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INHALTE

Abschlussarbeiten

An dieser Stelle finden Sie Informationen zu Bachelor- und Masterarbeiten. Mit den Abschlussarbeiten sollen die Studierenden eine eigenständige wissenschaftliche Leistung erbringen.

Über die Betreuung einer Bachelor- oder Masterarbeit wird in Abhängigkeit von der Betreuungskapazität und der studentischen Nachfrage entschieden. Sollten Sie Interesse an der Betreuung Ihrer Abschlussarbeit durch das Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation haben, dann bewerben Sie sich bitte mit folgenden Informationen per Mail an marcel.maurer@tu-ilmenau.de.

  • Name
  • Studiengang
  • Bisherige Noten am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation
  • Falls vorhanden: Proseminar- und/oder Hauptseminarnote (inkl. Nennung des Fachgebietes der TU Ilmenau)
  • Falls vorhanden: Note der Bachelorarbeit (inkl. Nennung des Fachgebietes der TU Ilmenau bzw. Nennung der externen Hochschule und des dortigen Fachgebietes/Lehrstuhls)
  • Gewünschter Starttermin der Abschlussarbeit

Bachelorarbeiten

Bachelorarbeiten

Voraussetzungen für die Erstellung einer Bachelorarbeit

Voraussetzungen für die Erstellung einer Bachelorarbeit

Im Rahmen ihrer Bachelorarbeiten sollen die Studierenden zeigen, dass sie innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums eine Aufgabe selbstständig und unter Verwendung wissenschaftlicher Methoden lösen sowie die Ergebnisse klar und verständlich darstellen können. Bachelorarbeiten sind zulassungspflichtige Prüfungsleistungen. Die Regelungen zu Bearbeitungszeiträumen und Anmeldevoraussetzungen sind den Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge zu entnehmen.

In Abgrenzung zu Diplom- und Masterarbeiten ist bei einer Bachelorarbeit nicht zwangsläufig eine theoretische oder methodische Innovation gefordert, sondern vielmehr die korrekte und solide Rezeption und Einordnung der relevanten Literatur, die Formulierung einer daraus folgenden Fragestellung sowie ggf. die korrekte Umsetzung des empirischen Teils. Bei empirischen Arbeiten empfiehlt es sich aufgrund des beschränkten Seitenumfangs, an theoretische oder empirische Vorarbeiten anzuknüpfen, die in anderen Lehrveranstaltungen erbracht wurden.

Beachten Sie bitte die Bestimmungen des Prüfungsamtes. Die nachfolgenden Regelungen setzen in keiner Weise die geltenden Prüfungsordnungen außer Kraft.

Bewerbung für einen Betreuungsplatz

Bewerbung für einen Betreuungsplatz

Die Betreuung von Abschlussarbeiten durch das Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation erfolgt in individueller Absprache mit den Studierenden. 

Sollten Sie Interesse an der Betreuung Ihrer Abschlussarbeit durch das Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation haben, dann bewerben Sie sich bitte mit folgenden Informationen per Mail an marcel.maurer@tu-ilmenau.de.

  • Name
  • Studiengang
  • Vornoten am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation
  • Falls vorhanden: Proseminar- und/oder Hauptseminarnote (inkl. Nennung des Fachgebietes der TU Ilmenau)
  • Falls vorhanden: Note der Bachelorarbeit (inkl. Nennung des Fachgebietes der TU Ilmenau bzw. Nennung der externen Hochschule und des dortigen Fachgebietes/Lehrstuhls)
  • Gewünschter Starttermin der Abschlussarbeit

Bitte bewerben Sie sich nur dann, wenn die formalen Voraussetzungen für eine Bachelorarbeit erfüllt sind und Sie sich ernsthaft mit dem Gedanken tragen, im Fachgebiet Unternehmensführung und Organisation Ihre Abschlussarbeit zu schreiben.

Nach Prüfung Ihrer Bewerbung setzen wir uns in der Regel innerhalb einer Woche mit Ihnen zur weiteren Absprache in Verbindung.

Melden Sie sich bitte nur dann an, wenn die formalen Voraussetzungen für eine Bachelorarbeit erfüllt sind und Sie sich ernsthaft mit dem Gedanken tragen, im Fachgebiet Unternehmensführung und Organisation Ihre Abschlussarbeit zu schreiben. Sollten Sie sich nach der Anmeldung dennoch entschließen, in einem anderen Bereich zu schreiben, seien Sie bitte Ihren Kommilitonen gegenüber so fair und melden sich bei einem Mitarbeiter des Fachgebietes wieder ab.

Das Fachgebiet behält sich vor, in Einzelfällen mit besonderen Umständen von den fachgebietsinternen Vergaberegelungen abzuweichen und eine Betreuung unter der Erteilung weiterer Auflagen zu prüfen.

Es gibt kein Anrecht auf eine Betreuung der Bachelorarbeit durch unser Fachgebiet, auch nicht durch Wartezeit. Unserem Fachgebiet steht es gemäß dem Gleichbehandlungsprinzip nicht zu, über eventuelle Härtefallanträge zu entscheiden. Sollten Sie der Meinung sein, dass in Ihrem Fall ein Härtefall vorliegt, so wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt. Diesbezüglich besteht die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag zentral beim Prüfungsausschuss zu stellen.

Wahl des Themas

Wahl des Themas

Aus dem Ziel von Abschlussarbeiten ergibt sich, dass die Fragestellung in der Regel Anwendungsrelevanz haben sollte. Es ist aber grundsätzlich auch möglich, eine eher grundlagenorientierte oder methodenorientierte Frage zum Ausgangspunkt zu nehmen und sie auf der Basis wissenschaftlicher Theorien und Methoden zu beantworten.

Die genaue Erarbeitung der Themenstellung findet in Absprache mit dem jeweiligen Betreuer statt, den Sie nach der Betreuungszusage durch das Fachgebiet zugeteilt bekommen. Bei Bedarf kann dieser Ihnen auch Vorschläge für offene Themenstellungen unterbreiten.

Selbstverständlich können aber auch von den Studierenden selbst eigene Vorschläge erarbeitet werden, die dann mit dem Betreuer diskutiert werden können. Dabei ist darauf zu achten, dass die vorgeschlagenen Themen zu den Forschungsgebieten des Fachgebiets Unternehmensführung und Organisation passen. Hierfür werfen Sie bitte auch einen Blick auf die Forschungsinteressen unserer Mitarbeiter.

Beachten Sie bitte, dass bei eigenen Themenvorschlägen grundsätzlich ein Exposé anzufertigen ist, anhand dessen über Annahme oder Ablehnung des eigenen Themenvorschlages entschieden wird.
An dieser Stelle finden Sie ein Beispielexposé, welches zur Orientierung dienen kann.

Gruppenarbeiten sind grundsätzlich nicht möglich.

Eine Übersicht über die bisher am Fachgebiet betreuteten Abschlussarbeiten können Sie in der Hochschulbibliographie Ilmedia einsehen: Liste der abgeschlossenen Arbeiten

Kooperationsarbeiten in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner

Kooperationsarbeiten in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner

Grundsätzlich ist die Erstellung von Bachelorarbeiten in Kooperation mit einem Unternehmen aus der Praxis möglich. Hierzu ist jedoch vom Interessenten ein geeignetes schriftliches Exposé vorzulegen. Zum Exposé gehört ein kurzer Abriss zum Forschungsstand bzw. der Problemstellung der Arbeit, zur Forschungsfrage bzw. dem Ziel der Arbeit und zum geplanten methodischen Vorgehen. Hinzu kommen eine erste Gliederung, eine Literaturliste und ein Arbeits- bzw. Zeitplan. Zusätzlich können die Motivation und die spezifische Eignung des Studierenden (z.B. Leistungsnachweise, Erfahrungen aus Praktika) zur Bearbeitung der jeweiligen Fragestellung dargestellt werden. Das Exposé sollte einen Umfang von drei bis fünf Seiten haben.

Anhand des Exposés wird über eine Annahme oder Ablehnung der Betreuung einer Praxisarbeit entschieden. Auswahlkriterien sind zum einen das Thema der Arbeit, das zu einem Forschungsschwerpunkt des Fachgebiets passen muss, und zum anderen die Qualität des Exposés.

An dieser Stelle finden Sie ein Beispielexposé, welches zur Orientierung dienen kann.

Für Praxisarbeiten gelten darüber hinaus die gleichen Voraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten wie für Bachelorarbeiten ohne Praxispartner.

