Technische Universität Ilmenau

Linux und SELinux - Konzepte, Architektur, Algorithmen - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu unseren Studiengängen. Rechtlich verbindliche Angaben zum Verlauf des Studiums entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Studienplan (Anlage zur Studienordnung). Bitte beachten Sie diesen rechtlichen Hinweis. Angaben zum Raum und Zeitpunkt der einzelnen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Fachinformationen zu Fachnummer 8790 - allgemeine Informationen
Fachnummer8790
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer2255 (Verteilte Systeme und Betriebssysteme)
Fachverantwortliche(r) Dr. Hans-Albrecht Schindler
SpracheDeutsch
TurnusSommersemester
Vorkenntnisse

Algorithmen und Programmierung, Algorithmen und Datenstrukturen, Betriebssysteme

Lernergebnisse

Die Studierenden lernen die konkrete Umsetzung des in der Vorlesung "Betriebssysteme" erworbenen Wissens am Beispiel "Linux" kennen. Sie werden damit befähigt, praktische Realisierungen von Betriebssystemen nachzuvollziehen, zu analysieren und Ansatzpunkte für Modifikationen zu erkennen. Am Beispiel "SELinux" werden sie in die Lage versetzt, Modifikationen zur Durchsetzung von IT-Sicherheit zu verstehen, zu analysieren und anzuwenden. Desweiteren sind sie durch intensive Kenntnis des Linux-Systems in der Lage, dieses unter voller Ausnutzung seiner Möglichkeiten in systemnaher Programmierung zu nutzen.

Inhalt

Die in der Veranstaltung „Betriebssysteme" des 3. Semesters prinzipiell besprochenen Teilgebiete moderner Betriebssysteme werden in diesem Kurs in Form ihrer konkreten Realisierungen im Betriebssystem „Linux" betrachtet.

Da Linux sich in vielen wesentlichen Punkten am Konzept der Familie der UNIX-artigen Betriebssysteme orientiert, wird auch das Sicherheitskonzept dieser Systeme verwendet. Obwohl sich UNIX-Systeme in der Praxis bisher als weniger angreifbar als andere Systeme erwiesen haben, genügt das originale Konzept modernen Erkenntnissen und Erfordernissen nicht mehr. Das als SELinux („Security-enhanced Linux") bekannte System realisiert dabei über einen mit „Linux Security Modules" (LSM) erweiterten Linux-Kern das von der „National Security Agency" (NSA) der USA entwickelte FLASK-Konzept. Dieses realisiert eine zeitgemäße Sicherheitsarchitektur auf der Basis obligatorischer Zugriffskontrolle („mandatory access control") und wurde bereits an anderen Betriebssystemen getestet. Im zweiten Teil der Lehrveranstaltung wird auf die Konzepte des SELinux eingegangen.

Medienformen

Skript/Folien-Handouts, Bücher, Fachartikel, Übungsblätter, Diskussionsblätter

Literatur
  • Mauerer, Wolfgang: Linux-Kernelarchitektur: Konzepte, Strukturen und Algorithmen von Kernel 2.6
  • Mauerer, Wolfgang: Professional Linux Kernel Architectures
  • Bovet, Daniel P.; Cesati, Marco: Understanding the Linux Kernel
  • Love, Robert: Linux Kernel Development (3rd ed.)
Lehrevaluation

Pflichtevaluation:

SS 2012 (Fach)

Freiwillige Evaluation:

SS 2011 (Vorlesung)

SS 2013 (Vorlesung)

SS 2014 (Vorlesung)

SS 2015 (Vorlesung)

SS 2016 (Vorlesung)

SS 2017 (Vorlesung)

Hospitation:

Spezifik im Studiengang Bachelor Informatik 2013
FachnameLinux und SELinux - Konzepte, Architektur, Algorithmen
Prüfungsnummer2200300
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)45
Selbststudium (h)105
VerpflichtungWahlpflicht
Abschlussmündliche Prüfungsleistung, 20 Minuten
Details zum Abschluss

mündliche Prüfung (20 min) im Prüfungszeitraum

max. Teilnehmerzahl
Spezifik im Studiengang Bachelor Informatik 2010
FachnameLinux und SELinux - Konzepte, Architektur, Algorithmen
Prüfungsnummer2200300
Leistungspunkte4
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)86
VerpflichtungWahlpflicht
Abschlussmündliche Prüfungsleistung, 20 Minuten
Details zum Abschluss

mündliche Prüfung (20 min) im Prüfungszeitraum

max. Teilnehmerzahl
Spezifik im Studiengang Bachelor Informatik 2010
FachnameLinux und SELinux - Konzepte, Architektur, Algorithmen
Prüfungsnummer2200300
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)116
VerpflichtungPflicht
Abschlussmündliche Prüfungsleistung, 20 Minuten
Details zum Abschluss

mündliche Prüfung (20 min) im Prüfungszeitraum

max. Teilnehmerzahl

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modul- und Fachbeschreibungen durch den Modul- oder Fachverantwortlichen finden Sie auf den Infoseiten zum Modulkatalog.