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FG Medienpsychologie veröffentlicht in Bundesgesundheitsblatt

Sexuelle Gesundheitsinformationen in sozialen Medien

Über soziale Medien werden vielfältige Gesundheitsinformationen verbreitet. Dazu gehören auch Informationen zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit. Das Fachgebiet Medienpsychologie hat im Rahmen eines systematischen Scoping Reviews N=72 Publikationen identifiziert, welche die Inhalte von sexuellen Gesundheitsinformationen auf unterschiedlichen Social-Media-Plattformen analysieren. Die Mehrzahl der Studien (54%) behandelt sexuelle und reproduktive Gesundheitsinformationen auf YouTube, gefolgt von Twitter (30%) sowie Facebook, Instagram und Snapchat. Zu TikTok, Twitch und Pinterest wurden keine Studien aufgefunden. Nur 10 der 72 Studien untersuchten die Qualität der sexuellen und reproduktiven Gesundheitsinformationen in sozialen Medien und beurteilten dabei die Qualität als eher gering.

 

Döring, N. & Conde, M. (2021). Sexuelle Gesundheitsinformationen in sozialen Medien: Ein systematisches Scoping Review. Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz, 64(11), 1416-1429. doi.org/10.1007/s00103-021-03431-9

Forschung

Komplexe wissenschaftliche Fragestellungen und Probleme lassen sich vielfach nicht nur aus der Perspektive einer Einzelwissenschaft lösen. Interdisziplinarität, also die fächerübergreifende Zusammenarbeit, ist daher von großer Bedeutung. Sowohl fakultätsübergreifende Kooperationen an der TU Ilmenau als auch über deren Grenzen hinweg bündeln Kompetenzen und sind unerlässlicher Bestandteil der Forschung am IfMK.

TU Ilmenau/ari

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