Ablaufplan für Bachelorarbeiten

Ablaufplan für Bachelorarbeiten

0. Prüfung (durch die Studierenden), ob alle formalen Voraussetzungen für eine Bachelorarbeit erfüllt sind. Sollten diese nicht erfüllt sein, ist keine Betreuung durch das Fachgebiet möglich.

1. Anmeldung als Interessent für eine Bachelorarbeit am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation.

2. Abgleich von Betreuungskapazität und Nachfrage und Versendung von Zu- und Absagen durch das Fachgebiet. 

3. Vorgespräch: Wahl eines Themas für die Bachelorarbeit, Einigung über groben Zeitrahmen und weitere Betreuer bzw. Gutachter.

4. Anmeldung der Bachelorarbeit: Offizielle Anmeldung der Bachelorarbeit beim Prüfungsamt.

5. Erstellung der Bachelorarbeit: Arbeitsschritte gemäß Zeitplan, fachliche Beratung durch die Betreuer je nach Bedarf.

6. Abgabe der Arbeit: Einreichung von drei gedruckten Exemplaren der Arbeit im Prüfungsamt, Einreichung einer elektronischen Fassung (mit allen Anhängen, Instrumenten, Datensätzen, Materialien etc.) bei den Betreuern.

7. Begutachtung: Bewertung der Bachelorarbeit durch die Gutachter. 

Anmeldung der Arbeit im Prüfungsamt

Anmeldung der Arbeit im Prüfungsamt

Zu Beginn der Bearbeitungszeit ist gemäß den Prüfungsordnungen die offizielle Anmeldung der Bachelorarbeit beim Prüfungsamt eigenständig durch den Studenten vorzunehmen. Ein entsprechendes Anmeldeformular wird durch das Prüfungsamt bereitgestellt.

Fachliche Beratung durch die Betreuer

Fachliche Beratung durch die Betreuer

Die Betreuung und die Begutachtung der Abschlussarbeiten erfolgen durch zwei Gutachter.

Fachgespräche mit den Betreuern werden zu folgenden Phasen im Bearbeitungsprozess empfohlen: 

  • Vorgespräch
    Wahl und Eingrenzung eines Themas, Verständigung über Zeitplan und Arbeitspakete.
  • Erarbeitung des Theorieteils
    Besprechung der von den Studierenden selbstständig verfassten Grobgliederung der Qualifikationsarbeit.
  • Erarbeitung der Forschungsmethodik
    Beratung bei der Erstellung des Forschungsdesigns.
  • Auswertung der ggf. empirisch gewonnenen Ergebnisse
    Beratung zur Auswertung der Ergebnisse.

Die Beratung erfolgt nur, wenn sie von den Studierenden aktiv nachgefragt wird (z.B. per E-Mail, Besuch der Sprechstunden). Es wird erwartet, dass die Studierenden einmal in jeder der oben genannten Phasen des Bearbeitungsprozesses selbständig Kontakt zu den Betreuern aufnehmen, um eine Rückmeldung zum Stand der Arbeit zu geben.

Bachelor-Kolloquien

Bachelor-Kolloquien

Das Bachelor-Kolloquien des Fachgebiets Unternehmensführung/Organisation dient der Diskussion offener inhaltlicher Fragen zur Bachelorarbeit. Die Teilnahme an diesem Seminar ist für alle Studierenden, die eine Bachelorarbeit am Fachgebiet anfertigen, verbindlich, aber stellt vor allem eine Chance dar, mit anderen Kandidaten über die eigene Arbeit, offene Fragen und Probleme zu sprechen sowie Erfahrungen auszutauschen.

In der Regel stellt jeder Kandidat in jedem Kolloquium seinen aktuellen Bearbeitungsstand anhand der aktuellen Gliederung vor. Bitte versehen Sie diese mit dem Thema, dem eigenen Namen und dem aktuellen Datum und bringen Sie für alle Seminar-Teilnehmer ein Exemplar mit. Bitte fügen Sie auch die (geplanten) Seitenzahlen an die einzelnen Gliederungspunkte.

Formale Anforderungen an die Arbeit

Formale Anforderungen an die Arbeit

Bitte beachten Sie die Formalen Vorgaben des Fachgebiets Unternehmensführung/ Organisation für wissenschaftliche Arbeiten. 

Weitere Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten finden Sie auf den Folien zur Kick-Off-Veranstaltung.

Denjenigen, die sich informieren möchten, worauf beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten allgemein zu achten ist, über Formen der Argumentation, Formulierungsmuster sowie über Rechtschreibung und Grammatik, empfehlen wir den Schreibtrainer auf den Seiten der Universität Duisburg-Essen. 

Umfang der Arbeit

Umfang der Arbeit

Als Richtwert werden 35 Seiten festgelegt. Unter- oder Überschreitungen sind möglich, aber begründungspflichtig. Nicht mitgezählt werden das Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Zusammenfassung/Abstract und Literaturverzeichnis sowie der Anhang.

Abgabe der Arbeit

Abgabe der Arbeit

Die Bachelorarbeit ist fristgemäß im Prüfungsamt der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in drei festgebundenen Exemplaren sowie einer elektronischen Version abzugeben. Zusätzlich ist ein elektronisches Exemplar (per CD-ROM oder E-Mail) am Fachgebiet abzugeben.

Korrekturen

Korrekturen

Qualifikationsarbeiten sind eigenständige Prüfungsleistungen, d.h., es werden keine Kapitel vorab durch die Betreuer Korrektur gelesen und es erfolgt keine Endkorrektur der Arbeit vor der eigentlichen Abgabe beim Prüfungsamt.

Abgeschlossene Bachelorarbeiten

Abgeschlossene Bachelorarbeiten

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Erstellt: Wed, 17 Jul 2019 23:04:54 +0200 in 0.0387 sec


Wie entstehen dominante Anbieter in Märkten : eine Analyse von Konzentrationsprozessen in der Film-Streaming-Branche - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2019

In der heutigen Gesellschaft scheint es so als käme es immer öfter zu Fusionen zwischen Unternehmen und als ob die starken Anbieter immer mehr Marktanteile gewinnen während der kleineren Anbieter immer irrelevanter werden. Doch wie kommt es dazu, dass eine geringe Zahl von Anbietern komplette Märkte dominieren und andere Unternehmen aus der Branche scheinbar machtlos gegen diese Firmen sind. Um dem auf den Grund zu gehen soll bei der Abschlussarbeit Wie entstehen dominante Anbieter in Märkten? Eine Analyse von Konzentrationsprozessen in der Film-Streaming-Branche darauf eingegangen werden wie durch Konzentrationen auf Märkten dominante Anbieter entstehen können. Zur Darstellung dieses Prozesses wurde die Film-Streaming-Branche gewählt, da diese ein noch wachsender Markt ist, der sich immer stärker zu konzentrieren scheint. Durch eine Literaturarbeit wurden Faktoren, die zur Dominanz von Unternehmen führen können, rausgesucht und es wurden Statistiken ausgewertet. Anschließend wurde untersucht, welche der Faktoren in der Film-Streaming-Branche Anwendung gefunden haben und von Relevanz sind. Es wurde geschaut wie diese Vorteile auf dem Markt gewirkt haben und ob es Besonderheiten auf diesem Markt gibt.



Heringklee, Stefan;
Umgang mit dem Dieselskandal - Analyse von Bewältigungsstrategien am Beispiel der Volkswagen AG - Ilmenau - 41 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2019

Unternehmenskrisen stellen eine Bedrohung für den Fortbestand eines Unternehmens dar. Um eine solche Krise zu beseitigen, existiert jedoch kein allgemeingültiger Lösungsansatz, da jede Krise individuell verläuft und dementsprechend behandelt werden muss. Im September 2015 erlitt der Volkswagen Konzern den vermutlich schwersten Imageverlust in der Automobil-Branche bis dato durch die Veröffentlichung des Dieselskandals, da man das Vertrauen von Kunden und Aktionären jahrelange bewusst missbraucht hatte. Das Ziel dieser Forschung ist es, Aufschluss über den Erfolg der Volkswagen AG im Vorgehen zur Bewältigung des Dieselskandals zu geben. Dazu wird die folgende Forschungsfrage gestellt: "Wie konnte der Volkswagen Konzern den Dieselskandal überwinden und daraus Impulse für die Zukunft setzen?". Um diese zu beantworten wurde eine Analyse, mit Hilfe von Geschäftsberichten des Konzerns wie auch Pressemitteilungen, vorgenommen. Die daraus analysierten Strategien wurden in strategische, operative und finanzwirtschaftliche Maßnahmen kategorisiert und anschließend in das 5-Phasen-Modell von Krisen nach Töpfer eingeordnet. Die durchgeführten Maßnahmen zeigen den Erfolg in der Krisenbewältigung, sowie außerdem die damit verbundene Chance noch erfolgreicher zu werden. Volkswagen nutzte die Chance des Dieselskandals, um sich neu zu strukturieren und ebenfalls durch diesen Umbruch Impulse für eine vielversprechende Zukunft des Konzerns einzuleiten. Weiterführende Forschung könnte sich mit dem Erfolg der Volkswagens AG im Transformationsprozess beschäftigen.



