Technische Universität Ilmenau

Leistungsbewertung - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu unseren Studiengängen. Rechtlich verbindliche Angaben zum Verlauf des Studiums entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Studienplan (Anlage zur Studienordnung). Bitte beachten Sie diesen rechtlichen Hinweis. Angaben zum Raum und Zeitpunkt der einzelnen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Fachinformationen zu Fachnummer 5646 - allgemeine Informationen
Fachnummer5646
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer2253 (Telematik/ Rechnernetze)
Fachverantwortliche(r)Prof. Dr. Günter Schäfer
SpracheDeutsch
TurnusWintersemester
Vorkenntnisse

Hochschulzulassung; Vorlesung „Algorithmen und Programmierung“. Der vorherige Besuch der Vorlesung „Telematik 1“ wird empfohlen.

Lernergebnisse
  • Fachkompetenz: Die Studierenden verfügen über Kenntnisse und Überblickswissen zur Leistungsbewertung von Kommunikationssystemen mittels diskreter Ereignissimulation und mathematischer Modellierung mittels Markov-Ketten und Warteschlangennetze. Die Studenten können Eigenschaften von Netzwerken erfassen und selbstständig evaluieren.
  • Methodenkompetenz: Die Studierenden sind in der Lage, die grundlegende Verfahren und Methoden der Leistungsbewertung zur Bestimmung von Leistungskenngrößen anzuwenden und die ermittelten Werte systematisch auszuwerten.
  • Systemkompetenz: Die Studierenden verstehen die grundlegenden Konzepte und Grenzen der diskreten Simulation sowie der Modellierung mit Warteschlangensystemen.
Inhalt

1. System- & Modellbegriff, Leistungskenngrößen, Grundtechniken der Leistungsbewertung (Experiment, Simulation, theoretische Analyse)

2. Auffrischung grundlegender mathematischer Zusammenhänge: Zufallsexperiment, Stichprobe, Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Wahrscheinlichkeitsverteilungsfunktion, Mittelwert und Varianz, zentraler Grenzwertsatz, Konfidenzintervall, Transientenerkennung

3. Simulative Leistungsbewertung: Discrete Event Simulation, prozessbasierte und ereignisgesteuerte Programmierung von Simulationsmodellen, Fallbeispiel: OMNet++ ein objektorientiertes Discrete Event Simulation Framework, Simulation von Queueing-Modellen mittels OMNet++, Ergebnisaufzeichnung und Auswertung

4. Analytische Leistungsbewertung: Grundbegriffe der Warteschlangentheorie, Kendall`s Notation, Ankunftsprozesse, Bedienprozesse, Little`s Theorem, Markovprozesse, statistisches Gleichgewicht

5. Elementare Wartesysteme, Ermittlung der Leistungskenngrößen

6. Offene und geschlossene Wartesysteme, Methoden zur Bestimmung der Leistungskenngrößen (Das Jackson-Theorem für offene Netze, Gordon/Newell -Theorem für geschlossene Netze.

7. Systematische Evaluierung großer Systeme

Medienformen

Vorlesung mit Tafel und Folien-Präsentationen

Literatur

[1] A. M. Law, W. D. Kelton. Simulation Modeling and Analysis. McGraw-Hill.

[2] R. Jain. The Art of Performance Analysis. John Wiley & Sons

[3] G. Bolch. Leistungsbewertung von Rechensystemen. Teubner Verlag

[4] L. Kleinrock. Queuing Systems. John Wiley & Sons

Lehrevaluation

Pflichtevaluation:

Freiwillige Evaluation:

WS 2009/10 (Vorlesung)

WS 2010/11 (Vorlesung)

WS 2011/12 (Vorlesung)

WS 2012/13 (Vorlesung, Übung)

WS 2013/14 (Vorlesung)

Hospitation:

Spezifik im Studiengang Bachelor Ingenieurinformatik 2008, Master Wirtschaftsinformatik 2009
FachnameLeistungsbewertung
Prüfungsnummer2200204
Leistungspunkte4
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)86
VerpflichtungPflicht
Abschlussmündliche Prüfungsleistung, 20 Minuten
Details zum Abschluss
max. Teilnehmerzahl

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modul- und Fachbeschreibungen durch den Modul- oder Fachverantwortlichen finden Sie auf den Infoseiten zum Modulkatalog.