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Studium generale



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Ansprechpartner

Dr. phil. Dipl.-Ing.
Andreas Vogel

 

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INHALTE

Lehrveranstaltungen Wintersemester 2017/18

In der unten stehenden Auflistung finden Sie das Lehrangebot im Rahmen des Studium generale für das Wintersemester 2017/18, unterteilt in wöchentliche bzw. Blockveranstaltungen und Online-Veranstaltungen.

Wöchentliche Veranstaltungen

150 Jahre Kapital - Fortsetzung

Organisatorisches

Konkret
DozentTagUhrzeitRaumerster Terminletzter Termin
Prof. Dr. Achim IlchmannMittwoch16:45-18:15C 110

18.10.2017

31.01.2018

Allgemein
Art der VeranstaltungSWSAbschlussPLLP
Seminar2ScheinHausarbeit2


Inhaltliches

Vor 150 Jahren ist der erste Band des Kapitals von Karl Marx erschienen. Das Kapital ist ein wichtiger Beitrag zum Verständnis der Strukturen und Dynamiken des Kapitalismus. Allerdings ist das Kapital von Marx kein abgeschlossenes, perfektes oder zeitloses Werk – insofern sollen auch die Probleme und offenen Fragen des Kapitals Gegenstand einer kritischen Untersuchung werden. Karl Marx beansprucht, die  Bewegungsgesetze des Kapitals systematisch darzustellen, um die Funktionsweise der bürgerlichen Gesellschaft zu verstehen. Die Folgen des Kapitalismus werden nicht mehr als unwesentliche Phänomene verstanden, denen durch geschickte, konstruktive Einfälle und deren Umsetzung  beizukommen wäre, sondern als notwendige Erscheinung des Kapitalismus. Bei dem Studium des Textes sollen insbesondere die Bezüge zu der Hegelschen Philosophie aufgezeigt werden.

Die Veranstaltung ist eine Fortsetzungsveranstaltung aus dem Sommersemester. Interessierte Studenten mit Vorkenntnissen in Kapital I, 1. Buch, 1. Kapitel "Die Ware" sind willkommen.

 

 

Effektiv und erfolgreich studieren (1. Kurs)

Organisatorisches

Konkret
DozentTagUhrzeitRaumBeginnEnde
PD Dr.-Ing. habil. Roland SüßeDienstag15:00-16:30HU 20117.10.201730.01.2018

Allgemein
Art der VeranstaltungSWSAbschlussPLLP
Seminar2ScheinKlausur2

Beschreibung

Das effektive Vorgehen in Vorlesung, Übung, Seminar; Aufbau und Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten sowie Führungsfunktion und Lösung wissenschaftlicher Aufgaben sollen vermittelt werden.

Inhaltliches

1. Einführung in die Lehrveranstaltung

Begründung, Motivation, Zielorientierung, Lernziele, Studium und spätere Tätigkeiten.

2. Vorlesung, Übung und Seminar

Die Vorlesungsmitschrift - Selbststudium, Entnahme von Kenntnissen und Wissen aus öffentlich zugänglichen Informationsquellen. Wissensaneignung, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Nacharbeit, Wiederholungen und Erstellung von Fragen. Mitarbeit in Übungen und Seminaren; Vorbereitung auf Prüfungen.

3. Der Netzplan als deterministisches Modell

Balkendiagramm, kritischer Weg im Netzplan und seine Bedeutung Netzplan wissenschaftlicher Vorhaben, Aufgabenunterteilung, Bewerbung, Vorgehen, Inhalt und Form, Bestandteil eines Zeugnisses, Zeugniscode, Zeugnissprache.

4. Der Netzplan als stochastisches Modell

Vorteile einer Mehrpunktschätzung, kritischer Weg, interdisziplinäre Ausdehnung,  Erarbeitung von Netzplänen für wissenschaftliche Aufgabenstellungen,  Unfallquellen in Labors, Betrieben und auf Baustellen.