Lenhardt, Johannes;
Evidenzbasiertes Management und Simple Rules als Entscheidungsmodell - vergleichende Darstellung und kritische Würdigung - Ilmenau - 39 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2019

Im strategischen Management existieren verschiedenen Faktoren, die rationale Entscheidungen erschweren. Unsicherheit der Zukunft, das Bestehen von Zielkonflikten, der unerfahrene Umgang mit der steigenden Komplexität der Umweltbedingungen sind nur einige Beispiele für mögliche Faktoren. Um aber rationale Entscheidungen zu ermöglichen, werden verschiedene Entscheidungsmodelle entworfen und zur Hilfe genommen. Ziel dieser Arbeit ist es, die zwei Entscheidungsmodelle, Evidenzbasiertes Management und Simple Rules, kennenzulernen und deren Vorgehen zu verstehen. Zudem geht aus dieser Arbeit die bevorzugten Einsatzgebiete der zwei Entscheidungsmodelle, sowie deren Stärken und Schwächen hervor.



Motive und Ziele bei der Bildung Strategischer Allianzen - eine Analyse aus Sicht der Transaktionskostentheorie - Ilmenau - 44 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2019

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik, wie sich die Motive und Ziele bei der Bildung einer strategischen Allianz aus Sicht der Transaktionskostentheorie untersuchen lässt. Hierbei werden zunächst die Grundlagen der Transaktionskostenökonomik genauer beschrieben, in dem die ex-ante und ex-post Transaktionskosten vorgestellt werden. Anschließend werden die Verhaltensannahmen in Form der begrenzten Rationalität, des Opportunismus und der Risikoneutralität thematisiert. Um eine Eingrenzung der potentiellen Vertragspartner zu begünstigen, finden die Kosteneinflussgrößen ihre Berücksichtigung. Die Kosteneinflussgrößen bestehen hierbei aus Faktorspezifität, Unsicherheit und Häufigkeit. Anschließend wird die strategische Allianz als eine Form der zwischenbetrieblichen Kooperation näher beleuchtet, um verschiedene Allianzformen und spezifische Charakteristika herauszuarbeiten. Darauffolgend finden bekannte Motive bei der Allianzbildung ihre Beachtung, welche mit den Verhaltensannahmen und Kosteneinflussgrößen in Verbindung gebracht werden. In diesen Motiven lassen sich bestimmte verfolgte Ziele der einzelnen Transaktionspartner vereinen, welche anhand von aktuellen Beispielen hinterher verdeutlicht werden. Nach genauer Anwendung ergeben sich Kritikpunkte sowohl in Bezug auf die Transaktionskostentheorie, als auch an strategischen Allianzen allgemein. Die Verhaltensannahme des Opportunismus wird hierbei am kritischsten betrachtet und zudem die Theorie als ausgefeilt und vage bezeichnet. Auch strategische Allianzen werden kritisiert, da sie meist nur als Übergangslösung hin zur Fusion oder zur unternehmenseigenen Integration dienen. Dennoch zeigt sich abschließend, dass die Kritik keinen Anreiz bietet die Transaktionskostentheorie beiseite zu legen, sondern gegenteilig diese weiterzuentwickeln. Die weiterentwickelte Transaktionskostentheorie kann in der Praxis dazu beitragen, die Erfolgsquote strategischer Allianzen zu steigern.



Erfolgsfaktoren der Servitization - Herausforderungen auf der Personalebene und diesbezüglich anfallende Managementaufgaben im Fünf-Phasen-Modell - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Die vorliegende Bachelorarbeit beschäftigt sich mit den Erfolgsfaktoren der Servitization auf der Mitarbeiterebene produzierender Unternehmen. Die Ziele der Arbeit liegen zum einen in der Herausarbeitung der neuen Anforderungen, welche an die Mitarbeiter durch die Servitization gestellt werden und zum anderen in der darauf aufbauenden Ableitung erforderlicher Managementaufgaben, die in den einzelnen Phasen der Servitization auf der Mitarbeiterebene anstehen. Dazu werden die folgenden Forschungsfragen gestellt: - Welche neuen Anforderungen werden an Mitarbeiter eines produzierenden Unternehmens im Zuge der Servitization gestellt? - Welche Managementaufgaben fallen diesbezüglich in den einzelnen Phasen eines Wandlungsprozesses hin zur Servitization an? Um die erste Forschungsfrage zu beantworten, wurden zunächst der Begriff und die Besonderheiten der industriellen Dienstleistung dargelegt und in diesem Zusammenhang die besondere Relevanz der Kundenzufriedenheit im Dienstleistungsbereich und damit im dienstleistungsintegrierenden, produzierendem Unternehmen erklärt. Aus der Relevanz der Kundenzufriedenheit ergibt sich die Schlüsselrolle der Mitarbeiter, die in einem direkten Kontakt zum Kunden stehen. Aus diesem Grund wurden konkrete Aufgaben und geforderte Kompetenzen der Mitarbeitergruppen Servicetechniker und Vertriebsmitarbeiter, die diese Schlüsselrolle besitzen, aus der einschlägigen Literatur herausgearbeitet. Besonders stechen dabei zum einen die Aufgaben der Koproduktion von Kundennutzen gemeinsam mit dem Kunden, und der Sicherung von Informationen in Netzwerken hervor. Zum anderen wird die gestiegene Relevanz von sozialen Kompetenzen zusätzlich zum technischen Know-how seitens der Mitarbeiter deutlich. Für die Beantwortung der zweiten Forschungsfrage wurde das Fünf-Phasen-Modell von Wilfried Krüger vorgestellt um es darauf aufbauend auf den Prozess der Servitization anzuwenden. Die Anwendung bezog sich lediglich auf Managementaufgaben, die auf der Mitarbeiterebene im Zuge einer zunehmenden Dienstleistungsorientierung, anfallen. Dabei wurde insbesondere deutlich, dass die Förderung sozialer Kompetenzen und kundenorientierten Denkens, soziales Denken und soziale Maßnahmen seitens des Managements verlangt. Damit ist beispielsweise die besondere Vorbildfunktion des Managements ebenso gemeint wie die Relevanz von zufriedenen Mitarbeitern.



