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INHALTE

Abschlussarbeiten

An dieser Stelle finden Sie Informationen zu Bachelor- und Masterarbeiten. Mit den Abschlussarbeiten sollen die Studierenden eine eigenständige wissenschaftliche Leistung erbringen.

Über die Betreuung einer Bachelor- oder Masterarbeit wird in Abhängigkeit von der Betreuungskapazität und der studentischen Nachfrage entschieden. Sollten Sie Interesse an der Betreuung Ihrer Abschlussarbeit durch das Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation haben, dann bewerben Sie sich bitte mit folgenden Informationen per Mail an marcel.maurer@tu-ilmenau.de.

  • Name
  • Studiengang
  • Bisherige Noten am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation
  • Falls vorhanden: Proseminar- und/oder Hauptseminarnote (inkl. Nennung des Fachgebietes der TU Ilmenau)
  • Falls vorhanden: Note der Bachelorarbeit (inkl. Nennung des Fachgebietes der TU Ilmenau bzw. Nennung der externen Hochschule und des dortigen Fachgebietes/Lehrstuhls)
  • Gewünschter Starttermin der Abschlussarbeit

Bachelorarbeiten

Bachelorarbeiten

Voraussetzungen für die Erstellung einer Bachelorarbeit

Voraussetzungen für die Erstellung einer Bachelorarbeit

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeiten sollen die Studierenden zeigen, dass sie innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums eine Aufgabe selbstständig und unter Verwendung wissenschaftlicher Methoden lösen sowie die Ergebnisse klar und verständlich darstellen können. Bachelorarbeiten sind zulassungspflichtige Prüfungsleistungen. Die Regelungen zu Bearbeitungszeiträumen und Anmeldevoraussetzungen sind den Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge zu entnehmen.

In Abgrenzung zu Diplom- und Masterarbeiten ist bei einer Bachelorarbeit nicht zwangsläufig eine theoretische oder methodische Innovation gefordert, sondern vielmehr die korrekte und solide Rezeption und Einordnung der relevanten Literatur, die Formulierung einer daraus folgenden Fragestellung sowie ggf. die korrekte Umsetzung des empirischen Teils. Bei empirischen Arbeiten empfiehlt es sich aufgrund des beschränkten Seitenumfangs, an theoretische oder empirische Vorarbeiten anzuknüpfen, die in anderen Lehrveranstaltungen erbracht wurden.

Beachten Sie bitte die Bestimmungen des Prüfungsamtes. Die nachfolgenden Regelungen setzen in keiner Weise die geltenden Prüfungsordnungen außer Kraft.

Bewerbung für einen Betreuungsplatz

Bewerbung für einen Betreuungsplatz

Die Betreuung von Abschlussarbeiten durch das Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation erfolgt in individueller Absprache mit den Studierenden. 

Sollten Sie Interesse an der Betreuung Ihrer Abschlussarbeit durch das Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation haben, dann bewerben Sie sich bitte mit folgenden Informationen per Mail an marcel.maurer@tu-ilmenau.de.

  • Name
  • Studiengang
  • Vornoten am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation
  • Falls vorhanden: Proseminar- und/oder Hauptseminarnote (inkl. Nennung des Fachgebietes der TU Ilmenau)
  • Falls vorhanden: Note der Bachelorarbeit (inkl. Nennung des Fachgebietes der TU Ilmenau bzw. Nennung der externen Hochschule und des dortigen Fachgebietes/Lehrstuhls)
  • Gewünschter Starttermin der Abschlussarbeit

Bitte bewerben Sie sich nur dann, wenn die formalen Voraussetzungen für eine Bachelorarbeit erfüllt sind und Sie sich ernsthaft mit dem Gedanken tragen, im Fachgebiet Unternehmensführung und Organisation Ihre Abschlussarbeit zu schreiben.

Nach Prüfung Ihrer Bewerbung setzen wir uns in der Regel innerhalb einer Woche mit Ihnen zur weiteren Absprache in Verbindung.

Melden Sie sich bitte nur dann an, wenn die formalen Voraussetzungen für eine Bachelorarbeit erfüllt sind und Sie sich ernsthaft mit dem Gedanken tragen, im Fachgebiet Unternehmensführung und Organisation Ihre Abschlussarbeit zu schreiben. Sollten Sie sich nach der Anmeldung dennoch entschließen, in einem anderen Bereich zu schreiben, seien Sie bitte Ihren Kommilitonen gegenüber so fair und melden sich bei einem Mitarbeiter des Fachgebietes wieder ab.

Das Fachgebiet behält sich vor, in Einzelfällen mit besonderen Umständen von den fachgebietsinternen Vergaberegelungen abzuweichen und eine Betreuung unter der Erteilung weiterer Auflagen zu prüfen.

Es gibt kein Anrecht auf eine Betreuung der Bachelorarbeit durch unser Fachgebiet, auch nicht durch Wartezeit. Unserem Fachgebiet steht es gemäß dem Gleichbehandlungsprinzip nicht zu, über eventuelle Härtefallanträge zu entscheiden. Sollten Sie der Meinung sein, dass in Ihrem Fall ein Härtefall vorliegt, so wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt. Diesbezüglich besteht die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag zentral beim Prüfungsausschuss zu stellen.

Wahl des Themas

Wahl des Themas

Aus dem Ziel von Abschlussarbeiten ergibt sich, dass die Fragestellung in der Regel Anwendungsrelevanz haben sollte. Es ist aber grundsätzlich auch möglich, eine eher grundlagenorientierte oder methodenorientierte Frage zum Ausgangspunkt zu nehmen und sie auf der Basis wissenschaftlicher Theorien und Methoden zu beantworten.

Die genaue Erarbeitung der Themenstellung findet in Absprache mit dem jeweiligen Betreuer statt, den Sie nach der Betreuungszusage durch das Fachgebiet zugeteilt bekommen. Bei Bedarf kann dieser Ihnen auch Vorschläge für offene Themenstellungen unterbreiten.

Selbstverständlich können aber auch von den Studierenden selbst eigene Vorschläge erarbeitet werden, die dann mit dem Betreuer diskutiert werden können. Dabei ist darauf zu achten, dass die vorgeschlagenen Themen zu den Forschungsgebieten des Fachgebiets Unternehmensführung und Organisation passen. Hierfür werfen Sie bitte auch einen Blick auf die Forschungsinteressen unserer Mitarbeiter.

Beachten Sie bitte, dass bei eigenen Themenvorschlägen grundsätzlich ein Exposé anzufertigen ist, anhand dessen über Annahme oder Ablehnung des eigenen Themenvorschlages entschieden wird.
An dieser Stelle finden Sie ein Beispielexposé, welches zur Orientierung dienen kann.

Gruppenarbeiten sind grundsätzlich nicht möglich.

Eine Übersicht über die bisher am Fachgebiet betreuteten Abschlussarbeiten können Sie in der Hochschulbibliographie Ilmedia einsehen: Liste der abgeschlossenen Arbeiten

Kooperationsarbeiten in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner

Kooperationsarbeiten in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner

Grundsätzlich ist die Erstellung von Bachelorarbeiten in Kooperation mit einem Unternehmen aus der Praxis möglich. Hierzu ist jedoch vom Interessenten ein geeignetes schriftliches Exposé vorzulegen. Zum Exposé gehört ein kurzer Abriss zum Forschungsstand bzw. der Problemstellung der Arbeit, zur Forschungsfrage bzw. dem Ziel der Arbeit und zum geplanten methodischen Vorgehen. Hinzu kommen eine erste Gliederung, eine Literaturliste und ein Arbeits- bzw. Zeitplan. Zusätzlich können die Motivation und die spezifische Eignung des Studierenden (z.B. Leistungsnachweise, Erfahrungen aus Praktika) zur Bearbeitung der jeweiligen Fragestellung dargestellt werden. Das Exposé sollte einen Umfang von drei bis fünf Seiten haben.

Anhand des Exposés wird über eine Annahme oder Ablehnung der Betreuung einer Praxisarbeit entschieden. Auswahlkriterien sind zum einen das Thema der Arbeit, das zu einem Forschungsschwerpunkt des Fachgebiets passen muss, und zum anderen die Qualität des Exposés.

An dieser Stelle finden Sie ein Beispielexposé, welches zur Orientierung dienen kann.

Für Praxisarbeiten gelten darüber hinaus die gleichen Voraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten wie für Bachelorarbeiten ohne Praxispartner.

Ablaufplan für Bachelorarbeiten

Ablaufplan für Bachelorarbeiten

0. Prüfung (durch die Studierenden), ob alle formalen Voraussetzungen für eine Bachelorarbeit erfüllt sind. Sollten diese nicht erfüllt sein, ist keine Betreuung durch das Fachgebiet möglich.

1. Anmeldung als Interessent für eine Bachelorarbeit am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation.

2. Abgleich von Betreuungskapazität und Nachfrage und Versendung von Zu- und Absagen durch das Fachgebiet. 

3. Vorgespräch: Wahl eines Themas für die Bachelorarbeit, Einigung über groben Zeitrahmen und weitere Betreuer bzw. Gutachter.

4. Anmeldung der Bachelorarbeit: Offizielle Anmeldung der Bachelorarbeit beim Prüfungsamt.

5. Erstellung der Bachelorarbeit: Arbeitsschritte gemäß Zeitplan, fachliche Beratung durch die Betreuer je nach Bedarf.

6. Abgabe der Arbeit: Einreichung von drei gedruckten Exemplaren der Arbeit im Prüfungsamt, Einreichung einer elektronischen Fassung (mit allen Anhängen, Instrumenten, Datensätzen, Materialien etc.) bei den Betreuern.

7. Begutachtung: Bewertung der Bachelorarbeit durch die Gutachter. 

Anmeldung der Arbeit im Prüfungsamt

Anmeldung der Arbeit im Prüfungsamt

Zu Beginn der Bearbeitungszeit ist gemäß den Prüfungsordnungen die offizielle Anmeldung der Bachelorarbeit beim Prüfungsamt eigenständig durch den Studenten vorzunehmen. Ein entsprechendes Anmeldeformular wird durch das Prüfungsamt bereitgestellt.

Fachliche Beratung durch die Betreuer

Fachliche Beratung durch die Betreuer

Die Betreuung und die Begutachtung der Abschlussarbeiten erfolgen durch zwei Gutachter.

Fachgespräche mit den Betreuern werden zu folgenden Phasen im Bearbeitungsprozess empfohlen: 

  • Vorgespräch
    Wahl und Eingrenzung eines Themas, Verständigung über Zeitplan und Arbeitspakete.
  • Erarbeitung des Theorieteils
    Besprechung der von den Studierenden selbstständig verfassten Grobgliederung der Qualifikationsarbeit.
  • Erarbeitung der Forschungsmethodik
    Beratung bei der Erstellung des Forschungsdesigns.
  • Auswertung der ggf. empirisch gewonnenen Ergebnisse
    Beratung zur Auswertung der Ergebnisse.

Die Beratung erfolgt nur, wenn sie von den Studierenden aktiv nachgefragt wird (z.B. per E-Mail, Besuch der Sprechstunden). Es wird erwartet, dass die Studierenden einmal in jeder der oben genannten Phasen des Bearbeitungsprozesses selbständig Kontakt zu den Betreuern aufnehmen, um eine Rückmeldung zum Stand der Arbeit zu geben.

Bachelor-Kolloquien

Bachelor-Kolloquien

Das Bachelor-Kolloquien des Fachgebiets Unternehmensführung/Organisation dient der Diskussion offener inhaltlicher Fragen zur Bachelorarbeit. Die Teilnahme an diesem Seminar ist für alle Studierenden, die eine Bachelorarbeit am Fachgebiet anfertigen, verbindlich, aber stellt vor allem eine Chance dar, mit anderen Kandidaten über die eigene Arbeit, offene Fragen und Probleme zu sprechen sowie Erfahrungen auszutauschen.

In der Regel stellt jeder Kandidat in jedem Kolloquium seinen aktuellen Bearbeitungsstand anhand der aktuellen Gliederung vor. Bitte versehen Sie diese mit dem Thema, dem eigenen Namen und dem aktuellen Datum und bringen Sie für alle Seminar-Teilnehmer ein Exemplar mit. Bitte fügen Sie auch die (geplanten) Seitenzahlen an die einzelnen Gliederungspunkte.

Formale Anforderungen an die Arbeit

Formale Anforderungen an die Arbeit

Bitte beachten Sie die Formalen Vorgaben des Fachgebiets Unternehmensführung/ Organisation für wissenschaftliche Arbeiten. 

Weitere Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten finden Sie auf den Folien zur Kick-Off-Veranstaltung.

Denjenigen, die sich informieren möchten, worauf beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten allgemein zu achten ist, über Formen der Argumentation, Formulierungsmuster sowie über Rechtschreibung und Grammatik, empfehlen wir den Schreibtrainer auf den Seiten der Universität Duisburg-Essen. 

Umfang der Arbeit

Umfang der Arbeit

Als Richtwert werden 35 Seiten festgelegt. Unter- oder Überschreitungen sind möglich, aber begründungspflichtig. Nicht mitgezählt werden das Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Zusammenfassung/Abstract und Literaturverzeichnis sowie der Anhang.

Abgabe der Arbeit

Abgabe der Arbeit

Die Bachelorarbeit ist fristgemäß im Prüfungsamt der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in drei festgebundenen Exemplaren sowie einer elektronischen Version abzugeben. Zusätzlich ist ein elektronisches Exemplar (per CD-ROM oder E-Mail) am Fachgebiet abzugeben.

Korrekturen

Korrekturen

Qualifikationsarbeiten sind eigenständige Prüfungsleistungen, d.h., es werden keine Kapitel vorab durch die Betreuer Korrektur gelesen und es erfolgt keine Endkorrektur der Arbeit vor der eigentlichen Abgabe beim Prüfungsamt.

Abgeschlossene Bachelorarbeiten

Abgeschlossene Bachelorarbeiten

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Der Wandel des traditionellen Buchmarktes im Digitalen Zeitalter : wird sich das E-Book durchsetzen? - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2019

Das digitale Zeitalter hat nun auch den Buchmarkt erreicht. Um weiterhin marktfähig zu bleiben, muss sich auch die Buchbranche den Herausforderungen wie z.B. der des Onlinehandels stellen. Die immer weiter voranschreitende Digitalisierung verändert aber nicht nur die Informationsbeschaffung, sondern auch die Art des Informationskonsums. So entwickelte sich auch das Buch, welches seit über 600 Jahren als gedruckte Variante existierte, zu einem digitalen Produkt, dem E-Book. Das E-Book und die benötigten Lesegeräte führen zu einer Änderung der Kundenbedürfnisse sowie der ursprünglichen Wertschöpfungsstruktur, da sich neue Vertriebsmöglichkeiten und Märkte eröffnen. Die folgende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit dem Wandel des traditionellen Buchmarktes im digitalen Zeitalter und diskutiert die Fragestellung ob, sich das E-Book in Zukunft durchsetzen und das traditionelle Buch dadurch zum Auslaufmodell degradiert wird. Dazu werden die Auswirkungen des digitalen Zeitalters auf wirtschaftliche, ökologische und gesellschaftliche Faktoren in Bezug auf den traditionellen Buchmarkt aus aktueller Literatur, Statistiken sowie Umfragen und neuste Zahlen, betreffend der Buchbranche, näher betrachtet und ein Resümee daraus gezogen.



Wie entstehen dominante Anbieter in Märkten : eine Analyse von Konzentrationsprozessen in der Film-Streaming-Branche - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2019

In der heutigen Gesellschaft scheint es so als käme es immer öfter zu Fusionen zwischen Unternehmen und als ob die starken Anbieter immer mehr Marktanteile gewinnen während der kleineren Anbieter immer irrelevanter werden. Doch wie kommt es dazu, dass eine geringe Zahl von Anbietern komplette Märkte dominieren und andere Unternehmen aus der Branche scheinbar machtlos gegen diese Firmen sind. Um dem auf den Grund zu gehen soll bei der Abschlussarbeit Wie entstehen dominante Anbieter in Märkten? Eine Analyse von Konzentrationsprozessen in der Film-Streaming-Branche darauf eingegangen werden wie durch Konzentrationen auf Märkten dominante Anbieter entstehen können. Zur Darstellung dieses Prozesses wurde die Film-Streaming-Branche gewählt, da diese ein noch wachsender Markt ist, der sich immer stärker zu konzentrieren scheint. Durch eine Literaturarbeit wurden Faktoren, die zur Dominanz von Unternehmen führen können, rausgesucht und es wurden Statistiken ausgewertet. Anschließend wurde untersucht, welche der Faktoren in der Film-Streaming-Branche Anwendung gefunden haben und von Relevanz sind. Es wurde geschaut wie diese Vorteile auf dem Markt gewirkt haben und ob es Besonderheiten auf diesem Markt gibt.



Heringklee, Stefan;
Umgang mit dem Dieselskandal - Analyse von Bewältigungsstrategien am Beispiel der Volkswagen AG - Ilmenau - 41 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2019

Unternehmenskrisen stellen eine Bedrohung für den Fortbestand eines Unternehmens dar. Um eine solche Krise zu beseitigen, existiert jedoch kein allgemeingültiger Lösungsansatz, da jede Krise individuell verläuft und dementsprechend behandelt werden muss. Im September 2015 erlitt der Volkswagen Konzern den vermutlich schwersten Imageverlust in der Automobil-Branche bis dato durch die Veröffentlichung des Dieselskandals, da man das Vertrauen von Kunden und Aktionären jahrelange bewusst missbraucht hatte. Das Ziel dieser Forschung ist es, Aufschluss über den Erfolg der Volkswagen AG im Vorgehen zur Bewältigung des Dieselskandals zu geben. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: "Wie konnte der Volkswagen Konzern den Dieselskandal überwinden und daraus Impulse für die Zukunft setzen?". Um diese zu beantworten wurde eine Analyse, mit Hilfe von Geschäftsberichten des Konzerns wie auch Pressemitteilungen, vorgenommen. Die daraus analysierten Strategien wurden in strategische, operative und finanzwirtschaftliche Maßnahmen kategorisiert und anschließend in das 5-Phasen-Modell von Krisen nach Töpfer eingeordnet. Die durchgeführten Maßnahmen zeigen den Erfolg in der Krisenbewältigung, sowie außerdem die damit verbundene Chance noch erfolgreicher zu werden. Volkswagen nutzte die Chance des Dieselskandals, um sich neu zu strukturieren und ebenfalls durch diesen Umbruch Impulse für eine vielversprechende Zukunft des Konzerns einzuleiten. Weiterführende Forschung könnte sich mit dem Erfolg der Volkswagens AG im Transformationsprozess beschäftigen.



Lenhardt, Johannes;
Evidenzbasiertes Management und Simple Rules als Entscheidungsmodell - vergleichende Darstellung und kritische Würdigung - Ilmenau - 39 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2019

Im strategischen Management existieren verschiedenen Faktoren, die rationale Entscheidungen erschweren. Unsicherheit der Zukunft, das Bestehen von Zielkonflikten, der unerfahrene Umgang mit der steigenden Komplexität der Umweltbedingungen sind nur einige Beispiele für mögliche Faktoren. Um aber rationale Entscheidungen zu ermöglichen, werden verschiedene Entscheidungsmodelle entworfen und zur Hilfe genommen. Ziel dieser Arbeit ist es, die zwei Entscheidungsmodelle, Evidenzbasiertes Management und Simple Rules, kennenzulernen und deren Vorgehen zu verstehen. Zudem geht aus dieser Arbeit die bevorzugten Einsatzgebiete der zwei Entscheidungsmodelle, sowie deren Stärken und Schwächen hervor.



Motive und Ziele bei der Bildung Strategischer Allianzen - eine Analyse aus Sicht der Transaktionskostentheorie - Ilmenau - 44 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2019

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik, wie sich die Motive und Ziele bei der Bildung einer strategischen Allianz aus Sicht der Transaktionskostentheorie untersuchen lässt. Hierbei werden zunächst die Grundlagen der Transaktionskostenökonomik genauer beschrieben, in dem die ex-ante und ex-post Transaktionskosten vorgestellt werden. Anschließend werden die Verhaltensannahmen in Form der begrenzten Rationalität, des Opportunismus und der Risikoneutralität thematisiert. Um eine Eingrenzung der potentiellen Vertragspartner zu begünstigen, finden die Kosteneinflussgrößen ihre Berücksichtigung. Die Kosteneinflussgrößen bestehen hierbei aus Faktorspezifität, Unsicherheit und Häufigkeit. Anschließend wird die strategische Allianz als eine Form der zwischenbetrieblichen Kooperation näher beleuchtet, um verschiedene Allianzformen und spezifische Charakteristika herauszuarbeiten. Darauffolgend finden bekannte Motive bei der Allianzbildung ihre Beachtung, welche mit den Verhaltensannahmen und Kosteneinflussgrößen in Verbindung gebracht werden. In diesen Motiven lassen sich bestimmte verfolgte Ziele der einzelnen Transaktionspartner vereinen, welche anhand von aktuellen Beispielen hinterher verdeutlicht werden. Nach genauer Anwendung ergeben sich Kritikpunkte sowohl in Bezug auf die Transaktionskostentheorie, als auch an strategischen Allianzen allgemein. Die Verhaltensannahme des Opportunismus wird hierbei am kritischsten betrachtet und zudem die Theorie als ausgefeilt und vage bezeichnet. Auch strategische Allianzen werden kritisiert, da sie meist nur als Übergangslösung hin zur Fusion oder zur unternehmenseigenen Integration dienen. Dennoch zeigt sich abschließend, dass die Kritik keinen Anreiz bietet die Transaktionskostentheorie beiseite zu legen, sondern gegenteilig diese weiterzuentwickeln. Die weiterentwickelte Transaktionskostentheorie kann in der Praxis dazu beitragen, die Erfolgsquote strategischer Allianzen zu steigern.



Erfolgsfaktoren der Servitization - Herausforderungen auf der Personalebene und diesbezüglich anfallende Managementaufgaben im Fünf-Phasen-Modell - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den Erfolgsfaktoren der Servitization auf der Mitarbeiterebene produzierender Unternehmen. Die Ziele der Arbeit liegen zum einen in der Herausarbeitung der neuen Anforderungen, welche an die Mitarbeiter durch die Servitization gestellt werden und zum anderen in der darauf aufbauenden Ableitung erforderlicher Managementaufgaben, die in den einzelnen Phasen der Servitization auf der Mitarbeiterebene anstehen. Dazu werden die folgenden Forschungsfragen gestellt: - Welche neuen Anforderungen werden an Mitarbeiter eines produzierenden Unternehmens im Zuge der Servitization gestellt? - Welche Managementaufgaben fallen diesbezüglich in den einzelnen Phasen eines Wandlungsprozesses hin zur Servitization an? Um die erste Forschungsfrage zu beantworten, wurden zunächst der Begriff und die Besonderheiten der industriellen Dienstleistung dargelegt und in diesem Zusammenhang die besondere Relevanz der Kundenzufriedenheit im Dienstleistungsbereich und damit im dienstleistungsintegrierenden, produzierendem Unternehmen erklärt. Aus der Relevanz der Kundenzufriedenheit ergibt sich die Schlüsselrolle der Mitarbeiter, die in einem direkten Kontakt zum Kunden stehen. Aus diesem Grund wurden konkrete Aufgaben und geforderte Kompetenzen der Mitarbeitergruppen Servicetechniker und Vertriebsmitarbeiter, die diese Schlüsselrolle besitzen, aus der einschlägigen Literatur herausgearbeitet. Besonders stechen dabei zum einen die Aufgaben der Koproduktion von Kundennutzen gemeinsam mit dem Kunden, und der Sicherung von Informationen in Netzwerken hervor. Zum anderen wird die gestiegene Relevanz von sozialen Kompetenzen zusätzlich zum technischen Know-how seitens der Mitarbeiter deutlich. Für die Beantwortung der zweiten Forschungsfrage wurde das Fünf-Phasen-Modell von Wilfried Krüger vorgestellt um es darauf aufbauend auf den Prozess der Servitization anzuwenden. Die Anwendung bezog sich lediglich auf Managementaufgaben, die auf der Mitarbeiterebene im Zuge einer zunehmenden Dienstleistungsorientierung, anfallen. Dabei wurde insbesondere deutlich, dass die Förderung sozialer Kompetenzen und kundenorientierten Denkens, soziales Denken und soziale Maßnahmen seitens des Managements verlangt. Damit ist beispielsweise die besondere Vorbildfunktion des Managements ebenso gemeint wie die Relevanz von zufriedenen Mitarbeitern.



Schätzlein, Tobias;
Organizational Justice und Organizational-Citizenship-Behavior - Darstellung und Zusammenhang - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Der Mensch ist einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Organisation. Im Zusammenhang mit dem Menschen und einer erfolgreichen Organisation stehen die beiden Konstrukte Organizational Justice (OJ), das die wahrgenommene Gerechtigkeit in Organisationen behandelt und Organizational-Citizenship-Behavior (OCB), welches die erweiterte Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern beschreibt. Beide haben seit den 1990er Jahren an Bedeutung in der Forschung gewonnen. Im Rahmen dieser Arbeit werden beide Konstrukte in einem eigenen Kapitel mit ihren theoretischen Grundlagen und Bestandteilen dargestellt. Im Anschluss wird auf Basis der theoretischen Vorstellung der beiden Konzepte gezeigt, wie die beiden Konstrukte zusammenhängen. Abschließend folgt eine kritische Würdigung, in der die Stärken und Schwächen der Konstrukte diskutiert werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/104709892Xschae.txt
Akbudak, Seval;
Management Strategischer Allianzen - Ilmenau - 40 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Aufgrund eines steigenden dynamischen Wettbewerbs und der strukturellen Veränderungen in der Wirtschaft gewinnen Strategische Allianzen und weitere Unternehmenszusam- menschlüsse zunehmend an Bedeutung. Daraus resultiert eine besondere Bedeutung, die gegenseitigen Zielvorstellungen und Erwartungen der Allianzpartner zu verstehen. Rasante technologische Entwicklungen konfrontieren Unternehmen unentwegt mit Veränderungen, an welche es sich ständig anzupassen gilt. Die Bewältigung des permanenten Wandels ist zu einer der wichtigsten Voraussetzung für den Erfolg geworden. Ein strategisches Kommunikationsmanagement und persönliche Kommunikationsfähigkeiten innerhalb einer Strategischen Allianz stellen somit erfolgversprechende Faktoren in der Wirtschaft dar. Die vorliegende Arbeit untersucht inwiefern die Kommunikation Phasen einer Strategischen Allianz beeinflusst.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1040828019akbud.txt
Hennig, Charlotte;
Lean Start-up - Einordnung, Darstellung und kritische Würdigung als Konzept der Geschäftsmodellentwicklung - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Das Zeitalter der Digitalisierung fordert eine schnelle, innovative und kreative Geschäftswelt. Um wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben, muss jeder Unternehmer die Herausforderung bewältigen, ein innovatives Geschäftsmodell zu schaffen, zu erhalten und zu aktualisieren. Dabei können Konzepte der Geschäftsmodellentwicklung systematisch unterstützen. Lean Start-up von Eric Ries ist ein neuer Ansatz, der verspricht, sowohl Start-ups als auch etablierte Unternehmen bei der Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells zu begleiten. Es existieren bereits andere Konzepte, die sich im Bereich der Geschäftsmodellentwicklung etabliert haben. Dazu zählen der Business Model Navigator von Gassmann und Business Model Generation von Osterwalder. Ziel dieser Arbeit ist es, Kriterien von Konzepten der Geschäftsmodellentwicklung herauszuarbeiten und anhand dessen die beiden etablierten Konzepte von Gassmann und Osterwalder mit dem Ansatz von Ries zu vergleichen. Dadurch soll geklärt werden, ob Lean Start-up dem Anspruch an ein Konzept der Geschäftsmodellentwicklung auf der Basis der abgeleiteten Kriterien gerecht werden kann.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1040098452henni.txt
Jores, Katharina;
Patente als Maßstab erfolgreicher Forschung & Entwicklung - Ilmenau - 34 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Patente werden als möglicher direkter Output aus Forschung und Entwicklung (F&E) für die Messung von Erfolg in F&E herangezogen. Aufgrund diverser auftretender Schwierigkeiten bei der Wahl eines Maßstabs, ist es Ziel der Arbeit, zu beantworten, inwiefern sich Patente als Maßstab für die Messung von Erfolg in Forschung und Entwicklung eignen. Dafür werden zu Beginn die konzeptionellen Grundlagen erläutert (Kapitel 2). Dazu gehört in Kapitel 2.1 die Definition von Erfolg in Forschung und Entwicklung sowie die Vorstellung der Betrachtungszeiträume ex ante, im Prozess und ex post. In Kapitel 2.2 werden Möglichkeiten zum Schutz von geistigem Eigentum vorgestellt. Dazu gehören neben den Patenten beispielsweise Geheimhaltung, Urheber- oder Markenrechte. Abschließend wird in Kapitel 2.3 näher auf Patente als spezielle Möglichkeit zum Schutz von geistigem Eigentum eingegangen. In Kapitel 3 werden Argumente für und gegen die Nutzung von Patenten als Maßstab in Abhängigkeit des Betrachtungszeitpunktes diskutiert. Zu Beginn wird die Eignung von Patenten zu den Betrachtungszeitpunkten ex ante und im Prozess analysiert. Patente sind in diesen Phasen grundsätzlich nicht als Maßstab geeignet, da sie erst im Laufe des Prozesses entstehen und erst Jahre später veröffentlicht werden. Abschließend wird der Zeitpunkt ex post betrachtet. Patente bilden eine objektive Kenngröße, sind leicht verfügbar, bringen jedoch einige Qualitätsprobleme sowohl für interne als auch externe Messungen mit sich. Anschließend werden deswegen im Rahmen von Kapitel 4 konkrete Ansätze vorgestellt, die versuchen, die Eignung von Patenten in dieser Phase zu optimieren. Dafür werden Ansätze ausschließlich auf Basis der Patente herangezogen, die beispielsweise Gewichtungen oder Patentzitate verwenden, um damit Qualitätsverbesserungen herbeizuführen. Die Probleme können durch diese Ansätze jedoch nicht vollumfänglich gelöst werden. Ansätze in Kombination mit anderen Maßstäben, wie z. B. Kennzahlensysteme, werden herangezogen, um Patente als Maßstab verwendbar zu machen. Diese kombinierten Ansätze können gute Ergebnisse in den Analysen erzielen, jedoch sind diese teils sehr aufwendig. Die Arbeit schließt mit einem Fazit und einem Ausblick in Kapitel 5 ab. Offen bleiben Ansätze zur Messung von Erfolg in Forschung und Entwicklung vor und während des F&E-Prozesses sowie Vergleiche mit anderen vorhandenen Maßstäben, die keine Patente nutzen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1032975865jores.txt
Wagner, Christian Ernst Günther;
Smart Contract - Darstellung der Potentiale und kritische Würdigung - Ilmenau - 56 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Der Smart Contract ist ein von Nick Szabo entwickeltes Konzept, welches mehr Vertragssicherheit gegenüber klassischen Verträgen schaffen soll. Dies soll erreicht werden durch absolute Transparenz und die Automatisierung bzw. Selbstdurchsetzungsfähigkeit des Smart Contracts. Um dies adäquat umzusetzen mangelte es bislang lange an einer Technologie, doch durch die Blockchaintechnologie änderte sich dies. Auch wenn die ursprüngliche Idee vom Smart Contract nicht explizit auf die Blockchaintechnologie stützt war, ist sie heute fester Bestandteil des heutigen Verständnisses dieses Konzeptes und erlaubt auch eine genauere Spezifizierung, um den Smart Contract vom klassischen Vertrag abzugrenzen. Dies ist auch notwendig, um die beiden Vertragsformen miteinander zu vergleichen. Das Ziel dieser Arbeit ist es die Effizienz des Smart Contracts gegenüber dem klassischen Vertrag hinsichtlich der Transaktionskosten festzustellen. Konkret wird dieser Vergleich mithilfe der Transaktionskostentheorie durchgeführt. Mittels einer Literaturrecherche werden die Grundlagen für das Konzept des Smart Contracts und die Transaktionskostentheorie gelegt und im anschließenden Hauptteil angewandt, um die beiden Vertragsformen zu vergleichen. Zum einen werden die Determinanten der Transaktionskosten betrachtet und zum anderen die Transaktionskostenarten. Der Smart Contract ist aufgrund seiner statischen Vertragssprache sehr inflexibel, was positive und negative Auswirkungen auf die Transaktionskosten hat. Die Auswirkungen auf die Transaktionskosten unterscheidet unter anderen auch danach, ob es sich um eine standardisierte oder spezielle Transaktion handelt. Dabei stellt sich heraus, dass ein Smart Contract in seiner jetzigen Form tendenziell eher für standardisierte Transaktionen geeignet ist als für sehr spezielle, wenn die Transaktionskosten als Entscheidungskriterium genutzt werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1031288740wagne.txt
Oppel, Linda;
Erfolgsfaktoren von Start-up Acceleratoren - Ilmenau - 39 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Der Accelerator, eine relativ neue Inkubationsform, gewinnt weltweit stetig an Bedeutung. Der bekannteste Accelerator Y Combinator hat seit 2005 schon eine Vielzahl an Start-ups beim Entwicklungsprozess unterstützt, darunter auch die Unternehmen Air-BnB, Reddit und Dropbox. Das Ziel dieser Arbeit ist es zu bestimmen, welche Leistungen Acceleratoren ihren Teilnehmern während des Programms anbieten und inwiefern daraus inhaltliche Erfolgsfaktoren identifiziert werden können. Um diesem Ziel nachzugehen wurden zu Beginn die Grundlagen mit Hilfe einer Literaturrecherche, zur allgemeinen Verständnis der Thematik analysiert. Acceleratoren verwenden teilweise weltweit zugängliche Bewerbungsprozesse, wodurch dieser hoch kompetitiv ist. Zu Beginn erhalten meist die Teilnehmer des Programms eine Seed-Finanzierung, im Gegenzug zu einem kleinen Prozentsatz an Unternehmensanteilen der Start-ups. Die Acceleratoren nehmen kleine Gruppen von Gründerteams in ihr zeitlimitiertes Programm auf, die sie mit Coaching-Elementen und dem Zugang zu einem qualitativ hochwertigen Netzwerk aus Mentoren, Investoren, externen Partnern und Kunden unterstützen. Dadurch kann das Humankapital der Teilnehmer verbessert werden und die Möglichkeit auf eine Folgefinanzierung nach dem Programm geschaffen werden. Größtenteils führen die Acceleratoren keine Leistungsmessungen durch, weshalb die Literatur nur wenige Forschungsergebnisse über den Erfolg von Acceleratoren anbietet. Bei der darauffolgenden Erfolgsfaktorenforschung wurden deshalb hauptsächlich Internetquellen verwendet, wodurch die folgenden Erfolgsfaktoren identifiziert werden konnten: externes Netzwerk, Mentoren, Coaching, Absolventen-Netzwerk und Selektionsprozess. Bei der Betrachtung der drei erfolgreichsten Acceleratoren die durch das Seedranking bestimmt wurden ist hervorzuheben, dass nicht die Quantität, sondern die Qualität der angebotenen Leistungen für den Erfolg der Durchführung des Acceleratoren-Programms maßgeblich ist.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1024423719oppel.txt
Richter, Pascal;
Inkubatoren : Typologien, Voraussetzungen und Potentiale - Ilmenau - 36 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Junge Unternehmensgründungen sind anfangs oftmals mit Problemen und Herausforderungen konfrontiert. Während der Gründungsphase mangelt es den jungen Unternehmen oftmals an Ressourcen, wie beispielsweise einem fundierten betriebswirtschaftlichen Wissen und einer ausreichenden Kapitaldecke. Um die Lücke zwischen dem hohen Potential der jungen Unternehmen und den auftretenden Schwierigkeiten bei der Unternehmensgründung und -entwicklung zu schließen, setzen Inkubatoren an. In der vorliegenden Arbeit wird eine Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes Inkubator vorgenommen. Dabei werden weitverbreitete Typologien von Inkubatoren dargestellt und aufgezeigt, dass diese zunächst generell zwischen den verschiedenen Geschäftsmodellen der Inkubatoren unterscheiden. Auf dieser Grundlage wird aufgezeigt, wie weitverbreitete Voraussetzungen für Inkubatoren (Selektion von jungen Unternehmen, physische Infrastruktur, Netzwerk, Mentoring, Kapitalzugang) erfüllt werden müssen, damit die Unternehmensentwicklung der inkubierten Unternehmen gefördert werden kann. Darüber hinaus werden in der Arbeit verschiedene Potentiale, die sich bei Rückgriff auf Inkubatoren, in Abhängigkeit der Geschäftsmodelle, für junge Unternehmen sowie für Inkubatoren ergeben können, dargestellt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1018825592richt.txt
Yavuz, Namik Kemal;
Ziele und Strategien des Curated-Shopping als Sonderform des E-Commerce - Ilmenau - 54 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Der Online-Handel erfreut sich seit geraumer Zeit immer größerer Beliebtheit. Einkäufe über das Internet tätigen gehört für viele Menschen bereits zu einem alltäglichen Brauch. Spätestens seit dem rasanten Aufstieg der bekanntesten Online-Shops wie Amazon oder Zalando, ist das enorme Potential des Vertriebs über das Internet mehr als deutlich geworden. Um diese Potentiale und Synergien des E-Commerce voll ausschöpfen zu können, gilt es aus unternehmerischer Sicht dem im Online-Handel besonders starken Wettbewerbsdruck entgegenzusteuern. Ein hochdynamischer Markt mit einer enormen Konkurrenzdichte, zwingt die Anbieter solcher Dienste zum Umdenken. Für einen langfristigen Erfolg sind alternative Geschäftsmodelle mit innovativem Charakter nahezu unabdingbar geworden. Dieser Ansatz muss neben den Bedingungen des Wettbewerbs auch dem immer weiter steigenden Verlangen des Kunden nach mehr Individualität und Flexibilität gerecht werden können. Ein neues Geschäftsmodell im E-Commerce, welches diese Aspekte berücksichtigen soll und als Gegenstück zu den bewährten Category Killer Konzepten gilt, ist das sog. Curated Shopping. Zielstellung dieser Arbeit ist es, den Leser in die verschiedenen Formen des Curated Shopping einzuführen und diese einer Strategieanalyse nach den Porterschen Wettbewerbsstrategien zu unterziehen, um eine anschließende Einordnung vorzunehmen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1016559976yavuz.txt
Sturde, Erik;
Value Migration - warum sind manche Branchen stabiler als andere? - Ilmenau - 48 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Stabilität von Branchen auf Grundlage der Konzepte zu Value Migration von Adrian J. Slywotzky und Dieter Heuskel. Nach der Ermittlung sowie umfassenden Darstellung der Determinanten der Value Migration, werden diese exemplarisch anhand der Automobilindustrie im Zeitraum 2000 bis 2007 und der Chemieindustrie im Zeitraum 2010 bis 2017 untersucht. Die Analysen erfolgen literaturgestützt und auf Basis von Sekundärdaten und folgen einem Schema, welches zuvor aus den Value Migration-Konzepten herausgearbeitet wurde. Bei den Analysen der Branchen stehen neben den spezifischen Entwicklungen der Industrien, Veränderungen der Wertschöpfungsstrukturen sowie die Gestaltung der Busi-ness Designs der Unternehmen im Fokus. Aufgrund des direkten Zusammenhangs zwischen Business Designs und Kundenprioritäten, ist die Betrachtung des dynamischen Kundenentscheidungssystems ein Schwerpunkt der Branchenanalyse. Trotz struktureller Unterschiede zwischen der Automobil- und der Chemieindustrie hinsichtlich Kundensituation, Anbieterstruktur und Branchenwertschöpfung können Parallelen festgestellt werden. So gewann in beiden Branchen die Kundenpriorität Individualisierung an Be-deutung und es erfolgten Spezialisierungen längs der Wertschöpfungsketten. Wichtige Antriebskräfte in beiden Industrien waren die Internationalisierung des Wettbewerbs, Kosten- sowie Innovationsdruck. Um weiterhin erfolgreich am Markt agieren zu können, wurden daher Wertschöpfungselemente mit wenig Kundennutzen an externe Dienstleister vergeben und Unternehmen konzentrierten sich auf die Wertschöpfungselemente und -aktivitäten, die in direktem Zusammenhang mit den Kundenbedürfnissen standen. Wodurch diese stattgefundene Value Migration determiniert wurde und welche Relevanz die Determinanten jeweils besaßen, wird ebenfalls detailliert betrachtet. Insbesondere die Wechselwirkungen innerhalb der Industrien und die Auswirkungen auf die Branchenstabilität werden aus den Literaturquellen extrahiert. Am Schluss der Arbeit steht ein dezidierter Vergleich beider Branchen und die Bedeutung der Determinanten der Value Migration wird eingeordnet. Die Konzepte der Value Migration sind grundsätzlich nützliche Ansätze zur Untersuchung von Branchenstabilität, die Veränderungen von Industrien beschreiben und Erklärungsansätze bieten.



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Hiersekorn, Tristan;
Determinanten ausländischer Direktinvestitionen - Literaturübersicht und kritische Würdigung des Eklektischen Paradigmas in Bezug auf die Unternehmensgröße - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Heutzutage sind Begriffe, wie Internationalisierung und Globalisierung sowohl in der Literatur wie auch in der Unternehmenspraxis praktisch unumgänglich. Daher ist es wesentlich, dass Unternehmen neben dem technologischen Fortschritt auch geographisch expandieren um neue Märkte zu erschließen. Dabei gibt es zahlreiche Strategien und Formen der Auslandsaktivitäten, angefangen bei Export, bis hin zu ausländischen Direktinvestitionen. Die ausländischen Direktinvestitionen (ADI) sind mittlerweile ein wichtiger Faktor, der zur Internationalisierung beiträgt. Eine der bekanntesten Theorie zur Erklärung der Internationalisierung und ausländischen Direktinvestitionen von Unter-nehmen ist das eklektische Paradigma von John Dunning. Bei seinem Ansatz spricht er aber hauptsächlich von Multinational Enterprise (MNE), zu denen in der Regel große Unternehmen gehören. Kleinere Unternehmen werden demnach kaum beachtet. Die Literatur, die sich aber vor allem in den letzten Jahren vermehrt mit der Internationalisierung von kleinen bis mittleren Unternehmen beschäftigt, lässt darauf schließen, dass es auch für diese Unternehmensgröße relevant ist, internationale Aktivitäten auf zu nehmen. Daher ist zu untersuchen, inwieweit die Unternehmensgröße diese Aktivitäten beeinflusst. Folglich soll diese Arbeit der Frage nachgehen, inwiefern die von Dunning bestimmten Determinanten der Direktinvestitionen, von der Größe eines Unternehmens beeinflusst werden. Anhand einer systematischen Analyse bezüglich dieses Kriteriums, wird die Frage in dieser Arbeit beantwortet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1015512488hiers.txt
Gröpper, Marvin;
Hybrid Entrepreneurship : Literaturüberblick und kritische Würdigung zur Gründung im Nebenerwerb - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Eine gute Konjunktur und die ebenfalls gute Entwicklung am Arbeitsmarkt sorgen seit Jahren für sinkende Gründungszahlen in Deutschland. Die Entscheidung zwischen einem sicheren Job und der riskanteren Selbstständigkeit stellt viele vor eine schwierige Wahl. Insbesondere für qualifizierte Arbeitskräfte bietet ein Angestelltenverhältnis mit hohem Gehalt eine gute Lebensgrundlage. Während die Zahlen für Haupterwerbsgründer in den Jahren 2014-2016 weiter zurückgingen, konnte hingegen anteilig ein Anstieg der Gründungen im Nebenerwerb verzeichnet werden. Viele der Gründer können als hybride Entrepreneure bezeichnet werden, da sie neben ihrer abhängigen Beschäftigung in Selbstständigkeit tätig sind. Die vorliegende Arbeit soll einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum hybriden Entrepreneurship geben. Hierbei soll der Schwerpunkt auf den Ursachen und Faktoren für die Gründung im Nebenerwerb, den Eigenschaften der Gründer sowie den möglichen Verbleiboptionen liegen. Zu diesem Zweck werden literarische Grundlagen betrachtet und entsprechende Kriterien dargestellt und gewürdigt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1015511988groep.txt
Schmidt, Andreas;
Resilienz als Phänomen im Wandlungsmanagement - Darstellung und kritische Würdigung - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2017

In Zeiten der Globalisierung, zunehmender Dynamisierung der Märkte und Ressourcenverknappung nimmt die Anzahl an Herausforderungen insbesondere für große und mittelgroße Unternehmen ständig zu. Wenn Wirtschaftlichkeit und damit Existenz nachhaltig gesichert werden sollen, ist eine kontinuierliche und verantwortungsbewusste strategische Anpassung des Unternehmens unausweichlich. Hierbei stehen durch das Wandlungsmanagement eine Vielzahl von Konzepten, Methoden und Werkzeugen zur Verfügung. Trotz dieser großen Anzahl von Hilfsmitteln werden die gesteckten Ziele in Wandlungsvorhaben oftmals aufgrund personenbezogener Ursachen nicht erreicht. Um die personenbezogenen Faktoren im Sinne des Wandels auszurichten und zeitgleich die Mitarbeiter vor übermäßigen psychischen Belastungen zu bewahren, könnten die Erkenntnisse aus den Sozialwissenschaften zum Phänomen der Resilienz einen nützlichen Ansatz bieten. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich dabei mit der Resilienz auf der Individualebene und auf der Teamebene, im Kontext zum unternehmerischen Wandel. Dabei werden aus den Konzepten der Individual- und Team-Resilienz relevante Aspekte für das Wandlungsmanagement herausgearbeitet und dargestellt. Anhand der sieben Phasen von Streich und des 3W-Models von Krüger aus dem Wandlungsmanagement, werden die Aspekte der Resilienz auf ihre positive Wirkung im Wandlungsvoraben untersucht. Anhand dieser Untersuchung werden unterschiedliche Beiträge herausgearbeitet, die Individual- und Team-Resilienz für den Wandlungserfolg und damit für das Wandlungsmanagement leisten können. Das Vorgehen und die Ergebnisse werden im Anschluss einer kritischen Würdigung unterzogen.



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Heller, Maximilian;
Holacracy - Einsatzvoraussetzungen des Organisations-Betriebssystems - Ilmenau - 78 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2017

Durch die steigenden Anforderungen der Globalisierung und Digitalisierung geraten bürokratische Organisationen zunehmend an ihre Grenzen. Einen Lösungsansatz bieten sogenannte post-bürokratische Organisationsmodelle. Durch den Prozess der Enthierarchisierung, Dezentralisierung und Demokratisierung sollen Unternehmen dabei entscheidende Vorteile in Bezug auf Flexibilität, Mitarbeitermotivation und Innovation erfahren. Einer der aktuell bekanntesten Vertreter dieser Modelle ist Holacracy. Das von dem Softwareentwickler Brian J. Robertson erfundene Modell wird auch als "Organisations-Betriebssystem" bezeichnet, da es einerseits zwar im Hintergrund agiert, andererseits jedoch eine grundlegende Veränderung organisationaler Prozesse und Strukturen bedeutet. Wird dessen Einführung nicht sorgfältig vorbereitet, kann dies zu einem hohen sachlichen Aufwand und dem Fortgang von Mitarbeitern führen. Im Rahmen dieser Arbeit soll daher der Veränderungsprozess der Einführung von Holacracy analysiert werden. Das Ziel ist es, eine Auflistung sach- und personenbezogener Voraussetzungen des Organisationsmodells zu geben. Dazu wurden die Grundelemente des Modells untersucht und Holacracy in den Kontext von Bürokratie und Post-Bürokratie eingeordnet. Anhand dreier Veröffentlichungen zum Thema (Badenberg 2016, Reichel und Becker 2015, Andrey und Jung 2016) wurde ein erstes Set von Voraussetzungen erstellt, welches anschließend im Rahmen einer qualitativen Expertenstudie bewertet und erweitert wurde. Die Expertenaussagen wurden einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen und zu einem Anforderungskatalog verdichtet. Dieser bildet das Ergebnis der Untersuchung und umfasst 22 sach- und personenbezogene Einsatzvoraussetzungen. Zusammenfassend konnte geschlossen werden, dass sich Holacracy insbesondere für junge, strukturierte Unternehmen mit selbstständigen und entscheidungsfreudigen Mitarbeitern eignet. Aufgrund der praktischen Relevanz des Themas empfiehlt sich diese Arbeit insbesondere für Entscheidungsträger und Berater von unternehmerischen, post-bürokratischen Veränderungsprozessen.



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Scheer, Alexandra;
360˚-Feedback - Darstellung und kritische Würdigung - Ilmenau - 49 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2017

Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit der Darstellung und kritischen Würdigung des 360˚-Feedbacks. Dabei wurden Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Literatur in Bezug auf die Ausgestaltung des Feedbacks und die Erfolgsfaktoren des 360˚-Feedbacks untersucht. Die kritische Würdigung veranschaulicht zudem Stärken und Schwächen des Instrumentes. Das 360˚-Feedback hat im Laufe der letzten Jahre an Bedeutung gewonnen, denn Veränderungen des Führungsstils und der strukturellen Gegebenheiten erfordern ein angepasstes Feedback-Instrument zur Beurteilung von Führungskräften. Damit sich eine Führungskraft nach allen Möglichkeiten weiterentwickeln und damit ihre sozialen und führungstechnischen Fähigkeiten maximal verbessern kann, benötigt es einer Standortbestimmung der Person. Dies ist durch den Prozess des 360˚-Feedbacks möglich, da die Fokusperson eine Rundumbewertung erhält, welche sie anschließend mit der eigenen Selbstwahrnehmung vergleichen kann. Diese wissenschaftliche Arbeit ist in sechs Hauptkapitel untergliedert, wobei die ersten beiden Kapitel der Einführung des Themas und der Klärung von Begrifflichkeiten rund um das 360˚-Feedback dienen. Anschließend werden in Kapitel 3 Gemeinsamkeiten und Unterschiede dargestellt, die grundsätzliche Ansätze aus der Literatur zum 360˚-Feedback beschreiben und die Feedback-Beteiligten genauer definieren und einordnen. Außerdem gibt dieses Kapitel einen Überblick über Ausgestaltungsmöglichkeiten des Feedback-Prozesses von der Konzeptentwicklung, über die Vorbereitung und Durchführung bis hin zu der Nachbereitung mit der erfolgskritischen Auswertung der Ergebnisse. Kapitel 4 beschäftigt sich mit den Erfolgsfaktoren des 360˚-Feedbacks. Sie tragen maßgeblich zu der Erreichung der Ziele des Feedbacks bei. Diese sind die strenge Einhaltung des Feedback-Prozesses, die Wahrung der Qualität des Erhebungsinstrumentes sowie der Anonymität aller Feedback-Beteiligten und das Identifizieren von Beurteilungsfehlern. Kapitel 5 und 6 diskutieren Chancen und Risiken und bieten ein Fazit der Arbeit. Das 360˚-Feedback ist ein Instrument, das enorme Verbesserungen in der Führungskräfteentwicklung erreichen und im unternehmerischen Kontext positive Ergebnisse erzielen kann. Doch sollten dabei weder die hohen Kosten, noch das aufzubringende zeitliche Engagement unterschätzt werden. Eine Vielzahl von Einflussfaktoren kann sich negativ auf das gewünschte Ergebnis auswirken.



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Hoffmann, Harry;
Sourcing in New Entrepreneurial Firms - Literaturübersicht und kritische Würdigung - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2017

Die Anzahl der Versuche die Sourcing-Entscheidung von Unternehmen zu erklären steigt stetig. Ständig werden neue Theorien und Ansätze entwickelt und empirische Untersuchungen angestellt. Die Vielzahl ist schwer zu überblicken. Ein großer Teil dieser Untersuchungen ist nicht auf New Entrepreneurial Firms (NEF) anwendbar, da diese Ressourcenknappheit und anderen größen- und altersabhängigen Restriktionen unterliegen. Spezifische Literatur ist nur schwer zu finden. Deshalb ist das Ziel dieser Arbeit, einen Teil der relevanten Literatur aufzudecken, aufzubereiten und zu strukturieren, um einen Überblick über die aktuelle Forschungssituation zu geben. Fokussiert wurde unter anderem das Sourcing von Innovationsaktivitäten, da dieses seit Beginn des 21. Jahrhunderts große Aufmerksamkeit erhalten hat. NEF sind per Definition an die Innovation geknüpft. Diese ist jedoch mit einer hohen Unsicherheit und verhältnismäßig vielen Risiken verbunden. Deshalb wird das Sourcing von Innovationsaktivitäten im Folgenden gesondert betrachtet. Welche sind die Determinanten der Sourcing-Entscheidung von NEF und welche Auswirkungen haben diese auf deren Performance? Wie unterscheiden sich die Determinanten des Sourcings von Innovationsaktivitäten von denen anderer Aktivitäten? Um den Antworten dieser Fragen näher zu kommen, sind zunächst ca. 32.000 Artikel aus den 20 bestbewerteten Fachzeitschriften des VHB-JOURQUAL3-Ratings anhand ihrer Inhaltsverzeichnisse durchsucht worden. Daraus ergaben sich schließlich 58 relevante Artikel, die weiter ausgewertet worden sind. Sowohl für das Innovations-Outsourcing als auch für das Outsourcing anderer Aktivitäten sind Kostenreduzierungen und Gewinnsteigerungen ein grundlegender Anreiz. Auch die Unternehmensgröße scheint ein Einflussfaktor der Sourcing-Entscheidung zu sein. Im allgemeineren Fall ist die Wirkung von Transaktionskostenfaktoren und insbesondere der Asset-Spezifität mehrfach bestätigt worden. Auch Strategie- und Produktfaktoren sind nicht zu vernachlässigen. Die Agency-Theorie und der Capabilities-Ansatz der Resource-Based View (RBV) haben außerhalb der Literatur zum Innovations-Sourcing eher wenig empirische Unterstützung erhalten. Im Gegensatz dazu sind beim Innovations-Sourcing die absorptiven Capacities, eine Form der Capabilities, in vielen verschiedenen Untersuchungen zu finden. Sie scheinen sowohl die Sourcing-Entscheidung als auch deren Performanceauswirkungen maßgeblich mitzubestimmen. Speziell im Innovationskontext ist auch der Schutz der Rechte am geistigen Eigentum von großer Wichtigkeit. Die Performanceauswirkungen der Sourcing-Entscheidung sind in beiden Fällen schlechter untersucht. Mögliche Auswirkungen sind beispielsweise Steigerungen der Produktivität und der Innovativität. Die Ergebnisse sind jedoch gemischt. Auch bei der Betrachtung verschiedener Unternehmensklassen, Regionen, Branchen und Funktionen werden Unterschiede deutlich. Dies lässt auf die Notwendigkeit spezifischerer Untersuchungen schließen.



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Engelgeh, Tizian;
Szenarioanalyse als Hilfsmittel zur Bewältigung von Unsicherheit - Analyse und kritische Würdigung am Beispiel Antriebskonzepte im Kompaktwagensegment - Ilmenau - 52 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2017

2015 verfügten 99 % aller neu registrierten Pkw in der EU über ein konventionelles Antriebskonzept; also einem Otto- oder Dieselmotor. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich zukünftig ein disruptiver Wandel von einem überwiegend konventionellem zu einem elektrifizierten Antriebsportfolio vollziehen wird. Die Frage die sich dabei stellt, ist in welcher Geschwindigkeit ein solcher Wandel stattfinden wird. Insbesondere die Automobilindustrie steht damit vor der Herausforderung die Entwicklung bestmöglich zu antizipieren und ihr Antriebsportfolio daraufhin strategisch sinnvoll auszurichten. Um dieser Unsicherheit zu begegnen bietet sich die Szenarioanalyse als Hilfsmittel an, welche in der vorliegenden Arbeit auf eben diese Problemstellung angewandt wurde.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/888114516engel.txt
Rädsch, Tim;
Guanxi als Einflussfaktor im Vertrieb von Industriegütern - Ilmenau - 108 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2017

Die fortschreitende Globalisierung stellt Unternehmen vor die Aufgabe, die Märkte mit zielgerichteten Maßnahmen anzusprechen. Der chinesische Markt stellt heute für zahlreiche Unternehmen einen der wichtigsten Absatzmärkte dar. Die chinesische Gesellschaft ist geprägt von ihrer 5000 Jahre alten Geschichte. Guanxi (dt: Beziehungen) spielt bis heute eine bedeutende Rolle im Wirtschaftsleben. Dieses Konzept beschreibt ein Netz an Beziehungen, welches den Beteiligten Wettbewerbsvorteile verschafft. Die vorliegende Arbeit untersucht den qualitativen Einfluss von Guanxi auf den Vertrieb von Industriegütern im Hochtechnologiebereich mit Hilfe von drei Thesen. Als leitende Theorie dient das umfassende Guanxi Modell von Wong und Leung, welches einen systematischen Ansatz zum Aufbau von Guanxi verfolgt. Ausgehend von Literaturrecherche und zwei explorativen Experteninterviews wurde ein Interviewleitfaden zur Datenaufnahme konzipiert. Anschließend wurden sechs Experten aus dem Untersuchungsbereich befragt und deren Aussagen mit Hilfe einer qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse der Arbeit geben einen Hinweis darauf, dass sich das traditionelle Verständnis von Guanxi gewandelt hat. Im Unterschied zur Ebene der Mitarbeiter weisen die Experten in einer führenden Position Guanxi einen höheren Einfluss zu. Weiterhin zeigen die Aussagen, dass die Ausprägung nach der Art des Unternehmens variiert. Der Standort eines Unternehmens beeinflusst die Ausprägung, weshalb sich in weiterentwickelten Bereichen der VRC eine geringere Ausprägung von Guanxi feststellen lässt. Ferner wird eine situative Ansprache der Unternehmen verfolgt, die sich an der Größe des potentiellen Geschäfts orientiert. Diese wirtschaftlich orientierte Komponente einer geschäftlichen Beziehung tritt dabei zunehmend in den Vordergrund. Anhand von mehreren Kategorien, wie beispielsweise der Vorteile von Guanxi oder dem Ausbau von Compliance, wird dieser Wandel nachvollzogen. Daraus lässt sich eine Annäherung von Guanxi und klassischem Beziehungsmarketing schlussfolgern. Als Ursache für diesen Wandel wurden von den Experten die fortlaufenden Veränderungen in der VRC ermittelt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/881597228raedi.txt
Möncks, Mirco;
Verbesserung der Problemlösung in Unternehmen anhand einer Problemtypologie am Beispiel der AUDI AG - Ilmenau - 96 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2017

Im Rahmen einer qualitativen empirischen Studie ermittelte die vorliegende Abschlussarbeit verschiedene Problemtypen in der Serienfertigung von Unternehmen am Beispiel der AUDI AG. Anhand dieser Typologie erfolgte die Bewertung angewandter Ansätze zur Problemlösung sowie eine Empfehlung für die Verbesserung des Problemlöseprozesses. Innerhalb semistrukturierter Leitfadeninterviews wurden elf Mitarbeiter der AUDI AG bezüglich ihrer Kenntnisse zur Lösung von Problemen befragt. Die Datenauswertung erfolgte anhand der inhaltlich strukturierenden qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz. Aus ihr ging schließlich die Gliederung der betrachteten Probleme in Konzept-, Prozess- und Produktprobleme sowie ihre Zusammenfassung als Qualitätsprobleme hervor. Die abschließende Eignung der Problemlösungen hinsichtlich der Problemtypen basiert ebenfalls auf den ausgewerteten Aussagen der Befragten. Aufgrund der Beschreibung des allgemeinen methodischen Vorgehens bietet die Arbeit einen Mehrwert für Unternehmen, welche ihre Problemlöseprozesse effektiver gestalten möchten. Weiterhin empfiehlt sich die Arbeit auch für Studierende, welche sich mit der Verbesserung systematischer Problemlösungen befassen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/88136875Xmoenc.txt
Schmid, Anna-Maria;
Eliten in Wirtschaft und Politik : eine vergleichende Analyse von Lebensläufen chinesischer und deutscher Karrieren - Ilmenau - 63 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2017

Sowohl die Wahl Donald Trumps zum 45. US-Präsidenten der Vereinigten Staaten, als auch das Erstarken populistischer Parteien in Europa gilt als ein Zeichen des Protests gegenüber den Eliten. Auch in der kommunistisch geprägten Volksrepublik China gibt es Kritik an den Eliten, nachdem diese zahlreich in den Panama Papers aufgetaucht sind. Das Gefühl der Ungleichheit zwischen einer breiten Bevölkerungsschicht und abgehobenen Eliten, insbesondere derer der Wirtschaft und Politik, nimmt weltweit zu. Ziel dieser vorliegenden Bachelorarbeit ist es zu analysieren, welche sozialstatistischen Faktoren klassifizierend für die Eliten in Wirtschaft und Politik sind. Zu diesen sozialstatistischen Faktoren zählen beispielsweise das Geschlecht, das Alter oder die Nationalität. Gemäß dem deduktiven Ansatz wird eine empirische Analyse der Lebensläufe der wirtschaftlichen und politischen Elite in Deutschland, auf Basis der bisher vorliegenden Eliteforschung nach Michael Hartmann, durchgeführt. Diese Ergebnisse werden mit den bereits vorhandenen Ergebnissen von Michael Hartmann verglichen und Entwicklungen näher beleuchtet. Diese Analyse der deutschen Eliten wird mit einer Analyse der chinesischen Eliten verglichen, um Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten festzustellen. Hierfür werden Begründungen erörtert und Auffälligkeiten näher untersucht. Die bisherige Elitenforschung wird dabei um Faktoren, wie die Mitgliedschaft in der Jugendorganisation einer Partei oder einer Promotion, im Rahmen des induktiven Ansatzes ergänzt. Als Datenbasis für die deutschen Eliten werden die Lebensläufe der CEOs und Aufsichtsratsvorsitzenden der 80, nach Umsatz im FAZ-Ranking 2016 gelisteten, größten deutschen Industrieunternehmen, die 20 umsatzstärksten deutschen Banken und Versicherungen sowie 30 Lebensläufe der politischen Führungselite untersucht. Im Vergleich hierzu werden die 100, nach Umsatz im Forbes Global 500 gelisteten, größten Unternehmen, Banken und Versicherungen Chinas sowie 37 Mitglieder der politischen Eliten untersucht. Abschließend wird die Bedeutung dieser Untersuchungen für die deutsche und chinesische Gesellschaft ausgeführt. Es hat sich gezeigt, dass innerhalb der deutschen Eliten Entwicklungen stattgefunden haben und es teils deutliche Unterschiede zwischen China und Deutschland gibt. Gemeinsamkeiten lassen sich insbesondere bezogen auf die Geschlechterverteilung, Unterschiede vor allem auf die Internationalisierung, feststellen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/878896961schmi.txt
Heiland, Thomas;
Soziologischer Institutionalismus - Darstellung und kritische Würdigung - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2016

Organisationstheorie beschäftigt sich mit Motiven und Gründen des Entstehens von Organisationen, ihrer formalen Ausgestaltung und den Einflüssen auf organisationales Handeln. Im Rahmen dieser Theorie untersucht ein Teilbereich die Wirkung von Institutionen auf Organisationen. Dabei können mehrere Disziplinen unterschieden werden, die hinsichtlich der Erkenntnisinteressen, Methoden und Ergebnisse zum Teil stark divergieren. Vorliegende Arbeit beschäftigt sich eingehend mit dem Neoinstitutionalismus als einen soziologischen Erklärungsansatz. Gemäß diesem stünden Organisationen in einer engen Beziehung mit institutionellen Umwelten, die in Form verschiedener Erwartungsstrukturen sowohl die formale Ausgestaltung, als auch das Handeln der Organisationen beeinflussen. Um diesen Zusammenhang begreifbar zu machen, wird zuerst das soziologische Verständnis zentraler Begriffe der institutionellen Organisationtheorie erläutert. Daran schließt eine Analyse grundlegender Aufsätze entlang der Makro-, Meso- und Mikroinstitutionellen Ebene an. Sowohl werden jeweils die Kernaussagen extrahiert, als auch ihre Bedeutung für Organisationen anhand eigener praktischer Beispiele hervorgehoben. Den Abschluss bildet eine kritische Würdigung, die Stärken und Schwächen dieses Zweiges der Organisationstheorie aufzeigt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/872825000heila.txt
Spranger, Björn;
Organisatorische Modularität und ihr Beitrag zur Ambidextrie - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2016

Unternehmen werden in Zeiten schnellen technologischen Fortschritts und der Globalisierung mit einem intensivierten Wettbewerb um Technologien und Märkte konfrontiert. Um ihre Langlebigkeit zu sichern, ist es für Unternehmen nicht mehr ausreichend, sich auf bereits vorhandene Kompetenzen zu verlassen. Eine Möglichkeit, diese Langlebigkeit zu sichern, wird durch die Fähigkeit der Ambidextrie eröffnet. Sie erlaubt es Unternehmen simultan Exploration (Verbesserung vorhandener Kompetenzen) und Exploitation (Streben nach neuen Kompetenzen) zu betreiben. Diese Fähigkeit lässt sich in die Formen der sequentiellen, strukturellen und kontextuellen Ambidextrie unterteilen. Da die Verwaltung der für Exploration und Exploitation erforderlichen Aktivitäten für Unternehmen eine komplexe organisatorische Herausforderung darstellt, kann organisatorische Modularität als Ansatz, Komplexität innerhalb einer Organisation zu verwalten, der Ambidextrie dienlich sein. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Beitrag von organisatorischer Modularität zur Ambidextrie. Dieser wird sowohl auf der Ebene eines einzelnen Unternehmens als auch über Unternehmensgrenzen hinaus untersucht. Zu diesem Zweck werden zunächst die Auswirkungen der Intrafirm-Modularität auf die strukturelle und kontextuelle Ambidextrie dargestellt. Darauf folgend werden die Auswirkungen der Interfirm-Modularität ebenfalls auf die strukturelle und kontextuelle Ambidextrie aufgezeigt. Die sequentielle Ambidextrie wird aufgrund des unterschiedlichen Zeitverhaltens im Vergleich zur organisatorischen Modularität in dieser Arbeit nicht betrachtet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/867798971spran.txt
Staubitz, Carina;
Geschäftsmodelle von Fußballverbänden - Darstellung und kritische Würdigung der Geschäftsmodelle von FIFA und Co. - 54 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2016

