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Themen von A bis Z

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Alternierende Tele- und Heimarbeit

Besondere Organisationsform der Arbeit, bei der zeitlich befristet im Wechsel an einem betrieblichen und einem heimischen Arbeitsplatz Arbeitsaufgaben erfüllt werden, um in besonderen Lebenssituationen Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Dazu besteht an der TU Ilmenau eine Dienstvereinbarung über alternierende Tele- und Heimarbeit.

 

Antrag auf Mitbestimmung

In verschiedenen Fällen der Mitbestimmung oder Mitwirkung ist eine Beteiligung des Personalrates nur auf Antrag des zu Vertretenden möglich. Dies gilt z.B. bei Versetzungen, Abordnungen über 6 Monate Dauer, Erhebung einer Disziplinarklage gegen einen Beamten, Entlassung von Beamten auf Probe oder auf Widerruf, wenn die Entlassung nicht vom Beamten selbst beantragt wurde, Gewährung und Versagen von Urlaub oder Sonderurlaub ohne Bezüge, vorzeitiger Versetzung in den Ruhestand oder Geltendmachung von Ersatzansprüchen gegenüber Beschäftigten. 

Achtung Änderung seit 01.01.2012! Akademische Mitarbeiter (z.B. wissenschaftliche Mitarbeiter, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, Bibliothekare im höheren Dienst u.a.), die aus Haushaltsmitteln beschäftigt werden, müssen seit 01.01.2012 keinen Antrag auf Mitbestimmung mehr stellen. Alle akademischen Mitarbeiter, die zumindest teilweise aus Drittmitteln bezahlt werden, müssen dagegen generell erst einen Antrag auf Mitbestimmung des Personalrates stellen (§ 88 ThürPersVG). Der Antrag auf Mitbestimmung kann jederzeit formlos gestellt werden, beim Personalrat gibt es auch ein Formular dafür.

 

Arbeits- und Gesundheitsschutz

Der Schutz von Leben und Gesundheit aller Beschäftigten ist ein Grundanliegen von Dienststelle und Personalrat und zentrales Anliegen der Campus-Familie. Maßnahmen des Arbeitsschutzes unterliegen der Mitbestimmung durch den Personalrat. Regelmäßige Begehungen sollen Probleme aufzeigen und Abhilfe schaffen. Wenn Sie in Ihrem Arbeitsbereich Probleme mit der Arbeits- und Gesundheitsschutz feststellen, informieren Sie bitte neben Ihrem Dienstvorgesetzten auch den Personalrat, damit rasch Abhilfe geschaffen werden kann.

 
Arbeitsrecht

Das Arbeitsrecht besteht aus zahlreichen Gesetzen, anderen Rechtsvorschriften und nicht zuletzt aus  Tarifverträgen. Wichtige Regelungen enthalten u.a. das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB), das Arbeitszeitgesetz (ArbZG), das Bundesurlaubsgesetz (BUrlG), das Entgeltfortzahlungsgesetz (EntgeltfortzG), das Kündigungsschutzgesetz (KSchG), das Sozialgesetzbuch (SGB), welches aus mehreren Büchern besteht und z.B. die Arbeitsförderung (SGB III), die gesetzliche Krankenversicherung (SGB V) oder die Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen und das betriebliche Eingliederungsmanagement (SGB IX) regelt, das Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) und das Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG). 

 

Arbeitszeit

Regelungen zur Arbeitszeit der Beschäftigten enthält die Dienstvereinbarung über die Arbeitszeit an der TU Ilmenau. Erläuterungen zu häufig gestellten Fragen hat der Personalrat in seinen FAQ zur Arbeitszeit zusammengestellt. Die FAQ enthalten auch einen Übersichtsplan mit den Standorten der Zeiterfassungsterminals.

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Beamtenrecht

Zahlreiche Gesetze und Verordnungen regeln Rechte und Pflichten von Beamten. Eine Auswahl finden Sie hier.

