abschluss
max. Teilnehmerzahl
Spezifik im Studiengang Bachelor Elektrotechnik und Informationstechnik 2008, Bachelor Biomedizinische Technik 2008, Master Wirtschaftsingenieurwesen 2009 (ABT), Master Wirtschaftsingenieurwesen 2010 (ABT), Master Wirtschaftsingenieurwesen 2011 (ABT)
FachnameTechnische Sicherheit und Qualitätssicherung in der Medizin
Prüfungsnummer2200011
Leistungspunkte2
Präsenzstudium (h)22
Selbststudium (h)38
VerpflichtungPflicht
Abschlussschriftliche Prüfungsleistung, 60 Minuten
Details zum Abschluss
max. Teilnehmerzahl
Spezifik im Studiengang Bachelor Elektrotechnik und Informationstechnik 2008
FachnameTechnische Sicherheit und Qualitätssicherung in der Medizin
Prüfungsnummer2200011
Leistungspunkte3
Präsenzstudium (h)22
Selbststudium (h)68
VerpflichtungPflicht
Abschlussschriftliche Prüfungsleistung, 60 Minuten
Details zum Abschluss
max. Teilnehmerzahl

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modul- und Fachbeschreibungen durch den Modul- oder Fachverantwortlichen finden Sie auf den Infoseiten zum Modulkatalog.