Aufgrund des Skandals um den mutmaßlichen Stimmenkauf bei der Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 an Deutschland, bedarf es einer Klärung, wieso sich Fußballverbände auf derartige Manipulationen einlassen könnten. Ein Grund dafür könnten die nicht durchdachten Geschäftsmodelle der Fußballverbände sein, die es ihnen nicht ermöglichen, ausreichende Einnahmen zu generieren. Daher beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit den Geschäftsmodellen von FIFA (Weltverband), UEFA (Europäischer Verband) und DFB (Deutscher Fußball Bund), um der Frage nachzugehen, wie diese im Einzelnen ausgestaltet sind. Hierbei werden zuerst Grundlagen zur Thematik von Fußballverbänden, sowie zu Geschäftsmodellen im Allgemeinen geklärt. Danach erfolgt die Darstellung der Geschäftsmodelle der Fußballverbände anhand der Vorgehensweise nach Osterwalder und Pigneur, da dieses das in der Praxis am häufigsten angewandte Modell darstellt. Die Geschäftsmodelle von FIFA, UEFA und DFB werden daraufhin anhand unterschiedlicher Elemente dargestellt. Beim Element des Produktes werden die von den Fußballverbänden unterbreiteten Wertangebote betrachtet. Das Element der Kundenschnittstelle besteht aus den Kundensegmenten, Kundenbeziehungen sowie Kanälen. Dabei werden die einzelnen Kundengruppen der Verbände ermittelt, sowie die Beziehungen zu diesen erläutert. Die Kanäle zeigen alle relevanten Kommunikationskanäle zwischen den Fußballverbänden und deren Kunden auf. Die Schlüsselressourcen, Schlüsselaktivitäten und Schlüsselpartner bilden das Element des Infrastrukturmanagements und befassen sich mit den wichtigsten Ressourcen, Handlungen und Partnerschaften der Verbände. Die finanziellen Aspekte werden in Kostenstruktur und Erlösmodell differenziert und zeigen neben den Ausgaben auch die Einnahmen der Fußballverbände auf. Die anschließende kritische Würdigung der Geschäftsmodelle der Fußballverbände befasst sich mit den positiven Aspekten der Geschäftsmodelle und zeigt mögliche Verbesserungspotenziale auf. Das Fazit bildet den Abschluss der Arbeit, indem es die Forschungsfrage beantworten soll.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/866985255staub.txt
Ress, Julia;
Untersuchung nicht-sachrationaler Erfolgsfaktoren im Shopfloor Management zur Unterstützung eines Implementierungskonzeptes im Audi Werk Ingolstadt - 85 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2016

Wandel ist heute in keinem Unternehmen mehr ein Fremdwort. Ob tiefgreifende und weitreichende Veränderungen, Prozessoptimierungen oder Ansätze kontinuierlicher Verbesserung auf operativer Ebene - durch disruptiven Wandel und erhöhten Wettbewerbs- und Kostendruck befinden sich Unternehmen dauerhaft unter Veränderungsdruck. Dass die Mehrzahl aller Wandlungsprojekte scheitern ist dennoch ein allgemein bekanntes Phänomen. Eine Ursache dessen liegt in der Vernachlässigung der Akzeptanz als Ziel des Implementierugsprozesses von Wandel. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Arbeit den Einfluss von nicht-sachrationalen Ereignissen in der Implementierung von Wandlungsprojekten auf die Wandlungsbereitschaft der betroffenen Mitarbeiter. Im Speziellen wird dabei ein Wandlungsprozess zur Einführung von Shopfloor Management, einer Methode aus dem Lean Management, betrachtet. Eine qualitative Untersuchung im Audi Werk Ingolstadt konnte die Tragweite nichtsachrationaler Faktoren der Implementierung vedeutlicht werden. Untermauern konnten diese Erkenntnisse auch die Bedeutung von Akzeptanz als erstrebenswertes Ziel des Implementierungsmanagements.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/866748059ress.txt
Hein, Melanie;
Ausnutzung unterschiedlicher Arten von Opportunities - 49 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2016

Ganz gleich, ob eBay die klassische Kleinanzeige ersetzt oder das iPad Tablet des Unternehmens Apple Inc. das Netbook als tragbaren Computer ablöst, diese Innovationen resultieren aus der Ausnutzung unterschiedlicher Arten von Opportunities. In wirtschaftlicher Hinsicht bieten Opportunities in Form radikaler Innovationen die einzige Möglichkeit für etablierte Großunternehmen sich dem immer stärkeren Innovations- und Wettbewerbsdruck zu stellen. Um eine Opportunity-orientierte Ausrichtung zu verfolgen und damit Opportunities auszunutzen, müssen etablierte Unternehmen entrepreneurhaftes Verhalten praktizieren. Die Aneignung unternehmerischer Verhaltensweisen in Großunternehmen wird unter dem Begriff Corporate Entrepreneurship zusammengefasst. Großunternehmen weisen verschiedene ressourcenbezogene Vor- und Nachteile in Bezug auf die Ausnutzung unterschiedlicher Arten von Opportunities auf. Diese werden in einer Stärken-Schwächen-Analyse untersucht. Anschließend wird, unter der Voraussetzung der Etablierung von Corporate Venturing als organisationsorientierter Ansatz, die Eignung der unterschiedlichen Arten von Opportunities in Großunternehmen analysiert. Hierbei findet die Betrachtung der Anforderungen der Opportunity-Arten unter der Berücksichtigung von ressourcenbasierten Stärken und Schwächen in Großunternehmen statt. Abschließend werden anhand des Organisationsdesigns für Corporate Entrepreneurship von Burgelman (1984) geeignete Venture-Formen zur Ausnutzung unterschiedlicher Arten von Opportunities aufgezeigt und eine Kritische Würdigung der in der Arbeit betrachteten Ergebnisse vorgenommen.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/855120126hein.txt
Winter, Matthias;
Entrepreneurship als Dynamic Capability - 48 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2016

Gewinne zu erzielen, ist für ein wettbewerbsorientiertes Unternehmen das oberste Ziel. Um nachhaltige Gewinne erwirtschaften zu können, benötigen Unternehmen deshalb Wettbewerbsvorteile, die z.B. auf Basis überlegener Produkte oder Herstellungsprozesse entstehen. Durch die voranschreitende Technologieentwicklung müssen heutige Unternehmen allerdings immer flexibler und dynamischer agieren. Sie sind darauf angewiesen, sich den ändernden Umweltbedingungen stets anzupassen. Um am Markt konkurrieren und sich in einem kompetitiven Umfeld durchsetzen zu können, versuchen Unternehmen dabei das Konzept des Entrepreneurships in das Unternehmen zu integrieren. Entrepreneuriale Aktivitäten im Unternehmen sollen auf Basis neuer und innovativer Ideen die Wettbewerbsfähigkeit sichern. Die Umsetzung von Innovationen im Unternehmen erfordert eine Umstrukturierung oder Erweiterung von Ressourcen und/oder Kompetenzen. Dieser Aspekt ist der Kerngedanke für den Ansatz des Dynamic Capability View. Diese Arbeit befasst sich mit der Hypothese, ob Entrepreneurship eine Komponente des Dynamic Capability View ist. Ausgehend von einer konzeptionellen Grundlagenbetrachtung beider Ansätze erfolgt eine Analyse, wie sich entrepreneuriale Aktivitäten ins Unternehmen einbinden lassen. Darauf aufbauend erfolgt eine Untersuchung, ob und inwiefern der Ansatz des Entrepreneurships als Dynamic Capability gesehen werden kann. Des Weiteren erfolgt eine Betrachtung der Chancen und Herausforderung für ein Unternehmen, welches den Einsatz des Entrepreneurships verfolgt. Zum Abschluss dieser Arbeit wird die Frage geklärt, ob sich durch den Einsatz des Entrepreneurships nachhaltige Wettbewerbsvorteile für das Unternehmen generieren lassen können.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/847833801winte.txt
Zons, Annika; von
Mögliche Potentiale zur Entlastung des Pflegepersonals durch Veränderung der Wertschöpfungsarchitektur in einem Krankenhaus - 55 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2016

Vor dem Hintergrund der steigenden Aus- und Überlastung des OP-Pflegepersonals im Operationsbereich eines Krankenhauses befasst sich diese Arbeit mit der Optimierung der Arbeitsabläufe einer Operation. Des Weiteren sind die Krankenhäuser angehalten, nicht zuletzt unter dem Blickwinkel des demografischen Wandels und enger Personalkapazitäten, eine fortwährende Prüfung, Optimierung und weitestgehende Standardisierung der Arbeitsabläufe durchzuführen. Dies ist notwendig, um die Pflege und Wirtschaftlichkeit im Krankenhaus weiterhin zu sichern und zu verbessern. Unter Zuhilfenahme konzeptioneller Grundlagen und wegweisender Forschungsergebnisse wird deshalb in dieser Arbeit die Wertschöpfung einer Operation betrachtet. Anhand einer kritischen Würdigung entsteht eine Überleitung zu den Veränderungsmöglichkeiten der Ausführung der Wertschöpfungsaktivitäten. Anschließend werden in verschiedenen Krankenhäusern Interviews mit Mitarbeitern der unterschiedlichen Aktivitäten der Wertschöpfung durchgeführt. Hierbei werden aktuelle Schwierigkeiten im Arbeitsablauf sowie Möglichkeiten zur Verbesserung der Situation erörtert. Ein Schwerpunkt der Befragung liegt auf der Veränderung der Materialversorgung, da Operationsbereiche anstelle von Einzelkomponenten mit Kits ausgestattet werden könnten. Diese sollen eine krankenhausindividuelle Zusammenstellung von Einzel- und Einwegmaterialien für unterschiedlichste Operationen gewährleisten und so das OP-Pflegepersonal entlasten. Mit Hilfe von Abbildungen wird die Veränderung der Wertschöpfung mit und ohne die Nutzung von Kits verdeutlicht. Im weiteren Verlauf findet eine Einschätzung der möglicherweise resultierenden Entlastung des OP-Pflegepersonals sowie den daraus folgenden ökonomischen Konsequenzen für das Krankenhaus statt. Abschließend wird neben der kritischen Würdigung der Arbeit das Fazit gezogen, dass Kits eine gute Möglichkeit zur Entlastung des OP-Pflegepersonals sein können. Hierfür muss jedoch zusätzlich die im Krankenhaus vorhandene individuelle Wertschöpfungsarchitektur sowie die Möglichkeit zur Nutzung des intermediären Marktes betrachtet werden. Im letzten Abschnitt wird dann ein Ausblick auf mögliche weitere Ansatzpunkte zur Optimierung der Arbeitsabläufe im Krankenhaus gegeben.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/847833186zoons.txt
Früh, Julian;
Die Mirroring Hypothesis in der Automobilindustrie - Auswirkungen auf die Innovationsfähigkeit der Unternehmen - 60 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2016

Die Automobilindustrie erlebt derzeit einen strukturellen Wandel. Um die Effizienz zu erhöhen, gestalten die Automobilhersteller ihre Produkte vermehrt modular. Außerdem drängen neue Unternehmen mit innovativen Ideen auf den Markt. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob die sogenannte Mirroring Hypothesis in der Automobilindustrie zutrifft, d.h. ob die modulare Produktarchitektur Auswirkungen auf die Organisation der Branche hat. Des Weiteren wird untersucht, ob dieser Zusammenhang Auswirkungen auf das Entstehen radikaler und architektureller Innovationen hat. Dazu wird zunächst analysiert, wie sich die Produkt- und Organisationsarchitektur in der Branche geändert hat. Ferner wird geprüft, ob diese tatsächlich als modular bezeichnet werden können. Im letzten Teil der Arbeit werden verschiedene Innovationen der Automobilhersteller mit Hilfe der Matrix von Henderson und Clark bewertet, sodass eine Aussage darüber getroffen werden kann, welche Innovationsarten in der Automobilindustrie überwiegend entstehen. Mit den erhaltenen Ergebnissen werden zum Schluss mögliche Hindernisse für das Entstehen radikaler und architektureller Innovationen diskutiert. Als Datengrundlage dienen vorhandene Studien, Fachartikel und Veröffentlichungen der Automobilhersteller.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/847780910frueh.txt
Klaus, Rebecca;
Die Bedeutung sozialer Netzwerke für Dynamic Capabilities - 34 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2016

Auf Grund der Globalisierung und einer zunehmenden Vernetzung der modernen Welt, steigen sowohl die Möglichkeiten, als auch die Herausforderungen für Privatpersonen und Unternehmen. Schwierigkeiten für Unternehmen bestehen beispielweise aus den sich stetig verändernden Umweltbedingungen, an die es sich anpassen muss. Aus Privatpersonensicht besteht zunehmend die Gefahr, vor dem Hintergrund der Globalisierung und Vernetzung, so viele Informationen über sich preiszugeben, dass die eigene Privatsphäre darunter leidet. In der vorliegenden Arbeit wird die Sicht auf die private Ebene der Mitarbeiter mit der geschäftlichen Ebene des Unternehmens vermischt, indem deren soziale Netzwerke in die unternehmenseigenen Prozesse der Dynamic Capabilities eingebunden werden. Es werden Fragen nach der Bedeutung der sozialen Netzwerke für Dynamic Capabilities und daraufhin die Auswirkungen der Nutzung geklärt, wobei jeweils die Mitarbeiter- und Unternehmenssicht voneinander getrennt betrachtet wird. Soziale Netzwerke werden in die Prozesse der Dynamic Capabilities ein gepflegt und als Unterstützung dieser betrachtet. Des Weiteren werden die Chancen und auch die Risiken, die sich durch diese Verbindung ergeben, aufgezeigt und anschließend die zukünftige Entwicklung der Thematik erläutert. Die Definition der Dynamic Capabilities von Eisenhardt und Martin und der darin beschriebenen Prozesse, bilden die Grundlage dieser Arbeit. Neben vielen anderen bedeutenden Quellen, erwiesen sich die Artikel von Blyler und Coff und ebenfalls von Cyganski und Hass, als wichtige Ansatzpunkte. Sie handelt von der Verbindung sozialer Netzwerke und dem Unternehmen und zeigen den Nutzen für Dynamic Capabilities auf. In der heutigen Zeit müssen Unternehmen ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeiten aufweisen, um den wechselhaften Gegebenheiten standzuhalten. Aus diesem Grund werden soziale Netzwerke und Dynamic Capabilities zukünftig weiterhin an Bedeutung und Interesse dazu gewinnen.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/847780473klaus.txt
Kreisel, Benedikt;
Raus aus der Erfolgsfalle - Exploration und Exploitation im organisationalen Lernen - 36 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2016

In der vorliegenden Arbeit werden die Aktivitäten Exploration und Exploitation im Forschungsbereich des organisationalen Lernens betrachtet. In diesem Zusammenhang bezieht sich Exploitation auf die Verfeinerung und Erweiterung bestehender Fähigkeiten und Exploration auf das Experimentieren mit neuen Alternativen. Fokussiert sich ein Unternehmen ausschließlich auf Exploitation führt dies zu einer Erfolgsfalle, strebt es ausnahmslos nach Exploration resultiert dies in einer Misserfolgsfalle. Das gleichzeitige Umsetzen beider Aktivitäten ist notwendig, um als Unternehmen langfristig überleben zu können und wird als Ambidextrie bezeichnet. Zur Erreichung von Ambidextrie gibt es drei signifikante Konzepte: die Strukturelle Ambidextrie, die Sequentielle Ambidextrie und die Kontextuelle Ambidextrie. Welches der zuvor aufgeführten Konzepte sich als effiziente Lösung zur Umsetzung von Ambidextrie in einem Unternehmen eignet, ist von dem Einfluss interner und externer Kontextfaktoren eines Unternehmens abhängig. Auf Grundlage bestehender Forschung wurden Fit-Beziehungen zwischen Kontextfaktoren und den ambidexteren Konzepten zusammengestellt. Diese zeigen, welches ambidextere Konzept sich unter dem Einfluss bestimmter Kontextfaktoren als vorteilhaft erweist.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/847774171kreis.txt
An, Yulia;
Digital mind : conceptual framework of digital thinking - 118 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2016

Diese Arbeit entwickelt ein Modell des "Kognitionsschwarms" und simuliert die Informationsverarbeitung und Entscheidungsprozesse in Menschen angesichts des ubiquitären Internetzugangs. Auf Mikro-Ebene, das Modell illustriert Prozesse der Informationssuche und Informationsanalyse als Interaktion von diversen Informationsstücken, die zusammen neue Lernkonzepte bilden. Auf Makro-Ebene, das Modell zeigt eine Emergenz der strategischen Entscheidungsstrukturen. Diese kollektiven Verhaltenswesen entstehen aus den Interaktionen auf Mikro-Ebene und individuell wahrgenommener Struktur. Drei Typen von kollektiven Verhaltenswesen sind analoge (Strömung), digitale (Schwarm) und hybride (Cluster) Denkweisen. Dieser theoretische Rahmen kann zur aktuellen Forschung auf verschiedene Weise beitragen. Erstens: das Modell verknüpft die Forschung über Dimensionen verschiedener kognitiven Stile mit existierenden Informationsverarbeitungsmodellen. Zweitens, es macht spezifische Informationsverarbeitungsmechanismen offenbar und zeigt ihr Verhältnis zu Entscheidungsprozessen. Zum Schluss verknüpft das Modell die Informationsverarbeitung mit dem Technologiewandel durch dem Konzept von Internet als Ablage des externen Gedächtnisses.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/846474328an.txt
Eichelsbacher, Julia;
Erfolgsfaktoren im deutschen Weinbau - 56 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2015

Das oberste Ziel jedes Unternehmens ist dessen Erfolg. Dies gilt auch für die Branche des deutschen Weinbaus. Durch die Komplexität und Vielfalt zahlreicher Arbeitsschritte beginnend an der Rebe im Weinberg bis hin zur Flaschenabfüllung und der anschließenden Vermarktung oder Lagerung des Weines entstehen viele Faktoren, die den Erfolg im Weinbau beeinussen. Aufgrund der Abhängigkeit von natürlichen und lebenden Ressourcen, die empndlich auf verschiedene Umwelteinüsse reagieren, kommen zum Teil schwer beeinussbare oder gar erfassbare Faktoren hinzu. Diese Arbeit befasst sich mit der Ermittlung der Erfolgsfaktoren im deutschen Weinbau. Im Rahmen einer Expertenbefragung wurden die Ansichten ausgewählter Weingüter in Deutschland zu dieser Problemstellung erfasst. Aus den Ergebnissen dieser Befragung werden Hypothesen zu spezischen Erfolgsfaktoren im deutschen Weinbau abgeleitet. Die Datengrundlage zur Überprüfung der Hypothesen bildet ein Datensatz, welcher durch die Befragung von rund 350 Weinbaubetrieben in Deutschland entstand. Zunächst werden im Datensatz diejenigen erfassten Größen gewählt, die die aus der Befragung bestimmten Erfolgsfaktoren geeignet abbilden. Anschließend wird mit Hilfe statistischer Analyseverfahren getestet, ob ein linearer Zusammenhang zwischen dem Erfolg eines Weinbaubetriebes und den betrachteten Erfolgsfaktoren Betriebsgröße, Nutzung von Beratung, Investitionen, Erfahrung, Weinproben, Marketingausgaben und Weiterbildung besteht. Dafür wird zunächst der Pro-Liter-Weinpreis als Erfolgsindikator verwendet. Des Weiteren wird ein alternativer Erfolgsindikator, gegeben durch den Umsatz des Weinbaubetriebes, untersucht.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/833245589eiche.txt
Röder, Jana;
The Gin is in! : wie ein neuer Gin-Markt in Deutschand entsteht - 47 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2015

Die urbritische Wacholder-Spirituose Gin erfährt in den letzten Jahren international einen starken Aufschwung. Auch in Deutschland ist dieser Trend deutlich spürbar. Viele neue deutsche Gin-Marken steigen in den Markt ein. Branchenmagazine berichten mindestens monatlich von neuen Marktteilnehmern. Diese Hochkonjunktur zeugt von einer interessanten Entwicklung, die es lohnt, unter die Lupe genommen zu werden. Die folgende Arbeit untersucht den deutschen Gin-Markt und seine Entwicklung in den letzten Jahren sowie die sich daraus ergebenden betriebswirtschaftlichen Konsequenzen. Die Basis ist eine empirische Studie, die mit den deutschen Gin-Herstellern durchgeführt wurde. Die dadurch gewonnenen Erkenntnisse werden anhand von Porters Methoden zur Analyse von Branchen und Konkurrenten untersucht. Diese Methoden bekamen bereits nach Erscheinen der ersten Auflage seines Buches "Competitive Strategy" im Jahre 1980 international große Anerkennung und zählen heute zu den Grundlagen der Wirtschaftswissenschaft. Es wird eine Analyse der Branchenumwelt anhand der fünf Wettbewerbskräfte durchgeführt sowie eine Einordnung der einzelnen Unternehmen in die verschiedenen Wettbewerbsstrategien vorgenommen. Expertenmeinungen wurden eingeholt und zeigen mögliche zukünftige Entwicklungen der deutschen Gin-Branche auf.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/833232843roede.txt
Glänzer, Nicolas;
Strategische Positionierung am Beispiel der Bertrandt AG - 40 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2015

Die Branche für Entwicklungsdienstleistungen im Bereich der Automobilentwicklung ist von einem starken Wachstum geprägt. In den letzten 15 Jahren konnte sich der Markt mit einem Wachstum von 6,4 % p. a. mehr als verdoppeln, so die Einschätzung des Verbandes für Automobilindustrie (VDA). Gründe dafür sind das ausgeprägte 'Engineering Outsourcing' und das Voranschreiten des 'Simultaneous Engineering' der Automobilhersteller. Auf dieser Grundlage prognostiziert der VDA einen Anstieg des weltweiten Marktes für Entwicklungsdienstleistungen auf 12,3 Mrd. EUR bis zum Jahr 2025, was einen Anteil von ca. 17 % an der automobilen Forschungs- und Entwicklungswertschöpfung ausmacht. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Arbeit untersucht, wie sich die Bertrandt AG, der größte Entwicklungsdienstleister im Bereich der Automobilentwicklung, strategisch positioniert, um den Markt möglichst profitabel zu bedienen und seine Position als Marktführer zu halten. Michael Porter geht davon aus, dass für eine erfolgreiche Positionierung Tätigkeiten ausgewählt werden müssen, die ein Unternehmen eindeutig von seinen Konkurrenten unterscheidet. Infolgedessen wird zur Bewertung der Position der Bertrandt AG auf die konzeptionellen Grundlagen Porters zurückgegriffen. Mit der Theorie zur Branchenstrukturanalyse und der Definition dreier grundlegender Wettbewerbsstrategien, ohne deren Anwendung ein Unternehmen innerhalb seiner Branche nicht erfolgreich wirt-schaften und überdurchschnittliche Renditen erzielen kann, hat Porter das strategische Management nachhaltig beeinflusst und geprägt. Mit der Theorie zur Branchenstrukturanalyse werden die Eigenschaften und die Struktur der Entwicklungsdienstleisterbranche dargestellt. Anschließend werden die für die Entwicklungsdienstleisterbranche bedeutendsten Dimensionen von Strategie herausgearbeitet, um anhand derer die strategische Position der Bertrandt AG zu untersuchen und eine Aussage treffen zu können, welcher grundlegenden Wettbewerbsstrategie sich die Bertrandt AG bedient, um eine möglichst überdurchschnittlich rentable Position innerhalb der dargestellten Branche einzunehmen. Neben der Darstellung der strategischen Position folgt ein Vergleich mit der Position zweier Konkurrenten. Abschließend wird die Positionierung der Bertrandt AG nochmals kritisch betrachtet. Datengrundlage für die Analyse bilden erhobene Studien, Einschätzungen aus Fachartikeln und Analysen von Bankhäusern.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/833190075glaen.txt
Brune, Christine;
Der Effectuation-Ansatz im Großunternehmen - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2015

Großunternehmen haben in Zeiten schnellen technologischen Fortschritts und steigender Wettbewerbsintensität Schwierigkeiten innovativ und flexibel zu sein. Sie streben danach, entrepreneurhaftes Verhalten von Start-Up-Unternehmen zu etablieren. Entrepreneurhaftes Verhalten in etablierten Unternehmen wird als Corporate Entrepreneurship bezeichnet. Da Großunternehmen aufgrund ihrer Komplexität nicht gut dazu geeignet sind, den Corporate Entrepreneurship im gesamten Unternehmen zu etablieren, passiert dies nur in einem Teilbereich des Unternehmens im Rahmen der Beidhändigkeit. Zu dem Zweck des Opportunity-Seekings wird der Effectuation-Ansatz als besondere Form des Corporate Entrepreneurships implementiert. Das Erschließen von neuen Opportunities ist meist mit dem Eintritt in neue und unbekannte Märkte verbunden. Der Effectuation-Ansatz thematisiert u. a. diesen Eintritt in unbekannte Märkte und zeigt neue Denkansätze zum Umgang mit den damit verbunden Unsicherheiten auf. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Implementierungsprozess des Effectuation-Ansatzes in Großunternehmen. Dieser wird sowohl auf Unternehmens- als auch auf Individualebene untersucht. Zu diesem Zweck wird zunächst erklärt, welche Stärken und Schwächen Großunternehmen bezüglich Effectuation aufweisen, um im nächsten Schritt neue organisatorische Strukturen aufzuzeigen. Darauf folgend werden die Herausforderungen für das Management thematisiert. Dafür werden zum einen die Denkhaltung der Manager und dessen Einfluss auf die Mitarbeiter herausgestellt und zum anderen konkrete Aktivitäten zur erfolgreichen und zielführenden Anleitung des Implementierungsprozesses aufgezeigt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/833110241brune.txt
Haberzettl, Markus;
Opportunity Seeking in Großunternehmen - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2015

Radikale Innovationen, d.h. Opportunities, sind nach wissenschaftlichem Konsens die einzige Möglichkeit für Großunternehmen langfristig im Wettbewerb zu bestehen. Um diese Opportunities entdecken, bewerten und ausnutzen zu können, müssen Großunternehmen eine Opportunity-orientierte Ausrichtung verfolgen. Dabei gibt es fünf verschiedene Arten an Opportunities. Opportunity-orientierte Großunternehmen weisen unterschiedliche Vor- und Nachteile bei den jeweiligen Arten auf. Deshalb ist das Ziel dieser Arbeit festzustellen, welche Opportunity-Arten sich für diese Großunternehmen eignen. Hierfür werden zuerst Stärken und Schwächen Opportunity-orientierter Großunternehmen untersucht. Anschließend wird ein Modell entwickelt und angewandt, mit welchem die Eignung der verschiedenen Opportunity-Arten feststellbar ist. Das geschieht unter Berücksichtigung der Stärken und Schwächen Opportunity-orientierter Großunternehmen. Abschließend wird anhand Burgelmans Organisationsdesigns für Corporate Entrepreneurship aufgezeigt, wie die geeigneten Opportunities auszunutzen sind.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/82757536Xhaber.txt
Trippel, Arthur;
Born Globals: Darstellung und kritische Würdigung - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2015

In Folge der Globalisierung wurde seit den 1980er-Jahren eine stark zunehmende Verbreitung von sich kurz nach ihrer Gründung internationalisierenden Unternehmen beobachtet. Diese werden auch als Born Globals bezeichnet und gewinnen mit ihrer hohen Wettbewerbsfähigkeit im Vergleich mit etablierten multinationalen Unternehmen für das internationale Unternehmensmanagement an Bedeutung. Dabei stellen sie durch ihre frühe Internationalisierung in mehrere Märkte eine Herausforderung für klassische inkrementelle Internationalisierungstheorien dar. In Ermangelung geeigneter Erklärungen für dieses Phänomen rufen Forscher zunehmend dazu auf, mehrere theoretische Perspektiven integrierende Erklärungsansätze für solche Unternehmen zu entwickeln. Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel zur Behebung dieses Forschungsdefizits beizutragen. Dazu werden Implikationen für die Erstellung solch eines Ansatzes aus einem kritischen Vergleich von drei Theorien des strategischen Managements abgeleitet. Dabei erfolgt zunächst eine Ermittlung und Bewertung der Erklärungsfähigkeit des Resource-Based View of the Firm, der Organizational Learning Theory, sowie des Knowledge-Based View of the Firm hinsichtlich der charakteristischen Merkmale von Born Globals. Auf dieser Basis werden anschließend die für einen integrativen Erklärungsansatz geeigneten Elemente dieser Theorien aufgezeigt und kritisch untersucht. Auch Empfehlungen für die zukünftige theoretische Auseinandersetzung mit diesen Unternehmen werden formuliert.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/823881865tripp.txt
Schmitt, Timo;
Timingstrategien für Gründerunternehmen mit Mass Customization - 33 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2015

Mass Customization stellt individuelle Produkte für einen großen Absatzmarkt zur Verfügung. Erfolgt die Gründung eines Unternehmens zur Verfolgung dieser Geschäftsstrategie, ist das Timing des Markteintritts von hoher Relevanz. Dieses entscheidet, ob Unternehmen als Pionier oder Folger auftreten. Mass Customization und Timingstrategien wurden in der vorhandenen Literatur ausführlich thematisiert. Forschungsarbeiten zum gegenseitigen Einfluss beider liegen jedoch nicht vor. Diese Thesis dient der Schließung dieser Forschungslücke. Hierfür wurden Erfolgsfaktoren von Mass Customization den Eigenschaften von Pionier und Folger gegenübergestellt. Ergebnis daraus ist eine theoretische Analyse, welche Vor- und Nachteile für beide Timingstrategien aufzeigt. Des Weiteren wird eine Abhängigkeit zwischen den Vorteilen des Folgers und dem Verhalten des Pioniers festgestellt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/816922403schmi.txt
Krogmann, Moritz;
Erfolgsfaktoren von Neuproduktentwicklungsteams - 39 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2015

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Erfolgsfaktoren von Neuproduktentwicklungsteams. Entwicklungsteams, die vor einer komplexen, neuartigen Aufgabe stehen, können nicht als geschlossene Systeme betrachtet werden. Für die Erreichung des übergeordneten Entwicklungsziels ist es notwendig, dass sich die Teams eng mit den Funktionsbereichen der Organisation und dem Management abstimmen, um die herrschenden Abhängigkeiten hinsichtlich der Ressourcen, Informationen oder Arbeitsergebnisse zu lösen. Der Betrachtungsfokus liegt deshalb auf der Kommunikation eines Neuproduktentwicklungsteams mit seiner organisatorischen Umwelt. Mithilfe des Stage-Gate-Prozess-Modells von Robert G. Cooper, bei dem ein Produktentwicklungsprozess in fünf voneinader durch Tore getrennte Phasen gegliedert wird, werden die wesentlichen Aufgaben, Akteure und Informationsbedarfe eines Teams analysiert. Darauf aufbauend werden unter Berücksichtigung der Forschungsergebnisse von Ancona und Caldwell die wesentlichen Determinanten des Erfolges der externen Kommunikation eines Neuproduktentwicklungsteams dargestellt. Es zeigt sich, dass es entscheidend ist, eine sinnvolle Balance zwischen der Kommunikation mit seiner organisatorischen Umwelt und internen Teamprozessen zu finden, um den Teamerfolg positiv zu beeinflussen. Dazu sollte ein Neuproduktentwicklungsteam zum einen die Kommunikation über die Teamgrenzen hinweg in den unterschiedlichen Phasen eines Produktentwicklungsprozesses anpassen und zum anderen geeignete Schwerpunkte setzen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/816922039krogm.txt
Brekow, Marcel;
Patente für alle? : strategische Überlegungen zur Patentfreigabe an dem Beispiel von Tesla Motors - 36 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2015

Unternehmen sind durch wachsenden Wettbewerb immer größeren Bedrohungen ausgesetzt. Um ihren Wettbewerbsvorteil nicht zu verlieren, versuchen viele Unternehmen ihr Wissen durch Patente schützen zu lassen. Vor diesem Hintergrund erscheint die Patentfreigabe eines Unternehmens ungewöhnlich, da sie scheinbar den Verlust des Wettbewerbsvorteils hervorrufen würde. Die vorliegende Arbeit nimmt an, dass Veränderungen oder Zustände im Unternehmen und im Wettbewerbsumfeld zu einer Patentfreigabe geführt haben oder führen können. Zur Identifizierung dieser, wurde ein Schema, basierend auf den Strategiedefinitionen der "Five P's" von Henry Mintzberg, entwickelt. Neben der Untersuchung der Perspektive auf Veränderungen, beurteilt es die Unternehmensposition und analysiert welchen Bedrohungen und Einflüssen das Unternehmen ausgesetzt ist. Ausgehend von den identifizierten Veränderungen oder Zuständen lassen sich mögliche Wirkungen einer Patentfreigabe für das Unternehmen durchdenken. Dieses Schema wird zur Untersuchung des aktuellen Beispiels der Patentfreigabe von dem Elektrofahrzeughersteller Tesla Motors genutzt. Die Arbeit zeigt, dass sich Tesla Motors durch eine hohe Gefahr von Ersatzprodukten, einer geringen Intensität des Branchenwettbewerbs und hohen eigenen wirtschaftlichen Verlusten in einer unbefriedigenden Position befindet. Die Patentfreigabe kann durch die Verringerung von Brancheneintrittsbarrieren dem entgegenwirken. Die möglichen Wirkungen wären eine höhere Branchen- und Unternehmensbekanntheit sowie eine größere Nachfrage. Daraus lässt sich eine mögliche Verbesserung der Position von Tesla Motors schlussfolgern.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/81616097Xbreko.txt
Eigner, Max;
Produktinnovation vs. Marketing - Erfolgsfaktoren im Deutschen Gin-Markt - 50 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2015

Die zugenommene Nachfrage nach der Wacholder-Spirituose Gin ist eine gegenwärtige Erscheinung im Markt der alkoholhaltigen Getränke. Viele Produzenten wollen mit der Herstellung eigener Gins von dieser Entwicklung profitieren. Daraus ergibt sich eine große Anzahl an Produkten. Auch in Deutschland werden infolge dieses Trends zahlreiche Gin-Sorten hergestellt. Der damit einhergehende ausgeprägte Wettbewerb im deutschen Gin-Markt stellt die Gin-Hersteller vor die anspruchsvolle Aufgabe, ihr Produkt bei der Vielzahl von Konkurrenzprodukten abzusetzen. Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, zu analysieren, wie Produzenten in der deutschen Gin-Branche das eigene Produkt vermarkten. Ausgangspunkt hierfür ist die Ermittlung der zentralen Wettbewerbsstrategie dieses Markts. Mit Faktoren, die auf den vier Marketinginstrumenten basieren, werden Daten zu deutschen Gins und deren Herstellern aus Sekundärquellen erhoben, um den Markt zu strukturieren. Zur Auswertung der Daten werden innerhalb der Faktoren Klassen gebildet, die zur Ordnung und Abgrenzung der Gins und der Produzenten dienen und somit Aussagen zur Branche ergeben. Um weitere Informationen über die Beschaffenheit des deutschen Gin-Markts zu erhalten, werden geeignete Kombinationen von Faktoren und Klassen betrachtet. Zudem erfolgt anhand der verfügbaren Mittel der Erfolgsmessung eine Darlegung potentieller Erfolgsfaktoren im deutschen Gin-Markt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/815860374eigne.txt
Baldauf, Tobias;
Bedeutung von Branchenverbänden für die Strategische Unternehmensführung am Beispiel der Automobilindustrie - 55 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2015

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Branchenverbänden für die Strategische Unternehmensführung am Beispiel der Automobilindustrie. Ausgehend von der Erkenntnis, dass eine externe Analyse die Basis für die strategische Ausrichtung eines Unternehmens darstellt, wird die Frage untersucht, welche Beweggründe aus Unternehmenssicht für eine Mitgliedschaft in Branchenverbänden sprechen. Hierbei liegt der Schwerpunkt in der Differenzierung zwischen Gründen aus Sicht der Makroumwelt, sowie aus Sicht der Branchenstruktur. Anschließend erfolgt eine nähere Betrachtung der - für Automobilunternehmen relevanten - Herausforderungen. Es stellt sich heraus, dass Unternehmen der Automobilindustrie vor allem gesetzlichen Herausforderungen und Trends ausgesetzt sind. Die Abgrenzung der internationalen und nationalen Automobilverbände bildet die Basis, um abschließend die Frage zu untersuchen, wie der Einfluss der Automobilunternehmen auf politische Entscheidungsträger durch eine Verbandsmitgliedschaft zu bewerten ist. Als Ergebnis zeigt sich eine bessere Möglichkeit für Unternehmen Einfluss auf die Politik in einem Verband zu nehmen. Angesichts weiterer Möglichkeiten zur Einflussnahme wird die Bedeutung für die Strategische Unternehmensführung abschließend diskutiert.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/815772491balda.txt
Bayer, Christian;
Modulare Dienstleistungen - Darstellung und kritische Würdigung : eine branchenunabhängige Betrachtung - Saarbrücken : AV Akademikerverl. - 50 S.. . - (Reihe Gesellschaftswissenschaften) Teilw. zugl.: Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2014

TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/toc/810611430.PDF
Gebhart, Marcel;
Produkt- und Prozessoptimierung durch Benchmarking und Reverse Engineering bei der Bosch Thermotechnik GmbH - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2014

Die heutigen, vom globalen Wettbewerb geprägten, Märkte stellen Unternehmen vor enorme Herausforderungen. Zur Wahrung ihrer Wettbewerbsfähigkeit müssen sich die Unternehmen den ständig ändernden Kundenanforderungen stellen und innovative Wirtschaftsgüter bereitstellen. Dies erfordert eine kontinuierliche Optimierung ihrer wertschöpfenden Prozesse sowie der daraus hervorgehenden Produkte. Um dies zu erreichen, wird häufig auf ein Benchmarking zurückgegriffen. Auch die Bosch Thermotechnik GmbH wendet diese Methode im Rahmen des Entwicklungsprojektes eines wassergeführten Kaminofens an, um dessen Planherstellkosten zu senken. Als eine Teilfunktion des Produktes bildet hierbei die Verkleidung den Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit. Da sich die Verkleidung in einem Entwicklungsstadium befindet, welches nahezu keine feststehenden Parameter aufweist, kommt als unterstützende Methode ein Reverse Engineering zum Einsatz. Mithilfe der beiden Methoden werden die Verkleidungen zweier Konkurrenzprodukte untersucht und bewertet. Auf diese Art und Weise wird Aufschluss darüber gegeben, wie Wettbewerber bestimmte Praktiken an ihren Produkten handhaben. Aus den daraus gewonnenen Erkenntnissen werden Rückschlüsse auf die Ausarbeitung der eigenen Verkleidung gezogen. Die vorliegende Arbeit zeigt Möglichkeiten auf, welche durch eine Kombination der beiden Methoden - Benchmarking und Reverse Engineering - hervorgerufen werden. Darüber hinaus wird auch für Grenzen sensibilisiert, die aufgrund des frühen Entwicklungsstadiums der Verkleidung sowie der Tatsache, dass nur eine Teilfunktion des Produktes betrachtet wird, entstehen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/79824576Xgebha.txt
Noack, Michael;
Kritische Betrachtung des Konzepts der Servant Leadership - 53 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2014

In der vorliegenden Arbeit geht es um Servant Leadership. Diese wurde in den 1970er Jahren von ROBERT K. GREENLEAF als Antwort auf eine von ihm empfundene Führungskrise in den USA entwickelt. Sie stellt den radikalen Ansatz dar, das Wohl der Mitarbeiter in das Zentrum der Überlegungen von Führungskrägten zu stellen. Ausgehend von der Beobachtung eines Zielkonflikts zwischen den ökonomischen Zielen der Eigentümer und den sozialen Zielen der Mitarbeiter wird die Frage untersucht, ob die Verwendung von Servant Leadership diesen Zielkonflikt lösen kann. Dazu werden zuerst beide Ziele näher dargestellt. Anschließend wird die Entwicklung von Servant Leadership bis zum Stand der Forschung nachgezeichnet. Die kritische Betrachtung der Forschungsfrage erfolgt anhand des Servant Leadership Modells von VAN DIEREN-DONCK. Mit Hilfe der im Modell postulierten Ergebnisse wird gezeigt, dass Servant Leadership einen vielversprechenden Ansatz darstellt, die Ziele beider Parteien zu erfüllen. Angesichts der erheblichen persönlichen Anforderungen an die Führungskraft erscheint eine weitreichende praktische Implementierung jedoch mit Problemen verbunden. In der anschließenden Betrachtung der Wirkungsweisen von Servant Leadership wird kritisch auf die aktuelle Forschung eingegangen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/795044739noack.txt
Pelikan, Sören;
Vom Entrepreneurial Spirit zur Schaffung eines Imperiums - der Aufstieg und Fall des Rupert Murdoch - 36 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2014

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Beantwortung der Frage, was einen guten Unternehmer ausmacht und was zu seinem unternehmerischen Geist gehört. An dem Medienunternehmer Rupert Murdoch wird beispielhaft diskutiert, welche Eigenschaften und Aktivitäten dazu wichtig sind. Für die Untersuchung wird die Biografie Murdochs chronologisch betrachtet und dabei alle wichtigen Ereignisse in einen Zusammenhang gebracht. Hierzu gehören auch die Beleuchtung möglicher Kritikpunkte und ein abschließendes Resümee.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/794335047pelik.txt
Herget, Stefan;
Interne vs. externe Besetzung von Vorstandspositionen - eine empirische Untersuchung der DAX-Unternehmen - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2014

Aufgrund der herausragenden und einflussreichen Position von Vorstandsmitgliedern innerhalb von Unternehmen ist eine detaillierte wissenschaftliche Betrachtung sämtlicher Forschungsgebiete sinnvoll, die diese Personengruppe betrifft. Ein Gebiet mit Forschungspotential ist dabei die Betrachtung der Rekrutierung von Vorstandsmitgliedern bezüglich deren Herkunft. Ein Vorstandsmitglied kann vor seiner Bestellung bereits dem Unternehmen angehört haben oder aber von außerhalb in den Vorstand bestellt werden. Empirische Untersuchungen in diese Richtung sind insbesondere für deutsche Unternehmen selten. Gegenstand dieser Arbeit ist es daher u.a., die Situation solcher internen bzw. externen Besetzungen von Vorstandspositionen in DAX-Unternehmen empirisch abzubilden. Dazu wird die Besetzung der DAX-Vorstände zum 02.05.2014 herangezogen und die Herkunft der Vorstandsmitglieder bestimmt. Es wird festgestellt, dass interne Besetzungen häufiger sind. Eine weiterführende Analyse dient zur Gewin-nung und Überprüfung von Erklärungsansätzen. Verschiedene Aspekte können für oder gegen die jeweilige Art der Bestellung sprechen. Daher geht der empirischen Untersuchung ein Grundlagenteil zum Vorstand in der Struktur von DAX-Unternehmen sowie zu den Bestellungsarten voran. Außerdem dient ein ausgedehnter Einblick in den Forschungsstand zur Orientierung und gibt vorhandene personalökonomische Ansätze zur Rekrutierung von Führungskräften wider.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/791690245herge.txt
Alich, Philipp;
Intellectual Property Management - Möglichkeiten und Grenzen - 45 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2014

Geistiges Eigentum (Intellectual Property) hat über Jahrzehnte hinweg stark an Bedeutung gewonnen und der aktuelle Trend deutet darauf hin, dass die Bedeutung auch weiterhin zunehmen wird. Somit hängen die Wettbewerbsfähigkeit und der Erfolg eines Unternehmens zunehmend von Entscheidungen bezüglich Schaffung und Verwendung von Intellectual Property ab. Als Folge hat sich das Management von Intellectual Property zu einem kritischen Erfolgsfaktor gewandelt und bietet eine Vielzahl neuer Möglichkeiten im Wettbewerb mit anderen Unternehmen. Um diese Möglichkeiten jedoch geeignet nutzen zu können, ist die Kenntnis über die bestehenden Grenzen essentiell. Während in der Literatur bisher meist nur die Möglichkeiten von IP-Management im Fokus stehen, soll diese Arbeit speziell für die Grenzen von IP-Management sensibilisieren. Dazu werden zunächst der Zweck und die einzelnen Bestandteile der Intellectual Property Rights näher erläutert. Anschließend wird die traditionelle von der strategischen Sichtweise des IP-Managements abgegrenzt, wobei Letztere das vorherrschende Verständnis von IP-Management in dieser Arbeit beschreibt. Aufbauend auf diesen Grundlagen werden die Ziele von IP-Management dargestellt und durch eine direkte Gegenüberstellung der Restriktionen die jeweiligen Grenzen aufgezeigt. Abschließend werden die gewonnenen Erkenntnisse systematisiert und mögliche Bestimmungsfaktoren zukünftiger Grenzen abgeleitet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/791508285alich.txt
Diegel, Sascha;
Chancen und Risiken der Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2014

In Deutschland und der EU gehören über 99% aller Unternehmen den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) an. Auch in anderen Volkswirtschaften stellen sie den größten Anteil der Unternehmen dar. Infolge globaler Veränderungen, aber auch aufgrund von Entwicklungen auf dem Heimatmarkt, stellt die Internationalisierung für viele KMU eine lukrative Chance, manchmal sogar eine Notwendigkeit, dar. Doch internationale Geschäfte sind ebenfalls mit Risiken verbunden. Diese Risiken können sich sogar deutlich von denen auf dem Heimatmarkt unterscheiden. Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit den Chancen und Risiken der Internationalisierung von kleinen und mittleren Unternehmen, besonders im Hinblick auf die ihre spezifischen Charakteristika. Zu Beginn werden die KMU sowohl quantitativ als auch qualitativ von großen Unternehmen abgegrenzt. Im Anschluss erfolgen eine Definition der Internationalisierung und die Darstellung globaler Triebkräfte, die sie beeinflussen, und eine Beschreibung zweier wichtiger Theorien zur Erklärung der Internationalisierungsform. Als letztes werden die wichtigsten Formen der Internationalisierung dargestellt, anhand der Theorien eingeordnet und ihre Chancen und Risiken für KMU beschrieben.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/791225496diege.txt
Ganzlin, Noema;
Leadership 2.0 - Anforderungen und Handlungsmöglichkeiten in heutigen Führungssituationen - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2014

Diese Arbeit befasst sich mit neuen Führungsanforderungen und Auswirkungen ausgewählter Führungsmaßnahmen auf die ökonomischen Ziele eines Unternehmens. Als Basis werden hierfür die theoretischen Grundlagen zu Unternehmenszielen und Führung im Allgemeinen erläutert. Darauf aufbauend werden Veränderungen und Trends der Arbeitswelt aufgeführt und deren Bedeutung für die Führung herausgearbeitet. Ausgehend von diesen veränderten Anforderungen wird ein möglicher neuer Führungsstil vorgestellt: die individualisierte Führung. Das damit abgeschlossene Theoriekapitel bildet die Grundlage der anschließenden Untersuchung der Wirtschaftlichkeit individualisierter Führungsmaßnahmen. Diese Analyse baut auf bereits existenter Literatur auf und klärt die Frage, ob Leadership 2.0 zur Erreichung der ökonomischen Unternehmensziele beiträgt. Hierfür werden die Ansätze der Telearbeit, der differentiellen Arbeitsgestaltung und des Leader-Member-Exchange Ansatzes auf ihren ökonomischen Beitrag untersucht. Die Arbeit zeigt, dass die individualisierte Führung zur Erfüllung der ökonomischen Unternehmensziele beitragen kann, dies jedoch vor allem von den individuellen Gegebenheiten des Unternehmens abhängt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/791096793ganzl.txt
Dang, Kim;
Time-based Competition - Darstellung und kritische Würdigung - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2014

Die Betrachtung von Zeit als relevanter Wettbewerbsfaktor erfolgte erstmals tiefgründig in den späten achtziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts. Durch weitestgehendes Ausreizen des Wettbewerbs über die Faktoren Qualität und Kosten wurde es für Unternehmen immer schwieriger, sich von Konkurrenten in dieser Hinsicht zu differenzieren. Sie sahen sich zusätzlich mit einem gestiegenen Anspruch der Kundenbedürfnisse konfrontiert, dem nicht mehr allein ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis genügte, sondern welcher auch nach zeitgerechter Bedürfnisbefriedigung verlangte. Zeitbasierte Wettbewerbsstrategien traten als Wettbewerbserfordernis in den Fokus unternehmerischen Handelns, zusammengefasst in der Time-based Competition. Die Verkürzung von Durchlaufzeiten, die Beschleunigung des Entwicklungsprozesses sowie das gezielte Timing des Markteintritts mit Innovationen sind hierbei die Instrumente des heutigen, vom Wettbewerbsfaktor Zeit geprägten, Wettbewerbs. Inwiefern wirken sich also zeitbasierte Wettbewerbsstrategien auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen aus; worin liegen ihre Chancen und Risiken und wie passen sie in den Kontext anderer Wettbewerbsstrategien? Diesen Fragen widmete sich die vorliegende Bachelorarbeit. Aufbauend auf Definitionen elementarer Grundbegriffe wurden die Ansätze der Time-based Competition näher betrachtet und kritisch bewertet. Hierbei wurden sowohl auf Aspekte der Durchlaufzeitreduzierung, als auch auf Strategien im Bereich der Entwicklung und des Markteintritts intensiv eingegangen. Abschließend erfolgte eine Wertung des Einflusses zeitbasierter Wettbewerbsstrategien auf die Wettbewerbsfähigkeit heutiger Unternehmen sowie ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich der Time-based Competition.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/791096386dang.txt
Schröder, Frederik;
Organisationsanalyse der Continental Business System Organisation - 66 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2014

In den großen börsennotierten, insbesondere in technologisch aufgestellten Konzernen gewinnt das Wort Lean Management immer mehr an Bedeutung. Denn ohne Lean Management ist ein Unternehmen kaum noch wettbewerbsfähig. Dies gilt auch für die Continental AG. Um Lean Management in das Unternehmen einzuführen wurde das Continental Business System ins Leben gerufen. Es befasst sich mit Lean Management für die gesamte Continental AG. Das Continental Business System ist ein ganzheitlicher Lean Management Ansatz. Ganzheitlich steht für die Umsetzung dieses Gedankens in allen Bereichen des Unternehmens. Im Gegensatz zu dem bekanntesten Lean Programm, dem Toyota Produktionssystem werden hier die Bereiche Entwicklung, Logistik und die administrativen Tätigkeiten miteinbezogen. Durch bisher meist unspezifizierte Probleme kann das Continental Business System nicht so effizient wie geplant umgesetzt und eingesetzt werden. Um die Probleme zu erkennen und Optimierungsansätze in der Organisation zu finden, wird in dieser Arbeit eine Organisationsanalyse der Continental Business System Organisation in der Business Unit Instrumentation & Driver HMI durchgeführt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/784065039schro.txt
Pohl, Tobias;
Vergütung von Organizational Citizenship Behavior - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2014

Diese Arbeit diskutiert, wie Organizational Citizenship Behavior (OCB) in Unternehmen wirkt und entlohnt werden kann und welche Konsequenzen die Entlohnung auf das Unternehmen hat. Durch Abgrenzung zu verwandten Theorien, Darstellung der Dimensionen sowie Antezedenzien und Beschreibung der Effekte von OCB werden bisher vorliegende Forschungsergebnisse des Konstrukts OCB zusammengefasst. Neben der Erläuterung der Grundlagen der Personalvergütung und der Funktionsweise eines Messinstruments für OCB wird ein theoretisches Entlohnungssystem in Anlehnung an Herzbergs "Zwei-Faktoren-Theorie" entwickelt und mögliche Konsequenzen einer Entlohnung von OCB, die veränderte Jobauffassung und der Motivationsverdrängungseffekt, dargestellt. Abschließend werden die gesammelten Erkenntnisse zusammengefasst und mögliche, zukünftige Forschungsfelder und praktische Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/77705261Xpohl.txt
Davids, Tobias;
Geschäfts- und Erlösmodell von Facebook - Darstellung und kritische Würdigung - 50 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Das Geschäftsmodell dient einem Unternehmen seine Tätigkeiten, Prozesse und Akteure vereinfacht und strukturiert darzustellen, um damit nachhaltig und effizient am Markt agieren zu können. Vor allem bildet es eine Basis, um die Geschäftsstrategie bestmöglich umsetzen zu können. Da in der bestehenden Literatur keine einheitliche Definition eines Geschäftsmodells existiert, werden zunächst einige Definitionen aufgeführt und miteinander verglichen. Wichtige Bestandteile von Geschäftsmodellen werden herausgearbeitet und von der Geschäftsstrategie abgegrenzt. Als konzepttragendes Modell für diese Arbeit wird das 4C-Net-Business-Modell von Wirtz dienen. Dieses Modell und seine Bestandteile werden zunächst dargestellt. Dabei wird auch auf die speziellen Erlösformen des Geschäftsmodells eingegangen. Das Gesamtkonzept, bestehend aus Geschäfts- und Erlösmodell nach Wirtz, wird dann auf das Unternehmen Facebook angewandt. Hierzu sollen die Entwicklungsphasen eines Unternehmens als Orientierungshilfe dienen, aber auch die Entwicklung des Geschäft- und Erlösmodells von Facebook aufgezeigt werden. Im Anschluss erfolgt eine kritische Würdigung, wobei gerade hier auf die Finanzierung und den Umgang mit Nutzerdaten durch Facebook eingegangen werden soll.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/81059899Xdavid.txt
Micheler, Simon;
Business Angels, Inkubatoren und Venture Capital - Darstellung und kritischer Vergleich der deutschen Investorenszene von Gründungsunternehmen - 46 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

In dieser wissenschaftlichen Arbeit geht es um die Darstellung der Herausforderungen von Gründungsunternehmen und einem darauf basierenden Vergleich von den in Deutschland beliebtesten Fördermodellen für junge Unternehmen und Gründungsunternehmen: Business Angels, Inkubatoren und Venture Capital. Diese Kriterien werden in der Beeinflussbarkeit durch den Unternehmer (unternehmensspezifische Kriterien) und in der Beeinflussbarkeit durch die Investoren (investorspezifische Kriterien) differenziert. Am Ende dieser Vergleichs werden die Ergebnisse nach möglichen Zukunftszielen des Investors unterschieden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/777859149miche.txt
Keller, Marc;
Strategische Allianzen aus Ressource-Dependance-Sicht - 37 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Weltweit steht die Photovoltaikbranche an einem Wendepunkt. Nach fast einem Jahrzehnt der Expansion übertraf im Jahr 2011 die weltweite Produktionskapazität die tatsächlich neu-installierte Leistung um das Doppelte. Vor allem im Herzen der upstream value chain, bei der Herstellung von Zellen und Modulen, geht der sich verschärfende Preiskampf bei gleichzeitigem Kapazitätsausbau immer mehr in einen Verdrängungswettbewerb über. Obwohl insbesondere auf dieser Ebene der Wertschöpfungskette enorme Effizienzsteigerungen realisiert wurden, fallen die erzielten Margen immer geringer aus. Eine tiefgreifende Marktkonsolidierung steht bevor. Um auf dynamischen Märkten wettbewerbs- und damit überlebensfähig zu bleiben, gehen einige Unternehmen strategische Allianzen verschiedener Formen und Ausrichtungen ein. Diese Arbeit beschreibt und analysiert solche Allianzen aus Ressource-Dependance-Sicht vor dem Hintergrund ihres wirtschaftlichen Umfeldes. Dabei soll ausgearbeitet werden, wie sich die Zusammenarbeit der Unternehmen auf deren Ressourcenausstattung und damit auf ihre Wettbewerbsfähigkeit auswirkt. Um dies leisten zu können, wird im ersten Hauptteil der Arbeit eine ausführliche Betrachtung der zugrundeliegenden Theorien und Modelle aus den Bereichen der ressourcenorientierten Sicht und der strategischen Allianzen vorgenommen. Um ein breites theoretisches Fundament zur späteren Analyse zur Hand zu haben, werden dabei über die Resource-Dependance-Theory hinaus auch der verwandte ressourcenbasierte Ansatz und der Kernkompetenzansatz betrachtet, bei dem es sich um ein Derivat des vorgenannten handelt. Dies ermöglicht es, die Verknüpfungen zwischen ressourcen- und kooperationsorientierten Theorien optimal zu nutzen. Im zweiten Hauptteil der Arbeit werden diese Erkenntnisse auf die Photovoltaik-Branche angewandt. Zunächst wird ein breiter Überblick über die Situation der Branche gewährt. Danach wird exemplarisch anhand von ausgewählten Wertschöpfungsstufen aufgezeigt, welche Ressourcen jeweils welche Abhängigkeiten erzeugen und welche Potenziale bestehen, diese mittels der Bildung strategischer Allianzen zu vermindern. Im darauffolgenden Abschnitt wird anhand von realen Beispielen aus der Photovoltaik-Branche ein Einblick in das ressourcenspezifische Management von strategischen Allianzen gegeben. Abschließend werden im Fazit die Ergebnisse zusammengefasst und bewertet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/773960473kelle.txt
Tischer, Tanja;
Erklärungsansätze für die Wertschöpfung in Netzwerken - 49 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Die Partizipation in Unternehmensnetzwerken als Koordinationsform zwischen Markt und Hierarchie wird heutzutage zunehmend notwendiger für das einzelne Unternehmen. Um den wettbewerblichen Herausforderungen durch schnellere, kostengünstigere, und qualitativ hochwertigere Leistungserbringung der Wettbewerber durch die Globalisierung der Märkte und einer rasanten Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologie entgegenzustehen nutzen Unternehmen die Zusammenarbeit über die Unternehmensgrenzen hinaus. Inwieweit Unternehmen dadurch zu einer höheren Wertschöpfung gelangen, ist Gegenstand dieser Arbeit. Einer grundlegenden Darstellung zweier ausgewählter Erklärungsansätze für die Entstehung von Unternehmensnetzwerken folgend wird die Wertschöpfung in Netzwerken aus zwei Perspektiven ermittelt. Der Transaktionskostenansatz und der Relational View dienen hierbei als theoretischer Bezugsrahmen. Die Untersuchungen im Rahmen dieser Arbeit kommen zu dem Schluss, dass aus Transaktionskostentheoretischer Sicht die Wertschöpfung durch Transaktionskostenminimierung entsteht. Aus relationaler Perspektive entsteht Wertschöpfung aus kooperativen Beziehungen zwischen Unternehmen.



Beninca, Veith;
Motive von Promotoren in Innovationsprozessen - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Motiven und dem Motivationsprozess von Promotoren im Rahmen eines Innovationsprozesses. Die Untersuchung der Motive und des Motivationsprozesses wird dabei am erweiterten Promotorenmodell von Hauschildt/Chakrabarti durchgeführt. In der Arbeit werden sowohl die Grundlagen des erweiterten Promotorenmodells, als auch die Grundlagen der Motivationstheorie, als Basis für die Untersuchung, eingehend erklärt. Die Untersuchung der Motive erfolgt durch einen Vergleich der Leistungsbeiträge der Promotoren mit den Deskriptoren der Leistungsmotivationstheorie nach McClelland. Der Motivationsprozess der Promotoren wird mit Hilfe der Zielsetzungstheorie nach Locke untersucht.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/757170625benin.txt
Buchwald, Franziska;
Diversity in kleinen und mittleren Unternehmen Thüringens - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Unter der Fragestellung "Wie vielfältig sind Thüringer Unternehmen im Jahr 2013 und wie nehmen sie sich selbst wahr" widmet sich die vorliegende Arbeit der Vielfalt in kleinen und mittleren Unternehmen Thüringens. Anhand der Auswertung der vorliegenden statistischen Daten und der Erfassung der Eigenwahrnehmung von Unternehmern bezüglich ihrer personellen Vielfalt wird sich der Fragestellung aus quantitativer wie qualitativer Sicht genähert. Dabei wird zunächst der Begriff "Diversity" über das Dimensionen-Rad von Gardenswartz und Rowe theoretisch erklärt. Über den fortlaufenden Fokus auf die Kerndimensionen Geschlecht, Alter und Ethnie wird die Vielfältigkeit in der Thüringer Bevölkerung und den Thüringer Unternehmen abgebildet. Aufgrund des hohen Anteils MINT-geprägter Unternehmen ist insbesondere der Frage der geeigneten Eingliederung weiblicher Fachkräfte Rechnung zu tragen und im Zug des drohenden Fachkräftemangels die Einbindung von internationalen Fachkräften zu fördern. Auch die in den letzten Jahren verstärkte Diskussion über den Erhalt des Fachwissens älterer ArbeitnehmerInnen wird die vorliegende Arbeit gerecht. Die Ergebnisse der statistischen Auswertung und der qualitativen Interviews bilden die Fortschritte und Defizite in Thüringen der letzten Jahre ab und macht Handlungsschwerpunkte für die Zukunft deutlich. So ist die Einbindung von weiblichen Angestellten durch intensive Aufklärungsarbeit und verschieden personalpolitische Modelle gefördert wurden, welche sich in der steigenden Anzahl der Erwerbstätigen widerspiegelt. Die Eingliederung von internationalen Fachkräften soll durch neue Methoden und Initiativen weiter ausgebaut werden, da auch hier durch die quantitativen Daten und qualitativen Unternehmensaussagen Handlungsmotive deutlich gemacht werden können. Das generationsübergreifende gemeinsame Arbeiten wird bereits gut umgesetzt und sollte weiter erhalten bleiben, um damit den Wissenstransfer für die Zukunft sicher zu stellen.



Weber, Cornelius;
Einfluss von Technologiesprüngen auf Produktmodularität - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Technologiesprünge entstehen durch Leistungsgrenzen von Produkttechnologien und der Anwendung von Substitutionstechnologien mit höherem Leistungspotential. Durch die Substitutionen werden Innovationen neuer Techniken erzeugt, die in Produkten Anwendung finden. Die Fortentwicklung der Technologien führt zu einer Dynamik, welche Auswirkung auf das Produkt hat. Leistungsfähigere und an Kundenanforderungen angepasste Produkte sind das Resultat von Innovationen. Bei der Anwendung und Einbringung von Innovationen, spielt die Produktarchitektur eine wichtige Rolle. Dem bekannten Prinzip der Modularisierung der Produktarchitektur werden oft Vorteile gegenüber integralen Architekturen zugesagt. Die bisherigen Untersuchungen der Auswirkungen von Technologiesprüngen sind jedoch oft durch verallgemeinernde Innovationsarten vereinfacht. Zudem erfolgte der Bezug zur Produktmodularität bislang nicht gesamtübergreifend über alle Ebenen der Produktarchitektur. Aus diesem Grund, ist es wichtig, die Änderungen modularer Produkte genauer zu analysieren. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen zur Produktarchitektur und der Entstehung von Technologiesprüngen wurden vier mögliche Arten der Produktinnovation erläutert und systematisiert. Durch eine Reflektion dieser Innovationsarten auf die drei Architekturebenen, der Komponenten-, Modul- und Produktebene, wurden die Auswirkungen anschließend dargestellt. Anhand der eingehenden Beschreibung von Beispielen sowie einem Überblick von Potentialen und Gefahren konnte verdeutlicht werden, dass Technologiesprünge die Gestaltung einer modularen Produktarchitektur fördern.



Hübel, Kathleen;
Generation Golf vs. Generation Praktikum - spezifische Herausforderungen der Personalgewinnung- und bindung - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den Akademikern der Generation Golf und Generation Praktikum. Diese werden aufgrund des zunehmenden Akademikermangels noch stärker in den Fokus der Unternehmen rücken. Die Arbeit wird deshalb die Frage behandeln, inwiefern Arbeitgeber ihre Personalgewinnungs- und Personalbindungsmaßnahmen im Bezug auf die jeweiligen Generationsvertreter anpassen können, um sich in dem Wettbewerb um die jungen Talente zu profilieren. Hierfür erfolgt im ersten Schritt eine ausführliche Betrachtung der gesamtdeutschen sowie akademischen Arbeitsmarktentwicklung. An dieser Stelle wird deutlich, dass sich die Chancen auf Erwerbstätigkeit für Akademiker von den gesamtdeutschen Aussichten abheben. Ihre Arbeitskraft wird zukünftig stärker nachgefragt, sodass bereits für 2030 Engpässe in allen Fachbereichen prognostiziert werden. - Ein fortwährender Überblick über diese Trends sowie der hinzukommenden Analyse der Zielgruppen leistet die Vorarbeit für die Auswahl der Personalmaßnahmen. Nach eingehender Betrachtung der unterschiedlichen Werte und den jeweiligen Lebensabschnitten der zwei Generationen, konnte in der Arbeit herausgefunden werden, welche Maßnahmen weiterhin erfolgsversprechend sind und an welcher Stelle eine generationsspezifische Differenzierung notwendig ist.



