Technische Universität Ilmenau

Biomaterialien und Grenzflächen - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

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Modulinformationen zum Modul Biomaterialien und Grenzflächen im Studiengang Master Miniaturisierte Biotechnologie 2009
ModulnameBiomaterialien und Grenzflächen
Modulnummer7856
FakultätKeine Zuordnung
Fachgebietsnummer
Modulverantwortliche(r)Prof. Dr. Klaus Liefeith
Leistungspunkte7
VerpflichtungPflichtmodul
Voraussetzungen
Modulabschlussmündliche Prüfungsleistung, 45 Minuten
Details zum Abschluss
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
Lernergebnisse und erworbene KompetenzenVermittlung eines Überblicks über die wichtigsten Themenfelder der Biomaterialwissenschaften. Ableitung und Interpretation grenzflächenrelevanter Phänomene und Einflussfaktoren. Bestimmung der funktionsbestimmenden Oberflächeneigenschaften und Vermittlung eines Überblicks über grundlegende Verfahren der Charakterisierung und Funktionalisierung von Biomaterialoberflächen. Vertiefung des Interesses an der Biomaterialwissenschaft sowie Kombination von werkstoffkundlichem Grundlagenwissen mit dem Biomaterialeinsatz und der –verarbeitung. Für die Bereiche der Mikro- und Nanotechnologie, die sehr eng mit biologischen bzw. biomedizinischen Fragestellungen verbunden sind (z.B. Biosensorik, biomimetische Materialien, artifizielle Implantate, künstliche Organe u.v.m.), sind Kenntnisse zu den molekularen Zusammenhängen der Wechselwirkungen von Mikrosystemen mit Biosystemen, insbesondere mit lebenden Geweben (Zellen) erforderlich. Das Design entsprechender Biointerfaces setzt darüber hinaus ein grundlegendes Verständnis von subzellulären, zellulären und suprazellulären biologischen Reaktionen voraus. Den Studierenden soll daher ein Überblick zu den molekularen und zellulären Bausteinen der Empfängergewebe gegeben werden. Hierzu ist es erforderlich, grundlegende Modellvorstellungen zur Wirkung von Oberflächen- und Grenzflächenkräften in wässrigen Systemen zu vermitteln. Die Studenten sind somit in der Lage, die Biofunktionalität und die Biokompatibilität von Biomaterialien entsprechend einzuordnen und die fundamentale Bedeutung von nichtkovalenten Oberflächen- und Grenzflächenkräften bei der Interaktion zwischen Biosystem und Biomaterial zu erkennen.
Die erworbenen Kenntnisse werden vertieft und auf konkrete Kontaktsituationen (Biointerfaces) angewendet. Gewebespezifische Implantatlösungen auf der Basis von synthetischen Materialien (Metalle, Keramiken, Polymere), die in Bereichen der biomedizinischen Anwendung von Bedeutung sind, sollen vorgestellt und die Wechselwirkung solcher Materialien mit verschiedenen biologischen Geweben diskutiert werden.
Das Modul beinhaltet die folgenden Fächer:
Materialwissenschaftliche und biologische Grundlagen der Biokompatibilität / Biofunktionalität
Leistungspunkte1
VerpflichtungPflichtmodul
Modulabschluss
Turnus(nicht angegeben)
Grenzflächenenergetische Grundlagen der Biokompatibilität / Biofunktionalität
Leistungspunkte1
VerpflichtungPflichtmodul
Modulabschluss
Turnus(nicht angegeben)
Biosystemspezifische Interpretation der Biokompabilität und der Biofunktionalität von Materialien
Leistungspunkte5
VerpflichtungPflichtmodul
Modulabschluss
Turnus(nicht angegeben)