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Dr.-Ing. Stephan Werner

Kommissarischer Fachgebietsleiter

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INHALTE

Räumliches Hören und Sprachverstehen mit Hoerimplantaten

Forschergruppe

Das Fachgebiet Elektronische Medientechnik ist Mitglied in einer Forschergruppe zum Thema "Innovative Methoden und Technologien für das räumliche Hören und Sprachverstehen mit Hörimplantaten".

Das Fachgebiet Elektronische Medientechnik übernimmt hier Aufgaben zur Untersuchungen des räumlichen Hören und der daraus abgeleiteten Entwicklung von Signalverarbeitungsmethoden.

 

 

Projektpartner

Die Mitglieder der Forschergruppe sind:

  • Prof. Peter Husar (Projektleitung, Fraunhofer IDMT, Ilmenau)
  • Prof. Thomas Sattel (TU Ilmenau, FG Mechatronik)
  • Prof. Orlando Guntinas-Lichius (Universitätsklinikum Jena, HNO-Klinik)
  • Prof. Brandenburg (TU Ilmenau, FG Elektronische Medientechnik).

 

Projektzusammenfassung

Weltweit nimmt der Anteil der Bevölkerung mit verminderter Hörfähigkeit zu. Damit entsteht ein zunehmender Bedarf an Hörrehabilitation. Bestimmte Arten von Hörschädigungen erfordern die Versorgung mit Hörimplantaten. Dazu zählen u. a. Cochlea-Implantate (CI) und Knochenleitungs-Implantate (KLI). Durch Verwendung eines solchen Implantates kann das Hörvermögen jedoch nicht vollständig wiederhergestellt werden. Beispielsweise existieren Defizite beim räumlichen Hören, welche in verschiedenen Alltagssituationen für die Betroffenen zu Einschränkungen führen. Dazu zählen reduzierte oder fehlende Fähigkeiten zur Lokalisierung von Schallquellen und damit einhergehend auch ein vermindertes Sprachverständnis im Störlärm. 

Das Projektziel der Forschergruppe ist es eine innovative Signalverarbeitungsmethoden zu entwickeln, die das räumliche Hören und damit auch das Sprachverstehen mit derartigen Hörhilfen verbessert. Diese Methoden sollen einerseits allgemein für Hörhilfen anwendbar sein, andererseits speziell für die Implantattypen CI und KLI abgestimmt werden. Den übergeordneten methodischen Rahmen bilden regelmäßige Wahrnehmungsuntersuchungen zum Richtungshören und zur Sprachwahrnehmung mit Normalhörenden und Hörgeschädigten. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen fließen anschließend in die weitere Entwicklung der Methoden und Technologien für CI und KLI ein.

Durch das Vorhaben können neue Methoden zur Signalverarbeitung für das räumliche Hören mit Hörimplantaten entstehen. Diese werden kombiniert mit einer biologisch-inspirierten Strategie für CI und einem Demonstrator eines piezoelektrischen KLI. Die Projektergebnisse wären Innovationen auf dem Gebiet der Hörhilfen, welche das Potential bieten, in anschließenden Transferprojekten zu marktfähigen Produkten weiterentwickelt zu werden.