Barbje, Valentina;
Auslandsentsendungen als Personalentwicklungsmaßnahme - 44 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Die vorliegende Bachelorarbeit beinhaltet eine theoretische Darlegung der Rolle von Auslandsentsendungen im Internationalisierungsprozess von deutschen Großunternehmen. Es wird untersucht inwieweit die Auslandsentsendung als Instrument der Personalentwicklung dazu geeignet ist, das auf dem Weltmarkt bestehende Kompetenzdefizit auszugleichen. Zu diesem Zweck wird dargestellt welche Kompetenzen benötigt werden um auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben und den Unternehmenserfolg zu steigern. Zielgruppe der Untersuchung sind Führungs- und Führungsnachwuchskräfte, die für mindestens zwei Jahre vom deutschen Stammhaus in eine ausländische Niederlassung entsandt werden um dort Schlüsselpositionen zu übernehmen. Anhand eines Entsendungsprozesses, bestehend aus vier Phasen werden einzelne Maßnahmen angeführt, die im Rahmen der Auslandsentsendung zum Kompetenzerwerb und dadurch zur Personalentwicklung führen. Insgesamt stellt sich heraus, dass es sich bei der Auslandsentsendung um eine herausfordernde Personalentwicklungsmaßnahme handelt, die durch hohe Anforderungen an die Entsendungskandidaten eine geeignete Rahmenbedingung zur erfolgreichen Personalentwicklung auf internationaler Ebene darstellt. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass der Erfolg der Auslandsentsendung und der damit einhergehenden Personalentwicklung von dem Entsandten selbst abhängt, da der wesentliche Entwicklungsprozess in dessen Inneren verläuft und deshalb nicht geplant und gesteuert werden kann.



Muth, Philipp;
Geschäftsprozessmanagement in Dienstleistungsbetrieben - 49 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Die vorliegende Arbeit behandelt die Anwendungsschwierigkeit von Geschäftsprozessmanagement (GPM) in Dienstleistungsbetrieben. Zunächst werden Begriffsdefinitionen und -abgrenzungen für Dienstleistungen, Geschäftsprozesse und Geschäftsproessmanagement erläutert. Anschließend werden dem Leser die Voraussetzungen für GPM nähergebracht, die auf SCHMELZER/SESSELMANN und STÖGER zurückgehen. Nach SCHMELZER/SESSELMANN ist das strategische Management die unabdingbare Voraussetzung. Die Voraussetzungsfaktoren von STÖGER sind der 1. Beitrag ans Ganze, 2. Wiederholbarkeit und Routine, 3. Messbarkeit, Kontrollierbarkeit, Beurteilbarkeit, 4. Resultatorientierung, 5. Verantwortlichkeit, 6. Führbarkeit und 7. Kundenorientierung. Der Hauptteil beginnt mit Erörterungen dieser Voraussetzungen, wobei der Fokus auf den sieben Voraussetzungsfaktoren von Stöger liegt. Der Verfasser unterteilt diese Voraussetzungen zwecks einer besseren Übersicht in personenunabhängige und personenabhängige Faktoren. Anhand dieser sieben Faktoren wird die Schwierigkeit der Anwendung von Geschäftsprozessmanagement in Dienstleistungsbetrieben im Vergleich zu Industriebetrieben erläutert. Der Schwerpunkt liegt auf den Faktoren der Kundenorientierung und Resultatorientierung, da gerade die Kundenorientierung in Dienstleistungsbetrieben von essentieller Bedeutung ist. Die Resultatorientierung wird um die Leistungsorientierung erweitert, da in manchen Dienstleistungsbetrieben nicht einzig das Resultat zählt, sondern mitunter auch die entgegengebrachte Leistung. Das Fazit dieser Arbeit besteht aus der Erkenntnis, dass auch Dienstleistungsbetriebe Geschäftsprozessmanagement nach den Faktoren von SCHMELZER/SESSELMANN und STÖGER nutzen.



Häcker, Veronique;
Teamzusammensetzung und Teamerfolg - Darstellung und kritische Würdigung - 47 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit geschlechtsheterogenen Innovationsteams und analysiert den Zusammenhang zwischen der Teamzusammensetzung und dem Teamerfolg. Zugrunde gelegt wird dabei ein Input-Output-Modell, anhand dessen der direkte Einfluss des Inputmerkmals geschlechtsheterogene Teamzusammensetzung auf die Outputmerkmale Kreativität und Innovationsfähigkeit überprüft wird. Es zeigt sich, dass der Teamprozess einen erheblichen Einfluss auf den Teamerfolg hat, gerade die Kommunikationsbeziehungen zwischen den Geschlechtern können die Innovationen hemmen. Des Weiteren folgt eine Diskussion unter dem Aspekt, ob der Einsatz von jungen Ingenieurinnen wertvolle Potentiale für Innovationsteams liefert. Zunächst müssen allerding sind der Diskussion zugrunde gelegte Behauptungen empirisch nachgewiesen werden.



Klüber, Christine;
Was ist Entrepreneurship? : Darstellung und kritische Würdigung der unterschiedlichen Ansätze - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Entrepreneurship stellt einen wichtigen Faktor der wirtschaftlichen Dynamik dar. Folglich ist ein steigendes Interesse an der Denk- und Handelsstruktur des Entrepreneurs in Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft zu vermerken. Trotz des großen Interesses erfährt Entrepreneurship allerdings keine eindeutige Begriffsbestimmung. Während versucht worden ist, das Phänomen einseitig zu betrachten, erscheint eine fachübergreifende Definition jedoch unerlässlich. Demnach hat sich ein interdisziplinärer Definitionsansatz herausgebildet, der Entrepreneurship als Prozess der Opportunity-Verwertung beschreibt. Dabei bildet die entrepreneuriale Opportunity den Ausgangspunkt, die durch den Entrepreneur entdeckt, bewertet und ausgeschöpft wird. Neben diesem Kernprozess sind auch die Entstehungsursachen der Opportunity und das Ergebnis der Ausschöpfung Bestandteile des Verwertungs-Prozesses. In Bezug auf die Opportunity-Verwertung haben sich zwei vorherrschende Ansätze herausgebildet. Folglich kann zwischen der Schumpeter'schen und Kirzner'schen Opportunity differenziert werden. In der vorliegenden Arbeit werden infolgedessen die Ansätze nach Schumpeter und Kirzner in Bezug auf den Verwertungs-Prozess dargestellt und bezüglich der verschiedene Elemente des Verwertungsprozesses beurteilt.



Werner, Andrea;
Erfolgsfaktoren von Top Management Teams - 43 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Das Top Management Team steht an der Spitze der organisationalen Hierarchie und übt größten Einfluss auf die Geschicke eines Unternehmens aus. Aufgrund der erheblichen Bedeutung für die unternehmerische Performance sind zur Erreichung einer hohen Qualität von strategischen Entscheidungen überragende Leistungen der Teammitglieder erforderlich. Hinsichtlich der Zusammenarbeit im Top Management Team spielt der Erfolgsfaktor Sozialkompetenz eine entscheidende Rolle. Denn die Qualität und Akzeptanz der strategischen Entscheidungen werden durch den Entscheidungs- bzw. Diskussionsprozess innerhalb des Top Management Teams beeinflusst. Vor dem Hintergrund des teaminternen Austauschs von Argumenten und Informationen über Kommunikation und Interaktion zwischen den Mitgliedern des Top Management Teams rückt deren Diskussionsverhalten in den Fokus der Betrachtung. Schließlich werden wesentliche Besonderheiten eines Top Management Teams als spezielle Teamform anhand eines echten Teams nach Katzenbach und Smith dargestellt und verdeutlicht.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/738440906werne.txt
Schleiffer, Juliane;
Studienmotivation und Studienzufriedenheit - Herzberg revistited - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Die vorliegende Bachelorarbeit mit dem Titel "Studienmotivation und Studienzufriedenheit - Herzberg revisited" beschäftigt sich mit der Anwendbarkeit des Zwei-Faktoren-Modells zur Arbeitszufriedenheit von Herzberg auf die Studienzufriedenheit. Dabei wird auf der Basis der Definitionen der Begriffe Motivation und Zufriedenheit das Zwei-Faktoren-Modell im theoretischen Kontext dargestellt. Eine umfangreiche Darstellung von Herzbergs Studie und den resultierenden Ergebnissen erklärt die Entwicklung des Modells. Anhand Herzbergs Vorgehensweise wird ein Untersuchungsdesign entwickelt, in dessen Zentrum die Critical Incident Methode steht. Das Untersuchungsdesign wird in einer Teststudie mit Studenten der Technischen Universität Ilmenau angewendet. Die Auswertung der Ergebnisse führte zu Abweichungen von Herzbergs Ergebnissen. Die kritische Würdigung der Teststudie kommt zu dem Schluss, dass aufgrund der Unterschiede zwischen einem Studium und einer Arbeitstätigkeit das Zwei-Faktoren-Modell von Herzberg nicht auf Studienzufriedenheit anwendbar ist.



Thönnissen, Xaver;
Interne Kommunikation in Großunternehmen - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

In dieser Arbeit geht es um die Organisation und Optimierungsmöglichkeiten der internen Kommunikation. Die Betrachtungsweise beschränkt sich auf Großunternehmen. Hierfür werden die kommunikativen Grundlagen aufgezeigt und die interne Kommunikation in den Wertschöpfungsprozess eingeordnet. In diesem Zusammenhang werden die Kommunikationsinstrumente und die Herausforderungen der internen Kommunikation erörtert bzw. vorgestellt. Hieraus leitet sich die Diskussion organisatorischer Ansätze und Prozesse ab, um der Komplexität der internen Kommunikation Rechnung zu tragen. Neben den Gestaltungsfeldern nach Schick sind das Kommunikations-Controlling und die integrierte Kommunikation ebenfalls wichtig, die Unternehmenskommunikation erfolgreich zu verbessern und effizient zu gestalten.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/737429666thoen.txt
Kellermann, Grit;
Teamleistung vs. Individualleistung - Darstellung und kritische Würdigung - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Teamarbeit ist aktuell eine sehr häufig angewandte Arbeitsform, jedoch ist der Einsatz nicht in jeder Situation erforderlich und von Vorteil. Das Individuum als alleiniger Leistungserbringer sollte nicht widerspruchslos der Teamleistung untergeordnet werden. Die vorliegende Arbeit setzt sich angesichts dessen im Kontext einer situationsabhängigen Entscheidung für Individual- oder Teamleistung, mit den Einflussfaktoren der jeweiligen Leistung auseinander. Im Zusammenhang einer umfassenden Darstellung, werden die Auswirkungen der Einflussfaktoren auf die Leistung in den Vordergrund gerückt und in der kritischen Auseinandersetzung berücksichtigt. Die Ergebnisse zeigen die komplexen Wechselwirkungen zwischen den Einflussgrößen. Diese werden in komprimierter Weise grafisch dargestellt. In einer kritischen Auseinandersetzung werden daraufhin entscheidungsrelevante Determinanten von denen, die keinen Entscheidungseinfluss haben separiert und mit Gestaltungsempfehlungen versehen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/737328983kelle.txt
Richter, Lisa Alina;
Mitarbeiter als Erfolgsfaktor bei Mergers & Acquisitions - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

Die Vereinigung zweier Unternehmen wird in der Wirtschaft bereits seit längerer Zeit als ein bedeutsames Mittel zur Steigerung des Erfolges und des ökonomischen Wertes anerkannt. Viele solcher M&A Vorhaben können diese, in sie gesetzten Erwartungen, letztlich jedoch nicht erfüllen. Zurückzuführen ist dies auf die schwer kontrollierbaren Aspekte wie der Kultur, der Kommunikation und der unzureichenden Berücksichtigung der Mitarbeiter. In dieser Arbeit wird das Augenmerk auf die Mitarbeiter gelegt, welche eine wichtige Rolle bei der Schaffung nachhaltiger Wettbewerbsvorteile und somit dem Erfolg des Unternehmens einnehmen. Bei dieser Betrachtung liegt der Schwerpunkt auf der Integrationsphase des M&A Vorhabens, da dort laut der Fachliteratur die größten Schwierigkeiten liegen. Eine wichtige Aufgabe in dieser Phase liegt dabei in der Übertragung und Verteilung des Wissens der Mitarbeiter, beider zuvor getrennt agierender Unternehmen, über Prozesse, Produkte und auch Kunden. Eine große Bedeutung wird hier der Bereitschaft der Wissensträger zur Preis- und Weitergabe ihres Know-hows, sowie den Möglichkeiten der Beeinflussung dieser Bereitschaft zugeschrieben. Die Unternehmensleitung muss sich somit die Frage stellen, wie sie diese Bereitschaft, angesichts der Integrationssituation und der enormen Veränderungsprozesse, aktiv fördern kann. Für die Bearbeitung dieser Fragestellung werden in dieser Arbeit die verhaltenswissenschaftliche Perspektive und die individuellen Motivationsstrukturen der Mitarbeiter berücksichtigt. Dafür werden die individuellen und interpersonellen Auswirkungen und Barrieren aufgeführt, die während der Integrationsphase für die Wissensträger entstehen. An diese Problematik knüpft die Arbeit an und hat sich zum Ziel gesetzt, Empfehlungen für die Gestaltung eines Anreizsystems zu geben, die in der Lage sind, diese spezifischen Barrieren abzuschwächen und den Wissenstransfer konstruktiv zu unterstützen.



Facius, Julia;
Führen Frauen besser - Diversity im Topmanagement - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2013

This Bachelor thesis will examine whether women can lead companies better than men according to various leadership theories. For that purpose this thesis compares the traitapproach and the transformational leadership theory with sex stereotypes based on international studies, meta-analysis and on own evaluation. Therefore basic principles for a better understanding will be classified. The term "leadership" will be explained, as well as the development of various leadership theories and in what way women are distinguished from men. Next there is a short introduction into the studies, which are primarily dealing with studies and meta-analysis of gender studies and leadership effectiveness. Afterwards both leadership theories will be compared with sex stereotypes. The comparison depending on the "Big-Five-Modell" in this thesis shows that women as well as men meet the requirements of the trait-approach almost equally. Whereas the transformational leadership theory shows a gentle tendency towards women. Therefore, women meet the requirements slightly better for this theory. Furthermore various studies used in these studies verify that both leadership theories show a low up to a moderate correlation with effective leadership. According to these leadership theories, research shows that women lead companies equally, but in some aspects it is said they have better qualities than men.



Heller, Sophia;
Intrapreneurship - eine kritische Bestandsaufnahme - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2012

Intrapreneurship beschreibt unternehmerisches Handeln von an Unternehmen gebundenen Personen zur Entwicklung und Umsetzung von Innovationen. Es kann auf Individual- und Unternehmensebene betrachtet werden. Die Individualebene bezieht sich auf die Person des Intrapreneurs. Auf Unternehmensebene hingegen werden die aus Sicht des Intrapreneurs vorgegebenen Charakteristiken des Unternehmens und dessen Organisation untersucht. Innerhalb dieser beiden Betrachtungsebenen wird zwischen Voraussetzungen und Konsequenzen des Intrapreneurships differenziert. Diese Arbeit bezieht sich auf die Voraussetzungen auf Individualebene, welche bisher nur in wenigen Forschungsstudien betrachtet wurden. Basierend auf einer inhaltsanalytischen Untersuchung systematisch ausgewählter wissenschaftlicher Arbeiten werden diese Voraussetzungen in einer Prioritätenliste geordnet, welche als Ausgangspunkt für zukünftige Forschungsstudien zum Intrapreneurship vorgeschlagen wird. Ein Vergleich der Voraussetzungen auf Individualebene des Intrapreneurships mit denjenigen, die die bisherige Entrepreneurship-Forschung identifizierte, stellt eine überwiegende Übereinstimmung fest. Diese Erkenntnis erlaubt die Nutzbarmachung der Entrepreneurship-Forschung für die vorgeschlagenen zukünftigen Forschungsprojekte des Intrapreneurships.



Zehnder, Mona;
Shared Leadership - Darstellung und kritische Würdigung - 46 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2012

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Shared Leadership im Team und untersucht die Voraussetzungen für Shared Leadership in den Fallstudien-Teams der Übung zur Vorlesung Unternehmensführung I der TU Ilmenau. Dabei wird ein Modell der Forscher Perry, Pearce und Kollegen zugrunde gelegt, anhand dessen insbesondere die charakteristischen Zusammenstellungen der Fallstudien-Teams hinsichtlich Shared Leadership begünstigende Faktoren analysiert werden. Aufgrund der Ergebnisse, die die Shared Leadership bedingenden Faktoren als positiv bewerten lassen, wird anschließend ein Untersuchungsdesign zur empirischen Überprüfung von Shared Leadership im Team vorgeschlagen. Es wird gezeigt, dass sich das verwendete Modell gut eignen könnte, um Shared Leadership im Team zu verstehen, zu untersuchen und umzusetzen. Zunächst müssen jedoch die dem Modell zugrunde gelegten Behauptungen in Form von Hypothesen, empirisch belegt werden.



Büker, Constantin;
Wachstum in Gründungsunternehmen - 46 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2012

Wachstum besitzt in Politik wie Wirtschaft eine positive Bedeutung und wird als Resultat von erfolgreichem Handeln verstanden. Besonders für innovative Gründungsunternehmen ist ein Wachstumskurs unumgänglich, wollen sie die eigens kreierten Märkte bedienen. Zu Beginn fällt die Diskrepanz zwischen der tatsächlichen und der möglichen Unternehmensgröße mitunter enorm aus. Überhöhte Erwartungen und die Überzeugung vom Nutzen des eigenen Produktes vergrößern diese Kluft deutlich. Die Motivation führt zur Überstürzung. Die Begehrlichkeiten, die das Potential bei anderen weckt, führen zu weiteren Markteintritten der Wettbewerb intensiviert sich, das Wachstum ebenfalls. Die Akteure wollen sich die Marktherrschaft, und damit die erwarteten Einkommensquellen sichern. Verkannt werden dabei die tatsächlichen Marktcharakteristika wie die der Größe oder der dortigen Zahlungsbereitschaft. Der Unternehmenserfolg ist also nicht der sichere Lohn. Und dennoch, Wachstum tritt nicht nur als notwendiges Übel auf. Es hilft über die Probleme der Kleinheit hinweg und kann auch Wettbewerbsvorteile ermöglichen. Gründungsunternehmen wachsen, und sie sollen es tun. Gleichwohl muss dieser Wachstumsprozess stets kritisch hinterfragt werden.



Brenner, Jessica-Verena;
Corporate Social Responsibility - Darstellung und kritische Würdigung Integration der ISO 26000 in das Business Excellence Modell - 41 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2012

In der vorliegenden Arbeit wird untersucht, ob es möglich ist die ISO 26000, eine Richtlinie zur Umsetzung von CSR, in das Business Excellence Modell zu integrieren, um damit die Umsetzung von CSR zu erleichtern und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Das Business Excellence Modell ist ein Managementmodell zur Umsetzung exzellenter Ergebnisse hinsichtlich Mitarbeiter, Kunden und Gesellschaft. Zunächst werden dazu einige wichtige begriffliche Grundlagen geklärt. Daraufhin werden die Kernthemen und Handlungsempfehlungen der ISO 26000 in das Business Excellence Modell integriert. Hierzu erfolgt die Zuordnung der Kernthemen und Handlungsfelder zu den Kriterien des Modells. Zuletzt wird die Integration in Hinblick auf Anwendbarkeit und Umsetzbarkeit bewertet. Das Ziel der Arbeit ist es einen Ansatz zu finden, der die Integration von CSR in die gesamte Organisation erleichtert und zur Business Excellence führen kann.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/726870811brenn.txt
Jentjens, Tamay;
Chancen und Risiken von Diversity Management - eine Analyse am Beispiel von New Development Teams - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2012

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Chancen und Risiken von Cultural Diversity in New Product Development (NPD) Teams und untersucht die mögliche Nutzung von Chancen und Vermeidung von Risiken durch Diversity Management. Dazu werden zuerst die Eigenheiten kultureller Vielfalt dargestellt, sowie die speziellen Erfolgsfaktoren von NPD-Teams erläutert. Zur Analyse von Cultural Diversity werden sowohl objektive Elemente wie demographische Merkmale, als auch subjektive Elemente wie Werte herangezogen, um die Eigenheiten kultureller Unterschiede abzubilden. Anschließend werden die Auswirkungen der Cultural Diversity in NPD-Teams nach dem Konstrukt der Separation und Variety von Harrison und Klein und den Theorien der Information/Decision Making, Similarity/Attraction und Social Categorization analysiert. In Anlehnung an eine Meta-Analyse von Stahl et al. werden die Auswirkungen in den Kategorien Kreativität, Kommunikation, Konflikte, soziale Integration und Performance untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich positive Auswirkungen mit negativen neutralisieren können. Anschließend werden anhand der Ansätze der Multicultural Organization nach Cox und des Lern- und Effektivitätsansatzes nach Thomas und Ely die Auswirkungen von Diversity Management untersucht. Es wird gezeigt, dass durch eine diversitybewusste Organisationskultur Chancen genutzt und Risiken vermieden werden können.



Limant, Julia;
Systematisierung der Determinanten von Extra-Rollenverhalten - 53 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2012

Das Erfüllen der durch einen Arbeitsvertrag oder Stellenausschreibungen vorgeschriebenen Aufgaben durch einen Arbeitnehmer wird als Rollenverhalten im Arbeitsleben definiert. Jegliches Verhalten, das über diese Vorgaben hinaus geleistet wird, wird als Extra-Rollenverhalten bezeichnet und ist Grundlage für das Funktionieren eines jeden Unternehmens. Positive Auswirkungen für Unternehmen und Arbeitnehmer zeigen auf, dass Extra-Rollenverhalten im Unternehmen wünschenswert ist. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit den Faktoren, die dieses Verhalten beim Arbeitnehmer hervorrufen und somit Handlungen wie Hilfeleistungen gegenüber Kollegen und Kunden oder eine Förderung des positiven Images der Organisation in der Öffentlichkeit ermöglichen. Diesbezüglich werden die Determinanten dieser Form des freiwilligen Arbeitsengagements analysiert und systematisiert sowie zu vier Teilbereichen zusammengefasst. Auf Basis dieser Systematisierung wird auf die Fragestellung eingegangen, ob sich dieses funktionale Verhalten im Unternehmen fördern lässt und welche Handlungsoptionen hierzu bestehen.



Reichwald, Daniela;
Organizational Citizenship Behaviour - Darstellung und kritische Würdigung - 49 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2012

Employees are one of the most important resources of an organization. Thereby, the success of an organization depends especially on the willingness to perform which goes beyond the legally fixed job description. In this context, there is a focus on the research of Organizational-Citizenship-Behavior (OCB) since the 80s. This work summarizes based on theoretical foundations, in which dimensions this behavior manifests itself, which antecedents lead the employees to OCB, and which potential consequences it could have for the organization. The second part points out the deficits of the OCB-definition and the conceptual framework, and also discusses the theoretical approach of the creation of the construct and the transfer of the concept to other cultures.



Nägele, Juliane;
Entwicklung eines Konzeptes zur Optimierung des internen Retourenmanagements am Beispiel eines SMD-Bestückcenters in der Automobilindustrie - 71 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2012

Die vorliegende Bachelorthesis beschäftigt sich mit der Problematik steigender Anforderungen an die Automobilzulieferindustrie. Wertschöpfungs- und Entwicklungsanteile werden zunehmend in die Hände der Zulieferer gegeben und der Innovationsdruck sowie der Bedarf zur Sicherung langfristiger Beziehungen mit den Automobilherstellern steigen. Um diesen Anforderungen standhalten zu können, sind effiziente Prozesse in allen Stufen der Wertschöpfungskette erforderlich. Der Fokus in dieser Thesis wird auf den Bereich des internen Retourenprozesses gelegt. Die Zielvorgabe der Hella KGaA Hueck & Co. ist die Entwicklung eines optimierten Konzeptes zur Reduzierung der Durchlaufzeit des internen Retourenprozesses auf zehn Arbeitstage. - Anhand der konzeptionellen Grundlage von Six Sigma wird ein Optimierungskonzept entwickelt. Unterstützt durch Fachliteratur tragen Erkenntnisse aus internen Datenauswertungen, Interviews, Workshops, Brainstorming-Runden, sowie Benchmarking als strategische Analyse zur Problemlösung und Entwicklung des Konzeptes bei. - Die Festlegungen im Rahmen der Thesis betreffen die Definition der für die Optimierung notwendigen Rahmenbedingungen wie beispielsweise Grenzwerte zur Retournierung oder Festlegung des Optimierungsbereiches. Der Schwerpunkt des Konzeptes lässt sich im Bereich des Informationsflusses ansiedeln. - Auf Basis dieser erforderlichen Rahmenbedingungen erfolgen die Handlungsempfehlungen für die Optimierung. Diese beinhalten die exakte Definition der Verantwortlichkeiten, sowie die Festlegung eines einheitlichen Übertragungsweges. Es soll eine koordinative Abteilung zur Bearbeitung der internen Retouren eingesetzt werden sowie eine genaue Zuordnung der Kontaktpersonen erfolgen. Des Weiteren wird die Verwendung eines bereichsübergreifenden, SAP-basierten Systems empfohlen. Es erfolgen Handlungsvorschläge zur Anpassung des Systems sowie Empfehlungen zur Zuordnung der Bearbeitungszeiten zu den einzelnen Prozessschritten. - Das Konzept ermöglicht eine Durchlaufzeitenreduzierung mit einhergehender Standardisierung, sowie der Aufbau von Möglichkeiten zur Datenauswertung und Fehleranalyse, mit dem Ziel der Qualitätsverbesserung in der Fertigung.



Hauke, Jennifer;
Gründe für Kündigungen des Arbeitnehmers in Deutschland - eine Studie anhand sozioökonomischer Paneldaten - 39 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2012

Freiwillige Kündigungen des Arbeitnehmers nehmen im Unternehmen eine zentrale Stellung ein. Bedingt durch den vorherrschenden Fachkräftemangel versuchen Unternehmen, kompetentes, engagiertes und zuverlässiges Personal zu binden und Motivation für eine langfristige Zusammenarbeit zu bieten. Neben dem hohen finanziellen Aufwand den eine freiwillige Kündigung darstellt, u. a. Recruitment neuer Mitarbeiter, die Auswahl und Einlernen dessen, geht dem Unternehmen auch wertvolles Know-how verloren. In diesem Zusammenhang ist es für das Unternehmen unerlässlich zu wissen, welche Gründe dem Mitarbeiter Anlass geben, eine Kündigung in Erwägung zu ziehen und letztendlich kündigen, um so eine wirtschaftlich zufriedenstellende Lösung zu erreichen. Für eine freiwillige Kündigung spielen einige Faktoren eine wichtige Rolle. Ziel dieser Arbeit ist es, die Einflussfaktoren und Gründe einer Kündigung seitens des Arbeitnehmers zu evaluieren und die Daten des sozioökonomischen Panels von Deutschland, mit den amerikanischen Daten der Literatur zu vergleichen, um so mögliche Zusammenhänge feststellen, Schlüsse ziehen und mögliche Präventivmaßnahmen seitens des Arbeitgebers einleiten zu können. Diese Arbeit stellt als eine der einzigen im deutschsprachigen Raum vorhandenen Analysen, die Kündigungsgründe von Arbeitnehmern, sowie die Paneldaten im Vergleich zu englischsprachigen Daten dar und ermöglicht ein besseres Verständnis für freiwillige Kündigungen und somit effektive und zielgerichtete Handlungen des Arbeitgebers.



Bauer, Benedikt;
Structural Holes - Darstellung und kritische Würdigung - 33 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2012

Diese Bachelorarbeit behandelt die optimale Strukturierung von Manager-Netzwerken nach dem Structural Hole-Argument von Ronald S. Burt. Er konnte nachweisen, dass für Manager ein Netzwerk von Bedeutung ist, welches möglichst viele nicht-redundante Kontakte beinhaltet, anstelle einer blinden quantitativen Ausweitung. Burt stellt die Informations- und Kontrollvorteile von Netzwerken dar, die nach seinen Effizienz- und Effektivitätsprinzipien optimiert sind. Die praktische Überprüfung erfolgt anhand der Studie "The Small Core of the German Corporate Board Network: New Evidence from 2010" von Milakovic et al. (2011). Diese Studie untersuchte den engen Netzwerkkern zwischen Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern in führenden deutschen Aktienunternehmen. Die Ergebnisse dieser Studie wurden mit den von Burt aufgestellten Kriterien und Indikatoren seines Arguments analysiert und anschließend in die einschlägige Literatur eingeordnet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/688147941bauer.txt
Fischer, Dorit Marlen;
Affective Events Theory - Darstellung und kritische Würdigung - 42 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

Die Affective Events Theory von Weiss und Cropanzano (1996) gilt als Theorie, welche die Messung der Arbeitszufriedenheit um eine Analyse spezifischer Emotionen ergänzt. Die postulierte Einflussnahme von Arbeits- und Persönlichkeitsmerkmalen auf Arbeitszufriedenheitsurteile der Befragten konnte mehrfach empirisch bestätigt werden. Die positive Korrelation der Arbeitszufriedenheit und der Arbeitsleistung ist nicht nur für die Wissenschaft, sondern auch für die Wirtschaft in Form von Leistungssteigerung des Humankapitals bedeutsam. Hier werden diese Theorie und die genannten Determinanten der Arbeitszufriedenheit dargestellt. Mittels Empirie werden die von Weiss und Cropanzano aufgelisteten Einflussfaktoren auf ihre Korrektheit und Nachweisbarkeit hin überprüft. Es wird festgestellt, dass sich die von ihnen aufgestellten Hypothesen zu positiver bzw. negativer personeller Affektivität, der Trennung von affektiv-basiertem und kognitiv-basiertem Verhalten und ihre Behauptungen des Wirkens von positiven und negativen Emotionen, als wahr erweisen. Faktoren wie Intensität und die klare Trennung von kognitiven und affektiven Einflüssen, erscheinen dagegen als weniger nachvollziehbar. Analytiker fanden in ihren Studien zudem heraus, dass sich affektive Erlebnisse auch auf den gesundheitlichen Zustand, die organisationale Bindung und das Hilfeverhalten auswirken. Um eine Leistungssteigerung der Mitarbeiter am Arbeitsplatz zu effizieren, muss das Unternehmensmanagement die Arbeitszufriedenheit steigern. Ein angenehmes Mitarbeiterklima, ein hoher Eigenarbeitsanteil mit geringer Kontrolle, Lob und eine transparente Unternehmenspolitik sind als konkrete Handlungsvorschläge zu nennen. Die Einzelfallanwendung der Theorie ohne Empirie gestaltet sich eher schwierig, da die von Weiss und Cropanzano genannten Einflussfaktoren so umfassend beschrieben sind, dass die Änderung einer fiktiv fixierten Determinante das Urteil der Arbeitszufriedenheit gravierend novellieren würde. Einige Determinanten der Arbeitszufriedenheit wie kulturelle Hintergründe, das Bildungsniveau des Mitarbeiters, die Qualität der Arbeitszufriedenheit und die zeitveränderliche Attitüde wurden von Weiss und Cropanzano in ihrer Theorie nicht näher beschrieben. Letztlich erweist sich die AET trotzdem als außerordentlich geeignete Basis, um Arbeitszufriedenheit und deren komplexe Einflussfaktoren zu erfassen.



Pittner, Franziska;
Darstellung des Entrepreneurs nach Schumpeter, Kirzner und Knight - 39 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

Die Entrepreneure bilden den dynamischen Antrieb der Wirtschaft. Erst durch ihr Handeln und Durchsetzen von unternehmerischen Gelegenheiten werden Gewinne realisiert und das Wachstum der Volkswirtschaft gefördert. - Der Begriff des Entrepreneurs erfährt in der Literatur keine einheitliche Deutung. Dies liegt an den verschiedenen Auffassungen bezüglich der genauen Funktion des Entrepreneurs. - Die maßgeblichen Beiträge zur Funktion des Entrepreneurs obliegen den Arbeiten von Joseph A. Schumpeter, Israel M. Kirzner und Frank H. Knight, die mit ihren Ausführungen den Grundstein für die Entrepreneur-Forschung gelegt haben. - Da im Kontext des Entrepreneurs häufig die Faktoren wirtschaftliches Gleichgewicht, Risiko und Motivation stehen, werden anhand dieser, unter besonderer Berücksichtigung auf deren Auslegung und Deutung, die verschiedenen Ansichten der drei Theoretiker zur Funktion des Entrepreneurs untersucht.



Olender, Veronika;
Beförderungsturniere - Darstellung und kritische Würdigung - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Möglichkeiten und Grenzen Beförderungsturniere als Assessment-Center bei der Auswahl von Top-Managern anhand von Leistung bieten/haben. Dafür werden verschiedene Aspekte beleuchtet, die als entscheidend für die (Qualität der) Auswahl angesehen werden. Abschließend werden Möglichkeiten und Grenzen gegeneinander abgewogen und ein Gesamtergebnis daraus gezogen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/687670942olend.txt
Lenz, Philipp;
Merkmale der Risikosituation bei Gründungsentscheidungen - 47 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

Rund ein Drittel aller in Deutschland neugegründeten Unternehmen scheitern innerhalb der ersten drei Jahre. Ursache hierfür ist die Konstellation der Gründungssituation, in der sich Unternehmensgründer bei Gründungsentscheidungen begeben. Die Situation ist dadurch geprägt, dass der Ausgang einer Gründungsentscheidung am Anfang eines jeden Gründungsprozesses noch unsicher ist. Bei einer Gründung können sich Chancen für den Entrepreneur ergeben, doch müssen hierfür bei Entscheidungen Risiken eingegangen werden. Treten die eingegangenen Risiken ein, kann es zum Scheitern der Unternehmung kommen. Um die Gründe herauszufinden, weshalb es zum Scheitern kommen kann, müssen die Merkmale einer Gründungssituation, die ein Risikopotential besitzen, untersucht und beschrieben werden. Dafür wurden zuerst die Merkmale unabhängig voneinander beleuchtet, danach das Risikopotential eines jeden Merkmals hergeleitet und abschließend der Einfluss des Risikopotentials auf die Risikosituation dargestellt. Ergebnis der Arbeit ist, dass vor allem die finanzielle und die geistige Kapitalausstattung der Gründerperson einen großen Einfluss auf die Risikosituation hat. Da die geistige Kapitalausstattung zudem direkt von der Gründerperson abhängig ist, kann darüber die Quote von gescheiterten Unternehmen in den ersten Gründungsjahren verringert werden, indem potentielle Entrepreneure auf die Risikosituation aufmerksam gemacht werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/684992175lenz.txt
Wieser, Iris;
Bottom-up Initiativen im Wandel - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

Aufgrund sich ständig ändernder interner und externer Faktoren muss sich das Topmanagement mehr und mehr mit Wandlungsprozessen im Unternehmen auseinander setzen. Ein Instrument der Gestaltung dieses Wandels stellen Bottom-up Initiativen dar - von Mitarbeitern initiierte Tätigkeitsabläufe für ihren Arbeitsbereich. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher mit den Beweggründen der Mitarbeiter, den Chancen und Zielen für Topmanager, sowie den optimalen Voraussetzungen für derartige Initiativen. Das Acht-Phasen-Modell des Wandels nach Kotter dient hierfür als Grundlage der Konzeptualisierung einer Bottom-up Initiative. Im Anschluss werden die Beweggründe der Mitarbeiter sowie Chancen und Ziele für das Topmanagement beleuchtet. Diese werden von den drei Koordinaten des Wandels Wandlungsbedarf, -fähigkeit und -bereitschaft bestimmt. Mit dem Ziel der selbstständigen Anpassung an sich ändernde Gegebenheiten durch Mitarbeiter gilt es für Topmanager beispielsweise die Unternehmensvision entsprechend auszurichten oder Freiräume zur Entfaltung des sog. Extra-Rollen-Verhaltens zu schaffen. Neben den Problemen und Grenzen im Zusammenhang mit Bottom-up Initiativen wird die Arbeit im fünften Kapitel mit einer kurzen, kritischen Würdigung der Ergebnisse und den sich daraus ergebenden Herausforderungen für künftige Forschungen abgeschlossen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/682055360wiese.txt
Jessel, Christiane;
Generierung einer Balanced Scorecard für einen Geschäftsbereich am Beispiel der Hella KGaA Hueck & Co. - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

In vielen Unternehmen werden Strategien formuliert, die inhaltlich von hoher Qualität zeugen, dennoch nie zur Umsetzung gebracht werden können. Anfang der 90er-Jahre wurde von Robert S. Kaplan und David P. Norton ein Konzept entwickelt, das die Operationalisierung von Strategien unterstützen soll. Die sogenannte "Balanced Scorecard" ist heute ein von vielen Unternehmen verwendetes Managementsystem. Im Zentrum der Balanced Scorecard stehen die Vision und die Strategie des Unternehmens. Hierauf aufbauend werden Ziele, Messgrößen und Maßnahmen abgeleitet, die die Umsetzung der Strategie vorantreiben sollen. Im Rahmen dieser Arbeit wird eine solche Balanced Scorecard für ein Unternehmen der Automobilzuliefererindustrie erstellt. Nach einer Erläuterung des Ansatzes von Kaplan/Norton und den Implementierungsschritten nach Horváth & Partners, wird eine Balanced Scorecard für einen ausgewählten Geschäftsbereich erstellt und Handlungsempfehlungen für einen weiteren Ausbau und Einsatz des Konzepts gegeben. Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung der entwickelten Scorecard.



Burmeister, Sabine;
Betrachtung des Kündigungsverhaltens anhand der Imagetheorie nach Beach - 41 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

In der vorliegenden Bachelorarbeit wird die Entscheidung eines Mitarbeiters, freiwillig zu kündigen, betrachtet. Dazu wurde zuerst das Entscheidungskonzept der Imagetheorie dargestellt. Im Zentrum des Modells stehen dabei die sogenannten "Images". Diesen stellen die Grundlage für die Entscheidungsprozesse innerhalb des Entscheidungsverfahrens dar. Durch Kompatibilitäts- und Profitabilitätstests können auf dieser Basis Entscheidungen getroffen werden. Das Kündigungsverhalten ist durch die Imagetheorie alleine allerdings nicht beschreibbar. Um diese Entscheidungsverfahren der Imagetheorie auf das Kündigungsverhalten anzuwenden, wurde das UMVET-Modell betrachtet. Es übernimmt Teile der Imagetheorie und bildet einen wesentlichen Bestandteil. Im Rahmen dieser Arbeit wurde der Fall einer realen Kündigung bezüglich des UMVET-Modells überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass im Zusammenhang mit dem UMVET-Modell eine Betrachtung des Kündigungsverhaltens möglich ist. Abschließend konnte festgehalten werden, dass durch die Imagetheorie auch das Kündigungsverhalten erklärt werden kann, wenn z. B. im UMVET-Modell ein System-Schock vorliegt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/676450202burme.txt
Burkard, Benjamin;
Methoden und Techniken der Zeitanalyse : ein Vergleich von Ansätzen aus der Arbeitswissenschaft und der Kommunikationswissenschaft - 48 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

Zeitanalysen sind wichtige Instrumente um Prozesse in Unternehmen und Organisationen darzustellen. Sie finden sich in vielerlei Wissenschaftsdisziplinen wieder, werden aber hauptsächlich im Zusammenhang mit Prozessoptimierung in Unternehmen genutzt. Diese Bachelorarbeit befasst sich mit zwei Methoden zur Zeitanalyse aus den Bereichen der Arbeitswissenschaft und der Kommunikationswissenschaft, dem Multimoment-Häufigkeits-Zählverfahren und der Kommunikationsanalyse und stellt diese vergleichend gegenüber. Durch den Vergleich wird die Geeignetheit der Kommunikationsanalyse als Form der Zeitanalyse überprüft. Abschließend werden wesentliche Vor- und Nachteile der Methoden gegenübergestellt, die Anwendung der Methoden betrachtet und ein Ausblick gewagt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/675424925burkh.txt
Bräuning, Bianca Laura;
Kritische Betrachtung von Netzwerken aus Relational View - Perspektive - 42 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

Um Kosten zu senken und hohe Gewinne zu erzielen, können Unternehmen Netzwerke bilden. Aus Relational View - Perspektive werden die Beziehungen zu anderen Unternehmen als Quelle langfristiger Wettbewerbsvorteile betrachtet. Die sog. Relational Rents sind zwangsläufig an ein Netzwerk gebunden und können nicht alleine, sondern nur in Kooperation generiert werden. Es ist unmöglich, die Vorteile aus einer Kooperation zu erhalten, nachdem das Netzwerk aufgelöst wurde. Unternehmensnetzwerke haben nicht nur Vorteile, sondern sie können auch Risiken und Gefahren bergen, die z.B. aus inkompatiblen Unternehmenskulturen resultieren. Für das grundlegende Verständnis erfolgen zunächst Definition und Erklärung der zentralen Schlüsselbegriffe Netzwerke, Relational View und Unternehmenskultur. Danach werden die Quellen für Relational Rents genauer betrachtet. Materielle Ressourcen müssen sich ergänzen und Mitarbeiter müssen bereit sein, auch sensible Informationen an die Mitarbeiter des Partnerunternehmens preiszugeben. Eine Zuständigkeitsmatrix regelt Kompetenzen und Kommunikationswege. Für die Steuerung des Netzwerkes können die Unternehmen entweder einen Externen beauftragen oder eine Führung aus den eigenen Reihen organisieren. Die Arbeit zeigt auf, wie inkompatible Unternehmenskulturen das Erwirtschaften von Relational Rents verhindern oder erschweren können und verdeutlicht, welchen starken Einfluss sie dabei haben. In den letzten Jahren ist die Anzahl an Unternehmenskooperationen in Deutschland stark gestiegen und dieser Trend setzt sich weiter fort. Somit nimmt auch die Bedeutung des Relational View zu. Da bei einer Kooperation immer Menschen aufeinander treffen, ist Unternehmenskultur eine zeitlose Komponente und wird daher nie an Aktualität verlieren.



Knöchel, Carolin;
Darstellung und kritische Würdigung des Konzepts der Emotionalen Intelligenz - 50 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

Diese Arbeit befasst sich mit dem Konzept der Emotionalen Intelligenz und untersucht deren Einsatzmöglichkeiten im Human Ressource Management. Zunächst werden dazu die Entwicklung und Ursprünge des Konzepts aufgezeigt und auf grundlegende Ansätze eingegangen. Neben der Theorie der multiplen Intelligenzen nach Gardner werden die Begriffe der emotionalen und rationalen Intelligenz erläutert sowie deren Merkmale und Zusammenwirken in Bezug auf den Lebenserfolg diskutiert. Anschließend werden die Modelle zur EI nach Mayer/Salovey und Goleman betrachtet. Auf Basis dieser Modelle wird dargelegt, welche Komponenten das Konzept umfasst und wie sich diese auf das eigene Gefühlsleben und das der Mitmenschen auswirken können. Desweiteren wird auf allgemeine Kritikpunkte am Konzept, welche vor allem in der Konzeptualisierung, der Uneinheitlichkeit der verschiedenen Modelle, der Validierbarkeit und der Reliabilität liegen, eingegangen. Es wird festgestellt, dass ein Hauptproblem des Konzepts in der uneinheitlichen und fehlenden allgemeingültigen Manifestierung liegt. Im zweiten Teil der Arbeit wird auf Grundlage des Modells nach Goleman die Bedeutung der Emotionalen Intelligenz im Human Ressource Management betrachtet. Hierbei wird im speziellen die Bedeutung der Emotionalen Intelligenz im Führungskontext, die Sozialisierung durch emotional intelligente Führung sowie die Förderung von Emotionaler Intelligenz dargestellt. Emotionalen Intelligenz wird zunächst als Erfolgsfaktor der Führung aufgezeigt. Weiterhin wird auf das Modell der emotionalen Führung nach Goleman eingegangen, aus welchem sich soziale und emotionale Kompetenzen als Eigenschaften von Führungskräften ableiten lassen. Anhand dieser Kompetenzen wird erörtert, wie sich der Einsatz dieser auf die Beziehung der Führungskraft zum Mitarbeiter als auch auf das Arbeitsklima auswirken kann. Ebenfalls wird veranschaulicht, wie emotional intelligente Führung zum Aufbau einer sozialen Gemeinschaft mit gemeinsamer Vision und Kultur beitragen kann. Desweiteren werden die Voraussetzungen für sowie die Implementierung der Förderung aufgezeigt. Als Instrument der Förderung wird das Coaching näher erläutert. Abschließend folgt eine kritische Beurteilung des Konzepts der Emotionalen Intelligenz im Human Ressource Management. Diese bezieht sich vor allem auf Kritikpunkte an der emotional intelligenten Führung sowie auf Probleme bei der Förderung. Zusammenfassend konnte festgestellt werden, dass sich der richtige Einsatz von Emotionaler Intelligenz erfolgreich auf das Human Ressource Management auswirken kann und dass die verschiedenen Merkmale der Emotionalen Intelligenz als auch die Förderung dieser zu einer effizienten Personalführung beitragen.



Schultheis, Stefanie;
Recruiting 2.0 : Personalbeschaffung über interaktive Plattformen - 44 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

Das Internet hat sich in den letzten Jahren durch die neuen Anwendungen des Web 2.0 von einem passiven Informations- zu einem aktiven Mitmach-Medium entwickelt. Im Vordergrund stehen bei diesen Anwendungen die Interaktion und Einbeziehung des Nutzers. In Zeiten des Fachkräftemangels und des demographischen Wandels, wird es für Unternehmen immer wichtiger auf den Plattformen des Web 2.0 präsent zu sein. Dies zeigt auch Auswirkungen auf das Personalmarketing. Es vollzieht sich eine Entwicklung vom passiven Recruiting zum "Active Sourcing", welches sich zunehmend an den Bedürfnissen und Erwartungen der Bewerber orientiert. Somit nimmt die Darstellung als attraktiver Arbeitgeber einen immer größeren Stellenwert ein. Die Personalverantwortlichen der Unternehmen bedienen sich daher auf der Suche nach potentiellen Bewerbern der Kanäle des Web 2.0, um interessierte Bewerber dort anzusprechen, wo sie sich im Internet aufhalten. Dieses Vorgehen wird mit dem Begriff Recruiting 2.0 beschrieben. Interaktive Karriereportale, Blogs und soziale Netzwerke sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Da die größte Nutzungshäufigkeit dieser Anwendungen bei Jugendlichen zu verzeichnen ist, spielt die Zielgruppe der Auszubildenden eine besondere Rolle für die Personalbeschaffung über interaktive Plattformen. Die vorliegende Bachelorarbeit gibt anhand ausgewählter Beispiele einen Überblick über interaktive Anwendungen zur Personalbeschaffung. Im Rahmen der Praxisarbeit mit der Sparkasse Mittelthüringen erfolgt eine strategische Bewertung der dargestellten Alternativen. Resultierend daraus werden neue Meilensteine in Form von Handlungsempfehlungen im Bereich Recruiting thüringischer Auszubildender für das Unternehmen gesetzt. Es ist anzunehmen, dass Unternehmen heutzutage nicht auf interaktive Anwendungen des Web 2.0 verzichten können, um eine zielgruppenspezifische Ansprache potentieller Auszubildender sicherzustellen. Dennoch ist es wichtig, die Nutzungsintensität der Anwendungen abzuwägen und die Instrumente entsprechend einzusetzen. So ist davon auszugehen, dass Recruiting 2.0 das klassische Recruiting in den nächsten Jahren nicht substituieren wird. Als Ergänzung zu gebräuchlichen Instrumenten der Personalbeschaffung bietet es Unternehmen dennoch neue Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit interessierten Bewerbern.



Vorwerk, Florian;
Aggregate-Angebotsoptimierung für die Polo GP unter Berücksichtigung der CO2-Steuergesetzgebung in Europa - 55 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

Die Umweltbewegung, welche seit dem Millennium an Fahrt gewonnen hat, wird durch die Völker, Politik und durch konkurrierende Hersteller beschleunigt. Staatengemeinschaften, wie die Europäische Union, unterstützen diesen Trend durch transnationale Abgasgesetzgebungen die für alle Mitgliedsstaaten verbindlich sind. Neben Emissions-basierten (NOx, Feinstaub, etc.) Gesetzgebungen strebt die Europäische Union und deren Mitgliedsstaaten durch Einführung von CO2-Grenzen in Zukunft eine Reduktion der Verbräuche Hersteller-/flotten weit an. Durch die heterogene Steuergesetzgebung in den einzelnen europäischen Staaten, ist es für ein Unternehmen schwierig, einheitliche technische Maßnahmen zu generieren, da resultierende Vor- und Nachteile in den Märkten und für den Kunden berücksichtigt werden müssen. Diese Problemstellung macht es notwendig, dass alle relevanten Märkte einzeln betrachtet und die individuellen CO2-Steuergesetzgebungen analysiert werden. Im Zuge der Abgasgesetzgebung EU6 wird zum Jahr 2014 eine neue Aggregatgeneration notwendig, die mit dem geplanten Facelifting für den Volkswagen Polo eingeführt werden soll. Dadurch ist es möglich, Einfluss auf die Entwicklung der Aggregate zu nehmen und Empfehlungen für einzelne Märkte auszusprechen. - Ziel dieser Arbeit ist es, eine Methode zu entwickeln, durch die Wettbewerb, Kunde und Unternehmensziele verbunden werden und dadurch eine Bewertung der Aggregatemission unter den vorher festgelegten Prämissen möglich wird. Nach der Entwicklung der Methodik soll diese in verschiedenen Szenarien angewendet, um potentielle Chancen und Risiken aufzuzeigen.



Heinze, Katja;
Vertriebskanäle in der Automobilindustrie - welche Vorteile bieten Niederlassungen? - 50 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

Der Vertrieb von Neuwagen nimmt in der Automobilindustrie eine bedeutende Rolle ein. Die Automobilhersteller in Deutschland verwenden dafür verschiedene Vertriebskanäle. Der Gegenstand dieser Arbeit ist die Analyse der beiden in Deutschland vorherrschenden Vertriebskanäle - dem Direktvertrieb über werkseigene Niederlassungen und dem indirekten Vertrieb mittels des Vertragshändlersystems - aus Sicht des Herstellers. Hierfür werden zunächst die vom Automobilhersteller zu treffenden Entscheidungen sowie durchzuführenden Strategien und Maßnahmen für den Aufbau eines Vertriebskanals anhand der drei Umsetzungskonzepte Selektions-, Stimulierungs- sowie Kontraktkonzept erklärt. Anschließend erfolgt die Darstellung der in der deutschen Automobilindustrie vorhandenen Vertriebskanäle für den Geschäftsbereich Neuwagen. Darüber hinaus werden die Eigenschaften der werkseigenen Niederlassung sowie die Eigenschaften und Ausgestaltung des Vertragshändlersystems aufgezeigt. Anhand dieser Kenntnisse, in Gegenüberstellung mit den Zielen und Anforderungen des Automobilherstellers an den Vertriebskanal und das Vertriebsnetz, können Vor- und Nachteile dieser beiden Vertriebskanäle abgeleitet werden. Zum Abschluss zeigt ein Vergleich mit der Entwicklung des deutschen Automobilvertriebsnetzes, welcher Absatzweg mit seinen Vorteilen für den Hersteller in der Praxis bedeutender ist.



Hummel, Kathrin;
Franchising als spezielle Form der Dual Governance - 47 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2011

Das Ziel dieser Arbeit liegt darin, zu erläutern, weswegen das Vertriebssystem Franchising in den meisten Fällen eine besondere Art der Dual Governance repräsentiert. Die Analyse soll unter Berücksichtigung der ökonomisch klassischen Make-or-Buy Thematik und deren Weiterentwicklung zu Make-and-Buy vollzogen werden. Diese Kombination von Make-and-Buy wird durch zwei unterschiedliche Ansätze begründet: die Theorie der Hybridformen und die Theorie der Dual-/Pluralformen. Das Vertriebssystem des Franchisings wird sowohl als Beispiel einer Hybridform als auch als Beispiel einer Plu-ralform erläutert. Im Anschluss daran werden die Eigenschaften von Franchising genauer untersucht. Um dieses Vertriebssystem besser bewerten zu können, wird es außerdem einer kritischen Würdigung unterzogen. Abschließend findet eine Darstellung der Kombination von Franchise- und Filialbetrieben innerhalb eines Franchise-Unternehmens statt, worunter man die o.g. Pluralform des Franchisings versteht.



Lerch, Andreas;
Implikationen der Neuroökonomie für Managemententscheidungen - IV, 40 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Die junge interdisziplinäre der Neuroökonomie sorgt seit der Jahrtausendwende vermehrt für Aufruhr in der Welt der Wirtschaftswissenschaften. In dieser Bachelorarbeit zum Thema "Implikationen der Neuroökonomie für Managemententscheidungen" wird aufgezeigt, welchen Nutzen die Neuroökonomie aktuell für die Entscheidungstheorie bereithält. Der neuroökonomischen Forschung liegen vor allem die neuen populären bildgebenden Verfahren zugrunde. Durch den technischen Fortschritt auf dem Gebiet der Neurologielassen sich mit Hilfe funktioneller Magnetresonanztomografie dreidimensionale Schnittbilder des menschlichen Gehirns darstellen. Dadurch können Hirnaktivitäten anhand des Sauerstoffgehalts im Blut Verhaltensfunktionen zugeordnet werden. Dank zahlreicher Tests lassen sich Rückschlüsse darüber ziehen, wie das Gehirn während eines Entscheidungsprozesses funktioniert. Dabei wurde bewiesen, dass das klassische Menschenbild des Homo-oeconomicus als Rationaldenker überholt ist und der Mensch während Entscheidungen auch von Emotionen geleitet wird. Forschungen haben ergeben, dass ein Entscheidungsprozess maßgeblich vom Belohnungssystem, dem emotionalen System und dem Gedächtnissystem gesteuert werden. Diese Systeme sorgen im Austausch mit der Kognition für eine Entscheidung. Die Neuroökonomie ist momentan kaum in der Lage allgemeingültige Handlungsempfehlungen auszusprechen. Dennoch leistet sie durch die Kartierung des Gehirns und des Öffnens der "black box" Gehirn einen erheblichen Beitrag für die Verhaltenstheorie und das Erklären des Entscheidungsverhaltens. Im Laufe der nächsten Jahre ist ein Umschwung der Neuroökonomie auf eine deduktive Forschung zu erwarten, um Begründungszusammenhänge herzustellen. Des Weiteren wird es sicherlich neue technologische Fortschritte auf dem Gebiet der Hirnscanner geben, mit denen möglicherweise Interaktionen zwischen verschiedenen Gehirnbereichen besser untersucht werden können.



Straub, Stefan;
Einfluss der Corporate Social Responsibility von Unternehmen auf deren externe Kommunikation in Krisen - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

In der heutigen Zeit ist für eine Unternehmung die Unternehmenskommunikation für die erfolgreiche Positionierung auf dem Markt genauso von Bedeutung wie die Qualität der Produkte. Auch kommt es aufgrund der neuen Medien und deren großen Reichweite zu einer schnelleren und weitreichenderen Informationsverbreitung als zuvor. So können sich Missstände und Skandale schnell zu echten Unternehmenskrisen ausweiten. Eine Möglichkeit um solche Krisen zu bewältigen ist die Implementierung der CSR in die Krisenkommunikation. - Aufgrund dessen gibt diese Arbeit einen ersten Einblick in die Bereiche der CSR und Krisenkommunikation. Im Anschluss an diese Grundlagen werden anhand des Falles der "Deepwater Horizon" operative Maßnahmen in der Krisenkommunikation vorgestellt, die durch CSR beeinflusst werden. Die Arbeit behandelt dabei Beispiele für Kommunikationsmaßnahmen vor, während und nach einer Krise; bei denen der Fokus auf der Kommunikation mit den externen Stakeholdern eines Unternehmens liegt. Ebenfalls wird ein Ausblick über die Erfolgsaussichten und den tatsächlichen Einfluss von CSR auf Krisenkommunikation gegeben.



Steckel, Judith;
Chancen und Grenzen der neuroökonomischen Forschung - anhand der Betrachtung von Entscheidungen - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Die vorliegende Arbeit hat das Ziel zu untersuchen, ob die Neuroökonomie ein vielversprechendes neues Feld ist, um die ökonomische Entscheidungstheorie zu bereichern oder vielmehr zu verbessern. Hierbei sind Intertemporal Choice, Spieltheorie und Entscheidung unter Risiko und Unsicherheit ausgewählte ökonomische Schwerpunkte, um potentielle neuroökonomische Erkenntnisse einfließen zu lassen. Grundlegend dafür sind affektive und kognitive Prozesse im Gehirn und neurowissenschaftliche Methoden. Die Bewertung der neuroökonomischen Forschung bildet den Schwerpunkt dieser Arbeit. - Dabei werden sowohl technische und ethische Aspekte, als auch die Theorieansätze präferenzabhängiger und spieltheoretischer Entscheidungsprozesse sowie der Risikoentscheidungsprozesse kritisch betrachtet. Dennoch kann die Vereinheitlichung von Ökonomie, Neurowissenschaften und Psychologie auch zu einer Vermischung der Wissenschaften führen. Aber es wird deutlich, dass ökonomische Modelle und Erkenntnisse für die Neurowissenschaft hilfreicher sind, als neurowissenschaftliche Ergebnisse für die ökonomische Theorie. Es muss jedoch festgehalten werden, dass sowohl Ökonomen, als auch Neurowissenschaftler einer Kooperation skeptisch gegenüber stehen. - Dennoch ist die neuroökonomische Forschung längst noch nicht abgeschlossen. Zugleich zieht die hohe Anzahl an wissenschaftlichen Beiträgen eine Menge an populärwissenschaftlichen Beiträgen nach sich, die eher skeptisch betrachtet werden sollten.



Dold, Anja;
Die Anforderungen an Führungskräfte zur Bewältigung von Komplexität und Dynamik in Organisationen - 42 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den Anforderungen an Führungskräfte zur Bewältigung von Komplexität und Dynamik in Organisationen. Die verschiedenen Ansätze der Führungstheorien, welche aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen entwickelt worden sind, wurden auf ihre Relevanz und Aktualität in Verbindung mit einem tiefgreifenden Unternehmenswandel untersucht. Als Vorgehensmodell in schwierigen Wandlungssituationen wurde das 3-W-Modell nach Krüger gewählt. Geprüft wurde, welche der Ansätze aus den Führungstheorien für Führungskräfte Ansatzpunkte zur Mitarbeiterführung in tiefgreifenden Wandlungssituationen bereitstellen können. - Die Ergebnisse aus Studien zu den Einzelnen Ansätzen wurden hierzu mit aktuellen Praxisstudien und Ergebnissen aus Befragungen von Experten mit Führungserfahrung in tiefgreifenden Wandlungssituationen verglichen um so ein Konzept zu erstellen wie mit solchen Situationen umgegangen werden kann. Es stellte sich hierbei das Konzept der transformationalen Führung als der geeignetste Ansatz der Führungstheorien heraus. Dies wird damit begründet, dass sich transformationales Führungsverhalten vor allem an Vertrauensbildung und Motivation der Mitarbeiter orientiert was in von Unsicherheit und Veränderung geprägten Wandlungssituationen die für Mitarbeiter wichtigsten Werte darstellen.



Gerenkamp, Thomas;
Kommunikation im Wandel und ihre Auswirkungen auf das Bindungsverhalten der Mitarbeiter zur Organisation in Change Management-Prozessen - 42 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

In Zeiten von gesättigten Märkten und geringer Wachstumsraten rückt Change Management immer mehr in den Fokus der Unternehmen. Es ist zu einer Aufgabe geworden, die existenziell wichtig ist. Nur durch schnelles und flexibles Handeln der Unternehmensführung kann auf Veränderungen am Markt reagiert werden. In diesem Zusammenhang ist besonders wichtig, die eigenen Mitarbeiter in die Veränderungsprozesse mit einzubeziehen. Entscheidend für den Erfolg des Wandels sind vor allem die Schlüsselpersonen. Es gilt herauszufinden, welche Schlüsselpersonen es in einem Unternehmen gibt und wie man diese dazu bringt, ihre volle Leistungskraft für das Unternehmen zu entwickeln. Wie man diese dazu bringt, ist eine Frage der Kommunikation. Bei der Bearbeitung der Frage, durch welche Kommunikation man Schlüsselpersonen in Zeiten stetigen Wandels an das Unternehmen bindet, kommt es auf das Kommunikationsgeschick der Führungspersonen an. Diese müssen aus der Masse an Kommunikationsformen die wichtigen und passenden heraussuchen und damit versuchen, die Schlüsselpersonen vom Wandel zu überzeugen. Dabei ist selbstverständlich nicht nur entscheidend, wie man kommuniziert, sondern auch was man kommuniziert. Die Inhalte der Gespräche sollten so gewählt werden, dass für den Mitarbeiter klar ersichtlich ist, welche Vorteile der Wandel für ihn persönlich und für das Unternehmen hat. Mitarbeiter entfalten nur dann ihre volle Leistungsfähigkeit, wenn sie ein klares Ziel vor Augen haben, das sie erreichen können. Wenn sie dabei noch einen entscheidenden Beitrag zum Erfolg des ganzen Unternehmens beitragen, sind sie umso mehr motiviert. So identifizieren sie sich mit dem Unternehmen und das Unternehmen hat die Gewissheit, dass sich die Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen binden. Vor dem Hintergrund der immer noch schwierigen wirtschaftlichen Zeit werden das Management von Wandel und damit auch die Kommunikation dieses Wandels für Unternehmen weiterhin sehr wichtige Aspekte der Unternehmensführung sein.



Rudhart, Benjamin;
Entwicklung einer Richtlinie zum Erstellen von Verpackungsvorschriften - bei der BSH GmbH Bad Neustadt - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Die Arbeit behandelt das Vorgehen bei der Organisation bzw. Reorganisation des Prozesses"Erstellen einer Verpackungsvorschrift" bei der BSH GmbH am Standort Bad Neustadt. Diese Prozessoptimierung wird dabei anhand der Vorgaben des Vorgehensmodells der PAS 1021 durchgeführt. Der theoretische Hintergrund der vier Phasen der PAS 1021 Erkennen, Analysieren, Optimieren und Evaluieren wird im Wesentlichen von Erwin Grochlas Phasen des organisatorischen Gestaltungsprozesses abgeleitet. Dem gewählten Modell entsprechend wird zu Anfang der aktuelle Zustand durch Beobachtungen und Befragungen im Unternehmen ermittelt. Dabei auftretende Schwierigkeiten liegen vor allem in der Verknüpfung mit anderen Prozessen und im mangelnden Differenzierungsvermögen der befragten Mitarbeiter bezüglich der für den Prozess relevanten oder irrelevanten Fakten begründet. Diese Ergebnisse werden je nach Relevanz unterschiedlich detailliert dargestellt. Hierzu wird die Darstellungstechnik der EPK verwendet. Dem Modell folgend werden in der nächsten Phase Mängel und Risiken analysiert. Die Gesamtheit dieser Ergebnisse wird zu einem einheitlichen Komplex zusammengefügt. Veränderungspotenziale lassen sich v.a. an solchen Stellen ermitteln, bei denen große Schwierigkeiten liegen. Zur Vermeidung überflüssigen Aufwandes werden alle Faktoren hinsichtlich ihrer Relevanz gewichtet und später dementsprechend detailliert behandelt. Die Optimierung, als dritte Phase des Modells, baut auf den bisher ermittelten Ergebnissen auf. Ein Konzept für den zukünftigen Ablauf wird entwickelt und dann mit den beteiligten Abteilungen diskutiert. Eventuelle Einschränkungen bei Zuständigkeiten, neue Verantwortungen oder zusätzlicher Arbeitsaufwand werden der jeweiligen Abteilung begründet, sodass das Konzept im allgemeinen Einvernehmen festgelegt und dargestellt wird. Die Umsetzung dieser Ergebnisse entspricht der Einführung des Prozesses selbst. Schließlich wird der Prozess in der letzten Phase, Evaluierung, gemessen und bewertet. Das hierbei verfolgte Ziel ist, festzustellen, inwiefern sich der Prozess geändert hat und inwieweit die definierten Zielvorstellungen dabei erreicht wurden. Abschließend werden die Prozessoptimierung und die Arbeit selbst kritisch gewürdigt.



Drebenstedt, Wiebke;
Darstellung und kritische Würdigung des trait-basierten Leadershipkonzeptes - Analyse und Gegenüberstellung der Big Five von Leader im öffentlichen Dienst und bei Selbstständigkeit - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Die Diskussion um erfolgreiches Leadership ist eine der ältesten in der Unternehmensführung. Dennoch ist sie heute noch genauso aktuell wie vor hundert Jahren, als man begonnen hat sich mit den Eigenschaften (Traits) von großen Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte zu auseinanderzusetzten. Besonders nach der Finanzkriese wird oftmals der Ruf nach begeisterten und begeisternden Leadern anstelle von skrupellosen Managern laut. So ist es nicht verwunderlich, dass das trait-basierte Leadershipkonzept, welches bereits viel Kritik und Verachtung erfahren hat, neben seiner Beständigkeit in der Arbeitswelt nun eine Art Wiedergeburt in der Forschung erlebt. In der vorliegenden Bachelorarbeit wird das trait-basierte Leadershipkonzept eingehend vorgestellt, in dem neben den Grundannahmen auch die Geschichte des Konzeptes und eine aktuelle Weiterentwicklung dargestellt werden. Um das Konzept einer kritischen Würdigung zu unterziehen wird es auf zwei verschiedene Leadershipgruppen angewendet, indem diese hinsichtlich ihrer Traits untersucht und verglichen werden. So soll der Frage nachgegangen werden, ob spezifische Prädispositionen existieren, die die Entwicklung von Leadern im öffentlichen Dienst oder bei Selbstständigkeit begünstigen. Als Hilfsmittel dafür dient das Big Five Modell, welches, ursprünglich aus der Persönlichkeitspsychologie stammend, eines der gängigsten Modelle zur Beschreibung und Einordnung von Traits darstellt. Auf Grund seiner hohen Bedeutung für das trait-basierte Leadershipkonzept wird es ausführlich erläutert. Um die aufgestellten Hypothesen zu überprüfen werden Daten aus dem Sozio-Oekonomischen Panel ausgewertet und verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass es Anzeichen für die Existenz von bestimmten Prädispositionen für die Entwicklung zum Leader bei Selbstständigkeit oder im öffentlichen Dienst gibt, auch wenn dies in dieser Arbeit nur tendenziell nachgewiesen werden kann. Deutlich wird allerdings, dass es in der Literatur viele Hinweise auf einen Unterschied der beiden Gruppen gibt. Außerdem kann in dieser Arbeit eine Darstellung der Bedeutung des trait-basierten Leadershipkonzeptes für die ganzheitliche Betrachtung von erfolgreichem Leadership gesehen werden. Man wird feststellen, dass die Rückkehr des trait-basierten Leadershipkonzeptes in die Leadershipforschung, wenn auch mit Einschränkungen, nicht ohne Grund geschieht.



