Bachelorarbeiten

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Erstellt: Sun, 11 Apr 2021 14:29:14 +0200 in 2.1780 sec


Ackermann, Vincent;
Online-Hassrede als Ausdruck von Sinophobie im Kontext der COVID-19-Pandemie : eine quantitative Medieninhaltsanalyse von YouTube-Kommentaren. - Ilmenau. - 57 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2021

Diese Arbeit untersucht Online-Hassrede als Ausdruck von Sinophobie im Kontext der COVID-19-Pandemie. Dazu wurde untersucht, ob und in welcher Ausprägung chinesisch gelesene und nicht-chinesisch gelesene Menschen in YouTube-Kommentaren durch rassistische und sinophobe Hasskommentare angegriffen werden. Zudem wurde untersucht, unter welchen YouTube-Kanalkategorien und Videopräsentationarten vermehrt sinophobe und andere Hasskommentare verfasst werden. Das Syndrom der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit dient in dieser Arbeit als theoretischer Ansatz, mit speziellen Bezug auf Rassismus. Untersuchungsgegenstand der Studie waren N = 16 Videoclips und N = 2.400 Kommentare. Die Daten wurden im Oktober und November 2020 quantitativ anhand einer Medieninhaltsanalyse untersucht und mithilfe der Software IBM SPSS deskriptiv- und inferenzstatistisch ausgewertet. Es wurde eine signifikant niedrigere Anzahl rassistischer und sinophober Hasskommentare unter Videos von chinesisch gelesenen YouTuber:innen festgestellt. Zudem erhielten Videos von YouTube-Kanälen der Kategorien News und Bildung signifikant mehr rassistische und sinophobe Hasskommentare als Videos von anderen Kanalkategorien. Auch Videos, in denen die Videohosts zu sehen sind, erhielten signifikant weniger Hasskommentare, als Videos in denen der Videohost nicht zu sehen ist. Die Belege für rassistische und sinophobe Hassrede im COVID-19-Kontext in YouTube-Kommentaren machen deutlich, dass dieses Thema für zukünftige gesundheitskommunikative Forschung weiterhin von Relevanz ist und für Social-Media-Plattformbetreiber:innen ein Thema ist, dem sich zugewendet werden muss. Schlagwörter: YouTube, Hassrede, Sinophobie, COVID-19, Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit



Völlmecke, Alisa;
Systematische Replikationsstudie der angebotenen Narrative zur Veränderung von Sexualität während der COVID-19-Pandemie auf YouTube : eine quantitative Medieninhaltsanalyse der Sexualkommunikation, die im Rahmen der Pandemie auf YouTube entstanden ist. - Ilmenau. - 56 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Einleitung: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den im Frühjahr 2020 auf YouTube angebotenen Narrativen zur Veränderung von Sexualität durch die COVID-19 Pandemie und repliziert die Studie "Wie verändert die COVID-19-Pandemie unsere Sexualitäten? Eine Übersicht medialer Narrative im Frühjahr 2020" von Döring und Walter (2020b). Forschungsziele: In massenmedialen Beiträgen konnten sieben Aspekte von Sexualität und dreizehn wiederkehrende Narrative von Döring und Walter identifiziert werden. Untersucht werden soll, inwieweit diese Aspekte von Sexualität (Forschungsfrage 1) und Narrative zur Veränderung von Sexualität durch die COVID-19 Pandemie im YouTube-Diskurs angeboten werden (Forschungsfrage 2a), inwieweit sie unabhängig voneinander angeboten werden (Forschungsfrage 2b) und wie die Krise auf Meta-Ebene bewertet wird (Forschungsfrage 3). Methoden: Eine bewusste Auswahl von N = 212 Videos wurde einer quantitativen Medienin-haltsanalyse unterzogen. Das induktiv angepasste Codebuch umfasste 7 Aspektvariablen, sechzehn Narrativvariablen und einer Variablen zur Erfassung der Meta-Bewertung und konnte mit einem durchschnittlichen Cohen's Kappa von .89 bestätigt werden. Ergebnisse: Es zeigten sich die gleichen Aspekte von Sexualität auf YouTube, am stärksten vertreten war der Partnersex-Aspekt (77.4 %), gefolgt von den kumulierten sexualbezogenen Problem-Aspekten (41.4 %) und den Solosex-Aspekten (24.1 %). Es fanden sich die gleichen Narrative wie in der Originalstudie mit drei neuen Angeboten im Bereich der Partnersex-Narrative. Die Narrative werden nicht unabhängig voneinander angeboten. Die Krise wird schlechter bewertet als in der Presse (53.2 % als Risiko, 10 % als Chance, 36.8 % ambivalent). Ausblick: Die Auswirkungen der COVID-19 Pandemie sind gravierend. Eine Ausweitung dieser Forschung auf weitere Medienangebote bietet sich für künftige Untersuchungen an.



Kindermann, Michael;
Alkoholkommunikation auf Instagram : eine Medieninhaltsanalyse der Beiträge von Micro- und Macro-Influencer*Innen und Nutzendenkommentaren. - Ilmenau. - 100 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Die Vorliegende Studie befasst sich mit den Alkoholdarstellungen von Micro- und Macro-Influencer*Innen auf der Social Media-Plattform Instagram und den Nutzendenkommentaren zu jenen Darstellungen. Diese Arbeit setzt sich als Ziel, erstmals detaillierte Einblicke in die Alkoholkommunikation von Influencer*Innen zu erlangen. Hierzu wurde unter Verwendung des Framing-Ansatzes geprüft, wie Micro-Influencer*Innen und Macro-Influencer*Innen Alkohol darstellen. Vor dem Hintergrund der sozialkognitiven Lerntheorie wurden im Anschluss die Nutzendenkommentare analysiert. Es wurden N = 800 Alkoholbeiträge und N = 2400 Kommentare einer quantitativen Medieninhaltsanalyse unterzogen. Die deskriptiv- und inferenzstatistische Datenanalyse erfolgte mit SPSS. Die Analyse ergab, dass Beiträge von Micro- und Macro-Influencer*Innen insgesamt ähnlich und im positiven Kontext dargestellt wurden, mit einigen wenigen signifikanten Unterschieden zwischen den beiden Gruppen. Micro-Influencer*Innen präsentierten sich signifikant häufiger allein und machten weiterhin sehr oft Werbung mit ihren Beiträgen. Kommentare waren insgesamt positiv behaftet, favorisierten jedoch Micro-Influencer*Innen. Des Weiteren wurde suggeriert, dass Influencer*Innen ähnliche Beiträge wie Jugendliche posten und das Konsumverhalten der Rezipient*Innen verändern könnten. Schlagwörter: Influencer, Instagram, quantitativ, Inhaltsanalyse, Framing, Sozialkognitive Lerntheorie



Gomer, Ariane;
Hassrede und Objektifizierung in Fail-Videos auf YouTube - eine quantitative Inhaltsanalyse. - Ilmenau. - 61 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Diese Arbeit untersucht Objektifizierung und Hassrede bei Frauen und Männern in Fail-Videos auf der Social-Media-Plattform YouTube. Dazu wurden eine direkte und eine systematische Replikation der Studie Fail-Videos and related video comments on YouTube: a case of sexualization of women and gendered hate speech? von Döring und Mohseni (2019) durchgeführt. Für die direkte Replikation wurde untersucht, inwieweit Frauen häufiger objektifiziert werden und häufiger feindseliges Feedback, beziehungsweise sexuell-aggressives und sexistisches Feedback erhalten als Männer. Für die systematische Replikation wurden die Hypothesen aufgestellt, dass Frauen häufiger stereotypisch dargestellt werden als Männer und dass Mädchen häufiger objektifiziert werden als Frauen. Das Syndrom der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit dient in dieser Arbeit als theoretischer Ansatz. Untersuchungsgegenstand der Studie waren N = 500 Videoclips und N = 1,000 Kommentare. Die Daten wurden im Jahr 2020 quantitativ anhand einer Medieninhaltsanalyse untersucht und mithilfe der Software RStudio deskriptiv- und inferenzstatistisch ausgewerte. Die Ergebnisse der Originalstudie von Döring und Mohseni konnten im ersten Teil der direkten Replikation bestätigt werden, da zum einen Frauen in Fail-Videos häufiger objektifiziert wurden als Männer und zum anderen ein signifikanter Unterschied zwischen Geschlecht und Objektifizierung belegt werden konnte. Anders als in der Originalstudie konnte kein signifikanter Zusammenhang zwischen Frauen und Männern hinsichtlich des feindseligen Feedbacks nachgewiesen und somit die zweite Forschungshypothese der Originalstudie nicht bestätigt werden. Auch ein signifikanter Unterschied des sexuell-aggressiven und sexistischen Feedbacks konnte nicht festgestellt werden. In Bezug auf die systematische Replikation wurden die beiden oben erwähnten Hypothesen ebenfalls nicht bestätigt. Die Ergebnisse dieser Studie bieten eine Grundlage für die wissenschaftliche Untersuchung von Objektifizierung und Hassrede insbesondere im YouTube Genre Comedy. Die zahlreich belegten Konsequenzen von Objektifizierung und Hassrede für Frauen machen deutlich, dass dieses Thema für zukünftige Forschung weiterhin von Relevanz ist. Schlagwörter: Objektifizierung, Sexualisierung, Online-Hassrede, quantitativ, YouTube, Inhaltsanalyse, Replikation, direkt, systematisch