5. Strategische Modelle

Entscheidung unter Ungewissheit, Klassifikation der Modelle, Zwei-Personen-Nullsummenspiele, Bewertung und Bewertungsmatrix, Konstruktion und Auswertung von Matrizen, Konstruktion von Sattelpunkten, Unfälle, Havarien, Katastrophen: Verhalten, Führung von Menschengruppen, Bekämpfung,  … Anforderung von Hilfsmitteln, Sicherung beweglicher Gegenstände.

6. Akademische Grade

Studienjahresarbeit, Diplomarbeit, Promotion,  Bezeichnung, Bedeutung und Erwerb akademischer Grade, Anforderungen an eine Diplomarbeit und an eine Promotion Rolle und Bedeutung der Nachwuchswissenschaftler, Förderung, Erfahrungen außerhalb des Hochschulbereiches, Äquivalenztabelle wissenschaftlicher Grade, ihre Herausbildung, Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten, Umgang und Bewältigung von Stresssituationen.

 
7. Aufbau und Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten

Was wird für wen geschrieben? Arten wissenschaftlicher Berichte, Relation von Gliederung, Inhalt und Form, Arten der Darstellung wissenschaftlicher Inhalte; Nutz- und  Wirkinformation, Verlust und Ballastinformation, Beispiele zu deren Bestimmung, Gliederung eines Forschungsberichtes, Treffen von Entscheidungen und Minimierung des Berichtsumfanges.

8. Führungsfunktion und Lösung wissenschaftlicher Aufgaben

Leitung, Vermittlung, Überwachung, Initiativfunktion und Ergebniskontrolle

Aufgaben eines Wissenschaftlers und Angaben zur Produktivität wissenschaftsorganisatorischer Aufgaben, Absicherung wissenschaftlicher Ergebnisse, wissenschaftliche Publikationen und Patente

9. Zur Wissenschaftskonzeption

Merkmale einer Wissenschaftskonzeption, Gliederungsvorschlag zur Anfertigung einer Wissenschaftskonzeption, Wissenschaftskonzeption und Methodik der Einzelwissenschaft

Effektiv und erfolgreich studieren (2. Kurs)

Organisatorisches

Konkret
DozentTagUhrzeitRaumBeginnEnde
PD Dr.-Ing. habil. Roland SüßeDienstag17:00-18:30HU 20117.10.201730.01.2018

Allgemein
Art der VeranstaltungSWSAbschlussPLLP
Seminar2ScheinKlausur2

Beschreibung

Das effektive Vorgehen in Vorlesung, Übung, Seminar; Aufbau und Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten sowie Führungsfunktion und Lösung wissenschaftlicher Aufgaben sollen vermittelt werden.

Inhaltliches

1. Einführung in die Lehrveranstaltung

Begründung, Motivation, Zielorientierung, Lernziele, Studium und spätere Tätigkeiten.

2. Vorlesung, Übung und Seminar

Die Vorlesungsmitschrift - Selbststudium, Entnahme von Kenntnissen und Wissen aus öffentlich zugänglichen Informationsquellen. Wissensaneignung, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Nacharbeit, Wiederholungen und Erstellung von Fragen. Mitarbeit in Übungen und Seminaren; Vorbereitung auf Prüfungen.

3. Der Netzplan als deterministisches Modell

Entscheidung unter Gewissheit. Der kritische Weg durch den Netzplan, seine Bedeutung und seine Bestimmung. Netzplan wissenschaftlicher Vorhaben, Aufgabenunterteilung und Beispiele. Bewerbung als Netzplanmodell -Vorgehen, Inhalt und Form. Bestandteil eines Zeugnisses, Zeugniscode, Zeugnissprache.

4. Strategische Modelle

Entscheidung unter Ungewissheit, Klassifikation der Modelle, Zwei-Personen-Nullsummenspiele. Beispiele. Bewertung und Bewertungsmatrix, Konstruktion von Sattelpunkten, Berechnung eines Beispiels.

5. Akademische Grade

Bezeichnung, Bedeutung und Erwerb akademischer Grade. Visitenkarte. Anforderungen an Bachelor, Master of Sciences und die Promotion. Wahl des Themas und möglicher Gutachter. Rolle und Bedeutung der Nachwuchswissenschaftler, Förderungsmöglichkeiten, Erfahrungen außerhalb des Hochschulbereiches, insbesondere im Ausland. Äquivalenztabelle wissenschaftlicher Grade, ihre Herausbildung. Umgang und Bewältigung von Stresssituationen.

