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Kooperationsmöglichkeiten

Grundsätzlich sind Kooperationen mit dem Fachgebiet sowohl als wissenschaftliche Begleitforschung als auch in Form von Diplom- und Masterarbeiten, in Ausnahmefällen auch in Form von Bachelorarbeiten möglich.

In unsere Lehrveranstaltungen laden wir gerne und regelmäßig Praxispartner für Gastvorträge oder gemeinsame interaktive Workshops ein.

Darüber hinaus vermitteln wir gerne Praktikumsplätze an unsere Studierenden.

Sprechen Sie uns gerne an!

Kooperationsprojekte

Kooperationsprojekte

AUDI AG

AUDI AG

Kooperationsart: Bachelorarbeit

Thema: Inbetriebnahme und Prüfung der Elektrik/Elektronik innerhalb der Produktionsprozesse bei der AUDI AG - eine modularitätstheoretische Betrachtung

Das in der Automobilindustrie über lange Zeit vorherrschende Konzept der Massenproduktion wurde in den letzten Jahren zunehmend durch die kundenindividuelle Massenfertigung - die Mass Customization - verdrängt. Diese Art der Produktion erlaubt es, sowohl auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen als auch eine Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb zu gewährleisten. Infolge dessen ist jedoch auch die Anzahl der Varianten pro Fahrzeug teilweise auf mehrere Milliarden gestiegen. Diese gilt es mit einem geschickten Variantenmanagement produktionstechnisch zu beherrschen. Ein bekanntes Konzept, welches hierfür erfolgreich eingesetzt wird, ist die Modularisierung der Produkte. Unterstützend ist es zudem notwendig, den Produktionsprozess entsprechend dieser Modularisierung anzupassen. Dabei ist vor allem im Bereich der Fahrzeugelektrik/-elektronik noch Handlungsbedarf. Durch die zunehmenden Forderungen nach Sicherheit, Komfort und effizientem Energiemanagement sind in den letzten Jahren die Elektrik- und Elektronikkomponenten in Fahrzeugen erheblich gestiegen und in Verbindung damit auch die Variationsmöglichkeiten für den Kunden. Dies schlägt sich auch auf die Anforderungen bei der Fahrzeuginbetriebnahme und Prüfung der Elektrik/Elektronik in der Produktion nieder. Mit Hilfe einer modularitätstheoretischen Betrachtung wurden in dieser Ausarbeitung die Vorteile der Modularisierung auf die Prozesse der Fahrzeuginbetriebnahme und Funktionsprüfung bei der AUDI AG übertragen. Ausgehend von einer fundierten Literaturrecherche wurden dabei zuerst die grundlegenden Begriffe der Modularisierung definiert und die generischen Vorteile dieses Konzepts herausgearbeitet. Daraufhin wurde der Prozessablauf an mehreren Prozessorten der R8-Modellreihe der AUDI AG modularisiert und ein optimierter Ablauf unter Berücksichtigung der Randbedingungen entwickelt. In einer abschließenden Wirtschaftlichkeitsbetrachtung konnten letztlich potentielle Einsparungen einer Umstellung den jeweiligen Aufwendungen gegenübergestellt und der Nutzen einer Anwendung des Konzepts der Modularisierung belegt werden.

 

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Kooperationsart: Bachelorarbeit

Bearbeiter: Herr Hardy Grimm

Thema: Konzeption einer Methodik zur Optimierung von Elektronikprüfungen im Montageablauf mit Fokus auf Fertigungszeiten und gleichmäßiger Werkerführung

Wie die vergangenen, wirtschaftlich schwierigen Zeiten bewiesen, verfügt die AUDI AG über ein sehr effektives Produktionssystem. Dabei stehen vor allem die Prozessorientierung und die ständige Verbesserung im Mittelpunkt der Bemühungen. Für die alltägliche Arbeit der Mitarbeiter hält das Audi Produktionssystem (APS) Methodenbausteine bereit, die effektive Optimierungen ermöglichen. Diese Bausteine fanden zu Beginn dieser Arbeit noch keine bewusste Anwendung in der Optimierung von Prüfungen der elektrischen und elektronischen Komponenten des Fahrzeuges im Montageablauf. Daher sind zwei Ziele der vorliegenden Arbeit die Übertragung der Methodenbausteine auf diese Prüfungen und die Erstellung einer allge-meingültigen Methodik zur Optimierung. Dabei liegt der Fokus viel mehr auf der kontinuierlichen Verbesserung in kleinen Schritten, als auf der Prozessveränderung mittels Innovationen und Methoden wie dem Process-Reengineering. Unter Einbeziehung der Grundlagen des KAIZEN wird zunächst der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) im Allgemeinen und seine Anwendung bei der AUDI AG beschrieben. Aus den Grundgedanken des APS wird ein Leitfaden zur Optimierung von Elektronikprüfungen entwickelt und zur Verbesserung der Türmodulprüfung des Audi C7 eingesetzt. Dabei finden sowohl Grundlagen der Prozessoptimierung als auch die Methodenbausteine des KVP-Prozesses der AUDI AG Anwendung. Im Fokus der Betrachtungen stehen dabei vor allem die Verkürzung der Fertigungszeit und die Harmonisierung der Werkerführung. Dazu wurden Wartezeiten des Werkers analysiert und beseitigt. Außerdem wird durch die Eliminierung von Fehlerquellen die Prozesssicherheit erhöht. Eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der durchgeführten Maßnahmen rechtfertigt ab-schließend den Aufwand der Optimierungen.