Preiß, Annette;
Parasoziale Beziehungen auf Instagram : eine quantitative Online-Befragung von Abonnierenden. - Ilmenau. - 66 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Die vorliegende Studie befasst sich mit den parasozialen Beziehungen zwischen Social Media Influencer_innen und ihren Abonnierenden auf Instagram. Die Grundlage dieser Studie bildet das Konzept der parasozialen Interaktion und Beziehung sowie das Zwei-Ebenen-Modell der parasozialen Interaktion. Geprüft wurde, ob das Alter, das Geschlecht, der Bildungsstand, die Nutzungshäufigkeit und die Persönlichkeitseigenschaften der Rezipierenden Einfluss auf die Intensität der parasozialen Beziehung zu der Medienperson hat. Zur Überprüfung der Annahmen haben letztendlich 285 Personen an der Online-Befragung teilgenommen. Die Studie hat parasoziale Beziehungen auf Instagram zwischen Social Media Influencer_innen und ihren Abonnierenden nachgewiesen und aufgezeigt, dass Rezipierenden-Merkmale entscheidende Determinanten für die Intensität der parasozialen Beziehung sind. Jedoch zeigte sich, dass die vorherigen Forschungserkenntnisse nicht unmittelbar auf die parasozialen Beziehungen zwischen Social Media Influencer_innen und deren Abonnierenden auf Instagram übertragen werden können. Die Ursachen dafür liegen im Wandel der Medienpersonen und ihren Abonnierenden begründet. Folglich muss es zu einer Anpassung des Konstrukts der parasozialen Beziehung kommen. Dies schließt eine Weiterentwicklung des Messinstruments und die Überarbeitung der Betrachtungsweise auf die Rezipierenden mit ein. Für zukünftige Untersuchungen sollten zudem Merkmale der Medienperson hinzugezogen und auch der Aspekt des realen Austauschs, der auf Instagram durch die Chat- und Kommentarfunktion gegeben ist, berücksichtigt werden.



Nembach, Pascal;
Alkoholkommunikation auf Instagram : eine quantitative Inhaltsanalyse von Beiträgen deutscher Profile der Marken "Aperol", "Astra" und "Jägermeister". - Ilmenau. - 109 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Die vorliegende Studie untersucht die Alkoholkommunikation auf Instagram der Alkoholmarken Aperol, Astra und Jägermeister. Auf der Grundlage des LC4MP nach Lang (2000), wurde der Content Appealing to Youth Index in erweiterter Form von Barry et al. (2018) verwendet. An diesem orientierte sich die Studie. Dabei wurde erforscht, inwiefern Unterschiede zwischen den Alkoholmarken bezüglich der Verwendung von Motiven zur Darstellung von Alkoholwerbung bestehen. Es wurde eine quantitative Inhaltsanalyse durchgeführt. Geprüft wurde eine Stichprobe von N = 390, die sich aus drei Alkoholmarken zusammensetzte, so dass pro Marke 130 Beiträge codiert wurden. Am häufigsten wurden Humor, Freundschaft und positiven emotionale Erlebnisse in den Beiträgen eingesetzt, welche signifikante Ergebnisse mit einer mittleren Effektstärke aufwiesen. Aperol wurde bei der der Verwendung von Präventionshinweisen am häufigsten kodiert, wohingegen bei Astra und Jägermeister vor allem Humor, Individualität und sozialer Positionierung überwogen. Aufgrund der themenspezifischen Unterschiede könnte sich weitere Forschung auf einen Vergleich von Alkoholwerbung und Präventionskampagnen fokussieren. Schlüsselbegriffe: Instagram, Alkoholkommunikation, Alkoholmarken, Inhaltsanalyse



Virtual-Reality-Pornografie in der englischsprachigen Presse - eine Online-Inhaltsanalyse. - Ilmenau. - 60 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Über Pornografie wird bis zu dem heutigen Zeitpunkt angeregt, jedoch stets kontrovers diskutiert. Diese Kontroverse zeichnet sich sowohl in der öffentlichen, als auch in der fachlichen Debatte ab. Seit 2015 sind die ersten dreidimensionalen Virtual-Reality-Pornos auf den Markt, welche sich seither zunehmend etablieren und einen weiteren Schritt im digitalen Wandel darstellen. Die folgende Forschung untersucht anhand einer quantitativen Online-Inhaltsanalyse, wie in den englischen öffentlichen Medien über VR-Pornografie berichtet wird. Die Ergebnisse werden anschließend mit empirischen Belegen über Effekte von Pornografie und VR-Pornografie verglichen. Ebenso wird die Berichterstattung der englischen und der US-Amerikanischen Presse miteinander verglichen. Die Ergebnisse zeige, dass die englische Presse eher negativ, die US-Amerikanische Presse dagegen eher positiv berichtet. Die englische Presse im Allgemeinen berichtet ebenfalls eher positiv. Es wird außerdem ein männlicher, stereotypischer Nutzer von VR-Pornografie in der Presse definiert.



Figurska, Alexandra;
Wie klischeehaft sind Selfies? : eine inhaltsanalytische Replikationsstudie zu geschlechterspezifischer Selbstdarstellung auf Instagram. - Ilmenau. - 80 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Kommunikationsmittel Selfie (Selbstportrait, das meistens mit einer Smartphone-Kamera aufgenommen wird) in Hinblick auf vorkommende Geschlechterstereotype. Ihre Anwendung finden Selfies meistens auf Social-Media-Plattformen, wie Instagram und sind eine moderne Form der Selbstpräsentation. Goffman entwickelte 1979 ein Kategoriensystem, indem er Anzeigen aus Printmagazinen miteinander verglich, mit dem Ziel die Darstellung von Frau und Mann zu dekonstruieren und kategorisieren. Döring et al., (2016) erweiterten die Kategorien, um abgeleitete Trends aus den sozialen Online-Netzwerken. Kang (1997) und Krassas et al. (2001) entwickelten es ebenfalls weiter mit Fokus auf Körperdarstellung und Sexualisierung. Mithilfe dieser Kategorien wurde geprüft inwieweit Geschlechterstereotype in Selfies reproduziert werden, geschlechterspezifische Social-Media-Trends vorkommen und in welchem Maß Sexualisierung innerhalb von Selfies stattfindet. Hierbei handelt es sich um eine Replikationsstudie, weshalb anschließend ein Teilvergleich mit den Ergebnissen aus der Originalstudie (Döring et al., 2016) erfolgte. 2020 wurde eine nicht-probabilistische Stichprobe von N = 1300 Selfies (50% weibliche und 50% männliche Selfies) erstellt, die der Plattform Instagram entnommen wurden. Das Codebuch bestand aus 11 inhaltlichen Kategorien und der Pretest belegte die Reliabilität mit einem Cohen Kappa-Koeffizienten > .80 bei allen Kategorien. Die deskriptiv- und inteferenzstatistische Datenanalyse fand unter der Verwendung der Software SPSS statt. Die Analyseergebnisse zeigten, dass geschlechterstereotypische Darstellungen in Selfies weiterhin und häufiger reproduziert werden. Schlüsselbegriffe: Instagram, Selfie, Selbstpräsentation, Geschlechterstereotype, Doing Gender, Sexualisierung, Medieninhaltsanalyse



