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Institut für Physik



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INHALTE

Institutsordnung

Institutsordnung des Instituts für Physik der Technischen Universität Ilmenau

Gemäß § 3 Abs. 1 i. V. m. §§ 33 Abs. 1 Nr. 1, 37 Abs. 2 des Thüringer Hochschulgesetzes vom 21. Dezember 2006 (GVBl. S. 601), zuletzt geändert durch Artikel 16 des Gesetzes vom 21. Dezember 2011 (GVBl. S. 538), sowie § 21 Abs. 3 der Grundordnung der Technischen Universität Ilmenau (Amtsblatt des Thüringer Kultusministeriums vom 30. April 2008, S. 154), erlässt die Technische Universität Ilmenau (nachstehend “Universität” genannt) folgende Institutsordnung des Instituts für Physik (nachstehend „Institut“ genannt) an der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften. Der Senat der Universität hat die Ordnung am 26. Juni 2012 beschlossen. Der Rektor hat die Ordnung am 28. Juni 2012 genehmigt. Sie wurde dem Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur mit Schreiben vom 28. Juni 2012 angezeigt.

Präambel

Präambel

Das Institut wurde bereits 1998 gegründet. Die Mitglieder des Instituts für Physik sind bestrebt, zur Weiterentwicklung der Naturwissenschaften insgesamt und insbesondere zu einer modernen und leistungsfähigen Physik in Lehre und Forschung beizutragen. In diesem Sinne ist es Anliegen dieser Institutsordnung, das wissenschaftliche Leben am Institut für Physik im Interesse der genannten Ziele zu unterstützen und zu fördern.


Die nachfolgend benutzten Bezeichnungen gelten für Frauen und Männer in gleicher Weise.


§ 1 Name, Struktur und Aufgabe des Instituts für Physik

(1) Das Institut führt den Namen „Institut für Physik“ (IfP).

(2) Das Institut dient gemäß § 37 Abs. 1 ThürHG der Wahrnehmung von Aufgaben der Universität im Bereich der Forschung, Lehre und Weiterbildung. Die Inhalte betreffen insbesondere die Gebiete der Physik und eng verwandte Wissenschaftsgebiete.

(3) Das IfP ist zuständig für die Ausbildung der Studierenden in den Studiengängen Technische Physik (BSc/Msc) und nimmt weitere fachgebietsübergreifende Aufgaben in Forschung, Lehre und Weiterbildung wahr. Insbesondere übernimmt es fachübergreifende Lehraufgaben in der physikalischen Grundlagenausbildung im Rahmen der Ingenieurstudiengänge und der Werkstoffwissenschaften und trägt wesentlich bei zu den natur-wissenschaftlich-technischen Bachelor- und Masterstudiengängen der Universität sowie zur physikalischen Ausbildung im Lehramtsbereich. Die Mitglieder des Instituts sind aufgefordert, das interdisziplinäre wissenschaftliche Leben der Universität zu stärken.

(4) Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und des beruflichen Wohlergehens aller Mitglieder ist ein zentrales Anliegen des Instituts.

(5) Die Struktur des Instituts basiert auf den Fachgebieten und Forschergruppen (nach-stehend zusammenfassend „Arbeitsgruppen“ genannt), die sich aufgrund ihrer fachlichen Nähe und Kompetenz zusammengeschlossen haben. Die jeweilige Zusammensetzung des Instituts (s. Anlage) wird in geeigneter Weise bekannt gegeben. Über die Aufnahme weiterer Arbeitsgruppen entscheidet der Institutsrat auf Antrag. Ein Austritt ist jederzeit zum Monatsende möglich.

(6) Die dem Institut zugehörigen Arbeitsgruppen nehmen selbständig und gleichberechtigt in gegenseitiger Absprache ihre fachspezifischen Aufgaben wahr und regeln dienstliche Angelegenheiten von fachgebietsübergreifender Natur einvernehmlich.

(7) Die Organe der akademischen Selbstverwaltung des Instituts sind der Institutsrat und der Direktor. Wenn spezifische Aufgaben und Interessen des Instituts berührt sind, können darüber hinaus Beauftragte für besondere Aufgaben benannt oder Ausschüsse gebildet werden.

§ 2 Mitglieder und Angehörige des IfP

(1) Mitglieder des Instituts sind die Mitglieder und Angehörigen der Universität gemäß § 20 Abs. 1 und 2 ThürHG, soweit sie

- einer Arbeitsgruppe nach § 1 Abs. 5 dieser Ordnung zugeordnet werden können,
- Mitarbeiter des Instituts, aber keiner Arbeitsgruppe nach § 1 Abs. 5 dieser Ordnung zugeordnet oder
- als Studierende in einem Studiengang, für den das Institut nach § 1 Abs. 3 Satz 1 zu ständig ist, immatrikuliert sind.