Hofmann, Juliane;
Reputation als Erfolgsfaktor in der Unternehmensführung - 41 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Zunächst führt die Einleitung auf das Thema der vorliegenden Arbeit hin und wirft konkrete Fragestellungen auf. Im zweiten Kapitel wird der Begriff der Unternehmensreputation definiert sowie das Konstrukt der Reputation erläutert. Hierbei wird näher auf die Beziehungen zwischen der Unternehmensreputation, dem Image des Unternehmens aus Sicht der verschiedenen Stakeholder und der Unternehmensidentität eingegangen. Außerdem werden die Funktionen der Reputation dargelegt. Im Anschluss wird auf den Stakeholderansatz im Rahmen der Unternehmensreputation eingegangen. Dabei wird die Einbindung des Unternehmens in dessen Umwelt erläutert und die daraus resultierenden Ansprüche der einzelnen Stakeholder Gruppen dargelegt. Kapitel vier beschäftigt sich mit den Vorteilen einer positiven Unternehmensreputation aus Sicht des Unternehmens. Dabei wird speziell auf die Vorteile, welche ein Unternehmen aus den einzelnen Stakeholdergruppen ziehen kann, eingegangen. Im fünften Kapitel wird der vermeintliche Konflikt zwischen Gewinnerzielungsabsichten und der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung diskutiert. Hierzu wird zunächst auf die gesellschaftliche Legitimation von Unternehmen eingegangen. Es werden verschiedene Lösungsansätze vorgestellt. Einer versucht den Konflikt gewinnorientiert aufzulösen, der andere gibt der gesellschaftlichen Verantwortung den Vorrang. Der Konflikt wird schließlich durch die Möglichkeit zur beiderseitigen Besserstellung aufgelöst, wobei ein Beispiel aus dem Wettbewerb vorgestellt wird. Das sechste Kapitel beschäftigt sich mit den Grundlagen des Reputationsmanagements und schlägt in gebotener Kürze einen Ansatz zur strategischen Reputationssteuerung vor. Im letzten Kapitel werden einige Kritikpunkte angesprochen und ein Fazit gezogen.



Meixner, Markus;
Rollen im Change Management - 53 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

"When the winds of change blow, some people build walls and others build windmills." (Chinese Proverb). - Entrepreneurial change is not a sporadically phenomenon, indeed it is an inescapable fact. Therefore the Management of Change is an important key aspect of corporate management in the 21st century. Change Management regards to all participating organizational member affected by institutional change and that leads to the question, why 'some people build walls and others build windmills'? In order to describe human behaviour during change, and also to organize it more predictable, the organizational role concept has to be integrated to change management concepts. Purpose of this paper is to give an overview of major common change roles in literature and furthermore to characterize them over the course of change process. Finally, this paper is supposed to outline the theoretical benefits and deficiencies of role concept integration into change management and its successful accomplishment.



Grimm, Hardy;
Konzeption einer Methodik zur Optimierung von Elektronikprüfungen im Montageablauf mit Fokus auf Fertigungszeiten und gleichmäßiger Werkerführung - 45 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Wie die vergangenen, wirtschaftlich schwierigen Zeiten bewiesen, verfügt die AUDI AG über ein sehr effektives Produktionssystem. Dabei stehen vor allem die Prozessorientierung und die ständige Verbesserung im Mittelpunkt der Bemühungen. Für die alltägliche Arbeit der Mitarbeiter hält das Audi Produktionssystem (APS) Methodenbausteine bereit, die effektive Optimierungen ermöglichen. Diese Bausteine fanden zu Beginn dieser Arbeit noch keine bewusste Anwendung in der Optimierung von Prüfungen der elektrischen und elektronischen Komponenten des Fahrzeuges im Montageablauf. Daher sind zwei Ziele der vorliegenden Arbeit die Übertragung der Methodenbausteine auf diese Prüfungen und die Erstellung einer allge-meingültigen Methodik zur Optimierung. Dabei liegt der Fokus viel mehr auf der kontinuierlichen Verbesserung in kleinen Schritten, als auf der Prozessveränderung mittels Innovationen und Methoden wie dem Process-Reengineering. Unter Einbeziehung der Grundlagen des KAIZEN wird zunächst der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) im Allgemeinen und seine Anwendung bei der AUDI AG beschrieben. Aus den Grundgedanken des APS wird ein Leitfaden zur Optimierung von Elektronikprüfungen entwickelt und zur Verbesserung der Türmodulprüfung des Audi C7 eingesetzt. Dabei finden sowohl Grundlagen der Prozessoptimierung als auch die Methodenbausteine des KVP-Prozesses der AUDI AG Anwendung. Im Fokus der Betrachtungen stehen dabei vor allem die Verkürzung der Fertigungszeit und die Harmonisierung der Werkerführung. Dazu wurden Wartezeiten des Werkers analysiert und beseitigt. Außerdem wird durch die Eliminierung von Fehlerquellen die Prozesssicherheit erhöht. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der durchgeführten Maßnahmen rechtfertigt ab-schließend den Aufwand der Optimierungen.



Kuhn, Katharina;
Unternehmenskultur als Herausforderung der Post Merger Integration - 37 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Unternehmenszusammenschlüsse stellen insbesondere nach der Finanzkrise wieder eine interessante Wachstumsoption für Unternehmen dar. Da in einem Unternehmenszusammenschluss stets unterschiedliche Unternehmenskulturen aufeinanderprallen, führen damit einhergehende Veränderungen meist zu einem Verlust wichtiger Orientierungspunkte für die Mitarbeiter. Die Summe der Veränderungen resultiert in erheblichem Stress und Verunsicherung, die zu zusätzlichen Kosten führen und der angestrebten Realisierung von Synergien entgegenstehen. Die Wissenschaft bietet der Praxis in diesem Bereich bislang wenig Hilfestellung. Es bestehen nur wenige Ansätze zur Integration der Unternehmenskultur, die im Akquisitionsprozess systematisch vorgehen; ferner fehlt es diesen meist an Methoden und Instrumenten zur praktischen Umsetzung. Diese Arbeit zeigt in Form von konkreten Handlungsempfehlungen auf, wie ein Vorgehen in der Kulturintegration ausgestaltet werden kann. Als Grundlage dienen neben den bestehenden wissenschaftlichen Ansätzen zur Kulturintegration, Erkenntnisse aus der Untersuchung von zwei Unternehmenszusammenschlüssen in der Praxis. An diesen wurde deutlich, dass die Kulturintegration nicht erst in der Post Merger Phase des Akquisitionsprozesses vorgenommen werden sollte, sondern von Beginn an eine Rolle spielen muss. Ferner sind die aktive Einbindung von Mitarbeitern und eine durchgehende Kommunikation wesentlich für die erfolgreiche Integration der Unternehmenskultur. Entsprechende Erkenntnisse werden in den Handlungsempfehlungen berücksichtigt, die damit einen Orientierungsrahmen für das praktische Vorgehen in der Kulturintegration bilden.



Kallweit, Anna-Maria;
Darstellung und kritische Würdigung von Kommunikationskonzepten in Krisensituationen - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung und kritischen Würdigung von Kommunikationskonzepten in Krisensituationen. Dabei wird im Speziellen nach der Definition von Krisenarten nach Müller auf die Liquiditätskrise eingegangen. Dem Leser werden Modelle von Kommunikationskonzepten vorgestellt, wobei im Anschluss das Konzept von Schmidtbauer und Knödler-Bunte für die praktische Anwendung ausgewählt wird. Ziel ist das Herausstellen einer Eignung von Kommunikationskonzepten für die Liquiditätskrise mittels kritischer Betrachtung im Nachhinein.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/640111254kallw.txt
Hamer, Franziska;
Transaktives Gedächtnis als Erfolgsfaktor von Teamarbeit - 52 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Teams nehmen in Unternehmen eine zentrale Rolle ein, denn die meisten komplexen Aufgabenstellungen, besonders in der Forschung und Entwicklung, werden heutzutage ausschließlich von Expertenteams bearbeitet. In diesem Kontext ist der effektive Einsatz des gesamten, im Team vorhandenen Wissens unerlässlich, um eine umfassende und wirtschaftliche Lösung zu erarbeiten. - Der Gegenstand dieser Arbeit ist die Analyse des Einflusses eines transaktiven Gedächtnisses auf den teaminternen Erfolg und die Entwicklung von Handlungsempfehlungen zur effektiven Nutzung eines transaktiven Gedächtnisses in Unternehmen. Hierzu werden zunächst Teams im unternehmerischen Kontext thematisiert. Der Fokus liegt dabei auf der Abgrenzung der Teamarbeit von der Gruppenarbeit, dem Lebenszyklus eines Teams und der gestiegenen Bedeutung von Teamarbeit in heutigen Unternehmen. Anschließend erfolgt eine Darstellung des Modells des transaktiven Gedächtnisses. Neben der Entwicklung einer Definition und der Abgrenzung von den "Shared Mental Models" wird die Notwendigkeit der Kommunikation zwischen den Teammitgliedern erörtert. Kenntnisse über den Entwicklungsprozess und mögliche Fördermaßnahmen sowie über die Probleme der Nutzung von transaktiven Gedächtnissystemen sind unerlässlich, um abschließend Handlungsempfehlungen abzuleiten. Der effektive Einsatz von transaktiven Gedächtnissystemen führt zur schnellen und umfassenden Lösung des Problems unter Nutzung aller verfügbaren Ressourcen an Informationen und unter Einhaltung von Budget und Zeitplan. Insgesamt stellt das transaktive Gedächtnis einen schwer imitierbaren Wettbewerbsfaktor für das Unternehmen dar.



Duling, Britta;
Bedeutung neuroökonomischer Erkenntnisse zum Framing Effekt im Kontext der Entscheidungsfindung - 44 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Der Mensch ist täglich unzähligen Entscheidungen ausgesetzt, welche größtenteils unbewusst getroffen werden. Allerdings werden in den meiste Fällen die Entscheidungen nicht rein rational getroffen, sondern sie werden von äußeren Faktoren beeinflusst. Diesen Effekt der Beeinflussung nennt man Framing Effekt. Auch wenn Framing Effekte in nahezu allen Entscheidungssituationen zu beobachten sind, so überwiegen die Studien, die sich im Speziellen mit Kaufentscheidungen beschäftigen. Ebenso widmet sich die vorliegende Arbeit der ausführlichen Darstellung von Framing Effekten im Zusammenhang von Kaufentscheidungen. Dabei werden vor allem neuroökonomische Erkenntnisse betrachtet. Das Forschungsgebiet der Neuroökonomie ermöglicht es mit Hilfe neurowissenschaftlicher Messverfahren zu zeigen, welche Gehirnareale bei Kaufentscheidungen unter dem Einfluss von Framing Effekten aktiviert werden. In diesem Zusammenhang wurden unter anderem der Einfluss von Emotionen und Marken genauer untersucht. Auf Basis der neuroökonomischen Erkenntnisse können mögliche Implikationen für den Einzelhandel und die Werbebranche getroffen werden. Auch wenn es die Neuroökonomie ermöglicht, das Verhalten der Konsumenten näher zu untersuchen, gehört der oftmals befürchtete "gläserne Konsument" noch immer der Zukunft an.



Langrock, Elisa;
Einzelkonzepte des Wandels und ihre empirische Überprüfung - VI, 39 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Ziel dieser Arbeit ist die Darstellung der wichtigsten Einzelkonzepte des Change Management und die Betrachtung dieser, anhand von empirischen Untersuchungen. Bei den hier betrachteten Konzepten handelt es sich um die wohl bekanntesten des Change Management: das Lean Management, das Business Process Reengineering und das Total Quality Management. Diese Konzepte werden zeitlich eingeordnet und kurz beschrieben. Darauf folgt jeweils die Betrachtung einiger wichtiger Untersuchungen zum jeweiligen Konzept. Im Anschluss werden auf Basis der Untersuchungen die Aspekte diskutiert, welche ein Konzept erfolgreich oder weniger erfolgreich machen. Mit dieser Arbeit sollen die Fragen beantwortet werden was den Wandel auszeichnet, wie die Konzepte gestaltet sind, welche erfolgreich in Unternehmen umgesetzt werden, wie die Konzepte empirisch überprüft werden und welche Schlüsse sich daraus für den Erfolg von Veränderungskonzepten ziehen lassen.



Kremer, Jochen;
Barrieren im Change Management : ergänzende Auswertung der KPMG-Studie 2009 - 47 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Die vorliegende Bachelorarbeit setzt sich zum Ziel, die KPMG-Studie 2009 auszuwerten und Lücken aufzuzeigen. Es werden Barrieren, die im Bereich der harten und weichen Faktoren auftreten, erläutert. Gleichzeitig soll das Fehlerrisiko in den einzelnen Phasen des Change Management Prozesses bewertet werden. Es werden zunächst grundlegende Begriffe aus dem Change Management Bereich definiert und einige elementare Zusammenhänge zwischen Mitarbeiterpsyche und Resistance to Change dargestellt. Anschließend wird die KPMG-Studie ausgewertet und die gewonnenen Ergebnisse in das Phasen-Modell von Kotter übertragen. Zum Schluss wird die KPMG-Studie durch die Ursachen und Folgen der Resistance to Change Problematik ergänzt. Die Arbeit beruht weitestgehend auf Literaturauswertung. Von zentraler Bedeutung sind die KPMG-Studie 2009 und die Publikationen von Shaul Oreg zum Thema Resistance to Change. In einigen Abschnitten der Arbeit wurden die Originaldaten der KPMG-Studie herangezogen. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass das Scheitern eines Change Management Prozesses oft auf eine fehlerhafte oder fehlende Strategie zurückgeführt werden kann. Gleichzeitig wurden auch einige Mängel der Studie offensichtlich. Es zeigt sich des Weiteren, dass Widerstände der Mitarbeiter gegenüber Veränderungsprojekten eine indirekte Folge von Missmanagement im Bereich der weichen Faktoren ist.



Möller, Christina;
Erfolgsfaktoren von Geschäftsmodellen im Weinbau - eine empirische Datenerhebung in der Region Saale-Unstrut - 32 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Der Weinbau stellt als Vereinbarung von Tradition - hinsichtlich der Kultivierung und gesellschaftlichen Positionierung - und Innovation, durch die Verwendung von neuen Erntetechniken, alternativen technischen Verfahren beim Ausbau und der Flaschenabfüllung, eine besondere agrarwirtschaftliche Disziplin dar. Weinbaubetriebe entwickeln sich stetig zu kleinen Unternehmungen, deren Wettbewerbsumfeld stärker zum Tragen kommt und nicht alleine nur noch die Herstellung "guten Weins" ausreichend für den Unternehmenserfolg erscheint. Die Effekte der Strategieformulierung stellen neue Aussichten für Winzer dar. Weiterbildungen und Investitionen sind genauso relevant wie die Analyse von Kundenbedürfnissen, geeigneten Systemen und organisationale Strukturen, die die Strategie in ihrer Umsetzung unterstützen. Mit Hilfe des KOMPASS-Modells wird eine Studie zu den Erfolgsfaktoren im Weinbau mittels exemplarischer Datenerhebung in der Region Saale-Unstrut vorgenommen. Die Analyse erfolgt angesichts der möglichen Einordnung in traditionelle betriebswirtschaftliche Theorien mit dem Hintergrund der derzeitigen Organisationstheorien.



Pintaske, Teresa;
Neuroökonomische Erkenntnisse zur Verarbeitung von Incentives im Gehirn und ihre Bedeutung für die Mitarbeiterführung - 35 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Ein intelligentes Wesen muss im Laufe seines Lebens viele Entscheidungen treffen, in welchen es versucht positive Ergebnisse in Form von Belohnungen anzustreben und Bestrafungen zu vermeiden. Diese Eigenschaft überträgt der Mensch ebenso auf seine Arbeitswelt, denn als Mitarbeiter ist er ein wesentlicher Bestandteil des Unternehmens, ohne den die Unternehmensziele nicht realisiert werden können. Für seine Motivation und Unternehmensbindung sind die Führungskräfte zuständig, deren Werkzeuge zum Beispiel die Incentives als Anreizsystem darstellen. Da jeder Mitarbeiter unterschiedliche Bedürfnisse und Motive besitzt, wird die Umsetzung der Motivationsmittel im Unternehmen immer komplexer und ausgefallener. Bei einer korrekten Anwendung dieser Anreizsysteme besteht die Möglichkeit, das Verhalten und die Entscheidungen des Mitarbeiters zu steuern, indem belohnende Hirnregionen aktiviert werden. Neuroökonomische Studien untersuchen dieses Verhalten und erforschen WIE Entscheidungen getroffen werden. Die Forscher sprechen dabei dem Belohnungszentrum eine wichtige Rolle zu. Durch bildgebende Messverfahren, wie die fMRT, wird die Aktivität im Gehirn untersucht, die durch Anreize ausgelöst wird. Dieses neue Forschungsfeld wird als Neuroökonomie bezeichnet und verbindet Emotionen, Belohnungen, Gedächtnis und Entscheidungen. Weiterhin wird versucht bestehende ökonomische Theorien zu revolutionieren - daher stellte sich auch die Frage, ob Incentives ihre Funktion als Mittel zum Ziel verloren haben. Neuste neuroökonomischen Feststellungen belegen aber deren Effektivität und zeigen Potential zur effizienteren Nutzung. - In dieser Bachelorarbeit werden neuroökonomische Erkenntnisse zu Anreizen betrachtet und Schlussfolgerungen auf den Umgang mit Incentives gezogen.



Fürst, Nicola;
Lotterien als Anreizmechanismen in Unternehmen - Darstellung und kritische Würdigung - 50 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Für Unternehmen stellt sich häufig die Frage, welche zusätzlichen Anreize kostenverträglich umgesetzt werden können, um das Motivations-Niveau der Mitarbeiter zu steigern. Ein viel versprechender Ansatz, der den zentralen Kern dieser Arbeit darstellt, ist das Konzept der Lotterie als Anreizmechanismus. Hierbei soll es in erster Linie nicht nur darum gehen positives Verhalten, wie etwa Leistungssteigerung, herbeizuführen, sondern auch negatives Verhalten zu unterbinden, wie zum Beispiel die durch vorgetäuschte Krankheit verursachten Fehltage. Deshalb könnten Lotterien ein motivationskräftiges Instrument für die betriebliche Praxis darstellen. Allerdings ist fraglich, ob Lotterien konkret das auslösen, was sie in der Theorie versprechen. Deswegen ist diese Arbeit von der Forschungsfrage geleitet, ob es sinnvoll ist, die Lotterie als Anreizsystem in einem Unternehmen zu implementieren, um beim Arbeitnehmer eine Leistungssteigerung herbeizuführen, ihn zu einem positiven Verhalten zu animieren und für beide Parteien einen Zusatznutzen zu generieren.



Hofmann, Kristin;
Professionalisierung des Personalmanagements - Darstellung und kritische Würdigung des ProPer-Ansatzes der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V. - 48 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

Die Bachelorarbeit "Professionalisierung des Personalmanagements - Darstellung und kritische Würdigung des ProPer-Ansatzes der Deutschen Gesellschaft für Personalfor-schung e.V." gibt einen Überblick über die Tätigkeiten der DGFP sowie deren Professionalisierungsvorhaben. Zu Beginn der Arbeit werden die ständig wachsenden Herausforderungen an das Personalmanagement aufgezeigt. Dabei wird der Wandel vom administrativ ausgerichteten zum unternehmerisch handelnden Personalmanagement deutlich. Dies und die steigende Veränderungsgeschwindigkeit machen einen hohen Professionalisierungsgrad unumgänglich - Im Hauptteil werden die Maßnahmen der DGFP für das Personalmanagement erläutert und anschließend kritisch betrachtet, dabei wird der Fokus auf die ProPer-Schulungen und den Personalmanagement-Professionalisierungs-Index, PIX, gelegt. Die DGFP definierte Standards für professionelle Personalarbeit, die jedoch einige Unklarheiten aufweisen. Auf dieser Grundlage wurden die Schulungen entwickelt, die dem Personalbereich Weiterbildungsmöglichkeiten auf drei Ebenen anbieten. Zudem bringt auch die Entwicklung und Durchführung des Indexes einige gravierende Schwachstellen mit sich, die die DGFP beheben sollte. Die Notwendigkeit professionellen Personalmanagements steht außer Frage, nun gilt es die Probleme zu beheben und den Ansatz weiterzuentwickeln.



Huber, Franziska;
Entwicklung der Corporate Center Forschung - 47 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2010

In der Arbeit wird die Entwicklung der Konzernzentrale betrachtet. Wie war sie aufgebaut und wie ist sie heute aufgebaut. Welche Trends sind zu erkennen. Was sind die Vor- und Nachteile eine Zentrale und wie stark bzw. schwach sollte eine Zentrale ausgestaltet sein?



Erkenbrecher, Steve;
In welcher Weise wirkt sich das mikropolitische Handeln jedes Angestellten auf die Effektivität des Unternehmens aus und welche theoretischen Maßnahmen existieren, um einer negativen Wirkung entgegen zu wirken? - 45 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2009

Diese Arbeit soll das in den letzten Jahren immer wichtiger werdende Thema der Mikropolitik in Organisationen erklären. Das Geschehen innerhalb einer Organisation wird von mehr Faktoren bestimmt, als auf den ersten Blick zu erkennen ist. Die Akteure handeln nicht allein für das Unternehmen, sondern in erster Linie für sich selbst. Es ist deshalb von größter Wichtigkeit, dass man als Mitarbeiter oder als Vorgesetzter versteht, wie und warum Arbeiter in bestimmten Situationen handeln, welche Auswirkungen diese Handlungen auf mich selbst und auf das Unternehmen haben und wie eine solche Handlung vorhergesehen und gesteuert werden kann. Deshalb steht im Vordergrund der Erläuterung die Forschungsfrage: In welcher Weise wirkt sich das mikropolitische Handeln jedes Angestellten auf die Effektivität des Unternehmens aus und welche theoretischen Maßnahmen existieren, um einer negativen Wirkung entgegen zu wirken?



Hofmann, Nicole;
Leistungszurückhaltung im Team - Social Loafing und Groupthink als dysfunktionale Phänomene der Teamarbeit - 54 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2009

"Der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg ist ein Waisenkind". Der Arbeit im Team wird immer größerer Stellenwert zugesprochen. Man erhofft sich dadurch eine Leistungssteigerung aller Mitarbeiter, welche eigentlich zu einem positiven Synergieeffekt führen müsste. - Im Volksmund wird für die Abkürzung TEAM oft die Auflösung: "Toll Ein Anderer Macht´s" angeführt. Darunter ist jedoch der entgegengesetzte Teamgedanke zu verstehen. Die Mitglieder verlassen sich auf die Leistungen anderer und schränken aufgrund dessen ihre eigene Leistung ein. - Mit genau dieser Thematik, welche "Leistungszurückhaltung im Team" lautet, beschäftigt sich die Arbeit. Jedoch ist es wichtig, eine Abgrenzung des genannten Themas vorzunehmen. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird sich deshalb auf die beiden Phänomene Social Loafing und Groupthink gestützt, da (fast) jeder, der schon einmal in einem Team an einer gemeinsamen Aufgabe gearbeitet hat, mit den genannten Effekten konfrontiert wurde. Darum ist es wichtig, mehr Informationen über diese zu erfahren und darüber aufklären zu können. Die Fragen: Was beinhalten diese Phänomene genau? Wie machen sie sich bemerkbar? und vor allem, Wie kann man ihnen entgegenwirken? sollen im Laufe der Ausarbeitung beantwortet werden können. Daher stellte sich die folgende Forschungsfrage: Wie beeinflussen Social Loafing und Groupthink als dysfunktionale Phänomene den Gruppenprozess, und damit verbunden die Leistung des Teams, und wie kann man diesen Effekten gezielt entgegenwirken?



Röhrich, Tim;
Communities of Practice - zur Förderung von Innovationsprozessen - 38 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2009

Der Wandel bestimmt das Wirtschaftsleben und dessen beeinflussende Faktoren, wie die technischen Möglichkeiten, das verfügbare Wissen sowie die Ansprüche und Wünsche der einzelnen Wirtschaftssubjekte. Die Geschwindigkeits- und Veränderungsfähigkeit jedes einzelnen Unternehmens wird in diesem Zusammenhang zum entscheidenden Faktor. Nur Unternehmen, die mit den sich verändernden Wirtschaftsparametern umzugehen verstehen, können langfristig am Markt bestehen. Um dies zu erreichen, müssen von einer Unternehmung selbst entsprechende zukunftsweisende Maßnahmen getroffen werden, nämlich Innovationen. Mit Hilfe von Innovationen können Unternehmen nicht nur gestärkt aus Krisen hervorgehen, sondern auch unternehmensinternen, abteilungsübergreifenden Zusammenhalt schaffen. In diesem Zusammenhang untersucht diese Arbeit, in wieweit Communities of Practice Innovationsprozesse im Unternehmen fördern können. Im ersten Teil der Arbeit wird der Begriff der CoPs in Bezug auf die Verwendung von Wissen erläutert. Nach der Festlegung einer entsprechenden Definition, werden im Weiteren die Kernelemente der CoPs untersucht, ebenso wie die notwendigen Schritte zur Einführung einer derartigen Gruppierung im Unternehmen. Zuletzt wird auf den Lebenszyklus der CoPs eingegangen. Der zweite Teil der Arbeit befasst sich mit Innovationen und Innovationsprozessen. Auch hier wird zunächst auf die bereits bestehenden wissenschaftlichen Forschungen eingegangen, relevante Begriffsdefinitionen durchgeführt und Abgrenzungen getroffen. Weitergehend stehen im Augenmerk der Arbeit Innovationsprozesse, sowie die Rahmenbedingungen und Merkmale für eine erfolgreiche Implementierung im Unternehmen, im Zusammenhang mit den beteiligten Einheiten. Zuletzt werden entsprechende Schlüsse daraus gezogen, wie CoPs aktiv und erfolgreich Innovationsprozesse unterstützen können und welche Unterschiede zu einem explizit für das Innovationsmanagement eingesetzten Team bestehen. Zudem wird ein Vergleich zwischen den fördernden Rahmenbedingungen der CoPs und der Innovationen durchgeführt. - Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass CoPs gerade in den ersten Phasen eines Innovationsprozesses erfolgreich agieren können, jedoch für weitergehende Schritte zusätzliche Gruppierungen benötigt werden. Darüber hinaus ergänzen sich die Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Innovieren und CoPs im Unternehmen.



Louwen, Jan;
Darstellung und kritische Würdigung des Change Agents - Konzepts - 38 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2009

Unternehmen sind mehr denn je einer sich ständig verändernden Umwelt ausgesetzt, in der externe sowie interne Einflussfaktoren das Management vor neue Herausforderungen stellt. Um Unternehmungen weiterhin erfolgreich am Markt zu positionieren, müssen sich Führungskräfte den Einflüssen stellen und das Unternehmen mit Hilfe von Veränderungsprozessen an das neue Umfeld anpassen. Doch häufig scheitern diese Prozesse aufgrund eines fehlerhaften Change Managements, das die emotionalen Aspekte der Mitarbeiter nicht berücksichtigt und dadurch Widerstand gegen die bevorstehende Veränderung entsteht. Aus diesem Grund kommt dem Change Agent in Veränderungsprozessen eine besondere Rolle zu, denn er fungiert als Treiber des Wandels und hat die Aufgabe die Mitarbeiter für die Veränderung zu begeistern. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht der Change Agent im Veränderungsprozess. Die Forschungsfrage befasst sich mit der kritischen Würdigung, ob der Change Agent mit seinen Kompetenzen und seinem Rollenverständnis den Herausforderungen der einzelnen Veränderungsprozessstufen gerecht wird. Dazu werden zunächst die Begriffe Wandel und Change Management abgegrenzt und definiert. Daraufhin werden die auftretenden Probleme der einzelnen Prozessstufen des Krüger Modells aufgedeckt und die Kompetenzen und Rollen des Change Agents dargestellt. Die Ergebnisse der Untersuchungen haben gezeigt, dass der Change Agent vor allem die Kompetenzen in der Kommunikationsführung aufrecht erhalten und weiterentwickeln sollte und sich verstärkt Fähigkeiten im Bereich des HRM aneignen muss. Das vorgegebene Rollenverständnis des Change Agents ist schwierig auf den Veränderungsprozess von Krüger anzuwenden, da es die verschiedenen Rollen einengt und somit eine umfangreiche Ausweiterung notwendig wäre.



Wolf, Sebastian;
Inbetriebnahme und Prüfung der Elektrik/Elektronik innerhalb der Produktionsprozesse bei der AUDI AG - eine modularitätstheoretische Betrachtung - 86 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2009

Das in der Automobilindustrie über lange Zeit vorherrschende Konzept der Massenproduktion wurde in den letzten Jahren zunehmend durch die kundenindividuelle Massenfertigung - die Mass Customization - verdrängt. Diese Art der Produktion erlaubt es, sowohl auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen als auch eine Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb zu gewährleisten. Infolge dessen ist jedoch auch die Anzahl der Varianten pro Fahrzeug teilweise auf mehrere Milliarden gestiegen. Diese gilt es mit einem geschickten Variantenmanagement produktionstechnisch zu beherrschen. Ein bekanntes Konzept, welches hierfür erfolgreich eingesetzt wird, ist die Modularisierung der Produkte. Unterstützend ist es zudem notwendig, den Produktionsprozess entsprechend dieser Modularisierung anzupassen. Dabei ist vor allem im Bereich der Fahrzeugelektrik/-elektronik noch Handlungsbedarf. Durch die zunehmenden Forderungen nach Sicherheit, Komfort und effizientem Energiemanagement sind in den letzten Jahren die Elektrik- und Elektronikkomponenten in Fahrzeugen erheblich gestiegen und in Verbindung damit auch die Variationsmöglichkeiten für den Kunden. Dies schlägt sich auch auf die Anforderungen bei der Fahrzeuginbetriebnahme und Prüfung der Elektrik/Elektronik in der Produktion nieder. Mit Hilfe einer modularitätstheoretischen Betrachtung wurden in dieser Ausarbeitung die Vorteile der Modularisierung auf die Prozesse der Fahrzeuginbetriebnahme und Funktionsprüfung bei der AUDI AG übertragen. Ausgehend von einer fundierten Literaturrecherche wurden dabei zuerst die grundlegenden Begriffe der Modularisierung definiert und die generischen Vorteile dieses Konzepts herausgearbeitet. Daraufhin wurde der Prozessablauf an mehreren Prozessorten der R8-Modellreihe der AUDI AG modularisiert und ein optimierter Ablauf unter Berücksichtigung der Randbedingungen entwickelt. In einer abschließenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtung konnten letztlich potentielle Einsparungen einer Umstellung den jeweiligen Aufwendungen gegenübergestellt und der Nutzen einer Anwendung des Konzepts der Modularisierung belegt werden.



Filbry, Jochen;
Darstellung und kritische Würdigung des Open Innovation-Konzepts - 44 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2009

Die Bachelorarbeit befasst sich mit der Darstellung und kritischen Würdigung des Open Innovation Ansatzes. In Zeiten des hart umkämpften Marktes und der stetigen Verkürzung von Produktlebenszyklen erhöht sich für Unternehmen stetig der Innovationsdruck bei gleichzeitig sinkenden F&E-Budgets. Im Gegensatz zum klassischen Innovationsparadigma stellt der neue Ansatz einen Ausweg aus diesem Innovationsdilemma dar. Allerdings fordert das neue Innovationsverständnis ein Umdenken in den Unternehmen und bringt eine Vielzahl von Veränderungen mit sich. Aufgrund dessen umfasst diese Arbeit neben der Darstellung des neuen und alten Innovationsverständnisses (Closed- und Open Innovation) auch die Chancen und Risiken von Open Innovation im Sinne einer kritischen Würdigung. Desweitern werden mögliche Wettbewerbsvorteile von Unternehmen, die nach dem Open Innovation Prinzip in Netzwerken kooperieren, aufbauend auf die Resource-based View theoretisch fundiert analysiert und ein Ausblick auf die zukünftige Signifikanz geworfen.



Weber, Paula;
Normatives Management - Darstellung und kritische Würdigung - 40 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2009

Das normative Management stellt einen wichtigen Teil des Konzeptes der ganzheitlichen Betrachtung des Managements dar. Die Unternehmensphilosophie sowie die einzelnen Elemente Unternehmensverfassung, -kultur und -politik prägen erheblich die Art der Führung sowie den Erfolg eines Unternehmens. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt in der Analyse der Unternehmenspolitik und ihrer relevanten Interessengruppen (Stakeholder). Die zentrale Frage ist hierbei, inwiefern die Interessengruppen eines Unternehmens Einfluss auf die Unternehmenspolitik ausüben und welchen Einflussstrategien sie sich dabei bedienen. Zum Einstieg in die Thematik erfolgt zunächst eine Einordnung des normativen Managements in die Managementlehre und dazu eine kurze Erläuterung des St. Galler Management-Modells von ULRICH und BLEICHER. Es folgt eine kurze Darstellung der Elemente, die neben der Unternehmenspolitik im normativen Management existieren. Das folgende Kapitel gibt eine umfassende Darstellung der Unternehmenspolitik. Neben der Erläuterung der Unternehmenspolitik wird eine Beschreibung zur Festlegung von Unternehmenszielen sowie deren Kommunikation im Rahmen eines Leitbildes vorgenommen. Im Weiteren erfolgt eine Erläuterung der verschiedenen Arten von Interessengruppen. In diesem Zusammenhang werden die beiden unternehmenspolitischen Grundorientierungen in Form des Shareholder-Value-Ansatzes und des Stakeholder-Ansatzes gegenübergestellt und kritisch betrachtet. Im Bezug auf den Stakeholder-Ansatz wird herausgestellt, welche Ansprüche die jeweiligen Interessengruppen an das Unternehmen erheben. Anschließend wird auf Interessenkonflikte und Möglichkeiten des Ausgleichs dieser Konflikte eingegangen. Nach einer Erläuterung der Bedeutung des Machtaspekts in Bezug auf den Einfluss der Stakeholder wird im nächsten Kapitel im speziellen auf die verschiedenen Einflussstrategien, die diesen Einfluss ermöglichen, eingegangen. Anhand eines Beispiels werden die dargestellten Einflussstrategien auf die Praxis übertragen. Weiterhin werden mögliche Chancen und Risiken, die sich aus diesem Einfluss und den vorgestellten Strategien ergeben, für das Unternehmen und deren Unternehmenspolitik abgewogen. Abschließend erfolgt eine zusammenfassende kritische Würdigung des Konzeptes des normativen Managements und es wird ein Ausblick auf anknüpfende Forschungsmöglichkeiten vorgenommen.



Frommann, Peter;
Anreize zur betrieblichen Ideengenerierung - 42 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2009

Im Verlauf dieser Arbeit wird versucht, Parallelen zwischen in der Literatur häufig diskutierten Anreizen zur Ideengenerierung und der Zwei-Faktoren-Theorie nach Frederick Herzberg zu ziehen. Die Konstrukte Anreiz und Motivation werden näher beleuchtet. Die Theorie nach Herzberg wird in den Kontext der klassischen Motivationstheorien eingeordnet und selbst näher erörtert. Im Anschluss wird versucht, Parallelen zwischen der Einordnung verschiedener Anreize in der Zwei-Faktoren-Theorie (Motivatoren und Hygienefaktoren) und der Anreizgestaltung zur betrieblichen Ideengenerierung zu ziehen. Im Ergebnis steht, dass nur bedingt Parallelen erkennbar sind, bei der Anreizgewährung zur Ideengenerierung aber nicht auf die Erkenntnisse dieser Theorie zurückgegriffen wird.



Knobloch, Matthias;
Welche Maßnahmen müssen Thüringer Unternehmen ergreifen, um Absolventen der Technischen Universität Ilmenau zu gewinnen und langfristig zu binden? - 40 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2009

Der Begriff Fachkräftemangel ist von aktueller Relevanz und wird oft und gerne in der aktuellen politischen sowie wirtschaftlichen Berichterstattung verwendet. Obwohl es in Deutschland gegenwärtig keinen flächendeckenden Fachkräftemangel gibt, wird branchenspezifisch in den ingenieurnahen Berufsgruppen von Engpässen gesprochen, die bereits zu hohen volkswirtschaftlichen Verlusten geführt haben. Damit dieser drohende Fachkräftemangel nicht zu einem ernsthaften Wachstums-, Beschäftigungs- und Innovationshemmnis wird, müssen die Wirtschaft sowie die Politik geeignete Maßnahmen ergreifen. Bis zum Jahr 2015 rechnet die Thüringer Wirtschaft mit einem Fachkräftebedarf von 80.000 Arbeitnehmern. Bereits heute verzeichnen einige Unternehmen einen Mangel an geeigneten Fachkräften. Um ein kontinuierliches Wirtschaftswachstum zu ermöglichen, und Thüringen als Standort des Maschinenbaus, der Automobilindustrie oder der Solarindustrie zu stärken, sind wichtige Weichenstellungen vorzunehmen. Doch neben den wichtigen politischen Maßnahmen, z.B. in der Bildungspolitik, ist vor allem auch die Wirtschaft gefordert. Thüringer Unternehmen sehen sich künftig einem härteren Wettbewerb um Absolventen und Berufseinsteiger ausgesetzt. Sie bedürfen bestimmter Strategien, geeignete Fachkräfte für sich zu gewinnen und zu binden. Mit der Technischen Universität Ilmenau bildet das Bundesland Thüringen vor allem Fachkräfte in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaften, Informatik und Technik (sog. MINT-Bereich) aus. Von daher liegt es nahe, die eigens ausgebildeten Fachkräfte in Thüringen zu halten, um die vor der Pensionierung stehenden Arbeitskräfte zu ersetzen. Unternehmen, die also strategisch bedeutsame Mitarbeiter verpflichten und qualifiziertes Personal akquirieren wollen, müssen sich stärker dieser Problematik zuwenden. Um diesbezüglich wirkungsvolle Maßnahmen ergreifen zu können, sollen erstens die Gründe für die Abwanderung der Absolventen der TU Ilmenau und zweitens die Bedingungen für ihre Bereitschaft, in der Region einen Arbeitsplatz anzunehmen, untersucht werden. Es gilt, diese Fragen in der vorliegenden Bachelorarbeit zu beantworten und mögliche Lösungen aufzuzeigen. Vor diesem Hintergrund und dem Problem des demographischen Wandels sowie der Abwanderung wird mittels einer empirischen Studie ermittelt, welche personalpolitischen Maßnahmen den Thüringer Unternehmen zur Verfügung stehen, um für Absolventen der TU Ilmenau attraktiver zu werden. Es wird zunächst der Begriff des Fachkräftemangels sowie seine Ursachen und Auswirkungen erläutert. Die Ergebnisse der im Kern dieser Arbeit stehenden empirischen Untersuchung werden danach ausführlich beschrieben und erklärt. Zu diesem Zweck wurden Studenten der TU Ilmenau bezüglich ihrer Karriere- sowie ihrer Standortpräferenzen für das spätere Arbeits- und Lebensumfeld befragt. Darauf aufbauend folgt die Interpretation der gewonnenen Aspekte, welche mit möglichen Handlungsempfehlungen für Thüringer Unternehmen verdichtet werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/598942580knobl.txt
Witthaut, Margarete;
Strategische Kräfte in der Sportartikelbranche : Darstellung und kritische Würdigung des Konzepts anhand einer beispielhaften Analyse der adidas AG - 41 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Bachelor-Arbeit, 2008

Um die strategische Planung eines Unternehmens zu bestimmen gibt es zahlreiche Instrumente zur Analyse. Diese Arbeit befasst sich mit einer theoretischen Abhandlung der Theorie der strategischen Kräfte sowie der praktischen Anwendung anhand der Analyse der adidas AG. - Dementsprechend behandelt der theoretische Teil die einzelnen Bestandteile der strategischen Kräfte und dessen Zusammenwirken. Darauf wird die Eignung der strategischen Kräfte für die Sportartikelbranche untersucht. Hierbei werden die Besonderheiten der Sportartikelbranche ermittelt und zudem auf die Anwendung der strategischen Kräfte, besonders auf den Erklärungs- und Prognosegehalt, eingegangen. Ferner wird geprüft, ob der Aufwand im Vergleich zu den Ergebnissen gerechtfertigt ist. - Daraufhin erfolgt die Analyse der adidas AG anhand der zuvor erläuterten Elemente der strategischen Kräfte. Nachfolgend wird ein Vergleich der adidas AG mit den Konkurrenten Nike und Puma erstellt. Mittels der Gegenüberstellung können überragende Fähigkeiten der adidas AG herausgestellt werden. Aufbauend auf das Analyseergebnis werden so mögliche Handlungsalternativen zur Verbesserung der Position der adidas AG innerhalb der Sportartikelbranche, hauptsächlich im Vergleich zu den zwei Hauptkonkurrenten, offenbart. - Aufgrund des begrenzten Rahmens der Arbeit wurden Eingrenzungen vorgenommen. Daher werden personelle Bewegungen und Fluktuationsbarrieren ausgegrenzt. Außerdem konzentriert sich die Untersuchung der adidas AG nur auf die Marke adidas, so dass Reebok und TaylorMade-adidasGolf nicht untersucht werden. Eine weitere Eingrenzung ist durch die Vernachlässigung der Kosten- und der Produktionsstrukturen innerhalb der Marke adidas gegeben. Infolgedessen kann genauer auf die Stärken von adidas eingegangen werden, die die Konsumenten zu einer Kaufentscheidung der adidas Produkte trotz starker Konkurrenz und hoher Preise bewegen. - Hierbei stellen sich besonders Potentiale im F&E Bereich heraus. Zudem profitiert adidas von zahlreichen Marketingaktivitäten. Allerdings können diese Aktivitäten noch in bestimmte Bereiche ausgedehnt werden. Zusätzlich sollte im Service auf die existierenden Mängel eingegangen werden. - Abschließend betrachtet liefert die Theorie der strategischen Kräfte gute Ergebnisse, doch ist die Eignung beschränkt, da der Aufwand für die großen etablierten Unternehmen der Sportartikelbranche zu umfangreich ist.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/585535930witth.txt

Masterarbeiten

Masterarbeiten

Voraussetzungen für die Erstellung einer Masterarbeit

Voraussetzungen für die Erstellung einer Masterarbeit

Für die Annahme am Fachgebiet sollten sie idealerweise im Rahmen Ihres Masterstudiums mindestens eines der Fächer des Fachgebietes oder das Hauptseminar am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation erfolgreich abgeschlossen haben. Darüber hinaus müssen die Regelungen der jeweiligen Prüfungsordnungen erfüllt werden.

Im Rahmen ihrer Masterarbeiten sollen die Studierenden zeigen, dass sie innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums eine Aufgabe selbstständig und unter Verwendung wissenschaftlicher Methoden lösen sowie die Ergebnisse klar und verständlich darstellen können. Masterarbeiten sind zulassungspflichtige Prüfungsleistungen. Die Regelungen zu Bearbeitungszeiträumen und Anmeldevoraussetzungen sind den Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge zu entnehmen.

Bewerbung für einen Betreuungsplatz

Bewerbung für einen Betreuungsplatz

Die Betreuung von Abschlussarbeiten durch das Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation erfolgt in individueller Absprache mit den Studierenden. 

Sollten Sie Interesse an der Betreuung Ihrer Abschlussarbeit durch das Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation haben, dann bewerben Sie sich bitte mit folgenden Informationen per Mail an marcel.maurer@tu-ilmenau.de.

  • Name
  • Studiengang
  • Vornoten am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation
  • Falls vorhanden: Proseminar- und/oder Hauptseminarnote (inkl. Nennung des Fachgebietes der TU Ilmenau)
  • Falls vorhanden: Note der Bachelorarbeit (inkl. Nennung des Fachgebietes der TU Ilmenau bzw. Nennung der externen Hochschule und des dortigen Fachgebietes/Lehrstuhls)
  • Gewünschter Starttermin der Abschlussarbeit

Bitte bewerben Sie sich nur dann, wenn die formalen Voraussetzungen für eine Masterarbeit erfüllt sind und Sie sich ernsthaft mit dem Gedanken tragen, im Fachgebiet Unternehmensführung und Organisation Ihre Abschlussarbeit zu schreiben.

Es gibt kein Anrecht auf eine Betreuung der Masterarbeit durch unser Fachgebiet, auch nicht durch Wartezeit. Unserem Fachgebiet steht es gemäß dem Gleichbehandlungsprinzip nicht zu, über eventuelle Härtefallanträge zu entscheiden. Sollten Sie der Meinung sein, dass in Ihrem Fall ein Härtefall vorliegt, so wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt. Diesbezüglich besteht die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag zentral beim Prüfungsausschuss zu stellen.

Wahl des Themas

Wahl des Themas

Grundsätzlich streben wir an, dass Masterarbeiten sich inhaltlich auf den Forschungsgebieten der Mitarbeiter des Fachgebiets bewegen. Idealerweise können Studierende mit ihren Arbeiten einen Beitrag zum Forschungsoutput des Fachgebiets leisten.

Bei Masterarbeiten sollte nicht nur die Literatur rezipiert oder Konzepte angewendet werden. Wir erwarten von einer Masterarbeit ein eigenes Ergebnis, das klar erkennbar über den Stand der Literatur hinausgeht. In Abhängigkeit von der Themenstellung könnten dies z.B. eine Systematisierung und Bewertung der Literatur nach einem Kriterienkatalog, der Vergleich von zwei Theorien, oder bei empirischen Arbeiten die Ergebnisse einer eigenen Erhebung und Auswertung sein. Die Möglichkeiten des Nachweises eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit sind je nach Themenstellung andere. Bitte klären Sie mit Ihrem Betreuer konkret die Möglichkeiten eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit im Rahmen des von Ihnen gewählten Themas.

Die genaue Erarbeitung der Themenstellung findet in Absprache mit dem jeweiligen Betreuer statt, den Sie nach der Betreuungszusage durch das Fachgebiet zugeteilt bekommen.

Bei Bedarf kann dieser Ihnen auch Vorschläge für offene Themenstellungen unterbreiten. Selbstverständlich können aber auch von den Studierenden selbst eigene Vorschläge erarbeitet werden, die dann mit dem Betreuer diskutiert werden können. Dabei ist darauf zu achten, dass die vorgeschlagenen Themen zu den Forschungsgebieten des Fachgebiets Unternehmensführung und Organisation passen. Hierfür werfen Sie bitte auch einen Blick auf die Forschungsinteressen unserer Mitarbeiter.

Beachten Sie bitte, dass bei eigenen Themenvorschlägen grundsätzlich ein Exposé anzufertigen ist, anhand dessen über Annahme oder Ablehnung des eigenen Themenvorschlages entschieden wird.
An dieser Stelle finden Sie ein Beispielexposé, welches zur Orientierung dienen kann.

Eine Übersicht über die bisher am Fachgebiet betreuteten Abschlussarbeiten können Sie in der Hochschulbibliographie Ilmedia einsehen: Liste der abgeschlossenen Arbeiten

Kooperationsarbeiten in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner

Kooperationsarbeiten in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner

Wir haben umfassende Erfahrungen in der Betreuung von Kooperationsarbeiten mit der Unternehmenspraxis. Studierende können sich daher auch mit einem konkreten Thema und einem Kooperationspartner um eine Betreuung bewerben. Gute Vorschläge mit interessanten Partnern sind immer herzlich willkommen! Generell gilt jedoch, dass sowohl das Thema der Qualifizierungsarbeit vom Fachgebiet vergeben als auch die Bewertung der Prüfungsleistung durch das Fachgebiet vorgenommen wird.

Bei eigenen Vorschlägen für eine Kooperationsarbeit muss ein Interessent als Vorleistung ein geeignetes schriftliches Exposé vorlegen. Zum Exposé gehört ein kurzer Abriss zum Forschungsstand bzw. der Problemstellung der Arbeit, zur Forschungsfrage bzw. dem Ziel der Arbeit und zum geplanten methodischen Vorgehen. Hinzu kommen eine erste Gliederung, eine Literaturliste und ein Arbeits- bzw. Zeitplan. Zusätzlich können die Motivation und die spezifische Eignung des Studierenden (z.B. Leistungsnachweise, Erfahrungen aus Praktika) zur Bearbeitung der jeweiligen Fragestellung dargestellt werden. Das Exposé sollte einen Umfang von drei bis fünf Seiten haben.

Anhand des Exposés wird über eine Annahme oder Ablehnung der Betreuung einer Praxisarbeit entschieden. Auswahlkriterien sind zum einen das Thema der Arbeit, das zu einem Forschungsschwerpunkt des Fachgebiets passen muss, und zum anderen die Qualität des Exposés. Sollte das Thema der Praxisarbeit abgelehnt werden müssen, kann immer noch auf ein vom Fachgebiet vorgeschlagenes Thema zurückgegriffen werden.

An dieser Stelle finden Sie ein Beispielexposé, welches zur Orientierung dienen kann.

Ablaufplan für Masterarbeiten

Ablaufplan für Masterarbeiten

0. Prüfung (durch die Studierenden), ob alle formalen Voraussetzungen für eine Abschlussarbeit erfüllt sind. Sollten diese nicht erfüllt sein, ist keine Betreuung durch das Fachgebiet möglich.

1. Anmeldung als Interessent für eine Masterarbeit am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation.

2. Abgleich von Betreuungskapazität und Nachfrage und Versendung von Zu- und Absagen durch das Fachgebiet. 

3. Vorgespräch: Wahl eines Themas für die Abschlussarbeit, Einigung über groben Zeitrahmen und weitere Betreuer bzw. Gutachter. 

4. Offizielle Anmeldung der Abschlussarbeit beim Prüfungsamt.

5. Erstellung der Abschlussarbeit: Arbeitsschritte gemäß Zeitplan, fachliche Beratung durch die Betreuer je nach Bedarf.

6. Abgabe der Arbeit: Einreichung von drei gedruckten Exemplaren der Arbeit im Prüfungsamt, Einreichung einer elektronischen Fassung (mit allen Anhängen, Instrumenten, Datensätzen, Materialien etc.) bei den Betreuern.

7. Begutachtung: Bewertung der Abschlussarbeit durch die Gutachter. 

Anmeldung der Arbeit im Prüfungsamt

Anmeldung der Arbeit im Prüfungsamt

Zu Beginn der Bearbeitungszeit ist gemäß den Prüfungsordnungen die offizielle Anmeldung der Masterarbeit beim Prüfungsamt eigenständig durch den Studenten vorzunehmen. Ein entsprechendes Anmeldeformular wird durch das Prüfungsamt bereitgestellt.

Fachliche Beratung durch die Betreuer

Fachliche Beratung durch die Betreuer

Die Betreuung und die Begutachtung der Abschlussarbeiten erfolgen durch zwei Gutachter.

Fachgespräche mit den Betreuern werden zu folgenden Phasen im Bearbeitungsprozess empfohlen: 

  • Vorgespräch
    Wahl und Eingrenzung eines Themas, Verständigung über Zeitplan und Arbeitspakete.
  • Erarbeitung des Theorieteils
    Besprechung der von den Studierenden selbstständig verfassten Grobgliederung der Qualifikationsarbeit.
  • Erarbeitung der Forschungsmethodik
    Beratung bei der Erstellung des Forschungsdesigns.
  • Auswertung der ggf. empirisch gewonnenen Ergebnisse
    Beratung zur Auswertung der Ergebnisse.

Die Beratung erfolgt nur, wenn sie von den Studierenden aktiv nachgefragt wird (z.B. per E-Mail, Besuch der Sprechstunden). Es wird erwartet, dass die Studierenden einmal in jeder der oben genannten Phasen des Bearbeitungsprozesses selbständig Kontakt zu den Betreuern aufnehmen, um eine Rückmeldung zum Stand der Arbeit zu geben.

Master-Kolloquien

Master-Kolloquien

Jede Qualifizierungsarbeit wird nach einem standardisierten Kriterienkatalog bewertet. Dieser wird im regelmäßig stattfindenden Master-Kolloquium erläutert. Das Kolloquium dient dem Erfahrungsaustausch der Studierenden und der Gelegenheit zum Feedback auch durch den Fachgebietsleiter. Dabei können auch gemeinsam methodische Fragen oder Möglichkeiten der Interpretation und Diskussion von erzielten Ergebnissen erarbeitet werden. In der Regel stellt jeder Kandidat in jedem Kolloquium seinen aktuellen Bearbeitungsstand vor. Dafür ist es sinnvoll, die aktuelle Gliederung für alle Seminar-Teilnehmer als Handout mitzubringen.

Formale Anforderungen an die Arbeit

Formale Anforderungen an die Arbeit

Bitte beachten Sie die Formalen Vorgaben des Fachgebiets Unternehmensführung/ Organisation für wissenschaftliche Arbeiten. 

Weitere Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten finden Sie auf den Folien zur Kick-Off-Veranstaltung.

Denjenigen, die sich informieren möchten, worauf beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten allgemein zu achten ist, über Formen der Argumentation, Formulierungsmuster sowie über Rechtschreibung und Grammatik, empfehlen wir den Schreibtrainer auf den Seiten der Universität Duisburg-Essen.

Umfang der Arbeit

Umfang der Arbeit

Als Richtwert werden 60 Seiten festgelegt. Unter- oder Überschreitungen sind möglich, aber begründungspflichtig. Nicht mitgezählt werden das Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Zusammenfassung/Abstract und Literaturverzeichnis sowie der Anhang.

Abgabe der Arbeit

Abgabe der Arbeit

Die Masterarbeit ist fristgemäß im Prüfungsamt der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in drei festgebundenen Exemplaren sowie einer elektronischen Version abzugeben. Zusätzlich ist ein elektronisches Exemplar (per CD-ROM oder E-Mail) am Fachgebiet abzugeben.

Korrekturen

Korrekturen

Qualifikationsarbeiten sind eigenständige Prüfungsleistungen, d.h., es werden keine Kapitel vorab durch die Betreuer Korrektur gelesen und es erfolgt keine Endkorrektur der Arbeit vor der eigentlichen Abgabe beim Prüfungsamt.

Abgeschlossene Masterarbeiten

Abgeschlossene Masterarbeiten

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Erstellt: Wed, 21 Aug 2019 23:08:43 +0200 in 0.3559 sec


Dietrich, Christian;
Empirische Analyse von Patenten zur Feststellung von Veränderungen in Patentierungsstrategien deutscher Unternehmen - Ilmenau - 75 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2019

Zur Sicherung einer marktbeherrschenden Position ist es wichtig, die Erfindungen eines Unternehmens zu schützen. Neben anderen Schutzrechtsarten stellen Patente eine geeignete Möglichkeit dar und finden in der Praxis häufige Anwendung. Patente können Unternehmen auf divergierende Weise dienlich sein. Unterschiedliche Patentstrategien wie die Geheimhaltung, die Veröffentlichung oder die Patentierung als bedeutendste Ausgestaltung dieser Überlegungen versuchen, das zeitlich und räumlich begrenzte Monopolrecht des Patentes effizient zu nutzen. Zudem haben Studien gezeigt, dass diese Strategien direkt und indirekt von unternehmensinternen und -externen Parametern beeinflusst werden. Ziel dieser Arbeit war es, eine Antwort darauf zu finden, inwieweit man anhand einer empirischen Analyse von Patentanmeldungen und -publikationen eine Veränderung im Patentierungsverhalten von Unternehmen feststellen kann. Die Untersuchungen erfolgten am Beispiel der deutschen Automobilbranche. Nach Klärung der Rolle von Patenten im Rahmen des Innovationsprozesses hat die Analyse gezeigt, dass verschiedene Einflussgrößen unterschiedlich stark auf das patentstrategische Handeln eines Unternehmens wirken und Patentdaten Änderungen der Patentstrategie andeuten können.