Herwig, Adrian;
Medienberichterstattung deutscher und US-amerikanischer Tageszeitungen über sexuellen Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche im Zeitraum 2008-2018. - Ilmenau. - 38 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Berichterstattung über sexuellen Kindesmissbrauch (SKM) in der katholischen Kirche. Die Theorie des journalistischen Habitus legt nahe, dass die persönliche Bindung eines/r Journalisten/in die Berichterstattung zu einem Thema beeinflussen kann. Dieser Aspekt wird in dieser Arbeit mit der Framing-Theorie verbunden. Durch die Einstellung des Schreibenden könnte also ein Artikel einen positiven oder auch negativen Anklang erhalten. Es sollte herausgefunden werden, inwieweit Institutionen von Tageszeitungen als Gesamtheit beschuldigt wurden (Forschungsfrage 1). Des Weiteren wurde geprüft, inwiefern die Tageszeitungen individuelle (Forschungsfrage 2) sowie gesellschaftliche Lösungen (Forschungsfrage 3) für die Geschädigten von SKM darlegen. Abschließend sollte herausgefunden werden, inwieweit öffentliche Entschuldigungen der Institutionen bei den Geschädigten aufgegriffen und verbreitet werden (Forschungsfrage 4). Es wurde eine Zufallsstichprobe von N = 300 Zeitungsartikeln (50% deutsche und 50% US-amerikanische Artikel) einer quantitativen Medieninhaltsanalyse unterzogen. Das Codebuch bestand aus 24 Kategorien und hatte sich im Pretest als reliabel erwiesen (alle Gwets AC1-Werte >.796). Die Datenanalyse (Prozentwerte, Chi-Quadrat-Tests, Effektstärke) erfolgte mit R beziehungsweise RStudio. Es zeigte sich, dass die Namen der Institutionen nur etwa in der Hälfte aller Fälle genannt wurden. Individuelle Lösungen wurden von den Tageszeitungen sehr häufig aufgegriffen. Noch häufiger wurden gesellschaftliche Lösungen dargelegt. Entschuldigungen wurden vor allem bei allen Betroffenen von SKM vorgenommen, nicht bei Einzelpersonen. Es traten keine signifikanten Unterschiede zwischen beiden Ländern auf. Insgesamt gesehen wird SKM in der katholischen Kirche von den Tageszeitungen als heikles Thema aufgefasst, das in der Gesellschaft Empörung hervorruft. Den Geschädigten wird zwar Hilfe angeboten, doch sicher können sie ihre Erlebnisse nie vergessen.



Lasse, Dominik;
Wie klischeehaft sind Selfies auf Instagram? : eine inhaltsanalytische Replikationsstudie. - Ilmenau. - 71 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Bachelorarbeit 2020

Die vorliegende Bachelorarbeit repliziert die Studie "How gender-stereotypical are selfies? A content analysis and comparison with magazine adverts" von Döring, Reif, und Poeschl (2016). Sie befasst sich mit geschlechterstereotypischer Darstellung auf Instagram Selfies. Das Maß an geschlechterstereotypischer Darstellung auf Selfies wurde anhand von Kategorien von Goffman (1979), Kang (1997) und Döring et al. (2016) sowie anhand von drei Kategorien zur Sexualisierung gemessen. Analysiert wurde eine Gelegenheitsstichprobe von N = 1,300 Selfies (50% männliche und 50% weibliche) mittels quantitativer Online-Inhaltsanalyse. Die Originalstudie konnte erfolgreich repliziert werden und es zeigte sich, dass Instagram Selfies noch immer geschlechterstereotypisch sind und sowohl männliche als auch weibliche Selfies ein noch höheres Maß an Sexualisierung aufweisen als in der Originalstudie.




Masterarbeiten

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Erstellt: Sun, 11 Apr 2021 14:30:06 +0200 in 1.7727 sec


Online hate speech on YouTube : a quantitative content analysis of gendered online hate speech on gamers and fashionistas. - Ilmenau. - 73 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Die Verbreitung von Hassrede und speziell geschlechtsspezifischer Hassrede nimmt mit der Zunahme von Social-Media-Plattformen zu, was zu einem bedeutenden Problem für die psychische Gesundheit der Ersteller von Inhalten und die Online-Gewalt der Social-Media-Nutzer geworden ist. Diese Studie untersuchte geschlechtsspezifische Online-Hassreden im Kommentarbereich auf YouTube. Eine quantitative Inhaltsanalyse von (N = 2.400) öffentlich zugänglichen meistgelikten Kommentaren aus 40 Videos. Als Forschungsgegenstand wurden zwei verschiedene Genres gewählt; das Gaming-Genre und das How to & Style-Genre. Für das Gaming-Genre wurden zwei männliche und zwei weibliche Kanäle ausgewählt. Für das How to & Style-Genre wurden zwei männliche und zwei weibliche Fashionistas-Kanäle ausgewählt. Das Codebuch für diese Studie umfasste 5 Kategorien und 25 Unterkategorien und hat eine gute Reliabilität ([Gamma] = .95-1.00; [Kappa] = .85-1.00). Für die statistische Auswertung (Häufigkeiten, [Chi-Quadrat]-Tests) wurde die Software RStudio verwendet. Die Ergebnisse der fünf Forschungsfragen in dieser Studie zeigten, dass Männer mehr Hassreden erhielten als Frauen, jedoch mit einer geringen Signifikanz. Frauen erhielten jedoch mehr positive Kommentare in Bezug auf Persönlichkeit, Videoinhalte und Aussehen. Die weiblichen Inhaltsersteller in den Genres Gaming und Mode erhielten null Kommentare bezüglich sexueller oder sexistischer Anfeindungen. Die am häufigsten kodierte Unterkategorie sind neutrale Kommentare, in denen allgemeines Feedback in Bezug auf das Video oder den Ersteller des Inhalts entdeckt wurde. Bei der Kategorie feindselig war gewalttätiger Hass das am häufigsten kodierte Feedback, und bei den kritischen negativen Kommentaren war Kritik am Videoinhalt die am häufigsten kodierte Unterkategorie. Der theoretische Hintergrund, der in dieser Studie verwendet wurde, ist die Ambivalente Sexismus-Theorie, um das Forschungsproblem am besten zu beantworten. Zukünftige Forschung und Anwendung für Kommunikationsforscher und für Praktiker sowie Einschränkungen der Studie werden diskutiert.



Flores Estrella, Andrea Valentina;
Gender stereotypes in memes : a quantitative content analysis of memes and comments on Facebook. - Ilmenau. - 93 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Diese Studie analysiert das Vorhandensein von Geschlechterstereotypen in Facebook-Memes und -Kommentaren. Die Internetnutzung in den letzten zehn Jahren und die Entwicklung digitaler Medien haben eine Zunahme der Online-Kommunikation gefördert, aus der Memes als neue, auf Humor basierende Online-Sprache hervorgegangen sind. Meme-Konsumenten können sowohl als Konsumenten als auch als Produzenten von Memen agieren, daher ist es plausibel, dass die Botschaften in Memen eine gute Referenz für die kulturellen Stereotypen sind, die innerhalb einer Gesellschaft existieren. Die Theorie besagt, dass Berufe in den Köpfen der Menschen geschlechtsspezifisch sind und daher bestimmte Berufe besser für Männer und Frauen geeignet sind. Mit dieser Information im Hinterkopf könnten Meme sowohl dazu verwendet werden, Stereotypen zu verewigen, als auch als Werkzeug, um diese gesellschaftlichen Vorurteile herauszufordern. Mit Hilfe der quantitativen Inhaltsanalyse wird diese systematische Replikationsstudie die Wahlen in den USA 2016 als Fallstudie verwenden und untersuchen, ob Geschlechterstereotypen durch Facebook-Memes und -Kommentare aufrechterhalten oder herausgefordert werden. Insgesamt wurden 102 Memes mit der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton für die Analyse herangezogen, einschließlich 20 Kommentare für jedes der Memes (2040 Kommentare). Es handelt sich um eine systematische Replikationsstudie, die auf der qualitativen Studie von Rebecca Coates Nee & Mariana De Maio aus dem Jahr 2019 basiert. Die Daten wurden mit deskriptiver und inferentieller Statistik (Häufigkeiten, [Chi-Quadrat]-Tests und Cramér's V) analysiert. Die Forschung zeigte überwiegend, dass Geschlechterstereotypen und die Geschlechterstereotypen von Politikerinnen in den Stichprobendaten gefördert wurden, obwohl sie auch zeigte, dass es Raum für die Herausforderung dieser Stereotypen gibt. Stichworte: Meme, Stereotypen, Gender-Stereotypen, Hillary Clinton, Facebook-Memes, quantitative Inhaltsanalyse.



