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Prof. Heidi Krömker

Institutsleiterin

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INHALTE

Der Studiengang Medientechnologie

Medientechnolog/-innen stehen viele spannende Tätigkeiten und Berufswege offen. Einige Jobbeispiele findest du hier!

Florian leitet als Stereograph sein eigenes Unternehmen für 3D-Filme

Foto: privat
Foto: privat

Für seine Leidenschaften Film und 3D war die Medientechnologie der passgenaue Studiengang für Florian. Heute leitet er seine eigene Firma: stereotec. Er entwickelte eine Art Stativ, auf dem zwei hochauflösende digitale Filmkameras für 3D-Aufnahmen montiert werden können. Diese sogenannten 3D-Rigs werden sowohl für Stereo-3D-Realszenen als auch 3D-TV-Aufnahmen benötigt. Das Unternehmen stellt sie mittlerweile in den unterschiedlichsten Varianten her und ist weltweit führend in diesem Gebiet.

Neben der Herstellung von 3D-Rigs ist Florian auch als weltweit anerkannter Stereograph am Film-Set tätig und gestaltet die 3D-Wirkung eines Filmes. Dabei berät er Filmschaffende zum Beispiel, wie ein geeigneter Szenenaufbau den 3D-Raum noch besser erlebbar macht. Florian und sein Team waren u.a. beim ersten deutschen 3D-Spielfilm „Wickie auf großer Fahrt“, beim Hollywood-Projekt „Hänsel und Gretel: Hexenjäger“, als auch bei „Return of Viy“, dem bislang größten russischen Spielfilm, für die 3D-Gestaltung zuständig. Auch bei Werbefilmen für Unternehmen wie Volkswagen, Sony oder Red Bull und bei Übertragungen der Bundesliga und der Champions League wirkte stereotec schon mit. Florian gewann bereits zahlreiche 3D-Preise für seine Filme.

In 3D-Workshops gibt Florian sein Wissen an Filmhochschulen, Universitäten und Filmschaffende auf der ganzen Welt weiter.

Isabel ist Expertin für Drucker

Nach ihrem Studienabschluss entschied sich Isabel für einen Job als Produktingenieurin für Druck- und Medientechnik. Sie erstellt Anforderungsprofile mit allen Eigenschaften, die neue Drucker später erfüllen müssen. Die finalen Prototypen dieser Drucker unterzieht sie Tests, bei denen die Geräte zum Beispiel auf ihre Belastbarkeit, Funktionalität und Sicherheit untersucht werden. Im Rahmen der Vermarktung der fertigen Geräte stellt Isabel später Produktinformationen für Abteilungen wie Vertrieb und Marketing zusammen, die diese als Voraussetzung für ihre Aufgaben benötigen. Darüber hinaus schreibt Isabel Bedienungsanleitungen und Artikel für Fachzeitschriften.

Philipp ist Projektingenieur in der Audio-Entwicklung...

… eines mittelständigen Dienstleisters. Schon im Studium der Medientechnologie vertiefte er den Schwerpunkt Audio Engineering. In seinem Job entwickelt er als Teil eines Teams Audio-Komponenten für die Automobilindustrie wie zum Beispiel die akustische Einparkhilfe. Er plant Tests, führt diese durch und wertet sie aus. Als Projektingenieur hat er überwiegend koordinierende Aufgaben, sichert den Projektablauf anhand von Meilensteinen ab und dokumentiert alle technischen Fortschritte. Philipp ist das Bindeglied zwischen Erstausrüster und einem internationalem Entwicklerteam. Er sorgt dafür, dass die Kommunikation zwischen den zwei Bereichen reibungslos funktioniert.

Sara forscht für höhere Lebensqualität im Alter...

…bei einer deutschen Forschungseinrichtung im Bereich Medientechnik. Bereits im Studium unterstützte sie verschiedene Forschungsprojekte als studentische Hilfskraft. Nach ihrem Abschluss in Medientechnologie arbeitet sie aktuell an einem Projekt mit, das verschiedene Applikationen als „Gesundheitscoaches“ entwickelt. Sara analysiert im Team die Anforderungen der Nutzer. Die gewonnenen Ergebnisse werden dann bei der Ausarbeitung des Konzeptes berücksichtigt und anschließend getestet. Die Apps sollen später im Haushalt gesundheitsbezogene Dienste geräteübergreifend anbieten, d.h. auf dem Smartphone, Tablet-PC, Fernseher, etc.. Je nach individuellen Bedürfnissen werden den Bewohnern Ernährungstipps, Rezepte, Sportmöglichkeiten und vieles mehr vorgeschlagen. Erinnerungen an die Medikamenteneinnahme und an Arzttermine sind ebenfalls vorgesehen.

Tim entwickelt Online-Spiele...

…und erfüllt sich damit einen Kindheitstraum. Seine Begeisterung für Online-Spiele gab den Ausschlag für das Medientechnologie-Studium, bei dem er dann auch seine Leidenschaft fürs Programmieren entdeckte. In seinem Job als Softwareentwickler bei einem Anbieter von Online-Spielen entwickelt Tim heute Prototypen für neue Spieleideen. Dazu braucht er nicht nur seine Programmierkenntnisse, sondern auch viel Kreativität und Begeisterungsfähigkeit. Um sicherzustellen, dass die Spiele später tatsächlich benutzerfreundlich und intuitiv spielbar sind, unterzieht Tim sie verschiedenen Usability Tests. Der finale Entwurf eines Prototyps wird dann von einem Programmierer-Team umgesetzt, zu dem auch Tim gehört. Abschließend verantwortet er auch die Dokumentation.