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Chronik

Erfolgreiche Projektevaluation nach vier Jahren GRIAT

Evaluationskommission: Prof. Dr. Söffker , Dr. Pätzold, Prof. Dr. Lüttgen

Nach drei Jahren Laufzeit wurde das Projekt 2017 durch eine vom DAAD eingesetzte unabhängige Gutachterkommission evaluiert. Dazu gab es am 2. März  eine Ortsbegehung in Ilmenau und im Zeitraum vom 4.-7. März eine Ortsbegehung in Kasan. Neben dem Studium aller relevanter Unterlagen (Berichte, Verträge, Finanzierungspläne) wurden Interviews geführt mit Studierenden, Lehrenden, der Projektleitung und administrativem Personal.

Das Ergebnis der Evaluation war erfreulicherweise überwiegend sehr positiv. Die Kommission kommt in ihrem Bericht zu dem Schluss, dass es sich bei dem Projekt GRIAT um ein erfolgreiches, wichtiges und unverwechselbares Projekt bi-nationalen Charakters handelt, das Dimensionen internationaler Wissenschaftskooperation, Bildungszusammenarbeit und kulturellen Austausches untrennbar mit einschließt und damit einen Beitrag zur Internationalisierung deutscher Hochschulen leiste. Bemerkenswert findet die Kommission die Tatsache, dass dieses TNB-Projekt nicht in einem sogenannten Entwicklungsland oder Schwellenland verortet ist sondern in einem Industrieland, das ein Zentrum technologischer Forschung und Entwicklung ist. Dadurch sei in höherem Maße als in vielen anderen Projekten die Anschlussfähigkeit an das deutsche Wissenschaftssystem gewährleistet.

Die Kommission zeigt sich beeindruckt, wie schnell ein weitgehend funktionierender Lehrbetrieb am GRIAT aufgebaut wurde und lobt die Studiengangsstruktur sowie das forschungsnahe, anwendungsbezogene internationale Ausbildungsprofil, das sich am Bedarf der lokalen Industrie orientiere. Darüber hinaus beurteilen die Gutachter die Steuerung und Strategiefähigkeit des Projekts als sehr hoch und loben die klaren Organisationsstrukturen sowie die Professionalität der Hochschulleitungen und der im konkreten Management verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die positive Resonanz von allen am Projekt beteiligten Personen – Studierenden, Wissenschaftlern und Administration zeige, dass die Strukturen stimmen und die Abläufe im Wesentlichen reibungslos funktionieren.

 Vor diesem Hintergrund zeigt sich die Kommission „von dem Projekt und der zugrundeliegenden Strategie sowie seiner überaus raschen Installierung nachhaltig beeindruckt.“ Die Gutachter sehen den Projektkontext als günstig und den Start des Projekts als gelungen an und verweisen auf das Potential von Wissenschaftsbeziehungen gerade in unruhigen politischen Großkontexten.