Grolmus, Christopher;
Produktdiversifikation und Internationalisierung : Voraussetzungen und Gründe für die Diversifikation großer deutscher Unternehmen - Ilmenau - 61 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Erfolgreiche Unternehmen sind heutzutage schon lange nicht mehr auf eine Branche fokussiert. Stattdessen bedienen sie vielfältige Zielgruppen mit unterschiedlichsten Produkten und agieren dabei weltweit. Besonders im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung und Globalisierung wird Diversifikation für Unternehmen immer interessanter und bildet eine wichtige Grundlage, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Arbeit untersucht Voraussetzungen von und Gründe für die Produktdiversifikation und Internationalisierung großer deutscher Unternehmen. Hierzu werden die Geschäftsberichte der HDAX-Unternehmen über einen längeren Zeitraum ausgewertet und einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Es werden vorerst deduktive Kategorien anhand verschiedener theoretischer Erklärungsansätze, wie dem Resource-Based-View oder dem OLI-Modell von Dunning erarbeitet und anschließend mittels induktiver Kategorienbildung erweitert. Daraufhin werden die ermittelten Voraussetzungen und Gründe mit dem aktuellen Forschungsstand verglichen um ihn entweder zu bestätigen, zu widerlegen oder zu ergänzen. Abschließend wird ein Zusammenhang zwischen Produktdiversifikation und Internationalisierung sowie ihren Voraussetzungen und Gründen untereinander hergestellt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1046946382grolm.txt
Winter, Matthias;
Entrepreneurship als Element von Dynamic Capabilities - eine Analyse der Ansätze von Teece und Eisenhardt/Martin - Ilmenau - 78 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Gewinne zu erzielen, ist für ein wettbewerbsorientiertes Unternehmen das oberste Ziel. Um nachhaltige Gewinne erwirtschaften zu können, benötigen Unternehmen Wettbewerbsvorteile, die z.B. auf Basis überlegener Produkte oder Herstellungsprozesse entstehen. In schnelllebigen Märkten, geprägt von raschem technologischem Fortschritt, sind Unternehmen dazu gezwungen, sich ständig diesen sich verändernden Umweltbedingungen anzupassen. Dieser Problematik widmet sich das Forschungsgebiet der Dynamic Capabilities. Das Konzept der Dynamic Capabilities, welches die Zielsetzung verfolgt, die unternehmensinterne und -externe Anpassung von Ressourcen der Unternehmen an die sich verändernden Marktbedingungen zu erklären, wird dabei maßgeblich von zwei Kernperspektiven beeinflusst - dem Ansatz nach Teece und dem Ansatz nach Eisenhardt/Martin. Innerhalb dieser Arbeit werden beide Perspektiven anhand ihrer Kerngedanken verglichen und anschließend untersucht, ob das Forschungsfeld des Entrepreneurships Element der Ansätze der Dynamic Capabilities sein kann. Der Fokus innerhalb des Entrepreneurships, beschrieben als ökonomischer Prozess, um innovative Produkte oder Dienstleistungen zu erzeugen, richtet sich auf seine Ausprägungen unternehmerischer Gelegenheiten sowie dem Auftreten von Entrepreneuren. Aufbauend auf der Untersuchung dieser Konzeptintegration erfolgt innerhalb dieser Arbeit eine Modellkonstruktion, die es ermöglicht, Unternehmen anhand definierter Kriterien in einen Ansatz der Dynamic Capabilities zu klassifizieren. Um die Praxistauglichkeit dieses Modells zu überprüfen, wird dieses anhand eines Beispielunternehmens angewendet und evaluiert. Zum Abschluss dieser Arbeit wird die Fragestellung beantwortet, welche Implikationen sich aufgrund einer Einordnung eines Unternehmens in die Ansätze der Dynamic Capabilities für die Gestaltung von Strukturen und Systemen des Unternehmens ergeben.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1040529534winte.txt
Mögele, Felix;
Personelle Barrieren bei Führungskräften bei organisatorischen Veränderungen in Richtung postbürokratischer Organisation empirische Analyse in einem mittelständischen Unternehmen - Ilmenau - 82 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Im Zuge des technischen Fortschritts, der Digitalisierung und Globalisierung sind Organisationen seit den 1980er Jahren mit einer höchst dynamischen Umwelt konfrontiert. Die bürokratische Organisation steht dabei in der Kritik, aufgrund mangelnder Flexibilität, diesen veränderten Marktbedingungen nicht mehr gerecht zu werden. Die postbürokratische Organisation - als konträres Organisationskonzept zur bürokratischen Organisation - verzichtet im Wesentlichen auf eine klare Arbeitsteilung, Hierarchie und starre Regeln und soll damit die Forderung nach höherer Flexibilität erfüllen. Obwohl die postbürokratische Organisation bereits seit den 1990er Jahren in der wissenschaftlichen Literatur diskutiert wird, ist bisher wenig bekannt, wie dieses Organisationskonzept implementiert werden kann und welche Faktoren Einfluss auf eine erfolgreiche Umsetzung haben. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Arbeit empirisch analysiert, welche Widerstände (personelle Barrieren) bei Führungskräften des Mittleren Managements bei einem Wandel in Richtung postbürokratischer Organisation auftreten. Hierfür werden Interviews mit Führungskräften aus einem mittelständischen Unternehmen, das mit der Implementierung dieses Konzeptes begonnen hat, qualitativ ausgewertet. Den Rahmen für die Analyse bildet das sog. ambivalenzzentrierte Widerstandskonzept. Dabei wird der Widerstand bzgl. verschiedener Komponenten (affektiv, kognitiv und konativ) untersucht, wobei innerhalb jeder Komponente sowohl negative als auch positive Aspekte berücksichtigt werden und damit auch eine ambivalente Einstellung zugelassen wird. Es zeigt sich, dass die meisten Führungskräfte im Wandel eine kognitive Ambivalenz aufweisen. Die gesamtheitliche Betrachtung der Widerstände verdeutlicht, dass bei den Befragten kein Konsens vorhanden ist, dass bürokratische durch postbürokratische Strukturen ersetzt werden sollten. Überdies kann das Fehlen eines Dialoges, bei dem alle Mitarbeiter beteiligt sind, als Hauptgrund für affektive und kognitive Widerstände identifiziert werden. Des Weiteren wird ersichtlich, dass es Führungskräften mit einer langen Betriebszugehörigkeit, die über Jahre in einer strengen Hierarchie gearbeitet haben, schwerer fällt, einen solchen Wandel durchzuführen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1026792398moege.txt
Fey, Sigurd;
Chancen und Risiken von Shared Leadership in Projekten - Ilmenau - 65 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und den Herausforderungen von Shared Leadership in Projektteams. Die steigende Anzahl an Projekten und die zunehmende Aufgabenkomplexität, die von Einzelpersonen nicht problemlos gehandhabt werden können, machen die Bildung von Teams unerlässlich. Angesichts der steigenden Anforderungen und der vermehrten Nutzung von Teamarbeit sind neue Führungsansätze erforderlich. Insbesondere die steigende Komplexität von Projekten und der steigende Bedarf an innovativen Ideen um wettbewerbsfähig zu bleiben erfordern ein Führungskonzept bei dem das Potenzial der Projektmitarbeiter voll ausgeschöpft wird. Einen vielversprechenden Lösungsansatz bietet das Konzept der Shared Leadership: ein Führungskonzept bei dem ein dynamischer, interaktiver Beeinflussungsprozess innerhalb von Teams entsteht, bei dem Wissen, Erfahrungen und Urteilsvermögen der Mitglieder einbezogen werden um gemeinsame Ziele zu erreichen. Empirische Studien zeigen meist einen positiven Zusammenhang zwischen Shared Leadership und der Leistung des Teams, jedoch entstehen dabei vielerlei Herausforderungen, die eine erfolgreiche Umsetzung erschweren können.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1024826163fey.txt
Schiffmacher, Caroline;
Symbolic Management : Legitimierungsstrategien in Start-ups - Ilmenau - 60 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Start-ups stehen einer Reihe von Herausforderungen, wie der Liability of Newness und der Liability of Smallness gegenüber. Sie zeichnen sich außerdem durch ein geringes Maß an Ressourcen und geringer organisationaler Legitimität aus. Um überlebenswichtige Ressourcen zu akquirieren, müssen sie mithin Legitimität aufbauen. Organisationale Legitimität als Urteil über die Akzeptanz, Angemessenheit und Erwünschtheit unternehmerischen Handelns ist vor allem im Zusammenhang mit Start-ups von großer Bedeutung. Sie stellt eine Ressource dar, die einem Unternehmen von Seiten seiner Anspruchsgruppen zugesprochen wird und die Akquise anderer überlebensnotwendiger Ressourcen, wie Mitarbeiter oder Investoren, erleichtert, wodurch die Überlebenswahrscheinlichkeit von Start-ups erhöht werden kann. Für den erfolgreichen Legitimitätsaufbau können Start-ups den Legitimierungsstrategien der Konformität, Selektion, Manipulation und Kreation nachgehen. Dabei können sie verschiedene symbolische Handlungen im Rahmen des Symbolic Management gezielt einsetzen, um die Wahrnehmung der Anspruchsgruppen in Hinblick auf die Glaubwürdigkeit des Unternehmers, ihrer professionelle Organisation, bisheriger Erfolge und der Qualität der Stakeholder Beziehungen zu formen. Das Ziel dieser Arbeit ist es unter Einbindung des strategischen und neo-institutionalistischen Ansatzes einen Überblick über das theoretische Konstrukt der organisationalen Legitimität zu schaffen und zu verdeutlichen, inwiefern Start-ups durch die Nutzung von Symbolic Actions im Rahmen des Symbolic Managements, Legitimität erlangen können. Hierbei wird eine Zuteilung ausgewählter Symbolic Actions im Rahmen der Symbolic Action Kategorien zu den Legitimierungsstrategien vorgenommen und die dadurch erreichbaren Legitimitätsformen dargestellt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1024426793schif.txt
Kreisel, Benedikt;
Digitale Geschäftsmodelle für Services - Charakterisierung, Voraussetzungen und Potenziale - Ilmenau - 61 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Die Digitalisierung, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle sind drei Themenbereiche, welche aktuell die Diskussion in Wissenschaft und Wirtschaft bestimmen. In der vorliegenden Arbeit werden diese Themenbereiche in Form von digitalen Geschäftsmodellen für Services erfasst und analysiert. Als problematisch für diesen Forschungsbereich erweist sich der Umstand, dass sowohl die Digitalisierung und die Dienstleistung als auch das Geschäftsmodell eine einheitliche Definition vermissen lassen. Die Folgen sind ein inflationärer Gebrauch der Begrifflichkeiten in Gesellschaft und Wissenschaft, wodurch eine allgemeine Unsicherheit entsteht. Aus diesem Grund wird im Hinblick auf die Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle für Services, eine Charakterisierung erarbeitet, die ein konsistentes Verständnis entsprechender Geschäftsmodelle hervorbringt. Weiterhin werden aufbauend auf der Charakterisierung Voraussetzungen erarbeitet, die für eine Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle für Services unentbehrlich sind. Mit einem Geschäftsmodell ist stets der Anspruch verbunden, für das eigene Unternehmen wie auch für die Anspruchsgruppen des Unternehmens, einen Mehrwert zu generieren. Aus diesem Grund werden Potenziale digitaler Geschäftsmodelle für Services erarbeitet, welche die Relevanz entsprechender Geschäftsmodelle aufzeigen und deren Mehrwert auf Geschäftsmodellebene herausstellen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1023139790kreis.txt
Glänzer, Nicolas;
Was sind Business-Ecosystems? : Systematisierung der Literatur mit Hilfe einer bibliometrischen Analyse - Ilmenau - 83 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Der stetig voranschreitende technologische Fortschritt und die anhaltende Globalisierung sorgen für einen ständigen Wandel des Wirtschaftsumfeldes von Unternehmen. Um die daraus resultierenden Veränderungen in der wirtschaftlichen Aktivität von Unternehmen wissenschaftlich erklärbar zu machen, hat das Konzept der Business-Ecosystems in den letzten 20 Jahren vermehrt Einzug in die Managementforschung gehalten. Dieses Konzept beschreibt die Abhängigkeiten, Beziehungen und Rollen sämtlicher am Wirtschaftsprozess beteiligter Akteure, welche basierend auf einer kooperativen Zusammenarbeit den veränderten Marktanforderungen weiterhin gerecht werden wollen. Vor diesem Hintergrund kommt es besonders seit dem Jahr 2012 zu einer Vielzahl von Veröffentlichungen, welche die Erkenntnisse der Forschung bzgl. Business-Ecosystems in andere Forschungsgebiete übertragen. Dies führte zur Bildung artverwandter Ecosystem-Konzepte, wie dem Innovation-Ecosystem oder dem Entrepreneuri-al-Ecosystem. Genannte Konzepte stehen jedoch vermehrt in der Kritik, da eine unzureichende definitorische Abgrenzung die eindeutige Differenzierung der Konzepte erschwert und zu inhaltlichen Überschneidungen führt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Strukturierung des Forschungsfeldes der Busi-ness-Ecosystems und dessen artverwandter Konzepte. Mittels einer systematischen Datenbankrecherche wurde der aktuelle Stand der Literatur in Bezug auf das Forschungsfeld erfasst und mit Hilfe der Methode der bibliometrischen Netzwerkanalyse analysiert. Mittels der mit einer Publikation überlieferten bibliografischen Daten können Verbindungen zwischen den Veröffentlichungen aufgezeigt und im Sinne einer bibliografischen Karte visualisiert werden. Diesbezüglich wurde auf die gängigsten Analysetypen der bibliografischen Kopplung, Kozitation und Kookkurrenz von Schlagwörtern zurückgegriffen, um die konzeptionelle Struktur des Forschungsfeldes zu beschreiben. Im Ergebnis zeigt sich, dass eine eindeutige Strukturierung des Forschungsfeldes der Business-Ecosystems nicht möglich ist und lediglich einzelne Ecosystem-Konzepte voneinander abgegrenzt werden können. Vor allem bei den Konzepten des Business-, Innovation- und Platform-Ecosystems ist, auf Basis der bibliometrischen Netzwerkanalyse, von deutlichen inhaltlichen Überschneidungen auszugehen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1018822925glaen.txt
Füllgrabe, Saskia;
Achieving employee acceptance during planned organizational change - a communication science perspective - Ilmenau - 61 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Angetrieben von den rasanten Entwicklungen der Digitalisierung stehen Unternehmen vor der Hürde organisatorischer Veränderungen. Geplante Veränderungsprozesse und -strukturen bringen daher interne Veränderungen mit sich, die sich auf die Mitarbeiter in den entsprechenden Bereichen auswirken. Dies führt zu einem hohen Bedarf an rechtzeitiger und angemessener Kommunikation gegenüber der Belegschaft. Die Literatur bietet verschiedene Empfehlungen, wie Change-Kommunikation in Organisationen angepasst werden sollte, um die Akzeptanz der Mitarbeiter zu erreichen. Diese Erklärungen beschreiben hauptsächlich den allgemeinen Prozess der Veränderungskommunikation, konzentrieren sich jedoch nicht auf die Kommunikationsbemühungen die nötig sind, um die betroffenen Mitarbeiter zu überzeugen. Um dieses Thema zu bearbeiten, wurde eine Analyse von Best-Practice-Dokumenten durchgeführt, um relevante Aufgaben zur Erreichung von Akzeptanz im Rahmen von Change-Projekten zu identifizieren. Die Inhaltsanalyse dieser Dokumente liefert erste Empfehlungen für eine erfolgreiche Veränderungskommunikation, jedoch keine konkreten Hinweise wie betroffene Mitarbeiter überzeugt werden können, um die Einstellung und das Verhalten zu ändern. Grundlage dieser Masterarbeit ist daher die Entwicklung eines Handlungsrahmens für die Akzeptanz von Mitarbeitern bei geplanten organisatorischen Veränderungen, der sowohl die Theorie mentaler Modelle als auch die Kommunikationstheorie des symbolischen Interaktionismus verbindet. Für die Konzeption der Auswertung wurden Interviews mit Mitarbeitern der Robert Bosch GmbH durchgeführt, die eine Neuorganisation der gesamten zentralen IT-Abteilung durchlaufen haben. Die Ergebnisse sowie die Diskussion der Best-Practice-Dokumente und der durchgeführten Studie zeigten, dass verschiedene Kommunikationsfaktoren die Akzeptanz in Veränderungsprojekten beeinflussen. Die Ergebnisse dieser Arbeit belegen vor allem zahlreiche Kommunikationsmaßnahmen, die in der Theorie und in aktuellen Studien zur Akzeptanz von Mitarbeitern bei geplanten organisatorischen Veränderungen in Betracht gezogen wurden. Determinanten der nonverbalen Kommunikation und Rollenübernahme werden jedoch als relevante Faktoren für die Annahme von Veränderungen identifiziert. Darüber hinaus nimmt das Arbeitsumfeld Einfluss auf einheitliche Meinungsbildung innerhalb von Teams und im weiteren Verlauf auf die Akzeptanz. Weiterführende Forschung sollte sich dem Thema psychologisch annähern. Vor allem muss das Konzept des Perspektivwechsels und der Empathie berücksichtigt werden und wie dieses Konzept in Organisationen gefördert werden kann. Darüber hinaus sollten weitere Untersuchungen im Bereich nonverbaler Kommunikation der Führungsebene, sowie zum Thema Employee Branding und Mitarbeiteridentifikation durchgeführt werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1014833485fuell.txt
Maurer, Marcel;
Die E-Mail-Kommunikation bei der Einführung von postbürokratischen Organisationselementen : eine Netzwerkanalyse vor dem Hintergrund institutionalistischer Ansätze am Beispiel eines Familienunternehmens - Ilmenau - 90 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2017

In Anbetracht von Globalisierung und Digitalisierung werden gegenwärtige und zukünftige Wettbewerbsstrukturen als volatil, unsicher und kompetitiv erachtet. Zur erfolgreichen Bewältigung dieser Marktdynamik wird Flexibilität als essentielle Voraussetzung einer Organisation gefordert, dem klassische bürokratische Organisationen nicht gerecht werden. Als Gegenmodell und Alternative konzipierte Heckscher den Idealtyp der postbürokratischen Organisation, die sich durch flache Hierarchien, dezentrale Entscheidungsfindung, geringe Formalisierung und Spezialisierung auszeichnet. Dadurch soll die notwendige Flexibilität erreicht werden. Diese Arbeit untersucht die Einführung von postbürokratischen Organisationselementen in einem mittelständischen Familienunternehmen und ob sich dies im unternehmensinternen Kommunikationsverhalten der Mitarbeiter widerspiegelt. Als zusätzliche theoretische Grundlage wird sich der institutionalistischen Ansätze bedient und Thesen abgeleitet, die anhand von zwei Fallbeispielen untersucht werden: Der Abbau einer Leitungsstelle und die Einführung der Selbstorganisation. Als Operationalisierung des Kommunikationsverhaltens dienen die E Mail-Kommunikationsdaten, die mithilfe der sozialen Netzwerkanalyse empirisch ausgewertet werden. Die Befunde dieser Arbeit liefern kein eindeutiges Bild. Denn Entwicklungen, die nach der postbürokratischen Organisationskonzeption zu erwarten wären, können abhängig vom untersuchten Aspekt sowohl bestätigt als auch widerlegt werden. Analog zu dieser Doppeldeutigkeit werden zwei verschiedene institutionalistische Erklärungsansätze diskutiert.



Kalkbrenner, Miriam;
Unternehmerische Nachhaltigkeit - eine Betrachtung aus Sicht des Neoinstitutionalismus - Ilmenau - 60 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2017

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema unternehmerische Nachhaltigkeit und analysiert aus Sicht der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie, inwieweit bestimmte soziale und ökologische Elemente unternehmerischer Nachhaltigkeit als institutionalisiert identifiziert werden können. Dazu werden die einzelnen Elemente in Form bestimmter Kodex-Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex in einer Dokumentenanalyse mithilfe des Institutionalisierungsprozesses nach Tolbert/Zucker (1996) untersucht. Es stellt sich heraus, dass nur eines der acht untersuchten Elemente als vollständig institutionalisiert bewertet werden kann. Mögliche Gründe für eine nicht vollständige Institutionalisierung wurden anhand der regulativen, normativen und kulturell-kognitiven Mechanismen nach Scott (2008) untersucht.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1009331272kalkb.txt
Pfeuffer, Katharina;
Wettbewerbsstrategie als Fachhandel versus Discounter - theoretische Überlegungen und Untersuchung am Lebensmitteleinzelhandel - Ilmenau - 61 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2017

Die vorliegende Masterarbeit untersucht, mittels einer Dokumentenanalyse mögliche Änderungen der Wettbewerbsstrategie von ausgewählten Discountern und Fachhändler des Lebensmitteleinzelhandels (LEH). Änderungen in der Wettbewerbsstrategie von Discounter und Fachhändler sind naheliegend, da sich die Wettbewerbssituation für beide verändert hat. Fachhändler stehen, durch die Etablierung von Bio-Lebensmitteln im konventionellen LEH im Wettbewerbs mit den selbigen. Discounter sind durch eine steigende Qualitätsorientierung in der Gesellschaft mit gestiegenen Ansprüchen der Konsumenten konfrontiert. Zudem besteht für beide Betriebstypen die Gefahr der Substitution durch neue Betriebsformen des Online-Handels. Diese veränderte Wettbewerbssituation und deren Folgen auf die Wettbewerbsstrategie von Discounter und Fachhändler wurde in der Literatur bis jetzt nicht untersucht. Mit der Analyse der Wettbewerbsstrategien wird diese Forschungslücke geschlossen. Für die Untersuchung wurden jeweils drei Discounter und drei Fachhändler des LEH und Pressemittelungen der Unternehmen sowie Artikel von Fachzeitschriften, die sich mit den Unternehmen auseinandersetzen ausgewählt. Hierzu wurde ein Kategoriensystem verwendet. Die Ergebnisse stimmten hierbei nur teilweise mit den angenommenen Änderungen der Wettbewerbsstrategien überein. So ist die Wettbewerbsstrategie der Fachhändler auf Ebene der Geschäftseinheiten gleichgeblieben. Durch die Implementierung von Online-Shops, als zusätzlichen Absatzkanal haben jedoch ein Teil der Fachhändler eine Multi-Channel-Strategie etabliert und damit die Wettbewerbsstrategie auf Grundlage von Interdependenzen verändert. Die Ergebnisse der untersuchten Discounter bestätigen die Erwartungen. Die Wettbewerbsstrategie der ausgewählten Unternehmen hat sich auf Ebene der Geschäftseinheit, als auch auf übergeordneter Ebene verändert. Alle Discounter verfolgen jetzt eine hybride Wettbewerbsstrategie auf Ebene der Geschäftseinheiten und die Mehrheit der Untersuchungsobjekte eine Multi-Channel-Strategie.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1001417666pfeuf.txt
Surhoff, Florian;
Wertschöpfung im Curated Shopping - Ilmenau - 68 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2017

In Folge des wachsenden Interesses am E-Commerce und dem Wunsch der Kunden intensiver in den Wertschöpfungsprozess integriert zu werden ist das Entstehen neuer Ge- schäftsmodelle zu beobachten. Eines davon ist das Curated Shopping, das seine wertschöpfenden Aktivitäten nach Kundenpräferenzen ausrichtet. Die vorliegende Arbeit hat das Ziel mit Hilfe einer Wertschöpfungsanalyse Wertschöpfungsstrukturmuster im Curated Shopping zu identifizieren und strategisch relevante Aktivitäten aufzuzeigen. Nach einer Definition des Begriffs "Curated Shopping" und der Vorstellung einer Typologie, erfolgt die Analyse unter Hinzunahme des von Porter entwickelten Instruments der Wertkette sowie der von Stabell und Fjeldstad erweiterten Wertschöpfungsstrukturmuster Wertshop und Wertnetzwerk. Die Erweiterungen ermöglichen eine differenzierte Analyse hinsichtlich der Wertschöpfungslogik, Primäraktivitäten und der Wettbewerbsvorteile. Aus der Untersuchung der Wertschöpfungsmuster resultierende Kosten- und Werttreiber der jeweiligen Ausprägungsformen des Curated Shopping werden zu erwartende Wettbewerbsvorteile sowie Wettbewerbsstrategien aufgezeigt. Die Zuordnung der Wertschöpfungsmuster zu den jeweiligen Curated Shop Formen wird anschließend an Fallbeispielen überprüft, um daraufhin strategische Implikationen für das Management von Curated Shops auszusprechen. In diesem Zusammenhang werden Indikatoren abgleitet, die eine Zuordnung der Wertschöpfungsstrukturmuster erleichtern sollen. Abschließend werden nach einer Zusammenfassung Limitationen bei der Anwendung der Instrumente aufgezeigt, die neben dem Ausblick auf Entwicklungen des Geschäftsmodells eine Basis für zukünftige Auseinandersetzungen bieten.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/893516023surho.txt
Wehner, Kristina;
Grenzen von Hybrid Entrepreneurship - Gründe zur Aufgabe der Selbstständigkeit - Ilmenau - 60 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2017

Unternehmerische Aktivitäten sind ein Schlüssel zum ökonomischen Wachstum einer Volkswirtschaft, da eine ausgeprägte Gründungskultur die internationale Wettbewerbsfähigkeit sichert. Deutschland verzeichnete im Jahr 2014 rund 4.947.000 Selbstständige, von denen ca. 38,1 % im Nebenerwerb selbstständig tätig sind. Die Entwicklung zwischen 2011 und 2014 verzeichnete einen Rückgang der Selbstständigen im Haupterwerb, gleichzeitig jedoch einen Anstieg derjenigen im Nebenerwerb. Viele von ihnen treten somit als sogenannte Hybrid Entrepreneure auf, welche neben einer Arbeitnehmertätigkeit ein eigenes Unternehmen gründen. Die Form des Hybrid Entrepreneurships weist unzählige und vor allem vielschichtige Vorteile auf. So ist beispielsweise das finanzielle Risiko bei Unternehmensgründungen durch das feste Einkommen des Angestelltenverhältnisses deutlich überschaubarer. Doch trotz aller Vorteile, schafft am Ende nicht jeder den Sprung in die vollständige Selbstständigkeit, sondern entscheidet sich wieder ausschließlich für das Angestelltenverhältnis. Bosma et al. kamen in ihrer Studie zu dem Ergebnis, dass hybride Entrepreneure ungefähr 1,5-mal öfter in ihrer Selbstständigkeit scheitern, als Vollzeitselbstständige. Das Ziel der vorliegenden Masterarbeit ist es, die Gründe für das Scheitern von Hybrid Entrepreneuren aufzuzeigen. Als Scheitern wird die Aufgabe der Selbstständigkeit und somit der Schritt zurück ins reine Angestelltenverhältnis verstanden, da das dauerhafte Verbleiben im hybriden Status die Entwicklung zum Parttime Entrepreneur zur Folge hätte. Um diese Ursachen zu erforschen wird eine empirische Studie durchgeführt, bei welcher sieben Probanden in Leitfadeninterviews zum Untersuchungsgegenstand befragt werden. Die Interviews werden anschließend transkribiert und mit Hilfe der Qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet. Es wird so ein Kategoriensystem, bestehend aus Haupt- und Unterkategorien, entwickelt, welche die Gründe für die Beendigung der Selbstständigkeit sowohl umfassend beinhaltet als auch gleichzeitig systematisiert.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/889278172wehne.txt
Lamprecht, Manuel;
Wie gegen lnternetriesen bestehen? : Überlebensstrategien im Einzelhandel - Ilmenau - 62 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2017

Während im Jahr 2002 der Anteil an Haushalten in Deutschland mit Internetzugang gerade einmal bei 46 % lag, verdoppelte sich dieser Wert nahezu auf einen Anteil von 90 % im Jahr 2015. Das Medium Internet gewann somit stark an Bedeutung, was dazu führt, dass es heute von 78 % der über 14-jährigen deutschen Bevölkerung genutzt wird. Die Nutzung findet dabei sowohl stationär als auch immer häufiger mobil auf portablen Endgeräten statt. Die dauerhafte Verfügbarkeit des Internets hat Auswirkungen auf nahezu alle Bereiche des täglichen Lebens und somit ebenfalls auf das Kaufverhalten. Dadurch ist der stationäre Einzelhandel einem erhöhten Wettbewerbsdruck durch neue Wettbewerber aus dem Electronic-Commerce, wie eBay oder Amazon, ausgesetzt. Konkret äußert sich dieses Problem in sinkenden Besucherfrequenzen, einem steigenden Umsatzanteil des Onlinehandels sowie der Tatsache, dass der Onlinehandel fortschreitend versucht, die Wettbewerbsvorteile des Offlinehandels zu übernehmen Dennoch hat der stationäre Einzelhandel unterschiedliche Wettbewerbsvorteile ge-genüber dem Electronic-Commerce vorzuweisen. Beispiele dafür stellen der direkte physische Kontakt des Kunden mit dem Produkt, das mit einem lokalen Einkauf verbundene Einkaufserlebnis sowie die persönliche Beratung durch qualifiziertes Fachpersonal dar. Durch verschiedene strategische Maßnahmen ist es dem stationären Einzelhandel möglich, seine Wettbewerbsvorteile zu halten und weiter ausbauen zu können. Solche Wertschöpfungsaktivitäten können nach ihrem Digitalisierungsgrad systematisiert und unterschiedlichen Aktivitätsbereichen in einer Wertschöpfungskette zugeordnet werden. Konkrete Beispiele für strategische Maßnahmen stellen hierbei die Integration von In-house-Services in die lokale Verkaufsfläche, die Nutzung von Location-Based-Advertising oder die Verwendung von QR-Codes und NFC-Tags dar. Für Branchen mit geringerem Gefährdungsgrad der Wettbewerbsvorteile ist es möglich, strategische Maßnahmen, die von einer bereits stärker durch den Electronic-Commerce durchdrungenen Branche erfolgreich angewendet werden, zu imitieren. So können stationäre Banken, welche im Vergleich zum stationären Buchhandel bisher einer geringeren Online-Durchdringung ausgesetzt waren, Aktivitäten, wie z. B. die Ausführung von Kooperationen, die Implementierung von Inhouse-Services oder die Ver-wendung von Digital-Signage-Maßnahmen, nachahmen. Dabei ist es jedoch nicht möglich alle Maßnahmen zu imitieren, da unterschiedliche Limitationen auftreten, welche in der Arbeit aufgezeigt werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/889094896lampr.txt
Plott, Christian;
Überlebensstrategien des stationären Einzelhandels gegen B2C E-Commerce-Unternehmen : Untersuchung der Branchen Elektronikfachhandel und Lebensmitteleinzelhandel - Ilmenau - 112 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2017

Der Online-Handel stellt in vielen Bereichen eine große Bedrohung für klassische Einzelhändler dar. Dabei sind einige Bereiche von einer größeren Substitutionskonkurrenz betroffen als andere. Fraglich ist daher, ob Branchen bzgl. dieser Bedrohung voneinander lernen können und welche Strategieoption letztlich die beste Positionierung gegen die Online-Konkurrenz darstellt. In der vorliegenden Arbeit wird der deutsche Einzelhandel in den Branchen Elektronikfach- und Lebensmitteleinzelhandel auf eine Bedrohung durch den Online-Handel und resultierende strategische Maßnahmen der stationären Händler untersucht. Die Ausarbeitung basiert jeweils auf qualitativen Exploration von Sekundärdaten. Dafür werden Wettbewerbsstrategien des stationären und Online-Handels geprüft. Diese bauen auf den Wettbewerbsvorteilen Porters auf und sind mit Ergänzungen für den Handel versehen. Die Basis dieser induktiven Herleitung ist das Konsumentenverhalten in den beiden Absatzkanälen, speziell Einkaufsmotive welche anderen Studien entnommen werden. Eine vertriebskanalspezifische Ausrichtung dieser Konsumentenmotive für einen Kaufvorgang im jeweiligen Kanal ist dokumentiert. Im E-Commerce ist folglich eine Kosten-/Preisführerschaft als idealtypisch zu begreifen, im stationären Handel dagegen eine Qualitätsführerschaft/Differenzierungsstrategie. Die beiden aufgrund einer unterschiedlich hohen Online-Substitutionskonkurrenz ausgewählten Branchen Elektronikfach- und Lebensmitteleinzelhandel werden Branchenstrukturanalysen auf Basis der fünf Wettbewerbskräfte nach Porter unterzogen. Anhand dieser zeigt sich, dass eine Übertragbarkeit von Wettbewerbsstrategien zwischen den Branchen nicht möglich ist. Die ebenfalls analysierten Wettbewerbsstrategien spezifischer Marktteilnehmer jedoch weisen i.V.m. den anderen Ergebnissen der Arbeit idealtypische Überlebensstrategien des stationären Handels gegen die Onlinekonkurrenz in beiden Branchen nach. Das Resultat hebt hervor, dass stationäre Einzelhändler, um langfristig gegen eine Bedrohung durch Online-Händler bestehen zu können, selbst Handelsleistungen im Internet bereitstellen müssen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/887369006plott.txt
Kinski, Fabian;
Abo Modelle im E-Commerce : wer hat Erfolg, wer nicht? - empirische Untersuchung von Erfolgsfaktoren und Geschäftsmodellen von Abo-Commerce-Unternehmen - Ilmenau - 125 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2017

Spätestens seit der Gründung des amerikanischen Unternehmens Birchbox im Jahr 2011 erleben online im Abonnement vertriebene Produktboxen einen Aufschwung. Dieser Trend wird als Abo-Commerce definiert - dem Abonnement im Electronic Commerce - und beschreibt die Ausweitung der klassischen Abonnements wie bspw. Zeitschriften-Abonnements auf den Internethandel. Die gehandelten Produkte reichen von seltenen und schwer zu beschaffenen Produkten wie Edelsteinen bis zu Obst- und Gemüsekisten. Durch das Internet können zusätzliche Produktideen generiert werden und die Kunden mit gesunkenen Transaktionskosten besser erreicht sowie in die Unternehmensprozesse integriert werden. Anhand des Business Model Canvas von Osterwalder und Pigneur wird analysiert, ob das Abo-Commerce ein eigenständiges Geschäftsmodell oder bspw. in Form der Einnahmequelle nur einen Teilaspekt darstellt. Weiterhin werden durch eine empirische Untersuchung von Abo-Commerce-Unternehmen mittels Two-Step Clusteranalyse eine erste Klassifikation der Unternehmen in Anlehnung an die Kundensicht des Business Model Canvas vorgenommen sowie durch Zusammenhangsanalysen Erfolgsfaktoren im Abo-Commerce ermittelt. Signifikante Zusammenhänge zum Abonnement-Fortbestehen können zur Facebook-Präsenz der Unternehmen, einer Verschlüsselung der Kreditkarteninformationen, dem Produktvorkommen im stationären Handel und dem Angebot unterschiedlicher Abonnementvarianten bestätigt werden. Weiterhin sind verschiedene Produktarten und Zielgruppen erfolgsversprechend. Signifikant positive Korrelationen zu Kundenbewertungen werden durch die Möglichkeit eigener Kreationen, die Facebook-Präsenz, das Angebot von flexiblen Abonnements, die jederzeit kündbar und pausierbar sind, das ausschließliche Angebot von Abonnements, die Wahlmöglichkeit unterschiedlicher Abonnements, Geschenkoptionen, Testmöglichkeiten, die Möglichkeit über Paypal zu bezahlen sowie die Verwendung einer Verschlüsselung nachgewiesen, wobei für verschiedene Bewertungsportale unterschiedliche Korrelationsrichtungen zu den Erfolgsfaktoren ermittelt wurden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/876638760kinsk.txt
Hamer, Karsten;
Drivers of organizational modularity from a corporate level perspective - a study of Daimler's MFTBC and DICV - 79 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2016

Die Studie analysiert Treiber der organisationalen Modularität von einer Konzern-Perspektive am konkreten Beispiel der strategischen Allianz Daimler Trucks Asia zwischen der Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation und Daimler India Commercial Vehicles. Aufbauend auf Industrie-Level-Studien aus den USA und Italien werden zuvor identifizierte Treiber auf die Anwendbarkeit auf Konzern-Ebene analysiert und teilweise adaptiert. Es wird eine Notwendigkeit der weiteren Kategorisierung dieser vermeintlichen Treiber in aktiv berücksichtigte Treiber und passiv vorteilhafte Konditionen identifiziert. Die Implementierung der vermeintlichen stärker modularen organisationalen Strukturen der betrachteten strategischen Allianz zeigt, dass die Struktur aufgrund eines geteilten Produktportfolios nicht zu einer tatsächlich modularen Organisationsstruktur führt. Dies widerspricht der Argumentation vorheriger Studien, dass strategische Allianzen ein Zeichen der organisationalen Modularität seien, und impliziert somit die Notwendigkeit bisherige Forschungsansätze zu überarbeiten. Für diese Studie entwickelt der Autor ein neues, allgemeines Vorgehensweise zur qualitativen Beurteilung der organisationalen Modularität und wendet dies an.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/873796640hamer.txt
Junker, Michael;
Geschäftsmodelle des Curated Shopping - Zielgruppen, Merkmale und Erfolgsfaktoren - 69 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2016

Einhergehend mit einem stetigen Wachstum und zunehmender Wettbewerbsintensität wird auch im Online-Handel eine konsequente Kundenorientierung immer wichtiger. Obwohl eine Service- und Kundenorientierung auch im Internet das Potenzial zur nachhaltigen Differenzierung hat, wird diese bisher nur von wenigen Unternehmen im Online-Handel in ausreichenden Maßen berücksichtigt. In diesem Zusammenhang stellt das Curated Shopping einen neuen Ansatz dar, der individuelle Kundenbedürfnisse in den Fokus rückt. Beim Curated Shopping trifft der Curator als zentrale Person eine Vorauswahl an Produkten, die er dem Kunden präsentiert, um ihm somit die Entscheidung zu vereinfachen. In Deutschland konnten sich bereits erste Anbieter von Curated Shopping etablieren, jedoch fehlt bisher noch eine allgemeingültige Definition des Begriffes. Ein Anliegen dieser Arbeit ist es deshalb, Merkmale von Curated Shopping herauszustellen und darauf aufbauend eine Definition zu formulieren. Weiterhin wird eine Unterteilung des Konzeptes in verschiedene Ausprägungsformen vorgenommen. Dabei zeigt sich, dass diese Unterteilung notwendig ist, um den verschiedenen Ansatzpunkten Rechnung zu tragen. Mit Hilfe der Business Model Canvas werden die einzelnen Elemente des Geschäftsmodells für jede der identifizierten Ausprägungsformen untersucht und daraufhin Unterschiede herausgestellt. Letztendlich werden mögliche Erfolgsfaktoren identifiziert, die sich aus den verschiedenen Geschäftsmodellen ergeben.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/872884473junke.txt
Neidert, Lucas;
Der Weg zum Vorstandsposten : eine empirische Analyse der Lebensläufe von Vorständen deutscher Aktiengesellschaften - 88 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2016

In der vorliegenden Masterthesis wurde anhand einer Lebenslaufanalyse untersucht, welchen Stellenwert Bildungsinvestitionen in erfolgreichen Karrieren einnehmen. Den Ausgangspunkt für die Forschungsfrage stellen dabei bisherige Erkenntnisse der Elitenforschung in Kombination mit theoretischen Überlegungen der Skill- und Humankapitaltheorie dar. Aus diesen wurde die Annahme abgeleitet, dass mit der inhaltlichen Fokussierung früher Bildungsinvestitionen spezifische Fähigkeiten erworben werden, die Einfluss auf den Verlauf der Karriere haben. Um dies zu überprüfen wurden die Vorstandsmitglieder der DAX-30-Unternehmen zum Erhebungsstichtag am 01.02.2016 anhand ihres Studienfaches in inhaltliche Schwerpunktgruppen unterteilt. Die Lebensläufe der beiden größten Gruppen, der Wirtschaftswissenschaftler und der Ingenieure, wurden anschließend mittels Verfahren der deskriptiven und explorativen Statistik einem Gruppenvergleich unterzogen. Die empirische Analyse der Lebensläufe zeigt, dass sich die frühe inhaltliche Fokussierung der beiden Vergleichsgruppen in den Karrieren fortsetzt. Mit steigender Hierarchieebene verschwimmen die Grenzen zwischen beiden Gruppen, zu einer vollständigen Homogenisierung kommt es zwischen ihnen jedoch im Verlauf der Karrieren nicht. Zudem zeigt sich, dass die Ingenieure unter den Vorstandsmitgliedern nach Abschluss ihres Studiums mehr Ressourcen in weitere Bildungsmaßnahmen investieren. Diese Beobachtung untermauert die Annahme der Skill-Theorie, die mit steigender Position eine Verschiebung der benötigten Fertigkeiten von technischen hin zu konzeptionellen Fähigkeiten postuliert. Während die Ausbildung konzeptioneller Fähigkeiten grundlegender Bestandteil wirtschaftswissenschaftlicher Studiengänge ist, werden diese in den ingenieurwissenschaftlichen Bereichen nur unzureichend behandelt. Es besteht daher von Seiten der Ingenieure erhöhter Nachholbedarf, der in einer höheren Quote zusätzlicher Bildungsinvestitionen resultiert. Die vorliegende Arbeit stellt somit einerseits die allgemeine Relevanz des Humankapitals in den betrachteten Karrieren heraus und zeigt andererseits auf, in welchen Punkten sich die Karriereverläufe ausgehend von den inhaltlichen Studienschwerpunkten unterscheiden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/870291807neide.txt
Kiseleva, Victoria;
Startup companies : external communication for gaining legitimacy - 53 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2016

Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Rolle von externer Kommunikation bei Startup-Unternehmen im Prozess Legitimität zu erlangen. Die Rolle die Kommunikation bei der Herstellung von Legitimität spielt, wurde generell unterschätzt und wenig in wissenschaftlicher Literatur behandelt, obwohl die Wichtigkeit der Legitimität für Unternehmen beim Überleben und Wachstum mehrfach bewiesen wurde. Diese vorliegende Arbeit hebt die Wichtigkeit einer professionellen externen Kommunikationsstrategie hervor und liefert Beispiele für verschiedene Legitimitätsstrategien basierend auf unterschiedlichen Verhaltensweisen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/866086536kisel.txt
Zirpner, Christiane;
Genetische Prägung auch von Unternehmen? : imprinting in der Organisationsforschung - 77 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2016

Wie auch Menschen und Tiere von ihrer Umwelt geprägt werden, so werden auch Unternehmen von den sie umgebenden Umweltfaktoren beeinflusst. A. Stinchcombe gab mit seiner Beobachtung, dass Organisationen, die zur selben Zeit gegründet wurden sehr ähnliche Strukturen aufweisen, den Anstoß für die heutige Imprinting-Theorie. Die organisatorische Imprinting-Theorie geht davon aus, dass ein Unternehmen während seiner Gründung Elemente seiner Umwelt übernimmt. Diese Prägung der externen oder in-ternen Umweltfaktoren bleibt weit über die Gründungsphase hinaus bestehen. Die Wertschöpfungsarchitektur eines Unternehmens spiegelt die organisatorische Struktur der unternehmerischen Tätigkeit wider und wie dieses im Verbund mit anderen Unternehmen aktiv ist. Welche Wertschöpfungsarchitektur für ein Unternehmen vorteilhaft ist, lässt sich mit Hilfe der Transaktionskostentheorie oder der Resource Based View ermitteln. Die Erkenntnisse der organisatorischen Imprinting-Theorie legen jedoch die Vermutung nahe, dass auch die Prägung ausschlaggebend bei der Wahl und Ausgestaltung der Wertschöpfungsarchitektur ist. Deshalb beschäftigt sich die vorliegende Arbeit mit der Fragestellung, wie aus Sicht der Imprinting-Theorie die zeitliche Entwicklung der Wert-schöpfungsarchitektur eines Unternehmens unter Berücksichtigung potentieller Änderung in der Branchenstandardarchitektur erklärt werden kann. Die Analyse der Wertschöpfungsarchitektur sowie die Diskussion über eine potentielle Prägung derselben, erfolgt am Beispiel des deutschen Brillenherstellers der Rodenstock GmbH.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/859677680zirpn.txt
Rudolf, Daniel;
Untersuchung der Möglichkeiten und Konzeption der Integration von Scrum in das V-Modell XT - 75 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2016

Die Anwendung agilen Projektmanagements bei der Realisation von Projekten der öffentlichen Hand gewinnt immer mehr an Bedeutung. Nachdem für öffentliche Projekte in der Bundesrepublik Deutschland die Anwendung des V-Modell XT verpflichtend vorgeschrieben ist, erscheint dessen Kombination mit einem der bekanntesten agilen Vorgehensmodelle - Scrum - als naheliegend. Dennoch wurde von der Forschung dieses Thema bisher kaum beleuchtet. In der vorliegenden Arbeit wird daher die Entwicklung eines integrierten Ansatzes zur Kombination von Scrum und dem V-Modell XT beschrieben. Das Integrationsmodell wahrt hierbei die Konformität zum V-Modell XT und ist daher auch bei Projekten von öffentlichen Auftraggebern anwendbar.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/856635065rudol.txt
Langer, Mara Teresa;
Who is the actual entrepreneur? : role taking and role making in start ups - 89 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2016

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit Rollenprozessen innerhalb von Start Ups die von sog. Entrepreneurial Teams gegründet wurden. Den theoretischen Rahmen bildet die Rollentheorie mit den Mechanismen Role Taking und Role Making. Aus der Literatur wurden folgende Kategorien an Einflussfaktoren herausgearbeitet: Eigenschaften der Gründer, Ideen- und Gründungsprozess als auch Umwelt und Anspruchsgruppen mit jeweils zwei Ausprägungen. Analysiert wurde welche der herausgearbeiteten Einflussfaktoren in den Rollenprozessen der Teams dominieren. Ein weiteres Forschungsinteresse bildete die Frage, inwieweit die Mitglieder der Entrepreneurial Teams ihre Rollen im Team gemäß den Rollenmechanismen beeinflussen können. Im Rahmen einer qualitativen Studie wurden dazu Gründer aus insgesamt neun Entrepreneurial Teams mithilfe von leitfadengestützten Experteninterviews befragt. Diese Gespräche wurden im Anschluss mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Es stellte sich heraus, dass besonders der funktionale Hintergrund in den Rollenprozessen dominiert und ausschlaggebend dafür ist, welche Rollen die Mitglieder in Entrepreneurial Teams annehmen. Des Weiteren zeigte sich, dass die Gründer in Start Ups verstärkt die Möglichkeit zu einem individuellen Role Making haben. Jedoch zeigten sich auch gewisse Restriktionen die diese Freiheiten einschränken. Durch die Befragung konnten zudem weiteren Faktoren induktiv abgeleitet werden, welche die Rollen in Entrepreneurial Teams beeinflussen. Jedoch wurde deutlich wie komplex die Rollenprozesse in Entrepreneurial Teams ausgestaltet sind und dass weitere Studien notwendig sind um das Thema umfassender zu erörtern.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/84440800Xlanger.txt
Strauß, Daniela;
Innovation Shocks als Determinante für die Wahl der Wettbewerbsstrategie - 60 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2015

Porter (1980) sieht im technologischen Wandel einen der größten Einflüsse auf die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Die vorliegende Arbeit diskutiert, wie sich der unerwartete Nachfrageanstieg nach einer Produktinnovation (Innovation Shock) innerhalb einer Branche auf die Wettbewerbsposition etablierter Unternehmen auswirkt. Als Basis dazu dient das Innovation Shock Design Konzept von Argyres et al. (2015), das Produktinnovationen als wesentliche Triebkraft für Veränderungen innerhalb von Branchenstrukturen und die daraus resultierende Marktbereinigung sieht. Da der Wettbewerbsdruck für etablierte Unternehmen steigt, wenn sie davon ausgehen, dass sich das Pionierprodukt zum Industriestandard (Dominant Design) entwickelt, erfolgt eine Fallunterscheidung zwischen einer Situation in der sich das Pionierprodukt als Dominant Design der Branche abzeichnet sowie falls das nicht der Fall sein sollte. Darauf aufbauend soll diskutiert werden, wie etablierte Unternehmen sich nach einem Innovation Shock strategisch repositionieren können, um weiterhin Wettbewerbsvorteile im Sinne der drei generischen Wettbewerbsstrategien von Porter zu erzielen. Die dabei entwickelten Reaktionsszenarien der etablierten Unternehmen werden anhand der bestehenden Literatur und praktischen Beispielen aufgearbeitet. Die Betrachtung erfolgt aus der Perspektive eines etablierten Unternehmens mit Kostenführerstrategie und eines mit Differenzierungsstrategie. Des Weiteren werden Fehler im Reaktionsverhalten etablierter Unternehmen abgeleitet, die dazu führen können, dass selbige aus dem Markt gedrängt werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/838317898strau.txt
Limant, Julia;
Möglichkeiten der Kompensation von Führungsdefiziten durch den Einsatz externer Berater - 82 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2015

Die Führung eines Unternehmens wurde in der wissenschaftlichen Literatur schon häufig betrachtet, da sie mit ihren Entscheidungen und ihrem Verhalten maßgeblichen Einfluss auf die Mitarbeiter, Unternehmensstrategie und -kultur, Stakeholder und weitere Faktoren nimmt. Demnach ist der Erfolg eines Unternehmens stark von der Führungskraft abhängig, so dass von ihr stets eine ideale Handlungsweise erwartet wird. Da es für ein Individuum aber nicht möglich ist, alle Eigenschaften für jede denkbare Situation aufzuweisen, sind Führungsdefizite und ihre Konsequenzen für die Praxis von großer Bedeutung. Dennoch wurde dieses Thema in der wissenschaftlichen Literatur bisher sehr wenig behandelt. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit mit einer Definition von Führungsdefiziten. Dabei wird herausgestellt, dass diese nicht nur situationsabhängig sind, sondern auch die Eigenschaften der Führungsperson sowie ihren Umgang mit der Situation und den Mitarbeitern betreffen können. Dementsprechend werden Defizite für Unternehmenskrisen herausgearbeitet und ihre Folgen aufgezeigt. Darauf aufbauend soll der Frage nachgegangen werden, ob diese mithilfe externer Berater ausgeglichen werden können. Dazu werden Methoden und Techniken beschrieben, die eine Kompensation dieser Defizite ermöglichen. Zusätzlich sollen Lösungen aufgezeigt werden, falls ein Ausgleich nicht während der Unternehmenskrise erreicht werden kann. Dabei stellt die Arbeit zusätzlich heraus, welche Forschungslücken für diesen Bereich noch existieren.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/823904547liman.txt
Freymuth, Niels;
Erklärungsmodelle für Konzentrationsprozesse bei innovativen Geschäftsmodellen - VII, 61 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2015

Die vorliegende Arbeit erklärt das Entstehen und Erhalten einer Konzentration eines Marktes und analysiert den Einfluss eines innovativen Geschäftsmodells auf diese Entwicklung. Die Betrachtung erfolgt anhand der Analyse des VoD-Marktes in den USA und der Konzentration dieses Marktes auf den Marktführer Netflix. Die Ergebnisse der vorliegenden Arbeit weisen nach, dass auf dem VoD-Markt in den USA seit dem Jahr 2010 ein Konzentrationsprozess vorliegt. Ein Großteil der Marktanteile bündelt sich seitdem beim Marktführer Netflix. Es wurde gezeigt, dass einerseits effektive strategische Maßnahmen von Netflix und andererseits das Vorliegen begünstigender Bedingungen auf dem Markt zu der Konzentration führten. Die Untersuchung gliedert sich in fünf Abschnitte. In der Einleitung wird die Relevanz der Untersuchung aufgezeigt, das Untersuchungsziel formuliert und der Gang der Untersuchung vorgestellt. Im Rahmen einer theoretischen Auseinandersetzung mit den Untersuchungsgegenständen Konzentration und innovative Geschäftsmodelle werden im zweiten Abschnitt Begriffe und Grundlagen erklärt und der aktuelle Forschungsstand zum Forschungsthema dargestellt. Vor dem Hintergrund der theoretischen Überlegungen erfolgt im dritten Abschnitt die Analyse des Forschungsthemas anhand des VoD-Marktes in den USA. Das vierte Kapitel liefert Erklärungen für die Entwicklung der Konzentration auf diesem Markt. Im Fazit werden die Erkenntnisse der Forschungsarbeit zusammengefasst und Anregungen für weitere Forschungsvorhaben gegeben.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/823676617freym.txt
Hartfiel, Susann;
Steigende Anforderungen an Arbeitnehmer? : eine Analyse von Anforderungsprofilen in Stellenbeschreibungen - 89 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2015

Aufgabe des Personalmanagements ist es, stets das für die erfolgreiche Leistungserfüllung benötigte Personal im Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Da die Leistungen des Personalmanagements ein entscheidender Faktor für den Erfolg eines Unternehmens sind, ist es von großer Bedeutung, dass das Personal des Personalmanagements den höchsten qualitativen Anforderungen entspricht. Welche Anforderungen das sind und inwieweit sich diese in den letzten Jahren verändert haben, wird im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit erforscht. Dafür werden drei Stellenprofile im Bereich des Personalmanagements untersucht: die Personalleitung, das Personalreferat und die Personalsachbearbeitung. Zu Beginn werden thematische Grundlagen zum Personalmanagement geklärt sowie die Berufe Personalleiter, Personalreferent und Personalsachbearbeiter in das Personalmanagement eingeordnet. Darauffolgend wird die Informationsgrundlage für die Analyse von zuvor genannten Anforderungsprofilen dargelegt. Dies umfasst die Beschreibung des Verlaufs vom qualitativen Personalbedarf bis hin zum Anforderungsprofil. Des Weiteren werden auf der Grundlage des situativen Ansatzes Rahmenbedingungen festgelegt, die mögliche Ursachen für veränderte Anforderungen schaffen. Anschließend erfolgt eine empirische Vergleichsstudie der Anforderungsprofile ausgewählter Stellenanzeigen für die Jahre 2001 und 2014. Die Analyse ergibt, dass die Anforderungen an den Personalleiter und den Personalreferent gestiegen sind. Innerhalb des Berufs des Personalsachbearbeiters sind allerdings keine erheblichen Veränderungen feststellbar. In der anschließenden Diskussion wird festgehalten, dass die wirtschaftliche und technische Entwicklung Rahmenbedingungen schafft, die zu veränderten Anforderungen führen können. Als mögliche Ursachen für steigende Anforderungen werden hierbei die Globalisierung, die digitale Vernetzung, die zunehmende Bedeutung von Information und Wissen sowie der demografische Wandel und damit einhergehende Fachkräftemangel festgehalten.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/817799346hartf.txt
Heller, Sophia;
Aus Fehlern wird man klug? - Escalating Commitment in der Managementforschung - 62 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

Bei aktuellen Großprojekten wie der Hamburger Elbphilharmonie oder dem Berliner Flughafen kam es zunehmend zu extremen Kostensteigerungen und Verzögerungen. Eine mögliche Erklärung dieser Probleme resultiert aus der starken Bindung der Akteure an die Projekte. Die Bindung äußert sich in der Fortsetzung von Investitionen, nachdem die vorangegangenen Investitionen ohne Erfolg blieben. In der Literatur wird dieses Phänomen unter dem Begriff des Escalating Commitments betrachtet. Der entsprechende Forschungsstrang fokussiert sich auf Einflussfaktoren, die zur Ableitung theoretischer Erklärungen für die Eskalation der Bindung dienen, wohingegen Schlussfolgerungen zu vorbeugenden Maßnahmen in der bisherigen Forschung vernachlässigt wurden. Die Einflussfaktoren wurden allerdings überwiegend in kaum validierten Laborstudien untersucht. Die vorliegende Arbeit prüft deshalb die Übertragbarkeit der Einflussfaktoren und theoretischen Erklärungen auf das Fallbeispiel der Hamburger Elbphilharmonie anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse von Presseartikeln sowie einem Experteninterview. Der Großteil der Einflussfaktoren aus den Laborstudien konnte am Fallbeispiel bestätigt werden, abgesehen von zwei Einflussfaktoren, die in ihrer Wirkungsrichtung dem Ergebnis der zugrundeliegenden Laborstudien widersprachen. Auch die Anwendbarkeit der meisten theoretischen Erklärungen konnte an diesem Fall nachgewiesen werden. Allerdings wurden die Erklärungen vorwiegend mit anderen Einflussfaktoren in Verbindung gebracht, als in der Forschungsliteratur zur Ableitung der Erklärungsgehalte dienten. Zusätzlich konnten mithilfe der Fallstudie sieben Thesen formuliert werden, die Möglichkeiten zur Prävention von eskalierendem Commitment durch Handlungen Externer aufzeigen, sodass die Forschungslücke vorbeugender Maßnahmen ebenfalls aufgegriffen wurde. Diese Thesen bieten zudem Implikationen für Manager in der Praxis, die Kostensteigerungen und Verzögerungen in zukünftigen Großprojekten vermeiden wollen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/798313536helle.txt
Jessel, Christiane;
Vereinbarkeit von Resource-based View und Transaktionskostentheorie - konzeptionelle Überlegungen und empirischer Befund - 60 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

Inhalt dieser Arbeit sind konzeptionelle Überlegungen bezüglich der Vereinbarkeit respektive Unvereinbarkeit des Resource-based View und der Transaktionskostentheorie. Unterstützt werden diese Überlegungen durch empirische Befunde. Der Resource-based View untersucht die Entstehung von nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen auf Basis von heterogenen Ressourcenausstattungen der Unternehmen. Die Transaktionskostentheorie untersucht die Wahl einer geeigneten Organisationsform in Abhängigkeit von den hierfür anfallenden Kosten der Transaktion. In der Literatur werden drei wesentliche Standpunkte zu der Vereinbarkeit von dem Resource-based View und der Transaktionskostentheorie vertreten. Zum einen können beide Theorien zueinander unabhängig sein, des Weiteren können sie komplementär zueinander sein und zuletzt kann das Verhältnis beider Theorien als konfliktär angesehen werden. Das Ziel dieser Arbeit ist es, mögliche Stellhebel für eine Vereinbarkeit respektive Unvereinbarkeit zu identifizieren. Hierfür werden jeweils zwei ausgewählte Integrationsansätze zur Vereinbarkeit und Unvereinbarkeit beider Theorien vorgestellt, analysiert, bewertet und Schlussfolgerungen hieraus gezogen. Ausgangspunkt ist hierbei, dass beiden Theorien zu der Erklärung ähnlicher, teils eng verwandter Phänomene herangezogen werden können. Hierdurch wird eine Vergleichbarkeit ermöglicht. Im Ergebnis ist es die Mobilität von Ressourcen und die Annahme des Opportunismus, die auf Seiten des Resource-based View beziehungsweise der Transaktionskostentheorie zu einer möglichen Unvereinbarkeit führen können. Gleichzeitig wird am Beispiel der Heterogenität von Unternehmen gezeigt, dass modellimmanente Schwächen einer Theorie durch die Stärken der anderen Theorie ergänzt werden können. Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/787199478jesse.txt
Braun, Johannes;
Upper Echelons Theorie in der Topmanagementforschung: Theorie, empirische Befunde und Weiterentwicklungen - VII, 58 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

Im Zentrum der Betrachtungen dieser Abschlussarbeit steht die einflussreiche Upper Echelons Theorie, die zum ersten mal im Jahr 1984 von Donald Hambrick und Phyllis Mason vorgestellt wurde. Ihr grundlegender Gedanke ist, dass die Manager an der Spitze eines Unternehmens anhand ihrer individuellen Eigenschaften in starkem Maße die strategische Ausrichtung und die Performance eines Unternehmens beeinflussen. Die persönlichen Eigenschaften der Manager werden hierbei in Form von demographischen Variablen gemessen, die im Rahmen der Upper Echelons Theorie als geeignete Proxyvariablen für die Wertvorstellungen und die kognitive Basis der Manager gelten. Fokus der Upper Echelons Theorie sind die sogenannten Top-Management-Teams, denen diese Manager zuzurechnen sind. Die vorliegende Arbeit setzt ihren Fokus auf den Zusammenhang zwischen Heterogenität dieses Top-Management-Teams bezüglich der demographischen Eigenschaften seiner Mitglieder und den postulierten Ergebnissen auf Unternehmensebene. Die theoretischen Fundierung und die methodische Konzeption der Upper Echelons Theorie wurde wiederholt kritisiert. Verschiedene theoretische Weiterentwicklungen legen eine differenziertere Betrachtung der Wirkungen von Top-Management-Team Heterogenität nahe. Aus diesem Grund widmet sich diese Arbeit zum einen den kontextuellen Einflussfaktoren außerhalb des Top-Management-Teams sowie weiteren relevanten Aspekten innerhalb des Top-Management-Teams, wie dessen Struktur und den Teamprozessen. Die Befunde scheinen zu bestätigen, dass neben der Top-Management-Team Heterogenität weitere relevante Faktoren in der Beziehung zu den Ergebnissen auf Unternehmensebene zu berücksichtigen sind.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/786846380braun.txt
Plenz, Katharina;
Mitgliedschaft in Strategischen Gruppen und ihre Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg - 77 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

Die Hintergründe von Erfolgsdifferenzen zwischen Unternehmen einer Branche sind nach wie vor Gegenstand der wissenschaftlichen Auseinandersetzung. Um sich sowohl aus industrieökonomischer als auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht dieser Problemstellung anzunehmen, empfiehlt sich eine Binnenstrukturierung der betrachteten Branche auf Basis von Strategischen Gruppen. Dabei werden die relevanten Unternehmen anhand ausgewählter Strategiedimensionen hinsichtlich ihrer Ähnlichkeit gruppiert. Ausgehend von der Erläuterung fundierter Grundlagen sowie einer umfassenden Darstellung der Forschung zu Strategischen Gruppen, wird dieses Konzept innerhalb eines Praxisbeispiels im Rahmen der vorliegenden Masterthesis auf die Branche für Smart Mobile Devices angewendet. Eine Branche, die aus den zunehmenden Konvergenzen von Mobiltelefonen, Computern und Internetdiensten erwachsen ist und gegenwärtig durch Smartphones und Tablets begründet wird. Vor diesem Hintergrund liegt das Ziel in der Ermittlung und Analyse von Strategischen Gruppen unter dynamischen Gesichtspunkten des Branchenkontextes. Dabei konnten über zwei Phasen hinweg drei stabile Strategische Gruppen festgestellt werden, deren Veränderung im strategischen Raum relevante Schlussfolgerungen für den Wettbewerb in der betrachteten Branche zulässt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/786371889plenz.txt
Kaempf, Mareike;
Employee commitment in entrepreneurial firms - 93 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

In Volkswirtschaften existiert ein wesentlicher Zusammenhang zwischen Entrepreneurship und der wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes. Entrepreneurship ist ein bedeutender Mechanismus für den strukturellen Wandel und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit eines Landes. Im Kontrast zur Bedeutung, die entrepreneuriale Unternehmen für eine Gesellschaft haben, steht die hohe Schließungsquote von jungen Unternehmen. Die Entrepreneurship-Forschung hat die Mitarbeiter eines entrepreneurialen Unternehmens in diesem Zusammenhang als Untersuchungseinheit bisher weitgehend vernachlässigt. Auffallend sind relativ hohe Austrittsraten von Mitarbeitern in jungen Unternehmen. Müssen diese ersetzt werden, entstehen dem Unternehmen Kosten, die für junge Unternehmen bedrohliche Ausmaße annehmen können. Deshalb haben besonders entrepreneuriale Unternehmen verstärktes Interesse an der Bindung von engagierten und motivierten Mitarbeitern. Das organisationspsychologische Konzept des Commitments befasst sich mit der Bindung von Mitarbeitern und kann die Kündigungsabsichten und die Arbeitsleistung von Mitarbeitern erklären. Werden die Herausforderungen, denen sich entrepreneuriale Unternehmen gegenüber sehen und die bisherige Vernachlässigung der Mitarbeiter als Untersuchungseinheit in Verbindung mit der Relevanz von Commitment für den Unternehmenserfolg betrachtet, wird das wissenschaftliche Interesse an der Commitment-Bildung von Mitarbeitern in entrepreneurialen Unternehmen deutlich. Die vorliegende Arbeit widmet sich daher der Bedeutung und den Einflussfaktoren von Commitment im spezifischen Bereich der entrepreneurialen Unternehmen. Dazu werden die notwendigen Grundlagen zum Commitment-Konzept und zur Entrepreneurship-Forschung geschaffen und anschließend miteinander verbunden. Zudem wird die oftmals beobachtete Leidenschaft des Entrepreneurs (entrepreneurial passion) detailliert betrachtet und in Verbindung zum Commitment der Mitarbeiter gesetzt. Es werden entsprechende Hypothesen abgeleitet und ein Analyseinstrument entwickelt. Zur Vertiefung und Erweiterung der theoretischen Darstellung dienen Fallbeispiele aus der Unternehmenspraxis.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/785795456kaemp.txt
Gonsior, Natalia;
BWL der Familienunternehmen - Analyse und kritische Würdigung - 114 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

Neben ökonomischen Zielen spielen auch nicht-ökonomische Ziele in Familien- als auch Nicht-Familienunternehmen eine wichtige Rolle. Empirische Untersuchungen weisen jedoch darauf hin, dass bestimmte nicht-ökonomische Ziele, wie ökologische oder persönliche Ziele, stärker in Familienunternehmen verfolgt werden. Viele Wissenschaftler führen diesen Wirkungszusammenhang auf die Unternehmerfamilie zurück, die als dominante Koalition einen starken Einfluss auf die strategische Ausrichtung des Unternehmens ausüben kann. Dieser Einfluss kann dazu führen, dass familiäre Interessen bei der nicht-ökonomischen Zielverfolgung berücksichtigt und bestimmte nicht-ökonomische Ziele stärker priorisiert werden. Die vorliegende Arbeit untersucht daher, welche Differenzen zwischen Familien- und Nicht-Familienunternehmen bei der Verfolgung nicht-ökonomischer Ziele bestehen und inwieweit es Unterschiede bei den Einflussfaktoren gibt. Hierzu werden zunächst ökonomische und nicht-ökonomische Ziele von Familien- und Nicht-Familienunternehmen miteinander verglichen. Daraus geht hervor, dass signifikante Unterschiede bei der Verfolgung nicht-ökonomischer Ziele bestehen. Auch die anschließende Auswertung unterschiedlicher Forschungsarbeiten dokumentiert, dass mit zunehmendem Familieneinfluss die Bedeutung nicht-ökonomischer Ziele steigt. Inwieweit diese Ziele verfolgt werden, kann jedoch auch von den inneren Motiven der Familie (z.B. Familientradition) sowie von unternehmensbezogenen und externen Faktoren (z.B. wirtschaftliche Überlegungen oder gesetzliche Reglungen) abhängen. Deshalb wird im Rahmen einer qualitativen Fallstudie untersucht, wie sich diese Faktoren auf die Zielorientierung auswirken und zwischen Familien- und Nicht-Familienunternehmen unterscheiden. Als Fallbeispiele werden dabei die Dr. Oetker GmbH und Nestlé S.A herangezogen. Als Untersuchungsgrundlage dienen unternehmensbezogene Dokumente (u.a. Geschäftsberichte und Un-ternehmensbroschüren) sowie Presseartikel, die mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet werden. Auf Basis der Analyseergebnisse geht hervor, dass in Familienunternehmen die Verfolgung nicht-ökonomischer Ziele stärker durch familiäre Motive und unternehmensbezogene Faktoren beeinflusst wird. Externe Faktoren, wie die Ansprüche von externen Interessensgruppen, spielen hingegen in Nicht-Familienunternehmen eine größere Rolle.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/783944926gonsi.txt
Groh, Elisabeth;
Personenbezogene Merkmale von Individuen und ihre Auswirkungen auf den Teamerfolg - 97 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

Teams sind eine beliebte Form der Zusammenarbeit für die Durchführung diverser Aufgaben. Die Überlegung, auf welche Art Individuen am besten zu einem optimalen Team zusammengestellt werden, ist von kontinuierlicher Bedeutung für die Forschung. Dazu wurden verschiedene Faktoren untersucht. Im Hinblick darauf wurde bereits mehrfach bestätigt, dass Persönlichkeitsmerkmale einen Einfluss auf den Teamerfolg haben. Andererseits konnte die Frage, ob und warum der Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen bei verschiedenen Aufgabentypen variiert, trotz unterschiedlicher Forschungsbemühungen, bislang nicht beantwortet werden. Die vorliegende Arbeit untersucht daher den Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf den Teamerfolg unter Berücksichtigung verschiedener Aufgabenarten. Zu diesem Zweck wurden zunächst theoretische Grundlagen zu Teamerfolg, Persönlichkeitsmerkmalen und Aufgaben dargestellt. Anschließend wurden relevante empirischen Studien analysiert, um einen Überblick über den Einfluss der einzelnen Persönlichkeitsmerkmale auf den Teamerfolg hinsichtlich verschiedener Aufgabenarten zu geben. Anhand einer quasiexperimentellen Untersuchung wurde geprüft, ob sich die individuellen Persönlichkeitseigenschaften bei Aufgaben, die eine starke Interdependenz erfordern, stärker auf den Teamerfolg auswirken, als bei Aufgaben, die auch individuell bearbeitet werden können. Nach Durchführung eines Persönlichkeitstests nahmen 30 Studenten in sechs Gruppen an einem Experiment teil, bei dem der Teamerfolg zweier Aufgabenarten gemessen wurde. Abschließend zeichnet sich anhand dieser Masterarbeit ab, dass der Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen bei verschiedenen Aufgabentypen variieren kann, jedoch weitere Überprüfung durch zukünftige Forschung erforderlich ist.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/78393730Xgroh.txt
Laufer, Sabrina;
Determinanten der Erwartungen von Geführten an die Führungskräfte - 115 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

Führung und Führungsstile stehen im Mittelpunkt eines jedes Unternehmen. Auch die vorliegende Arbeit stellt diese in den Vordergrund. Dabei sind vor allem Werbeagenturen Gegenstand der Untersuchung. Vielmehr konzentriert sich die Arbeit auf Führungsstile in Werbeagenturen. Es soll ermittelt werden, welcher Führungsstil vorherrscht: die transformationale oder transaktionale Führung. Außerdem sollen die Geführten angeben, welchen der beiden Stile sie sich von ihrer direkten Führungskraft wünschen würden. Abschließend geht es um die Persönlichkeitseigenschaften der Geführten und ob eine Beziehung zwischen diesen Ausprägungen und ihren Erwartungen steht. Dazu wurde das Gesamtsample mit Hilfe einer Clusteranalyse in zwei Gruppen geteilt, die unterschiedliche Ausprägungen der Persönlichkeitseigenschaften besitzen. Somit soll gezeigt werden, ob es Zusammenhänge zwischen den Gruppen und ihren Erwartungshaltungen gibt. Zur Ermittlung des Führungsstils wird der Multifactor Leadership Questionnaire von Bass und Avolio verwendet. Die Persönlichkeitseigenschaften werden mit dem NEO-FFI von McCrae ermittelt. Die Ergebnisse zeigen, dass der transformationale Führungsstil in Werbeagenturen vorherrscht. Auch der gewünschte Führungsstil der Geführten ist der Transformationale. Der Unterschied besteht lediglich in der Intensität. Die Geführten wünschen sich die Stile der transformationalen Führung wesentlich häufig von ihrer Führungskraft, als sie diese momentan benutzt. Die Auswertung des NEO-FFI zeigt auf, dass die Merkmalsausprägungen Neurotizismus, Extraversion, Offenheit, Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit von den Werten der deutschen Norm abweichen. Geführte sind weniger neurotisch, dafür wesentlich extrovertierter und offener. Zwischen den erwarteten Führungsstilen und den Persönlichkeitseigenschaften konnte keine signifikante Beziehung festgestellt werden. Geführte mit differenzierenden Merkmalsausprägungen besitzen keine unterschiedlichen Erwartungen an die Führungskraft.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/782956971laufe.txt
Buhr, Menso; de
Kommunikation als Prozessgröße von Teameffizienz - eine soziale Netzwerkanalyse auf Basis der Faultline Theorie - 67 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Teamzusammensetzung und den daraus resultierenden Auswirkungen auf die Teamprozesse und den Teamerfolg. Im Mittelpunkt des Forschungsinteresses steht dabei, inwieweit sich eine heterogene Teamzusammensetzung auf den Kommunikationsprozess des Teams auswirkt. Hierzu werden zunächst grundlegende Theorien und Hintergründe der Teamforschung dargestellt und der aktuelle Forschungsstand der Faultline Theorie - die Basis dieser Arbeit - aufgezeigt. Darauf aufbauend wird die soziale Netzwerkeanalyse vorgestellt und mögliche Verbindungen zwischen dieser und der Faultline Theorie aufgezeigt. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den Inter- und Intra-Kommunikationsstrukturen von Subteams. Auf Basis dieser theoretischen Vorüberlegungen und empirischen Evidenzen wird ein Forschungsmodell entwickelt und durch Annahmen konkretisiert. Die Untersuchung dieser Annahmen erfolgte durch Daten einer quasi-experimentellen Felduntersuchung, die am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation in den Sommersemestern 2012 und 2013 durchgeführt wurde. Dabei zeigen sich mit der Faultline Theorie konsistente Tendenzen. Teams mit einer Faultline haben eine niedrigere Kommunikationsdichte als homogene und heterogene Teams ohne Faultline. Und Teams mit einer starken Faultline haben durchschnittlich die niedrigste Kommunikationsdichte. Darüberhinaus zeigte sich für diese Stichprobe die klare Tendenz, dass Frauenteams mit einer Ausbildungsfach-Faultline eine niedrige Kommunikationsdichte haben und die teaminterne Kommunikationsstruktur die größte Subteambildung aufzeigt. In der zeitlichen Entwicklung zeigen durchschnittlich alle Teams eine Erhöhung der Kommunikationsdichte, eindeutige Ergebnisse der teaminternen Kommunikationsstrukturen zeigen sich jedoch nicht. Die Arbeit schließt mit einer Diskussion der Ergebnisse und Implikationen für weitere Studien.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/781509483buhr.txt
Held, Janina;
Top Management Teams als Gegenstand der Managementforschung - 48 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