(2) Die Rechte und Pflichten der Mitglieder des Instituts bestimmen sich nach dem Thü-ringer Hochschulgesetz, insbesondere § 21 ThürHG, und der Grundordnung der Universi-tät in den jeweils geltenden Fassungen.

§ 3 Der Institutsrat

(1) Dem Institutsrat gehören an:

1. die am Institut als Fachgebietsleiter tätigen Mitglieder der Gruppe der Hochschullehrer mit Stimmrecht und die am Institut angesiedelten Forschergruppenleiter und übrigen Professoren mit beratender Stimme

2. vier stimmberechtigte und ein beratender Vertreter der Gruppe der am Institut tätigen akademischen Mitarbeiter

3. zwei stimmberechtigte und zwei beratende Vertreter der Gruppe der Studierenden aus einem Studiengang gemäß § 1 Abs. 3 Satz 1

4. ein Vertreter der Gruppe der am Institut tätigen sonstigen Mitarbeiter mit beratender Stimme

5. ein Vertreter der Fakultätswerkstatt mit beratender Stimme

(2) Steigt oder fällt die Zahl der am Institut tätigen Arbeitsgruppenleiter über bzw. unter acht, dann wird die Zahl der stimmberechtigten Vertreter nach Ziffer 2 in gleichem Maß erhöht oder gesenkt, solange mindestens ein stimmberechtigtes Mitglied verbleibt. Stimmberechtigte Mitglieder werden dabei gegebenenfalls in der Reihenfolge der Stimmenzahl bei ihrer Wahl zu zusätzlichen beratenden Mitgliedern, beratende Mitglieder werden gegebenenfalls in der Reihenfolge der Stimmenzahl bei ihrer Wahl zu stimmbe-rechtigten Mitgliedern. Wird die Aufnahme neuer Vertreter nach den Ziffern 2 bis 5 erforderlich, so werden diese von den jeweiligen Mitgliedern der Gruppen des Instituts nach den Regeln der Wahlordnung der Universität in eigener Verantwortung gewählt.

(3) Stimmberechtigte Mitglieder nach Abs. 1, Ziffer 2 und 3 können ihr Stimmrecht
beratenden Mitgliedern derselben Gruppe übertragen. Die Stimmrechtsübertragung kann pauschal beispielsweise für den Fall entschuldigter Anwesenheit geschehen, muss aber vor einer Abstimmung schriftlich und eindeutig erklärt werden.

(4) Der Institutsrat wählt den Direktor und einen Stellvertreter.

(5) Den Vorsitz im Institutsrat führt der Direktor. Der Institutsrat fasst seine Beschlüsse mit der Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Beschlussfähigkeit liegt bei Anwesenheit der Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder vor. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Direktors.

(6) Der Institutsrat tritt in der Regel während der Vorlesungszeit monatlich zusammen. Er ist außerdem einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder des Rates oder alle Vertreter einer der Gruppen nach den Ziffern 1 bis 3 dies beantragen. Die Sitzungen des Institutsrates sind institutsöffentlich. Bei vertraulich zu behandelnden Angelegenheiten ist die Institutsöffentlichkeit ausgeschlossen.

(7) Die Tagesordnung soll den Institutsratsmitgliedern in der Regel eine Woche vor der Sitzung zugeleitet und durch Aushang der Institutsöffentlichkeit bekannt gemacht werden. Jedes Mitglied des Institutsrates hat das Recht, bis zum Vortag der Bekanntmachung der Tagesordnung Tagesordnungspunkte zu benennen. Über die Sitzungen werden in der Verantwortung des Direktors Feststellungsprotokolle angefertigt.

(8) Der Institutsrat koordiniert die Aufgaben des Instituts in Lehre und Forschung. Er definiert Schwerpunkte der Entwicklung des Instituts und entscheidet über Maßnahmen zur Umsetzung dieser Ziele. Insbesondere hat er folgende Aufgaben:

- Festlegung der strategischen Entwicklung des Instituts in Lehre und Forschung
- Koordination der Lehraufgaben aller Arbeitsgruppen nach § 1 Abs. 5
- Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
- Förderung fachgebietsübergreifender Forschungszusammenarbeit
- Gewährleistung der effektiven Nutzung der Einrichtungen des Instituts durch die
  Mitglieder des Instituts und soweit möglich durch weitere Mitglieder und Angehörige
  der Universität
- Koordination der angemessenen Zuordnung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu
  den Fachgebieten und Professuren nach § 1 Abs. 5
- Koordination der angemessenen Verteilung der Mittel und Räume auf die Fachgebiete
  und Professuren, auf fachübergreifende Aufgabenbereiche und sonstige Bereiche des
  Instituts
- Information und Einbeziehung der Mitglieder des Instituts in die Meinungsbildung und
  Entscheidungsfindung zu wichtigen Institutsangelegenheiten
- Benennung von Beauftragten für besondere Aufgaben sowie Bildung von Ausschüssen
  gemäß § 1 Abs. 7 Satz 2.