 

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Hilfsangebot, das einem Beschäftigten nach längerer oder häufiger Erkrankung (mehr als 6 Wochen im Jahr) den Wiedereinstieg in die Arbeit erleichtern und dafür sorgen soll, dass eine erneute Erkrankung möglichst vermieden wird. Betroffene werden vom Dezernat Personalangelegenheiten angeschrieben. Eine Beratung durch eine Vertrauensperson aus dem extra dafür gebildetes Integrationsteam, dem auch ein Personalratsmiglied angehört, klärt über Ziele und Möglichkeiten auf. Die Teilnahme am BEM ist freiwillig. Regelungen enthält der Handlungsleitfaden zum BEM 

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Campus Familie

Die Campus-Familie der TU Ilmenau steht für die Vision einer gelebten Universitätskultur, die von gemeinsamen Werten wie Vertrauen, Offenheit, gegenseitiger Achtung, interkultureller Toleranz und Vielfalt geprägt ist. Sie beruht auf den drei Säulen Familienfreundlichkeit, Gesundheitsförderung und Interkultureller Ausrichtung. 

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Dienstvereinbarung

Vereinbarung zwischen Universitätsleitung und Personalrat zur Regelung allgemeiner dienstlicher oder sozialer Angelegenheiten, zum Verhalten der Beschäftigten und zur Organisation in der Universität. An der Tu Ilmenau bestehen mehrere Dienstvereinbarungen.

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Gleitzeit

Flexible Form der Arbeitszeit, bei der Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit sowie die Lage der Mittagspause unter Berücksichtigung zu erledigender Dienstaufgaben vom Beschäftigten selbst bestimmt werden können. Der Arbeitsbeginn liegt zwischen 6:00 und 8:00 Uhr, das Arbeitsende zwischen 15:00 und 21:00 Uhr. Die Mittagspause kann zwischen 11:15 und 13:15 Uhr gewählt werden. Die Erfassung der Arbeitszeit erfolgt an Zeiterfassungsterminals mittels Chipkarte. Näheres regelt die Dienstvereinbarung über die Arbeitszeit an der TU Ilmenau. Erläuterungen zu häufig gestellten Fragen hat der Personalrat in seinen FAQ zur Arbeitszeit zusammengestellt. Die FAQ enthalten auch einen Übersichtsplan mit den Standorten der Zeiterfassungsterminals.

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Heimarbeit

Besondere Organisationsform der Arbeit, bei der zeitlich befristet im Wechsel an einem betrieblichen und einem heimischen Arbeitsplatz Arbeitsaufgaben erfüllt werden, um in besonderen Lebenssituationen Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Dazu besteht an der TU Ilmenau eine Dienstvereinbarung über alternierende Tele- und Heimarbeit.

 

Hochschulgesetz

Das Thüringer Hochschulgesetz (ThürHG) bestimmt u.a. das Verhältnis der Hochschulen zum Freistaat Thüringen, die Struktur und das Zusammenwirken der Hochschulleitungen und akademischen Mitbestimmungsgremien, die Personalkategorien an Hochschulen und deren dienstrechtliche Stellung sowie die Rechte der Studierenden. Das ThürHG wurde 2006 grundlegend novelliert.

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KO-Tag

Umgangssprachliche Bezeichnung für Krankheitstage, an denen keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt (Krankenschein) vorgelegt werden muss. Das Entgeltfortzahlungsgesetz regelt, dass man die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich dem Arbeitgeber mitteilen muss. Die Vorlage eines Krankenscheins ist erforderlich, wenn die Erkrankung länger als 3 Tage dauert, sie muss spätestens am vierten Tag vorgelegt werden. In einzelnen Fällen kann die Dienststelle eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit auch früher verlangen.

