Abschlussarbeiten des FG-Kraftfahrzeugtechnik

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Erstellt: Fri, 15 Oct 2021 23:22:36 +0200 in 0.0623 sec


Hinkelmann, Achim;
Charakterisierung von lastwechselinduzierten instationären Geräuscherscheinungen. - XXVI, 250 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

In der heutigen Automobilentwicklung kommt dem Akustikkomfort, den ein Fahrzeug bietet, eine besondere Bedeutung zu. Diesbezüglich werden in der vorliegenden Arbeit die akustischen Phänomene Auskuppel- und Lastwechselklackern, die vom Fahrer durch einen schlagartigen Lastwechsel eingeleitet werden können, am Beispiel eines Pkw mit Standardantrieb schwerpunktmäßig untersucht. Neben der Phänomenanalyse im Fahrversuch werden verschiedene Prüfstände in Hinblick auf ihre Eignung zur Untersuchung und objektiven Prüfung der betrachteten Lastwechselereignisse analysiert. Darüber hinaus wird ein Verfahren zur Detektion und Objektivierung der impulsartigen Störgeräusche im Luft- und Körperschall vorgestellt. - Auf Basis der Untersuchungsergebnisse werden anschließend mögliche Optimierungsansätze im Bereich des Antriebsstrangs aufgezeigt. Ferner wird auf ein Analyseverfahren zur Extraktion der Klack-Geräusche aus den maskierten Luftschallsignalen im Fahrzeuginnenraum eingegangen. Abschließend erfolgt die Darstellung der weiteren Verfahrensweise zur Phänomencharakterisierung anhand einer methodischen Analysestruktur.



Fürst, Oliver;
Untersuchung des Einflusses der Fahrwerkskomponenten auf das Schwingungsverhalten des Gesamtfahrzeuges. - 121 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

In dieser Arbeit soll das Setzverhalten des Fahrwerks auf die modalen Parameter des Gesamtfahrzeugs untersucht werden. Nach der Auswahl hierfür relevanter Bauteile sollen diese auf ihr Setzverhalten überprüft und der damit verbundene Einfluss auf die Resonanzfrequenzen des Fahrzeugs analysiert werden. Nach der Ermittlung der Bauteile, die eine Messabweichung hervorrufen, sollen Maßnamen ergriffen werden, um den modalen Messprozess zu verbessern und die Einflussfaktoren so weit wie möglich zu reduzieren. Weiterhin sollen Möglichkeiten aufgezeigt werden, inwieweit die Ergebnisse der Modalanalyse zur Sicherung der Serienqualität des Gesamtfahrzeuges im beitragen können.



Hertzer, Christoph;
Ermittlung elektrischer und mechanischer Kenngrößen eines mechatronischen Lenksystems. - XI, 85 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Die Arbeit beschreibt die Vorgehensweise zur Ermittlung von physikalischen Parametern einer elektromechanischen Servolenkung. - Die Ergebnisse der Arbeit sollen für die Modellierung dieser Servolenkung Verwendung finden. - Dazu wurde ein elektromechanisches Servolenkgetriebe, welchem über die CAN-Schnittstelle eine Unterstützungskraft eingeprägt werden konnte, auf einem elektrohydraulischen Lenkungsprüfstand hinsichtlich des Wirkungsgrades untersucht. - Es wurde ein Prüfstand für den als Unterstützungseinheit dienenden bürstenlosen Gleichstrommotor konzipiert und aufgebaut. Auf diesem wurde dieser Motor hinsichtlich seines Wirkungsgrades und seiner elektromechanischen Parameter untersucht. - Des Weiteren wurde das Lenkgetriebe selbst mechanisch untersucht. Die wesentlichen Parameter waren hier Steifigkeit, Spiel, Reibung und die zwischengeschalteten Übersetzungen. Dazu wurde das Lenkgetriebe zunächst im Ganzen untersucht. Anschließend wurde es schrittweise in seine Baugruppen zerlegt, welche wiederum untersucht wurden. - Die Messergebnisse wurden durch Vergleich untereinander und teilweise durch Vergleich mit Herstellerangaben auf Plausibilität überprüft.



