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INHALTE

Forschung im Fachgebiet Medienproduktion

Wirtschaft trifft Wissenschaft

Am 4. Dezember 2018 hatten Vertreter von Wirtschaftsunternehmen und Forscher der TU Ilmenau erneut Gelegenheit, Informationen zur Digitalisierung auszutauschen, um zukünftige Forschungspartnerschaften anzustreben. Die gemeinsame Veranstaltung der TU Ilmenau und der IHK Südthüringen ist eine sehr gute Plattform für Unternehmen durch Nutzung der leistungsstarken Forschungsstruktur der Universität wettbewerbsfähig zu bleiben. Augmented Reality findet immer stärker Anwendung in der Industrie. An praktischen Beispielen veranschaulichte Frau Regina Koreng vom Fachgebiet Medienproduktion die Potenziale dieser Technologie im Produktionsprozess.

Das DFG-Projekt Benutzer- und aufgabenorientier-
tes virtuelles Modell für die Produktentwick-
lung 
wurde um weitere zwei Jahre verlängert.

Das Fachgebiet Medienproduktion erforscht zusammen mit dem Fachgebiet Konstruktionstechnik ein nutzer-
zentriertes Vorgehensmodell, wie Produkte von der ersten Konzeption bis hin zur Ablösung über Montage, Wartung und Nutzung virtuell realisiert werden können. Randbedingungen können so in frühen Phasen vom Produktentwickler erkannt werden, um erheblich Zeit und Kosten zu sparen. Das Ergebnis ist ein Modell zur Entwicklung von VR-Systemen, das performant, wiederverwendbar und vor allem technologieunabhängig sein soll. Die Entwickler sollen mit den virtuellen Produkten in einer CAVE, mit Head Mounted Displays oder mobilen Endgeräten interagieren können. Zum Projekt ViMoPro II

Das Forschungsprojekt Digitale Mobilität – Fahrzeug und Haltestelle (DiMo-FuH), das im Rahmen der Initiative Digitale Vernetzung im öffentlichen Personenverkehr durch das BMVI gefördert wurde, endete im September nach 21 Monaten Laufzeit mit einer großen Abschlussveranstaltung bei den Kölner Verkehrsbetrieben.

Ziel des Projektes war es, eine nutzerzentrierte Standardisierung von Schnittstellen im Öffentlichen Nahverkehr vorzunehmen, damit ein herstellerunabhängiger Informationsaustausch zwischen den Systemkomponenten der Verkehrsunternehmen stattfinden kann. Die Digitalisierungsstrategie der Verkehrsunternehmen kann damit auf einer herstellerunabhängigen Basis aufbauen.

Die Firmen INIT, IVU, MENTZ und Trapeze, sowie die Verkehrsunternehmen Kölner Verkehrs-Betriebe und Münchner Verkehrsgesellschaft erarbeiteten zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik und der Technischen Universität Ilmenau nutzerzentrierte Schnittstellen für den Informationsaustausch der Systemkomponenten Halte-
stelle und Fahrzeug. Der Verband der Deutschen Verkehrsunternehmen stellt die erarbeiteten Standards seinen fast 900 Verkehrsbetrieben zu Verfügung.

Das Fachgebiet Medienproduktion führte die Anforderungsanalysen sowie die Nutzertests im Feld durch, um eine nutzerzentrierte Entwicklung zu gewährleisten. Das Projekt leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Konsistenz, Transparenz und Verlässlichkeit der Mobilitätsinformation für den Fahrgast.

Nach 21-monatiger Laufzeit wurde das Forschungsprojekt Digitalisierte Mobilität – die offene Mobilitätsplattform (DiMo-OMP) im Rahmen eines festlichen Abschlusskollegiums am 25.09.2018 im Fraunhofer-Forum Berlin erfolgreich beendet. Im Beisein der Projektpartner sowie Vertreter des TÜV Rheinland, der Deutschen Bahn, des Bundesverbandes CarSharing sowie zahlreicher Gäste erfolgte die Übergabe der Projektergebnisse durch Dr. Claus Dohmen (rechts im Bild) an den Verband Deutscher Verkehrsunternehmen.