Konflikte

Meinungsverschiedenheiten gehören zum Alltag. Werden diese jedoch nicht durch gemeinsame Kommunikation ausgeräumt, werden Erwartungen nicht ausgesprochen oder nicht erfüllt, entstehen daraus Konflikte, die die Arbeitsatmosphäre belasten, die Motivation, Leistung und Arbeitszufriedenheit beeinträchtigen und sogar Erkrankungen zur Folge haben können. Abwarten hilft hier in den seltensten Fällen, werden Sie aktiv und wenden Sie sich an ihren Vorgesetzten oder, wenn der Vorgesetzte Teil ihres Konfliktes ist, an den Personalrat. Gemeinsam kann dann beraten werden, wie der Konflikt beigelegt werden kann. Fachliche Unterstützung können dabei auch die zwei ausgebildeten Mediatorinnen an der Uni geben.

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Lehrverpflichtung

Pflicht des akademischen Personals (Professoren, Dozenten, wissenschaftliche Mitarbeiter, Lehrkräfte für besondere Aufgaben, wissenschaftliche Assistenten u.a.), in festgelegtem Umfang Lehre zu leisten. Die Lehrverpflichtung wird in der Thüringer Lehrverpflichtungsverordnung (ThürLVVO) geregelt. Zu ihrer Umsetzung sind im Handbuch der Verwaltung der TU Ilmenau Verfahrensregeln festgehalten. Seit 01.09.2010 gelten zahlreiche Veränderungen, insbesondere für wissenschaftliche Mitarbeiter.

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Meta Directory

Digitales Verzeichnis, das grundlegende Personendaten zwischen verschiedenen Datenverarbeitungssystemen einheitlich bereitstellt. Dazu gibt es eine Dienstvereinbarung zu Einführung und Betrieb des Meta Directory mit den daran angeschlossenen Quell- und Zielsystemen mit umfangreichen Anlagen, in denen die Rechte und Pflichten der Dienststelle und der Beschäftigten, die verarbeiteten Daten und der Schutz vor missbräuchlicher Verwendung festgelegt sind.

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Nichtraucherschutz

Die Dienstvereinbarung über den Nichtraucherschutz an der TU Ilmenau enthält Regelungen zum Schutz vor Gesundheitsschädigungen durch Tabakrauch. An der TU Ilmenau besteht in Gebäuden, Räumen und Dienstfahrzeugen ein allgemeines Rauchverbot. Ausnahmen sind in der Dienstvereinbarung  über den Nichtraucherschutz aufgeführt.

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Personalversammlung

Einmal im Kalenderhalbjahr läd der Personalrat alle Beschäftigten zu einer Personalversammlung ein. Bei Bedarf sind auch Teilversammlungen möglich. Dort berichtet der Personalrat über seine Tätigkeit und informiert über aktuelle Fragen. Die Dienstellenleitung und Vertreter der Gewerkschaften, die in der Universität vertreten sind, erhalten Gelegenheit zur Stellungnahme. Die Teilnahme ist für alle Beschäftigten Arbeitszeit. Notwendige Reisekosten werden erstattet (außer bei Beamten im Vorbereitungsdienst und Auszubildenden, die an zentralen Ausbildungslehrgängen teilnehmen). 

 

Personalvertretungsgesetz

Gesetz, in dem die Wahl, Arbeitsweise, Rechte und Pflichten von Personalräten sowie Jugend- und Auszubildenden-Vertretungen sowie die Zusammenarbeit mit den Dienststellenleitungen geregelt wird. In Thüringen gilt das erst 2011 novellierte Thüringer Personalvertretungsgesetz (ThürPersVG). Da es noch keine amtliche Neuveröffentlichung des Gesetzes gibt, verweist der Link auf eine von der Gewerkschaft GEW erstellte Fassung, in die die aktuellen Änderungen eingearbeitet wurden.

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Rahmendienstvereinbarung

Vereinbarung zwischen dem Hauptpersonalrat und dem Ministerium zur Regelung von dienststellenübergreifenden Belangen. Rahmendienstvereinbarungen gelten grundsätzlich in allen Dienststellen, benötigen aber häufig noch dienststellenspezifische Anpassungen. Deshalb existieren zu einigen Rahmendienstvereinbarungen zusätzlich örtliche Dienstvereinbarungen.