Satayeva, Anel;
Hate speech on YouTube : a quantitative content analysis of user comments in climate change-related videos. - Ilmenau. - 113 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2021

Mit der Entwicklung der sozialen Medien wurde die Erstellung und Verbreitung von Hassrede zugänglicher und schneller, mit schädlichen Auswirkungen auf ihre Opfer. Das Ziel der vorliegenden Studie war es, YouTube-Videos zum Thema Klimawandel nach hasserfülltem Feedback zu untersuchen sowie Unterschiede hinsichtlich Geschlecht und Wissensstand herauszufinden. Die Studie ist grundlegend auf der Theorie der gruppenbezogenen Feindseligkeit (Zick et al., 2008) aufgebaut, die negative Einstellungen und Vorurteile gegenüber Randgruppen beschreibt. RQ1 untersuchte die Prävalenz von Hassrede in YouTube-Kommentaren sowie die Arten von Hassrede. RQ2 die potenziellen Unterschiede der Hassrede auf Basis des Kompetenzlevels, während RQ3 den Kompetenzunterschied für weibliche Wissenschaftskommunikatoren untersuchte. H1 und H2 untersuchten, ob weibliche Wissenschaftskommunikatoren mehr sexuelle und sexistische Hassrede erhalten als männliche. Es wurde eine quantitative Inhaltsanalyse von YouTube-Kommentaren (N = 2,040) von N = 20 klimawandelbezogenen Videos durchgeführt, selektiert anhand bestimmter Kriterien. Für die Analyse der Daten wurden deskriptive und inferentielle ([Chi-Quadrat]-Tests) Statistiken verwendet. Hassrede hatte eine niedrige Prävalenz, wobei Hass auf andere die häufigste Art war (.88 %). Experten erhielten mehr hasserfülltes Feedback (1.57 %) als Nicht-Experten (.19 %). Ebenfalls erhielten weibliche Experten mehr Hassrede in den Kommentaren (.98 %) als weibliche Nicht-Experten, bei welchen keine Hass-Kommentare öffentlich verfügbar waren. Weder sexuelle noch sexistische Hass-Kommentare kamen in der Studie vor. Wie in vorherigen Studien wurde auch in dieser ein geringes Vorkommen von Hassrede festgestellt. Obwohl Influencer auf sozialen Medien von Hassrede anvisiert werden, hatten Experten der Wissenschaftskommunikation mehr öffentlich verfügbare Hassrede. Dies könnte durch den Stil von TED-Talks, den Widersprüchen zum Klimawandel oder die Nachvollziehbarkeit von Vloggern erklärt werden. Zwei Hypothesen konnten weder angenommen noch abgelehnt werden. Die Erforschung von Online-Hassrede könnte den Umgang mit dieser verbessern und eine gesunde Online-Umgebung schaffen. Schlüsselwörter: Online-Hassrede, geschlechtsspezifische Hassrede, YouTube, quantitative Medieninhaltsanalyse, Klimawandel



Jukneviciute, Vaiva Marija;
Child sexual abuse disclosure : a quantitative content analysis of YouTube notecard stories, Reddit posts and comments. - Ilmenau. - 217 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Diese Studie befasst sich mit den Merkmalen der Selbstenthüllung von sexuellem Kindesmissbrauch auf YouTube und Reddit. Mit der zunehmenden Aufmerksamkeit, welche dem sexuellen Missbrauch von Kindern zuteil wird, nimmt auch die Verbreitung von Selbstanzeigen im Internet zu, wodurch neue Trends der Online-Offenlegung entstehen. Um zu zeigen, welche Informationen offengelegt werden und welche Reaktion sie hervorrufen, wurde eine quantitative Inhaltsanalyse von YouTube-Notizkartengeschichten, Reddit-Beiträgen und Kommentaren durchgeführt. Theorien zur Selbstenthüllung und sozialen Unterstützung wurden angepasst, indem Videos und Beiträge untersucht wurden. Kommentare wurden analysiert, indem ein Verhaltenskodex für soziale Unterstützung adaptiert wurde. Die Stichprobe dieser Studie enthielt N = 80 YouTube-Videos, N = 80 Reddit-Beiträge und N = 1139 Kommentare; sie wurde quantitativ analysiert, wobei zwei getrennte Codebücher für Videos und Beiträge (68 Kategorien) und Kommentare (30 Kategorien) verwendet wurden. Die deskriptiven und inferentiellen Statistiken für die Auswertung der Daten wurden mit R Studio durchgeführt. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass Online-Selbstauskünfte persönliche Informationen, Missbrauchserfahrungen und Emotionen auf beiden Social-Networking-Plattformen offenbaren; die Informationen zu den Erfahrungen mit Reddit werden detaillierter ausgewertet. YouTube-Notizkartengeschichten bieten mehr Unterstützung und allgemeine Informationen als Reddit-Posts. Die Analyse der Kommentare zeigte, dass allgemeine Informationen nicht oft zur Verfügung gestellt werden. Selbstenthüllung ist auf beiden Plattformen recht häufig; daher geben Reddit-Kommentare mehr Informationen über Missbrauch und Emotionen preis als Kommentare auf YouTube. Soziale Unterstützung ist auf beiden Plattformen vorhanden, wobei die häufigste Art der Unterstützung emotionaler Natur ist und nur wenig negatives Feedback auf YouTube zu finden ist. Die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass die Online-Selbststenthüllung auf YouTube und Reddit alle Arten von Informationen, seien sie beschreibend oder extrem intim, enthüllt und unterstützendes Feedback erzeugt. Schlüsselwörter: Sexueller Kindesmissbrauch, CSA, Selbstauskunft, Notizkartengeschichten, YouTube, Reddit, Medieninhaltsanalyse



Horáčková, Alena;
Instructional yoga videos on YouTube : a content analyses of videos and video comments. - Ilmenau. - 94 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Die vorliegende Pionierstudie befasst sich mit Lehrvideos über Yoga auf YouTube und der Art und Weise, wie sie in den dazugehörigen Videokommentaren empfangen werden. Als Hauptziele dienten die Anwendung der Nutzen- und Belohnungsansatztheorie, sowie die Untersuchung der Quellen, in Form von Videoerstellung und Kommentaren, auf Befriedigung. Ziel war es, eine geeignete Weise zu zeigen, wie Yoga in Videos und Kommentaren vermittelt werden kann, und eine leicht zugängliche Klassifizierung vorzuschlagen. Es wurde untersucht, welche Arten von Yoga vorhanden sind (RQ1). Darüber hinaus wurden der spirituelle Ansatz (RQ3) des Lehrers, die angewandten Unterrichtsmethoden (RQ 5) und die physische Erscheinung des Lehrers (RQ7) analysiert. Das Geschlecht wurde vom Verteilungspunkt (RQ9), der Prävalenz innerhalb einer bestimmten Art von Yoga (RQ10) und der Präferenz von Unterrichtsmethoden (RQ11) angesprochen. Schließlich wurde die Rezeption der Variablen anhand der entsprechenden Videokommentare analysiert. Die Stichprobe von 329 Videos und 3270 Kommentaren wurde einer quantitativen Medieninhaltsanalyse unterzogen. Das Codebuch bestand aus 41 Kategorien und erwies sich im Vortest als zuverlässig. Die statistische Auswertung wurde mit dem Paket IBM SPSS Statistics durchgeführt. Neber der Literatur, wurden 20 neue Arten von Yoga identifiziert. Es zeigt sich, dass das Geschlecht die Wahl der Yoga-Art beeinflusst. Darüber hinaus können 40% der Videos als spirituell beschrieben werden. Die Lehrer sind hauptsächlich Frauen (81%). Die Minderheit bilden Männer (17%) und beide Geschlechter (2%). In Minimalbekleidung gekleidet sind 34% der Yogalehrer und 91% haben einen Fit/Slim Body. Sowohl Männer als auch Frauen präsentieren sich zu 35% in Minimalbekleidung. In 20-24% der Fälle werden Unterrichtsmethoden eingesetzt, die nicht durch das Geschlecht bestimmt sind. Die meisten Kommentare sind positiv (59%). Die Quantifizierung der Unterrichtsumgebung des Yoga bietet ein Verfahren zur Kategorisierung, Vereinheitlichung der Terminologie und zur Kennzeichnung neu auftretender Phänomene. Die Kategorie Sexbait sollte durch zukünftige Forschungen noch genauer untersucht werden.