 

AUDI Zentrum Frankfurt GmbH

AUDI Zentrum Frankfurt GmbH

Kooperationsart: Diplomarbeit

Thema:  Change Management und die Bedeutung des Change Controlling am Beispiel der Audi Zentrum Frankfurt GmbH

Ausgangspunkt war die Feststellung einer zunehmenden Bedeutung von organisatorischen Veränderungsprozessen in Unternehmen, die in immer kürzer werdenden Zyklen auftreten und sich verstärkt auf das gesamte Unternehmensgefüge auswirken. Hierbei galt es zu beachten, dass ein auf das Alltagsgeschäft ausgerichtetes Managementkonzept nicht ausreicht und nur ein eigens für den tief greifenden und weit reichenden Wandel entwickeltes Managementverständnis der wachsenden Komplexität und Dynamik erfolgreich begegnen kann. Das Change Management wird in diesem Zusammenhang vielfach als adäquate Antwort auf den permanenten Änderungsdruck verstanden. Um den komplexen Vorgängen und der vielschichtigen Problematik des Wandels begegnen zu können, bedarf es zusätzlich der Unterstützung durch geeignete Steuerungs- und Kontrollinstrumente, die mögliche Zielabweichungen schon während des Wandlungsprozesses zeitnah erkennen lassen und durch Interventionen die Wirtschaftlichkeit und den Erfolg sicherstellen. In Abgrenzung zum bekannten Routine Controlling wurden demzufolge die Besonderheiten des sog. Change Controllings verdeutlicht. Damit einhergehend ergab sich die Forderung nach zweckmäßigen Controlling-Instrumenten, die sowohl theoretisch fundiert als auch praktisch erprobt sind. Folglich wurden aus der Fülle passender Instrumente die Kennzahlen bzw. Kennzahlen-systeme, die sich für viele Aufgaben in den unternehmerischen Unternehmensbereichen bewährt haben, für die Steuerung und Kontrolle tief greifender Veränderungsprozesse ausgewählt. Damit verbunden wurde in den Ausarbeitungen besonders darauf geachtet, dass die rein technokratische Analyse des Wandlungsprozesses wenig sinnvoll ist und neben den gängigen harten Faktoren gerade die für den Wandel so wichtigen weichen Faktoren in Kennzahlenform erhoben werden müssen. Abschluss war die praktische Verwendung von Kennzahlen und Kennzahlensystemen zur Analyse und Bewertung eines tief greifenden Change-Projekts der Audi Zentrum Frankfurt GmbH.

Abstract

B/S/H GmbH Bad Neustadt

B/S/H GmbH Bad Neustadt

Kooperationsart: Bachelorarbeit

Thema:  Entwicklung einer Richtlinie zur Erstellung von Verpackungsvorschriften- bei der B/S/H GmbH Bad Neustadt