6. Aufbau und Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten

Arten wissenschaftlicher Arbeiten. Verhältnis von Inhalt und Form, Ziel und Wege zur Erlangung akademischer Grade. Schriftliche Abfassung und Darstellungsformen wissenschaftlicher Inhalte. Nutz- und Wirkinformation, Verlust- und Ballastinformationen. Gliederung von Forschungsberichten. Minimierung des Berichtsumfanges. Wahl der Gutachter.

7. Präsentation wissenschaftlicher Arbeiten

Medien und Hilfsmittel. Überzeugungsfähigkeit des frei gesprochenen Wortes. Der Vortrag und seine Vorbereitung. Inhalt und Form – Auswahl der Schwerpunkte. Eingehen auf die zu erwartenden Zuhörer und notwendige Werbung in eigener Sache. Vortragsbeispiele einschließlich der Relation „Fragen und Antworten“.

8. Führungsfunktion und Leitungsaufgaben

Leitung, Vermittlung, Überwachung, Initiativfunktion und Ergebniskontrolle. Aufgaben eines Wissenschaftlers, Angaben zur Produktivität, wissenschaftsorganisatorischer Aufgaben. Absicherung wissenschaftlicher Ergebnisse gegen geistigen Diebstahl; eigene wissenschaftliche Publikationen und Patente.

9. Zur Wissenschaftskonzeption

Merkmale einer Wissenschaftskonzeption, Gliederungsvorschlag zur Anfertigung einer Wissenschaftskonzeption – Folgerungen. Ausblick.

Geschichte der Informatik

Organisatorisches

Konkret

DozentTagUhrzeitRaumBeginnEnde
Dr.-Ing. Christine KrauseMittwoch17:00 - 18:30H 151818.10.201731.01.2018

Allgemein
Art der VeranstaltungSWSAbschlussPLLP
Seminar2ScheinKlausur2

 

Beschreibung

Das Ziel der Vorlesung besteht darin, den Ursprüngen, Entwicklungen und Personen auf dem Weg von der Entstehung einfacher Rechenhilfsmittel bis zur Herausbildung der jungen Wissenschaft Informatik nachzugehen.

Inhaltliches

"Der heutige Tag ist ein Resultat des gestrigen.
Was dieser gewollt hat, müssen wir erforschen,
wenn wir zu wissen wünschen, was jener will."

Heinrich Heine

Das Ziel der Vorlesung besteht darin, den Ursprüngen, Entwicklungen und Personen auf dem Weg von der Entstehung einfacher Rechenhilfsmittel bis zur Herausbildung der jungen Wissenschaft Informatik nachzugehen.

  • Informatik – Ursprung, wissenschaftliche Heimat, Begriff, Gegenstand, Geburtsstunde
  • Von der Entwicklung des Zählens, der Entstehung von Zahlzeichen und Zahlensystemen und dem Triumph des indisch-arabischen Zahlensystems
  • Von den „Abakisten“ zu den „Algoristen“
  • Die Wegbereiter der zahnradgetriebenen Rechenmaschinen 
  • Vom mechanischen Webstuhl zur amerikanischen Volkszählung – eine kurze Geschichte der Automaten
  • Charles Babbage, Erfinder und geistiger Urheber der programmgesteuerten Rechenmaschine und Ada Augusta, die erste Programmiererin der Welt
  • Konrad Zuse, der Schöpfer der ersten vollautomatischen, programmgesteuerten und frei programmierten, in binärer Gleitpunktrechnung arbeitenden Rechenanlage der Welt
  • Die Rechentechnik in den USA und Europa nach dem 2. Weltkrieg
  • Alan Turing, die Turingmaschine und die Entschlüsselung der Enigma
  • Die Analogrechentechnik
  • Vom Transistor zum Mikrocomputer
  • Die Informatik in den letzten 50 bis 60 Jahren
  • Joseph Weizenbaum und die Verantwortung des Informatikers