Lin, Yu-Ting;
A quantitative content analysis of english language learning videos on YouTube. - Ilmenau. - 87 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Einleitung: Die vorliegende Studie analysiert Englisch Lernvideos auf YouTube und wertet die Videoqualität aus. Forschungsziele: In dieser Studie wurde die Videoqualität auf der Grundlage von Carliners (2000) framework for information design beurteilt. Die Forschungsfragen untersuchten (1) die Verbreitung von Englisch Lernvideos auf YouTube, (2) die Produzenten, die Inhalte und die Stile der Videos, (3) die Qualität der Videos und (4) die Beziehung zwischen Video Produzenten und Videoqualität, und zwischen Video Popularität und Videoqualität. Methoden: Ein Sample von 400 Videos wurde im Januar 2020 über YouTube Data Tools mit 10 Stichworte gesammelt. Ein Codebuch wurde erstellt, in dem die Rubrik der Videoevaluierung aus die Forschung von Tolentino (2016) und Morain and Swarts (2012) modifiziert wurde. Die Interrater-Reliabilität des Codebuchs wurde berechnet, und die Cohens Kappa-Koeffizienten lagen mit Ausnahme einer Kategorie alle über = .80. Eine manuelle Inhaltsanalyse wurde durchgeführt. Ergebnisse: Englisch Lernvideos waren auf YouTube sehr verbreitet, und Organisationen beigetragen zu den meisten Videos. Der häufigste Videostil war die Verwendung von Folien (62.5%), gefolgt von Head-Talking, Medienclips und Tafel/Papier. Der häufigste Unterrichtsinhalt war das Zuhören (50.7%). Lesen, Wortschatz und Sprechen machten auch über 40% einzeln aus. Die Qualität der Videos war mit 2.69 von 3.00 Punkten recht gut. Ihr physisches Design übertraf jedoch das kognitive und affektive Design. Die meisten Videos hatten eine gute Visuellqualität und Audioqualität, halten immer das Thema und zeigten Selbstvertrauen, aber es fehlte ihnen an Erklärung, Organisation und Engagement. Außerdem produzierten identifizierbare Personen die höchste Qualität von Videos. Schließlich gab es keine Korrelation zwischen der Video Popularität in Bezug auf die Anzahl der Ansichten und der Videoqualität. Schlussfolgerung: Zukünftige Forschungen können die Rubrik der Videoevaluierung verbessern, oder den Schwerpunkt auf Videos zum andere Sprachenlernen, nicht englischsprachig Englisch Lernvideos und andere Aspekte wie die Videoproduzenten und Lernende legen.



Yilmaz, Ufuk;
Language learning on YouTube : a quantitative content analysis of english-teaching videos and comments. - Ilmenau. - 71 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Die vorliegende Studie konzentrierte sich auf Englisch-Lehrvideos auf YouTube, um ihre Nützlichkeit und Wirksamkeit für Schülerinnen und Schüler zu verstehen. Es wurde eine manuelle quantitative Inhaltsanalyse mit 400 Videos und 2000 Kommentaren durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, dass sich die Erzähler in den Videos hauptsächlich auf Vokabular, Hör- und Sprechfertigkeiten konzentrierten und dass die Reaktionen der Lernenden auf die Videos überwiegend anerkennend und nur sehr selten kritisch waren. Die Ergebnisse zeigten auch, dass in den meisten Videos Informationen zur sprachlichen Herkunft und zum Beruf nicht erhältlich waren.



Kacinskyte, Kristina;
Personal infertility stories on YouTube : a quantitative video content analysis. - Ilmenau. - 93 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Einführung: 1 von 6 Paaren weltweit stößt beim Versuch, schwanger zu werden auf Probleme, wobei die Unfruchtbarkeit immer noch als Tabuthema gilt. Obwohl sie nicht mit Freunden oder Familie sprechen können, wenden sich unfruchtbare Paare an soziale Medien, z.B. YouTube. Laut der Alexa-Weltrangliste ist YouTube das derzeit am weitesten verbreitete soziale Medium. Forschungsziele: Diese Studie zielt darauf ab, zu analysieren, wie persönliche Unfruchtbarkeitsgeschichten in YouTube-Videos dargestellt werden. Videoframes, positive und negative Subframes, Bewältigungsstrategien und Popularität werden ebenfalls untersucht. Die Theorie: Entman's (1993) Framing wurde als Grundtheorie verwendet. Es wurden allgemeine Frames sowie Subframes verwendet. Zusätzlich wurden die Bewältigungstheorien von Folkman, Lazarus, Dunkel-Schetter, DeLongis und Gruen (1986) und Strategien zur Bewältigung der Unfruchtbarkeit von Callan und Hennessey (1989) angewandt. Methode: Es wurde eine nicht-experimentelle quantitative Inhaltsanalyse verwendet. N = 400 nicht-zufällige, quotierte Stichproben von persönlichen Unfruchtbarkeitsvideos auf YouTube. Das deduktiv und induktiv entwickelte Codebuch bestand aus 36 Kategorien, die Zuverlässigkeit zwischen den Codes zeigte eine hohe Übereinstimmung. Zur Analyse der Daten wurde RStudio verwendet, es wurden deskriptive und inferentielle Tests durchgeführt. Die Ergebnisse: Es wurde festgestellt, dass die Unfruchtbarkeit positiv geframet ist (50,5%). Darüber hinaus waren Hoffnung und Freude die am meisten verbreiteten positiven Subframes, während Traurigkeit - negativ. Die planmäßige Problemlösung war die am häufigsten angewandte Bewältigungsstrategie (84,8%). Ein signifikanter Unterschied zwischen Frames und Videoaufrufen wurde nicht festgestellt. Die Diskussion: Persönliche Unfruchtbarkeitsvideos auf YouTube sind ein sehr verbreitetes Thema, daher hat es das Potenzial, bei der Beseitigung des Tabufaktors der Unfruchtbarkeit zu helfen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass die spirituelle Bewältigung eine hohe Prävalenz hat und in der Online-Gesundheitskommunikation nicht untersucht wurde. Stichworte: Framing-Theorie, Unfruchtbarkeit, Gesundheitskommunikation, sozial Medien, YouTube, Bewältigungstheorie.



Bedoya, Maria Fernanda;
Reactions to feminism videos on YouTube : a quantitative content analysis of user comments. - Ilmenau. - 78 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

Die heutige Gesellschaft wurde durch die ICT's revolutioniert, insbesondere durch das Aufkommen des Web 2.0, wobei YouTube die weltweit am zweithäufigsten genutzte Plattform ist. In dieser Studie werden die Kommentare feministischer YouTube-verwandter Videos analysiert, um Ergebnisse hinsichtlich der Art des Feedbacks zu zeigen, das weibliche und männliche YouTube-Vloggerinnen und Vlogger zu Pro-Feminismus und Anti-Feminismus Inhalten erhalten. Dies geschieht mit einer quantitativen Inhaltsanalyse der Daten aus 2.000 YouTube-Videokommentaren, die mit Hilfe eines Codebuchs analysiert werden, das aus 20 Kategorien besteht. Zur Bewertung der Daten werden im R Studio deskriptive und inferentielle Statistiken erstellt. Die Ergebnisse zeigen, dass Feminismus bezogene YouTube-Videos mehr positive (28,7%) als negative Kommentare (19,5%) erhalten. Allerdings erhalten Pro-Feminismus-Videos einen höheren Anteil negativer (72,8%) und feindseliger (87,3%) Kommentare als Anti-Feminismus Videos. Vergleicht man schließlich die Feedbacks, die Vlogger je nach Geschlecht erhalten, so erhalten Frauen mehr positives Feedback (63,7%) als Männer, aber auch mehr feindseliges Feedback (63,4%) als Männer, das sich meist auf sexistische und sexuelle Kommentare bezieht. Diese Ergebnisse liefern relevante Beobachtungen für die zukünftige Forschung, da es an empirischen Studien mangelt, die sich nur darauf konzentrieren, wie Feminismus auf YouTube wahrgenommen und/oder dargestellt wird.