Die Arbeit behandelt das Vorgehen bei der Organisation bzw. Reorganisation des Prozesses"Erstellen einer Verpackungsvorschrift" bei der BSH GmbH am Standort Bad Neustadt. Diese Prozessoptimierung wird dabei anhand der Vorgaben des Vorgehensmodells der PAS 1021 durchgeführt. Der theoretische Hintergrund der vier Phasen der PAS 1021 Erkennen, Analysieren, Optimieren und Evaluieren wird im Wesentlichen von Erwin Grochlas Phasen des organisatorischen Gestaltungsprozesses abgeleitet. Dem gewählten Modell entsprechend wird zu Anfang der aktuelle Zustand durch Beobachtungen und Befragungen im Unternehmen ermittelt. Dabei auftretende Schwierigkeiten liegen vor allem in der Verknüpfung mit anderen Prozessen und im mangelnden Differenzierungsvermögen der befragten Mitarbeiter bezüglich der für den Prozess relevanten oder irrelevanten Fakten begründet. Diese Ergebnisse werden je nach Relevanz unterschiedlich detailliert dargestellt. Hierzu wird die Darstellungstechnik der EPK verwendet. Dem Modell folgend werden in der nächsten Phase Mängel und Risiken analysiert. Die Gesamtheit dieser Ergebnisse wird zu einem einheitlichen Komplex zusammengefügt. Veränderungspotenziale lassen sich v.a. an solchen Stellen ermitteln, bei denen große Schwierigkeiten liegen. Zur Vermeidung überflüssigen Aufwandes werden alle Faktoren hinsichtlich ihrer Relevanz gewichtet und später dementsprechend detailliert behandelt. Die Optimierung, als dritte Phase des Modells, baut auf den bisher ermittelten Ergebnissen auf. Ein Konzept für den zukünftigen Ablauf wird entwickelt und dann mit den beteiligten Abteilungen diskutiert. Eventuelle Einschränkungen bei Zuständigkeiten, neue Verantwortungen oder zusätzlicher Arbeitsaufwand werden der jeweiligen Abteilung begründet, sodass das Konzept im allgemeinen Einvernehmen festgelegt und dargestellt wird. Die Umsetzung dieser Ergebnisse entspricht der Einführung des Prozesses selbst. Schließlich wird der Prozess in der letzten Phase, Evaluierung, gemessen und bewertet. Das hierbei verfolgte Ziel ist, festzustellen, inwiefern sich der Prozess geändert hat und inwieweit die definierten Zielvorstellungen dabei erreicht wurden. Abschließend werden die Prozessoptimierung und die Arbeit selbst kritisch gewürdigt.

BMW Group

BMW Group

Kooperationsart: Diplomarbeit

Thema: Empirische Untersuchung im Personalmarketing zur Optimierung der für Studierende aus dem technischen Bereich eingesetzten Maßnahmen bei der BMW Group

Auf Grundlage des Selbstselektionsprozesses von Bewerbern untersucht diese Arbeit die Anforderungen und Kriterien von Studierenden aus dem IT- und Ingenieurbereich, welche bei der Bewerberansprache von Unternehmen letztlich dazu führen, dass sich die Motivation zu einer Bewerbung erhöht. - Es konnte gezeigt werden, dass bei Unternehmensveranstaltungen die Interaktion zwischen Studierenden und Unternehmensvertretern mittel bis hoch sein sollte und sich die Veranstaltungen an so wenig Studierende wie möglich richten sollte (geringe Reichweite). Außerdem wurden bei der Bewertung der Informationsquellen am häufigsten Abschlussarbeiten, eintägige Exkursionen sowie die Unternehmenswebsite genannt. Die Studierenden gaben weiterhin an, dass sie Angaben zu genauen Arbeitsinhalten, zu Aufstiegs- und Karrieremöglichkeiten sowie zum Arbeitsklima am meisten interessieren. Bezüglich der Suchkosten konnte kein signifikanter Unterschied festgestellt werden, inwiefern Studierende Informationsquellen mit geringem zeitlichen Aufwand bevorzugen oder nicht. Weiterhin bevorzugen Studierende den Kontakt zu Verfassern von Abschlussarbeiten, Praktikanten/Werkstudenten sowie Berufseinsteigern am ehesten, um sich über ein Unternehmen zu informieren. Bei diesen Unternehmensvertretern sollten die Merkmale "Vertrauenswürdigkeit", "Sympathie" und "Bericht aus persönlichen Erfahrungen" erfüllt am ehesten sein. Bei dem Einfluss von Meinungsführern ergab sich, dass die Meinung von Kommilitonen/Freunden/Bekannten am wichtigsten ist. Die Mehrzahl der Befragten gab an, dass sie sich 2-3 Semester vor Studiumsabschluss über einen potenziellen Arbeitgeber informieren. Die Einschätzung der Berufschancen der Studierenden ergab, dass diese ihre allgemeinen Berufschancen deutlich besser einschätzen als die Berufschancen bei der BMW Group. Letztlich wurden diverse Zeitungen/Zeitschriften sowie Internetportale bewertet.

