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Dr. Heike Schorcht

Qualitätsmanagementbeauftragte des Rektorates

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INHALTE

Qualitätsverständnis

Qualität wird definiert als „Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale Anforderungen erfüllt“ (vgl. EN ISO 9000:2005), d. h. sie beschreibt, in welchem Maße eine Leistung und die eingeschlossenen Eigenschaften bestehenden Anforderungen entsprechen.

Das Qualitätsmanagement ist eine autonome Aufgabe der TU Ilmenau, die der universitären Tätigkeit dient und sich auf alle Tätigkeitsfelder der Universität bezieht. Es umfasst die Festlegung, kontinuierliche Weiterentwicklung und Kontrolle der Einhaltung von qualitätsrelevanten Prozessen einschließlich der Defi-nition von Verantwortlichkeiten und von Qualitätszielen.

Darüber hinaus beinhaltet es Maßnahmen zur Qualitätssicherung, mit denen die Qualität der universitären Tätigkeiten geprüft und bewertet wird und Handlungsbedarfe identifiziert werden.

Das Qualitätsmanagement unterstützt die Selbststeuerung der Universität, die Schaffung einer universitätsweiten Qualitätskultur und die Erreichung der strategischen Ziele.

Qualitätsregelkreis

Das QMS der TU Ilmenau basiert auf dem prozessorientierten Ansatz. Jeder Prozess stellt demnach einen Qualitätsregelkreis mit klarer Festlegung von Verantwortlichkeiten dar.

Der zentrale Qualitätsregelkreis wird, dem Subsidiaritätsprinzip folgend, durch dezentrale Qualitätsregelkreise untersetzt. In diesen Regelkreisen müssen die Prozessverantwortlichen im Bedarfsfall durch Steuerungsmaßnahmen eingreifen.

Ausgangspunkt des zentralen Qualitätsregelkreises der TU Ilmenau sind die Anforderungen der unterschiedlichen Zielgruppen (Studieninteressierte, Forschungspartner, Industrie, Wirtschaft und Politik), die sich aus einer Vielzahl an Informationsquellen an die TU Ilmenau und die dort ablaufenden Prozesse ergeben.

In Abhängigkeit davon, in welcher Qualität die Universität diese Anforderungen in den ablaufenden Prozessen erfüllt, gestaltet sich die Zufriedenheit der Zielgruppen (Absolventen, Forschungspartner, Industrie und Wirtschaft).

Jeder Regelkreis besteht aus den Teilschritten Durchführen - Messen – Bewerten – Steuern und soll zur Erfüllung des Prozessziels führen und darüber hinaus dazu beitragen, die für die Struktureinheit definierten Qualitätsziele zu erreichen.

Für jeden Prozess gibt es einen Prozessverantwortlichen, der die reibungslose Prozessdurchführung, -messung, -bewertung und -steuerung zur Erfüllung des Prozessziels absichert. Er trägt zudem die Verantwortung für die Definition, regelmäßige Weiterentwicklung und Dokumentation der Qualitätsziele, auf deren Grundlage regelmäßig die Prozessbewertung erfolgt.

Die für den Prozess definierten Qualitätsziele sind durch konkrete und bewertbare Qulitätskriterien untersetzt.

Die vier Teilschritte des dezentralen Regelkreises sind:

  1. Durchführen: Die Prozessdurchführung beinhaltet die eigentlichen Tätigkeiten und Vorgänge im Rahmen des Prozesses, die durch die Steuerungsmaßnahmen/Steuerungsinstrumente beeinflussbar sind. Sie erfolgt entsprechend einer zuvor definierten Prozessbeschreibung.
  2. Messen: Im Rahmen der Prozessmessung erfolgt die Feststellung des Istzustandes der Qualitätskriterien.
  3. Bewerten: Die Bewertung umfasst einen Abgleich des Istzustandes mit den festgelegten Sollwerten der Qualitätskriterien. Durch die Gegenüberstellung wird festgestellt, ob und in welchem Maße Abweichungen auftreten.
  4. Steuern: Bei ungünstigen Abweichungen des Istzustandes von den Zielvorgaben werden Steuerungsmaßnahmen eingeleitet, um das Prozessziel zu erreichen. Abhängig vom Ausmaß der Abweichung greift der Prozessverantwortliche eigenverantwortlich steuernd ein oder es erfolgt eine Steuerung durch andere, i. d. R. übergeordnete Prozesse.