Misselwitz, Johannes;
Konzeption einer Messumgebung zur Bestimmung der Fahrerbeanspruchung beim Bremsvorgang. - IX, 145 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2008

Die Entwicklungszeit und damit einhergehend das Erscheinen neuer Fahrzeuge auf dem Markt hat sich in den letzten Jahren drastisch verkürzt. Grund dafür ist der vermehrte Einbezug von Computersimulationen, welcher den klassischen Prototypenbau auf ein Minimum reduziert. Im Fall dieser Untersuchungen der Fahrer-Fahrzeug-Schnittstelle bildet die Grundlage ein biomechanisches Modell, welches auf dem menschlichen Körper beruht. Im Hinblick auf die Komplexität des Menschen soll ein Fahrermodell parametrisiert und validiert werden. Dazu werden zwei Versuchsreihen durchgeführt. In einer ersten Versuchsreihe werden Probanden im stehenden Fahrzeug unterschiedliche Bremsszenarien durchführen. Während der gesamten Durchführung werden von jedem Probanden die Muskelaktivitäten bestimmter Muskeln, die äußeren Kräfte sowie, mit geeigneten Methoden, die Bewegungen beim Bremsvorgang analysiert. Diese Messumgebung gilt es zu entwickeln. In einer zweiten Versuchsreihe finden dynamische Messungen statt. Probanden werden dazu in drei unterschiedlichen Fahrzeugen (Transporter, Oberklassefahrzeug, Sportwagen) jeweils Fahrdynamikprüfungen durchführen, bei dem die Fahrzeuge aus dem Stand maximal bis 100 Km/h beschleunigt und anschließend maximal bis zum Stillstand abgebremst werden. Neben der elektromyographischen Muskelaktivitätserfassung werden weitere Parameter ermittelt. Aus den gewonnenen Daten der beiden Versuchsreihen werden Kriterien zur biomechanischen Fahrerbeanspruchung formuliert. - Die Auswertung der stationären Versuche zeigt, dass mit dem entwickelten Messkonzept die unterschiedlichen Bewegungsmuster der Probanden mit gewissen Einschränkungen erfasst werden können. Bei den dynamischen Versuchen konnte gezeigt werden, dass deutliche Unterschiede in der Fahrerbeanspruchung, hervorgerufen durch die Sitzposition und das Beschleunigungsvermögen der drei Fahrzeugkonzepte, bestehen.



Velten, Veit;
Entwicklung eines Turboladerprüfstands. - X, 106 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Die vorliegende Diplomarbeit vermittelt einen Überblick über die Entwicklung eines Turboladerprüfstands. Der Prüfstand ist in der Lage, sowohl Verdichter-, als auch Turbinenkennfelder zu bestimmen. Darüber hinaus werden Komponenten entwickelt, die die Flexibilität und den Einsatzbereich des Prüfstandes erweitern, um ihn so an die wachsenden Ansprüche an ein State-of-the-Art-Prüffeld anzupassen. In der ersten Phase der Arbeit wird dazu ein technisches Konzept erarbeitet und unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten bewertet. Als Ergebnisse werden ein Lastenheft, sowie ein Zeitplan, als auch eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung aufgestellt. In der zweiten Phase der Arbeit wird das Lastenheft in ein Pflichtenheft überführt. Das Prüfstandskonzept wird so ausdetailliert, dass der Prüfstand gefertigt werden kann. Dazu werden die zuzukaufenden Fertigteile definiert und die genaue technische Spezifikationen der firmenextern gefertigten Prüfstandskomponenten vorgenommen.



Pruß, Rene;
Optische Messung von Schmierspaltkonturen. - IX, 89 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Im Rahmen eines Industrieprojektes wurden Untersuchungen für die optische Messung von Schmierspaltkonturen an Kegelrädern durchgeführt. Hierzu wurden zunächst die Grundlagen und die geschichtliche Entwicklung der elastohydrodynamischen Schmierung aufgezeigt. Es wurde eine Prüfvorrichtung konstruiert, mit der der Schmierspalt zwischen einer Ebene und einer Walze gemessen werden kann. Die dabei verwendete Messmethode beruht auf der Fluoreszenztechnik. Im Anschluss daran wurde der entwickelte Prüfaufbau mit seinen wesentlichen Komponenten beschrieben und bewertet. Mit den realisierten Messungen konnte das Verhalten von Schmierschichten aufgezeigt und ausgewertet werden. Es wurde ein multivalentes Werkzeug zur Untersuchung von Schmierspaltkonturen geschaffen.



Votteler, Max;
Vergleichende Analyse von Bremskollektiven und deren Nachstellung auf Schwungmassenprüfständen. - IX, 158 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Die steigende Leistung heutiger Fahrzeuge in Verbindung mit großen Serviceintervallen stellt immer höhere Anforderungen an die Bremsbeläge. Die Arbeit untersucht verschiedene Möglichkeiten einer Lebensdauervorhersage anhand von Prüfstandsversuchen zu erhalten. Für eine exakte Nachstellung werden alle auftretenden Fahrwiderstände untersucht und berücksichtigt. Hierzu wurde ein Messeinsatz in Südspanien durchgeführt, bei dem alle nötigen Parameter aufgezeichnet wurden. Auch verschiedene Simulationsmethoden, wie Schwungmassensimulation und Änderung der Anfangsgeschwindigkeit, werden gegenübergestellt und miteinander verglichen. - Im Fahrzeug gibt es keine Trennung zwischen NVH-Untersuchungen und Verschleißmessung bei Dauerläufen. Bei den Prüfstandsuntersuchungen ist bis heute noch eine strikte Trennung vorhanden. Es wird eine Möglichkeit gezeigt, diese in einem Prüfprogramm zu kombinieren und einen äquivalenten Messablauf zum Fahrzeug herzustellen.



