Technische Universität Ilmenau

Softwaretechnik - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu unseren Studiengängen. Rechtlich verbindliche Angaben zum Verlauf des Studiums entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Studienplan (Anlage zur Studienordnung). Bitte beachten Sie diesen rechtlichen Hinweis. Angaben zum Raum und Zeitpunkt der einzelnen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Fachinformationen zu Softwaretechnik im Studiengang Bachelor Informatik 2010
Fachnummer5370
Prüfungsnummer2200072
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer 2236 (System- und Software-Engineering)
Fachverantwortliche(r)Prof. Dr. Armin Zimmermann
TurnusWintersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte3
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)56
VerpflichtungPflicht
Abschlussschriftliche Prüfungsleistung, 90 Minuten
Details zum Abschluss

schriftliche Prüfung

Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
VorkenntnisseAlgorithmen und Programmierung
Lernergebnisse

Fachkompetenz: Die Studierenden erwerben grundlegendes Wissen über Vorgehens- und Prozessmodelle der Softwareentwicklung, sowie über deren Methodik und Basiskonzepte. Sie können größere Entwicklungsaufgaben strukturieren, Lösungsmuster erkennen und anwenden, und verstehen den Entwurf von der Anforderungsermittlung bis hin zur Implementierung.

Methodenkompetenz: Den Studierenden wird Entscheidungskompetenz hinsichtlich möglicher Prinzipien, Methoden und Werkzeuge des ingenieurmäßigen Softwareentwurfs vermittelt.

Systemkompetenz: Die Studierenden verstehen das grundlegende Zusammenwirken unterschiedlicher Softwareentwicklungsphasen; anwendungsorientierte Kompetenzen bezüglich Modellierungsfähigkeit und Systemdenken werden geschult.

Sozialkompetenz: Die Studierenden verfügen über Fähigkeiten zur entwicklungsbezogenen, effektiven Teamarbeit.

Inhalt

In der Lehrveranstaltung werden grundlegende Methoden, Modelle und Vorgehensweisen der Softwaretechnik bzw. des Software Engineering erlernt. Vorrangig wird die objektorientierte Sichtweise betrachtet, und in den Übungen anhand praktischer Beispiele vertieft. Für Implementierungsbeispiele wird vor allem JAVA verwendet.

- Einführung
- Modellierungskonzepte
  . Überblick Modellierung
  . klassische Konzepte (funktional, datenorientiert, algorithmisch, zustandsorientiert)
  . Grundlagen Objektorientierung
  . Unified Modeling Language (UML)
- Analyse
  . Anforderungsermittlung
  . Glossar, Geschäftsprozesse, Use Cases, Akteure
  . Objektorientierte Analyse und Systemmodellierung
  . Dokumentation von Anforderungen, Pflichtenheft
- Entwurf
  . Software-Architekturen
  . Objektorientiertes Design
  . Wiederverwendung (Design Patterns, Komponenten, Frameworks, Bibliotheken)
- Implementierung
  . Konventionen und Werkzeuge
  . Codegenerierung
  . Testen
- Vorgehensmodelle
  . Überblick, Wasserfall, Spiralmodell, V-Modell XT, RUP, XP
- Projektmanagement
  . Projektplanung
  . Projektdurchführung

MedienformenPräsentationsfolien, alle Unterlagen im Web verfügbar
LiteraturBalzert: Lehrbuch der Software-Technik. Spektrum 2000
Brügge, Dutoit: Objektorientierte Softwaretechnik. Pearson 2004
Sommerville: Software Engineering. Pearson 2007
Oestereich: Analyse und Design mit UML 2.1. Oldenbourg 2006
sowie ergänzende Literatur (Angabe auf den Webseiten und in der Vorlesung)
Lehrevaluation

Pflichtevaluation:

Freiwillige Evaluation:

WS 2008/09 (Vorlesung)

WS 2013/2014 (Vorlesung, Übung)

Hospitation:

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modul- und Fachbeschreibungen durch den Modul- oder Fachverantwortlichen finden Sie auf den Infoseiten zum Modulkatalog.