Rahmenintegrationsvereinbarung

Zwischen dem Thüringer Kultusministerium (TKM), der Hauptschwerbehindertenvertretung beim TKM, dem Hauptpersonalrat beim TKM, der Hauptschwerbehindertenvertretung im Geschäftsbereich des TKM für den Bereich Schulen und dem Hauptpersonalrat im Geschäftsbereich des TKM für den Bereich Schule wurden die Rahmenintegrationsvereinbarung gemäß § 83 SGB über die Beschäftigung schwerbehinderter und diesen gleichgestellen Menschen im Bereich des TKM geschlossen. 

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Telearbeit

Besondere Organisationsform der Arbeit, bei der zeitlich befristet im Wechsel an einem betrieblichen und einem heimischen Arbeitsplatz Arbeitsaufgaben unter Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien erfüllt werden, um in besonderen Lebenssituationen Beruf und Familie besser vereinbaren zu können. Dazu besteht an der TU Ilmenau eine Dienstvereinbarung über alternierende Tele- und Heimarbeit.

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Urlaubsanspruch

Der Urlaubsanspruch beträgt nach § 26 TV-L

bis zum vollendeten 30. Lebensjahr 26 Arbeitstage,

bis zum vollendeten 40. Lebensjahr 29 Arbeitstage und

nach dem vollendeten 40. Lebensjahr 30 Arbeitstage

im Kalenderjahr. Beginnt oder endet das Arbeitsverhältnis im Laufe des Jahres, beträgt der Urlaubsanspruch für jeden vollen Monat des Arbeitsverhältnisses ein Zwölftel des Urlaubsanspruchs. Da nach § 5 Bundesurlaubsgesetz (BUrlG) schon nach 6 Monaten der volle Urlaubsanspruch nach BUrlG, das sind bei der 5-Tage-Arbeitswoche 20 Tage im Kalenderjahr, erworben wird, ergeben sich in wenigen Fällen durch das BUrlG höhere Urlaubsansprüche als durch den TV-L. Details können Sie der Tabelle Teilurlaub entnehmen.

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Verkündungsblatt

Im Verkündungsblatt der TU Ilmenau werden Satzungen der Universität bekannt gemacht, u.a. auch die Grundordnung, Benutzungsordnungen von Einrichtungen der Universität (Bibliothek, PATON) oder die Promotionsordnung.

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Weiterbildung

Ziel der Weiterbildung ist sowohl die Weiterentwicklung von Kenntnissen und Fähigkeiten für die Erledigung von gegenwärtigen oder auch künftigen Arbeitsaufgaben als auch die persönliche Weiterentwicklung. Eine Dienstvereinbarung regelt z.B. die Freistellung und Kostenübernahme in bestimmten Fällen. Dazu besteht an der TU Ilmenau eine Dienstvereinbarung zur Weiterbildung des Personals.

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Zeiterfassung

Teilnehmer an der Gleitzeit sind verpflichtet, ihre Anwesenheitszeiten durch Kommen- und Gehen-Buchungen mit der Chipkarte (Dienstausweis) an den Zeiterfassungsterminals nachzuweisen. Die Zeiterfassungssoftware berechnet daraus das aktuelle Arbeitszeitsaldo und zeigt dieses an. In einzelnen Fällen kann die Arbeitszeiterfassung auch durch Aufschreiben erfolgen. Grundlage ist die Dienstvereinbarung über die Arbeitszeit an der TU Ilmenau. Erläuterungen zu häufig gestellten Fragen hat der Personalrat in seinen FAQ zur Arbeitszeit zusammengestellt. Die FAQ enthalten auch einen Übersichtsplan mit den Standorten der Zeiterfassungsterminals.