(9) Die Amtszeit der in Abs. 1 Nr. 2, 4 und 5 genannten Vertreter im Institutsrat beträgt drei Jahre, der in Abs. 1 Nr. 3 genannten Vertreter ein Jahr. Die Neuwahl dieser Vertreter erfolgt vor Ablauf der Amtszeit des Direktors oder wenn mindestens 75 v. H. aller stimmberechtigten Mitglieder des Institutsrates eine vorzeitige Wahl beschließen. Sie werden von den jeweiligen Mitgliedern der Gruppen des Instituts nach den Regeln der Wahlordnung der Universität in eigener Verantwortung gewählt.

§ 4 Der Direktor und der Stellvertretende Direktor


(1) Der Direktor und der Stellvertreter werden aus der Gruppe der Hochschullehrer gemäß § 3 Abs. 1 Nr. 1 im Institutsrat für eine Amtszeit von drei Jahren in geheimer Wahl gewählt. Eine einmalige Wiederwahl ist möglich. Sie werden auf Vorschlag des Institutsrats vom Rektorat der Universität für drei Jahre bestellt.

(2) Als Direktor ist gewählt, wer die Mehrheit der Stimmen der stimmberechtigten Mitglieder des Institutsrates auf sich vereinigt. Erreicht im ersten Wahlgang kein Kandidat bzw. keine Kandidatin diese Stimmenmehrheit, so ist in einem zweiten oder soweit erforderlich weiteren Wahlgang diejenige Person gewählt, die mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen erhält.

(3) Der Institutsrat wählt einen Stellvertreter des Direktors. Für seine Wahl gilt Abs. 2 entsprechend.

(4) Der Direktor vertritt das Institut gegenüber der Fakultät und der Universität und repräsentiert das Institut nach außen. Er setzt die Beschlüsse des Institutsrates um und führt die Geschäfte des Instituts, die nicht in den Verantwortungsbereich der Fachgebiete fallen. Er ist dem Institutsrat auskunfts- und rechenschaftspflichtig.

(5) Der Direktor kann zur Gewährleistung der Erfüllung der in § 3 Abs. 8 dieser Ordnung genannten Aufgaben Anordnungen gegenüber den Institutsmitgliedern treffen, sofern dem nicht vorrangige dienstrechtliche Regelungen entgegenstehen. Er ist gegenüber den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des Instituts, die keiner Arbeitsgruppe gemäß § 1 Abs. 5 zugeordnet sind, weisungsbefugt.

§ 5 Nutzung der Einrichtungen des IfP

§ 5 Nutzung der Einrichtungen des Instituts


Die Einrichtungen des Instituts stehen seinen Mitgliedern im Rahmen ihrer Dienstaufgaben bzw. ihres Studiums nach Abstimmung mit der jeweiligen zuständigen Fachgebietsleitung zur Verfügung. Mitglieder des Instituts mit dem Status eines Universitätsangehörigen und andere Mitglieder und Angehörige der Universität können die Einrichtungen des Instituts in Abstimmung mit der jeweiligen zuständigen Fachgebietsleitung ebenfalls nutzen.

§ 6 Inkrafttreten der Institutsordnung

§ 6 Inkrafttreten/Außerkrafttreten


Diese Institutsordnung tritt am Tag nach ihrer Bekanntmachung im Verkündungsblatt der Universität in Kraft. Gleichzeitig tritt die Institutsordnung vom 26. Januar 1998 außer Kraft.


Ilmenau, 28. Juni 2012


gez. Univ.-Prof. Dr. rer. nat. habil.
Dr. h. c. Prof. h. c. mult. Peter Scharff
Rektor

Anlage gemäß § 1 Abs. 5 Satz 2

Übersicht der Fachgebiete und Forschergruppen des Instituts für Physik

Fachgebiete

 1.     Experimentalphysik I

2.     Experimentalphysik II

3.     Technische Physik I

4.     Technische Physik II / Polymerphysik

5.     Theoretische Physik I

6.     Theoretische Physik II / Computational Physics

7.     Photovoltaik

8.     3D-Nanostrukturierung

Forschergruppen

9.     Forschergruppe Oberflächenphysik funktioneller Nanostrukturen