Technische Universität Ilmenau

Additive Fertigung - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modulbeschreibungen durch die Modulverantwortlichen finden Sie unter Modulpflege.

Hinweise zu fehlenden oder fehlerhaften Modulbeschreibungen senden Sie bitte direkt an modulkatalog@tu-ilmenau.de.

Modulinformationen zu Additive Fertigung im Studiengang Master Maschinenbau 2017
Modulnummer101897
Prüfungsnummer230454
FakultätFakultät für Maschinenbau
Fachgebietsnummer 2321 (Fertigungstechnik)
Modulverantwortliche(r)Prof. Dr. Jean Pierre Bergmann
TurnusWintersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)45
Selbststudium (h)105
VerpflichtungWahlmodul
AbschlussPrüfungsleistung mit mehreren Teilleistungen
Details zum Abschluss

Entwicklung und Präsentation eines additiven Fertigungskonzeptes in der Vorlesungszeit (Beleg)

sPL 90 min (80%) + aPL Beleg (20%)

Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL

Die Anmeldung zur alternativen semesterbegleitenden Abschlussleistung erfolgt über das Prüfungsverwaltungssystem (thoska) außerhalb des zentralen Prüfungsanmeldezeitraumes. Die früheste Anmeldung ist generell ca. 2-3 Wochen nach Semesterbeginn möglich. Der späteste Zeitpunkt für die An- oder Abmeldung von dieser konkreten Abschlussleistung ist festgelegt auf 6 Wochen nach Vorlesungsbeginn.

max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

Konstruktion, Fertigungstechnik und Werkstoffe

Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen
Die Studierenden kennen die Verfahren der additiven Fertigung und können die prinzipiellen Verfahrensvarianten erläutern. Sie sind in der Lage die Prozesskette der generativen Fertigung auf verschiedene Produktbeispiele zu übertragen. Im Rahmen des Seminares entwickeln die Studierenden im Rahmen einer Gruppenarbeit ein additives Fertigungskonzept. Sie können die Vor- und Nachteile beim Einsatz additiver Fertigungsverfahren im Vergleich zu konventionellen Fertigungsstrategien analysieren und bewerten die Einsetzbarkeit im technologische Umfeld. Im Rahmen einer (benoteten) Präsentation und Diskussion innerhalb der Seminargruppe können die Studierenden ihr entworfenes Fertigungskonzept verteidigen und evaluieren. 
Nach den experimentellen Praktika können die Studierenden verschiedene additive Fertigungsverfahren praktisch durchführen. Dadurch ergeben sich folgende zusätzliche Lernergebnisse: Die Studierenden kennen die konstruktiven Anforderungen der additiven Fertigung und können fertigungsgerecht konstruieren. Sie können die Qualität additiv gefertigter Bauteile, z.B. hinsichtlich Maßhaltigkeit, Festigkeiten und Werkstoffhomogenität, beurteilen.
Inhalt
  • Bedeutung der additiven Fertigung
  • Produktionsentwicklungsphasen
  • Definition von Anforderungskriterien
  • Prozesse mit gasförmigen, flüssigen und festen Grundzustand des Werkstoffes
  • Prozessvorstellung, Einsatzbereiche und grenzen
  • Konstruktionsrichtlinien für ausgewählte Prozesse
  • Digitale Entwurf- und Prozessketten für die additive Fertigung
Medienformen

Vorlesungsfolien als Script in elektronischer Form, Bereitstellung der erarbeiteten Fertigungskonzepte und Abschlusspräsentationen

https://moodle2.tu-ilmenau.de/course/view.php?id=2987

Es wird kein Einschreibeschlüssel benötigt!

Literatur

Diegel: A Practical Guide to Design for Additive Manufacturing, Springer Singapore(2019)
Lachmayer: Additive Serienfertigung - Erfolgsfaktoren und Handlungsfelder für die Anwendung, Springer Vieweg (2018)
Milewski, Additive Manufacturing of Metals, Springer International Publishing (2017)
Gebhardt: Generative Fertigungsverfahren, Hanser Verlag, (2016)
Zäh: Wirtschaftliche Fertigung mit Rapid-Technologien, Anwender-Leitfaden zur Auswahl geeigneter Verfahren, Hanser Verlag, (2006)

Lehrevaluation