Tupakula Damodar, Chiranjeevi;
Re-implementing a violent video games mod for research. - Ilmenau. - 80 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Masterarbeit 2020

In dieser These konzentrieren wir uns auf eine Neuimplementierung des veralteten Computer-Rollenspiel-Videospiels The Elder Scrolls IV: Oblivion "Mod of Mohseni" in The Elder Scrolls V: Skyrim Special Edition mit einem fokussierten Blick auf das Mediendesign. Dies wird durch verschiedene Aspekte von Spielen erreicht, wie z.B. Spielmechanik, Grafik, Spieldesign, Benutzerfreundlichkeit und Manipulationstests. In der Kommunikationswissenschaft liegt der Schwerpunkt daher auf der Mediengestaltung und der Usability Forschung. Der neue Mod wird so implementiert, dass er in Bezug auf den Spielinhalt nahe an Oblivion "Mod of Mohseni" bleibt, aber eine bessere Benutzererfahrung bietet. Im Entwicklungsprozess wird ein dreistufiger Ansatz verwendet, um die Effizienz des Spiels zu verbessern. Bei diesem Ansatz werden die klassische Usability, die Spielbarkeit und die Effektivität in verschiedenen Phasen der Entwicklung bewertet, um sicherzustellen, dass kritische Spielelemente in keiner Phase der Entwicklung verloren gehen. Darüber hinaus trägt dieser Ansatz dazu bei, die Benutzerfreundlichkeit, Spielbarkeit, den Spielspaß und die Effektivität des Spiels zu verbessern. Die Mod wird unter Verwendung des Creation Kit und der Papyrus Skriptsprache entwickelt. Schließlich wurde der neue Mod auf seine Usability hin evaluiert. Die quantitative Methode wurde zur Berechnung der Effektivität und Zufriedenheit mit Hilfe von Spielertestsitzungen angewandt. Die Spielsitzungen wurden durchgeführt, um unvoreingenommene Ergebnisse und tiefe Einblicke in die Spieler zu erhalten, während die aktuellen Spielfunktionen getestet und validiert wurden. Während der Usability Evaluierung wurden die regelmäßigen Spieler gebeten, das Spiel zu spielen und Usability Fragen zu beantworten. Eine Analyse der Fragebögen wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit und die Zufriedenheitsfaktoren des Spiels zu bewerten.




Diplomarbeiten

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Erstellt: Sun, 11 Apr 2021 14:30:33 +0200 in 2.2830 sec


Weber, Jana;
Objektivierung in der Musik: systematische Replikation zur Darstellung von Geschlechter- und Genreunterschieden. - Ilmenau. - 111 Seiten.
Technische Universität Ilmenau, Diplomarbeit 2021

Die vorliegende Arbeit betrachtet die verbale Objektivierung in deutschsprachigen Texten aktueller Populärer Musik hinsichtlich Genre und Geschlecht. Dazu wurde eine systematische Replikation der Studie: Objectification in Popular Music Lyrics: An Examination of Gender and Genre Differences von Flynn, Craig, Anderson und Holody (2016) durchgeführt. Neben den ursprünglichen Aspekten der Körperobjektivierung, des Blicks und der Attraktivität wurde die Untersuchung in der vorliegenden Arbeit um weitere Merkmale der Objektivierung basierend auf der Objektivierungstheorie von Fredrickson und Roberts (1997) erweitert. Für die Objektivierungsarten Reduzierung auf Körperteile, Darstellung als dekoratives Element, Reduzierung auf den sexuellen Gebrauch und Erniedrigung wurden zusätzliche Variablen operationalisiert und gemeinsam mit den Merkmalen der Originalstudie hinsichtlich ihres Auftretens in allen vertretenen Musikgenres analysiert. Weiter wurden Unterschiede bei den Geschlechtern sowohl für die Quelle der Objektivierung als auch das Ziel und das Vorhandensein von Selbstobjektivierung untersucht. Untersuchungsgegenstand für die quantitative Inhaltsanalyse waren deutschsprachigen Lieder der offiziellen deutschen Musikcharts. Die Stichprobe, N = 614, bildeten alle Lieder, die in den wöchentlichen Platzierungen der Jahre 2010 bis 2019 die Plätze 1 bis 25 belegten. Sie wurde 2020 kodiert und anschließend deskriptiv- und inferenzstatistisch ausgewertet. Die Ergebnisse der Originalstudie konnten nur teilweise bestätigt werden, dokumentieren aber ebenfalls signifikante Unterschied zwischen den Genres und Geschlechtern. Deutliche Übereinstimmungen fanden sich in der hohen Anzahl von Objektivierungen, die sich an Frauen richten, sowohl von anderen Personen als auch durch Selbstobjektivierung. Entgegnen der Originalstudie wurden die häufigsten Objektivierungen nicht im Genre Rap/Hip Hop gefunden. Die Aussagekraft der Replikation wurde durch die überproportionale Anzahl männlicher Interpreten und Liedern des Genres Rap/Hip Hop eingeschränkt. Schlagwörter: Objektivierung, Populäre Musik, Genderforschung, quantitativ, Inhaltsanalyse, Replikation, systematisch



Führ, André;
Going Open? - Identifikation und Analyse der Entscheidungsfaktoren und -prozesse hinsichtlich der Einsatzwahl von Open-Source-Software durch PrivatanwenderInnen. - 150 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2012

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Open-Source-Software und ihrem Einsatz durch PrivatanwenderInnen. Im Vordergrund der Untersuchung steht die Identifikation und Analyse von Faktoren, welche die Entscheidung zur Nutzung von Open-Source-Software begünstigend beeinflussen. Zur Betrachtung des komplexen Merkmals der Nutzungsentscheidung wurden die "Unified Theory of Acceptance and Use of Technology" (UTAUT) sowie Softwarequalitätsmodelle nach ISO/IEC 9126 zugrunde gelegt. Zielstellung war es, über die Analyse der zentralen Merkmale der UTAUT in Kombination mit den Kenngrößen des ISO-Standards, ein theoretisches Modell zur empirischen Überprüfung aufzustellen. Hierzu wurde im März 2012 eine Datenerhebung über eine Onlinebefragung durchgeführt. Diese ergab 505 verwertbare Fälle, anhand derer eine Modell- und Hypothesenprüfung durchgeführt wurde. Im Verlauf der Arbeit konnten potentielle Faktoren zur Nutzungserklärung identifiziert, jedoch nicht als solche eindeutig validiert werden. Demnach müssen die erhaltenen Ergebnisse und die Modellspezifikation überdacht werden, um Nutzungsindikatoren effizienter als solche zu ermitteln.



Powalla, Julia;
Die Nutzung von Online Pornografie Portalen durch junge, männliche Erwachsene. - 294 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2012

Die vorliegende Studie beschreibt die Nutzung von Online Pornografie Portalen durch junge, männliche Erwachsene. Die theoretische Basis bildete eine gegenstandsbezogene Anpassung des handlungstheoretischen Referenzmodells von Karsten Renckstorf, in welches die Stimmungsregulierungstheorie von Dolf Zillmann zur Beschreibung der Handlungsauslösung integriert wurde. Zur Beantwortung der Fragestellung "Wie nutzen junge, männliche Erwachsene Online Pornografie Portale?" wurden Leitfaden-Interviews mit n=9 in Deutschland lebenden Männern im Alter von 19-35 Jahren durchgeführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Als Resultat der Untersuchung entstand ein umfassendes Bild der Nutzungsgewohnheiten junger, männlicher Erwachsener in ihren Abhängigkeiten von inneren und äußeren Faktoren. Hierbei stellte sich der Beziehungsstatus der Nutzer als starke Einflussgröße auf den Nutzungsumfang dar. Neben Nutzungsmustern, Nutzungswirkungen, der Nutzungsgeschichte und dem Marktwissen der Befragten, lag ein besonderes Augenmerk auf der Erschließung der unterschiedlichen Motivationen zur Nutzung. Es zeigte sich, dass Online Pornografie Portale vorwiegend zur Stimmungsregulierung, dem Abbau sexueller und anderweitiger Spannungen sowie zum Zeitvertreib eingesetzt werden.



