
Dr. Andreas Schwarz
Head of iRisCS-Com – International Risk, Crisis, and Science Communication Research Group
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Verkehrsbedingte Treibhausgasemissionen bleiben eine zentrale Herausforderung für die Erreichung der Klimaziele. Trotz technologischer Fortschritte trägt der Verkehrssektor weiterhin erheblich zu den Gesamtemissionen bei. Gerade im ländlichen Raum ist die Umsetzung der dringend notwendigen verkehrs- und Mobilitätswende eine Herausforderung.
Das Projekt MOVEwell leistet hier einen wichtigen Beitrag: Über einen intteligenten, bedarfsorientierten Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs soll nicht nur positive Effekte für Klima, Umwelt und Gesundheit erzielen, sondern auch den sozialen Zusammenhalt in ländlichen Regionen gestärkt werden.
Unter der Leitung des Bauhaus.Mobility Hub (BMH) und des Thüringer Innovationszentrums Mobilität (ThIMo) ist das Projekt „Mobilitätsverbund werthaltige ländliche Lebensräume“ (kurz: MOVEwell) im Herbst 2024 gestartet. Die Projektregion umfasst die Landkreise Saalfeld-Rudolstadt, Weimarer Land und Ilm-Kreis sowie die Städte Weimar, Bad Berka und Ilmenau. Ziel ist es, den öffentlichen Nahverkehr durch sogenannte Integrale Taktfahrpläne (ITF) zeitlich effizienter und durch On-Demand-Dienste wie Sammeltaxis oder Rufbusse zugleich individueller zu gestalten.
In Kooperation mit drei regionalen Arbeitgebern – dem Gewerbegebiet Weimar, der Klinik Bad Berka sowie der Arbeiterwohlfahrt Saalfeld gGmbH (AWO) – werden in drei Reallaboren Ansätze des betrieblichen Mobilitätsmanagements erprobt. Dabei wird untersucht, wie umweltfreundliche Verkehrsmittel in Unternehmensstrukturen integriert und welche Anreize für Mitarbeiter*innen geschaffen werden können, um auf nachhaltige Verkehrsmittel wie Fahrrad, Bus oder Bahn umzusteigen.
Da neben technischen und infrastrukturellen Lösungen auch gesellschaftliche Verhaltensänderungen entscheidend sind für das Gelingen der Mobilitätswende, begleitet die International Risk, Crisis, and Science Communication Research Group das Projekt während der gesamten Laufzeit mit sozialwissenschaftlicher Forschung. Der Fokus liegt auf der Erhebung von Mobilitätsbedürfnissen sowie der Analyse von Wahrnehmung, Akzeptanz und Nutzung innovativer Mobilitätsangebote. Damit bringt die Forschungsgruppe ihre Expertise im Bereich der Risikokommunikation zu Umweltrisiken in das MOVEwell-Projekt ein und unterstützt den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft, Praxis und Öffentlichkeit.
Vorhaben im Rahmen der Richtlinie »Nachhaltige Mobilität in regionalen Transformationsräumen – in Metropolregionen, Regiopolregionen und interkommunalen Verbünden« des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)
Laufzeit: 1. September 2024 bis 31. August 2029
Projektvolumen: 4.6 Mio. Euro
Das vernetzte und automatisierte Fahren ist essentiell für eine digitale Gesellschaft. Es bildet den Schlüssel für eine sichere, saubere, effiziente und komfortable Mobilität, sowohl im Individual- als auch im Personenverkehr. Die technologischen Entwicklungen in der jüngeren Vergangenheit haben enorme Fortschritte in Antriebs-, Steuerungs-, Sensor- und Kommunikationstechnologien gemacht; im Hinblick auf das automatisierte Fahren im öffentlichen Personennahverkehr sind aber noch zahlreiche Hürden in Forschung, Entwicklung, Kommunikation und Transfer zu nehmen.