Schätzlein, Tobias;
Organizational Justice und Organizational-Citizenship-Behavior - Darstellung und Zusammenhang - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Der Mensch ist einer der wichtigsten Faktoren für eine erfolgreiche Organisation. Im Zusammenhang mit dem Menschen und einer erfolgreichen Organisation stehen die beiden Konstrukte Organizational Justice (OJ), das die wahrgenommene Gerechtigkeit in Organisationen behandelt und Organizational-Citizenship-Behavior (OCB), welches die erweiterte Leistungsbereitschaft von Mitarbeitern beschreibt. Beide haben seit den 1990er Jahren an Bedeutung in der Forschung gewonnen. Im Rahmen dieser Arbeit werden beide Konstrukte in einem eigenen Kapitel mit ihren theoretischen Grundlagen und Bestandteilen dargestellt. Im Anschluss wird auf Basis der theoretischen Vorstellung der beiden Konzepte gezeigt, wie die beiden Konstrukte zusammenhängen. Abschließend folgt eine kritische Würdigung, in der die Stärken und Schwächen der Konstrukte diskutiert werden.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/104709892Xschae.txt
Akbudak, Seval;
Management Strategischer Allianzen - Ilmenau - 40 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Aufgrund eines steigenden dynamischen Wettbewerbs und der strukturellen Veränderungen in der Wirtschaft gewinnen Strategische Allianzen und weitere Unternehmenszusam- menschlüsse zunehmend an Bedeutung. Daraus resultiert eine besondere Bedeutung, die gegenseitigen Zielvorstellungen und Erwartungen der Allianzpartner zu verstehen. Rasante technologische Entwicklungen konfrontieren Unternehmen unentwegt mit Veränderungen, an welche es sich ständig anzupassen gilt. Die Bewältigung des permanenten Wandels ist zu einer der wichtigsten Voraussetzung für den Erfolg geworden. Ein strategisches Kommunikationsmanagement und persönliche Kommunikationsfähigkeiten innerhalb einer Strategischen Allianz stellen somit erfolgversprechende Faktoren in der Wirtschaft dar. Die vorliegende Arbeit untersucht inwiefern die Kommunikation Phasen einer Strategischen Allianz beeinflusst.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1040828019akbud.txt
Hennig, Charlotte;
Lean Start-up - Einordnung, Darstellung und kritische Würdigung als Konzept der Geschäftsmodellentwicklung - Ilmenau - 35 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Das Zeitalter der Digitalisierung fordert eine schnelle, innovative und kreative Geschäftswelt. Um wettbewerbsfähig zu sein und zu bleiben, muss jeder Unternehmer die Herausforderung bewältigen, ein innovatives Geschäftsmodell zu schaffen, zu erhalten und zu aktualisieren. Dabei können Konzepte der Geschäftsmodellentwicklung systematisch unterstützen. Lean Start-up von Eric Ries ist ein neuer Ansatz, der verspricht, sowohl Start-ups als auch etablierte Unternehmen bei der Entwicklung eines tragfähigen Geschäftsmodells zu begleiten. Es existieren bereits andere Konzepte, die sich im Bereich der Geschäftsmodellentwicklung etabliert haben. Dazu zählen der Business Model Navigator von Gassmann und Business Model Generation von Osterwalder. Ziel dieser Arbeit ist es, Kriterien von Konzepten der Geschäftsmodellentwicklung herauszuarbeiten und anhand dessen die beiden etablierten Konzepte von Gassmann und Osterwalder mit dem Ansatz von Ries zu vergleichen. Dadurch soll geklärt werden, ob Lean Start-up dem Anspruch an ein Konzept der Geschäftsmodellentwicklung auf der Basis der abgeleiteten Kriterien gerecht werden kann.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1040098452henni.txt
Jores, Katharina;
Patente als Maßstab erfolgreicher Forschung & Entwicklung - Ilmenau - 34 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Patente werden als möglicher direkter Output aus Forschung und Entwicklung (F&E) für die Messung von Erfolg in F&E herangezogen. Aufgrund diverser auftretender Schwierigkeiten bei der Wahl eines Maßstabs, ist es Ziel der Arbeit, zu beantworten, inwiefern sich Patente als Maßstab für die Messung von Erfolg in Forschung und Entwicklung eignen. Dafür werden zu Beginn die konzeptionellen Grundlagen erläutert (Kapitel 2). Dazu gehört in Kapitel 2.1 die Definition von Erfolg in Forschung und Entwicklung sowie die Vorstellung der Betrachtungszeiträume ex ante, im Prozess und ex post. In Kapitel 2.2 werden Möglichkeiten zum Schutz von geistigem Eigentum vorgestellt. Dazu gehören neben den Patenten beispielsweise Geheimhaltung, Urheber- oder Markenrechte. Abschließend wird in Kapitel 2.3 näher auf Patente als spezielle Möglichkeit zum Schutz von geistigem Eigentum eingegangen. In Kapitel 3 werden Argumente für und gegen die Nutzung von Patenten als Maßstab in Abhängigkeit des Betrachtungszeitpunktes diskutiert. Zu Beginn wird die Eignung von Patenten zu den Betrachtungszeitpunkten ex ante und im Prozess analysiert. Patente sind in diesen Phasen grundsätzlich nicht als Maßstab geeignet, da sie erst im Laufe des Prozesses entstehen und erst Jahre später veröffentlicht werden. Abschließend wird der Zeitpunkt ex post betrachtet. Patente bilden eine objektive Kenngröße, sind leicht verfügbar, bringen jedoch einige Qualitätsprobleme sowohl für interne als auch externe Messungen mit sich. Anschließend werden deswegen im Rahmen von Kapitel 4 konkrete Ansätze vorgestellt, die versuchen, die Eignung von Patenten in dieser Phase zu optimieren. Dafür werden Ansätze ausschließlich auf Basis der Patente herangezogen, die beispielsweise Gewichtungen oder Patentzitate verwenden, um damit Qualitätsverbesserungen herbeizuführen. Die Probleme können durch diese Ansätze jedoch nicht vollumfänglich gelöst werden. Ansätze in Kombination mit anderen Maßstäben, wie z. B. Kennzahlensysteme, werden herangezogen, um Patente als Maßstab verwendbar zu machen. Diese kombinierten Ansätze können gute Ergebnisse in den Analysen erzielen, jedoch sind diese teils sehr aufwendig. Die Arbeit schließt mit einem Fazit und einem Ausblick in Kapitel 5 ab. Offen bleiben Ansätze zur Messung von Erfolg in Forschung und Entwicklung vor und während des F&E-Prozesses sowie Vergleiche mit anderen vorhandenen Maßstäben, die keine Patente nutzen.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1032975865jores.txt
Wagner, Christian Ernst Günther;
Smart Contract - Darstellung der Potentiale und kritische Würdigung - Ilmenau - 56 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2018

Der Smart Contract ist ein von Nick Szabo entwickeltes Konzept, welches mehr Vertragssicherheit gegenüber klassischen Verträgen schaffen soll. Dies soll erreicht werden durch absolute Transparenz und die Automatisierung bzw. Selbstdurchsetzungsfähigkeit des Smart Contracts. Um dies adäquat umzusetzen mangelte es bislang lange an einer Technologie, doch durch die Blockchaintechnologie änderte sich dies. Auch wenn die ursprüngliche Idee vom Smart Contract nicht explizit auf die Blockchaintechnologie stützt war, ist sie heute fester Bestandteil des heutigen Verständnisses dieses Konzeptes und erlaubt auch eine genauere Spezifizierung, um den Smart Contract vom klassischen Vertrag abzugrenzen. Dies ist auch notwendig, um die beiden Vertragsformen miteinander zu vergleichen. Das Ziel dieser Arbeit ist es die Effizienz des Smart Contracts gegenüber dem klassischen Vertrag hinsichtlich der Transaktionskosten festzustellen. Konkret wird dieser Vergleich mithilfe der Transaktionskostentheorie durchgeführt. Mittels einer Literaturrecherche werden die Grundlagen für das Konzept des Smart Contracts und die Transaktionskostentheorie gelegt und im anschließenden Hauptteil angewandt, um die beiden Vertragsformen zu vergleichen. Zum einen werden die Determinanten der Transaktionskosten betrachtet und zum anderen die Transaktionskostenarten. Der Smart Contract ist aufgrund seiner statischen Vertragssprache sehr inflexibel, was positive und negative Auswirkungen auf die Transaktionskosten hat. Die Auswirkungen auf die Transaktionskosten unterscheidet unter anderen auch danach, ob es sich um eine standardisierte oder spezielle Transaktion handelt. Dabei stellt sich heraus, dass ein Smart Contract in seiner jetzigen Form tendenziell eher für standardisierte Transaktionen geeignet ist als für sehr spezielle, wenn die Transaktionskosten als Entscheidungskriterium genutzt werden.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1031288740wagne.txt

Masterarbeiten

Masterarbeiten

Voraussetzungen für die Erstellung einer Masterarbeit

Voraussetzungen für die Erstellung einer Masterarbeit

Für die Annahme am Fachgebiet sollten sie idealerweise im Rahmen Ihres Masterstudiums mindestens eines der Fächer des Fachgebietes oder das Hauptseminar am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation erfolgreich abgeschlossen haben. Darüber hinaus müssen die Regelungen der jeweiligen Prüfungsordnungen erfüllt werden.

Im Rahmen ihrer Masterarbeiten sollen die Studierenden zeigen, dass sie innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums eine Aufgabe selbstständig und unter Verwendung wissenschaftlicher Methoden lösen sowie die Ergebnisse klar und verständlich darstellen können. Masterarbeiten sind zulassungspflichtige Prüfungsleistungen. Die Regelungen zu Bearbeitungszeiträumen und Anmeldevoraussetzungen sind den Prüfungsordnungen der jeweiligen Studiengänge zu entnehmen.

Bewerbung für einen Betreuungsplatz

Bewerbung für einen Betreuungsplatz

Die Betreuung von Abschlussarbeiten durch das Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation erfolgt in individueller Absprache mit den Studierenden. 

Sollten Sie Interesse an der Betreuung Ihrer Abschlussarbeit durch das Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation haben, dann bewerben Sie sich bitte mit folgenden Informationen per Mail an marcel.maurer@tu-ilmenau.de.