Seit der Veröffentlichung der Upper-Echelons-Theorie, die den Grundstein für eine neue Forschungsrichtung innerhalb der Managementforschung legte, wird in zahlreichen empirischen Studien untersucht, durch welche Faktoren die Effektivität eines Top Management Teams beeinflusst wird. Das Top Management Team agiert an der Schnittstelle zwischen Unternehmen und Umwelt und hat, aufgrund der besonderen Stellung in der unternehmerischen Hierarchie, einen erheblichen Einfluss auf den gesamtunternehmerischen Erfolg. In der vorliegenden Arbeit werden empirische Studien über Top Management Teams strukturiert, in ein Effektivitätsmodell integriert und die gewonnenen Erkenntnisse analysiert. Dabei wird ein umfassender Überblick über den Stand der Forschung gegeben. Zudem werden Forschungslücken identifiziert und Ansatzpunkte zur Effektivitätssteigerung des Top Management Teams aufgezeigt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/780529146held.txt
Wirth, Micha;
Outsourcing vs. Insourcing von sekundären Aktivitäten in Gründungsunternehmen unter Berücksichtigung der Unternehmensentwicklung - 60 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

Die Grenzen des Unternehmens sind Gegenstand vielfältiger wissenschaftlicher Diskussion. Williamsons Transaktionskostentheorie stellt einen gut untersuchten, theoretischen Bezugsrahmen zur Beantwortung der Frage nach der effizienten Organisation von Transaktionen dar. In den vergangenen Jahren wurden zunehmend Konzepte diskutiert, die über diese statische Effizienzbetrachtung hinausgehen. Der Resource-Based-View, der auf die Bedeutung der Ressourcenausstattung spezifischer Unternehmen abstellt, ist ein solcher Ansatz. Wie diese beiden Konzepte in Unternehmen zusammenwirken, und welche weiteren Einflussfaktoren Sourcing-Entscheidungen beeinflussen, ist Gegenstand dieser Arbeit. Betrachtet werden Sourcing-Entscheidungen über die Organisation sekundärer Aktivitäten in wachstumsorientierten Gründungsunternehmen. Das Modell der Unternehmensentwicklung nach Krüger stellt hierfür den theoretischen Bezugsrahmen dar. Um Erkenntnisse zu erlangen, die über bestehendes Wissen hinausgehen, wird auf Methoden der qualitativen Forschung zurückgegriffen. Leitfadengestützte Experteninterviews mit fünf Unternehmensgründern liefern die Datengrundlage. Die so erhobenen Daten werden unter Rückgriff auf bestehende Theorien und die aufgestellten Forschungsfragen diskutiert und erklärt. Im Ergebnis wird der hohe Einfluss der Ressourcenausstattung und der Eigenschaften der Transaktion auf die Sourcing-Entscheidung bestätigt. Ein Ausblick auf weiterführende Forschungsfelder schließt die Arbeit ab.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/777562316wirth.txt
Slusarek, Martin;
CSR oder Aufbau von Arbeitskräftepotenzial - eine Fallstudie der Deutschen Bahn - 60 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

Diese Arbeit befasst sich mit dem Thema Corporate Social Responsibility (CSR). Dabei soll die Projektidee Giovani in movimento der Deutschen Bahn hinsichtlich der CSR-Pyramide analysiert werden. Im Raum München herrscht bei der Deutschen Bahn ein Mangel an Servicepersonal an Bord der Züge. Gleichzeitig herrscht in Norditalien eine erhöhte Jugendarbeitslosigkeit. Da die Deutsche Bahn unter anderem Verbindungen nach Verona anbietet, besteht die Möglichkeit seitens des Unternehmens einen Beitrag für diese Region zu leisten. Arbeitslosen Jugendlichen aus Italien soll die Möglichkeit geboten werden Servicetätigkeiten an Bord der Züge zu übernehmen und somit eine Perspektive für die berufliche Zukunft gegeben werden. Der Grundlagenteil beschäftigt sich zunächst mit Wirtschaftsethik und Strategie. Unternehmen implementieren zunehmend die drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales in ihre Strategie. Dabei gilt es ein Gleichgewicht aller drei Dimensionen herzustellen. Anschließend wird Stakeholdermanagement und dessen Bedeutung für CSR erläutert. Wichtig ist nicht nur Ansprüchen von Anteilseignern gerecht zu werden, sondern alle Gruppen die von Entscheidungen betroffen sein können in die Entscheidungsfindung mit einzubinden. Im Anschluss werden die Konzepte Corporate Social Responsiveness und Corporate Social Performance erklärt, sowie aufgezeigt welche positiven Auswirkungen CSR auf Unternehmen haben kann. Die CSR-Pyramide stellt einen vierdimensionalen Ansatz dar, der aus einer wirtschaftlichen, einer rechtlichen, einer ethischen und einer philanthropischen (freiwilligen) Ebene besteht. Diese werden auch vier Verantwortungen genannt und sollten von einem Unternehmen gleichzeitig erfüllt werden. Im Hauptteil dieser Arbeit wird unter anderem das Unternehmen Deutsche Bahn und die Strategie DB 2020 erläutert. Dabei wird insbesondere eine Bewertung hinsichtlich der drei Nachhaltigkeitsdimensionen vorgenommen. Basis für die Untersuchung liefert ein Interview mit dem Geschäftsführer der DB Bahn Italia. Die daraus resultierenden Ergebnisse liefern eine Beschreibung des Projektes, sowie der Ausgangssituation. Anschließend erfolgt die Einordnung in die CSR-Pyramide und eine Diskussion, die aufzeigt, ob das Projekt eine CSR-Maßnahme darstellt, oder andere Faktoren Motivation für das Engagement darstellen. Ein Fazit rundet diese Arbeit ab.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/776804324slusa.txt
Liedtke, Maiken;
Darstellung der Unternehmerpersönlichkeit in den Medien - 91 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2014

Die Frage, warum einige Individuen zu Entrepreneuren werden und andere nicht, konnte trotz verschiedener Erklärungsansätze bis heute nicht ausreichend beantwortet werden. Über die Medien wird häufig der Eindruck vermittelt, dass unternehmerisches Handeln mit einer erfolgreichen Persönlichkeit verknüpft ist, wie die Beispiele von Steve Jobs oder Bill Gates zeigen. Dieses Phänomen gilt jedoch als nicht repräsentativ, sondern beschreibt nur wenige bekannte Entrepreneure. Die vorliegende Arbeit untersucht daher, wie die Persönlichkeit von Entrepreneuren, die nicht so prominent sind, in den Medien dargestellt wird. Hierzu werden theoretische Grundlagen zu den Persönlichkeitsmerkmalen von Entrepreneuren vorgestellt. Aus diesen geht hervor, dass es verschiedene Eigenschaften gibt, die Entrepreneure besonders auszeichnen. Diese Eigenschaften lassen sich in allgemeine und spezifische Persönlichkeitsmerkmale unterteilen. Nachdem beschrieben wird, welcher Einfluss diesen Merkmalen in empirischen Studien zugesprochen wird, soll anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse untersucht werden, ob diese Eigenschaften auch in den Medien dargestellt werden. Hierzu werden 150 Artikel aus der Financial Times Deutschland zum Gründerwettbewerb enable2start in Bezug auf die aufgestellten Forschungsfragen analysiert und auf Unterschiede untersucht. Die Masterarbeit kommt zu dem Schluss, dass die Persönlichkeit zwar in den Medien dargestellt wird, die Entrepreneure aber hauptsächlich anhand ihres Unternehmens beschrieben werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/771898878liedt.txt
Veit, Andreas;
Die Bedeutung von Standards für die Entstehung modularer Produkte - 71 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2013

Die komplexe und dynamische Unternehmensumwelt fordert von Unternehmen hohe Flexibilität und Innovationsfähigkeit. Modulare Produkte und die damit zusammenhängenden Standards sind diesbezüglich eine erfolgversprechende Strategie. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich daher mit der Bedeutung von Standards für die Entstehung modularer Produkte. Closed Standards erleichtern Prozesse, die sich auf das Unternehmen und Geschäftspartner wie beispielsweise Zulieferer beziehen. Gut definierte Standards ermöglichen durch die Kompatibilität der Module Vorteile wie einen schnelleren Entwicklungsprozess und somit eine schnellere Time-to-Market Zeit durch parallele Entwicklung der Module und einen geringeren Koordinations- und Kommunikationsaufwand. Standardmodule erlauben zudem eine relativ kostengünstige Produktdifferenzierung sowie die Nutzung von Economies of Scale und können ebenfalls die Entwicklungszeit verkürzen. Closed Standards fördern vor allem inkrementelle, modulare und architektonische Innovationen. Die Innovationsfähigkeit wird durch die Integration von Zulieferern in diesen Prozess sowie durch die gezielte Innovationsanstrengung in besonders relevanten Bereichen gefördert. Open Standards ermöglichen die Kompatibilität und Kombination von Modulen unterschiedlicher Unternehmen. Eine erfolgreiche Etablierung eines Open Standards ermöglicht die Nutzung von Netzwerkeffekten, die damit zusammenhängende Erhöhung der Anzahl angebotener Komplementärprodukte und Produktvarianten sowie die bessere Ausschöpfung des Potentials modularer Produkte und der ihnen zu Grunde liegenden Technologien. In Bezug auf Innovationen werden auch hier eher inkrementelle, modulare und architektonische Innovationen gefördert. Diese treten aber aufgrund der höheren Anzahl verfügbarer und kombinierbarer Module sowie durch die höhere Anzahl der beteiligten Unternehmen häufiger auf als bei Closed Standards.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/774593369veit.txt
Vater, Franziska;
Pay for Performance - Chancen und Risiken leistungsabhängiger Vergütung - 76 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2013

Die Ebene des mittleren Managements gewinnt zunehmend an Bedeutung, da hier aufgrund der Schnittstellenposition der Ursprung unternehmerischen Wandels und der Innovationsfähigkeit eines Unternehmens liegen. Aufgrund der besonderen Position dieser Führungskräfte, gilt es vom Personalmanagement bei der Anreizgestaltung einiges zu beachten. Diese Arbeit versucht das Entstehen von Motivation im mittleren Management durch die Anreizsetzung eines leistungsabhängigen Vergütungssystems zu erklären. Auf Basis der VIE-Theorie nach Victor H. Vroom werden Bedingungen entwickelt, mittels welcher positive Effekte eines solchen Entgeltsystems auf die Arbeitsmotivation und damit auf die Leistungssteigerung einer mittleren Führungskraft zu erwarten sind. Dabei fiel auf, dass besonders die Messung und Beurteilung von Leistung hier ein Problemfeld darstellt. So wurde zu Beginn dieser Arbeit die besondere Position eines mittleren Managers und die damit einhergehende Schwierigkeit der Leistungsbeurteilung untersucht. Im Folgenden wurde unter Berücksichtigung dieser Aspekte das Entstehen von Motivation durch die Anreizgestaltung eines leistungsabhängigen Vergütungssystems nach Vroom analysiert. Zusammenfassend wurde festgestellt, dass ein leistungsabhängiges Vergütungssystem im mittleren Management grundsätzlich motivierend wirken kann, wenn das Personalmanagement individuelle Bedürfnisse, Ziele und Erwartungen bei der Gestaltung berücksichtigt und die Position bzw. die Aufgabenbereiche eines mittleren bei der Beurteilung seiner Leistung beachtet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/76982773Xvater.txt
Erkenbrecher, Steve;
Die Wirkung von emotionaler Ansteckung auf die Gruppenleistung - 63 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2013

In der vorliegenden Arbeit wurde die potentielle Wirkung automatischer, emotionaler Ansteckung auf verschiedene Leistungsdeterminanten der Gruppe betrachtet. Es konnte festgestellt werden, dass die optimalen Bedingungen für emotionale Ansteckung innerhalb der Interaktion zwischen Gruppenmitgliedern und einer charismatischen Führungsperson zum großen Teil gegeben sind und der Ansteckungsprozess infolgedessen als Mittel zur Bewältigung der Führungsaufgabe leistungsfördernd eingesetzt werden kann. Des Weiteren konnte eine Wechselwirkung von Gefühlsansteckung gegenüber der Entstehung von Gruppenkohäsion und Gruppenemotionen erläutert und teilweise nachgewiesen werden, wobei die große Bedeutung für die in der Arbeitsgruppe vorherrschende Stimmung dargelegt werden konnte sowie weitere gruppenspezifische Einflussfaktoren für den Ansteckungsprozess identifiziert wurden. Zudem konnte die Möglichkeit der Gefühlsansteckung über textgebundene und rein sprachbasierte Kommunikationskanäle bestätigt, eine Korrelation dieses emotionalen Prozesses mit dem Stressfaktor der beteiligten Personen erläutert und insgesamt eine potentielle Wirkung der emotionalen Ansteckung auf die Gruppenleistung nachgewiesen werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/751089605erken.txt
Schaarschmidt, Sara;
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser : Vertrauen als Koordinationsmechanismus zwischen Unternehmen - 93 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2013

Die Anwendbarkeit von Vertrauen als Koordinationsmechanismus zwischen Unternehmen wird sowohl in Theorie als auch in der Praxis diskutiert. Im Fokus stehen dabei insbesondere die positiven Auswirkungen in Form von Effizienzvorteilen im Vergleich zu alternativen Koordinationsmechanismen wie neoklassischen Verträgen. Doch kann Vertrauen unter den Annahmen rationalen und opportunistischen Verhaltens überhaupt wirksam funktionieren? Der Beantwortung dieser Frage widmet sich die vorliegende Masterarbeit. Der Schwerpunkt wird dabei auf die Vertrags- und die Spieltheorie gelegt. Zunächst wird dafür der Bedarf für Vertrauen als Koordinationsmechanismus in Hybridformen hergeleitet, da hier lediglich eine ineffiziente Koordination durch alternative Koordinationsmechanismen gegeben ist. Vertrauen kann jedoch nur dann unter den Annahmen der Neuen Institutionenökonomik analysiert werden, wenn dessen emotionale Grundlagen auf ein Minimum reduziert werden. Vertrauen stellt demnach einen impliziten unvollständigen Vertrag dar und kann so als Koordinationsmechanismus untersucht werden. Darauf aufbauen wird anhand der Spieltheorie analysiert, unter welchen Umständen Vertrauen honoriert wird und was als Voraussetzung für das Wirksamwerden als Koordinationsmechanismus gesehen werden kann. Dabei werden das Entscheidungskalkül des Vertrauensgebers und das des Vertrauensnehmers separat aber unter der Berücksichtigung von Rückwirkungen untersucht. Resultierend kann Vertrauen als eigenständiger Koordinationsmechanismus zwischen Unternehmen nicht wirksam funktionieren. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen erfolgt schließlich eine komplementäre Betrachtung von Vertrauen und neoklassischen Verträgen, welche das Ergebnis der Arbeit herleitet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/750590343schaa.txt
Ehlers, David;
Is taking over a business entrepreneurship? - Gemeinsamkeiten und Unterschiede von Unternehmensnachfolge und Entrepreneurship - 82 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2013

Entrepreneurship bezeichnet ein Forschungsgebiet, das sich vor allem mit dem Ausnutzen von innovativen Geschäftsmöglichkeiten (Opportunities) beschäftigt. Grundsätzlich wird Entrepreneurship mit dem Gründen eines neuen Unternehmens in Verbindung gebracht. In den letzten Jahren wurden aber vermehrt auch andere Eintrittsformen, wie die Unternehmensnachfolge, zur Ausnutzung einer Opportunity unter dem Begriff des Entrepreneurships betrachtet. Allerdings wurde bisher nicht geprüft, ob diese Bereiche prinzipiell mit den Ansichten des Entrepreneurships vereinbar sind. In der vorliegenden Arbeit wird aus diesem Grund versucht, die Unternehmensnachfolge mit den Ansichten der aktuellen Entrepreneurship-Forschung zu verbinden. Es wird speziell auf den funktionalen Definitionsansatz des Entrepreneurships nach Shane/Venkataraman (2000) eingegangen und die Unternehmensnachfolge wird detailliert beschrieben. Anschließend wird im Rahmen dieser Arbeit ein Versuch der Einordnung unternommen. Es wird sowohl die Motivation eines Entrepreneurs und das Konzept der Unternehmensnachfolge gegenübergestellt, als auch geprüft, ob die Unternehmensnachfolge eine Opportunity im Sinne des Entrepreneurships darstellen kann. Es werden die in der Entrepreneurship-Forschung wichtigsten Faktoren betrachtet, die sich auf den Mode of Entry, den Eintritt in das Entrepreneurship, auswirken und mit der Unternehmensnachfolge in Verbindung gebracht. Darauffolgend werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Ansätze zusammengefasst. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Unternehmensnachfolge unter dem Konzept des Entrepreneurships betrachtet werden kann und eine Alternative zur klassischen Unternehmensgründung darstellt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/74727326Xehler.txt
Schöner, Mathias;
Einflussnahme von Stakeholdern auf CSR Handlungen des Unternehmens - 80 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2013

Diese Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Modells für das Stakeholder-Management und dem Einfluss der Stakeholder auf CSR Handlungen eines Unternehmens. Das Modell gliedert sich in drei Teile: Die Einflussfaktoren auf Unternehmen, Stakeholder-Engagement, sowie die Reaktion des Unternehmens im Bereich der corporate social responsibility und der corporate social responsiveness. Abschließend wird das Modell anhand von zwei Praxisbeispielen erläutert. Ein Unternehmen ist dem Einfluss von drei Faktoren ausgesetzt. Diese sind die Unternehmensumwelt, Streitpunkte und Stakeholder. Die Einflussfaktoren greifen ineinander und generieren Druck auf das Unternehmen. Stakeholder erlangen Macht durch eine Ressourcenabhängigkeit des Unternehmens von ihnen. Sie können diese nutzen, um die Unternehmen zu beeinflussen. Macht, Dringlichkeit und Legitimität lassen Stakeholder für Unternehmen bedeutend erscheinen. Welcher Stakeholder wirklich wichtig ist hängt zusätzlich von ihrem Interesse in Unternehmen und Streitpunkt ab. Die Anzahl der Attribute eines Stakeholders und die Ausprägung seines Interesses bestimmen den Einbindungslevel. Dieser reicht von reiner Informationsversorgung bis hin zur Einbindung in die Entscheidungsfindung und -implementierung. Die Reaktion des Unternehmens gegenüber dem generierten Druck liegt im Feld der corporate social responsiveness. Das Unternehmen kann eine reaktive, defensive, entgegenkommende oder proaktive Strategie wählen. Die gewählte Strategie bestimmt in welcher Ebene der corporate social responsibility sich das Unternehmen bewegt. Eine reaktive Strategie entspricht der wirtschaftlichen Ebene, eine defensive der gesetzlichen Ebene, eine entgegenkommende der ethischen Ebene und eine proaktive der philanthropischen Ebene.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/74680895Xschoe.txt
Weinhold, Marianne;
Einbindung ehrenamtlicher Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Nonprofit-Organisationen - 60 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2013

Nonprofit-Organisationen tragen neben Markt und Staat umfangreich zur Bereitstellung wichtiger Aufgaben bei. Dabei zählt bürgerliches Engagement in Form von ehrenamtlicher Mithilfe zu den wichtigsten Voraussetzungen, um die Leistungserbringung einer NPO zu garantieren. Die Ressource Personal ist längst in ihrer Relevanz erkannt, das Verhältnis zwischen Unternehmen und Individuen ist jedoch nicht immer so gestaltet, dass MitarbeiterInnen langfristig integriert werden. Das Einbindungskonzept von Wilfried Krüger geht in diesem Zusammenhang der Frage nach, welche Gegebenheiten in verschiedenen Bereichen vorherrschen müssen, um dieses Verhältnis zu verbessern. Auch für NPOs, bei denen ehrenamtliche Mitglieder nicht monetär gehalten werden können, ist ein spezifisches Einbindungsmuster denkbar. Zur näheren Betrachtung wird deshalb zunächst aus der Literatur herausgearbeitet, welche Bereiche für Ehrenamtliche hierbei wichtig sind. In einem zweiten Schritt erfolgt über qualitative Leitfadeninterviews die Analyse der Einbindung anhand von zwei Praxisbeispielen. Die theoretische sowie praktische Untersuchung soll aufzeigen, wie die Mechanismen in NPOs gestaltet werden können, um eine bessere Integration zwischen Individuum und Organisation zu erreichen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/746261985weinh.txt
Drebenstedt, Wiebke;
Unternehmensarchetypen in der externen Kommunikation von innovativen Gründungsunternehmen - eine qualitative Untersuchung von Entrepreneuren in technischer Umwelt - 60 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2013

Innovative Gründungsunternehmen durchlaufen bei ihrer Entstehung mehrere Phasen verschiedener Grundausrichtungen auf Grund fehlender Ressourcen. Je nach Grundausrichtung ist die Bildung von Archetypen möglich. Um einen Zugang zu wichtigen, meist aber knappen, Ressourcen zu bekommen, sind vor allem junge Unternehmen auf Legitimation angewiesen. Sie kann ferner mit dem Einsatz der externen Kommunikation beeinflusst werden. Ob die möglichen Archetypen der Entwicklungsphasen, das Legitimationsbedürfnis von Entrepreneuren und deren externe Kommunikation Gemeinssamkeiten zeigen, die vielleicht sogar auf einen Zusammenhang hindeuten könnten, ist nicht bekannt. Daher werden Ansätze aus der situativen Organisationstheorie und Implikationen aus dem Institutionalismus angewendet. Daneben wird die externe Kommunikation der Entrepreneure in Hinblick auf ihre Corporate Commmuniaction und Entrepreneurial Marketing betrachtet und in qualitativer Fallstudien untersucht.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/744749220drebe.txt
Born, Friedrich;
Geschäftsmodellinnovationen und die Entstehung von Branchen-Standardarchitekturen - 50 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2012

Das Geschäftsmodelle, insbesondere innovative, einen großen Einfluss auf ganze Branchen haben können, ist seit der New Economy bekannt. Jedoch wurde bis dato kein Versuch unternommen, beide Forschungsfelder zu verknüpfen. Basierend auf aktueller Literatur zu Geschäftsmodellen und Branchen-Standardarchitekturen wird in diesem Beitrag untersucht wie effizienzgetriebene Geschäftsmodellinnovationen die Entstehung von Branchen-Standardarchitekturen beeinflussen können. Da der Begriff der Effizienz sehr weit gefasst, wird er im Kontext der Fragestellung differenziert betrachtet. Als Ergebnis wurden zwei Modi identifiziert, die große Auswirkungen auf BSA haben können: Skaleneffekte und Governance. Für beide Modi wurden Definitionen entwickelt, die als Grundlage für die folgende Untersuchung dienen. Anschließend konnten die Voraussetzungen für die Anwendung der jeweiligen Effizienzmodi, die Rahmenbedingungen für eine entsprechende BSA und die Beeinflussungsmöglichkeiten durch ein Geschäftsmodell identifiziert werden. Zusätzlichen konnten die Beeinflussungsmöglichkeiten auf die wichtigsten Komponenten reduziert in zwei Grafiken abgebildet werden, unterschieden nach Effizienzmodi. Die Ergebnisse liefern damit einen Beitrag zur Vereinigung beider Forschungsfelder. Gleichzeitig konnten dadurch auch weitere Forschungsfragen gefunden werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/734577052born.txt
Labs, Martin;
Stylized Facts-Analyse zu Extra-Rollenverhalten - 90 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2012

Extra-Rollenverhalten beschreibt Handlungen, welche die organisationale Leistung verbessern, freiwillig durchgeführt werden und sich jenseits existierender Rollenerwartungen befinden. Trotz der eindeutigen Definition führte die rasche Entwicklung des Forschungsgebietes zur Ausbildung zahlreicher Konzepte, die sich vor allem in ihren Konsequenzen überschneiden, doch nie in einem übergeordneten Gesamtbild betrachtet wurden. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nun, die Auswirkungen des Extra-Rollenverhalten auf Unternehmen und Individuen anhand einer Literatursynthese zu untersuchen. Insgesamt werden 94 Publikationen zu acht funktionalen Konzepten einbezogen und mithilfe der Stylized Facts-Analyse betrachtet. Die Ergebnisse des Verdichtungsprozesses zeigen, dass Extra-Rollenverhalten sowohl quantitative und qualitative Zielgrößen als auch die sozialen und informationsgebundenen Beziehungen positiv beeinflusst. Ebenso verbessern sich die Karrierechancen auf der individuellen Ebene. Einzig persönliche Auswirkungen indizieren einen negativen Einfluss. Schlussendlich werden aus den Erkenntnissen zukünftige Forschungsfragen abgeleitet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/730922782labs.txt
Nguyen, Thuy Trang;
Darstellung von Entrepreneurial Opportunities in den Medien - 106 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2012

Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung von Entrepreneurial Opportunities in den Medien. Hierzu werden zunächst die vorherrschenden Theorien von Entrepreneurial Opportunities nach Kirzner und Schumpeter eingehend betrachtet. Darauf folgt eine empirische Erhebung zur Analyse der Darstellung von Entrepreneurial Opportunities in den Medien. Diese wird mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse von journalistischen Beiträgen aus verschiedenen Wirtschaftsmedien realisiert. Mit Hilfe der Untersuchung wird die dichotome und komplementäre Existenz der Kirzner'schen und Schumpeter'schen Entrepreneurial Opportunities in den Medien nachgewiesen. Des Weiteren werden einige Unterschiede in der Darstellungsweise einer Kirzner'schen und Schumpeter'schen Entrepreneurial Opportunity in den Medien festgestellt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/730726002nguye.txt
Werner, Eva;
Innovationen in User Communities aus Relational View-Perspektive - 69 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2012

Die vorliegende Arbeit untersucht die Entstehung von Innovationen in User Communities. Dabei werden Innovationen als wesentliche Quelle von Wettbewerbsvorteilen verstanden. Da die Beziehungen zwischen den Usern in einer User Community mit den Beziehungen zwischen den Unternehmen eines Unternehmensnetzwerks vergleichbar sind, wird der Relational View nach Dyer/Singh herangezogen, um die Entstehung von Innovationen und somit von Wettbewerbsvorteilen besser verstehen zu können. Diese Perspektive erklärt Wettbewerbsvorteile anhand verschiedener Quellen und schlägt Mechanismen zum Schutz gegen Imitationen vor. Ob diese Quellen und Mechanismen auch zur Erklärung von Innovationen in User Communities geeignet sind, wird durch die Aufstellung und dem Test einer Hypothese überprüft. Die Betrachtung wird anhand von zwei Fallbeispielen zum Lead User- und Core/Periphery- beziehungsweise Cosmopolitans-Ansatz vorgenommen. Abschließend wird ein Fazit der gefundenen Erkenntnisse gegeben und Möglichkeiten für zukünftige Forschung aufgezeigt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/729278875werne.txt
Streibel, Jan Gerrit;
Resource Orchestration in Unternehmensnetzwerken - 74 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2012

Die vorliegende Arbeit betrachtet die Möglichkeiten, welche der Resource Orchestration Ansatz in Verbindung mit dem Management von strategischen Unternehmensnetzwerken bietet. Dabei stehen die Prozesse zur Generierung von Wettbewerbsvorteilen im Vordergrund der Betrachtung. Zunächst werden die Ansätze des Resource Management und des Asset Orchestration vorgestellt, welche durch ihren Zusammenschluss zum Resource Orchestration Ansatz führen. Im Anschluss daran wird auf die Organisation von Unternehmensnetzwerken und Möglichkeiten zum Management der Netzwerkbeziehungen eingegangen. Die dabei vorgestellten Funktionen des Managements werden aus ressourcenbasierter Perspektive betrachtet und auf ihre Möglichkeiten zur Erweiterung durch den Resource Orchestration Ansatz untersucht. Diese Erweiterung wird abschließend durch die theoretische Übertragung der Resource Orchestration-Prozesse auf die einzelnen Managementfunktionen vorgenommen und durch ein Fallbeispiel veranschaulicht.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/729272761strei.txt
Wolf, Sebastian;
Modularität von Produkten, Prozessen und Strukturen - theoretische Analyse und Validierung eines Messinstruments - 88 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2012

Modularität beschreibt die Zerlegung eines Systems in autonome Einheiten, die über Schnittstellen interagieren und so die Funktion des Ganzen realisieren. Hierbei handelt es sich um ein generelles Systemkonzept, weswegen eine Anwendung sowohl bei Produkten und Prozessen als auch bei Organisationsstrukturen möglich ist. In letzter Zeit wurde vermehrt der Versuch unternommen, Beziehungen zwischen diesen einzelnen Anwendungsfeldern herzustellen. Um hierüber jedoch eine genaue Aussage treffen zu können, ist es wichtig, Modularität in allen drei Bereichen zuverlässig zu messen. Dies hat sich bisher aber als schwierig herausgestellt. Krämer (2012) entwickelte auf Basis der Mundane Transactions Costs ein Messinstrument zur Beurteilung der Modularität von Prozessen, von dem angenommen wird, dass es auch für die anderen beiden Anwendungsfelder geeignet ist. Im Rahmen dieser Arbeit wurde eine mögliche Anwendung bei Produkten geprüft. Aufbauend auf einer theoretischen Analyse der Modularität bei Produkten, Prozessen und Organisationsstrukturen wurde das Instrument von Krämer zur Messung von Produktmodularität angepasst. Anschließend wurden damit der Modularitätsgrad sowohl eines augenscheinlich modularen als auch eines augenscheinlich integrierten PC-Systems im Hinblick auf die Bilderzeugung bestimmt und die Ergebnisse mit denen eines auf der Produktebene bereits etablierten Messinstruments verglichen. Dabei konnte gezeigt werden, dass das Messinstrument von Krämer auch zur Beurteilung von Produktmodularität geeignet sein kann.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/723842809wolf.txt
Gossner, Susan;
Motivationstypen und berufliche Karriere - 65 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2012

Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Analyse des Einflusses von Motiven auf die Karriere. Den Ausgangspunkt dafür stellt das Konzept der Motivtypen nach McClelland dar, welches als Vorreiter für die Messung unbewusster Motive gilt und anhand von drei Grundmotiven das menschliche Verhalten erklärt. Das Karriereanker-Konzept von Schein hingegen beinhaltet die Selbstbilder einer Person in Bezug auf die individuelle Karriere und differenziert sie nach acht Karriereankern. Durch eine theoretische Analyse beider Konzepte wurden zunächst die Merkmale aller vorhandenen Motive bestimmt. Darauf aufbauend konnte der Einfluss der Grundmotive auf die Karriereanker untersucht werden und ergab positive Zusammenhänge zwischen beiden Konzepten.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/718434978gossn.txt
Walter, Sebastian;
Determinanten der individuellen Job Performance - 60 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2012

Globalisierung sorgt seit den 1970er Jahren für nachhaltige Veränderungen in der Arbeitswelt. Ein zentrales Thema ist dabei die Erzeugung und Aufrechterhaltung hoher Arbeitsleistung, da die substantiellen Veränderungen der Rahmenbedingungen neue Sichtweisen, Konzepte und Entscheidungen notwendig machen. Mitarbeiter erbringen mit ihrer Arbeitsleistung einen zentralen Beitrag für den Erfolg eines Unternehmens und sichern so sein Fortbestehen. Durch sie können Unternehmen Wettbewerbsvorteile generieren, entwickeln spezifisches Know-How, sind effizient und innovativ. Diese Arbeit befasst sich mit Bestimmungsfaktoren individueller Arbeitsleistung. Vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes im Bereich Verhaltenstheorie können diese Bestimmungsfaktoren zu sinnvollen Gruppen geclustert werden. Ausgehend von den Verhaltensgleichungen nach Lewin (1946) und Westhoff/Kluck (2003) sowie dem Modell des reziproken Determinismus nach Bandura (1979) wird ein integratives Modell der Arbeitsleistung erarbeitet, das die Möglichkeit bietet, alle denkbaren Bestimmungsfaktoren einzuordnen. Auch der Faktor Arbeitszufriedenheit wird in die Betrachtung einbezogen, denn zufriedene Mitarbeiter gehen gern zur Arbeit und leisten so mehr als nur "Dienst nach Vorschrift". Sie sind motiviert, ihre Ideen in das Unternehmen einzubringen und sorgen so für Innovationen. Hochqualifizierte und zufriedene Fachkräfte können durch Motivation besser gehalten werden und dienen darüber hinaus als kommunikative Multiplikatoren bezüglich der Außendarstellung des Unternehmens, mit dem sie sich identifizieren. Als Ergebnis wird gezeigt, dass die Beziehung Arbeitsleistung - Arbeitszufriedenheit komplexer ist, als zunächst angenommen. Auch relevante Wechselwirkungen zwischen weiteren Faktoren des Modells werden betrachtet. Danach werden die vier wichtigsten Bestimmungsfaktoren herausgegriffen und kurz konkrete Handlungsalternativen aufgezeigt, um eine höhere Arbeitsleistung der Mitarbeiter zu erzielen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/717893766walte.txt
Filbry, Jochen;
Anreizsysteme in Innovationsprojekten - 74 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2012

Innovationsprojekte haben enorm an Bedeutung gewonnen und sind heutzutage wichtige Aktivitäten der Unternehmen. Selten wird allerdings thematisiert, dass sich die Teamleistung des Vorhabens verbessern lässt, indem die spezifischen Merkmale von Innovationsprojekten bei der Anreizsystemgestaltung berücksichtigt werden. Die Gestaltungselemente eines Anreizsystems (Anreizempfänger, Bezugszeitraum und Anreizart) werden im Rahmen des Input-Output-Modells als Inputdimensionen behandelt. Zunächst werden die direkten Auswirkungen auf die Teamleistung (Output) betrachtet, das Anreizsystem somit erstmals im Kontext von Innovationsprojekten analysiert und erste Wirkungsweisen erfasst. Darauf aufbauend wird der Einfluss der Merkmale von Innovationsprojekten, nämlich die Unsicherheit des Vorhabens, die Aufgabeninterde-pendenz, die Interdisziplinarität sowie die Projektdauer thematisiert. Da diese die Input-Output-Beziehung beeinflussen, müssen die Gestaltungselemente an die jeweilige Situation angepasst werden, um eine möglichst hohe Teamleistung zu generieren. Als Ergebnis wurde ein Schema für die Praxis entwickelt, wonach dem Management, in Abhängigkeit des wichtigsten Merkmals eines Innovationsprojektes, konkrete Gestaltungsempfehlungen an die Hand gegeben werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/717250563filbr.txt
Marchewka, Franziska;
Die Rolle von job embeddedness innerhalb mitarbeiterseitiger Kündigungsintentionen nach Shock-Ereignissen - 58 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2012

Gegenstand der hier vorgestellten Arbeit ist die Zusammenführung zweier Konzepte zum Kündigungsverhalten von Mitarbeitern. Dabei handelt es sich zum einem um das Unfolding Model nach Lee et al. (1994), welches die Entwicklung von Kündigungsintentionen eines Mitarbeiters nach Shock-Ereignissen in Form von Pfaden darstellt. Zum anderen wird das Konzept der job embeddedness nach Mitchell et al. (2001a) betrachtet, welches den Grad der Vernetzung eines Mitarbeiters innerhalb seines Privat- und Unternehmensumfeldes zeigt. Gestützt auf einer theoretischen Ananlyse beider Themata konnten moderierende Effekte der job embeddedness innerhalb des Unfolding Model analysiert werden. - Schlagwörter: mitarbeiterseitige Kündigung, Shock-Ereigniss, Unfolding Model, job embeddedness



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/688274005march.txt
Mieth, Silvia;
Stellenbildung und -besetzung innerhalb der Gruppe PRSC des Bereiches "HR Services" der Vodafone D2 GmbH - 158 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

PRSC, "Consultancy Services", ist Bestandteil des kunden- und serviceorientierten Personalbereiches der Vodafone D2 GmbH. In Anlehnung an das "HR Service Delivery Model" nach Dave Ulrich (1997) übernimmt die Abteilung die Funktion des zentralen Eingangskanals und bedient u.a. die "HR-Service-Line" einen Helpdesk, für den ersten persönlichen Kontakt zwischen Mitarbeiter und Personalbereich. In Anbetracht der historischen Entwicklung von einem 2-Personen zu einem 20-Personen-Team, der gestiegenen Anruferzahl und Themenvielfalt ist die Anfragenabwicklung nunmehr nicht genügend organisiert, um die Aufgabe effizient zu erfüllen. Der konkrete Auftrag für die vorliegende Arbeit besteht daher in der Erarbeitung eines neuen Konzeptes der Arbeitsteilung innerhalb des Teams, indem Stellen gebildet und mit ihren Aufgaben klar abgegrenzt und beschrieben werden. Grundlage für die Stellenbesetzung bildet das in die Stellenbeschreibung integrierte Anforderungsprofil. Ausgangspunkt der organisatorischen Gestaltung ist der Sollzustand, in dem das Case Management Software EIC vollständig implementiert ist. Das Vorgehen beruht auf dem Analyse-Synthese-Konzept der traditionellen Organisationsgestaltung. Vor der Erhebung der konkreten Aufgaben, ihrer Zergliederung und Bündelung, werden jedoch theoretische Gestaltungsmöglichkeiten aus der Literatur dargestellt und untersucht, die sich aus der Ähnlichkeit der Gesamtaufgabe zu der eines Call Centers ergeben. Die Arbeitsteilung kann nach diesen grundsätzlich anhand der Komplexität der eingehenden Anfragen und des genutzten Kommunikationskanals gegliedert werden. Aufgrund der kleinen Gruppengröße dient das 1-Ebenen Modell mit getrennten Kommunikationskanälen im Front-Office als Orientierung für die Stellenbildung und wird durch die Erhebung und Analyse der derzeitigen sowie Ableitung der zukünftigen Aufgaben konkretisiert. Neben der Bildung von zwei Stellenarten zur Erfüllung der Primäraufgaben werden die Sekundäraufgaben zu zwei Stellen mit dem Zweck der Unterstützung der Anfragenabwicklung gebündelt, wobei sich das Wissensmanagement als bisher unterschätzte Funktion herausstellt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/680304681mieth.txt
Garlich, Marcel;
Analyse von Pfadabhängigkeiten in Entwicklungspro-jekten des klassischen Maschinenbaus - 142 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2011

Die Masterarbeit setzt sich mit Lerneffekt basierten Pfadabhängigkeiten in der Organisation und ihre Wirkung in Subsystemen, wie dem Projekt, auseinander. Es wird mit dem Modell organisationalen Lernens nach Kim ein Modell identifiziert, welches die Entstehung Lerneffekt abhängiger Pfade erklären kann. Anhand des Modells werden Möglichkeiten der Pfadentstehung auf verschiedenen organisationalen Ebenen durchgespielt und ihre Auswirkungen festgehalten. Lerneffekt basierte Pfade werden als Phänomene herausgearbeitet, welche sich über alle Organisationsebenen erstrecken können. Basierend auf den theoretischen Überlegungen werden Hypothesen aufgestellt. In einer qualitativen auf Interviews basierenden Fallstudie wurden diese Hypothesen in einem Unternehmen überprüft. Die Ergebnisse der Fallstudie zeigen, dass Lerneffektpfade existieren und sie anhand des Modells von Kim nachvollzogen werden können. Im Rahmen des Unternehmenskontextes wurde klar, dass die auf Organisations- und Abteilungsebene etablierten Pfade verheerende Wirkung auf die Möglichkeit des Erfolgs von Entwicklungsprojekten ausüben können. Pfade höherer Ebene schränken die Möglichkeit der Zielerreichung, stark ein, ohne dass im Projekt selber die Möglichkeit besteht die Ursachen hierfür anzugehen. Die Ergebnisse der Studie zeigen einen großen Einfluss von Lerneffektpfaden auf die Innovationskraft von Organisationen und insbesondere Projekte auf. Basierend auf den theoretischen Überlegung und der in der Fallstudie gewonnenen Erkenntnisse werden weitere Anregungen für Forschungsschwerpunkte gegeben.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/680022597garli.txt
Müller, Vera;
Durchsetzung aufsichtsrechtlicher Vorgaben beim Outsourcing im Hinblick auf die Prinzipal-Agent-Theorie - 60 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Durchsetzung aufsichtsrechtlicher Vorgaben bei Auslagerungen im Bankenbereich. Die in Deutschland anzuwendenden Regelungen der Mindestanforderungen an das Risikomanagement, welche auf der Gesetzesgrundlage des Kreditwesengesetzes basieren und die Vorgaben der Basel II Empfehlungen in Deutschland erweitern, sind für jede Auslagerung im Bankenbereich anzuwenden. Da der Gesetzgeber keine Vorgaben zur Implementierung der Richtlinie und einer Entwicklung des Auslagerungsprozesses macht, stellt sich den Banken die Problematik der Art und Weise der Umsetzung. In den Anforderungen wird ein großes Gewicht auf die Überwachung und Steuerung der Auslagerungen gelegt. Ein risikoorientiertes Controlling und eine Auslagerungsüberwachung sollen zur Verbesserung der Prozesse führen und die Durchsetzung rechtlicher Vorgaben absichern. Um eine optimale Durchsetzung der Vorgaben zu beschreiben, wird die wirtschaftswissenschaftliche Prinzipal-Agent-Theorie der Institutionenökonomik als theoretische Basis herangezogen. Dabei werden die Aspekte des Prinzipal-Agent-Problems auf die Aspekte der Implementierung der Mindestanforderungen übertragen. Es zeigt sich, dass eine optimale Überwachung und Steuerung der ausgelagerten Aktivitäten und Prozesse über den gesamten Ablauf einer Auslagerung hinweg, von der Auslagerungsentscheidung und Vertragserstellung bis hin zur Beendigung des vertraglichen Verhältnisses, geschehen sollte.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/678350078muell.txt
Polenz, Sandra;
Knowledge Intensive Firms - Ergebnisse betriebswirtschaftlicher Forschung und Implikationen für das Management - 55 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2011

In der Ausarbeitung konnte gezeigt werden, dass durch die fortschreitende Entwicklung der Wirtschaft, Wissen als Wettbewerbsfaktor und wichtigste Ressource im Unternehmen nicht mehr weg zu denken ist. Insbesondere die Knowledge Intensive Firms (KIF), welche eine Organisationsform darstellen, die Anbieter intangibler Ressourcen mit hoch qualifizierten Mitarbeitern sind, profitieren von dieser Entwicklung. Gegenstand dieser Arbeit ist es, aus den Merkmalen und Besonderheiten einer KIF, Konsequenzen für das Human Ressource Management abzuleiten und mögliche Lösungswege als Handlungsempfehlungen aufzuzeigen. Gerade die typischen Merkmale einer solchen Organisationsform legen nahe, dem Personalwesen einen hohen Stellenwert beizumessen, weil das Wissen der Mitarbeiter maßgeblich zum Erfolg der Unternehmen beiträgt. Mit Hilfe einer theoretischen Analyse wird ein breites Spektrum an Konsequenzen und Implikationen diskutiert und deren praktische Umsetzbarkeit überprüft. Die aufgeführten Beispiele geben einen interessanten Einblick in die Gestaltungsmöglichkeiten des Human Ressource Management eines wissensintensiven Unternehmens.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/676453627polen.txt
Räcke, Susann;
Teamzusammensetzung als Determinante der Gruppenprüfungsleistung studentischer˜Teams - 90 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2011

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Teamzusammensetzung als Determinante von Teamprozessen und Teamerfolgsgrößen. Vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungsstandes im Bereich Diversity-Management wurde auf Basis der Faultline-Theorie untersucht, inwiefern sich die Stärke und die Art der Faultline bezüglich der Attribute Geschlecht und Fachkultur auf die Gruppenprüfungsleistung von Studierenden auswirkt. Dazu wurde im Sommersemester 2011 mit Hilfe einer quasiexperimentellen Felduntersuchung ein Gruppenvergleich von n=20 Teams mit n=108 Studierenden der Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften einer technischen Universität in Deutschland, klassifiziert nach Homogenität, Art, und Stärke der Faultline, durchgeführt. Es zeigte sich, dass Teams mit zweidimensionalen Faultlines schlechtere Leistungsergebnisse erzielten als Teams mit nur eindimensionalen bzw. keinen Faultlines. Geschlechtsheterogene Teams einer Fachkultur schnitten signifikant besser ab, als geschlechtshomogene Teams unterschiedlicher Fachkulturen. Unterschiede bezüglich der Teamprozesse konnten nicht festgestellt werden. Faultlines können demnach als Determinanten des Erfolges von heterogen zusammengesetzten Teams angesehen werden. Weiterhin können durch Fachkulturen stärkere soziale Kategorisierungsprozesse in Form von Subgruppenbildung ausgelöst werden, als durch das Geschlecht.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/674611500raeck.txt
Pohl, Martin;
Wertaufteilung in Strategischen Netzwerken - 79 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2011

Aufbauend auf einer Recherche wissenschaftlicher Literatur mit dem Bezug interorganisationale Kooperation, gelang es Strategische Netzwerke vor allem durch die Merkmale "Dauerhaftigkeit" und "monozentrische Steuerung" von anderen Unternehmensnetzwerken abzugrenzen. Ausgehend von dieser Charakteristika Strategischer Netzwerke und der Bedeutung intangibler Ressourcen für Unternehmen, konnte verdeutlicht werden, dass sich Strategische Netzwerke in besonderer Weise dazu eigenen, Werte in Form relationaler Renten zu generieren. Diese relationalen Renten stellen demnach die Grundlage für die Wertaufteilung in Strategischen Netzwerken dar, welche sich in Hinblick auf deren Verfügbarkeit, für die einzelnen Netzwerkunternehmen, in Private Benefits und Common Benefits differenzieren und gemäß dieser Differenzierung auf Einflussfaktoren untersuchen lassen. Auf Grundlage dieser Systematik konnte ein Modell entwickelt werden, welche die Verbindungen der Einflussfaktoren untereinander in Bezug setzt und die Relevanz dieser Faktoren für die Gewinnung von Common Benefits und Private Benefits darstellt. Darüber hinaus wurde bei der Analyse der Einflussfaktoren deutlich, dass die Wertaufteilung entscheidend von der individuellen Struktur des untersuchten Strategischen Netzwerkes sowie der Position eines Unternehmens darin abhängt und das die hubfirm in besonderer Weise auf diese Merkmale einwirken kann.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/672438216pohl.txt
Riedl, Christian;
Vertriebskanäle in der Automobilindustrie - welche Vorteile bieten Niederlassungen? - 81 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Diplomarbeit sind die Organisationsstrukturen des Neuwagenvertriebs in Deutschland. Im Fokus der Betrachtung stehen hierbei Niederlassungen als direkte Absatzorgane der Hersteller und deren Vorzüge. Die Frage nach den Vorteilen von Niederlassungen resultiert aus der Tatsache, dass sich nur etwa die Hälfte der auf dem deutschen Markt vertretenen Hersteller dieser Form des Absatzes bedient. Es erfolgt zunächst eine Darstellung der europäischen wettbewerbsrechtlichen Rahmenbedingungen, die für den deutschen Automobilvertrieb verbindlich sind. Diese sind von besonderer Bedeutung, da die vertraglichen Beziehungen zwischen Hersteller- und Handelsseite stark wettbewerbsbeschränkende Charakteristika aufweisen, die erst durch eine Gruppenfreistellungsverordnung für den Kfz-Sektor legitimiert werden. Die anschließende organisationstheoretische Betrachtung - fußend auf der Prinzipal-Agenten-Theorie und insbesondere dem Transaktionskostenansatz - widmet sich der institutionellen Zuordnung der beiden wichtigsten Vertriebsformen in Deutschland. Hierbei handelt es sich um den indirekten Vertrieb über Vertragshändler und den gemischten Vertrieb mittels Niederlassungen und Vertragshändler. Ein ausschließlicher Direktvertrieb durch Niederlassungen ist in der Praxis nicht gegeben. Das reine Vertragshändlersystem wird als hierarchienaher Hybrid identifiziert, der gemischte Vertrieb hingegen zeichnet sich durch eine plurale Organisationsstruktur aus. Die zuletzt genannte und in der Literatur häufig nicht beachtete plurale Form wird im Kontext dieser Arbeit als Dual Distribution bezeichnet. Da diese Form des Vertriebs sich nicht mit traditionellen make-or-buy-Denkweisen vereinbaren lässt, muss der theoretische Rahmen um die Möglichkeit des make-and-buy erweitert werden. Unter diesem Aspekt wird untersucht, welche Vorteile der parallele Vertrieb über herstellereigene Niederlassungen und externe Händler bieten kann.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/665743734riedl.txt
Büttner, Franziska;
Rekrutierung von Führungskräften über soziale Netzwerke - 79 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

Der vorherrschende Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften und der sich vollziehende Paradigmenwechsel im Arbeitsmarkt verlangen von den deutschen Unternehmen innovative Vorgehensweisen im Rekrutierungsprozess. Aufgrund teilweise mangelnder Bekanntheit als Arbeitgeber und fehlender Anreizsysteme aufgrund begrenzter Ressourcenausstattungen, betrifft der Führungskräftemangel den deutschen Mittelstand weitaus stärker als dessen große Konkurrenten. Unternehmen, die die besten Führungskräfte für sich beanspruchen, haben bereits erkannt, dass sie dort präsent sein müssen, wo sich die Zielgruppe aufhält. Um Kandidaten so genau wie möglich anzusprechen, verwundert es daher nicht, dass sich die Unternehmen in die stetig wachsende Sphäre der sozialen Netzwerke im Internet begeben. Dabei ist der Fokus der Rekrutierungsaktivitäten nicht länger auf die bloße Veröffentlichung von Vakanzen, sondern auf den Dialog mit der Zielgruppe gerichtet. Authentizität lautet das Zauberwort. Waren bislang lediglich große Unternehmen mit ausreichend Ressourcenausstattung auf diesen Plattformen aktiv, wird es nun für den deutschen Mittelstand Zeit, aufzuschließen und von den bereits getätigten Erfahrungen der Konkurrenten zu profitieren. In der vorliegenden Diplomarbeit soll daher die Vorteilhaftigkeit des Einsatzes internetbasierter sozialer Netzwerke im Rekrutierungsprozess von Führungskräften für den deutschen Mittelstand untersucht werden. Internetbasierte soziale Netzwerke sind vor allem durch kurze Reaktionszeiten, authentische Dialoge, persönliche Kommunikation und eine kostengünstige Nutzung gekennzeichnet. Aufgrund flacher Hierarchien, hoher Innovationsfähigkeit und großer Flexibilität der mittelständischen Unternehmen wird vermutet, dass insbesondere diese von der Nutzung dieses Kommunikationskanals im Rekrutierungsprozess profitieren können.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/661024067buett.txt
Tellermann, Marleen;
Leistungsverhalten von Mitarbeitern und Führungskräften bei Personalfreisetzungen - 72 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

Seit dem Downsizing-Boom der 1980er und 1990er, und Jack Welch ist die Umstrukturierung eines Unternehmens und die damit in der Regel verbundenen Personalreduktionen bei Unternehmen "in" geworden Die Unternehmen wollen in der heutigen Zeit konkurrenzfähig bleiben und ständig ihre Kosten reduzieren. Besonders nach einem Personalabbau stellen die Unternehmen fest, dass sie dennoch das geplante Kostenziel nicht erreicht haben. Ein Grund dafür ist die sog. Survivorproblematik. Die Verbleibenden Mitarbeiter wurden durch den Personalabbau "geschockt" und reagieren häufig mit Emotionen, Verhaltensweisen und Einstellungen, die für das Unternehmen negative Konsequenzen haben. Eine der negativen Reaktionen ist die Abnahme der Arbeitsleistung. In dieser Arbeit sollen spezielle Maßnahmen gegen einen Arbeitsleistungsabfall bei Survivorn entwickelt werden. Dazu analysiert der Autor Persönlichkeitseigenschaften der Verbliebenden, die sich positiv auf die Arbeitsleistung auswirken. Durch die Analyse der Survivor-Reaktion Arbeitsleistung auf Basis von Persönlichkeitseigenschaften, wird der Themenbereich aus einem neuen Blickwinkel betrachtet. Es können anhand dieser Analyse gezieltere Maßnahmen gegen einen Arbeitsleistungsabfall entwickelt werden. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die Persönlichkeitseigenschaften Locus of Control, Self-Esteem, Self-Efficacy und Selbststeuerung durch eine richtige Beeinflussung durch das Unternehmen einem Arbeitsleistungsabfall entgegen wirken können. Wie diese Beeinflussung von Unternehmen konkret durchgeführt werden kann, wird im letzten Teil der Arbeit dargelegt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/65702032Xtelle.txt
Leistritz, Martin;
Ökonomische Aspekte personalwirtschaftlicher Flexibilität - 83 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

Um im Angesicht von Globalisierung und internationalen Märkten konkurrenzfähig zu bleiben ist eine personalwirtschaftliche Flexibilität zum Schlüsselfaktor für Unternehmen geworden. Ein flexibler Personaleinsatz ermöglicht die kurzfristige Anpassung von Personalvolumen sowie Produktionskapazität und somit das schnelle Reagieren auf wirtschaftliche Schwankungen. Ein wichtiges Flexibilisierungsinstrument stellt in diesem Zusammenhang die Zeitarbeit dar, welche Unternehmen verschiedene quantitative und qualitative Flexibilisierungsmöglichkeiten bietet. In der vorliegenden Diplomarbeit wird dieses Instrument vorgestellt sowie dessen Anwendung im Rahmen einer personalwirtschaftlichen Flexibilisierung anhand von ökonomischen Aspekten untersucht. Dabei wird einerseits auf die wirtschaftlichen Potenziale und Vorteile einer erhöhten Flexibilität durch Zeitarbeit eingegangen. Andererseits werden auch die dadurch entstehenden Kosten anhand der Transaktionskostentheorie ermittelt und veranschaulicht sowie etwaige Kostenunterschiede zwischen einer quantitativen und qualitativen Flexibilisierung herausgearbeitet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/644429925leist.txt
Hartig, Diana;
Shared leadership in mixed-gender teams - Konzept für eine Netzwerkanalyse - 80 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Diese Diplomarbeit liefert einen neuen Denkansatz zu verteilter Führung - Shared Leadership in Teams. Es wird der Frage nachgegangen, ob eine mixed-gender Teamzusammensetzung die Ordnungsstruktur im Shared Leadership-Netzwerk beeinflusst. Durch eine Literaturauswertung zu Shared Leadership, der Geschlechterforschung, der Teamforschung und der sozialen Netzwerktheorie werden Hypothesen zur Forschungsfrage aufgestellt. Diese Hypothesen implizieren einen negativen Zusammenhang zwischen der heterogenen Geschlechtsstruktur und der Ordnungsstruktur im Shared Leadership-Netzwerk. Anschließend wird ein Untersuchungsplan für eine soziale Netzwerkanalyse erläutert. Als entscheidende Maßzahlen werden die Dichte sowie die Zentralitäts- und Prestigewerte der Netzwerkakteure ermittelt. Mittels dieser Werte lässt sich der Zusammenhang zwischen der mixed-gender Teamzusammensetzung und der Ordnungsstruktur im Shared Leadership-Netzwerk erklären. Dieses Untersuchungskonzept bietet die Möglichkeit, das unsichtbare Beziehungsgefüge eines Teams sichtbar zu machen. Dadurch ergeben sich neue Steuerungs- und Kontrollmöglichkeiten der internen Teamprozesse. Auf Basis dieses Konzepts können zukünftige Studien weitere Forschungsansätze ableiten.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/642398674harti.txt
Fels, Stephanie;
Förderung von Eigeninitiative als Personalentwicklungsgegenstand - 70 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Eigeninitiative ist ein menschliches Verhaltensphänomen, welches verstärkt zur Effektivität eines Unternehmens beiträgt. Die vorliegende Arbeit nimmt sich diesem Phänomen an und überträgt es auf die Gruppe der Nachwuchsführungskräfte eines Unternehmens. Als theoretisches Fundament wird zum Einstieg das grundlegende Verständnis der Personalentwicklung, im Speziellen der Führungskräfteentwicklung, dargelegt. Dabei rücken die Nachwuchsführungskräfte in den Fokus der weiteren Betrachtung. Mit der Intention, ein Modell zur individuellen Förderung von Eigeninitiative bei Nachwuchsführungskräften zu entwickeln, entsteht im Hauptteil der Arbeit ein Portfolio in Form einer Vier-Felder-Matrix. Basis für das Eigeninitiativ-Portfolio sind die ermittelten, wesentlichen Determinanten eigeninitiativen Verhaltens: Die berufsbezogene Qualifikation sowie die Prädisposition bezüglich Eigeninitiative einer Nachwuchsführungskraft. Es wird jedem der vier Felder ein Entwicklungsgrad mit entsprechenden Entwicklungsstrategien und Handlungsempfehlungen zugeordnet. Zur Positionierung von Nachwuchsführungskräften im Portfolio werden als Hilfestellung geeignete Diagnoseverfahren vorgestellt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/641995636fels.txt
Sonntag, Karolin;
Rollen des mitleren Managements im Strategieprozess - Darstellung und kritische Würdigung - 75 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Bremse oder Innovationsmotor der Industrie? Welche Rolle dem mittleren Management zugesprochen wird, hat sich im Laufe der Zeit verändert. Das mittlere Management gehört zu der Managementebene, die bisher in der Literatur wenig erforscht wurde. Es wird in dieser Arbeit klar definiert und zu anderen Ebenen eindeutig abgegrenzt, um ein Bild dieser Manager zu generieren und sie anschließend in den Strategieprozess einzuordnen. Die Strategieprozesse sind essentiell für die Weiterentwicklung eines Unternehmens und sichern damit dessen Bestehen in sich dynamisch wandelnden Märkten. Der Strategieprozess wird beschrieben und anhand mehrerer Strategieprozessmodelle kann ein Referenzmodell entwickelt werden, dass auch in der Praxis zur Anwendung kommt. Um den Einfluss des mittleren Managements auf den Strategieprozess untersuchen zu können, erfolgt zunächst eine Auseinandersetzung mit den verschiedenen Rollen, und den daran geknüpften Aufgaben und Erwartungen, die ein Manager im Unternehmen einnehmen kann. Abschließend erfolgt eine Eingliederung der identifizierten Rollen in das Referenzmodell des Strategieprozesses und eine Diskussion möglicher Ansatzpunkte für Verbesserungen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/640623921sonnt.txt
Tusche, Nadine;
Wertkongruenz als Basis für erfolgreiches Personalmarketing - eine Analyse der Wertprofile von Studierenden der Ingenieurwissenschaften der TU Ilmenau - VII, 73 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Der steigende Bedarf an qualifizierten Fachkräften und die Auswirkungen eines Fachkräftemangels auf den Unternehmenserfolg sind bereits in vielen Thüringer Unternehmen spürbar. Für die Personalarbeit Thüringer Unternehmen ist es demzufolge sinnvoll, jene Faktoren zu bestimmen, welche Einfluss auf die Wahrnehmung als attraktiver Arbeitgeber haben. Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten verdeutlichen, dass Stellensuchende diejenigen Unternehmen deren Wertesystem mit dem eigenen übereinstimmt als attraktiv empfinden. Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich daher mit der Untersuchung der Wertprofile ingenieurwissenschaftlicher Studenten der TU Ilmenau und mit dem für Thüringer Unternehmen charakteristischen Wertprofil. Eine primärstatistische Erhebung diente dazu herauszufinden, ob ein Fit bzw. Misfit zwischen den Profilen besteht. Ein Misfit kann dabei zu einem Rekrutierungsproblem führen. Das Organizational Culture Profile diente zur Ermittlung der Profile der Studierenden der TUI und des charakteristischen Profils der Thüringer Unternehmen. Die Arbeit kam zu dem Ergebnis, dass zwischen den Profilen der Studierenden und dem der Unternehmen ein hoher Übereinstimmungsgrad nachweisbar ist. Aus den Erkenntnissen der Erhebung werden im Schlussteil der Arbeit Implikationen für die Personalarbeit der Unternehmen im Freistaat aufgezeigt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/640111645tusch.txt
Lange, Tobias;
Bedeutung der Öffnung des Innovationsprozesses für Geschäftsmodell-Innovation etablierter Unternehmen - 60 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Masterarbeit, 2010

Das Geschäftsmodell umfasst die Beschreibung und Erklärung, wie in Unternehmen Wert schafft, sichert und verteilt, und kann einen erheblichen Wettbewerbsvorteil darstellen. Die wissenschaftliche Literatur hat die Bedeutung von Geschäftsmodell-Innovationen für das Überleben im Wettbewerb herausgestellt. Gleichzeitig ist eine Veränderung im Management von Produkt- und Prozessinnovationen vom geschlossenen Paradigma zu einem grenzüberschreitenden Ansatz festzustellen. Die neue Herangehensweise verspricht eine Beschleunigung des Innovationsprozesses und eine Verbesserung der Effizienz, Kommerzialisierung und der verfügbaren Wissensbasis eines Unternehmens. Diese Arbeit macht den ersten Schritt bei der Verbindung des Technologieorientierten Konzepts offener Innovationen mit der Geschäftsmodell-Innovation. Es wird gezeigt, dass einige der Erkenntnisse der Open Innovation bereits in Geschäftsmodellen enthalten sind, während andere sich nicht direkt übertragen lassen. Es besteht vor allem in den unterschiedlichen Fähigkeiten von Organisationen, einen Beitrag zu Geschäftsmodell-Innovation des fokalen Unternehmens zu leisten, weiterer Forschungsbedarf.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/638761824lange.txt
Große, Wolfram;
Incentive effects on team- and individual-performance in the NBA : an empirical analysis - 72 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Menschen arbeiten härter wenn sie Anreize dazu erhalten. Aber verhalten sie sich auch so wie es vom Urheber dieses Anreizes vorgesehen war? Wenn Anreize schlecht implementiert werden können sie einen nachteiligen Effekt auf die Ergebnisse von Teams haben. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es folgende Fragen zu beantworten: Welche Effekte haben bestimmte Anreize auf Individuen? Wie können diese Effekte erklärt werden? Verbessern sie individuelle Leistung auf eine Art die dem Team nützt, oder sind sie von Nachteil für gute Teamarbeit? Das Hauptaugenmerk dieser Diplomarbeit liegt auf Anreizen welche durch ungleiche Verteilung von Löhnen innerhalb eines Teams entstehen und ihrem Effekt auf die Leistung von einzelnen Team-Mitgliedern. Dadurch sollen die Ergebnisse früherer Arbeiten zu dem Thema überprüft und aus neuen Blickwinkeln betrachtet werden. Die Forschungsfragen werden mit Hilfe von Daten professioneller Basketballspieler aus der amerikanischen Profi-Liga untersucht. Diese Daten werden im weiteren Verlauf der Arbeit mit der Hilfe von Maßen für die Ungleichverteilung und linearen Regressionsmodellen untersucht. - Die Ergebnisse zeigen, dass eine ungleiche Verteilung des Einkommens einen positiven Effekt auf die Leistung von Teams im Rahmen der NBA hat. Die Einführung eines quadratischen Terms für den Gini-index der Gehälter unterstützt die Annahme eines Trade-Offs zwischen Anreizen, welche durch Ungleichverteilung der Löhne erreicht werden, und Teamwork, welches durch Gleichheit der Löhne unterstützt wird. Dies wurde in früheren Arbeiten zu dem Thema vermutet und hier noch einmal bestätigt. Ein egoistisches Verhalten von unterbezahlten Spielern und ein teamorientierteres Verhalten von besser bezahlten Spielern konnte nicht beobachtet werden. Es wird jedoch angenommen das dies ein Resultat von bereits veröffentlichten Arbeiten zu der Problematik ist, welche auf dieses Problem bereits hinwiesen. Die Daten der Arbeit ergaben als Antwort auf die Frage, wie der Trade-Off zwischen Anreizen und Harmonie im Team zustande kommt, dass Erfahrung, Popularität und die Leistung von einzelnen Spielern einen signifikanten Einfluss auf die Ungleichverteilung von Gehältern haben. Dies führt zu der Annahme, dass Unterschiede im Gehalt von den Spielern akzeptiert werden wenn diese nachvollziehbar begründet sind.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/636359662weich.txt
Hartwig, Hellen;
Cultural Diversity als Instrument der Kundenorientierung - 84 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