Das vom Thüringer Innovationszentrum Mobilität (ThIMo) durchgeführte Gemeinschaftsprojekt KREATÖR nahm diese Herausforderung an, indem es einen Schulterschluss zu weiteren F&E-Aktivitäten des ThIMo und seines Umfeldes bildete; hierzu gehörte insbesondere das Projekt des Ilm-Kreises zum hochautomatisierten Fahren im öffentlichen Straßenpersonennahverkehr mit dem Ziel einer Weiterentwicklungsmöglichkeit im ÖPNV zur Erhöhung von dessen Nachhaltigkeit und Nutzerakzeptanz. KREATÖR bot nicht nur die für dessen erfolgreiche Umsetzung erforderliche wissenschaftliche Begleitung, sondern untersetzte sie durch innovative F&E-Maßnahmen in Richtung zukunftsweisender Funk- und Fahrzeugtechnologien für sicherheitsrelevante Mobilitätsanwendungen. Das Umfeld eines Reallabors bot mit kommunikationswissenschaftlichen Akzeptanzanalysen und Transfermaßnahmen beste Voraussetzungen für eine nutzerzentrierte Vorgehensweise und die Schaffung eines innovationsoffenen Ökosystems mit enormem Anschlusspotential.
Das Projekt wurde aus Mitteln des Freistaats Thüringen finanziert und durch die Thüringer Aufbaubank bewirtschaftet. Es verfolgte drei Kernziele:
1. Wissenschaftliche Begleitung des Pilotbetriebs automatisierter Campus-Busse
2. Innovative Technologien für hochautomatisiertes und vernetztes Fahren in den For-schungsfeldern Funktechnologien und Fahrzeugtechnologien
3. Wissenschaftskommunikation und Transfer
Zu unseren Aufgaben im Projekt gehörten die sozialwissenschaftliche Analyse der Risikowahrnehmung und öffentlichen Akzeptanz sowie die Konzeption der Öffentlichkeitsarbeit und strategischen Technik- und Wissenschaftskommunikation.
Projektlaufzeit: 2021-2023
Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) analysierten wir gemeinsam mit den Fachgebieten Computational Communication Science, Datenbanken und Informationssysteme und Medienwissenschaft der TU Ilmenau sowie dem Institut für Risikobewertung in Berlin, wie traditionelle Medien in ihrer Online-Berichterstattung über die COVID-19-Pandemie und das Krisenmanagement bzw. die Risikokommunikation von Regierungen bzw. Gesundheitseinrichtungen in Deutschland, Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden, dem Vereinigten Königreich und den USA informierten und damit die Bevölkerung zu selbst schützendem Verhalten ermutigt haben. Drei Kernfragen standen von Juni 2021 bis Ende 2024 im Fokus der Teilprojekte: (1) Welche Erklärungen und Botschaften über Covid-19 haben Regierungen und Gesundheitseinrichtungen der Öffentlichkeit in den jeweiligen Ländern vermittelt? (2) Wie haben Medien über die Pandemie und die damit verbundenen Risikobotschaften von Regierungen berichtet? (3) Wie hat die Bevölkerung die Pandemie und die Risikobotschaften wahrgenommen?
Laufzeit: 2021-2024
Weitere Informationen: https://www.tu-ilmenau.de/decipher
Am 12. März 2020 hat die World Health Organization (WHO) den Ausbruch des neuartigen Coronavirus zur Pandemie erklärt. Seitdem hat das Virus nahezu alle Aspekte des gesellschaftlichen Zusammenlebens verändert. Dazu zählt auch das Studieren an Universitäten weltweit. In kürzester Zeit mussten Infektionsschutzmaßnahmen durchgesetzt werden, die unter Anderem Distanzlehre zur Folge hatten. Technische Systeme wurden eingerichtet, Prüfungsformen geändert und auch die Arbeit der Lehrenden verlagerte sich in die digitale Welt. Dies brachte massive Herausforderungen für die universitäre Kommunikation mit sich. Sie muss verschiedenste kulturelle Kontexte berücksichtigen, da Universitäten heutzutage einen internationalen Charakter haben. Der Krisenkommunikationsforschung mangelt es noch immer an interkulturellen Studienansätzen, insbesondere über Europa und die USA hinaus. Ziel dieses Projekts war es daher, die COVID-19-Kommunikation an Universitäten weltweit zu untersuchen, um Risikokommunikationsansätze in Bezug auf verschiedene kulturelle Kontexte darzustellen und zu vergleichen und damit auch praxisrelevante Empfehlungen für die Zukunft zu erarbeiten.