Abstract

Bosch Packaging Technology

Bosch Packaging Technology

Kooperationsart: Diplomarbeit

Thema:  Analyse der Kundenanforderungen an die Abteilung „Human Resources Management“ von Bosch Packaging Technology

Braucht ein Unternehmen eine Personalabteilung? Diese Frage wird sowohl in Theorie als auch in Praxis diskutiert. Da sie oft mit Personalfreisetzungen in Verbindung gebracht wird und sich ihre Arbeit kaum in gewinnbringenden Werten niederschlägt, unterliegt die Personalabteilung vielfach einem Rechtfertigungsdruck. Mittelpunkt der Diplomarbeit bildet die zentrale Personalabteilung "Human Resources Management" des Bosch Geschäftsbereiches Packaging Technology. Sie ist direkt unter der Unternehmensleitung angeordnet und koordiniert die lokalen Personalabteilungen in den Standorten. Ausgangspunkt der Arbeit war das Ziel der Abteilung, ihre Arbeit mehr an den Erwartungen und Anforderungen ihrer zentralen internen Kundengruppen auszurichten. Neoinstitutionalistische Organisationstheorien vertreten die Ansicht, dass die Personalabteilung als Institution legitimiert wird, wenn sie den Erwartungen ihrer Anspruchsgruppen entspricht. In Rahmen von Interviews wurden die Erwartungen der zentralen Kundengruppen: lokale Personalleiter, Unternehmensleitung, Standortleitung, Manager und Expatriates, ermittelt. Die Befragung ergab, dass die Abteilung von der Mehrheit der Befragten als Institution im Unternehmen legitimiert wird. Dennoch hat sich Handlungsbedarf in den vier zentralen Rollen der Abteilung: strategischer Partner, Koordinator, Berater und Dienstleister, herauskristallisiert. Damit die Abteilung auch weiterhin legitimiert wird, muss sie diesen Anforderungen gerecht werden. Die einleitend gestellte Frage, ob ein Unternehmen eine Personalabteilung benötigt, lässt sich dennoch im Fall der untersuchten Personalabteilung bejahen. Wie von den befragten Kunden erwartet, wird die Abteilung auch weiterhin eine wichtige Funktion im Unternehmen wahrnehmen. Ihr strategisches Tätigkeitsfeld wird sich vergrößern, nicht allein deshalb, weil internationales Personalmanagement durch das weltweite Wachsen des Geschäftsbereiches immer bedeutsamer wird. Die Anforderung der Kunden, weltweit qualifizierte und mobile Mitarbeiter aufzudecken und zu fördern, wird dabei immer wichtiger. Gerade in Maschinenbauunternehmen, wo die Ideen und das Wissen der Mitarbeiter zentral für den Unternehmenserfolg sind, ist eine Funktion, welche die Humanressourcen nicht nur verwaltet, sondern fordert und fördert von zentraler Bedeutung. Auch die Koordination der lokalen Personalabteilungen wird wichtige Aufgabe der Abteilung bleiben, um weltweit einen hohen Qualitätsstandard in der Personalarbeit gewährleisten zu können.

Hella KGaA Hueck & Co.

Hella KGaA Hueck & Co.

Kooperationsart: Bachelorarbeit

Thema:  Recruiting 2.0 : Personalbeschaffung über interaktive Plattformen

Abstract der Studierenden: "In vielen Unternehmen werden Strategien formuliert, die inhaltlich von hoher Qualität zeugen, dennoch nie zur Umsetzung gebracht werden können. Anfang der 90er-Jahre wurde von Robert S. Kaplan und David P. Norton ein Konzept entwickelt, das die Operationalisierung von Strategien unterstützen soll. Die sogenannte "Balanced Scorecard" ist heute ein von vielen Unternehmen verwendetes Managementsystem. Im Zentrum der Balanced Scorecard stehen die Vision und die Strategie des Unternehmens. Hierauf aufbauend werden Ziele, Messgrößen und Maßnahmen abgeleitet, die die Umsetzung der Strategie vorantreiben sollen. Im Rahmen dieser Arbeit wird eine solche Balanced Scorecard für ein Unternehmen der Automobilzuliefererindustrie erstellt. Nach einer Erläuterung des Ansatzes von Kaplan/Norton und den Implementierungsschritten nach Horváth & Partners, wird eine Balanced Scorecard für einen ausgewählten Geschäftsbereich erstellt und Handlungsempfehlungen für einen weiteren Ausbau und Einsatz des Konzepts gegeben. Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung der entwickelten Scorecard."

KPMG Advisory, Düsseldorf

KPMG Advisory, Düsseldorf

Kooperationsart: Projekt

Schwerpunkt: Empirische Studien zur Professionalität im Change Management  "Ziele definieren und sicher ankommen"

Das Projekt wurde an der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt.