Stäudtner, Saskia;
Meinungsführerschaft 2.0: die Identifikation von Opinion Leadership am Beispiel von Facebook. - 89 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit den soziodemografischen Merkmalen, der Nutzungsaktivität, dem Informationsverhalten und den Kenntnissen von Meinungsführern des Online Social Networks Facebook. - Das Model des Two-Step-Flow of Communication von Lazarsfeld, Berelson und Gaudet bildet samt Modifikationen den theoretischen Bezugsrahmen der vorliegenden Arbeit. Grundlegende Erkenntnisse der Meinungsführerforschung und die Vorstellung der klassischen Konzepte der Meinungsführerschaft nähern an das Thema an. Eine Darstellung von soziodemografischen und sozialen Merkmalen, sowie Eigenschaften in Bezug auf Interesse, Informationsverhalten und Kenntnisstand erfolgt sowohl für klassische Offline-Meinungsführer als auch im Hinblick auf Besonderheiten in Online Social Networks. - Von Ende Juni bis Mitte Juli 2011 wurde in diversen Foren und Facebook-Gruppen ein Link zu dem im Rahmen der empirischen Untersuchung erstellten Online-Fragebogen veröffentlicht. Zur Beantwortung der aufgestellten Forschungsfragen wurden die n=463 gültigen Fragebögen einer quantitativen Analyse unterzogen. - Es konnte festgestellt werden, dass die Nutzer von Facebook insbesondere in Bezug auf soziodemografische und soziale Merkmale eine relativ homogene Einheit bilden. Deutliche Unterschiede zwischen Meinungsführern und Nicht-Meinungsführern zeigten sich sowohl im Informationssuchverhalten als auch in Bezug auf die Informiertheit beider Gruppen. - Der Untersuchungsgegenstand Online Social Networks, respektive Facebook, erwies sich als aktuelles und diffiziles Thema. Je nach Ausrichtung des Forschungsvorhabens können Merkmale zur Differenzierung von Meinungsführern erhoben werden, was im Zuge weiterer Forschungsarbeiten erfolgen sollte.



Kretzschmar, Marlit;
XING versus studiVZ - eine quantitative Inhaltsanalyse zur Online-Selbstdarstellung. - 78 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2011

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Online-Selbstdarstellung von Studierenden der TU Ilmenau auf der beruflichen Social Network Site XING und der privaten Social Network Site studiVZ. Die sozialpsychologische Theorie des Impression Managements wurde auf eine spezifische Form der Online-Kommunikation bezogen. Untersucht wurde, ob und wie sich die Online-Selbstdarstellungen derselben Studierenden auf ihren XING- und studiVZ-Profilen voneinander unterscheiden. Dazu wurden im Jahr 2010 mit Hilfe einer quasiexperimentellen Felduntersuchung die Mitgliederprofile von 63 Studierenden (35 weiblich; 28 männlich) auf den SNS XING und studiVZ inhaltsanalytisch verglichen. Es zeigte sich, dass die Studierenden ihre Online-Selbstdarstellungen auf XING in erster Linie darauf ausrichten, kompetent zu wirken, während sie auf studiVZ Offenheit präsentierten. Signifikante Geschlechtsunterschiede traten nicht auf. Die Ausrichtung der SNS regulierte, wie sich Individuen auf ihren Profilen darstellten.



Wittmann, Susanne;
E-Books für Smartphones : Evaluation von Akzeptanz und Nutzungsverhalten von E-Books auf Smartphones. - 160 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit dem Thema E-Book und evaluiert im Speziellen die Akzeptanz und das Nutzungsverhalten von E-Books auf Smartphones. Theoretischen Hintergrund der Analyse bildet das informationstechnologische Konstrukt des UTAUT-Modells (Theory of Acceptance and Use of Technology). Die Datenerhebung erfolgte mittels eines standardisierten Online-Fragebogens über eine selbstselektierte Stichprobenauswahl (n=308) im Zeitraum vom 17. Juni bis 20. Juli 2010. Das Medium E-Book als Untersuchungsgegenstand ist besonders aktuell und bisher wenig erforscht, weshalb in dieser Arbeit explorative Untersu-chungsmethoden Anwendung fanden. Die gewonnenen Ergebnisse zeugen insgesamt von einer positiven Einstellung gegenüber der Innovation E-Book. Des Weiteren konnte das Alter der Rezipienten als entscheidender Einflussfaktor auf die Nutzungsabsicht identifiziert werden. Es konnte u.a. festgestellt werden, dass mit dem Alter die Nutzungsdauer sowie die Zah-lungsbereitschaft steigen. Nachteile sehen die Leser besonders hinsichtlich technischer Mängel der Geräte, zu hoher Anschaffungskosten und geringer Titel-Auswahl. Die vorliegende Studie gibt erste Einblicke und formuliert Hypothesen, die es bei weiteren Forschungsaktivitäten, vorzugsweise mit einem verbesserten Akzeptanz-Modell, zu überprüfen gilt.



Fickeisen, David;
Die Diversifikationen, Herausforderungen und Zukunftsaussichten des mobilen Internets durch den Paradigmenwechsel im deutschen Mobilfunk mit besonderer Berücksichtigung von Application-Stores. - 120 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die vorliegende Studie befasst sich mit den Diversifikationen, Herausforderungen und Zukunftsaussichten des mobilen Internets durch den Paradigmenwechsel im deutschen Mobilfunk mit besonderer Berücksichtigung von Application-Stores. Die Bundesrepublik ist einer der führenden Mobilfunknationen und sollte diese Position in Zukunft festigen und weiter ausbauen. Geprüft wurden der aktuelle Stand und die weitere Entwicklung im Bereich Mobilfunk und mobiler Dienste. Dabei wurde herausgearbeitet, wer in Deutschland bei diesem Thema führend ist. Was werden die kommenden Fragestellungen, Hürden und Hindernisse sein? Dazu wurde eine umfangreiche Analyse der Sekundärliteratur vorgenommen, eine Untersuchung zur Verteilung von Unternehmen mit dem Schwerpunkt Mobilfunk und zur Gewinnung von Daten aus der Primärforschung eine Umfrage mit n=72 Mobilfunkexperten beim Mobile World Congress 2010 in Barcelona durchgeführt. Es zeigte sich, dass zahlreiche Contentanbieter dafür sorgen, dass sich der Standort Deutschland in diesem Bereich positiv weiter entwickelt. In den kommenden Monaten werden die Nutzer verstärkt nach mobilen Inhalten fragen und Angebote, wie Games, Musik und Videos nutzen. Ermöglicht wird dies vor allem durch bessere Endgeräte und neue Verbindungsgeschwindigkeiten dank neuester Technologie. Ein großer Wachstumstreiber dabei, sind die Application-Stores die im Moment einen großen Boom erleben. Aktuell konnten über 57 Application-Stores ausfindig gemacht werden die Tendenz dabei ist weiter steigend. Deutschland ist einigen Bereichen, trotz des Verlustes von Hardwareherstellern wie BenQ und Nokia auf einem guten Weg, die Marktführerschaft im Bereich Mobile zu übernehmen, jedoch darf man den Blick ins Europäische nicht verlieren. Noch immer herrscht bei Mobile-Konvergenz großer Nachholbedarf, jedoch sinken kontinuierlich die Gebühren für Verbindungen, und insofern werden beim Kunden Gelder frei, um sie für Mobile Dienste auszugeben.



