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Neubau des IT-Dienstleistungszentrums an der TU Ilmenau

Im Dezember 2017 hat das Planungsbüro für das neue IT-Dienstleistungszentrum der TU Ilmenau (www.hsp-plan.de) die Haushaltsunterlage Bau (HU-Bau) an das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr (https://www.thueringen.de/th9/tlbv/aktuelle_bauprojekte_hochbau/hochschulbau/data/96726/ - formal der Bauherr) übergeben.

An der TU Ilmenau sollte ab Mitte 2018 eines der beiden Gebäude für IT-Dienstleistungszentren der Thüringer Hochschulen entstehen. Mit dem Baubeginn ist nun erst im 1. Quartal 2019 zu rechnen.

Das neue Gebäude wird zum einen „Heimat“ für das bisherige UniRZ und einige andere, bisher dezentralen IT-Bereiche sein. Es wird ebenfalls Installationsmöglichkeiten für hochwertige medientechnische Installationen bieten und gleichzeitig einer der beiden Standorte des auf Beschluss der Landesrektorenkonferenz am 24.03.2016 gegründeten IT-Dienstleistungszentrums der Thüringer Hochschulen sein.

Lageplan auf dem Campus
Lageplan auf dem Campus
Untergeschoß – in der Mitte der Serverraum
Untergeschoß – in der Mitte der Serverraum
Erdgeschoß – in der Mitte Medientechnische Räume
Erdgeschoß – in der Mitte Medientechnische Räume
Obergeschoß – Mitarbeiterbereich in der Mitte Medientechnische Räume (doppelte Geschoßhöhe)
Obergeschoß – Mitarbeiterbereich in der Mitte Medientechnische Räume (doppelte Geschoßhöhe)

Baugeschehen

Spatenstich für neues IT-Dienstleistungszentrum an der TU Ilmenau

Mit dem ersten Spatenstich haben Thüringens Bauministerin Birgit Keller und Thüringens Wissenschaftsminister Wolfgang Tiefensee am Donnerstag, 16. Mai 2019 die Bauarbeiten für das neue IT-Dienstleistungszentrum an der TU Ilmenau gestartet. Mit einer Gesamtinvestition von 19,2 Millionen Euro – davon 12,7 Millionen Euro EU-Mittel – entsteht hier ein modernes Rechenzentrum und zugleich eine übergreifende Dienstleistungseinrichtung für die Hochschulen des Freistaats.

Die Gesamtkosten für den Neubau des IT-Dienstleistungszentrums liegen bei etwa 14,8 Millionen Euro. Insgesamt entstehen gut 2.000 Quadratmeter Nutzfläche sowie 560 Quadratmeter technische Funktionsfläche. Diese umfasst neben Büroräumen vor allem Maschinensäle mit Servern, Sicherheitsbereiche, betriebstechnische Räume. Hinzu kommen weitere 4,4 Millionen Euro für die Ausstattung mit IT-Infrastruktur und Geräten in den Computerpools, den Seminarräumen sowie in den Laboren, in denen auch Virtual-Reality-Simulationen vorgesehen sind. Bis Ende 2021 sollen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein.

„Der Spatenstich für das neue IT-Dienstleistungszentrum ist der Auftakt für eines der letzten größeren Baufelder hier auf dem Campus am Ehrenberg der TU Ilmenau und das erheblich erweiterte Uni-Viertel“, sagte Bauministerin Keller. „Unsere staatlichen Hochbaumaßnahmen sind die beste Investition in die Zukunft der einzigen Technischen Universität in Thüringen“, so Keller weiter.

Das neue IT-Zentrum werde modernsten Ansprüchen an Lehre und Forschung für die 5.600 Studierenden und die fast 1.500 Beschäftigten in Ilmenau gerecht, sagte Wissenschaftsminister Tiefensee. „Die Hochschulen sind wichtige Treiber für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung im Land. Eine moderne digitale Infrastruktur ist die Voraussetzung dafür, dass sie dieser Aufgabe auch in Zukunft gerecht werden können.“

Die Baumaßnahmen – so Keller und Tiefensee weiter – tragen damit der im August 2018 verabschiedeten Thüringer Strategie zur Hochschulentwicklung Rechnung, die eine Weiterentwicklung und Profilierung der Hochschullandschaft unter anderem auch mit der Unterstützung moderner Infrastruktur und Digitalisierung von Forschung und Lehre anstrebt. In den vergangenen Jahren seien Bauvorhaben im Umfang von insgesamt 140 Millionen Euro an der TU Ilmenau umgesetzt worden.

Der Thüringer Hochschulbau reiht sich in die positive Entwicklung des allgemeinen Hochbaus des Landes ein. Für staatliche Hochbaumaßnahmen sind im aktuellen Doppelhaushalt 2018/19 insgesamt 370 Millionen Euro eingeplant. Allein für 2019 stehen insgesamt 194,7 Millionen Euro zur Verfügung. „Im Vergleich zum letzten Doppelhaushalt konnten wir die Mittel für den Staatlichen Hochbau um mehr als 112 Millionen Euro erhöhen“, so Keller.

Architekt Felix Harbig, Hans-Karl Rippel (Präsident des Landesamts für Bau), Verkehrsministerin Birgit Keller, Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee, und Rektor Peter Scharff (von links)
Architekt Felix Harbig, Hans-Karl Rippel (Präsident des Landesamts für Bau), Verkehrsministerin Birgit Keller, Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee,  und Rektor Peter Scharff (von links)