Folgende Forschungsfragen sollten dabei beantwortet werden:
1) Wie wurden weltweit während der Corona-Pandemie Risiko- und Krisenkommunikationsbotschaften erstellt und an die interne Öffentlichkeit an Universitäten verteilt?
2) Welche Kommunikationsfähigkeiten und -kompetenzen haben Universitätskommunikatoren in verschiedenen Ländern?
3) Vor welchen Herausforderungen standen sie während COVID-19?
Als Theorietische Grundlage für die Beantwortung diente das IDEA-Modell zur Anfertigung effektiver anleitender Krisen- und Risikokommunikation (Sellnow, Lane, Sellnow & Littlefield, 2017) sowie die Culutral-Values Theorie von Schwartz (2006).
Insgesamt wurden semi-strukturierte qualitative Leitfadeninterviews mit Kommunikationsverantwortlichen von Universitäten in 18 verschiedenen Ländern durchgeführt. Dabei wurden die kulturellen Cluster der Englisch-sprechenden, Lateinamerikanischen, Westeuropäischen, Osteuropäischen, Afrikanischen sowie Südasiatischen Länder berücksichtigt.
Künstliche Intelligenz (KI) wird heute zu den Technologien gezählt, von denen man glaubt, dass sie das gesellschaftliche Zusammen-leben sowie die globale Wirtschaft nachhaltig verändern werden. Auch wenn der aktuelle Entwicklungsstand von KI noch weit entfernt ist von ‚selbstständig denkenden‘ Maschinen (auch ‚starke KI‘ genannt), so haben einige Anwendungen schon Einzug in den Alltag gehalten (z.B. autonomes Fahren, Gesichts- oder Spracherkennung).
Neben positiven Stimmen zu Chancen und Potenzialen von KI-Technologien, hat es in öffentlichen Debatten und in der Medien-berichterstattung auch kritische Worte und Warnungen gegeben – darunter von prominenten Personen wie Elon Musk (Tesla, SpaceX) oder Stephen Hawking. Der Physiker und Mitgründer des Future of Life Institute Max Tegmark merkte 2017 dazu an: „Leider wird der notwendige Ruf nach nüchternen Forschungsplänen, die dringend gebraucht werden, nahezu erstickt von einem Missklang schlecht informierter Ansichten, die die Blogosphäre durchdringen.“ (S. 76).
Der Vorwurf geht an Journalisten verschiedenster Medien und bedarf einer genaueren empirischen Bestandsaufnahme, die im Rahmen dieser Pilotstudie realisiert werden soll. Denn obwohl davon auszugehen ist, dass diese öffentliche Debatte sich substanziell auf die Forschung, Regulierung und Weiterentwicklung von KI auswirken wird, hat sich die empirische Kommunikationsforschung bislang kaum mit der medialen Konstruktion von KI-Technologien oder der strategischen (Risiko-)Kommunikation von Akteuren in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik beschäftigt.
Diese Forschungslücke soll mit dem aktuellen Forschungsprojekt „Framing of ‚general‘ and ‚narrow‘ Artificial Intelligence (AI)“ geschlossen werden. Die zu beantwortende Frage lautet dabei:
Welche Frames und Risikobeschreibungen dominieren die Medienberichterstattung zu künstlicher Intelligenz und ihrer Anwendungsfelder?
Mit Hilfe einer komparativen Inhaltsanalyse sollen dazu Frames mit Bezug zu KI‐Technologien in deutschen und internationalen Medien identifiziert, quantifiziert und inhaltlich beschrieben werden. Der Fokus liegt dabei auf der Risikowahrnehmung und -bewertung von konkreten KI-Anwendungen (‚narrow‘ KI) sowie genereller künstlicher Intelligenz (‚general‘ KI). Die Inhaltsanalyse stützt sich auf den Framing-Ansatz und wird mit etablierten Konzepten der Risikokommunikations-, Risikowahrnehmungs- und Wissenschaftskommuni-kationsforschung verknüpft.
