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INHALTE

INFO 17 - Open-Access-Publikationsfonds

Ziele

Open Access logo

Für die Veröffentlichung von Forschungsbeiträgen sind Open-Access-Zeitschriften eine zunehmend genutzte Alternative zur Publikation in klassisch über Lizenzgebühren finanzierten Fachzeitschriften. Ein wesentlicher Vorteil wird dabei in der unmittelbar gegebenen freien Verfügbarkeit ohne finanzielle, rechtliche oder andere Zugangshürden gesehen.

Die TU Ilmenau unterstützt es daher ausdrücklich, wissenschaftliche Arbeiten auf dem Open-Access-Weg zu veröffentlichen, und der Senat hat eine entsprechende „Erklärung der Technischen Universität Ilmenau über den freien Zugang zu wissenschaftlichen Forschungsergebnissen“ im Jahr 2014 verabschiedet.

Wissenschaftlich Publizierende sehen sich allerdings vor das Problem gestellt, dass nach dem Open-Access-Modell arbeitende Zeitschriften häufig für jeden zur Veröffentlichung angenommenen Artikel Publikationsgebühren („Article Processing Charge“) erheben, die von den Autoren zu entrichten sind.

Um die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der TU Ilmenau an dieser Stelle finanziell wie administrativ zu entlasten, ist auf Initiative der Universitätsbibliothek ein Publikationsfonds eingerichtet worden.
Aus diesem Fonds können Gebühren übernommen werden, die für die Veröffentlichung in Open-Access-Zeitschriften anfallen.

Open-Access Dreieck

Was kann gefördert werden?

Um aus dem Open-Access-Publikationsfonds gefördert werden zu können, müssen Veröffentlichungen be-stimmte Voraussetzungen erfüllen:

  • Ein Angehöriger der TU Ilmenau ist entweder „sub-mitting author“ oder „corresponding author“ der Veröffentlichung.
  • Die Zeitschrift, in der die Publikation erscheint, macht alle Beiträge unmittelbar mit Erscheinen ent-geltfrei und ohne technische oder rechtliche Hürden online zugänglich. Gebühren für die Open-Access-Freischaltung einzelner Artikel im Umfeld prinzipiell lizenzpflichtiger Zeitschriften („hybride“ Finanzier-ungsmodelle wie z. B. „Springer Open Choice“) sind grundsätzlich nicht förderfähig.
  • Der Artikel wurde von einer Open-Access-Zeitschrift angenommen, die strenge Verfahren der Qualitäts-sicherung anwendet, üblicherweise durch ein aner-kanntes Review-Verfahren.
  • Die Publikationsgebühr liegt nicht über 2.000 € inkl. Steuern.
  • Keinem der an der Publikation Beteiligten stehen aus anderen Quellen bereits Open-Access-Publikations-mittel für die jeweilige Veröffentlichung zur Verfüg-ung (etwa aus Projektfördermitteln).

Für einen Überblick über geeignete Open-Access-Zeitschriften eignet sich sehr gut das „Directory of Open Access Journals“.

Ablauf der Förderung

Sobald für einen bei einer Open-Access-Zeitschrift eingereichten Artikel die schriftliche Benachrichtigung über die Annahme zur Publikation vorliegt, kann die Übernahme der fälligen Publikationsgebühren beantragt werden. Dazu steht ein Online-Formular zur Verfügung:

https://www.tu-ilmenau.de/?id=39084

Alternativ kann der Antrag auch formlos per E-Mail an openaccess.ub@tu-ilmenau.de gestellt werden. Benötigt werden dann, soweit möglich, die folgenden Informationen: Titel der Zeitschrift, Titel des Aufsatzes, Funktion des Beantragenden in Bezug auf die Publikation (submitting oder corresponding author), Erscheinungstermin des Aufsatzes, Höhe der Publikationsgebühr und gegebenenfalls Informationen zur Drittmittelförderung des zugehörigen Forschungsprojekts.

Der Open-Access-Beauftragte der TU Ilmenau informiert danach zeitnah, ob die Publikationsgebühren durch den Fonds übernommen werden können.

Der Open-Access-Beauftrage steht darüber hinaus für alle Fragen im Zusammenhang mit dem Open-Access-Publizieren zur Verfügung – etwa auch für rechtliche Fragen. Auch im Vorfeld einer Publikation kann sich die Kontaktaufnahme lohnen, um z. B. abzuklären, ob eine bestimmte Zeitschrift die Förderkriterien erfüllt.

Kontakt

Dr. Peter Blume

Tel.: +49 3677 69-4776
E-Mail: openaccess.ub@tu-ilmenau.de
Büro: Leibnizbau, Raum 4420