Technische Universität Ilmenau

Technisches Wahlfach 5 - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modulbeschreibungen durch die Modulverantwortlichen finden Sie unter Modulpflege.

Hinweise zu fehlenden oder fehlerhaften Modulbeschreibungen senden Sie bitte direkt an modulkatalog@tu-ilmenau.de.

Modulinformationen zum Modul Technisches Wahlfach 5 im Studiengang Bachelor Maschinenbau 2008
ModulnameTechnisches Wahlfach 5
Modulnummer8676
FakultätFakultät für Maschinenbau
Fachgebietsnummer 2353 (Kunststofftechnik)
Modulverantwortliche(r)Dr. Prof. Florian Puch
Leistungspunkte5
VerpflichtungPflichtmodul
Voraussetzungen

Abschluss des überwiegenden Teils der Fächer bis incl. des 3. Semesters des Studienganges

ModulabschlussEinzelleistungen
Details zum Abschluss
Alternative Abschlussform aufgrund verordneter Corona-Maßnahmen inkl. technischer Voraussetzungen
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Moduls haben sich die Studierenden die Kompetenz erworben, den interdisziplinären Zusammenhang von Werkstoff, Verarbeitung und Anwendung zu erfassen und die Wechselwirkungen der betrachteten Dimensionen gezielt zu nutzen. Die Grundlagen und Begrifflichkeiten sind ihnen sicher vertraut und sie kennen die wesentlichen Abhängigkeiten der Parameter und verstehen die Wechselwirkungen zwischen Kunststoff als Werkstoff und seiner Anwendung, sowohl in den meisten Verarbeitungsverfahren als auch in den Aspekten des modernen Leichtbaus. Sie lernen die Zusammenhänge zwischen der Verarbeitungsverfahren und der dafür eingesetzten Maschinentechnik kennen und lernen diese gezielt in verschiedener Hinsicht anzuwenden.
Die Studierenden werden im Modul mit den werkstofflichen Aspekten der Kunststoffe und ihren Anwendungseigenschaften in unterschiedlichen Dimensionen (Werkstoffkunde, Verarbeitung und konstruktionsbezogener Leichtbau) so nachhaltig bekannt gemacht, dass Sie Kunststoff sicher in technologischen Fragestellungen auf Anwendungen bezogen auswählen und einsetzen können. Sie werden ertüchtigt, die Abhängigkeiten der maßgeblichen Einflussgrößen quantitativ abzuschätzen, zu bewerten und gezielt für Technologie und Anwendung nutzbar zu machen. Die Studierenden versetzen sich in die Lage, das vermittelte Handwerkszeug für eine vertiefte Anwendung in Konstruktion und Verarbeitung von Kunststoffen sicher anzuwenden.
Die Auswahl und Anwendung von Kunststoffen lernen die Studierenden so zu verstehen, dass die erworbene Methodik sicher angewendet werden kann. Die Auslegung, Konstruktion und Dimensionierung von Produkten aus Kunststoffen kann mit Kenntnis der vermittelten und erworbenen Fähigkeiten vorgenommen werden. Die Wechselwirkungen der Werkstoffeigenschaften mit den technologischen Verarbeitungseigenschaften wird so vermittelt, dass ein grundlegendes Verständnis der Beeinflussbarkeit von Eigenschaften durch Verarbeitungstechnologien entsteht, das die Studierenden in die Lage versetzt, die dazu erforderlichen Maßnahmen bei der Kunststoffverarbeitung gezielt zu verwenden. Dazu gehören auch die wesentlichen Grundlagen der Funktionsweise der Kunststoffverarbeitungsmaschinen, die auch durch Eigenstudium vertieft werden. Die Studierenden verstehen die Zusammenhänge zwischen erreichbaren Produkteigenschaften und den werkstofflichen und prozess-technischen Voraussetzungen, die zusätzlich in der Herstellung und Verarbeitung zu erreichen sind. Auch am Beispiel der komplexen Fragestellungen des Leichtbau werden diese Erkenntnisse exemplarisch vermittelt, wo werkstoffliche Voraussetzungen über Verarbeitungsverfahren in abschließende Produkteigenschaften so angewendet werden, dass die Studierenden verstehen und anzuwenden lernen, welche konstruktiven und gestalterischen Methoden und Werkzeuge zu industrienahen Anwendungen führen. Erstmals können die Studierenden die einschlägigen Verarbeitungsverfahren für den Leichtbau so kennenlernen, dass sie unterschiedliche Verfahren und Werkstoffe gegeneinander bewerten und auswählen können. In diesem Zusammenhang ist nach der Vermittlung der kunststofftechnischen Grundlagen und dem Werkstoffverhalten durch die Studierenden auch die Analyse und Bewertung vergleichbarer Lösungsansätze zur Bauteilgestaltung bei der Anwendung unterschiedlicher Bauteile möglich. Dabei haben sie als wichtige Voraussetzung zu einer Lösungsfindung gelernt, die vielfältigen und unterschiedlichen Materialvoraussetzungen in Abgleich mit den Verarbeitungsmöglichkeiten zu anwendungsgerechten Bauteillösungen zu synthetisieren.
Mit Abschluss dieses Moduls erwerben die Studierenden sehr gute und wichtige Voraussetzungen für die Vertiefungsrichtung Kunststofftechnik im Master Studium.
Die Verteilung auf die unterschiedlichen Kompetenzfelder der Vorlesungen teilt sich wie folgt auf Fachkompetenz zu 50%, auf Methodenkompetenz 30% und auf Systemkompetenz zu 20%. Sozialkompetenz erwächst insbesondere aus der Gruppenarbeit in Übungen und Praktikum. In Zusammenhang mit einer Übung wird dabei meist eine Exkursion zu einer der wesentlichen Kunststoffmessen durchgeführt, bei der Rechercheuntersuchungen vorzunehmen sind.

Das Modul beinhaltet die folgenden Fächer:
Leichtbautechnologie
Leistungspunkte2
VerpflichtungWahlmodul
Modulabschlussmündliche Studienleistung, 30 Minuten
TurnusWintersemester
Grundlagen der Kunststoffverarbeitung
Leistungspunkte3
VerpflichtungWahlmodul
Modulabschlussschriftliche Studienleistung, 90 Minuten
TurnusSommersemester
Kunststoffverarbeitungsmaschinen und Anlagen
Leistungspunkte3
VerpflichtungWahlmodul
Modulabschlussschriftliche Studienleistung, 90 Minuten
TurnusWintersemester
Werkstoffkunde der Kunststoffe
Leistungspunkte3
VerpflichtungWahlmodul
Modulabschlussschriftliche Studienleistung
TurnusSommersemester