Benndorf, Josephin;
Intelligente Kommunikationssteuerung : ein werbepsychologischer Ansatz zur Erklärung des Kaufverhaltens im Internet. - 126 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Ziel der vorliegenden Arbeit war es, aus den gewonnenen Daten Aussagen über den Kaufentscheidungsprozess im Internet allgemein und vor allem über die effiziente Platzierung von Bannerwerbung im Kaufentscheidungsprozess abzuleiten. Die Intention dieser Analyse war es, neue Erkenntnisse zu gewinnen, um der mediascale GmbH & Co. KG letztendlich Handlungsempfehlungen für die Optimierung des Werbemanagements ihrer Kunden geben zu können. - Im Rahmen der vorliegenden Arbeit konnte gezeigt werden, dass der Kaufentscheidungsprozess im Internet sehr komplex ist und es eine Vielzahl an kausalen Zusammenhängen gibt. Es wirken psychologische, situative und soziologische Einflussfaktoren auf den Konsumenten während des Kaufentscheidungsprozesses im Internet ein. Im Fokus dieser Arbeit stand jedoch die Frage: wann Bannerwerbung den potentiellen Käufer beeinflussen kann und welche Maßnahmen geeignet sind, um den Kunden beim Einkauf im Internet mit Bannerwerbung besser zu erreichen. - Die Interpretation der gewonnen Ergebnisse, unter Berücksichtigung des derzeitigen Forschungsstandes, liefert erste Erklärungsansätze für diese Forschungsproblematik. Nachfolgend werden die Hauptergebnisse dieser Studie zusammengefasst, verknüpft mit Empfehlungen für ein noch effizienteres Online-Marketing. - Fazit dieser empirischen Untersuchung ist, dass Bannerwerbung am ehesten in der Bewertungs- und Auswahlphase von Konsumenten beachtet und geklickt wird. Eine Empfehlung der vorliegenden Arbeit ist es, den Fokus verstärkt auf Bannerwerbung im Bereich: Testberichte sowie Preis- und Vergleichsportale zu legen. Ein weiterer Schritt Richtung Intelligente Kommunikationssteuerung ist die Beachtung der Bedürfnisse und Erwartungen von Konsumenten. Personalisierte Bannerwerbung fand großen Anklang unter den Studienteilnehmern. In keinem anderen Medium können werbetreibende Unternehmen so zielgruppengenau werben wie im Internet. Die Möglichkeiten des Targetings und Retargetings sollten regulär in die Mediaplanung integriert werden. Zudem haben die Konsumenten genaue Vorstellungen davon, wie Bannerwerbung gestaltet sein sollte. Die Mehrheit erwartet von den Werbetreibenden qualitativ hochwertig gestaltete Bannerwerbung, welche nicht zu aufdringlich ist. Die Botschaften sollten kurz, klar und ehrlich formuliert sein, um eine Reizüberflutung bei den Konsumenten zu vermeiden. Desweiteren konnte ein enorm hoher Stellenwert von Suchmaschinen bei den Konsumenten festgestellt werden. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert gezielt Bannerwerbung mit Suchmaschinen-Marketing zu kombinieren. In dieser Studie liegt zudem eine Tendenz zu Zwei-Begriff-Keywordeingaben vor. Der beschriebene Sachverhalt wäre ebenso ein lohnenswerter Forschungsansatz, um Online-Kampagnen zu optimieren. - Bezüglich des theoretischen Gesamtmodells lässt sich feststellen, dass das Stimulus-Organism-Response Modell sowie die Theorie des Kaufentscheidungsprozesses, einen geeigneten theoretischen Bezugsrahmen bilden konnten. Mit Hilfe dieser theoretischen Ansätze war es u.a. möglich Einstellungen und Motivationen innerhalb der Kaufentscheidungsphasen zu erfassen zu erklären. Ebenso konnten Einstellungen und Emotionen gegenüber Bannerwerbung dokumentiert werden. Jedoch kann mit dem S-O-R Modell nicht die Psyche des Konsumenten in seiner gesamten Komplexität erfasst werden. Viele Kaufentscheidungen finden bereits im Unterbewusstsein statt (vgl. Foscht/Swoboda 2007: S. 28). Aus diesem Grund wird in Zukunft das Neuromarketing immer mehr an Bedeutung gewinnen. Hirndiagnostische Verfahren werden vermehrt Einzug in die Konsumentenverhaltensforschung sowie in die Werbewirkungsforschung halten. Mit Hilfe der gewonnen Daten aus der Untersuchung konnten zehn Forschungshypothesen abgeleiteten werden. Sie bieten interessante Anreize für zukünftige Untersuchungen zu den Themengebieten: - Konsumentenverhalten im Internet, - Informationsverhalten im Internet, - Bannerwerbung im Kaufentscheidungsprozess. Angesichts der noch geringen Kenntnisse in diesem Forschungsgebiet und des daher explorativen Charakters dieser Studie besteht in jedem Fall weiterhin enormer Forschungsbedarf. Wie bereits in der kritischen Würdigung aufgeführt, ist die Aussagekraft der Studie hinsichtlich der Repräsentativität für die deutsche Internetnutzerschaft, aufgrund der zu geringen Stichprobe (n=250), nicht in vollem Umfang gegeben. Dennoch entsprechen die Befragten dem soziodemografischen Merkmalsprofil des typischen Internetnutzers. Somit kann in gehobenem Maß von aussagekräftigen Ergebnissen ausgegangen werden. Die Objektivität dieser Studie kann aufgrund der standardisierten Online-Panel-Befragung und der Nicht-Einflussnahme der Untersuchungsleitenden auf die Studienteilnehmer als gegeben betrachtet werden. Die Reliabilität ist aufgrund der Komplexität dieser Thematik und der damit verbundenen Merkmalskonstanz jedoch leicht abgeschwächt. Trotzdem kann behauptet werden, dass die Gütekriterien: Objektivität, Reliabilität und Validität in dieser Untersuchung eingehalten wurden. (für detaillierte Angaben: siehe Kapitel 8) Für zukünftige Untersuchungen sollten dennoch größere Stichproben rekrutiert und noch tiefgründiger die psychologischen Prozesse in den einzelnen Kaufentscheidungsphasen eruiert werden. Dies könnte bspw. durch eine Tagebuch-Studie oder durch die Kombination verschiedener empirischer Methoden geschehen. Aus der vorliegenden Untersuchung geht hervor, dass erst durch eine Vielzahl weiterer empirischer Analysen die getroffenen Annahmen bestätigt, ergänzt oder widerlegt werden können. Diese Untersuchungen sind notwendig um letztendlich gesichertere Aussagen zum Einfluss der Bannerwerbung im Kaufentscheidungsprozess im Internet zu gestatten. Dennoch zeigt bereits diese Forschungsarbeit, dass es gut überlegt sein sollte, in welcher Kaufphase Bannerwerbung platziert wird. Es ist wichtig das Werbetreibende verstehen, dass eine gute Bannerwerbung, welche zum richtigen Zeitpunkt geschaltet wird, zu einer besseren Beurteilung des Unternehmens und des Produktes führt (vgl. Altobelli/Sander 2001: S. 158f.). Außerdem verstärkt Bannerwerbung den Wunsch nach mehr Informationen und steigert die Kaufbereitschaft (vgl. Lustig 2009: S. 9). Werden die dargestellten Handlungsempfehlungen von werbetreibenden Unternehmen umgesetzt, kann einem effizienteren Online-Marketing kaum noch etwas im Wege stehen.



Gerbig, Prisca;
Konzeption von Instrumenten zur Bindung von Direktkunden an die DERTOUR GmbH & Co. KG . - 135 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Konzeption von Kundenbin-dungsinstrumenten, die positiv auf die Geschäftsbeziehung einwirken, um Direktkunden an den Reiseveranstalter Dertour GmbH & Co. KG zu binden. Die Grundlage hierfür bilden die Politiken des Marketing-Mixes. In einer Online-Befragung wurden Reiseverhalten, Zufriedenheit, Kundenbindungsindex und erwünschte Kundenbindungsinstrumente erhoben. Durch die deskriptive Studie (n = 281, Erhebungszeitraum 06.12.-18.12.09), an der alle Newsletterabonnenten partizipieren konnten, wurde festgestellt, dass die Kunden überwiegend sehr zufrieden waren. Der Kundenbindungsindex war hoch. Allerdings wies das vergangene Kaufverhalten eine hohe Anzahl an Buchungen bei anderen Veranstaltern und privat unternommenen Reisen auf. Als Kundenbindungsinstrumente wurden ein Gutschein für einen Urlaubstag, Couponing, Preisrabatt, DERTOUR-Kundenclub, Website mit aktuellen Informationen und Bewertungsmöglichkeiten zu Hotel und Reise gewünscht. Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Fokus für Dertour darin liegen sollte, mit emotionalen und ökonomischen Barrieren die bestehenden Kunden festzuhalten, so dass ein Wechsel unterbleibt.



Knudsen, Gunnar;
Mit den Augen hören - eine Interviewbefragung zur Rezeption von Musikvisualisierung. - 110 S.. Ilmenau : Techn. Univ., Diplomarbeit, 2010

Die vorliegende Studie befasst sich mit dem Rezipienten des Mediums VJing und dessen Umgang mit diesem. Auf Grundlage des Uses-and-gratifications Approaches, in einer Abwandlung nach Palmgreen, wurden geprüft, ob dieser Rezipient beschreibbar ist und mit welchen Erwartungen dieser mit dem Medium umgeht. Hierfür wurden im August 2009 Daten einer Stichprobe von n=106 Deutschen (38% weiblich, 62% männlich) mittels eines Fragebogens quantitativ erhoben. Aus dieser Stichprobe wurden sechs Probanden ausgewählt, die einem qualitativen Leitfadeninterview unterzogen wurden. Es wurde deutlich, dass das VJing als eigenständiges Medium kaum Beachtung erlangt. Es wird vielmehr als unterstützendes Medium eines Clubbesuches betrachtet. Erwartungen an das Medium werden tendenziell nicht gestellt. Der klassische Rezipient ist jung (M=28 Jahre), männlich, heterosexuell, hat einen hohen Bildungsgrad und konsumiert gerne elektronische Musik, im Speziellen Techno. Trotz der eingeschränkten Repräsentativität dieser Arbeit liefert sie dennoch erste Aussagen über diesen weitgehend unerforschten Rezipienten und ist somit eine gute Grundlage für weiterführende Forschungen.