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KPMG Advisory, Frankfurt

KPMG Advisory, Frankfurt

Kooperationsart: Projekt

Schwerpunkt: Empirische Studie zum Verständnis des Chief Restructuring Officers "CRO- quo vadis ?"

Das Projekt wurde an der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt.

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Publikationen:

Bach, N.; Pauli, A.; Giardini, A.; Fassbender, P.: Persönlichkeitseigenschaften von Restrukturierungsexperten - Unterscheiden sich Interim Manager von Linienmanagern? In: Die Betriebswirtschaft, 69. Jg. (2009), Heft 1, S. 31-44.

Völpel, M.; Bach, N.: Der Chief-Restructuring Officer – Master-Krisenmanager oder alter Wein in neuen Schläuchen? in: KSI Krisen-, Sanierungs- und Insolvenzberatung, 4. Jg. (2008), Heft 4, S. 149-154.

Völpel, M.; Bach, N.; Fassbender, P.; Krüger, W.; Andersch, T.: Der Chief Restructuring Officer (CRO) im deutschen Restrukturierungsmarkt - Ergebnisse einer explorativen Studie, Arbeitspapier Nr. 5/06 des Lehrstuhls BWL II, Gießen 2006.

KPMG Advisory - Transaction and Restructuring, Berlin

KPMG Advisory - Transaction and Restructuring, Berlin

Kooperationsart: Diplomarbeit

Thema: Konzeption eines Analyseinstruments zur empirischen Untersuchung von Commitment in der Restrukturierung

Der Erfolg einer Unternehmensrestrukturierung ist in hohem Maße von der Wandlungsbereitschaft der Mitarbeiter abhängig. Die vorliegende Arbeit argumentiert, dass dem organisationspsychologischen Konzept Commitment eine besondere Bedeutung zur Erzielung eines Restrukturierungserfolges zukommt. Organisationscommitment sichert den Verbleib von Mitarbeitern im Unternehmen. Restrukturierungscommitment erklärt darüber hinaus die Akzeptanz- und Leistungsbereitschaft dieser während der Restrukturierung, obwohl Restrukturierungsmaßnahmen teilweise mit negativen Wirkungen auf die Mitarbeiter verbunden sind. Empirische Arbeiten zu Commitment in der Restrukturierung wurden bisher vernachlässigt, vor allem in Bezug auf die Commitment-Bildung. Daher stellt die vorliegende Arbeit ein Untersuchungsdesign auf, welches als Längsschnittstudie die Wirkung von Motivationsmaßnahmen, die sich aus den zahlreichen Empfehlungen von Praktikern ergeben, auf das Commitment der Mitarbeiter empirisch überprüfen soll. Darüber hinaus liefert die Arbeit einen Fragebogen zur Untersuchung von Commitment in der Restrukturierung. Dieser wurde auf Basis bestehender Erhebungsinstrumente entwickelt und in zwei empirischen Studien, zum einen mit Studenten, zum anderen mit Mitarbeitern eines Maschinenbauunternehmens, auf Validität, Reliabilität und die mögliche Verwendung in der Praxis überprüft. Nachfolgende Forschungsarbeiten können damit einerseits auf ein Modell zur Commitment-Bildung, andererseits auf ein Erhebungsinstrument zum Restrukturierungscommitment in deutscher Sprache zurückgreifen.

Abstract

Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen

Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen

Kooperationsart: Bachelorarbeit

Thema:  Welche Maßnahmen müssen Thüringer Unternehmen ergreifen, um Absolventen der Technischen Universität Ilmenau zu gewinnen und langfristig zu binden?

Bachelorarbeit zum Thema Attraktivität des Standorts Thüringen für Absolventen der Thüringer Hochschulen

Abstract

Landesmedienanstalt Thüringen

Landesmedienanstalt Thüringen

Kooperationsart: Projekt

Inhalt: Der bundesweit einmalige Wandlungsprozess vom offenen Fernsehkanal zum Bürgerrundfunk geht mit zahlreichen strukturellen Veränderungen einher. Im Rahmen des Projekts begleiten wir als studentische Gruppe mit Unterstützung von Univ.- Prof. Dr. Norbert Bach diesen Prozess aus wissenschaftlicher Sicht. Zentrales Ziel ist die Optimierung der internen Kommunikation mit Hilfe der Erstellung des praktisch umsetzbaren Kommunikationskonzepts. Hierbei werden die Informationen, sowie deren Verbreitung auf die vorher analysierten Zielgruppen abgestimmt.

