Technische Universität Ilmenau

Anwendungsmodellierung und Geschäftsprozessmanagement - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu unseren Studiengängen. Rechtlich verbindliche Angaben zum Verlauf des Studiums entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Studienplan (Anlage zur Studienordnung). Bitte beachten Sie diesen rechtlichen Hinweis. Angaben zum Raum und Zeitpunkt der einzelnen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Fachinformationen zu Anwendungsmodellierung und Geschäftsprozessmanagement im Studiengang Bachelor Wirtschaftsinformatik 2009
Fachnummer5286
Prüfungsnummer2500109
FakultätFakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien
Fachgebietsnummer 2534 (Wirtschaftsinformatik für Dienstleistungen)
Fachverantwortliche(r)Prof. Dr. Volker Nissen
Turnusganzjährig
SpracheDeutsch
Leistungspunkte6
Präsenzstudium (h)67
Selbststudium (h)113
VerpflichtungPflicht
Abschlussschriftliche Prüfungsleistung, 90 Minuten
Details zum Abschluss
max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

Besuch der Veranstaltung „Einführung in die WI”

Lernergebnisse

Modellierung betrieblicher Anwendungssysteme:

  • theoretische Grundkenntnisse über Modelle und Modellierung erwerben
  • Die Studierenden können die Zusammenhänge zwischen rechnergestützter Modellierung und der Entwicklung betrieblicher Anwendungssysteme bewerten.
  • Die Studierenden sind fähig, die Grundformen der Modellierung betrieblicher Anwendungssysteme anzuwenden und haben praktische Erfahrungen und Kompetenzen im Umgang mit rechnergestützten Modellierungswerkzeugen erworben.

Geschäftsprozessmanagement:

  • Die Studierenden haben die theoretischen Grundlagen des Geschäftsprozessmanagement (GPM) erworben.
  • Die Studierenden haben die theoretischen Konzepte des GPM verstanden und sind in der Lage, diese auf ausgewählte betriebswirtschaftliche Problemfälle anzuwenden.
  • Die Studierenden können mit den Werkzeugen und Methoden des GPM umgehen.
  • Die Studierenden sind fähig, die Geschäftsprozessorientierung als Organisationsform zu verstehen.
  • Die Studierenden kennen die Terminologie und Zusammenhänge.
  • Die Studierenden kennen die Kernaufgaben von Einführung und Betrieb eines GPM-Systems und Vorgehensweise zu deren Bearbeitung.
  • Die Studierenden sind in der Lage, wichtige Rollen und Verantwortlichkeiten zu nennen und die Beziehung von GPM und IT-Unterstützung zu erläutern.
Inhalt

Bereich Modellierung betrieblicher AWS:

  • Einführung in das Thema Modelle und Modellierung (Metamodelle, Refernezmodelle)
  • Grundlagen der Modellierung betrieblicher Anwendungssysteme (Formen der Modellierung, Ziele undf Nutzen, Requirements Engineering)
  • Grundlagen der Organisation (Organisationstheorie/-lehre)
  • Zusammenhang Organisationsmodellierung / Modellierung von Anwendungssystemen
  • Formen der Modellierung betrieblicher Anwendungssysteme: Vorgehensweise, Einsatzbereiche, Vor- und Nachteile (Ansätze, Frameworks)
  • Von der Modellierung zur Softwareentwicklung und -implementierung
  • Software-Werkzeuge zur Analyse und Modellierung von Organisationen
  • Erstellen eigener Modelle (Übung)

Bereich Geschäftsprozessmanagement:

  • Einführung, Begriffe und weitere Grundlagen
  • Prozessidentifikation
  • Prozessmodellierung
  • Vorgehensmodell für das GPM
  • Strategisches Geschäftsprozessmanagement
  • Prozessanalyse und -optimierung
  • Prozesscontrolling und QM
  • Rolle der IT im Geschäftsprozessmanagement
Medienformen
  • Präsentationsfolien
  • Tafel
  • Diskussion
  • Fallstudien bzw. eigenes praktisches Arbeiten am Rechner Literaturstudium
Literatur

Basisliteratur:

  • Allweyer, T.: Geschäftsprozessmanagement - Strategie, Entwurf, Implementierung, Controlling, W3I: Herdecke u.a. 2005.
  • Gaddatsch, A.: Grundkurs Geschäftsprozess-Management, 6. A., Vieweg+Teubner: Wiesbaden, 2010.
  • Lehner, F.: Wirtschaftsinformatik: theoretische Grundlagen. Hanser: München
  • Scheer, A.-W.: Wirtschaftsinformatik. Referenzmodelle für industrielle Geschäftsprozesse, Springer: Berlin (aktuelle Auflage)
  • Schmelzer, H.-J.; Sesselmann, W.: Geschäftsprozessmanagement in der Praxis, 6. A., Hanser: München, 2008.

Ergänzungsliteratur:

  • Becker, J.; Kugeler, M.; Rosemann, M. (Hrsg.): Prozessmanagement - ein Leitfaden zur prozessorientierten Organisationsgestaltung, 5. A., Springer: Berlin u.a., 2005
  • Hammer, M.; Stanton, S. (2000): Prozessunternehmen - wie sie wirklich funktionieren. In: Harvard Business Manager 22 (2000) 3, S. 68 - 81.
  • Frese, E.: Grundlagen der Organisation: Konzept - Prinzipien - Strukturen. Gabler, Wiesbaden (aktuelle Auflage)
  • Herterich, R. (2005): Prozessmanagement zwischen QM und IT. In: Information Management & Consulting 20 (2005) Sonderausgabe, S. 82 - 88.
  • Schulte-Zurhausen, M.: Organisation, 4. Aufl., Vahlen: München, 2005 (v.a. Teil 1: Einführung und Teil 2: Prozessorganisation)
  • Wöhe, G.; Döring, U.: Einführung in die Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Vahlen Franz Gmbh: München (aktuelle Auflage

Sonstige Quellen:

  • Ellringmann, H.: Vorgehensmodell für den Aufbau eines Geschäftsprozessmanagements (Vortragsunterlage Softlab), 2005
  • Ellringmann, H.; Schmelzer; H.-J.: Geschäftsprozessmanagement inside, Periodikum, Hanser-Verlag

weitere Literatur wird in der Veranstaltung bekanntgegeben

Lehrevaluation

Pflichtevaluation:

Freiwillige Evaluation:

Hospitation:

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modul- und Fachbeschreibungen durch den Modul- oder Fachverantwortlichen finden Sie auf den Infoseiten zum Modulkatalog.