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Prof. Dr. Erich Runge

Fachgebietsleiter

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INHALTE

MIES

Die metastabileninduzierte Elektronen-Spektroskopie (MIES) erlaubt eine extrem oberflächensensitive elektronische Charakterisierung von flüssigen und festen Oberflächen mittels der Abregung metastabiler Edelgasatome. Wir haben einen quantenchemischen Zugang zur ab initio Berechnung von MIES-Spektren entwickelt, der über vorhergehende Ansätze, z.B. von Kantorovich et al. [1] hinausgeht. Im Gegensatz zu diesen die  Anisotropy of the MIES-Spektren nicht nur in Bezug auf die Einfallsrichtung der metastabilen Heliumatome sondern auch der Richtung der Elektrondetektion wiedergibt. Da wir beides in unserer Simulation vorgeben können, sind wir in der Lage MIES-Spektren für beliebige experimentelle Setups zu rekonstruieren.

Vorerst beschränkt sich unsere Methode auf die Berechnung von MIES-Spektren von auf festen Oberflächen physiosorbierten Molekülen, bei denen die direkte Augerabregung (AD-Prozess) überwiegt. Wir wollen aber die Methode in enger Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Technische Physik 1 (Prof. Krischok ) weiterentwickeln.

[1] L.N. Kantorovich, A.L. Shluger, P.V. Sushko, A.M. Stoneham, "The prediction of metastable impact electronic spectra (MIES): perfect and defective MgO(001) surfaces by state-of-the-art methods," Surface Science 444, 31 (2000).

 

 

 

Wenn Sie Fragen oder Interesse an einer Bachelor-, Master-, bzw. Promotionsarbeit aus diesem Gebiet haben, wenden Sie sich bitte an Dr. Wichard J. D. Beenken.