Mars AG

Mars AG

Kooperationsart: Diplomarbeit

Thema: Analysis and improvement of the current operating procedures and ways of working in the European Innovation Center of the Mars GmbH by using lean tools

Ideen für neue Produkte werden nicht nur am Markt getestet, auch deren Produktionsprozesse müssen vor einer Einführungsentscheidung geprüft und optimiert werden. Bei der Mars AG wird dieser Teilprozess des Innovationsprozesses im Innovationscenter am Standort Bremen durchgeführt. Ziel der Diplomarbeit ist es, eine Optimierung der Prozesse mit Hilfe einer Value Stream Analysis durchzuführen.

Abstract

Philips Lighting Automotive GmbH, Plauen

Philips Lighting Automotive GmbH, Plauen

Kooperationsart: Diplomarbeit

Thema: Unternehmenskultur als Erfolgsfaktor im Change Management : eine empirische Untersuchung der Messbarkeit der Unternehmenskultur im Change Management anhand der KUK

Es gibt viele Untersuchungen, welche die Themen Unternehmenskultur und Change Management separat behandeln. Die vorliegende Arbeit leistet einen Beitrag zur Verknüpfung der Themen insbesondere in Bezug auf die damit verbundene Messbarkeit der Unternehmenskultur. Ziel war es, einen Überblick über die beiden Konstrukte zu geben und mit einer exemplarischen Messung der Unternehmenskultur die Eignung der Kurzskala zur Erfassung der Unternehmenskultur (KUK) für Veränderungsprozesse zu prüfen. Ausgangspunkt der Überlegungen ist die integrative Kultursicht von Schein. Nach einer separaten theoretischen Betrachtung von Change Management und Unternehmenskultur wurde auf den Zusammenhang beider Konzepte eingegangen. Es wurden hierbei insbesondere Problempotenziale, Wirkungsweisen der Unternehmenskultur in Wandlungssituationen und die unterstützende Wirkung der Kommunikation besprochen. Darüber hinaus wurde gezeigt, dass die Kombination von Change Management und Unternehmenskultur zu einem Messbarkeitsproblem führt, welches die Erfassung der Kultur betrifft. Zu dessen näherer Untersuchung wurde im Hauptteil der Arbeit eine Kulturanalyse zweier Abteilungen eines Automobilzulieferers durchgeführt. Als Messinstrument wurde die KUK verwendet, welche die Kulturdimensionen Strategie, Struktur und Interaktion umfasst. Anhand der Untersuchungsergebnisse wurde ein Kulturprofil erstellt. Dieses ließ erkennen, dass besonders die Dimension Strategie bei dem untersuchten Unternehmen stark ausgeprägt ist. Die Dimensionen Struktur und Interaktion erfordern teilweise noch Handlungsbedarf. Aus einer Untersuchung von Gruppenunterschieden ging hervor, dass das Antwortverhalten je nach Dauer der Unternehmenszugehörigkeit erheblich variiert. Darüber hinaus wurde entdeckt, dass Führungskräfte die Kultur tendenziell schlechter beurteilen als die Mitarbeiter der Technischen Abteilung. Die Überprüfung des Messinstrumentes wurde mittels einer Faktorenanalyse durchgeführt. Mögliche Probleme der Messung wurden im Anschluss erörtert, bevor Handlungsempfehlungen ausgesprochen wurden, welche die Arbeit abschließen. 

Abstracthttp://www.gbv.de/dms/ilmenau/abs/602631718anton.txt

Siemens Corporate Technology, CT PP3

Siemens Corporate Technology, CT PP3

Kooperationsart: Projekt

Schwerpunkt: „Erarbeitung des Moduls Wandlungsbereitschaft im Rahmen der Planung zukunftsrobuster Fabriken“

Der Siemens Zentralbereich CT PP3 hat aufbauend auf das an der Justus-Liebig-Universität Gießen entstandene Modell strategischen Wandels („3-W Modell“) ein Konzept zur Planung zukunftsrobuster Fabriken entwickelt. Gegenstand des Drittmittelprojekts war die Vervollständigung des Siemenskonzepts um eine Komponente zum Thema „Wandlungs­bereitschaft“. Ziel der Siemens AG war der Aufbau einer bereichsübergreifenden Unternehmens­kompetenz zur Planung zukunftsrobuster Fabriken.

Projektvolumen: eine Mitarbeiterstelle BAT IIa und ein Werkstudent, Reisekosten

Laufzeit:                01.07.2005 – 30.06.2006

Das Projekt wurde an der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt.