  • Name
  • Studiengang
  • Vornoten am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation
  • Falls vorhanden: Proseminar- und/oder Hauptseminarnote (inkl. Nennung des Fachgebietes der TU Ilmenau)
  • Falls vorhanden: Note der Bachelorarbeit (inkl. Nennung des Fachgebietes der TU Ilmenau bzw. Nennung der externen Hochschule und des dortigen Fachgebietes/Lehrstuhls)
  • Gewünschter Starttermin der Abschlussarbeit

Bitte bewerben Sie sich nur dann, wenn die formalen Voraussetzungen für eine Masterarbeit erfüllt sind und Sie sich ernsthaft mit dem Gedanken tragen, im Fachgebiet Unternehmensführung und Organisation Ihre Abschlussarbeit zu schreiben.

Es gibt kein Anrecht auf eine Betreuung der Masterarbeit durch unser Fachgebiet, auch nicht durch Wartezeit. Unserem Fachgebiet steht es gemäß dem Gleichbehandlungsprinzip nicht zu, über eventuelle Härtefallanträge zu entscheiden. Sollten Sie der Meinung sein, dass in Ihrem Fall ein Härtefall vorliegt, so wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt. Diesbezüglich besteht die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag zentral beim Prüfungsausschuss zu stellen.

Wahl des Themas

Wahl des Themas

Grundsätzlich streben wir an, dass Masterarbeiten sich inhaltlich auf den Forschungsgebieten der Mitarbeiter des Fachgebiets bewegen. Idealerweise können Studierende mit ihren Arbeiten einen Beitrag zum Forschungsoutput des Fachgebiets leisten.

Bei Masterarbeiten sollte nicht nur die Literatur rezipiert oder Konzepte angewendet werden. Wir erwarten von einer Masterarbeit ein eigenes Ergebnis, das klar erkennbar über den Stand der Literatur hinausgeht. In Abhängigkeit von der Themenstellung könnten dies z.B. eine Systematisierung und Bewertung der Literatur nach einem Kriterienkatalog, der Vergleich von zwei Theorien, oder bei empirischen Arbeiten die Ergebnisse einer eigenen Erhebung und Auswertung sein. Die Möglichkeiten des Nachweises eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit sind je nach Themenstellung andere. Bitte klären Sie mit Ihrem Betreuer konkret die Möglichkeiten eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit im Rahmen des von Ihnen gewählten Themas.

Die genaue Erarbeitung der Themenstellung findet in Absprache mit dem jeweiligen Betreuer statt, den Sie nach der Betreuungszusage durch das Fachgebiet zugeteilt bekommen.

Bei Bedarf kann dieser Ihnen auch Vorschläge für offene Themenstellungen unterbreiten. Selbstverständlich können aber auch von den Studierenden selbst eigene Vorschläge erarbeitet werden, die dann mit dem Betreuer diskutiert werden können. Dabei ist darauf zu achten, dass die vorgeschlagenen Themen zu den Forschungsgebieten des Fachgebiets Unternehmensführung und Organisation passen. Hierfür werfen Sie bitte auch einen Blick auf die Forschungsinteressen unserer Mitarbeiter.

Beachten Sie bitte, dass bei eigenen Themenvorschlägen grundsätzlich ein Exposé anzufertigen ist, anhand dessen über Annahme oder Ablehnung des eigenen Themenvorschlages entschieden wird.
An dieser Stelle finden Sie ein Beispielexposé, welches zur Orientierung dienen kann.

Eine Übersicht über die bisher am Fachgebiet betreuteten Abschlussarbeiten können Sie in der Hochschulbibliographie Ilmedia einsehen: Liste der abgeschlossenen Arbeiten

Kooperationsarbeiten in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner

Kooperationsarbeiten in Zusammenarbeit mit einem Praxispartner

Wir haben umfassende Erfahrungen in der Betreuung von Kooperationsarbeiten mit der Unternehmenspraxis. Studierende können sich daher auch mit einem konkreten Thema und einem Kooperationspartner um eine Betreuung bewerben. Gute Vorschläge mit interessanten Partnern sind immer herzlich willkommen! Generell gilt jedoch, dass sowohl das Thema der Qualifizierungsarbeit vom Fachgebiet vergeben als auch die Bewertung der Prüfungsleistung durch das Fachgebiet vorgenommen wird.

Bei eigenen Vorschlägen für eine Kooperationsarbeit muss ein Interessent als Vorleistung ein geeignetes schriftliches Exposé vorlegen. Zum Exposé gehört ein kurzer Abriss zum Forschungsstand bzw. der Problemstellung der Arbeit, zur Forschungsfrage bzw. dem Ziel der Arbeit und zum geplanten methodischen Vorgehen. Hinzu kommen eine erste Gliederung, eine Literaturliste und ein Arbeits- bzw. Zeitplan. Zusätzlich können die Motivation und die spezifische Eignung des Studierenden (z.B. Leistungsnachweise, Erfahrungen aus Praktika) zur Bearbeitung der jeweiligen Fragestellung dargestellt werden. Das Exposé sollte einen Umfang von drei bis fünf Seiten haben.

Anhand des Exposés wird über eine Annahme oder Ablehnung der Betreuung einer Praxisarbeit entschieden. Auswahlkriterien sind zum einen das Thema der Arbeit, das zu einem Forschungsschwerpunkt des Fachgebiets passen muss, und zum anderen die Qualität des Exposés. Sollte das Thema der Praxisarbeit abgelehnt werden müssen, kann immer noch auf ein vom Fachgebiet vorgeschlagenes Thema zurückgegriffen werden.

An dieser Stelle finden Sie ein Beispielexposé, welches zur Orientierung dienen kann.

Ablaufplan für Masterarbeiten

Ablaufplan für Masterarbeiten

0. Prüfung (durch die Studierenden), ob alle formalen Voraussetzungen für eine Abschlussarbeit erfüllt sind. Sollten diese nicht erfüllt sein, ist keine Betreuung durch das Fachgebiet möglich.

1. Anmeldung als Interessent für eine Masterarbeit am Fachgebiet Unternehmensführung/Organisation.

2. Abgleich von Betreuungskapazität und Nachfrage und Versendung von Zu- und Absagen durch das Fachgebiet. 

3. Vorgespräch: Wahl eines Themas für die Abschlussarbeit, Einigung über groben Zeitrahmen und weitere Betreuer bzw. Gutachter. 

4. Offizielle Anmeldung der Abschlussarbeit beim Prüfungsamt.

5. Erstellung der Abschlussarbeit: Arbeitsschritte gemäß Zeitplan, fachliche Beratung durch die Betreuer je nach Bedarf.

6. Abgabe der Arbeit: Einreichung von drei gedruckten Exemplaren der Arbeit im Prüfungsamt, Einreichung einer elektronischen Fassung (mit allen Anhängen, Instrumenten, Datensätzen, Materialien etc.) bei den Betreuern.

7. Begutachtung: Bewertung der Abschlussarbeit durch die Gutachter. 

Anmeldung der Arbeit im Prüfungsamt

Anmeldung der Arbeit im Prüfungsamt

Zu Beginn der Bearbeitungszeit ist gemäß den Prüfungsordnungen die offizielle Anmeldung der Masterarbeit beim Prüfungsamt eigenständig durch den Studenten vorzunehmen. Ein entsprechendes Anmeldeformular wird durch das Prüfungsamt bereitgestellt.

Fachliche Beratung durch die Betreuer

Fachliche Beratung durch die Betreuer

Die Betreuung und die Begutachtung der Abschlussarbeiten erfolgen durch zwei Gutachter.

Fachgespräche mit den Betreuern werden zu folgenden Phasen im Bearbeitungsprozess empfohlen: 

  • Vorgespräch
    Wahl und Eingrenzung eines Themas, Verständigung über Zeitplan und Arbeitspakete.
  • Erarbeitung des Theorieteils
    Besprechung der von den Studierenden selbstständig verfassten Grobgliederung der Qualifikationsarbeit.
  • Erarbeitung der Forschungsmethodik
    Beratung bei der Erstellung des Forschungsdesigns.
  • Auswertung der ggf. empirisch gewonnenen Ergebnisse
    Beratung zur Auswertung der Ergebnisse.

Die Beratung erfolgt nur, wenn sie von den Studierenden aktiv nachgefragt wird (z.B. per E-Mail, Besuch der Sprechstunden). Es wird erwartet, dass die Studierenden einmal in jeder der oben genannten Phasen des Bearbeitungsprozesses selbständig Kontakt zu den Betreuern aufnehmen, um eine Rückmeldung zum Stand der Arbeit zu geben.

