Technische Universit├Ąt Ilmenau

Kunststofftechnik - Modultafeln of TU Ilmenau

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module properties 100219 - common information
module number100219
departmentDepartment of Mechanical Engineering
ID of group 2353 (Plastics Technology Group)
module leaderProf. Dr. Jean Pierre Bergmann
requirements

Besuch des Faches Grundlagen der Kunststoffverarbeitung und des dazugehörigen Praktikums im Modul Fertigungsverfahren

learning outcome

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls haben sich die Studierenden die Kompetenz erworben, den interdisziplinären Zusammenhang von Werkstoff, Verarbeitung und Anwendung zu erfassen und die Wechselwirkungen der betrachteten Dimensionen gezielt zu nutzen. Die Begrifflichkeiten sind ihnen sicher vertraut und sie kennen die wesentlichen Abhängigkeiten der Parameter, ihrer Messung und verstehen die Wechselwirkungen zwischen Kunststoff als Werkstoff und seiner Anwendung.


Die Studierenden werden im Modul mit den werkstofflichen Aspekten der Kunststoffe und ihren Anwendungseigenschaften in unterschiedlichen Dimensionen (Werkstoffkunde, Chemie und konstruktionsbezogener Leichtbau) so nachhaltig bekannt gemacht, dass Sie Kunststoff sicher in technologischen Fragestellungen auf Anwendungen bezogen auswählen und einsetzen können. Sie werden ertüchtigt die Abhängigkeiten der werkstofflichen Einflussgrößen quantitativ abzuschätzen, zu bewerten und gezielt für Technologie und Anwendung nutzbar zu machen. Die Studierenden versetzen sich in die Lage, das vermittelte Handwerkszeug für eine vertiefte Anwendung in Konstruktion und Verarbeitung von Kunststoffen sicher anzuwenden.


Die Auswahl und Anwendung von Kunststoffen lernen die Studierenden so zu verstehen, dass die erworbene Methodik sicher angewendet werden kann. Die Auslegung, Konstruktion und Dimensionierung von Produkten aus Kunststoffen kann mit Kenntnis der vermittelten und erworbenen Fähigkeiten sicher vorgenommen werden. Die Wechselwirkungen der Werkstoffeigenschaften mit den technologischen Verarbeitungseigenschaften wird so vermittelt, dass ein grundlegendes Verständnis der Beeinflussbarkeit von Eigenschaften durch Verarbeitungstechnologien entsteht, das die Studierenden in die Lage versetzt, die dazu erforderlichen Maßnahmen bei der Kunststoffverarbeitung gezielt zu verwenden. Die Studierenden verstehen die Zusammenhänge zwischen erreichbaren Produkteigenschaften und den werkstofflichen Voraussetzungen, die zusätzlich in der Herstellung und Verarbeitung zu erreichen sind. Beispielhaft werden diese Erkenntnisse im Kontext der komplexen Fragestellungen des Leichtbau exemplarisch vermittelt, wo werkstoffliche Voraussetzungen über Verarbeitungsverfahren in abschließende Produkteigenschaften so angewendet werden, dass die Studierenden verstehen und anzuwenden lernen, welche konstruktiven und gestalterischen Methoden und Werkzeuge zu industrienahen Anwendungen führen. Erstmals können die Studierenden die einschlägigen Verarbeitungsverfahren für den Leichtbau so kennenlernen, dass sie unterschiedliche Verfahren gegeneinander bewerten und auswählen können. In diesem Zusammenhang ist nach der Vermittlung der kunststofftechnischen Grundlagen und dem Werkstoffverhalten durch die Studierenden auch die Analyse und Bewertung vergleichbarer Lösungsansätze zur Bauteilgestaltung möglich. Dabei haben sie als wichtige Voraussetzung zu einer Lösungsfindung gelernt, die vielfältigen und unterschiedlichen Materialvoraussetzungen in Abgleich mit den Verarbeitungsmöglichkeiten zu anwendungsgerechten Bauteillösungen zu synthetisieren.


Die Verteilung auf die unterschiedlichen Kompetenzfelder der Vorlesungen teilt sich wie folgt auf


Fachkompetenz zu 50%, auf Methodenkompetenz 30% und auf Systemkompetenz zu 20%. Sozialkompetenz erwächst insbesondere aus der Gruppenarbeit in Übungen.

Details in major Bachelor Maschinenbau 2013
module nameKunststofftechnik
credit points10
Obligationobligatory
certificate of the module Individual achievements or exams
details of the certificate