Publikationen:       

Bach, N.; Kraft, S.; Krüger, W.; Müssig, B.; Achenbach, A.: Konzeptionelle Integration und methodische Berücksichtigung personeller Barrieren am Beispiel der Fabrikplanung der Siemens AG, in Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb (ZWF), 101. Jg. (2006); Heft 10/2006, S. 566-570.

Kraft, S.; Achenbach, A.; Bach, N.; Müssig, B.; Krüger, W.: Handlungsfelder des Changemanagements im Rahmen von Fabrikplanungsprozessen, Arbeitspapier Nr. 4/06 des Lehrstuhls BWL II, Gießen 2006.

Kraft, S.; Bach, N.: Do Facility Planning Projects need Special Change Management? Lessons from a Case Study in Germany. Eingereicht bei der Zeitschrift International Journal of Operations and Production Management.

Sparkasse Mittelthüringen

Sparkasse Mittelthüringen

Kooperationsart: Bachelorarbeit

Thema:  Recruiting 2.0 : Personalbeschaffung über interaktive Plattformen

Abstract der Studierenden: "Das Internet hat sich in den letzten Jahren durch die neuen Anwendungen des Web 2.0 von einem passiven Informations- zu einem aktiven Mitmach-Medium entwickelt. Im Vordergrund stehen bei diesen Anwendungen die Interaktion und Einbeziehung des Nutzers. In Zeiten des Fachkräftemangels und des demographischen Wandels, wird es für Unternehmen immer wichtiger auf den Plattformen des Web 2.0 präsent zu sein. Dies zeigt auch Auswirkungen auf das Personalmarketing. Es vollzieht sich eine Entwicklung vom passiven Recruiting zum "Active Sourcing", welches sich zunehmend an den Bedürfnissen und Erwartungen der Bewerber orientiert. Somit nimmt die Darstellung als attraktiver Arbeitgeber einen immer größeren Stellenwert ein. Die Personalverantwortlichen der Unternehmen bedienen sich daher auf der Suche nach potentiellen Bewerbern der Kanäle des Web 2.0, um interessierte Bewerber dort anzusprechen, wo sie sich im Internet aufhalten. Dieses Vorgehen wird mit dem Begriff Recruiting 2.0 beschrieben. Interaktive Karriereportale, Blogs und soziale Netzwerke sind in diesem Zusammenhang von Bedeutung. Da die größte Nutzungshäufigkeit dieser Anwendungen bei Jugendlichen zu verzeichnen ist, spielt die Zielgruppe der Auszubildenden eine besondere Rolle für die Personalbeschaffung über interaktive Plattformen. Die vorliegende Bachelorarbeit gibt anhand ausgewählter Beispiele einen Überblick über interaktive Anwendungen zur Personalbeschaffung. Im Rahmen der Praxisarbeit mit der Sparkasse Mittelthüringen erfolgt eine strategische Bewertung der dargestellten Alternativen. Resultierend daraus werden neue Meilensteine in Form von Handlungsempfehlungen im Bereich Recruiting thüringischer Auszubildender für das Unternehmen gesetzt. Es ist anzunehmen, dass Unternehmen heutzutage nicht auf interaktive Anwendungen des Web 2.0 verzichten können, um eine zielgruppenspezifische Ansprache potentieller Auszubildender sicherzustellen. Dennoch ist es wichtig, die Nutzungsintensität der Anwendungen abzuwägen und die Instrumente entsprechend einzusetzen. So ist davon auszugehen, dass Recruiting 2.0 das klassische Recruiting in den nächsten Jahren nicht substituieren wird. Als Ergänzung zu gebräuchlichen Instrumenten der Personalbeschaffung bietet es Unternehmen dennoch neue Möglichkeiten der Kontaktaufnahme mit interessierten Bewerbern."

Vodafone D2 GmbH

Vodafone D2 GmbH

Kooperationsart: Diplomarbeit

Thema: Stellenbildung und -besetzung innerhalb der Gruppe PRSC des Bereiches "HR Services" der Vodafone D2 GmbH