Master-Kolloquien

Master-Kolloquien

Jede Qualifizierungsarbeit wird nach einem standardisierten Kriterienkatalog bewertet. Dieser wird im regelmäßig stattfindenden Master-Kolloquium erläutert. Das Kolloquium dient dem Erfahrungsaustausch der Studierenden und der Gelegenheit zum Feedback auch durch den Fachgebietsleiter. Dabei können auch gemeinsam methodische Fragen oder Möglichkeiten der Interpretation und Diskussion von erzielten Ergebnissen erarbeitet werden. In der Regel stellt jeder Kandidat in jedem Kolloquium seinen aktuellen Bearbeitungsstand vor. Dafür ist es sinnvoll, die aktuelle Gliederung für alle Seminar-Teilnehmer als Handout mitzubringen.

Formale Anforderungen an die Arbeit

Formale Anforderungen an die Arbeit

Bitte beachten Sie die Formalen Vorgaben des Fachgebiets Unternehmensführung/ Organisation für wissenschaftliche Arbeiten. 

Weitere Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten finden Sie auf den Folien zur Kick-Off-Veranstaltung.

Denjenigen, die sich informieren möchten, worauf beim Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten allgemein zu achten ist, über Formen der Argumentation, Formulierungsmuster sowie über Rechtschreibung und Grammatik, empfehlen wir den Schreibtrainer auf den Seiten der Universität Duisburg-Essen.

Umfang der Arbeit

Umfang der Arbeit

Als Richtwert werden 60 Seiten festgelegt. Unter- oder Überschreitungen sind möglich, aber begründungspflichtig. Nicht mitgezählt werden das Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, Zusammenfassung/Abstract und Literaturverzeichnis sowie der Anhang.

Abgabe der Arbeit

Abgabe der Arbeit

Die Masterarbeit ist fristgemäß im Prüfungsamt der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät in drei festgebundenen Exemplaren sowie einer elektronischen Version abzugeben. Zusätzlich ist ein elektronisches Exemplar (per CD-ROM oder E-Mail) am Fachgebiet abzugeben.

Korrekturen

Korrekturen

Qualifikationsarbeiten sind eigenständige Prüfungsleistungen, d.h., es werden keine Kapitel vorab durch die Betreuer Korrektur gelesen und es erfolgt keine Endkorrektur der Arbeit vor der eigentlichen Abgabe beim Prüfungsamt.