Scholl, David;
Konzeption, Konstruktion und Aufbau eines Lenkungsprüfstandes. - V, 112 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Im Laufe der letzten Jahre sind die Ansprüche des Kunden an die Qualität und Sicherheit von Fahrzeugen trotz immer kürzer werdender Produktzyklen stetig gestiegen. Um die Anforderungen des Marktes erfüllen zu können, führen die Automobilhersteller bei der Entwicklung von neuen Modellen umfangreiche Tests durch. Z.B. wird die Lenkung, wichtig für Sicherheit und Fahrkomfort, besonderen eingehenden Prüfungen unterzogen. So wird für die neuesten elektrischen Lenkgetriebe nicht nur die mechanische Belastbarkeit ermittelt, sondern auch die Dynamik und Dauerbelastbarkeit von Servomotoren und Steuergeräten sowie das Temperaturverhalten aller relevanten Bauteile und Systemparameter eines Lenksystems. - Um diese Prüfungen unter realistischen Bedingungen durchzuführen, sind in den vergangenen Jahren Testfahrzeuge mit aufwendiger Mess- und Steuerelektronik ausgestattet worden. Diese Fahrzeuge durchliefen verschiedenste Fahrbelastungen und Witterungsverhältnisse, was einen sehr großen Kosten- und Zeitaufwand für Neuentwicklungen bedeutete. - Der hohe Kosteneinsatz und die langwierige Aufnahme und Auswertung der Messwerte führte dazu, die neuen Fahrzeugkomponenten auf Prüfständen zu testen, die reale Belastungsfälle und Umgebungsvariabeln simulieren, um im Vorfeld die genauen elektrischen und/oder mechanischen Kenngrößen feststellen zu können.



Linse, Steven;
Analyse des Schwingungsverhaltens verschiedener Baustände einer PKW-Bremsanlage unter Tieftemperatureinfluss. - X, 130 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Heutzutage stellt das Auftreten von Bremsenschwingungen, welche sich in Vibrationen und Geräuschen des Bremssystems und angrenzender Bauteile äußern, eine schwere Komfortminderung dar. Aus diesem Grund ist die NVH - Forschung einer der Schwerpunkte bei der heutigen Bremsenentwicklung. - In der Arbeit wird das Auftreten eines niederfrequenten Quietschtons einer Schwimmsattelscheibenbremsanlage näher untersucht. Der Quietschton tritt dabei vorzugsweise bei Temperaturen im Minusgradbereich auf. Die Bremsanlage ist auf einem klimatisierbaren Prüfstand installiert, welcher es ermöglicht, die Bremsanlage und einzelne Bremsenbauteile während des Betriebes auf ihr Schwingverhalten hin zu untersuchen. Eine Aufgabe der Diplomarbeit ist, es die Betriebsparameter, wie Bremsdruck, Temperatur und Reibwert, bei denen das Quietschen auftritt, näher einzugrenzen. Weiterhin zeigt der gezielte Wechsel einiger Bremsenbauteile mit sich ändernden Bauteileigenschaften seinen Einfluss auf das Schwingverhalten. Neben diesen Aufgaben ist auch die Validierung von Abhilfemaßnahmen gegen die Entstehung von Bremsenschwingungen enthalten.



Kleinke, Manuel;
Einfluss der Bereifung auf die Schwingungsdämpferprüfung unter Berücksichtigung moderner Reifenbauarten. - IX, 83 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2007

Inhalt der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung der Reifeneinflüsse bei der Schwingungsdämpferuntersuchung am Pkw unter Berücksichtigung moderner Reifenbauarten. Hierzu wurden verschiedenen Reifen nach ihren Eigenschaften untersucht. Mit Hilfe der dabei gewonnen Erkenntnisse wurden diese Reifen anschließend, zusammen mit einer Pkw-Vorderradaufhängung, im Gesamtsystem an einem Hydropulser geprüft. Die hierbei entstandenen Messergebnisse wurden mit Hilfe des Energiesatzes und der EUSAMA-Methode ausgewertet. Die Ergebnisse dieser Arbeit sollen den Entwicklern von Fahrwerktestern sowie den Prüfingenieuren der Überwachungsvereine bei der Überprüfung von Schwingungsdämpfern unterstützen.