International tätige Unternehmen sehen sich in einer globalisierten Umwelt vielfältigen Kundengruppen und Märkten gegenüber, die es zu bedienen gilt. Neben den Veränderungen außerhalb des Unternehmens ist auch eine interne Komplexitätszunahme durch immer "bunteres" Personal zu verzeichnen. Mit der kulturellen Diversität von Mitarbeitern sind neben Risiken auch weitreichende Chancen verbunden. Die vorliegende Arbeit soll die kulturbedingten Aspekte von Kundenorientierung näher beleuchten und dazu beitragen, die Frage nach dem Zusammenhang zwischen mitarbeiterseitiger Kundenorientierung und kulturellen Merkmalen zu beantworten. Als theoretische Basis für die kulturelle Komponente wurde die Operationalisierung nach HOFSTEDE genutzt. Zur Messung der Kundenorientierung diente eine spezifizierte Form der SOCO-Skala nach SAXE/ WEITZ. Die Zusammenführung von Cultural Diversity und Kundenorientierung wurde anhand eines Fallbeispiels im exemplarischen Vergleich zweier Länder vollzogen. Als Ergebnis der Untersuchung konnte der Nachweis erbracht werden, dass kulturelle Vielfalt von Mitarbeitern die Kundenorientierung im Team positiv beeinflussen kann. Für spätere Analysen und empirische Zwecke, die zu diesem Thema als notwendig erachtet werden, wurden Hypothesen ausgearbeitet, die sich aufgrund der Interpretation der Kulturdimensionen anhand der einzelnen Items der benutzten Skala ergaben.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/63231124Xhartw.txt
Fuchs, Bettina;
Analyse der Kundenanforderungen an die Abteilung "Human Resources Management" von Bosch Packaging Technology - 85 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Braucht ein Unternehmen eine Personalabteilung? Diese Frage wird sowohl in Theorie als auch in Praxis diskutiert. Da sie oft mit Personalfreisetzungen in Verbindung gebracht wird und sich ihre Arbeit kaum in gewinnbringenden Werten niederschlägt, unterliegt die Personalabteilung vielfach einem Rechtfertigungsdruck. Mittelpunkt der Diplomarbeit bildet die zentrale Personalabteilung "Human Resources Management" des Bosch Geschäftsbereiches Packaging Technology. Sie ist direkt unter der Unternehmensleitung angeordnet und koordiniert die lokalen Personalabteilungen in den Standorten. Ausgangspunkt der Arbeit war das Ziel der Abteilung, ihre Arbeit mehr an den Erwartungen und Anforderungen ihrer zentralen internen Kundengruppen auszurichten. Neoinstitutionalistische Organisationstheorien vertreten die Ansicht, dass die Personalabteilung als Institution legitimiert wird, wenn sie den Erwartungen ihrer Anspruchsgruppen entspricht. In Rahmen von Interviews wurden die Erwartungen der zentralen Kundengruppen: lokale Personalleiter, Unternehmensleitung, Standortleitung, Manager und Expatriates, ermittelt. Die Befragung ergab, dass die Abteilung von der Mehrheit der Befragten als Institution im Unternehmen legitimiert wird. Dennoch hat sich Handlungsbedarf in den vier zentralen Rollen der Abteilung: strategischer Partner, Koordinator, Berater und Dienstleister, herauskristallisiert. Damit die Abteilung auch weiterhin legitimiert wird, muss sie diesen Anforderungen gerecht werden. Die einleitend gestellte Frage, ob ein Unternehmen eine Personalabteilung benötigt, lässt sich dennoch im Fall der untersuchten Personalabteilung bejahen. Wie von den befragten Kunden erwartet, wird die Abteilung auch weiterhin eine wichtige Funktion im Unternehmen wahrnehmen. Ihr strategisches Tätigkeitsfeld wird sich vergrößern, nicht allein deshalb, weil internationales Personalmanagement durch das weltweite Wachsen des Geschäftsbereiches immer bedeutsamer wird. Die Anforderung der Kunden, weltweit qualifizierte und mobile Mitarbeiter aufzudecken und zu fördern, wird dabei immer wichtiger. Gerade in Maschinenbauunternehmen, wo die Ideen und das Wissen der Mitarbeiter zentral für den Unternehmenserfolg sind, ist eine Funktion, welche die Humanressourcen nicht nur verwaltet, sondern fordert und fördert von zentraler Bedeutung. Auch die Koordination der lokalen Personalabteilungen wird wichtige Aufgabe der Abteilung bleiben, um weltweit einen hohen Qualitätsstandard in der Personalarbeit gewährleisten zu können.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/630050155fuchs.txt
Rimbach, Maximilian;
Konzeption eines Analyseinstruments zur empirischen Untersuchung von Commitment in der Restrukturierung - 95 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Der Erfolg einer Unternehmensrestrukturierung ist in hohem Maße von der Wandlungsbereitschaft der Mitarbeiter abhängig. Die vorliegende Arbeit argumentiert, dass dem organisationspsychologischen Konzept Commitment eine besondere Bedeutung zur Erzielung eines Restrukturierungserfolges zukommt. Organisationscommitment sichert den Verbleib von Mitarbeitern im Unternehmen. Restrukturierungscommitment erklärt darüber hinaus die Akzeptanz- und Leistungsbereitschaft dieser während der Restrukturierung, obwohl Restrukturierungsmaßnahmen teilweise mit negativen Wirkungen auf die Mitarbeiter verbunden sind. Empirische Arbeiten zu Commitment in der Restrukturierung wurden bisher vernachlässigt, vor allem in Bezug auf die Commitment-Bildung. Daher stellt die vorliegende Arbeit ein Untersuchungsdesign auf, welches als Längsschnittstudie die Wirkung von Motivationsmaßnahmen, die sich aus den zahlreichen Empfehlungen von Praktikern ergeben, auf das Commitment der Mitarbeiter empirisch überprüfen soll. Darüber hinaus liefert die Arbeit einen Fragebogen zur Untersuchung von Commitment in der Restrukturierung. Dieser wurde auf Basis bestehender Erhebungsinstrumente entwickelt und in zwei empirischen Studien, zum einen mit Studenten, zum anderen mit Mitarbeitern eines Maschinenbauunternehmens, auf Validität, Reliabilität und die mögliche Verwendung in der Praxis überprüft. Nachfolgende Forschungsarbeiten können damit einerseits auf ein Modell zur Commitment-Bildung, andererseits auf ein Erhebungsinstrument zum Restrukturierungscommitment in deutscher Sprache zurückgreifen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/629670404rimba.txt
Janek, Michael;
Die Rolle der Corporate Governance im professionellen Fußball : eine Bewertung der deutschen Bundesliga und der englischen Premier League - 77 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die Entwicklungen der professionellen Fußballligen in Deutschland und England spiegeln aktuell ein kontroverses Bild wider. Einerseits wächst die Zahl der ligabedingten Arbeitsplätze im Rahmen der Ligaprodukt- und Ligadienstleistungsmärkte. Die aus dieser Entwicklung steigenden Steuereinnahmen verdeutlichen die zunehmende wirtschaftliche Bedeutung des Profifußballs in beiden Ländern. Andererseits weisen jedoch einige der deutschen und englischen Proficlubs Finanzprobleme auf, die auf unzureichende Anreiz- und Kontrollmechanismen im Hinblick auf das Clubmanagement zurückzuführen sind. Zum Schutz der Ansprüche der an den Wertschöpfungsprozessen der Fußballligen beteiligten Interessengruppen und zur Verhinderung unkontrollierter Handlungsspielräume für eigennutzorientierte Manager, bedarf es infolgedessen geeigneter Corporate Governance-Systeme. Der Begriff Corporate Governance, der die Frage nach der effizienten Organisationsgestaltung im Sinne einer transparenten und kontrollorientierten Unternehmens- bzw. Clubführung behandelt, prägt die ökonomische Teamsportliteratur der vergangenen Jahre. Die aus den bisherigen Publikationen gewonnenen Erkenntnisse verdeutlichen die strukturellen liga- und länderspezifischen Differenzen zwischen der englischen und deutschen Fußballliga. Jedoch mangelt es in der Literatur an einem umfassenden Vergleich, der die Transparenz- und Kontrollstrukturen der beiden Ligen unter Corporate Governance-Gesichtspunkten bewertet. Diese Forschungslücke gilt es - auf Basis der theoretischen Erkenntnisse der Neuen Institutionenökonomie - im Rahmen dieser Arbeit zu schließen. - Die Arbeit widmet sich demnach der Frage, inwiefern Fußballclubs der deutschen Bundesliga und der englischen Premier League in verfügungsrechtlicher Hinsicht effizienten Corporate Governance-Strukturen unterliegen. Hierbei werden die bestehenden Transparenz- und Kontrollstrukturen analysiert und gegenüberstellend bewertet. Aufbauend darauf werden Schwachstellen im Rahmen der Corporate Governance-Strukturen erörtert und Handlungsempfehlungen sowie Optimierungsmöglichkeiten für die jeweiligen Club- und Ligaorganisationen abgeleitet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/629630860janek.txt
Neumann, Nancy;
Determinanten des Führungserfolgs - eine Analyse der Rollenkonflikte beim Wechsel in Führungspositionen - 62 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die Beziehungen zwischen Führer und Geführtem sind grundlegender Bestandteil der Führungsforschung. Dabei ist die Betrachtung der Rolle von Führungskräften häufiger Ausgangspunkt einschlägiger, wissenschaftlicher Untersuchungen. Neben der Führungskraft gilt es jedoch auch weitere, dazugehörige Rollen und deren Beziehungen zueinander zu analysieren. In Hinblick auf die Praxis zeigt sich, dass nur ein sehr geringer Teil der Mitarbeiter direkt in eine Führungsposition wechselt. Für den Großteil der Personen beginnt die Karriere in anderen Positionen, aus denen sie sich kontinuierlich weiterentwickeln. Zentrale Frage dieser Entwicklung ist: Was passiert wenn ein Mitarbeiter in eine Führungsposition aufsteigt? Wie verändert sich seine Rolle innerhalb der Organisation, welche Erwartungen und Anforderungen werden an ihn gerichtet und ist dies alles miteinander vereinbar? Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dieser Problemstellung ist bisher in nur sehr geringem Maße vorangeschritten. Dies zeigt die geringe Anzahl von Veröffentlichungen und Diskussionen hierzu. Die vorliegende Arbeit zum Thema Determinanten des Führungserfolgs - eine Analyse der Rollenkonflikte beim Wechsel in Führungspositionen gibt entscheidende Antworten auf die oben genannten Fragen. Darüber hinaus werden Führungsstile identifiziert die dazu beitragen können, dass Rollenkonflikte vermieden werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/629461457neuma.txt
Kahnt, Benjamin;
Servicequalität als Erfolgsfaktor marktorientierter Unternehmensführung in Medienunternehmen : der Entwurf eines Modells der integrierten Servicequalität in Medienunternehmen - V, 71 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

In Zeiten von ständig wachsenden Herausforderungen und sich permanent verändernden Marktbedingungen für Medienunternehmen, sowie sinkenden Umsatzzahlen der einzelnen Unternehmen aufgrund steigender Anbieterzahlen, stehen Medienunternehmen heutzutage vor immensen Herausforderungen. Eine dieser Herausforderungen wird es sein, den gesellschaftlichen Trend einer Dienstleistungsgesellschaft zu folgen und eine kundenspezifischen Serviceausrichtung im Unternehmen zu verankern. In der Diplomarbeit wird nach detaillierter Betrachtung der verschiedenen Besonderheiten von Serviceprodukten, Medienunternehmen und dem Begriff der Marktorientierung, das St. Galler Management-Modell auf die servicespezifische Sonderstellung von Medienunternehmen projiziert. Hierbei entsteht das "Modell der integrierten Servicequalität in Medienunternehmen", welches einen vollumfänglichen Ansatz zur Serviceverankerung in Medienunternehmen liefert. Somit gelingt der Entwurf eines eigenständigen Management-Modells auf der Basis des St.Galler Management-Modells, das einen konstituierenden Rahmen für ein serviceorientes Medienmanagement liefert.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/627750079kahnt.txt
Spitze, Tom;
Bewertung von Strategien des Innovationsmanagements - 80 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Im Rahmen dieser Arbeit soll der Einsatz organisationaler Innovationsstrategien in der Triple Helix nach Etzkowitz bewertet werden. Dazu wird zu Beginn eine Einführung in das umfangreiche Themengebiet des Innovationsmanagement gewährt, in der die zentralen Begriffe definiert und die verschiedenen Innovationsstrategien erläutert werden. Der Fokus wird dabei auf organisatorische Innovationsstrategien gelegt, also der Unterscheidung zwischen interner, kooperativer und externer Innovationsbeschaffung. Anschließend erfolgt eine allgemeine Beschreibung des Triple Helix Modells und seiner Sphären "Wirtschaft", "Staat" und "Universitäten" sowie die Institutionalisierung des Modells in vier Arten von Hybridorganisationen. Im abschließenden Kapitel wird die potentielle Anwendung der organisationalen Innovationsstrategien im Zuge der Triple Helix Beziehungen beschrieben und bewertet. Am Ende der Arbeit wird ein Fazit aus den vorangegangenen Aussagen gezogen und ein möglicher Ausblick auf eine Entwicklung der Thematik gegeben.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/627454496spitz.txt
Sollbach, Manuel;
Information Leakage und Kompetenztransfer im strategischen Outsourcing von Entwicklungsprojekten - 71 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Eine Option für die Beschaffung externer Kompetenzen zur Bewältigung von Herausforderungen hinsichtlich der Entwicklung innovativer Produkte ist eine jüngere Variante des Outsourcings: strategisches Outsourcing. Strategisches Outsourcing bietet die Möglichkeit für Unternehmen, externe Kompetenzen in die eigene Wertschöpfungskette zu transferieren. Darüber hinaus entfaltet es seine Wirkung bis auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens und bietet die Möglichkeit, langfristige Wettbewerbsvorteile zu erschließen. Dazu ist es notwendig, die externen Kompetenzen durch einen Kompetenztransfer im Unternehmen nutzbar zu machen. Der auf enger Zusammenarbeit und auf dem Austausch von Informationen basierende Kompetenztransfer birgt jedoch auch Gefahren. Es ist möglich, dass nicht nur Kompetenzen in das Unternehmen einfließen, sondern Kompetenzen aufgrund des Abflusses von sensibler Information sogar verloren gehen. Dies basiert auf der Annahme, dass aufgrund der engen Zusammenarbeit in einer Kooperation zweier Unternehmen sensible Informationen abfließen können. Das Phänomen des Informationsabflussess ist unter dem Begriff Information Leakage erstmals von NORMAN benannt und von HOECHT & TROTT aufgegriffen und weiterentwickelt worden. Diese Arbeit untersucht das Risiko des Information Leakage unter dem Aspekt des Kompetenztransfers im strategischen Outsourcing von Entwicklungsprojekten. Ziel dieser Arbeit ist es, einen aktuellen Überblick über das Verständnis von strategischem Outsourcing im Kontext von Entwicklungsprojekten zu geben. Der Fokus liegt jedoch darauf, neue Implikationen und Handlungsoptionen für das Management von Unternehmen aufzuzeigen, welche das Risiko des ungewollten Abflusses sensibler Information zum externen Outsourcing-Partner minimieren sollen. Einen vielversprechenden Eindruck machen dafür zwei Ansätze, die im Laufe dieser Arbeit untersucht werden. Zum einen der Ansatz, einen Boundary Spanner zur Kontrolle des Informationsflusses einzusetzen und zum anderen das Information Hiding Prinzip.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/62731211Xsollb.txt
Sterner, Madlen;
Implikationen neuroökonomischer Erkenntnisse für das Employer Branding - 72 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

In Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel wird die Rekrutierung potenzieller Fach- und Führungskräfte für Unternehmen immer elementarer. Um im "war for talent" überleben zu können, ist es insbesondere für große Unternehmen essenziell, ihre Employer Brand (Arbeitgebermarke) zielgerichtet als eine einzigartige Institution auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren und zu führen. Folglich verwundert es nicht, dass die Bedeutung des Employer Branding rasant steigt. In dieser Diplomarbeit werden aktuelle Erkenntnisse neuroökonomischer Forschung herangezogen, um ihre Transferierbarkeit auf den Bereich des Employer Branding zu analysieren und entsprechende Implikationen für die Führung der Arbeitgebermarke abzuleiten. Die Neuroökonomik ist ein stark wachsendes verhaltenswissenschaftliches Forschungsfeld, in welchem mit Hilfe neurowissenschaftlicher Techniken, insbes. fMRT, ökonomische Phänomene untersucht werden. Auf Grund ihrer neuartigen Forschungsmethoden ist es erstmals möglich, menschliches Verhalten anhand intrapersonaler Aktivität direkt im Gehirn zu messen. Folglich können neuroökonomische Erkenntnisse auch dazu beitragen zu erklären, wie Bewerber denken und so ihre Verhaltensweisen begründen, wobei insbesondere emotionale Wirkungsweisen als aufschlussreich erscheinen. Neurowissenschaftliche Forschungsergebnisse können folglich Implikationen zur Optimierung des Employer Branding von Unternehmen liefern.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/624270742stern.txt
Dauscher, Sina;
Communities of Practice zur Überwindung fragmentierten Lernens - 91 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

In Organisationen existieren Behinderungen, die den Wissensfluss unterbrechen, zu unvollständigen Lernzyklen führen und letztendlich den Lernprozess einschränken. Die in der Arbeit schwerpunktmäßig thematisierte Barriere, das sog. "fragmentierte Lernen", verhindert die Kollektivierung individueller Erfahrungen und individuellen Wissens. Dieses verbleibt infolgedessen fragmentiert in den Köpfen der Mitarbeiter. Die gestörte Verbindung zwischen dem Individuum und der Organisation verhindert somit nicht nur das Lernen im Kollektiv; auch organisationales Lernen wird dadurch blockiert. Ziel dieser Arbeit war es, konzeptionell zu betrachten, inwiefern Communities of Practice - als spezielle Form einer Gruppe - in der Lage sind, fragmentiertes Lernen innerhalb einer Organisation zu verhindern, zu umgehen oder zu überbrücken. Im zweiten Kapitel wurde einleitend eine theoretische Abgrenzung der wichtigsten Begrifflichkeiten vorgenommen, um ein einheitliches Verständnis der erforderlichen Grundlagen zu schaffen. Darauf folgend wurden die ontologischen Ebenen des Lernens systematisiert. Die verwendete Dreiteilung in die Ebenen des Individuums, der Gruppe und der Organisation entsprachen dabei der Aufteilung in eine Mikro-, Meso- und Makro-Ebene. Anschließend wurden die klassischen Lerntheorien näher untersucht. Nach einer anschließenden Vorstellung der Mentalen Modelle und ihrer Bedeutung für die Verarbeitung und Speicherung von Wissen im menschlichen Gehirn wurde näher auf den Stellenwert von Kommunikation und Interaktion eingegangen. Das aus diesen Ausführungen resultierende Modell des individuellen Lernens schloss das zweite Kapitel ab. Das dritte Kapitel beschäftigte sich insbesondere mit der Verknüpfung individueller und organisationaler Lernprozesse. Dabei stand die Wechselwirkung zwischen dem Individuum und der Organisation im Mittelpunkt der Betrachtungen; die Ebene der Gruppe wurde zunächst vernachlässigt. Darauf folgten die Grundlagen organisationalen Lernen und die verschieden Formen organisationalen Lernens. Auf dieser Grundlage konnte anschließend das integrative Modell zum Lernen in Organisationen abgeleitet werden. Dieses verband das Individuum und die Organisation miteinander und zeigte die Komplexität auf dem 2-Ebenen-Modell auf. Im Anschluss daran erfolgte eine theoretische Einordnung des Modells. Aufbauend auf den vorangestellten Ausführungen wurde das fragmentierte Lernen betrachtet. Auf die Erläuterungen der übrigen, in der Literatur identifizierten Lernbarrieren wurde verzichtet. Die Identifikation möglicher Ursachen fragmentierten Lernens schloss das dritte Kapitel ab. Im vierten Kapitel wurden die Communities of Practice als spezielle Form der Gruppe dargestellt. Nach einer Einführung erfolgte die Darlegung charakteristischer Eigenschaften und Fähigkeiten, kurz Charakteristika, von Communities of Practice. Basierend auf diesen Erkenntnissen konnte ein integratives Modell zum Lernen auf allen drei Ebenen aufgezeigt werden. Anschließend verdeutlichte ein Beispiel die Fähigkeiten und Eigenschaften, bevor überprüft wurde, inwiefern Communities of Practice in der Lage sind, die im dritten Kapitel identifizierten Ursachen fragmentierten Lernens zu überbrücken, zu umgehen bzw. zu verhindern. Dafür wurden die Ursachen den Eigenschaften und Fähigkeiten gegenübergestellt. Nachfolgend wurden die Erkenntnisse zusammengefasst und graphisch dargestellt. Anschließend wurden Gestaltungsempfehlungen für einen erfolgreichen Umgang mit Communities of Practice gegeben. Um das vierte Kapitel thematisch abzuschließen, wurden die kritischen Standpunkte reflektiert und erläutert. Im fünften Kapitel erfolgte die Schlussbetrachtung, in der die gewonnenen Erkenntnisse reflektiert wurden. Zudem wurde ein Ausblick für zukünftige Entwicklungen gegeben.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/623857685dausc.txt
Pollack, Carry;
Die Rolle des Cultural Diversity bei der Fusion von Daimler und Chrysler - 59 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Durch die zunehmende Globalisierung und den daraus resultierenden Unternehmensfusionen kommt es immer häufiger zu einem Zusammentreffen von divergenten Kulturen innerhalb eines Unternehmens. Die aus der Fusion neu entstehende Belegschaft verfügt somit nicht nur über unterschiedliche kulturelle Hintergründe sondern herkunftsbedingt über sehr verschiedene Fähigkeiten und Verhaltensweisen. Dadurch bedingt kommt es nicht nur zu einem Nutzen sondern auch zu einem Anstieg der Kosten für das Unternehmen. Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist es daher, anhand des Beispiels der DaimlerChrysler Fusion die Effizienz von Cultural Diversity innerhalb eines Unternehmens zu untersuchen. Dabei wird gleichzeitig die Frage erörtert, inwieweit dies zu einem Scheitern der DaimlerChrysler Fusion beigetragen haben könnte. Zur methodischen Untersuchung dienen die Transaktionskostentheorie sowie das Modell von Lazear zur Untersuchung des Nutzens in multikulturellen Teams. Neben der allgemeinen Betrachtung des Faktors Kultur innerhalb von Fusionen wird insbesondere auf die Studie von Hofstede zur Untersuchung amerikanischen und deutschen Landeskulturen näher eingegangen. Insbesondere die Anwendung des Modells von Lazear auf das Praxisbeispiel DaimlerChrysler verdeutlicht, dass in diesem Fall die Kosten für die kulturelle Vielfalt innerhalb von Teams höher waren als deren Nutzen. Damit kann abschließend dargelegt werden, dass in dem vorliegenden Praxisbeispiel der Faktor Kultur definitiv einen Problemschwerpunkt darstellte und als wesentlicher Grund für das Scheitern der Fusion betrachtet werden können.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/619619791polla.txt
Karrasch, Mandy;
Kurzarbeit als Alternative zur Entlassung in Zeiten der Finanzkrise - 77 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die Wirtschaftskrise wirkt sich zunehmend auf den deutschen Arbeitsmarkt aus. Die Unternehmen haben mit erheblichen Produktionsrückgängen zu kämpfen. Das Humankapital wird in dieser Zeit zum Erfolgsfaktor. Um Kündigungen zu vermeiden, führen viele Unternehmen das Instrument "Kurzarbeit" ein. Durch "Kurzarbeit" wollen die Betriebe die Arbeitsplätze ihrer qualifizierten Mitarbeiter erhalten. So könnten sie nach der Krise weiterhin erfolgreich am Markt tätig sein. Die vorliegende Arbeit untersucht das Instrument "Kurzarbeit" hinsichtlich seiner langfristigen Wirkung, Humankapital im Unternehmen zu halten. Auf Basis der Humankapitaltheorie werden Einflussfaktoren entwickelt, mit deren Hilfe Mitarbeiter für das Instrument "Kurzarbeit" bestimmt werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/61737189Xkarra.txt
Melcher, Matthias;
Empirische Untersuchung im Personalmarketing zur Optimierung der für Studierende aus dem technischen Bereich eingesetzten Maßnahmen bei der BMW Group - 103 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Auf Grundlage des Selbstselektionsprozesses von Bewerbern untersucht diese Arbeit die Anforderungen und Kriterien von Studierenden aus dem IT- und Ingenieurbereich, welche bei der Bewerberansprache von Unternehmen letztlich dazu führen, dass sich die Motivation zu einer Bewerbung erhöht. - Es konnte gezeigt werden, dass bei Unternehmensveranstaltungen die Interaktion zwischen Studierenden und Unternehmensvertretern mittel bis hoch sein sollte und sich die Veranstaltungen an so wenig Studierende wie möglich richten sollte (geringe Reichweite). Außerdem wurden bei der Bewertung der Informationsquellen am häufigsten Abschlussarbeiten, eintägige Exkursionen sowie die Unternehmenswebsite genannt. Die Studierenden gaben weiterhin an, dass sie Angaben zu genauen Arbeitsinhalten, zu Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten sowie zum Arbeitsklima am meisten interessieren. Bezüglich der Suchkosten konnte kein signifikanter Unterschied festgestellt werden, inwiefern Studierende Informationsquellen mit geringem zeitlichen Aufwand bevorzugen oder nicht. Weiterhin bevorzugen Studierende den Kontakt zu Verfassern von Abschlussarbeiten, Praktikanten/Werkstudenten sowie Berufseinsteigern am ehesten, um sich über ein Unternehmen zu informieren. Bei diesen Unternehmensvertretern sollten die Merkmale "Vertrauenswürdigkeit", "Sympathie" und "Bericht aus persönlichen Erfahrungen" erfüllt am ehesten sein. Bei dem Einfluss von Meinungsführern ergab sich, dass die Meinung von Kommilitonen/Freunden/Bekannten am wichtigsten ist. Die Mehrzahl der Befragten gab an, dass sie sich 2-3 Semester vor Studiumsabschluss über einen potenziellen Arbeitgeber informieren. Die Einschätzung der Berufschancen der Studierenden ergab, dass diese ihre allgemeinen Berufschancen deutlich besser einschätzen als die Berufschancen bei der BMW Group. Letztlich wurden diverse Zeitungen/Zeitschriften sowie Internetportale bewertet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/617290547melch.txt
Kasobke, Peter;
Analysis and improvement of the current operating procedures and ways of working in the European Innovation Center of the Mars GmbH by using lean tools - 83 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

In einer modernen komplexen Welt mit einem sich rasch verändernden Markt sind Innovationen die Basis für eine kreative und beständige Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens. Der Forschungs- und Entwicklungsbereich (F&E) hat somit einen entscheidenden Einfluss auf den Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens. Gerade hier gilt es, die Prozesse ständig zu hinterfragen und zu verbessern. Ein Konzept, welches in den letzten Jahren im Zusammenhang mit Prozessoptimierung einen hohen Stellenwert erlangte, ist Lean Thinking. Lean Thinking ist eine Denkweise, welche einen Weg aufzeigt, den Wert zu erkennen, die wertschöpfenden Tätigkeiten in der besten Abfolge zu organisieren und die Aktivitäten ohne Unterbrechung auszuführen, wann immer sie nachfragt werden und diese schließlich immer effektiver auszuführen. Allerdings wirft die Übertragung des Lean Thinking Gedankens in F&E noch eine Vielzahl von Fragen auf. Eine blinde Übertragung des Lean Thinking Konzeptes auf F&E kann mehr Schaden bewirken als zu einem positiven Effekt beitragen. Handlungsweisen wie eine erhöhte Risikobereitschaft, Flexibilität und Veränderlichkeit, sind für den Erfolg in F&E notwendig, tragen aber keinen oder nur einen geringen Wert zum Erflog in anderen Bereich bei. Ein Werkzeug, das dabei hilft, wertschöpfende und nicht wertschöpfende Prozessschritte zu identifizieren, ist die Wertstromanalyse, in Englisch Value Stream Mapping (VSM). Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, herauszufinden, ob VSM im Bereich F&E angewandt werden kann und welche Anpassungen dafür notwendig sind. Gerade zu diesem speziellen Bereich existieren kaum Konzepte, die beschreiben in wie weit eine Übertragung des klassischen VSM auf F&E möglich ist. Mit welchen Modifikationen ist zu rechnen? Ist das Instrument überhaupt praktisch anwendbar? Dazu unterteilt sich die Arbeit in drei Hauptbereiche in denen zum Ersten die Übertragung des Lean Thinking Konzeptes auf die speziellen F&E Voraussetzungen diskutiert wird, Zweitens Möglichkeiten der Anpassung von VSM auf den F&E-Bereich gegeben werden und Drittens in einer praktische Fallstudie die erworbenen Kenntnisse angewandt werden. Der Leser erhält nach der Einführung in die Rahmenbedingungen des Lean Thinking Konzeptes und der F&E Voraussetzungen, eine Unterstützung zur Einführung von VSM für Entwicklungsprozesse. Weiterhin findet der Leser, durch die Fallstudie am Ende der Diplomarbeit, ein konkretes praktisches Beispiel für eine VSM-Analyse innerhalb des Europäischen Innovationszentrums der Mars GmbH. Die Diplomarbeit demonstriert, dass eine Anwendung von VSM im F&E-Bereich wegen des hohen Niveaus an Unsicherheit und der Veränderlichkeit der Prozesse nicht leicht, aber möglich ist. Mit einigen Anpassungen der klassischen Vorgehensweise wie zum Beispiel das Verwenden von Zeitspannen, dem Unterscheiden zwischen positiven und negativen Iterationen oder einer kontrollierten Verringerung des Genauigkeitslevels, kann VSM ein leistungsstarkes Werkzeug sein, um innovative Entwicklungsprozesse zu analysieren und zu verbessern. Folglich kann auf die Frage vom Anfang der Diplomarbeit mit JA geantwortet werden. VSM kann in der F&E angewandt werden, wodurch es möglich wird F&E zu verschlanken. Allerdings muss an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass weitere Forschungen notwendig sind. Bisher, existiert kein universale Ansatz, in wieweit Lean Thinking und VSM im F&E-Bereich allgemein eingeführt werden können. Weiterhin sind nur wenige praktische Experimente und Fallstudien zu Optimierungsprozessen mit VSM in F&E in der gegenwärtigen Literatur zu finden. Aber genau diese Beispiele sind es, welche Unternehmen dabei helfen können VSM in ihre eigenen Entwicklungsprozesse zu integrieren und kritische Herausforderungen zu meistern. Daher sollte nicht mehr infrage gestellt werden, dass es ein starkes Bedürfnis gibt, mehr Zeit in Forschung und Studien zu investieren, die Information über die Anwendung von VSM und ähnlichen Werkzeugen außerhalb des reinen Produktionsbereiches liefern. Die gegenwärtige Geschäftssituation zeigt, dass sich Unternehmen nicht nur auf einzelnen Abteilungen konzentrieren dürfen. Vielmehr ist die Identifikation und Analyse der gesamten Wertschöpfungskette das Ziel eines zukunftsversierten Unternehmens. Denn, wo immer ein Produkt oder Service für einen Kunden existiert, gibt es einen Wertstrom. Die Herausforderung liegt darin, diesen zu sehen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/614973805kasob.txt
Ahmadi, Nima;
Strategische Unternehmensübernahmen auf dem Markt für Luxusgüter - 69 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Die soziale Bedeutung von Luxusgütern hat besonders in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Der Besitz von Luxusmarken dient mehr denn je als Ausdruck der Persönlichkeit und unterstreicht die Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen. Mit überdurchschnittlich hohen Wachstumsraten und attraktiven Gewinnspannen entwickelt sich der Markt für Luxusgüter daher auch zu einem interessanten Ziel für Unternehmensübernahmen. Angesichts hoher Misserfolgsraten und weitreichender Konsequenzen stellt sich jedoch die Frage, inwieweit die Besonderheiten des Marktes für Luxusgüter im Übernahmeprozess zu berücksichtigen sind und welche Auswirkungen sie auf den Erfolg haben. Dazu werden zunächst relevante Facetten von Übernahmen und aufgrund der thematischen Nähe - Fusionen erläutert. Im Anschluss daran werden Besonderheiten des Marktes für Luxusgüter aufgezeigt, auf Basis derer marktspezifische Gestaltungsaussagen zu Übernahmen und Fusionen getroffen werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/611926180ahmad.txt
Grimm, Anika;
Die Unternehmensleitung als Erfolgsfaktor des Change Managements - 98 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Change Management ist in der heutigen Zeit zu einem der wichtigsten Aufgaben der Unternehmensleitung geworden und aus den Abläufen von etablierten Unternehmen kaum noch wegzudenken. Ursache findet dies darin, dass sich die Umwelten, in denen sich die Unternehmen befinden aktuell immer schneller verändern und sich die Unternehmen daraufhin diesen anzupassen haben. Auf Grund dessen ist es von enormer Bedeutung nicht nur das Change Management an sich, sondern auch dessen Erfolgsfaktoren zu kennen. Die Unternehmensleitung stellt einen davon dar. Demzufolge werden in der vorliegenden Arbeit zunächst die Phasen des Change Management-Prozesses geklärt und daraufhin darauf eingegangen welche Aufgaben der Unternehmensleitung darin zukommen, um die Veränderungen erfolgreich durchführen zu können. Besondere Beachtung wird dabei den Kapitalgesellschaften geschenkt, da auf eine spezielle Gesellschaftsform in der verfügbaren Literatur noch nicht eingegangen wurde und gerade Kapitalgesellschaften interessante Besonderheiten besitzen, die in diesem Zusammenhang in Betracht gezogen werden sollten. Demnach stand im Mittelpunkt vorliegender Betrachtungen, welche Rolle die Unternehmensleitung speziell von Kapitalgesellschaften (Vorstand der AG / Geschäftsführung der GmbH) im Change Management spielt und wie diese ihre Unternehmen zum Erfolg führen können. Um dies zu ergründen wurde eine ausführliche Literatur- und Internetrecherche durchgeführt, um die passenden Artikel, Studien und Berichte zu finden, die sich mit der Thematik auseinandersetzen. Vorrangig wurde sich jedoch auf relativ junge Literatur bezogen, um die nötige Aktualität zu gewährleisten. Aus der ausführlichen Bearbeitung dieser und dem Herausarbeiten der besonderen Merkmale von Kapitalgesellschaften, wurden Schlüsse gezogen, welche Maßnahmen Vorstand bzw. Geschäftsführung ergreifen können, um den Erfolg des Change-Prozesses zu ermöglichen. Letzten Endes kann also gesagt werden, dass eine Arbeit in diesem Zusammenhang noch nicht geschrieben wurde. Dahingehend leistet diese Arbeit einen Beitrag, dass Kapitalgesellschaften und im Speziellen GmbH und AG einen Leitfaden zur Verfügung gestellt bekommen, wie sie in den besonderen Situationen des Change-Prozesses reagieren können.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/61133657Xgrimm.txt
Henning, Christian;
Erfolgsfaktoren der strategischen Steuerung von Multi-Business-Unternehmen - 60 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Diese Arbeit untersucht durch die Auswertung von Studien, welche Erfolgsfaktoren bei der Strategischen Steuerung von Multi-Business-Unternehmen von besonderer Bedeutung sind. Bei der Ermittlung der Erfolgsfaktoren werden die unterschiedlichen Organisationsstrukturen von Multi-Business-Unternehmen berücksichtigt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/610120190henni.txt
Gatzemeier, Andreas;
Betriebswirtschaftliche Bewertung alternativer Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung - 84 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Die qualifizierten Mitarbeiter werden immer mehr zum Engpass für die Unternehmen. Daher ist es nicht nur notwendig, diese zu rekrutieren, sondern es sind auch Anstrengungen zu unternehmen, um diese Mitarbeiter zu halten. So wird Mitarbeiterbindung zu einer wichtigen Aufgabe des Managements. Manche bezeichnen diese Anstrengungen sogar als die Kernfunktion des Personalmanagements. Zur Bindung steht eine Vielzahl an möglichen Maßnahmen zur Verfügung. Diese werden in dieser Arbeit hinsichtlich ihrer Eignung für das Ziel der Mitarbeiterbindung untersucht.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/60925863Xgatze.txt
Zilling, Anne;
Blockbuster vs. Long Tail in der Musikbranche - 76 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Das ursprüngliche Geschäftsmodell der Tonträgerhersteller lässt sich vereinfachend folgendermaßen darstellen: Künstler werden ausgewählt, deren Musik auf physischen Tonträgern gespeichert und diese schließlich vermarktet. Dabei spekulieren die Plattenfirmen häufig darauf, dass aus ihrem Repertoire an Künstlern und Songs zumindest einige zu Stars und Hits werden. Um dies zu erreichen, wird in der Regel eine umfassende Marketing-Maschinerie eingesetzt, um ihre Künstler entsprechend zu "pushen". Hat man das Ziel erreicht und einen Hit gelandet, können mit Hilfe der überdurchschnittlichen Erlöse, die sich dadurch generieren lassen, die weniger erfolgreichen Künstler mitfinanziert werden. Man bezeichnet diese Vorgehensweise auch als Blockbuster-Strategie. - Technische Neuerungen sowie die Verbreitung des Internets haben zu wesentlichen Änderungen in der Kostenstruktur und der Erreichbarkeit der Konsumenten geführt. Dies ermöglicht besonders den Online-Anbietern von Musik, ihr Angebotssortiment erheblich zu vergrößern, ohne dass ihnen dabei höhere Kosten entstehen. Durch dieses Zunahme der Vielfalt an Produkten besitzen die Konsumenten viel größere Auswahlmöglichkeiten und haben nunmehr die Gelegenheit, neben den hochbeworbenen Mainstream-Hits Produkte zu finden, die eher ihren Präferenzen entsprechen. In der sogenannten Long-Tail-Theorie wird dies letztendlich eine Verschiebung der Nachfrage hin zu diesen Produkten auslösen. - In der vorliegenden Arbeit soll versucht werden, diese beiden unterschiedlichen Ansätze, die Konzentration auf Hits einerseits und Fokussierung auf Nischenprodukte andererseits, vergleichend gegenüberzustellen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/609257617zilli.txt
Hakenbeck, Claudia;
Langfristige Anreize im mittleren Management - 71 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Sowohl in der empirischen Forschung als auch in der Literatur existiert eine Lücke bezüglich langfristiger Anreizsysteme im mittleren Management. Die vorliegende Arbeit stellt einen Beitrag zur Schließung diese Lücke dar. Das Ziel war es zum einen mögliche langfristige Anreize, welche Mitarbeiter über mehr als ein Jahr an ein Unternehmen binden, aufzudecken und zum anderen zu überprüfen, ob diese Anreize für Personen des mittleren Managements Relevanz besitzen. Es konnte gezeigt werden, dass Aktienoptionspläne, die betriebliche Altersvorsorge, Aufstiegs- und Karriereanreize sowie Weiterbildungsmaßnahmen das Kriterium der Langfristigkeit erfüllen. Darüber hinaus ergaben sich allerdings Unterschiede hinsichtlich der Bindungswirkung der Anreize für Führungskräfte des mittleren Managements. So sind Aktienoptionspläne aufgrund zu geringer und nicht messbarer Einflussnahme bezüglich der Unternehmenswertsteigerung eher ungeeignet für das mittlere Management. Als bedingt geeignet wurden die betriebliche Altersvorsorge sowie die Aufstiegs- und Karriereanreize eingestuft. Einzig die Weiterbildungsmaßnahmen können als geeignete langfristige Anreize für das mittlere Management bezeichnet werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/609147684haken.txt
Kolbe, Hannah;
Change Management und die Bedeutung des Change Controlling am Beispiel der Audi Zentrum Frankfurt GmbH - 110 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Ausgangspunkt war die Feststellung einer zunehmenden Bedeutung von organisatorischen Veränderungsprozessen in Unternehmen, die in immer kürzer werdenden Zyklen auftreten und sich verstärkt auf das gesamte Unternehmensgefüge auswirken. Hierbei galt es zu beachten, dass ein auf das Alltagsgeschäft ausgerichtetes Managementkonzept nicht ausreicht und nur ein eigens für den tief greifenden und weit reichenden Wandel entwickeltes Managementverständnis der wachsenden Komplexität und Dynamik erfolgreich begegnen kann. Das Change Management wird in diesem Zusammenhang vielfach als adäquate Antwort auf den permanenten Änderungsdruck verstanden. Um den komplexen Vorgängen und der vielschichtigen Problematik des Wandels begegnen zu können, bedarf es zusätzlich der Unterstützung durch geeignete Steuerungs- und Kontrollinstrumente, die mögliche Zielabweichungen schon während des Wandlungsprozesses zeitnah erkennen lassen und durch Interventionen die Wirtschaftlichkeit und den Erfolg sicherstellen. In Abgrenzung zum bekannten Routine Controlling wurden demzufolge die Besonderheiten des sog. Change Controllings verdeutlicht. Damit einhergehend ergab sich die Forderung nach zweckmäßigen Controlling-Instrumenten, die sowohl theoretisch fundiert als auch praktisch erprobt sind. Folglich wurden aus der Fülle passender Instrumente die Kennzahlen bzw. Kennzahlen-systeme, die sich für viele Aufgaben in den unternehmerischen Unternehmensbereichen bewährt haben, für die Steuerung und Kontrolle tief greifender Veränderungsprozesse ausgewählt. Damit verbunden wurde in den Ausarbeitungen besonders darauf geachtet, dass die rein technokratische Analyse des Wandlungsprozesses wenig sinnvoll ist und neben den gängigen harten Faktoren gerade die für den Wandel so wichtigen weichen Faktoren in Kennzahlenform erhoben werden müssen. Abschluss war die praktische Verwendung von Kennzahlen und Kennzahlensystemen zur Analyse und Bewertung eines tief greifenden Change-Projekts der Audi Zentrum Frankfurt GmbH.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/607035153kolbe.txt
Anton, Kristina;
Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor im Change Management : eine empirische Untersuchung der Messbarkeit der Unternehmenskultur im Change Management anhand der KUK - 119 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Es gibt viele Untersuchungen, welche die Themen Unternehmenskultur und Change Management separat behandeln. Die vorliegende Arbeit leistet einen Beitrag zur Verknüpfung der Themen insbesondere in Bezug auf die damit verbundene Messbarkeit der Unternehmenskultur. Ziel war es, einen Überblick über die beiden Konstrukte zu geben und mit einer exemplarischen Messung der Unternehmenskultur die Eignung der Kurzskala zur Erfassung der Unternehmenskultur (KUK) für Veränderungsprozesse zu prüfen. Ausgangspunkt der Überlegungen ist die integrative Kultursicht von Schein. Nach einer separaten theoretischen Betrachtung von Change Management und Unternehmenskultur wurde auf den Zusammenhang beider Konzepte eingegangen. Es wurden hierbei insbesondere Problempotenziale, Wirkungsweisen der Unternehmenskultur in Wandlungssituationen und die unterstützende Wirkung der Kommunikation besprochen. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass die Kombination von Change Management und Unternehmenskultur zu einem Messbarkeitsproblem führt, welches die Erfassung der Kultur betrifft. Zu dessen näherer Untersuchung wurde im Hauptteil der Arbeit eine Kulturanalyse zweier Abteilungen eines Automobilzulieferers durchgeführt. Als Messinstrument wurde die KUK verwendet, welche die Kulturdimensionen Strategie, Struktur und Interaktion umfasst. Anhand der Untersuchungsergebnisse wurde ein Kulturprofil erstellt. Dieses ließ erkennen, dass besonders die Dimension Strategie bei dem untersuchten Unternehmen stark ausgeprägt ist. Die Dimensionen Struktur und Interaktion erfordern teilweise noch Handlungsbedarf. Aus einer Untersuchung von Gruppenunterschieden ging hervor, dass das Antwortverhalten je nach Dauer der Unternehmenszugehörigkeit erheblich variiert. Darüber hinaus wurde entdeckt, dass Führungskräfte die Kultur tendenziell schlechter beurteilen als die Mitarbeiter der Technischen Abteilung. Die Überprüfung des Messinstrumentes wurde mittels einer Faktorenanalyse durchgeführt. Mögliche Probleme der Messung wurden im Anschluss erörtert, bevor Handlungsempfehlungen ausgesprochen wurden, welche die Arbeit abschließen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/602631718anton.txt
Friedrich, Angela;
Wissensmanagement in Redaktionen zur Qualitäts- und Effizienzsteigerung bei der Contentproduktion - 100 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit dem Thema Wissensmanagement in Redaktionen. Ziel der Arbeit ist es, Wissensmanagementinstrumente für die Redaktionspraxis zu ermitteln, um potentiell vorhandene Barrieren abzubauen und die Lernfähigkeit in Redaktionen zu steigern. Der Fokus dabei liegt auf der Evaluation von Teaminstrumenten.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/602262054fried.txt
Mader, Nicole;
Eigenverantwortliche Personalentwicklung - 60 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Der Gedanke, Mitarbeitern Eigenverantwortung für ihr Handeln und ihre Entwicklung im Unternehmen zu übertragen, geht auf den Ansatz des schlanken Unternehmens zu&Ohaak;rück. Das grundsätzliche Vermeiden von Verschwendung ist dabei Ausgangspunkt und schließt das Verschwenden von Potentialen und Kompetenzen mit ein. Bereits 1993 hat KIYOSHI SUZAKI sich ausführlich mit ungenutzten Potentialen in Unternehmen beschäftigt. Dabei wurden japanische Unternehmen, die Massenprodukte herstellen, von ihm betrachtet. Eng verbunden mit den Ansätzen des schlanken Unternehmens beschreibt SUZAKI einen transparenten Managementprozess. Ein Element dieses Prozesses ist die sog. Fertigkeitenmatrix. Diese steht im Zentrum der Arbeit. Die Adaption der Fertigkeitenmatrix auf Dienstleistungsunternehmen, hier speziell aus der IT-Beratungsbranche, wird untersucht. Dafür werden zuvor die Grundlagen des Lean Management mit denen der Personalentwicklung und der Eigenverantwortung dargelegt und verknüpft. In diesem Teil werden grundlegende Begriffe definiert und die theoretische Basis wird mithilfe der Humankapitaltheorie, Menschenbildern und Motivationstheorien geschaffen. Um die Einordnung der Fertigkeitenmatrix in der Personalentwicklung zu ermöglichen, wird anschließend die Personalentwicklung und ihre Besonderheiten in schlanken Unternehmen vorgestellt, wobei auf die Themenbereiche Lernen, Kompetenzen und Qualifizierungen eingegangen wird. Anschließend wird die Fertigkeitenmatrix ausführlich betrachtet und in die zuvor beschriebene Theorie einsortiert. Die theoretische Basis ist Ausgangspunkt für die Findung von Thesen für den Praxiseinsatz der Fertigkeitenmatrix in Dienstleistungsunternehmen. Diese wurden mit Hilfe einer Expertenbefragung untersucht.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/601738578mader.txt
Büttner, Doreen;
Die Bedeutung der Persönlichkeitseigenschaften als Selektionskriterium bei der Stellenbesetzung in kleinen und mittelständischen Unternehmen der Elektronik/Elektrotechnik Branche - 64 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Persönlichkeitseigenschaften spielen zunehmend eine wichtige Rolle bei der Stellenbesetzung. Besonders in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sind die Persönlichkeitseigenschaften der Mitarbeiter von erfolgsbestimmender Bedeutung. In dieser Unternehmensgruppe herrscht oft eine persönliche Arbeitsatmosphäre vor und an die Mitarbeiter werden sehr spezifische Anforderungen gestellt. Personalentscheidungen gehören zu den wichtigsten Entscheidungen eines Unternehmens. Es sind die Mitarbeiter, die durch ihre Kompetenz und Leistung über Erfolg oder Mißerfolg einer Unternehmung mit entscheiden. Die Personalpolitik in den KMU ist hauptsächlich durch die jeweilige Art der Unternehmensführung geprägt. Bestehenden Rahmenbedingungen im jeweiligen Unternehmen beeinflussen die Personalpolitik und können zu erheblichen Problemen führen. Ein Probleme basiert auf der begrenzten Zahl qualifizierter Bewerber. Ein weiteres liegt in der Methodik der Personalauswahl. Obwohl sich die KMU der Wichtigkeit ihrer Personalpolitik, insbesondere der Personalauswahl, bewußt sind, werden personalpolitische Fragen meist nicht entsprechend gewichtet. Für eine Prognose, welche Bewerber mit den Anforderungen des Arbeitsplatzes und dem vorhandenen sozialen Umfeld am besten zurechtkommen, bietet die Berufseignungsdiagnostik verschiedene standardisierte und nichtstandardisierte personal-diagnostische Instrumente an. Diese können in einem mehrstufigen Auswahlprozess kombiniert werden. Ausgewählte personaldiagnostische Instrumente wurden hinsichtlich ihrer generellen Gütekriterien und auf ihre Eignung zur Personaldiagnostik in den KMU überprüft. Die Prüfung der Persönlichkeitsstrukturtests ergab, dass sie die generellen Gütekriterien erfüllen. Für ihre Eignung in den KMU ergab sich zudem, daß deren Auswertung nur von meist nicht vorhandenen, speziell geschultem Personen durchgeführt werden kann. In der durchgeführten empirischen Untersuchung wurde der Stellenwert von Persönlichkeitseigenschaften bei Stellenbesetzungen in KMU, sowie die dazu verwendeten personaldiagnostischen Instrumente, untersucht. Die Untersuchung konzentrierte sich auf die Bedeutung von Persönlichkeitseigenschaften sowie ihr Stellenwert als Selektionskriterium bei der Stellenbesetzung, auch in Bezug auf die fachliche Qualifikation.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/596007833buett.txt
Zimmermann, Thomas;
Effizienz der neuen Führungsorganisation der Siemens AG - eine Bewertung unter Corporate Governance Gesichtspunkten - 74 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Der Begriff der Corporate Governance stellt eines der aktuell meist diskutierten Themen der Managementforschung dar und behandelt die Frage nach der effizienten Gestaltung von Organisationen sowie der Möglichkeit der Begrenzung einseitigen Missbrauchs unvollständiger Verträge. Die vorliegenden Arbeit untersucht unter diesen Gesichtspunkten die Effizienz der Anfang 2008 umstrukturierten Führungsorganisation der Siemens AG. Im Zentrum der Arbeit steht dabei die effizienztheoretische Bewertung, während der Korruptionsfall der Siemens AG und die korrelierenden Verbindungen mit der Organisationsstruktur nur flankierend eingebunden werden. Hierzu erfolgt zunächst die Entwicklung eines effizienztheoretischen Bewertungskonzepts auf Basis von Frese / v. Werder. Nach einer Darstellung der Organisationsstruktur der Siemens AG, erfolgt die konkrete Bewertung. Die Arbeit schließt mit einer Darstellung der Ergebnisse und Diskussionsanregungen zu weiteren Optimierungsmöglichkeiten.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/595133819zimme.txt
Grelus, Iris;
Kann durch Kommunikation die Führungssituation verbessert werden? : eine Analyse der Handlungsmöglichkeiten von Interim Managern auf Basis des Fiedler-Kontingenzmodells der Führung - 63 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2009

Das Interim Management stellt in der heutigen Zeit eine immer wichtigere Möglichkeit für Unternehmen dar, vorübergehenden Bedarf z.B. an Führungs-Know How, und vorübergehende Vakanzen zu überbrücken. So genannte Interim Manager werden für einen bestimmten Zeitraum und ein bestimmtes Projekt engagiert und übernehmen Führungsverantwortung. Interim Manager müssen über verschiedenste Qualitäten und Kenntnisse verfügen, die vom fachspezifischen Wissen bis zu besonders ausgeprägten zwischenmenschlichen Fähigkeiten reichen. Im Rahmen der zwischenmenschlichen Kompetenzen ist besonders eine signifikante Kommunikationsstärke hervorzuheben. Mit Hilfe der Kommunikation muss sich ein Interim Manager schnell in die Unternehmensstrukturen und die sozialen Gefüge integrieren, um die Projektziele in dem beschränkten Zeitrahmen erreichen zu können. Besonders aufgrund der schwierigen Ausgangssituation eines Interim Managers im Unternehmen, ist es für ihn wichtig, Konflikten und Problemen seitens der Untergebenen mit professioneller und gezielter Kommunikation begegnen zu können. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob durch die Kommunikation des Interim Managers eine tatsächliche Beeinflussung seiner Situation im Einsatzunternehmen möglich ist. Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Zusammenhänge zwischen der Kommunikation und der Führungssituation gestaltet sind, sowie auf welche Art und in welchem Maße eine Beeinflussung stattfinden kann. Zu diesem Zweck werden den theoretischen Überlegungen ein Kommunikationsmodell, ein Führungsmodell sowie die maßgeblichen Gegebenheiten des Interim Managements zugrunde gelegt und zueinander in Beziehung gesetzt. Anhand der Verknüpfung der theoretischen Grundlagen mit Hilfe des Fiedler-Kontingenzmodells der Führung ist die Erarbeitung von Empfehlungen bezüglich des Kommunikationsverhaltens der Manager auf Zeit in verschiedenen Problemsituationen möglich.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/594912253grelu.txt
Luberichs, Julia;
Die interkulturelle Zusammenarbeit deutsch-argentinischer Teams am Beispiel der Goethe-Institute in Argentinien - 80 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Teams haben sich in vielen Branchen als Standard in der Arbeitsorganisation durchgesetzt. Insbesondere die Zahl interkultureller Teams nimmt zu, so dass Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln am Arbeitsplatz zusammenkommen. Wovon der Erfolg interkultureller Teams abhängt und wie dabei das Potential und die Schwierigkeit, die gleichzeitig aus der kulturellen Heterogenität resultieren, förderlich eingesetzt werden, behandelt diese Arbeit. Das Ziel ist, mit Hilfe einer empirischen Analyse Ansätze zur Unterstützung eines effizienten Umgangs mit kultureller Vielfalt zu entwickeln, so dass die Kooperation in deutsch-argentinischen Teams leichter fällt. Nachdem die theoretischen Fundamente zur Untersuchungsgrundlage Teams, zu kulturtheoretischen Erkenntnissen und zur kulturellen Heterogenität behandelt werden, wird die empirische Studie vorgestellt. In ihrem Rahmen wurden Mitglieder deutsch-argentinischer Teams in den Goethe-Instituten Argentiniens in qualitativen Experteninterviews befragt. Die von den Mitarbeitern wahrgenommenen Schwierigkeiten des Alltags der interkulturellen Zusammenarbeit werden schließlich zu praktischen Ansätze zur wertschätzenden Zusammenarbeit deutsch-argentinischer Teams verarbeitet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/589979086luber.txt
Mette, Alexander;
Organizational change management facilitating the open sourcing of a commercial software project - V, 64, VI S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Freie Software/Open Source wird von immer mehr Unternehmen als eine Alternative für effiziente Softwareentwicklung anerkannt. Firmen, welche sich entschließen ihre Produkte zu open sourcen und somit mit einem virtuellen Team von freiwilligen Programmierern aus der Open Source Gemeinde zusammen zu arbeiten, sehen sich einer gewissen kulturellen Diskrepanz ausgesetzt. Diese Arbeit untersucht die Möglichkeiten, welche soziotechnisches Change Management bietet, um diese Diskrepanz zu verringern und somit die Open Source Pläne zu unterstützen. Nach der Analyse der relevanten Literatur über virtuelle Teams und sozialen Änderungsprozessen in Organisationen, wird ein Change Management Konzept entwickelt, welches auf Process Consultation und Appreciative Inquiry aufbaut. Dieses Konzept wird dann in verschiedenen soziotechnischen Kontexten bei der LivingLogic AG, einer Firma welche ihr Kernprodukt open sourcen möchte, implementiert. Es wird gezeigt, dass das Change Management ziemlich erfolgreich ist, aber immer weniger effektiv wird, je sozialer der Problembereich geprägt ist. Soziotechnisches Change Management, insbesondere kombiniert mit Appreciative Inquiry, ist ein brauchbares Modell um die Arbeit in Firmen Open Source-artiger zu gestalten. Nichtsdestotrotz muss die Führungsebene deutlich hinter solch einer Veränderung stehen, um sie zu einem tiefgreifenden Erfolg werden zu lassen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/582872642mette.txt
Streller, Carolin;
Analyse und Verbesserung des Wissensmanagementsystems BASCIS der L'Orange GmbH - 70 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Wissensmanagement gewinnt besonders im Zuge der Globalisierung und sich verkürzender Produktlebenszyklen stetig an Bedeutung. Datenbanken, in denen Wissen in Form von Dokumenten abgelegt wird, sind dabei eine Möglichkeit, Wissen zu managen. - Die vorliegende Arbeit untersucht die Schwierigkeiten bei der Datensammlung und die mangelnde Nutzung der Wissensdatenbank BASICS in der Technischen Entwicklung der Firma L'Orange GmbH. Diese Analyse erfolgt anhand einer empirischen Mitarbeiterbefragung. Als Ergebnis konnten signifikante Zusammenhänge zwischen der Nutzung und der Struktur von BASICS hergestellt werden. Auch die Zeit, die für die Füllung der Datenbank zur Verfügung steht, hat signifikanten Einfluss auf die Nutzung. Weiterhin ergab die Untersuchung einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Pflege der Datenbank und einem Mangel an Inhalten. - Um die aufgedeckten Schwachstellen zu beseitigen, werden verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, die zur Verbesserung der bestehenden Situation beitragen sollen. Die Schaffung einer wissensorientierten Unternehmenskultur ist dabei unverzichtbar. Weiterhin empfiehlt es sich, ein Anreizsystem einzuführen und die Informationssuche durch Text Mining zu erleichtern. Die Erstellung einer Wissensbilanz ermöglicht es, den Erfolg der implementierten Maßnahmen zu messen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, das im Unternehmen vorhandene Wissen besser nutzbar zu machen, um sich im internationalen Wettbewerb auch in Zukunft behaupten zu können.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/580243192strel.txt
Völkerling, Jens;
Untersuchung des Zusammenhangs zwischen unternehmerischen Markteintritten und Marktaustritten - 67 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Seit einigen Jahren führt die voranschreitende Globalisierung zu einer enormen Verschärfung des Wettbewerbs. Aufgrund dieser Tendenz erfordern Überlegungen zu Marktein- und -austritten von den Unternehmen eine genaue strategische Planung und eine Vielzahl von Grundsatzentscheidungen. Im Mittelpunkt dieser Diplomarbeit stehen dabei die Marktbarrieren, die als Mobilitätshemmnisse den Eintritt in neue bzw. den Austritt aus bestehenden Wettbewerbsräumen erschweren oder unmöglich machen können. Hierzu wird dem Leser, ausgehend von den denkbaren Beweggründen der Unternehmen für Marktein- und -austritte, durch eine detaillierte Beschreibung und Untersuchung der Markteintritts- und -austrittsbarrieren zunächst ein Einblick in die Problematik der unternehmerischen Marktein- und -austritte verschafft. Anschließend werden die wesentlichen Strategien zur Überwindung der Marktbarrieren vorgestellt, die als strategische Vorgaben und Leitlinien die Antwort auf die Frage nach dem Wie des Marktein- bzw. -austritts von Unternehmen geben. Ziel dieser Arbeit ist es, einen möglichen Zusammenhang zwischen unternehmerischen Markteintritten und -austritten aufzudecken und zu erklären. Im Zuge dessen wird im zweiten Teil der Diplomarbeit geprüft, ob Markteintritte und -austritte in ihren Auswirkungen korrelieren und sich gegenseitig bedingen. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf das Modell der fünf Antriebskräfte des Wettbewerbs von Porter als Analyseinstrument für die Markteintritte von Unternehmen gelegt. Dabei soll gezeigt werden, dass dieses Modell ebenso als Analyseinstrument für Marktaustrittsentscheidungen geeignet ist und bewertet werden kann. Im Ergebnis dieser Diplomarbeit wird festgestellt, dass unternehmerische Markteintritte und -austritte infolge ihrer Abhängigkeit von der Ausgestaltung der Strukturkomponenten und deren Einflussfaktoren auch in ihren Auswirkungen einen Zusammenhang aufweisen. Sie haben einen Einfluss auf die Branchenstruktur und sind demzufolge ganz entscheidend für die Rentabilität und damit für die Attraktivität eines Marktes. Da Marktbarrieren die Markteintritte bzw. -austritte von Unternehmen erschweren können, führt dies zu der Annahme, dass auch Markteintritts- und -austrittsbarrieren in gewisser Weise zusammenhängen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/578046083voelk.txt
Prozell, Annelie;
Aufbau und Entwicklung eines Unternehmensimage - am Beispiel von McDonald's - 87 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Ein positives Image zu besitzen, ist für Unternehmen in der heutigen Zeit ein wichtiger Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Konkurrenten. Jedoch ein solches zu erschaffen, setzt in den meisten Fällen eine langfristige und zeitaufwändige Planung, Erstellung und Kontrolle in der Imagepolitik voraus. Aus diesem Grund sollten sich Unternehmen jeglicher Branchen um ein positives Image, sei es aus interner Sicht der Mitarbeiter bzw. des Unternehmens selbst oder aus externer Sicht der Konsumenten, bemühen. Ein bestimmtes Image zu kreieren, stellt eine herausfordernde Aufgabe in einem Unternehmen dar und ist deshalb zu einem bedeutenden Bestandteil innerhalb unternehmenspolitischer Entscheidungen herangewachsen. Um diese Imagebildung besser zu veranschaulichen, wird als Praxisbeispiel die Fast-Food-Kette McDonald`s herangezogen. McDonald`s behauptet sich nicht nur gewinnbringend gegenüber seinen Wettbewerbern, sondern vollzieht seit einigen Jahren ebenso einen enormen Imagewandel: Weg vom ungesunden Fast-Food-Image, hin zum gesünderen und moderneren Lifestylerestaurant, das sich zusätzlich dem Zeitgeist der Gesellschaft und dem Schutz der Umwelt widmet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/576901482proze.txt
Krüger, Carolin;
Die Anwendung der Critical Incident Technique in Teams - V, 64 S., S. LXV - LXXXVIII. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Die Critical Incident Technique ist eine Qualitative Sozialforschungsmethode, die aus dem Marketing zur Ermittlung der Kundenzufriedenheit bekannt ist. Diese Methode wird in ihrer Anwendung auf Teams getestet und soll einen Ansatz im Umgang mit Konflikten in Teams bieten. Diesbezüglich wird die Methodik in ihren Teilbereichen erläutert und in Rahmen allgemeiner Kriterien qualitativer Forschungsmethoden bewertet. Außerdem werden teamspezifische Merkmale erläutert, die sich aus den allgemeinen Erkenntnissen und bekannten Modellen der Teamforschung ableiten. Das Konfliktpotentiale und Konfliktebenen in Teams sowie relevante Einflussfaktoren werden definiert und kategorisiert und in die Methodik der Critical Incident Technique eingebettet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/575623136krueg.txt
Weigel, Rositsa;
Dysfunktionen der Teamarbeit und Empfehlungen für das Management - 98 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Teams und Teamarbeit erfreuen sich sowohl in der Praxis als auch in der Wissenschaft großer Popularität. Der Begriff "Team" wird als Ausdruck für höhere Effektivität und Effizienz der Arbeit, bessere Qualität der Entscheidungen, größeres Leistungspotential und harmonische Beziehungen zwischen den Mitarbeitern verwendet. Das liegt nicht zuletzt daran, dass mit dem Begriff "Team" und "Teamarbeit" in erster Linie vorwiegend positive Assoziationen und Höchstleistungen verbunden werden. In dieser Arbeit werden die anderen Seiten, die Dysfunktionen bzw. die negativen Effekte, die mit der Teamarbeit einhergehen, betrachtet. Die Arbeit zeigt, dass die Teamarbeit sowie die Einführung von Teams in ein Unternehmen kein leichtes Unterfangen ist und dass zum Erfolg der Teamarbeit bestimmte Voraussetzungen und Rahmenbedingungen im Unternehmen geschaffen werden müssen um Dysfunktionen zu vermeiden. - In der Arbeit werden zuerst die Begriffe Team und Teamarbeit in ein theoretisches Gefüge eingeordnet. Die Ausführungen behandeln insbesondere die Themen "Team und Gruppe als neue Organisationsform im Unternehmen", "Führung von Teams und Gruppen" sowie "Wissensmanagement und organisationales Lernen". Darauf folgend wird auf die begrifflichen Definitionen von "Gruppe" und "Team" sowie auf den Teambildungsprozess und den Bedingungen erfolgreicher Teamarbeit eingegangen. Letztere sind ausschlaggebend dafür, dass die Vorteile und die besondere Leistungsfähigkeit von Teams im Unternehmen auch entwickelt werden können. Darauf aufbauenden werden die Dysfunktionen "Social Loafing", "Risikoschub", "Groupthink", "Teamkonflikte" und "Escalating Commitment" erläutert. Darauf hin werden Handlungsmöglichkeiten zum Umgang mit den aufgeführten Dysfunktionen gegeben. Es werden sowohl allgemeine Empfehlungen zur Vermeidung der Nachteile der Teamarbeit als auch konkrete Vorschläge zum Umgang mit den jeweiligen Dysfunktionen gegeben. Abschließend werden die Bedeutung der Teamarbeit in der Praxis und ihre Zukunft angesprochen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/574222995weige.txt
Baumann, Katharina;
Der demographische Wandel und seine Auswirkungen auf die Personalarbeit am Beispiel des BAUR Versands in Burgkunstadt - 65 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Die deutsche Bevölkerung schrumpft und altert seit Jahren signifikant. Schon seit ca. 1970 reicht die Zahl der Neugeborenen in Deutschland nicht mehr aus, um die Elterngeneration zu ersetzen und auch Zuwanderungsprozesse können diese Entwicklung nicht mehr ausgleichen. Der Wandel der Altersstruktur innerhalb der Bevölkerung, sowie deren absoluter Rückgang, spiegeln sich dabei vor allem in der Zusammensetzung des Erwerbspersonenpotentials wieder. Besonders die Zahl junger und qualifizierter Arbeitnehmer wird in den kommenden Jahren immer weiter zurückgehen. Die vorliegenden Arbeit untersucht den Einfluss der demographischen Entwicklung in Deutschland auf die Personalbereiche Rekrutierung und Personalentwicklung, die in Unternehmen besonders betroffen und gefordert sein werden. Am Beispiel der BAUR Versand GmbH & Co KG in Burgkunstadt, werden Strategien und Instrumente entwickelt, die das Unternehmen mittel- und langfristig auf die Veränderungen des Personalmarktes vorbereiten. Dabei werden zunächst die Einflussfaktoren auf den demographischen Wandel - Fertilität, Mortalität und Migration - untersucht und eine Prognose der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland und Oberfranken vorgenommen. Anschließend werden die Auswirkungen dieser Veränderungen auf die Personalbereiche Rekrutierung und Personalentwicklung untersucht, sowie Lösungsansätze vorgestellt. Dem folgt die Analyse des Bereichs Personal, sowie der Mitarbeiterstruktur des BAUR Versands. Aus diesen Ergebnissen werden schließlich Handlungsmöglichkeiten für die Bereiche Rekrutierung und Personalentwicklung erarbeitet, um den BAUR Versand auf zukünftig veränderten Personalmärkten zu stärken.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/565673505bauma.txt
Prellwitz, Frank;
Personalmanagement im Lean Management - 69 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