Abgeschlossene Masterarbeiten

Abgeschlossene Masterarbeiten

Anzahl der Treffer: 138
Erstellt: Wed, 17 Jul 2019 23:04:57 +0200 in 0.0255 sec


Grolmus, Christopher;
Produktdiversifikation und Internationalisierung : Voraussetzungen und Gründe für die Diversifikation großer deutscher Unternehmen - Ilmenau - 61 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Erfolgreiche Unternehmen sind heutzutage schon lange nicht mehr auf eine Branche fokussiert. Stattdessen bedienen sie vielfältige Zielgruppen mit unterschiedlichsten Produkten und agieren dabei weltweit. Besonders im Rahmen der fortschreitenden Digitalisierung und Globalisierung wird Diversifikation für Unternehmen immer interessanter und bildet eine wichtige Grundlage, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Diese Arbeit untersucht Voraussetzungen von und Gründe für die Produktdiversifikation und Internationalisierung großer deutscher Unternehmen. Hierzu werden die Geschäftsberichte der HDAX-Unternehmen über einen längeren Zeitraum ausgewertet und einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Es werden vorerst deduktive Kategorien anhand verschiedener theoretischer Erklärungsansätze, wie dem Resource-Based-View oder dem OLI-Modell von Dunning erarbeitet und anschließend mittels induktiver Kategorienbildung erweitert. Daraufhin werden die ermittelten Voraussetzungen und Gründe mit dem aktuellen Forschungsstand verglichen um ihn entweder zu bestätigen, zu widerlegen oder zu ergänzen. Abschließend wird ein Zusammenhang zwischen Produktdiversifikation und Internationalisierung sowie ihren Voraussetzungen und Gründen untereinander hergestellt.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1046946382grolm.txt
Winter, Matthias;
Entrepreneurship als Element von Dynamic Capabilities - eine Analyse der Ansätze von Teece und Eisenhardt/Martin - Ilmenau - 78 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Gewinne zu erzielen, ist für ein wettbewerbsorientiertes Unternehmen das oberste Ziel. Um nachhaltige Gewinne erwirtschaften zu können, benötigen Unternehmen Wettbewerbsvorteile, die z.B. auf Basis überlegener Produkte oder Herstellungsprozesse entstehen. In schnelllebigen Märkten, geprägt von raschem technologischem Fortschritt, sind Unternehmen dazu gezwungen, sich ständig diesen sich verändernden Umweltbedingungen anzupassen. Dieser Problematik widmet sich das Forschungsgebiet der Dynamic Capabilities. Das Konzept der Dynamic Capabilities, welches die Zielsetzung verfolgt, die unternehmensinterne und -externe Anpassung von Ressourcen der Unternehmen an die sich verändernden Marktbedingungen zu erklären, wird dabei maßgeblich von zwei Kernperspektiven beeinflusst - dem Ansatz nach Teece und dem Ansatz nach Eisenhardt/Martin. Innerhalb dieser Arbeit werden beide Perspektiven anhand ihrer Kerngedanken verglichen und anschließend untersucht, ob das Forschungsfeld des Entrepreneurships Element der Ansätze der Dynamic Capabilities sein kann. Der Fokus innerhalb des Entrepreneurships, beschrieben als ökonomischer Prozess, um innovative Produkte oder Dienstleistungen zu erzeugen, richtet sich auf seine Ausprägungen unternehmerischer Gelegenheiten sowie dem Auftreten von Entrepreneuren. Aufbauend auf der Untersuchung dieser Konzeptintegration erfolgt innerhalb dieser Arbeit eine Modellkonstruktion, die es ermöglicht, Unternehmen anhand definierter Kriterien in einen Ansatz der Dynamic Capabilities zu klassifizieren. Um die Praxistauglichkeit dieses Modells zu überprüfen, wird dieses anhand eines Beispielunternehmens angewendet und evaluiert. Zum Abschluss dieser Arbeit wird die Fragestellung beantwortet, welche Implikationen sich aufgrund einer Einordnung eines Unternehmens in die Ansätze der Dynamic Capabilities für die Gestaltung von Strukturen und Systemen des Unternehmens ergeben.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1040529534winte.txt
Mögele, Felix;
Personelle Barrieren bei Führungskräften bei organisatorischen Veränderungen in Richtung postbürokratischer Organisation empirische Analyse in einem mittelständischen Unternehmen - Ilmenau - 82 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Im Zuge des technischen Fortschritts, der Digitalisierung und Globalisierung sind Organisationen seit den 1980er Jahren mit einer höchst dynamischen Umwelt konfrontiert. Die bürokratische Organisation steht dabei in der Kritik, aufgrund mangelnder Flexibilität, diesen veränderten Marktbedingungen nicht mehr gerecht zu werden. Die postbürokratische Organisation - als konträres Organisationskonzept zur bürokratischen Organisation - verzichtet im Wesentlichen auf eine klare Arbeitsteilung, Hierarchie und starre Regeln und soll damit die Forderung nach höherer Flexibilität erfüllen. Obwohl die postbürokratische Organisation bereits seit den 1990er Jahren in der wissenschaftlichen Literatur diskutiert wird, ist bisher wenig bekannt, wie dieses Organisationskonzept implementiert werden kann und welche Faktoren Einfluss auf eine erfolgreiche Umsetzung haben. Vor diesem Hintergrund wird in dieser Arbeit empirisch analysiert, welche Widerstände (personelle Barrieren) bei Führungskräften des Mittleren Managements bei einem Wandel in Richtung postbürokratischer Organisation auftreten. Hierfür werden Interviews mit Führungskräften aus einem mittelständischen Unternehmen, das mit der Implementierung dieses Konzeptes begonnen hat, qualitativ ausgewertet. Den Rahmen für die Analyse bildet das sog. ambivalenzzentrierte Widerstandskonzept. Dabei wird der Widerstand bzgl. verschiedener Komponenten (affektiv, kognitiv und konativ) untersucht, wobei innerhalb jeder Komponente sowohl negative als auch positive Aspekte berücksichtigt werden und damit auch eine ambivalente Einstellung zugelassen wird. Es zeigt sich, dass die meisten Führungskräfte im Wandel eine kognitive Ambivalenz aufweisen. Die gesamtheitliche Betrachtung der Widerstände verdeutlicht, dass bei den Befragten kein Konsens vorhanden ist, dass bürokratische durch postbürokratische Strukturen ersetzt werden sollten. Überdies kann das Fehlen eines Dialoges, bei dem alle Mitarbeiter beteiligt sind, als Hauptgrund für affektive und kognitive Widerstände identifiziert werden. Des Weiteren wird ersichtlich, dass es Führungskräften mit einer langen Betriebszugehörigkeit, die über Jahre in einer strengen Hierarchie gearbeitet haben, schwerer fällt, einen solchen Wandel durchzuführen.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1026792398moege.txt
Fey, Sigurd;
Chancen und Risiken von Shared Leadership in Projekten - Ilmenau - 65 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und den Herausforderungen von Shared Leadership in Projektteams. Die steigende Anzahl an Projekten und die zunehmende Aufgabenkomplexität, die von Einzelpersonen nicht problemlos gehandhabt werden können, machen die Bildung von Teams unerlässlich. Angesichts der steigenden Anforderungen und der vermehrten Nutzung von Teamarbeit sind neue Führungsansätze erforderlich. Insbesondere die steigende Komplexität von Projekten und der steigende Bedarf an innovativen Ideen um wettbewerbsfähig zu bleiben erfordern ein Führungskonzept bei dem das Potenzial der Projektmitarbeiter voll ausgeschöpft wird. Einen vielversprechenden Lösungsansatz bietet das Konzept der Shared Leadership: ein Führungskonzept bei dem ein dynamischer, interaktiver Beeinflussungsprozess innerhalb von Teams entsteht, bei dem Wissen, Erfahrungen und Urteilsvermögen der Mitglieder einbezogen werden um gemeinsame Ziele zu erreichen. Empirische Studien zeigen meist einen positiven Zusammenhang zwischen Shared Leadership und der Leistung des Teams, jedoch entstehen dabei vielerlei Herausforderungen, die eine erfolgreiche Umsetzung erschweren können.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1024826163fey.txt
Schiffmacher, Caroline;
Symbolic Management : Legitimierungsstrategien in Start-ups - Ilmenau - 60 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Start-ups stehen einer Reihe von Herausforderungen, wie der Liability of Newness und der Liability of Smallness gegenüber. Sie zeichnen sich außerdem durch ein geringes Maß an Ressourcen und geringer organisationaler Legitimität aus. Um überlebenswichtige Ressourcen zu akquirieren, müssen sie mithin Legitimität aufbauen. Organisationale Legitimität als Urteil über die Akzeptanz, Angemessenheit und Erwünschtheit unternehmerischen Handelns ist vor allem im Zusammenhang mit Start-ups von großer Bedeutung. Sie stellt eine Ressource dar, die einem Unternehmen von Seiten seiner Anspruchsgruppen zugesprochen wird und die Akquise anderer überlebensnotwendiger Ressourcen, wie Mitarbeiter oder Investoren, erleichtert, wodurch die Überlebenswahrscheinlichkeit von Start-ups erhöht werden kann. Für den erfolgreichen Legitimitätsaufbau können Start-ups den Legitimierungsstrategien der Konformität, Selektion, Manipulation und Kreation nachgehen. Dabei können sie verschiedene symbolische Handlungen im Rahmen des Symbolic Management gezielt einsetzen, um die Wahrnehmung der Anspruchsgruppen in Hinblick auf die Glaubwürdigkeit des Unternehmers, ihrer professionelle Organisation, bisheriger Erfolge und der Qualität der Stakeholder Beziehungen zu formen. Das Ziel dieser Arbeit ist es unter Einbindung des strategischen und neo-institutionalistischen Ansatzes einen Überblick über das theoretische Konstrukt der organisationalen Legitimität zu schaffen und zu verdeutlichen, inwiefern Start-ups durch die Nutzung von Symbolic Actions im Rahmen des Symbolic Managements, Legitimität erlangen können. Hierbei wird eine Zuteilung ausgewählter Symbolic Actions im Rahmen der Symbolic Action Kategorien zu den Legitimierungsstrategien vorgenommen und die dadurch erreichbaren Legitimitätsformen dargestellt.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1024426793schif.txt
Kreisel, Benedikt;
Digitale Geschäftsmodelle für Services - Charakterisierung, Voraussetzungen und Potenziale - Ilmenau - 61 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Die Digitalisierung, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle sind drei Themenbereiche, welche aktuell die Diskussion in Wissenschaft und Wirtschaft bestimmen. In der vorliegenden Arbeit werden diese Themenbereiche in Form von digitalen Geschäftsmodellen für Services erfasst und analysiert. Als problematisch für diesen Forschungsbereich erweist sich der Umstand, dass sowohl die Digitalisierung und die Dienstleistung als auch das Geschäftsmodell eine einheitliche Definition vermissen lassen. Die Folgen sind ein inflationärer Gebrauch der Begrifflichkeiten in Gesellschaft und Wissenschaft, wodurch eine allgemeine Unsicherheit entsteht. Aus diesem Grund wird im Hinblick auf die Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle für Services, eine Charakterisierung erarbeitet, die ein konsistentes Verständnis entsprechender Geschäftsmodelle hervorbringt. Weiterhin werden aufbauend auf der Charakterisierung Voraussetzungen erarbeitet, die für eine Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle für Services unentbehrlich sind. Mit einem Geschäftsmodell ist stets der Anspruch verbunden, für das eigene Unternehmen wie auch für die Anspruchsgruppen des Unternehmens, einen Mehrwert zu generieren. Aus diesem Grund werden Potenziale digitaler Geschäftsmodelle für Services erarbeitet, welche die Relevanz entsprechender Geschäftsmodelle aufzeigen und deren Mehrwert auf Geschäftsmodellebene herausstellen.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1023139790kreis.txt
Glänzer, Nicolas;
Was sind Business-Ecosystems? : Systematisierung der Literatur mit Hilfe einer bibliometrischen Analyse - Ilmenau - 83 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Der stetig voranschreitende technologische Fortschritt und die anhaltende Globalisierung sorgen für einen ständigen Wandel des Wirtschaftsumfeldes von Unternehmen. Um die daraus resultierenden Veränderungen in der wirtschaftlichen Aktivität von Unternehmen wissenschaftlich erklärbar zu machen, hat das Konzept der Business-Ecosystems in den letzten 20 Jahren vermehrt Einzug in die Managementforschung gehalten. Dieses Konzept beschreibt die Abhängigkeiten, Beziehungen und Rollen sämtlicher am Wirtschaftsprozess beteiligter Akteure, welche basierend auf einer kooperativen Zusammenarbeit den veränderten Marktanforderungen weiterhin gerecht werden wollen. Vor diesem Hintergrund kommt es besonders seit dem Jahr 2012 zu einer Vielzahl von Veröffentlichungen, welche die Erkenntnisse der Forschung bzgl. Business-Ecosystems in andere Forschungsgebiete übertragen. Dies führte zur Bildung artverwandter Ecosystem-Konzepte, wie dem Innovation-Ecosystem oder dem Entrepreneuri-al-Ecosystem. Genannte Konzepte stehen jedoch vermehrt in der Kritik, da eine unzureichende definitorische Abgrenzung die eindeutige Differenzierung der Konzepte erschwert und zu inhaltlichen Überschneidungen führt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Strukturierung des Forschungsfeldes der Busi-ness-Ecosystems und dessen artverwandter Konzepte. Mittels einer systematischen Datenbankrecherche wurde der aktuelle Stand der Literatur in Bezug auf das Forschungsfeld erfasst und mit Hilfe der Methode der bibliometrischen Netzwerkanalyse analysiert. Mittels der mit einer Publikation überlieferten bibliografischen Daten können Verbindungen zwischen den Veröffentlichungen aufgezeigt und im Sinne einer bibliografischen Karte visualisiert werden. Diesbezüglich wurde auf die gängigsten Analysetypen der bibliografischen Kopplung, Kozitation und Kookkurrenz von Schlagwörtern zurückgegriffen, um die konzeptionelle Struktur des Forschungsfeldes zu beschreiben. Im Ergebnis zeigt sich, dass eine eindeutige Strukturierung des Forschungsfeldes der Business-Ecosystems nicht möglich ist und lediglich einzelne Ecosystem-Konzepte voneinander abgegrenzt werden können. Vor allem bei den Konzepten des Business-, Innovation- und Platform-Ecosystems ist, auf Basis der bibliometrischen Netzwerkanalyse, von deutlichen inhaltlichen Überschneidungen auszugehen.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1018822925glaen.txt
Füllgrabe, Saskia;
Achieving employee acceptance during planned organizational change - a communication science perspective - Ilmenau - 61 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2018

