Technische Universität Ilmenau

Digitale Kommunikation - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modulbeschreibungen durch die Modulverantwortlichen finden Sie unter Modulpflege.

Hinweise zu fehlenden oder fehlerhaften Modulbeschreibungen senden Sie bitte direkt an modulkatalog@tu-ilmenau.de.

Modulinformationen zu Digitale Kommunikation im Studiengang Bachelor Angewandte Medienwissenschaft 2009
ACHTUNG: wird nicht mehr angeboten!
Modulnummer8314
Prüfungsnummer2400249
FakultätFakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien
Fachgebietsnummer 2557 (Virtuelle Welten - Digitale Spiele)
Modulverantwortliche(r)Prof. Dr. Wolfgang Broll
TurnusWintersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte7
Präsenzstudium (h)45
Selbststudium (h)165
VerpflichtungPflichtmodul
Abschlussalternative Prüfungsleistung
Details zum Abschluss

Der Leistungsnachweis erfolgt studienbegleitend durch eine Bewertung der Seminararbeit.

Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
VorkenntnisseEinfuehrung in die Kommunikations- und Medienwissenschaft, Produktforschung/Medienproduktion, Kommunikatorforschung, Rezeptionsforschung, Medienmanagement, Medienpsychologie
Lernergebnisse und erworbene KompetenzenDie Studierenden kennen die theoretische und praktische Funktionsweise von digitalen Kommunikationsangeboten und koennen sie erklaeren. Sie koennen die Charakteristika digitaler Kommunikationsangebote herausstellen und systematisieren. Auf dieser Basis koennen sie die Chancen und Risiken digitaler Kommunikationsprozesse beurteilen. Zudem koennen sie bei der Planung von computervermittelten Kommunikationsprozessen den gezielten Einsatz digitaler Kommunikationsangebote bewusst entscheiden.
Inhalt

Anhand ausgewaehlter Beispiele wird den Studierenden die Funktionsweise digital vermittelter Kommunikationsprozesse vor Augen gefuehrt. Dabei werden die Prinzipien und Charakteristika digitaler Kommunikation herausgearbeitet. Zugleich werden die zentralen Begriffe der digitalen Kommunikation eroertert und interdisziplinaer ausgedeutet. So wird der Begriff „Digitale Kommunikation” in Erweiterung zur „Computervermittelten Kommunikation (CvK)” eingefuehrt, indem er Phaenomene der (parasozialen) Kommunikation zwischen Mensch und Maschine sowie des Informationsaustausches zwischen Maschinen einschliesst. Aus dieser Persepektive werden dann verschiedene Kommunikationsmodelle kritisch betrachtet. Darueber hinaus wird besonders Wert auf ein interdisziplinaeres Verstaendnis des Interaktivitaetsbegriffes gelegt. Ueber eine eher nutzungsorientierte Sichtweise hinausgehend, werden die vielschichtigen Chancen und Risiken und daraus resultierende Fragen der Regulierung digitaler Kommunikation, der Herausbildung virtueller Gemeinschaften sowie der Wertschoepfung durch digitale Kommunikation thematisiert. Dies erfolgt insbesondere auch durch die bewusste Herstellung von Zusammenhaengen zu den anderen Faechern des Studiengangs. Von besonderer Bedeutung fuer das gesamte Fach ist die praktische Auseinandersetzung mit digitaler Kommunikation. Die Veranstaltungen sind deshalb auch vom Einsatz digitaler Kommunikationsangebote (Podcasts, Blogs etc.) gekennzeichnet. Im Rahmen der Veranstaltung werden klassische Vorlesungen ergaenzt durch so genannte Educasts, d.h. „elektronische Vorlesungen”. Im Seminar erhalten die Studierenden die Aufgabe, ganz konkrete digital vermittelte Kommunikationsprozesse zu analysieren, kritisch zu reflektieren und hinsichtlich ihres zukuenftigen Einsatzpotentials bzw. besser geeigneter Alternativen zu bewerten. Veranstaltungsbegleitend fuehren die Studierenden ein E-Portfolio, in dessen Funktionsweise sie zu Beginn des Seminars eingefuehrt werden. Darin sollen sie sich mit dem Vorlesungsstoff auseinander setzen und einen eigenen Standpunkt zu den zentralen Ansaetzen im Bereich der „Digitalen Kommunikation” entwickeln. Darueber hinaus sollen sie auch die Bearbeitung ihrer Seminaraufgabe digital dokumentieren. Die Bewertung dieses E-Portfolio bildet die Grundlage fuer die Abschlussnote in dem Fach.

Medienformen

Präsentation, Educasts (Videocasts), Weblog, Instant Messaging, Twitter

Literatur

Vorlesung

  • Computernetzwerke, von Andrew Tanenbaum
  • Computernetze, von Peterson und Davie

Seminar

  • C. Meinel (2009). Digitale Kommunikation: Vernetzen, Multimedia, Sicherheit
  • R. Grimm (2005). Digitale Kommunikation
  • K. Beck (2006). Computervermittelte Kommunikation im Internet
  • N. Döring (2003). Sozialpsychologie des Internet
  • W. Schweiger (2010). Handbuch Online-Kommunikation
Lehrevaluation

Pflichtevaluation:

Freiwillige Evaluation:

Hospitation: