Technische Universität Ilmenau

Telematik 2 / Leistungsbewertung - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu unseren Studiengängen. Rechtlich verbindliche Angaben zum Verlauf des Studiums entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Studienplan (Anlage zur Studienordnung). Bitte beachten Sie diesen rechtlichen Hinweis. Angaben zum Raum und Zeitpunkt der einzelnen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Fachinformationen zu Telematik 2 / Leistungsbewertung im Studiengang Bachelor Informatik 2010
Fachnummer101145
Prüfungsnummer2200442
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer 2253 (Telematik/ Rechnernetze)
Fachverantwortliche(r)Prof. Dr. Günter Schäfer
TurnusWintersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte6
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)146
VerpflichtungPflicht
Abschlussmündliche Prüfungsleistung, 20 Minuten
Details zum Abschluss

Mündliche Prüfung

Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

Vorlesungen „Algorithmen und Programmierung“ sowie Vorlesung „Telematik 1“ sollten möglichst bestanden sein (Empfehlung).

Lernergebnisse

Fachkompetenz: Die Studierenden verstehen die spezifischen Dienstgüteanforderungen von Multimediaanwendungen und können alternative Systemkonzepte für die Einführung einer Dienstgüteunterstützung in das Internet bewerten.

Sie verfügen über Kenntnisse und Überblickswissen zur Leistungsbewertung von Kommunikationssystemen mittels diskreter Ereignissimulation und mathematischer Modellierung mittels Markov-Ketten und Warteschlangennetze. Die Studenten können Eigenschaften von Netzwerken erfassen und selbstständig evaluieren.

Methodenkompetenz: Die Studierenden sind in der Lage, anhand der Anforderungen von Applikationen Architekturen und Protokolle zu identifizieren, die zur Realisierung notwendig sind.

Sie können grundlegende Verfahren und Methoden der Leistungsbewertung zur Bestimmung von Leistungskenngrößen anwenden und die ermittelten Werte systematisch auswerten.

Systemkompetenz: Die Studierenden verstehen das grundsätzliche Zusammenwirken der Komponenten eines Netzes als System.

Weiterhin verstehen sie die grundlegenden Konzepte und Grenzen der diskreten Simulation sowie der Modellierung mit Warteschlangensystemen und können einfache Systeme modellieren und in Bezug auf wesentliche Systemkenngrößen bewerten.

Sozialkompetenz: Die Studierenden erarbeiten Problemlösungen für spezifische Fragestellungen in der Gruppe.

Inhalt

1. Multimediaanwendungen: Anforderungen und Realisierung im Internet

2. Dienstgüteunterstützung im Internet

3. Multiprotocol-Label-Switching als Beispiel eines verbindungsorientierten Paketdienstes

4. System- & Modellbegriff, Leistungskenngrößen, Grundtechniken der Leistungsbewertung (Experiment, Simulation, theoretische Analyse)

5. Auffrischung grundlegender mathematischer Zusammenhänge: Zufallsexperiment, Stichprobe, Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion, Wahrscheinlichkeitsverteilungsfunktion, Mittelwert und Varianz, zentraler Grenzwertsatz, Konfidenzintervall, Transientenerkennung

6. Simulative Leistungsbewertung: Discrete Event Simulation, prozessbasierte und ereignisgesteuerte Programmierung von Simulationsmodellen, Ergebnisaufzeichnung und Auswertung 7. Analytische Leistungsbewertung: Grundbegriffe der Warteschlangentheorie, Kendall`s Notation, Ankunftsprozesse, Bedienprozesse, Little`s Theorem, Markovprozesse, statistisches Gleichgewicht

8. Elementare Wartesysteme, Ermittlung der Leistungskenngrößen

9. Offene und geschlossene Wartesysteme, Methoden zur Bestimmung der Leistungskenngrößen (Das Jackson-Theorem für offene Netze, Gordon/Newell -Theorem für geschlossene Netze.

10. Systematische Evaluierung großer Systeme

Medienformen

Vorlesung mit Tafel und Folien-Präsentationen, Begleitende Übungen.

Literatur

[1] A. S. Tanenbaum. Computernetzwerke. Pearson Education.

[2] J. F. Kurose, K. W. Ross. Computernetze. Pearson Education.

[3] A. M. Law, W. D. Kelton. Simulation Modeling and Analysis. McGraw-Hill.

[4] R. Jain. The Art of Performance Analysis. John Wiley & Sons

Lehrevaluation

Pflichtevaluation:

Freiwillige Evaluation:
WS 2013/2014 (Vorlesung)

WS 2015/16 (Vorlesung)


Hospitation:

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modul- und Fachbeschreibungen durch den Modul- oder Fachverantwortlichen finden Sie auf den Infoseiten zum Modulkatalog.