In den vergangenen 20 Jahren gab es eine Vielzahl an Einflüssen, die das Unternehmerrisiko immens erhöht haben. Als übergeordnetes Schlagwort ist in diesem Zusammenhang die Dynamik der Märkte und die daraus resultierende Unsicherheit bezüglich der Umweltbedingungen zu nennen. Um dieser extrem dynamischen Umwelt gerecht werden zu können und die Überlebensfähigkeit der Unternehmung sicherstellen zu können war es notwendig, dass neue Organisationsformen und Managementphilosophien entwickelt wurden. Eine durchaus Erfolg versprechende Antwort auf diese Problematik scheint in der Lean-Philosophie zu liegen. Der Fokus dieser Diplomarbeit soll auf den unternehmensinternen Fertigungsbereich gerichtet sein. Auf Basis umfangreicher theoretischer Betrachtungen zum Lean-Management soll das Personalmanagement im Fertigungsbereich, auf Grundlage des Multiskilling, betrachtet werden. Hierbei wird besondere Konzentration auf die Personalentwicklung gelegt. Somit ist es auch Ziel der Arbeit herauszufinden, was genau Multiskilling ist und wie es im Lean-Management zur Personalentwicklung eingesetzt werden kann. In einem gesonderten Kapitel wird auf das "Cross Training" eingegangen - einer besonderen Form des Mitarbeitertrainings, welche sich aus unterschiedlichen Trainingsmaßnahmen zusammensetzt. Im Bereich des "Multiskilling" werden die wichtigen Begriffe der "Redundanz", des "Skill Chaining" und des "Skill Splitting" erläutert. Im Zusammenhang mit dem "Cross Training" werden "Positional Clarification", Positional Modeling" und Positional Rotation" als zentrale Begriffe erörtert und in den globalen Kontext gesetzt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/562240055prell.txt
Eitermoser, Tobias;
Einführung eines Veranstaltungsmanagementsystems für Kundendienstfortbildungen bei der Jungheinrich AG - VII, 81 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Die Jungheinrich AG ist einer der größten Hersteller von Flurförderzeugen der Welt. Um den Kunden den bestmöglichen Service zu bieten, wird großer Wert auf ein umfassendes Service-Trainingsprogramm für die Kundendienstmitarbeiter gelegt. - Bis Ende 2006 wurden die Fortbildung der Trainingsbeauftragten sehr unstrukturiert geplant und organisiert. Dadurch war die Planung der Veranstaltungen sehr ineffizient und mit hohem Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Seit Anfang 2007 existiert nun ein gut funktionierendes Veranstaltungsmanagementsystem, dass die Organisation der Fortbildungen vereinfacht und verbessert hat. Bisher wird dieses System allerdings nur im Trainingszentrum verwendet. - In den einzelnen Vertriebsstandorten werden die Fortbildungen der Kundendiensttechniker immer noch individuell geplant. Dies ist sehr zeitintensiv, fehleranfällig und die vorhandenen Ressourcen werden nicht ideal genutzt. Deswegen soll das Veranstaltungsmanagementsystem zukünftig auch in den Vertriebsstandorten zum Einsatz kommen. Zuerst werden in einem Pilotprojekt zwei bis drei Niederlassungen ausgewählt, in denen das Veranstaltungsmanagementsystem eingeführt wird. - Meine Aufgabe wird sein, dass Pilotprojekt in allen Schritten von der Auswahl der geeigneten Niederlassungen über die Einführung bis zur Erfolgskontrolle unterstützen. Auf lange Sicht sollen dann die anderen Niederlassungen folgen. - Die Arbeit beschreibt zuerst das Veranstaltungsmanagementsystem, das in den Niederlassungen eingeführt werden soll. - Der theoretische Teil behandelt zum einen die Ziele, die die Jungheinrich AG mit der Einführung der Software verfolgt. Zum anderen werden die theoretischen Grundlagen einer Softwareeinführung behandelt. - Im Folgenden wird die praktische Umsetzung des Projekts von der Auswahl der geeigneten Niederlassungen bis zum Abschluss in einer Niederlassung beschrieben.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/559593910eiter.txt
Hoffmann, Melanie;
Think Aloud-Protokolle als Methode zur Explizierung von Expertenwissen - 75 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Mit dem Wandel der Industriegesellschaft zur Informationsgesellschaft und den zunehmenden technischen Möglichkeiten wachsen die Wissensbestände immer schneller an. Gleichzeitig ist der Wissensverfall ebenfalls immer rasanter und das relevante Wissen schwieriger zu filtern und zu bewahren. Hinzu kommt der demografische Wandel, der Gesellschaft und Wirtschaft vor schwerwiegende Probleme stellen wird. Denn wenn nicht in gleichem Maße junge, hoch qualifizierte Kräfte in den Unternehmen nachrücken, wie aus dem Unternehmen ausscheiden, besteht die Gefahr, dass momentane Leistungs- und Qualitätsniveaus nicht gehalten werden können und Know How verloren geht. Selbst ohne diese Probleme kann individuelles Wissen anderen Personen nicht hundertprozentig vermittelt werden. Vor den eben genannten Entwicklungen wird dieses Thema allerdings noch umso dringlicher. Wie kann es gelingen, Expertenwissen im Unternehmen zu explizieren, für das Unternehmen und andere Mitarbeiter weitreichend nutzbar zu machen und den dauerhaften Verbleib von Kompetenzen im Unternehmen losgelöst von ihren ursprünglichen Inhabern zu sichern? - Vor diesem Hintergrund sollen Think Aloud Protokolle als geeignete Methode untersucht werden. Deren Vorteil gegenüber anderen so genannten Verbalen Protokollen besteht darin, dass sie die kognitiven Prozesse die bei Experten stattfinden offenlegen können, ohne sie währenddessen zu verfälschen, wie es bei Interviews u. ä. der Fall sein kann. Die Arbeit untersucht die Eignung der Think Aloud Protokolle für die Explizierung von Expertenwissen und zeigt auf, wie die Methode in der betrieblichen Praxis zur Wissensarbeit und Akquise genutzt werden und in bestehende Personalentwicklungsmaßnahmen wie zum Beispiel das Mentoring oder Coaching eingebunden werden kann. Hierfür werden als Fazit der Arbeit konkrete Handlungsempfehlungen gegeben. Diese gehen auch darauf ein, wie bislang verwendete Verfahrensweisen des Wissensmanagement zu diesem Zweck abgewandelt werden müssen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/558607098hoffm.txt
Rödel, Sabine;
Die empirische Bedeutung von Motiven und Barrieren des Marktaustritts - 67 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Zum normalen Lebenszyklus eines jeden Unternehmens gehört neben dem Wachstum auch die Schrumpfung in Form von Marktaustritten. Nachwievor liegt jedoch das Hauptaugenmerk der Forschung auf den Markteintritten, da sie als Indikatoren für Wachstum und Erfolg eines Unternehmens verstanden werden. Der Marktaustritt hingegen trägt häufig den Beigeschmack des Misserfolgs. Diese Denkweise ist jedoch längst nicht mehr zeitgemäß. In Zeiten gesättigter Märkte können nur jene Unternehmen langfristig überleben, die bereit sind ihre Strategien den jeweils herrschenden Wettbewerbsbedingungen anzupassen. Dazu gehört neben dem erschließen neuer Märkte auch das verlassen von unattraktiven Märkten, um auf diese Weise die Ressourcen auf aussichtsreichere Aktivitäten zu konzentrieren. An dieser Stelle wird deutlich, dass sich ein Wandel bei den Motiven des Marktaustritts vollzieht. Waren es früher primär finanzielle Aspekte, die ein Unternehmen zum Rückzug bewegten, so haben in den vergangenen Jahren strategische Motive, wie beispielsweise die Refokussierung oder die strategische Neuorientierung erheblich an Bedeutung gewonnen. Es existieren jedoch eine Reihe von Faktoren, die die Motive zum Marktaustritt verdrängen können. Diese sogenannten Marktaustrittsbarrieren sind verantwortlich dafür, warum ein Unternehmen in einem renditeschwachen Markt verweilt oder bisweilen sogar Verluste in Kauf nimmt. - Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nach der Definition des Marktaustritts zunächst die verschiedenen Motive und Barrieren des Marktaustritts zu kategorisieren und zu erläutern. Daran anschließend wird die empirische Bedeutung dieser Faktoren in den bisherigen empirischen und theoretischen Veröffentlichungen analysiert. Dabei wird auch untersucht, inwiefern bestimmte Aspekte im Zeitverlauf an Bedeutung gewonnen bzw. verloren haben.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/556802314roede.txt
Heinz, Lydia;
Vergleichsprozesse in Teams : Erklärung und Management - 70 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Einfluss sozialer Vergleichsprozesse auf die Teamarbeit zu untersuchen. Der Schwerpunkt liegt auf interpersonellen Vergleichsprozessen, die dem Einzelnen als grundlegender Orientierungsmaßstab für das Gefühl gerecht behandelt zu werden, dienen. So z.B. ein Teammitglied, das seine Arbeitsbelastung, sein Wissen, seine Ausbildung, seine Verantwortung usw. in Beziehung zu seinem Gehalt, seiner Position und seinem Status setzt und dann diese Relation mit dem Input-Outcome-Verhältnis anderer Teammitglieder vergleicht. Die Resultate dieser Gegenüberstellungen können bedingen, dass Teamarbeit einerseits uneffektiv sein kann, wenn erhebliche Motivationsverluste auftreten. Es wird dargestellt wie diese entstehen und minimiert oder vermieden werden können. Andererseits können die Ergebnisse von Vergleichsprozessen zu Motivationsgewinnen bzw. einer Leistungssteigerung in Teams führen. Diese können wiederum gefördert werden. Positive als auch negative emotionale Konsequenzen sind ebenfalls Bestandteil dieser Arbeit. Hier wird aufgezeigt, wie diese zweckmäßig gesteuert werden können. Die Teammitglieder selbst und das Management bzw. die Führung sollten schlussendlich in der Lage sein, soziale Vergleichsprozesse bewusst wahrzunehmen, beeinflussend tätig zu werden und deren Auswirkungen zu steuern. Die wichtigsten Anknüpfungspunkte zur Einflussnahme bzw. Steuerung liegen im personellen Bereich (Soziale Kompetenz, Vertrauen und Offenheit der Kommunikation) und im gruppendynamischen Bereich (Gerechtigkeit, Reziprozität, Partizipation, Gegenabhängigkeit, Zusammenhalt und Führung).



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/551443995heinz.txt
Geyer, Caroline;
Premiumstrategie - Maßnahmen des Trading Up der Levi Strauss Germany GmbH - 67 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Der Anfang des 21. Jahrhunderts ist geprägt von der stetig fortschreitenden Globalisierung. Eine sich immer schneller verändernde und somit instabile Umwelt aus flexiblen Gesellschaften ist offensichtlich Ursache für das Entstehen von persönlichen Ungleichgewichten. In diesen Zeiten können bestimmte Markenprodukte dem Käufer ein Gefühl von Sicherheit sowie emotionalen und sozialen Werten vermitteln. Der gegenwärtige Trend der Konsumenten, ihre Grundbedürfnisse mit günstigen Produkten der Discounter zu befriedigen und den übrigen Teil ihres Einkommens für die Waren des so genannten Premiumbereiches auszugeben, offeriert den Unternehmen, welche sich in den jeweiligen Bereichen spezialisieren, ein hohes Potential an Wachstum. Unterstützung erfährt dieser Trend durch die steigende Kaufkraft in Deutschland, die ihre Ursache in dem stetig wachsenden Anteil der Haushalte mit doppeltem Einkommen findet. Das derzeitige Marktgeschehen im Konsumgüterbereich lässt sich somit auf zwei wesentliche Gebiete eingrenzen: den Discountgüter- und den Premiumgüterbereich. Der Markt der Mitte gerät dadurch zunehmend unter Druck und droht gänzlich zu verschwinden. Die Premiumstrategie, bei welcher dem Kunden durch Differenzierung des eigenen Angebotes ein Mehrwert offeriert und im Ergebnis ein dadurch gerechtfertigter höherer Preis verlangt wird, ermöglicht bei konsequenter Umsetzung das unternehmerische Trading Up - den wirtschaftlichen Aufstieg - in den oberen Markt. Diese Diplomarbeit wird einen Überblick über grundlegende Maßnahmen und die Notwendigkeit einer Implementierung der Premiumstrategie geben, um im Markt weiter erfolgreich zu bleiben. Neben dem theoretischen Teil dieser Arbeit wird ein Bezug auf die praktische Umsetzung der Premiumstrategie im Unternehmen Levi Strauss Germany gegeben, welches mit Verfolgung dieser, das Image der Marke wieder aufwerten möchte. Mit einem jungen und emotionaleren Design, der Ansprache von immateriellen Werten, speziellen Details in der Verarbeitung und dem Fokus auf den "Frauenmarkt", hat das Unternehmen das Ziel, sich mit einem komplett neuen Image auf dem Markt zu repositionieren.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/576919497geyer.txt
Voortmann, Hendrikje;
Analyse, Bewertung und Generierung von Maßnahmen zur Umsetzung eines Steuerungsmodells entlang der Wertkette dargestellt am Beispiel des Bereiches Vertrieb LKW der DCVD - 93 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Der Vertrieb nimmt eine wichtige Schlüsselfunktion innerhalb eines Unternehmens ein, da er durch den Absatz der Produkte maßgeblich zum Unternehmenserfolg beiträgt. Er bildet die Schnittstelle zwischen der betrieblichen Leistungserstellung und den Kunden. Um einen langfristigen Unternehmenserfolg sicherzustellen, ist es die Herausforderung des Vertriebs, mit einer flexiblen und kundenorientierten Marktbearbeitung eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen und dabei die wirtschaftlichen Ziele des Unternehmens am Markt zu realisieren. Der Bereich Vertrieb Lkw der DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland (DCVD) ist für den Vertrieb der Marke Mercedes-Benz auf dem Lkw-Markt verantwortlich. Teile der Wertkette des Vertriebs sind die Abteilungen Neufahrzeuge, Gebrauchtfahrzeuge, CharterWay sowie die betreffenden Abteilungen im Querschnittsbereich AfterSales und der DaimlerChrysler Bank. Jede einzelne hat das Ziel, ihre Ergebnisse zu optimieren und legt dazu individuelle Teilziele und Maßnahmen fest. Dadurch ist keine optimale Kundenorientierung möglich. Trotz der bestehenden Interdependenzen werden die jeweils festgelegten Maßnahmen nicht umfangreich mit den anderen Teilen abgestimmt. Es fehlt an einer wertkettenübergreifenden Steuerung, die sich besser auf die Kundenanforderungen einrichten kann und eine Ergebnissteigerung im Gesamten erwarten lässt. Um die genannten Aspekte in einem passenden Gesamtzusammenhang zu präsentieren, wurde die Arbeit wie folgt aufgebaut: Nach der Einleitung werden die relevanten Begriffe erläutert und untereinander abgegrenzt. Neben den Begriffen Vertrieb, Wertkette und Steuerung werden vor allem Instrumente zur Steuerung verdeutlicht. Daraufhin wird die Organisationsstruktur des Lkw-Vertriebs in Deutschland beschrieben. Hierzu werden vor allem die Abteilungen der Wertkette eingeordnet und dargestellt. Im Bezug auf Vertriebsstruktur, Geschäftsfelder und Steuerung des Vertriebs wird ein Wettbewerbsvergleich unter den wichtigsten Lkw-Herstellern vorgenommen. Im Anschluss daran wird das vorhandene Steuerungsmodell analysiert. Jeder Teil der Wertkette wird unter den gleichen Gesichtspunkten betrachtet und die jeweilige Steuerung beschrieben. Zur Unterstützung dieser Analyse werden die relevanten Kennzahlen der Abteilungen herangezogen und die Beziehungen zueinander anhand einer Kennzahlenmatrix und eines Wirkungsnetzes analysiert. Es wurden die wichtigsten Steuerungsgrößen herausgearbeitet (bspw. Nachlass und Restwert) und Wirkungszusammenhänge dargestellt. Aus diesen Analysen folgen die Ansätze zur Optimierung der wertkettenorientierten Steuerung. Hier werden Voraussetzungen und Maßnahmen dargestellt, um die Ziele Kundenorientierung und Ergebnisoptimierung durch die wertkettenorientierte Steuerung zu realisieren. Diese Arbeit bietet die Grundlage, diese Steuerung auszugestalten und zu implementieren.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/576810762voort.txt
Heine, Stephanie;
Wissensgewinnung in genialen Teams - 105 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Der Erfolg moderner Unternehmen des 21. Jh. hängt stark von den geistigen Fähigkeiten hoch qualifizierter Fachleute ab. Durch die steigende Bedeutung geistiger Arbeit werden die Faktoren Kreativität, intellektuelles Kapital und schließlich der Weg zur lernenden Organisation ins Zentrum unternehmerischer Aufmerksamkeit gerückt. Insbesondere geistiger Vorsprung und Innovationen versprechen Wettbewerbsvorteile auf heutigen Märkten. - Geschichtliche Gegebenheiten zeigen auf, dass es eine Reihe von intelligenten Einzelkämpfern gab, deren Leistungsfähigkeit in neuen Erkenntnissen und berühmten Entdeckungen mündeten. Aufgrund der zunehmenden Komplexität heutiger Probleme gibt es kaum noch Tätigkeitsfelder, in der einzig individuelle Leistungen ausreichen, um wirklich Geniales zu schaffen. Die Einführung von Teams in die Organisation vermag dies zu kompensieren und bildet dabei den effektivsten Weg zur Nutzung des intellektuellen Kapitals in Organisationen. Viele großartige Leistungen, wie die Entwicklung des Personal-Computers (PC), sind aus einer Vision heraus durch gemeinsame Anstrengung von "genialen" Spezialisten innerhalb eines Teams entstanden. Der PC ist als heutige Technologie nicht mehr wegzudenken. Solche besonderen Leistungen von Teams erfordern ein bestimmtes Attribut, welches sich in Form der Genialität offenbart. Geniale Teams besitzen die Fähigkeit, die Welt durch ihre visionären Ideen nachhaltig zu verändern. Jedoch ist es offen, wie innerhalb solcher Teams das Wissen für die Realisierung visionärer Ideen gewonnen und systematisch weiterentwickelt wird. - In dieser Arbeit werden geniale Teams vorgestellt und von anderen Organisationsformen wie Teams und Arbeitsgruppen abgegrenzt. Darauf aufbauend wird anhand eines ausgewählten Teamentwicklungskonzepts der Weg zum genialen Team dargestellt und belegt, weshalb dieses als höchste Form für die Entwicklung und Umsetzung fortschrittlicher Visionen verstanden wird. Für die systematische Wissensgewinnung sowie den Wissenstransfer in genialen Teams wird das Konzept der Community of practice (CoP) vorgestellt und dessen Relevanz begründet. Anhand eines Wissensmanagement-Modells, welches CoPs implementiert, wird aufgezeigt, wie die Vision genialer Teams über die Abstraktionen Strategie, Domäne und gemeinsames Regelwerk auf Teilprobleme abgebildet und somit erforderliches Wissen für dessen Realisierung über einen iterativen Prozess systematisch erschlossen wird.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/57680715Xheine.txt
Mai, Melanie;
Shared mental models - measuring team knowledge - 61 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Die Diplomarbeit bietet eine detaillierte Definition von "Shared Mental Models" (auch: "Team Mental Models") und eine Übersicht der Erhebungsmethoden. Sie beschäftigt sich mit der Frage wie diese Methoden sinnvoll kategorisiert werden können um zukünftige Forschung zu unterstützen und übersichtlicher zu machen. Sowohl die eigentlichen Erhebungsmethoden als auch die Representationstechniken und die Datenanalyse bei der Erhebung von Shared Mental Models wird vorgestellt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/549578544mai.txt
Schlapke, Janette;
Strategische Planung und Steuerung im Multi-Projektmanagement - 68 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Die Globalisierung, der technologische Fortschritt und die damit einhergehenden Veränderungen der Marktbedingungen fordern eine flexible und reaktionsschnelle Organisationsform. Dabei hat sich das Projektmanagement als geeigneter Ansatz herauskristallisiert und somit erfolgreich in den Unternehmen etabliert. Lag jedoch der Fokus des Projektmanagements auf der Durchführung von einzelnen Projekten, so reicht dies heute nicht mehr aus. Die Unternehmen müssen erkennen, dass die Anzahl und Komplexität der Projekte sowie deren gegenseitigen Abhängigkeiten ständig zunehmen und dass eine viel versprechende Projektarbeit nur mehr möglich ist, wenn alle Projekte in ihrer Gesamtheit geplant und gesteuert werden. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Arbeit das Konzept für das Multi-Projektmanagement vorgestellt, in dessen Mittelpunkt die strategische Planung und Steuerung des Multi-Projektmanagements steht. Das Multi-Projektmanagement hat die Aufgabe einer effektiven und effizienten Organisation der Projektlandschaft innerhalb einer Unternehmung. Mit Hilfe der strategischen Multi-Projektplanung und -steuerung erfolgt eine gezielte strategische Ausrichtung der Projektlandschaft an den unternehmerischen Zielsetzungen und strategien. Der strategische Planungsprozess zielt dabei durch Abgleich von Unternehmensstrategien und Projektzielen auf die Effektivität der Projektlandschaft. Handlungsleitend für die Multi-Projektplanung sind die sich aus der strategischen Planung ergebenden strategischen Ziele. Sie stellen die Basis für die Auswahl der Projekte in das Projektportfolio dar. In der sich anschließenden Multi-Projektkontrolle werden Termin-, Kosten-, und Leistungsabweichungen analysiert, welche die strategische Ausrichtung des Projektportfolios negativ beeinträchtigen können. Die Multi-Projektkontrolle dient gleichzeitig als Basis der Multi-Projektsteuerung, welche bspw. durch personal- und organisatorische Maßnahmen bzw. durch Akquirierung neuer Ressourcen den ermittelten Abweichungen entgegensteuern will. Der strategische Steuerungsprozess zielt hingegen durch Identifikation projektübergreifender Abweichungen und der Einleitung von Korrekturmaßnahmen auf die Effizienz der Projektlandschaft. Letztendlich eröffnet das MPM die Möglichkeit, Transparenz in der Projektlandschaft zu schaffen, durch Projektpriorisierung die Übereinstimmung des Portfolios mit den Unternehmenszielen zu garantieren und durch eine projektübergreifende Ressourcenplanung die effektive und effiziente Durchführung aller im Unternehmen stattfinden Projekte zu ermöglich.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/547206399schla.txt
Hönl, Mario;
After Action Review : zur empirischen Verbreitung und Akzeptanz eines Instruments der Maßnahmennachbereitung - 196 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Als neuzeitlicher Ansatz kann die Zuhilfenahme von Methoden des Wissensmanagements zum Erfolg führen. Wissensmanagement kann mit unterschiedlichen Zielsetzungen eingeführt werden. In der vorliegenden Arbeit soll der Erfahrungstransfer zwischen Mitarbeitern in den Vordergrund rücken. Ein besonderes Gewicht erhält diese Aufgabe durch die Betrachtung in problemlösenden Prozessen bzw. bei Entscheidungen in kritischen Situationen. Um den Verlust von Erfahrung möglichst gering zu halten, bedarf es eines bewusst gelenkten Erfahrungstransfers. - Das Ziel dieser Arbeit bestand darin, näheres über den Zusammenhang von Handlungen in extrem belastenden Einsätzen und deren Auswirkungen in faktischer Hinsicht bei Rettungs- und Einsatzkräften in Deutschland zu erfahren. Dabei wurde die Methode des After Action Reviews, die bereits in anderen Bereichen praktiziert wird, eine Möglichkeit einer gezielten faktische Einsatznachbereitung bietet und mögliche Interventionen in Form einer wirkungsvollen Prävention liefern kann, ins Zentrum der Arbeit gerückt. - Durch eine Auswertung durchgeführter Interviews in Organisationseinheiten des Rettungs- und Einsatzdienstes soll die vorliegende Arbeit einen möglichst umfassenden und verständlichen Überblick über den Zusammenhang von Entscheidungsprozessen, Erfahrungen und der präventiven und wissenssichernden Methode des After Action Reviews wiedergeben.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/546711626hoenl.txt
Hornemann, Tina;
Implementierung einer Wissensbilanz am Beispiel der Commerzbank AG unter Einbeziehung der internen Kommunikation - 77 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Für das strategische Management eines Unternehmens wird Wissen heutzutage immer wichtiger, denn dieser immaterielle Vermögenswert spielt für den Aufbau von Wettbewerbsfähigkeit und die Generierung von anhaltenden Wettbewerbsvorteilen eine sehr entscheidende Rolle. Wissensvorsprünge oder das Innovationspotenzial eines Unternehmens in harten Daten und Fakten auszudrücken und somit steuerbar zu machen erweist sich allerdings als große Herausforderung. Viele Unternehmen haben bisher keine klare Vorstellung davon, welches Wissen für ihren Erfolg von Bedeutung ist und wie sich dieses Know-how über die Unternehmensbereiche, Funktionen und Mitarbeiter verteilt. Demnach kann es passieren, dass spezifische Fähigkeiten im Unternehmen gar nicht erst in Anspruch genommen bzw. ausreichend weiterentwickelt und somit auch nicht in Wettbewerbsvorteile umgesetzt werden. Bei Reorganisationsmaßnahmen, wie z.B. Outsourcing, besteht zudem die Gefahr, dass dem Unternehmen strategisch relevante Kompetenzen, Fähigkeiten, Routinen oder Synergien verloren gehen. - Unternehmensentscheidungen müssen auf einer fundierten Basis getroffen werden, die einen Überblick über das Wissen im Unternehmen voraussetzt. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Diplomarbeit die Wissensbilanz als ein strategisches Management-Instrument beschrieben, das die Unternehmen dabei unterstützt, ihr Wissen und ihre wesentlichen immateriellen Einflussfaktoren darzustellen. Sie zeigt Verbesserungspotenziale im Unternehmen auf. Zudem lassen sich zentrale Handlungsfelder und strategische Maßnahmen aus ihr ableiten. - Der Umsetzungserfolg eines solchen strategischen Management-Instruments hängt jedoch zunächst davon ab, wie es im Unternehmen und im Management verankert wird. Ziel der Ausarbeitung ist es daher, wichtige Aspekte und Einflussfaktoren zu beleuchten, die für die Implementierung einer Wissensbilanz im Unternehmen von Bedeutung sind. Hierzu werden typische organisationsspezifische Gegebenheiten untersucht, die die Gestaltung von Wissensmanagement beeinflussen. Außerdem wird herausgestellt, warum das Erfassen, Bewerten und Steuern von intellektuellem Kapital für die Unternehmen immer wichtiger wird und welche Hürden dabei noch zu überwinden sind. Anhand eines Praxisbeispiels wird im 2. Teil der Arbeit herausgearbeitet, warum vor allem die interne Kommunikation bei der Implementierung einer Wissensbilanz wichtig ist. Abschließend werden Handlungsempfehlungen hinsichtlich möglicher Nutzenfunktionen der Wissensbilanz im konkreten Fallbeispiel sowie Ansätze zur internen Kommunikation herausgearbeitet.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/543418669horne.txt
Schmid, Sebastian;
Die Optimierung des Claim Prozesses aus der Sicht des Wissensmanagements - 148 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

"Wenn Siemens wüsste, was Siemens weiß" - eine auch bei Siemens VDO bekannte Redewendung mit einem wahren Hintergrund. Wissenstransparenz ebenso wie andere Wissensaspekte sind keine Selbstverständlichkeit innerhalb dieser Automotive-Tochter der Siemens AG. Diesen Sachverhalt untersuchte diese qualitative Studie anhand der Bausteine des Wissensmanagements nach Probst/Raub/Romhardt im Zusammenhang mit einem Geschäftsprozess - dem Claim Management - näher. Es sollte die Frage geklärt werden, ob und wie sich Wissensmanagement auf die Verhandlungsposition und das -ergebnis beim Claimen auswirkt. Wie die Erhebung zeigt, kann Wissensarbeit ein entscheidender Faktor im Claimalltag sein sowohl positiv als auch negativ. Für eine weitere Verbesserung des Prozesses und der Arbeit werden als Fazit 6 Empfehlungen gegeben, die aktuell bereits im Unternehmen umgesetzt werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/52526373Xschmi.txt
Kiefer, Susanne;
Feedback in Gruppen - 77 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Veränderte Markt- und Wettbewerbsbedingungen sowie veränderte Anschauungen bezüglich der Arbeit stellen Organisationen heute vor neue Herausforderungen. Im Rahmen dieser Veränderungen und den damit einhergehenden gestiegenen Anforderungen wird Gruppenarbeit verstärkt als Alternative zu bestehenden Arbeitsformen diskutiert. Feedback gilt in diesem Zusammenhang als eines der wichtigsten Unterstützungsinstrumente überhaupt. Vor diesem Hintergrund konzentriert sich die vorliegende Arbeit auf Feedback im Kontext von teilautonomer Gruppenarbeit. Untersucht wurde, ob durch den Einsatz von Feedback die Leistung von Arbeitsgruppen verbessert werden kann. Dazu wurde zunächst ermittelt welche Art von Feedback Einfluss auf die Leistung in teilautonomen Arbeitsgruppen ausübt. Darüber hinaus wurde geprüft auf welcher Ebene Feedback übermittelt werden kann, damit es seine leistungsförderliche Wirkung entfaltet. Ferner wurden Faktoren analysiert, die Einfluss auf die Effektivität von Feedback ausüben können. Abschließend wurden verschiedene Mittel, durch die Feedback gegeben werden kann, untersucht. Im Ergebnis konnte ein positiver Einfluss von Feedback auf die Leistung festgestellt werden. Jedoch umfasst der Begriff Feedback unterschiedliche Aspekte, die im Zusammenhang mit teilautonomen Arbeitsgruppen Berücksichtigung finden müssen. Aus diesem Grund kann keine generelle Empfehlung für den Einsatz von bestimmten Feedbackinstrumenten gegeben werden. Dies muss stets individuell auf die jeweiligen Unternehmen abgestimmt werden.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/52501053Xkiefe.txt
Sellmann, Sabrina;
Eine empirische Untersuchung zur Aufdeckung des Optimierungspotenzials bisher angewandter Vorbereitungs- und Betreuungsmaßnahmen im Entsendungsprozess - 66 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Im Zuge der Globalisierung und der grenzüberschreitenden Aktivitäten internationaler Unternehmen gewinnt die Auslandsentsendung von Mitarbeitern zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen dieser Entsendung ist der sog. Expatriate sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld vielen neuen und ungewohnten Situationen ausgesetzt. Um angemessen auf diese reagieren zu können, scheint eine systematische Vorbereitung und Betreuung der Entsendung zwingend erforderlich. Ziel der vorliegenden Abschlussarbeit ist es, im Rahmen einer empirischen Untersuchung zu analysieren, welche Erfahrungen deutsche Auslandsentsandte während ihres Aufenthaltes in der Volksrepublik China gemacht haben und auf welche Herausforderungen bzw. Probleme sie dabei gestoßen sind. Dabei wird nicht nur das berufliche sondern auch das außerberufliche Umfeld untersucht, wobei u.a. familiäre Faktoren eine wichtige Rolle spielen. Entscheidend für beide Untersuchungsfelder ist der jeweilige kulturelle Einfluss. Für die Studie wurden im Rahmen einer qualitativen Inhaltsanalyse 29 deutsche Entsandte verschiedener in China ansässiger Unternehmen befragt. Die Auswertung der Interviews zeigte, dass die Mehrzahl der Befragten zwar auf den Einsatz vorbereitet und während des Einsatzes betreut wurden. Allerdings schätzten die Befragten diese Maßnahmen als unzureichend bzw. verbesserungsbedürftig ein. Resultierend aus den Ergebnissen der Interviews wurden schließlich fundierte Handlungsempfehlungen abgeleitet, wodurch zukünftig in die Volksrepublik entsandte Mitarbeiter der Volkswagen AG optimal auf den Einsatz vorbereitet und während dessen betreut werden sollen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/525264248sellm.txt
Menzel, Fabian;
Wissensmanager: Qualifikationsanforderungen und Tätigkeitsfeld - 66 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Bei der vorliegenden Arbeit handelt es sich um eine Annäherung an den Begriff Wissensmanager. Der Grundgedanke des Wissensmanagers greift einen Aspekt in der Entwicklung der modernen Arbeitswelt auf. Es gibt einen Bedarf an dispositiver Wissensarbeit. Die Konturen des Berufsbildes Wissensmanager sind bislang unzureichend definiert: Es können nahezu alle wissensintensiven Tätigkeiten in der Praxis darunter gefasst werden. Diese Arbeit will einen Beitrag dazu leisten, Begriff und Anforderungen an Wissensmanager näher zu bestimmen. Theoretische und empirische Befunde werden kritisch reflektiert und anknüpfende Forschungsfragen formuliert. Zukünftig besteht weiterhin Handlungsbedarf, das Profil des Wissensmanagers klarer herauszuarbeiten, um Implikationen für Theorie und Praxis ableiten zu können.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/52381898Xmenze.txt
Grieb, Florian;
Zur informationsbezogenen Brückenfunktion von Wirtschaftsverbänden in der Fotoagenturbrance - 66 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Im Zuge der Digitalisierung müssen in der Fotoagenturbranche neue Fähigkeiten gelernt werden und alte Wissensbestände werden nicht mehr gebraucht. Ein Wandel der Wettbewerbsbedingungen vollzieht sich, wobei die Ressource Wissen erheblich an Bedeutung gewinnt. Um diese Wissenslücken zu schließen bedarf es an Wissensquellen, wobei eine mögliche Quelle ein Wirtschaftsverband darstellt. Im Fokus dieser Arbeit steht der Wirtschaftsverband BVPA, in dem sich über 100 Fotoagenturen vereinen. Zwei Schwerpunkte sollten dabei mit Hilfe von Interviews mit dem Geschäftsführer und Befragungen der Mitglieder analysiert werden: 1. Was stellt der BVPA bzw. ein Wirtschaftsverband für eine Organisationsform dar, d.h. wie begründet sich seine Existenz, wie unterscheidet er sich von anderen Organisationen und wie sieht die Beziehungsstruktur innerhalb des Verbandes aus? 2. Was ist die informationsbezogene Brückenfunktion des BVPA bzw. eines Wirtschaftsverbandes? Der Wirtschaftsverband ist eine Nonprofit-Organisation, deren originäre Aufgabe die Interessenvertretung ist und die eine netzwerkartige Struktur aufweist. In dieser lassen sich verschiedene Gruppen verorten, wie ehrenamtlich und hauptamtlich Tätige, die durch bestimmte Wissens-Beziehungen miteinander verbunden sind. Hierbei lassen sich verschieden Kommunikationsrollen identifizieren, wie die zentrale Position des Geschäftsführers. Diese Charakteristika eines Wirtschaftsverbandes und des BVPA bilden den Rahmen für die informationsbezogene Brückenfunktion, welches den zweiten Schwerpunkt dieser Arbeit bildet. Die informationsbezogenen Handlungsfelder des BVPA unterteilen sich in direkte und in indirekte Aufgaben. Die direkten lassen sich in einem Leistungsportfolio des Verbandes abbilden und, sie stellen eine direkte Informationsvermittlung dar (z.B. Beratung durch den Verband). Hierbei liegt der Schwerpunkt des BVPA auf den Wissensgebieten des Urheberrecht und der Marktbeobachtung. Die indirekten Aufgaben, wie z.B. Schaffung eines Kooperationsklimas, werden ebenso von dem BVPA wahrgenommen. Dies erfolgt durch das Angebot von Seminaren oder auch durch die Mitarbeit der Mitglieder in Arbeitsgruppen. Bestimmte Aufgaben nimmt der Verband hingegen nicht wahr, so z.B. die Unterstützung des kooperativen Lernens als Gobetween. Bei der Ausübung der informationsbezogenen Brückenfunktion weist der Verband gewisse Nachteile und Probleme auf, wie z.B. die geringe Ressourcenausstattung und den Wissensschutz gegenüber Nicht-Mitgliedern. Auf der anderen Seite lassen sich bestimmte Vorteile feststellen, wie z.B. die geringe Bedeutung von formalen und die Aufwertung von informellen Strukturen. Durch die Einführung eines Wissensmanagement für den Verband würde ein bewusster Umgang mit der Ressource Wissen erzielt werden, was die informationsbezogene Brückenfunktion verbessern könnte. Instrumente die im Rahmen des BVPA Anwendung finden könnten, wären die Beziehungsanalyse zur Wissensidentifikation, Förderung des Gruppenlernens zur Wissensgenerierung, Kodifizierungsstrategie zur Wissenssicherung und ein Beschwerdemanagement zur Wissensnutzung.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/523388837grieb.txt
Hornschuh, Janine;
Personalentwicklung als immaterieller Bindungsfaktor im Kampf um Hochqualifizierte : derzeitige Verbreitung und zukünftiger Handlungsbedarf - 71 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Der Wandel hin zu einer Wissens- und Informationsgesellschaft bestimmt in der gegenwärtigen Zeit die Aktivitäten der Unternehmen. Dabei wird das Humankapital auf diesem neuen Weg zum Erfolgsfaktor. Doch dieses Kapital ist rar und muss von den Unternehmen stärker als je zuvor gepflegt werden. Auf Grund der sinkenden Geburtenraten und der Verschiebung der Alterspyramide, wird sich die Anzahl der Hochschulabsolventen in Zukunft stark reduzieren. Unternehmen müssen deshalb vorsorgen und potenzielle, hoch qualifizierte Nachwuchstalente rekrutieren sowie gegenwärtige High-Potentials durch entsprechende Maßnahmen an das Unternehmen binden. Nur so kann die Fluktuation der Wissensträger verhindert werden und Unternehmen können weiterhin erfolgreich am Markt tätig sein. Wie diese Rekrutierung und Bindung der High-Potentials vollzogen werden kann und welche große Bedeutung dabei die immateriellen Faktoren haben, soll in der vorliegenden Arbeit thematisiert werden



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/519935861horns.txt
Glück, Sandra;
Naturalistic decision making : Analyse und Gestaltung von Entscheidungen unter Echtzeitsituationen - 66 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Getrieben durch die Unzufriedenheit mit der klassischen Entscheidungslehre trafen sich im Jahre 1989 einige Forscher zu einer Konferenz um zu diskutieren, wie Entscheidungen in Echtzeitsituationen wirklich getroffen werden. Acht Kennzeichen charakterisieren das Ent-scheiden in natürlichen Situationen: 1. Schlecht strukturierte Probleme; 2. Unsichere, dynami-sche Umwelten; 3. Sich verändernde, schlecht definierte oder konkurrierende Ziele; 4. Hand-lungs-Feedback-Schleifen; 5. Zeitdruck; 6. Hohe Risiken; 7. Mehrere zu koordinierende Ein-flussnehmer; 8. Organisationale Ziele und Normen. Häufig sind Experten die Entscheidungs-träger, die meist in Teams und nur selten autonom agieren. Die klassische Entscheidungslehre empfahl aufwändige mathematisch-rationelle Befehlsfolgen, die sich unter den o. g. Bedin-gungen als nicht anwendbar herausstellten. Mit Hilfe unkonventioneller Untersuchungsme-thoden, wie der Feldforschung und speziellen Befragungstechniken rund um erlebte Vorfälle entwickelten die Forscher verschiedene Entscheidungsmodelle, zu denen das Recognition-Primed-Decision-Modell (Erkennensgesteuerte Entscheidungen) oder die Image-Theorie ge-hören. Das RPD-Modell besagt, dass Experten aufgrund ihrer Erfahrung und mentaler Model-le in der Lage sind, schnell Entscheidungen zu treffen, weil sie Situationen als vertraut erken-nen und handeln, wie es bereits einmal zu einer erfolgreichen Lösung geführt hat. Im Falle nicht vertrauter Situationen führen sie mentale Simulationen durch, um sich auszumalen, wel-che Konsequenzen ihr Handel hätte. Die Image-Theorie dagegen erklärt Entscheidungen da-mit, dass diese mit den persönlichen Werten, Zielen und Strategien des Entscheidungsträgers übereinstimmen müssen, um erfolgreich zu sein. Beeinflusst werden können diese Prozesse durch Stress, Unsicherheit und die anderen Teammitglieder. Aufbauend auf dieses Wissen wurden verschiedene Verbesserungsstrategien in Form von speziellen Tipps und Trainings für individuelle Entscheidungsträger und Teams entwickelt. Grundlegend ist die Aneignung von fundiertem Fachwissen und genügend Erfahrung. Optimiert wird dies durch spezielle Stress- und Teaminteraktionsübungen. Auch der strukturelle und kulturelle Aufbau der Organisation kann zur Verbesserung von Entscheidungen unter Echtzeit beitragen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/519284011gluec.txt
Petrich, Yvonne;
Coaching von Führungskräften anhand der Neurolinguistischen Programmierung (NLP) - 66 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Coaching - insbesondere für Führungskräfte - gehört inzwischen in vielen Unternehmen zum festen Bestandteil der Personalentwicklung. Es stellt generell eine sehr vorteilhafte Möglichkeit dar, um berufliche und private Probleme mit Hilfe eines persönlichen Beraters zu bewältigen, wobei der Coach immer nur Hilfe zur Selbsthilfe leisten kann. Eine Möglichkeit des Coachings zeigt das NLP. Dies ist die Abkürzung für Neurolinguistische Programmierung und beschreibt einen Komplex ganzheitlicher und effektiver Kommunikations- und Verhaltenstechniken, die zielorientiert überall dort eingesetzt werden, wo Höchstleistungen angestrebt werden und Kommunikation und Veränderungen stattfinden. Dabei gibt es zahlreiche Interventionsalternativen, wie z. B. das Fragen, das Ankern oder das Reframing, um u. a. neue Fähigkeiten entdecken und entwickeln zu können. Allerdings hat auch das NLP seine Probleme und Grenzen. Aus diesem Grunde sei dahin gestellt, ob es sich dabei um die beste Lösung zur Problembewältigung handelt. Einige heben es buchstäblich in den Himmel, und andere widersprechen mit dem Argument der nicht bzw. sehr spärlich vorhandenen wissenschaftlichen Fundierung.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/518231828petri.txt
Deibler, Christoph;
Die Einführung des Digital Cinema und ihre Auswirkungen auf die Kinofilmdistribution - 65 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Einführung des Digital Cinema und ihren möglichen Auswirkungen sowohl auf die Kinofilmdistribution im Ganzen als auch auf die in der Filmdistribution tätigen Unternehmen. Hierzu wird dem Leser zunächst ein Einblick in die Filmdistribution in ihrer derzeitigen, von analoger Distribution und analoger Projektion geprägten Form, verschafft und die Technologie, die hinter dem digitalen Kino steht, vorgestellt. Anschließend sollen etwaige Hemmnisse, die die Einführung des Digital Cinema verzögern, wenn nicht sogar unmöglich machen könnten, sowie Ansätze zu ihrer Beseitigung herausgearbeitet werden. Besonderes Augenmerk wird hierbei auf unterschiedliche Modelle zur Finanzierung der Umrüstung von analogen hin zu digitalen Kinosälen (sog. Digital-Roll-Out-Modelle) gelegt. Die denkbaren Auswirkungen, die die Einführung des digitalen Kinos auf die heutigen Akteure innerhalb der Filmdistribution, insbesondere auf Kinobetreiber und Filmverleihe, haben kann sowie die Möglichkeit, dass die derzeitige Struktur der gesamten Filmdistribution hierdurch maßgeblich verändert wird, werden im letzten Teil der Arbeit behandelt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/517899469deibl.txt
Donner, Susan;
Computervermittelte Kommunikation über Dienstleistungsdatenbanken: Analyse und Handlungsempfehlungen anhand von ausgewählten Praxisfällen - 59 S. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Die Bedeutung des Wissensmanagements nimmt stetig zu. Grund dafür ist, dass Wissen in unserer Gesellschaft und bei der Erstellung von Produkten und Dienstleistungen einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Die Relevanz von Wissen in Organisationen ist bereits so enorm, dass es allgemein schon als der vierte Produktionsfaktor bezeichnet wird. (1) Im Rahmen der Diplomarbeit "Computervermittelte Kommunikation über Dienstleistungsdatenbanken: Analyse und Handlungsempfehlungen anhand von ausgewählten Praxisbeispielen" soll betrachtet werden, welchen Veränderungen die interne Verteilung, Speicherung und Generierung von Wissen durch die Anwendung von Dienstleistungsdatenbanken unterliegt und wie eine Beeinflussung ihrer Implementation und Nutzung aussehen muss, um einen Erfolg herbeizuführen. Dienstleistungsdatenbanken zeichnen sich vor allem durch die Freiwilligkeit der Dateneingabe aus. In dieser Art von Datenbank werden Themen vorgegeben, zu denen Mitarbeiter Informationen verfassen können. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, Fragen einzustellen, auf die andere Mitarbeiter antworten können. Vor allem sind in solch einem Tool Untersuchungsergebnisse, Hilfestellungen oder Erfahrungen über Projekten, dem Umgang mit Kunden o.ä. verzeichnet. (2) Viele Unternehmen investieren hohe Geldsummen in die Einführungen einer solchen Datenbank. Trotz enormer Bemühungen (finanzieller, motivationaler Art usw.) verkommen diese allzu oft zu einer ungenutzten Datenhalde. (3) Anordnungen und Druck diese Datenbank mit Informationen zu füllen, bleiben in den meisten Fällen ohne Erfolg und die Implementation von Wissensmanagement droht zu scheitern. Die Diplomarbeit soll aufzeigen, welche Faktoren essentiell dafür sind, dass Mitarbeiter Inhalte darin ablegen und diese ebenso als Hilfs- und Informationsmittel verwenden. Denn externe Anreize allein sind ungenügend, damit eine solche Dienstleistungsdatenbank in den Arbeitsalltag einer Organisation eingebunden und irgendwann sogar ganz selbstverständlich genutzt wird. (4) Im ersten Teil der Diplomarbeit sollen grundlegende Begriffe und Zusammenhänge erläutert werden, so zum Beispiel der Unterschied zwischen Daten, Informationen und Wissen. Geklärt werden muss der Transformationsvorgang von Wissen aller Art (implizit und explizit) und dessen Voraussetzungen. Dabei wird im Laufe der Arbeit anhand von Beispielen betrachtet, wie er tatsächlich abläuft und wie er idealerweise von statten gehen sollte. Ebenso soll in diesem Kapitel die Bedeutung von Wissensmanagement erörtert werden, da diese Disziplin noch verhältnismäßig jung aber bereits sehr wichtig ist. Die Erläuterung von Merkmalen und Möglichkeiten einer Dienstleistungsdatenbank sollen danach einen Bogen schlagen zur Begründung der Erforderlichkeit der Einführung von Datenbanken in der heutigen Zeit. Die daran anschließende Beschreibung der Funktionsvoraussetzungen, wie beispielsweise das Vorhandensein einer kritischen Masse, soll überleiten zum zweiten Teil. In diesem werden anhand von Fallbeispielen Probleme, aber auch erfolgreiche Lösungen für die Einführung solcher Datenbanken aufgezeigt. An dieser Stelle müssen Phänomene wie "sticky information" und die Weitergabe impliziten Wissens beleuchtet werden. Außerdem ist es wichtig zu beleuchten, wie das Wissensmanagement neben den Datenbanken unterstützt und im Unternehmen realisiert wird. Die ausschließliche Nutzung eines solchen Wissensmanagement-Werkzeugs kann und darf nicht die einzige Anstrengung im Unternehmen bleiben. (5) Die Analyse der Praxisfälle soll Basis für Handlungsempfehlungen sein. Der dritte Teil der Arbeit wird damit zum Ziel haben, allgemeine Vorschläge aus den spezifischen Beispielen abzuleiten und so einen Leitfaden für die Implementation einer Dienstleistungsdatenbank zu geben. (1) Vgl. z.B. Oeslnitz, v.d./ Hahmann, Wissensmanagement 2003, S. 17. (2) Vgl. Wilkesmann/ Rascher, Lässt sich Wissen durch Datenbanken managen?, 2002, S. 345. (3) Vgl. z.B. Bullinger, WM Wissen als strategische Ressource im Unternehmen, 2002, S. 32. (4) Vgl. z.B. Gentsch, Wissen managen mit innovativen Informationstechnologien, S. 231. (5) Vgl. z.B. Bullinger, WM Wissen als strategische Ressource im Unternehmen, 2002, S. 7



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/517480514donne.txt
Krannich, Michael;
Wissensmigration in der Branche für Finanzdienstleistungen : Analyse und personalpolitische Maßnahmen - 76 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Mittels Literaturrecherche werden Maßnahmen aufgezeigt, die den Zufluss des Produktionsfaktors Wissen in das Unternehmen fördern und dessen Abfluss vermeiden helfen. Zunächst werden in einer Einführung Begriffe und grundlegende Theorien erläutert. Im Hauptteil der Arbeit wird dann die Branche Finanzdienstleistung mit geeigneten Instrumenten charakterisiert. Die Besonderheiten beim Absatz von Dienstleistungen allgemein und Finanzdienstleistungen im Besonderen werden erläutert, ebenso wie der Wachstumsmarkt Finanzdienstleistung. Die sinnvolle Positionierung im Wettbewerb mittels Differenzierungsstrategie wird behandelt und die Notwendigkeit geeigneter Wissensträger dargestellt, welche den Erfolg eines Unternehmens in dieser Branche sicherstellen. Fundamentale Thesen bezüglich Wissensmigration werden abgeleitet. Diese literaturbasierten Thesen werden dann mit Hilfe einer Befragung der Überprüfung in der Realität unterzogen, bevor mittels Vergleich zwischen den theoretischen Ergebnissen und den Ergebnissen der Befragung Übereinstimmungen aufgezeigt und sich eventuell ergebende Differenzen in der Praxis dargelegt werden. Das umfassende praktische Beispiel AWD rundet die Ausführungen ab.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/515430285krann.txt
Schlichting, Diana;
Knowledge Management bei Hewlett Packard Services Consulting & Integration Deutschland : Ansätze des Push & Pull Prinzips - 112 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Die Wiederverwendung von vorhandenem Wissen ist mittlerweile ein Ziel vieler Unternehmen, denn Wissen ist der einzige Rohstoff, der durch den Gebrauch wertvoller wird. Der effiziente Wissenstransfer, als eine Voraussetzung der Wis-sensnutzung, beruht auf der Identifikation von vorhandenem Wissen und der Weitergabe dieses Wissens, um Prozesse zu beschleunigen, zu verbessern und abzusichern. In der Praxis hat sich jedoch herausgestellt, dass dies eine schwierige Aufgabe ist. Das Ziel dieser Arbeit ist daher herauszufinden, wie Hewlett Packard (HP) für den Geschäftsbereich HP Services Consulting & Integration (HPS C&I) Deutschland den Wissenstransfer effizienter gestalten kann, um die (Aus)nutzung des vorhandenen Wissens zu gewährleisten. Dabei wird der Schwerpunkt auf die kombinierte Anwendung des technologiebasierten Push- und Pull-Ansatzes gelegt, die einen gezielten Transfer von Wissen unterstützen. Als Basis zur Beschreibung und Analyse des Wissenstransfers wurde im Rahmen dieser Arbeit das Phasenmodell nach Krogh und Köhne gewählt. Anhand der ein-zelnen Phasen, die bei einem Wissenstransfers durchlaufen werden, wurden die relevanten Einflussgrößen für die effiziente Anwendung eines Push- bzw. Pull-Ansatz herausgearbeitet und den Gestaltungsbereichen Informations- und Kom-munikationstechnologie, Organisation und Unternehmenskultur zugeordnet. Eine zu Beginn der Arbeit durchgeführte schriftliche Befragung diente dazu, die relevanten Größen zu erfassen, die im Geschäftsbereich HPS C&I den Wissenstransfer beeinflussen. Weiterhin wurden Charakteristika des transferrelevanten Wissens herausgearbeitet, die die grundsätzliche Entscheidung für die Anwendung des Push- bzw. Pull-Ansatzes unterstützen. Mit Hilfe einer Bedarfsanalyse wurden das benötigte Wissen verschiedener Jobrollen während eines Projektes sowie der Zeitpunkt des Bedarfes erfasst, anhand der Charakteristika beurteilt und einem effizienten Transfer nach dem Push- bzw. Pull-Prinzip zugeordnet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der befragten Personen eher unzufrieden mit der derzeitigen Wissensmanagement-Situation ist. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Zeitfaktor, der den häufig gewählten Weg zum Kollegen bei Fragen begründet. Das die vorhandenen Wissensmanagement-Services wenig genutzt werden, liegt v. a. an der mangelnde Kenntnis derer, an dem Fehlen einer zentralen Suchmaschine, der fehlenden Transparenz der Wissensträger und der mangelnden Qualität der Suchergebnisse. Um den Suchaufwand zu reduzieren muss daher die Transparenz der Wissensquellen erhöht werden. Alle kodifizierten Dokumente sollten zudem über sinnvolle Qualitätskriterien kontrolliert werden. Prinzipiell ist es erforderlich, die vorhandenen Services, deren Nutzen sowie die Qualität der Inhalte intensiver zu bewerben. Weiterhin ist ein zusätzlicher gezielter Transfer nach dem Push-Prinzip zu empfehlen. Der Einsatz von Suchagenten stellt hierbei eine geeignete Möglichkeit dar, auf intelligente Weise die nutzerspezifische Versorgung mit Informationen zu übernehmen.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/515148717schli.txt
Wiebel, André;
Geschäftsstrategien der Musikbranche im Bereich Mobile Entertainment - 91 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema Geschäftsstrategien der Musikbranche im Bereich Mobile Entertainment. Zunächst erfolgt hierzu eine Darstellung des traditionellen Musikmarktes. Hierbei wird insbesondere auf die gegenwärtige Krise der Musikbranche sowie deren Gründe eingegangen. In einem weiteren Schritt wird der Online-Musikmarkt, also der Vertrieb von Musik über das Internet, dargestellt. Hauptbestandteil dieses Kapitels ist das strategische Vorgehen der Musikbranche in diesem für sie neuen Geschäftsfeld. Ein weiterer Abschnitt beschäftigt sich mit dem mobilen Musikmarkt. Hierzu werden begriffliche und technologische Grundlagen geklärt und mögliche mobile Anwendungen aufgezeigt. Anschließend wird der Bereich des Mobile Entertainment untersucht, wobei auf die Potentiale des Mobile Entertainment als Geschäftsfeld der Musikbranche, auf die mobile Wertschöpfungskette sowie auf das mögliche strategische Vorgehen der Musikbranche eingegangen wird.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/514282541wiebe.txt
Wast, Rebecca;
Personalfuehrung zwischen Selbst- und Fremdorganisation : Analyse und Gestaltungsempfehlungen anhand eines mittelständischen Verlages - 67 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

In der Arbeit wird am Beispiel eines mittelständischen Verlages untersucht, welche Rolle und welche Funktionen die Personalführung im Spannungsfeld von Selbstorganisation (SO) und Fremdorganisation (FO) übernimmt oder nicht übernimmt. Anhand dieser Analyse sollen Gestaltungsempfehlungen für die Personalführung zum Umgang mit den identifizierten Problemen im komplexen System entwickelt werden und verallgemeinerbare Erkenntnisse für die Forschung abgeleitet werden. Separaten Ausführungen zu SO und FO schließt sich eine Diskussion über das Verhältnis von SO zu FO an. Der zentrale Unterschied ist eine Frage der Perspektive und der Herangehensweise. Das holistisch orientierte Meta-Konzept der SO ist komplexitätsbejahend und will die Entwicklung und Aufrechterhaltung von Ordnungsmustern erklären. Dabei ist die explizite Beachtung von Wechselwirkungen aufgrund der Vernetztheit und Selbstreferenz unabdingbar. Die empirische Untersuchung wird durchgeführt mit episodischen Interviews (qualitative Methode) und Fragebögen (quantitative Methode). Mit den gewonnenen Ergebnissen werden die Ausprägungen und Stärken der SO und FO des Verlags analysiert und die Personalführung untersucht. Vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung der Personalführung findet zunächst eine Analyse auf der Ebene des Gesamtsystems anhand ausgewählter Merkmale der Selbstorganisation statt. Ein hohes Maß an SO wird aufgedeckt. Dem schließt sich eine Analyse von ausgewählten Subsystemen an, die Besonderheiten im Spannungsfeld von SO und FO aufweisen. Bei der anschließenden Problemanalyse kann insbesondere die Bedeutung des Wirkungsgefüges herausgearbeitet werden. Das Aufdecken und Verstehen dieser Interdependenzen ermöglicht die Entwicklung von Gestaltungsempfehlungen für die Personalführung, die die Funktionsweise des Systems beachten. Ziel ist es, die identifizierten Hindernisse der SO abzubauen und die Entfaltungsmöglichkeiten zu unterstützen ohne dabei die funktionierende SO zu gefährden. Zu den in der Literatur angeführten Aufgaben für die Personalführung können am Praxisbeispiel weitere Anforderungen identifiziert werden. Die Arbeit zeigt, dass SO eine Bereicherung für Forschung und Praxis darstellt, da sie interessante Einblicke in die Funktionsweise einer Unternehmung als komplexes System ermöglicht, was aufschlussreiche Ableitungen erlaubt.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/513769102wast.txt
Nasdala, Christian;
Entwicklung eines begleitenden Monitoring-Systems am Beispiel der Markteinführung des Dialysegerätes 5008 der FRESENIUS MEDICAL CARE AG - 57 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Die erfolgreiche Implementierung einer internationalen Markteintrittstrategie ist durch ein zu entwickelndes Monitoring-System zu unterstützen. Neben Entwicklung und Definition geeigneter Kennzahlen steht vor allem die Datengewinnung aus den einzelnen Ländermärkten im Vordergrund. Gleichzeitig geschaffene Lern- und Synergieeffekte zwischen den Teilnehmern sollen die erfolgreiche Umsetzung der Strategie sichern. Als Grundlage für die Architektur des Monitoring-Systems dient der Balanced Scorecard Ansatz nach KAPLAN/NORTON sowie das Modell der Strategischen Kontrolle nach SCHREYÖGG /STEINMANN.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/513768556nasda.txt
Klages, Florian;
Kontingenzfaktoren der Strategiewahl : das Unternehmen zwischen Nachhaltigkeit und Dynamik - 80 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2006

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts kommt dem strategischen Management immer größere Bedeutung zu, da die Anforderungen aus der Umwelt stetig wachsen. Dies liegt vor allem in der zunehmenden Wettbewerbsintensität und -komplexität begründet, resultiert aber auch aus den umfassenden politischen und gesellschaftlichen Umwälzungen. Lösungsansätze existieren zahlreich: Arbeiten zum Hyperwettbewerb, Kernkompetenzmanagement oder Zeitwettbewerb nehmen beachtlichen Raum in der wissenschaftlichen Diskussion ein. In Beantwortung der Frage, wie unter den gegebenen Wettbewerbsbedingungen nachhaltige Wettbewerbsvorteile generiert werden können, zeichnen sich in der Literatur zwei Hauptströmungen als Lösungsansätze ab: Zum einen wird postuliert, dass eine Beschleunigung der Wettbewerbsumwelt auch zu einer Verkürzung der Strategielebenszyklen führen müsse. Zum anderen aber wird dieser dynamischen Auffassung ein betont nachhaltiges und damit langfristiges Strategieverständnis entgegengestellt. Die vorliegende Arbeit widmet sich daher der Frage, welche Kontingenzfaktoren die Strategiewahl eines Unternehmens im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und Dynamik beeinflussen. Ziel dieser Arbeit ist daher die Identifikation einzelner Faktoren, die die Wahl eines dynamischen oder nachhaltigen Strategieverständnisses nahe legen. Es kann eine Synchronisation der Strategieauffassung an die Dynamik der Umwelt nicht per se als Handlungsempfehlung gegeben werden, sondern nur, wenn dadurch tatsächlich die Erfolgswahrscheinlichkeit erhöht wird. Zunächst wird dazu ein begrifflicher und konzeptioneller Bezugsrahmen entwickelt. Danach erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem aufgezeigten Spannungsfeld Dynamik und Nachhaltigkeit, wobei der Schwerpunkt auf die Dimension Zeit gelegt wird. Im Anschluss werden die bei der Strategiewahl relevanten Strategieoptionen vorgestellt. Daraufhin werden in Kapitel 4 einzelne Kontingenzfaktoren der Strategiewahl auf Basis von Plausibilitätsüberlegungen identifiziert und eine Klassifizierung vorgenommen. Gleichzeitig sollen die Auswirkungen auf die Strategiewahl untersucht und in Hypothesen überführt werden. Dann erfolgt die Einordnung der zuvor betrachteten Kontingenzfaktoren in einen übergeordneten und ganzheitlichen Zusammenhang. Schlussendlich werden die Ergebnisse zusammengefasst und ein Ausblick für die mögliche Verwendung der Ergebnisse gegeben.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/513387226klages.txt
Heide, Daniel;
Wissensfördernde Strukturen am Beispiel der Vattenfall Europe Generation AG & Co. KG - 81 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2005

Wissensgesellschaft, Wissensökonomie, Wissensmanagement, wissensbasierte Unternehmen - der Umgang mit der Ressource Wissen steht schon seit längerem im Fokus des wissenschaftlichen und praktischen Interesses. Hierzu zählt ebenfalls, Wissen innerhalb einer Unternehmung transferieren zu können. Ziel der Arbeit war es, unter dem Titel "wissensfördernde Strukturen" den Einfluss formaler Organisationsstrukturen auf den internen Wissenstransfer zu ergründen und aus dieser Perspektive die Struktur eines Unternehmens in einem Fallbeispiel zu untersuchen. Zur Analyse wurde der so genannte Pull-Ansatz gewählt, bei dem der Wissenssuchende den Transfer selbst initiiert. Zu diesem Zweck erfolgte einleitend eine theoretische Abgrenzung des Terminus "Wissen", die Darstellung des Begriffs, der Ebenen, der Phasen und der Einflussfaktoren des "internen Wissenstransfers". Die Erörterung des dritten zentralen Begriffs der Problemstellung der Arbeit "Organisationsstruktur" stützte sich auf die von KIESER/WALGENBACH differenzierten Strukturdimensionen. Ausgehend von einer Darstellung möglicher Transferbarrieren, die aus so genannten traditionellen, auf Hierarchie und funktionaler Gliederung basierenden Organisationsstrukturen resultieren, erfolgte weiterhin die Implikation organisationaler Modifikationsmaßnahmen hin zu einer transferfördernden Struktur. Als besonders wissenstransferförderlich wurde Gruppenarbeit sowohl auf der Ebene der Primärorganisation als auch der Sekundärorganisation, aufgrund der zahlreichen direkten und interdisziplinären Kommunikationsmöglichkeiten, identifiziert. Darüber hinaus erscheinen spezielle Stellen mit Vermittlungsfunktion als hilfreich. Die Erkenntnisse fanden schließlich Anwendung auf die Organisationsstruktur eines der größten Stromversorgungsunternehmens Deutschlands, der Vattenfall Europe Generation AG & Co. KG. Die Analyse mündete, rekurrierend auf die vorausgegangen Ausführungen, in praktischen Handlungsempfehlungen für das Unternehmen, die vor allem auf den Abbau der Transferbarrieren abzielen, welche insbesondere aus der ebenfalls als traditionell zu bezeichnenden Gliederungsstruktur resultieren.



TEST4http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/525542035heide.txt

Weitere Informationen

Veranstaltungen der Universitätsbibliothek

Veranstaltungen der Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek bietet zu verschiedenen Themen das ganze Jahr über Veranstaltungen an. Für die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten sind die Einführungskurse zur allgemeinen Literaturrecherche, zur Recherche mittels Datenbanken, zur elektronischen Zeitschriftenbibliothek sowie zu Literaturverwaltungsprogrammen besonders empfehlenswert.

Ab einer Gruppenstärke von 3 Personen können Sie zudem neben den angebotenen Terminen individuelle Veranstaltungstermine vereinbaren.

Bei Anschaffungsvorschlägen und Fragen zu wirtschaftswissenschaftlicher Literatur können Sie sich an den Fachreferenten Dr. Arne Upmeier wenden.

Arbeiten mit empirischen Daten

Arbeiten mit empirischen Daten

Für die Bearbeitung einiger (insbesondere empirischer) wissenschaftlicher Arbeiten ist die Verwendung von Statistiksoftware wie SPSS unerlässlich.

Im Universitätsrechenzentrum steht allen Studierenden die SPSS-Software auf den PCs der PC-Pools RTK 1,6 und 7 zur Verfügung.

Eine der führenden US-amerikanischen Universitäten, die University of California, bietet diesbezüglich auch einen guten und kostenfreien Online-Statistikkurs an, welcher bei der Einarbeitung sowie dem Handling der umfangreichen Funktionalitäten von SPSS hilfreich sein kann.

Schreibwerkstatt

Schreibwerkstatt

Seit dem Sommersemester 2017 bietet das Institut BWL eine Schreibwerkstatt zum wissenschaftlichen Arbeiten an. Die Teilnahme an der Schreibwerkstatt ist freiwillig, jedoch werden die dort behandelten Inhalte als bekannt vorausgesetzt.

Weitere Informationen zur Schreibwerkstatt finden Sie unter diesem Link.