Abstract der Studierenden: "PRSC, "Consultancy Services", ist Bestandteil des kunden- und serviceorientierten Personalbereiches der Vodafone D2 GmbH. In Anlehnung an das "HR Service Delivery Model" nach Dave Ulrich (1997) übernimmt die Abteilung die Funktion des zentralen Eingangskanals und bedient u.a. die "HR-Service-Line" einen Helpdesk, für den ersten persönlichen Kontakt zwischen Mitarbeiter und Personalbereich. In Anbetracht der historischen Entwicklung von einem 2-Personen zu einem 20-Personen-Team, der gestiegenen Anruferzahl und Themenvielfalt ist die Anfragenabwicklung nunmehr nicht genügend organisiert, um die Aufgabe effizient zu erfüllen. Der konkrete Auftrag für die vorliegende Arbeit besteht daher in der Erarbeitung eines neuen Konzeptes der Arbeitsteilung innerhalb des Teams, indem Stellen gebildet und mit ihren Aufgaben klar abgegrenzt und beschrieben werden. Grundlage für die Stellenbesetzung bildet das in die Stellenbeschreibung integrierte Anforderungsprofil. Ausgangspunkt der organisatorischen Gestaltung ist der Sollzustand, in dem das Case Management Software EIC vollständig implementiert ist. Das Vorgehen beruht auf dem Analyse-Synthese-Konzept der traditionellen Organisationsgestaltung. Vor der Erhebung der konkreten Aufgaben, ihrer Zergliederung und Bündelung, werden jedoch theoretische Gestaltungsmöglichkeiten aus der Literatur dargestellt und untersucht, die sich aus der Ähnlichkeit der Gesamtaufgabe zu der eines Call Centers ergeben. Die Arbeitsteilung kann nach diesen grundsätzlich anhand der Komplexität der eingehenden Anfragen und des genutzten Kommunikationskanals gegliedert werden. Aufgrund der kleinen Gruppengröße dient das 1-Ebenen Modell mit getrennten Kommunikationskanälen im Front-Office als Orientierung für die Stellenbildung und wird durch die Erhebung und Analyse der derzeitigen sowie Ableitung der zukünftigen Aufgaben konkretisiert. Neben der Bildung von zwei Stellenarten zur Erfüllung der Primäraufgaben werden die Sekundäraufgaben zu zwei Stellen mit dem Zweck der Unterstützung der Anfragenabwicklung gebündelt, wobei sich das Wissensmanagement als bisher unterschätzte Funktion herausstellt."


Abstract

Volkwagen AG

Volkwagen AG

Kooperationsart: Bachelorarbeit

Thema: Aggregate-Angebotsoptimierung für die Polo GP unter Berücksichtigung der CO2-Steuergesetzgebung in Europa

Abstract des Studierenden: "Der Erfolg einer Unternehmensrestrukturierung ist in hohem Maße von der Wandlungsbereitschaft der Mitarbeiter abhängig. Die vorliegende Arbeit argumentiert, dass dem organisationspsychologischen Konzept Commitment eine besondere Bedeutung zur Erzielung eines Restrukturierungserfolges zukommt. Organisationscommitment sichert den Verbleib von Mitarbeitern im Unternehmen. Restrukturierungscommitment erklärt darüber hinaus die Akzeptanz- und Leistungsbereitschaft dieser während der Restrukturierung, obwohl Restrukturierungsmaßnahmen teilweise mit negativen Wirkungen auf die Mitarbeiter verbunden sind. Empirische Arbeiten zu Commitment in der Restrukturierung wurden bisher vernachlässigt, vor allem in Bezug auf die Commitment-Bildung. Daher stellt die vorliegende Arbeit ein Untersuchungsdesign auf, welches als Längsschnittstudie die Wirkung von Motivationsmaßnahmen, die sich aus den zahlreichen Empfehlungen von Praktikern ergeben, auf das Commitment der Mitarbeiter empirisch überprüfen soll. Darüber hinaus liefert die Arbeit einen Fragebogen zur Untersuchung von Commitment in der Restrukturierung. Dieser wurde auf Basis bestehender Erhebungsinstrumente entwickelt und in zwei empirischen Studien, zum einen mit Studenten, zum anderen mit Mitarbeitern eines Maschinenbauunternehmens, auf Validität, Reliabilität und die mögliche Verwendung in der Praxis überprüft. Nachfolgende Forschungsarbeiten können damit einerseits auf ein Modell zur Commitment-Bildung, andererseits auf ein Erhebungsinstrument zum Restrukturierungscommitment in deutscher Sprache zurückgreifen."

Gastvorträge

Gastvorträge

Dr. Peter Diesch
Board Consultants

Dr. Wolfgang Thost
atreus interim management

Dr. Frank Nassauer
Deutsche Börse

Markus Olbert
Jenoptik

Oliver Hermann
Meltwater Group

Silvia Winkler
Hauck & Aufhäuser Privatbank

Dr. Olaf Stietz
IVG Caverns

Frank Siegmund
IQ2b

Dr. Andreas Bley
MetraLabs

Anne Kathrin Gebhardt
Bosch Solar Energy

Michael Janek & Aike Fiedler
Stickerstars