Angetrieben von den rasanten Entwicklungen der Digitalisierung stehen Unternehmen vor der Hürde organisatorischer Veränderungen. Geplante Veränderungsprozesse und -strukturen bringen daher interne Veränderungen mit sich, die sich auf die Mitarbeiter in den entsprechenden Bereichen auswirken. Dies führt zu einem hohen Bedarf an rechtzeitiger und angemessener Kommunikation gegenüber der Belegschaft. Die Literatur bietet verschiedene Empfehlungen, wie Change-Kommunikation in Organisationen angepasst werden sollte, um die Akzeptanz der Mitarbeiter zu erreichen. Diese Erklärungen beschreiben hauptsächlich den allgemeinen Prozess der Veränderungskommunikation, konzentrieren sich jedoch nicht auf die Kommunikationsbemühungen die nötig sind, um die betroffenen Mitarbeiter zu überzeugen. Um dieses Thema zu bearbeiten, wurde eine Analyse von Best-Practice-Dokumenten durchgeführt, um relevante Aufgaben zur Erreichung von Akzeptanz im Rahmen von Change-Projekten zu identifizieren. Die Inhaltsanalyse dieser Dokumente liefert erste Empfehlungen für eine erfolgreiche Veränderungskommunikation, jedoch keine konkreten Hinweise wie betroffene Mitarbeiter überzeugt werden können, um die Einstellung und das Verhalten zu ändern. Grundlage dieser Masterarbeit ist daher die Entwicklung eines Handlungsrahmens für die Akzeptanz von Mitarbeitern bei geplanten organisatorischen Veränderungen, der sowohl die Theorie mentaler Modelle als auch die Kommunikationstheorie des symbolischen Interaktionismus verbindet. Für die Konzeption der Auswertung wurden Interviews mit Mitarbeitern der Robert Bosch GmbH durchgeführt, die eine Neuorganisation der gesamten zentralen IT-Abteilung durchlaufen haben. Die Ergebnisse sowie die Diskussion der Best-Practice-Dokumente und der durchgeführten Studie zeigten, dass verschiedene Kommunikationsfaktoren die Akzeptanz in Veränderungsprojekten beeinflussen. Die Ergebnisse dieser Arbeit belegen vor allem zahlreiche Kommunikationsmaßnahmen, die in der Theorie und in aktuellen Studien zur Akzeptanz von Mitarbeitern bei geplanten organisatorischen Veränderungen in Betracht gezogen wurden. Determinanten der nonverbalen Kommunikation und Rollenübernahme werden jedoch als relevante Faktoren für die Annahme von Veränderungen identifiziert. Darüber hinaus nimmt das Arbeitsumfeld Einfluss auf einheitliche Meinungsbildung innerhalb von Teams und im weiteren Verlauf auf die Akzeptanz. Weiterführende Forschung sollte sich dem Thema psychologisch annähern. Vor allem muss das Konzept des Perspektivwechsels und der Empathie berücksichtigt werden und wie dieses Konzept in Organisationen gefördert werden kann. Darüber hinaus sollten weitere Untersuchungen im Bereich nonverbaler Kommunikation der Führungsebene, sowie zum Thema Employee Branding und Mitarbeiteridentifikation durchgeführt werden.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1014833485fuell.txt
Maurer, Marcel;
Die E-Mail-Kommunikation bei der Einführung von postbürokratischen Organisationselementen : eine Netzwerkanalyse vor dem Hintergrund institutionalistischer Ansätze am Beispiel eines Familienunternehmens - Ilmenau - 90 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2017

In Anbetracht von Globalisierung und Digitalisierung werden gegenwärtige und zukünftige Wettbewerbsstrukturen als volatil, unsicher und kompetitiv erachtet. Zur erfolgreichen Bewältigung dieser Marktdynamik wird Flexibilität als essentielle Voraussetzung einer Organisation gefordert, dem klassische bürokratische Organisationen nicht gerecht werden. Als Gegenmodell und Alternative konzipierte Heckscher den Idealtyp der postbürokratischen Organisation, die sich durch flache Hierarchien, dezentrale Entscheidungsfindung, geringe Formalisierung und Spezialisierung auszeichnet. Dadurch soll die notwendige Flexibilität erreicht werden. Diese Arbeit untersucht die Einführung von postbürokratischen Organisationselementen in einem mittelständischen Familienunternehmen und ob sich dies im unternehmensinternen Kommunikationsverhalten der Mitarbeiter widerspiegelt. Als zusätzliche theoretische Grundlage wird sich der institutionalistischen Ansätze bedient und Thesen abgeleitet, die anhand von zwei Fallbeispielen untersucht werden: Der Abbau einer Leitungsstelle und die Einführung der Selbstorganisation. Als Operationalisierung des Kommunikationsverhaltens dienen die E Mail-Kommunikationsdaten, die mithilfe der sozialen Netzwerkanalyse empirisch ausgewertet werden. Die Befunde dieser Arbeit liefern kein eindeutiges Bild. Denn Entwicklungen, die nach der postbürokratischen Organisationskonzeption zu erwarten wären, können abhängig vom untersuchten Aspekt sowohl bestätigt als auch widerlegt werden. Analog zu dieser Doppeldeutigkeit werden zwei verschiedene institutionalistische Erklärungsansätze diskutiert.



Kalkbrenner, Miriam;
Unternehmerische Nachhaltigkeit - eine Betrachtung aus Sicht des Neoinstitutionalismus - Ilmenau - 60 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2017

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema unternehmerische Nachhaltigkeit und analysiert aus Sicht der neoinstitutionalistischen Organisationstheorie, inwieweit bestimmte soziale und ökologische Elemente unternehmerischer Nachhaltigkeit als institutionalisiert identifiziert werden können. Dazu werden die einzelnen Elemente in Form bestimmter Kodex-Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodex in einer Dokumentenanalyse mithilfe des Institutionalisierungsprozesses nach Tolbert/Zucker (1996) untersucht. Es stellt sich heraus, dass nur eines der acht untersuchten Elemente als vollständig institutionalisiert bewertet werden kann. Mögliche Gründe für eine nicht vollständige Institutionalisierung wurden anhand der regulativen, normativen und kulturell-kognitiven Mechanismen nach Scott (2008) untersucht.



http://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/1009331272kalkb.txt

Weitere Informationen

Veranstaltungen der Universitätsbibliothek

Veranstaltungen der Universitätsbibliothek

Die Universitätsbibliothek bietet zu verschiedenen Themen das ganze Jahr über Veranstaltungen an. Für die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten sind die Einführungskurse zur allgemeinen Literaturrecherche, zur Recherche mittels Datenbanken, zur elektronischen Zeitschriftenbibliothek sowie zu Literaturverwaltungsprogrammen besonders empfehlenswert.

Ab einer Gruppenstärke von 3 Personen können Sie zudem neben den angebotenen Terminen individuelle Veranstaltungstermine vereinbaren.

Bei Anschaffungsvorschlägen und Fragen zu wirtschaftswissenschaftlicher Literatur können Sie sich an den Fachreferenten Dr. Arne Upmeier wenden.

Arbeiten mit empirischen Daten

Arbeiten mit empirischen Daten

Für die Bearbeitung einiger (insbesondere empirischer) wissenschaftlicher Arbeiten ist die Verwendung von Statistiksoftware wie SPSS unerlässlich.

Im Universitätsrechenzentrum steht allen Studierenden die SPSS-Software auf den PCs der PC-Pools RTK 1,6 und 7 zur Verfügung.

Eine der führenden US-amerikanischen Universitäten, die University of California, bietet diesbezüglich auch einen guten und kostenfreien Online-Statistikkurs an, welcher bei der Einarbeitung sowie dem Handling der umfangreichen Funktionalitäten von SPSS hilfreich sein kann.

Schreibwerkstatt

Schreibwerkstatt

Seit dem Sommersemester 2017 bietet das Institut BWL eine Schreibwerkstatt zum wissenschaftlichen Arbeiten an. Die Teilnahme an der Schreibwerkstatt ist freiwillig, jedoch werden die dort behandelten Inhalte als bekannt vorausgesetzt.

Weitere Informationen zur Schreibwerkstatt finden Sie unter diesem Link.