Das Pilotprojekt ist Teil eines neuen Forschungsschwerpunktes, den das Fachgebiet Public Relations und Technikkommunikation unter Leitung von Dr. Andreas Schwarz derzeit intensiver und in interdisziplinärer Kooperation mit KI-ExpertInnen weiterentwickelt. Dabei sollen Fragen der KI-Kommunikation insbesondere mit Aspekten der Risiko- und Krisenkommunikation verknüpft werden.
Laufzeit: 2017-2018
Die zentralen Probleme der Weltgesellschaft (z.B. Klima, Ernährung, Sicherheit, Armut) lassen sich nicht allein auf nationaler Ebene lösen. Vielmehr sind seit Mitte des 20. Jahrhunderts vermehrt transnationale Organisationen damit befasst. Sie erfüllen hierbei zentrale Aufgaben in der internationalen Politik. Nicht nur intergouvernementale Organisationen (IGOs) wie z.B. UN-Organisationen, die Welthandelsorganisation, die Europäische Union, ASEAN, sondern auch internationale Nichtregierungsorganisationen (INGOs) wie Greenpeace, Oxfam, Amnesty International sind Teil dieses internationalen Netzwerkes. Im Falle einer Krise sind diese Organisationen besonders und meist auch existentiell betroffen. Trotz der Bedeutung dieser Organisationen in der globalen Zivilgesellschaft und Politik wurden die Krisenkommunikation oder Krisenresilienz bislang vorwiegend
für Unternehmen untersucht. Für den Bereich der INGOs und IGOs liegen bislang jedoch nahezu keine generalisierbaren wissenschaftlichen Befunde vor, die Aufschluss über Instrumente, Ressourcen oder Strukturen der Krisenkommunikation dieser Akteure geben. Darüber hinaus fehlt es an verlässlichen Erkenntnissen über spezifische Einflussfaktoren, die die Krisenvulnerabilität bzw. Widerstandsfähigkeit transnationaler Non-profit-Organisationen im Kontext von nationalen, internationalen oder organisationsinternen Krisen erklären. Das Forschungsprojekt soll diese Forschungslücke schließen sowie einen substanziellen Beitrag zur Theoriebildung zur Beschreibung und Erklärung des Krisenkommunikationsmanagements bzw. der Krisenresilienz der einflussreichsten transnationalen NGOs und IGOs leisten.
Im Rahmen einer ersten Inhaltsanalyse der Medienberichterstattung zu Krisenvorkommnissen von INGOs und IGOs im internationalen Kontext soll die Relevanz des Themas aus medialer Perspektive bestimmt werden. Dabei stützt sich die Inhaltsanalyse auf das Framing-Konzept nach Entman (1993) sowie auf Erkenntnisse der Krisenkommunikationsforschung. Dabei werden jeweils drei überregionale Tageszeitungen (Qualitäts- und Boulevardmedien) aus sechs Ländern (Indien, Großbritannien, USA, Kanada, Deutschland, Schweiz) analysiert.
Projektlaufzeit: 2018-2020
Kontakt: Dr. Andreas Schwarz
Globale Krisen mit Auswirkungen jenseits geografischer und funktionaler Grenzen gehören zu den größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts (OECD, 2011). Auch die Europäische Union ist immer wieder mit solchen Krisen konfrontiert. Beispiele der letzten Jahrzehnte sind die Finanz- und Wirtschaftskrise, die Migrationskrise und aktuell die Corona-Pandemie.
Derartige Krisen übersteigen die Möglichkeiten nationalen Krisenmanagements und bedürfen in Teilen einer supranationalen politischen Führung, die Handlungsfähigkeit erhalten und Lösungsfindung vorantreiben kann (Parker & Karlsson, 2014). Doch gerade grenzüberschreitende Krisen zeichnen sich durch ein ‚Autoritätsvakuum‘ aus (Ansell, Boin & Hart, 2014). Politische Führung bleibt dann meist informell und wird dadurch erschwert, dass sie BürgerInnen aus verschiedenen politischen und geografischen Räumen mit eigenen Interessen und Identitäten überzeugen muss (Van Esch, 2017). Die These des Forschungsprojektes lautet deshalb, dass grenzüberschreitende politische Krisenführung auch eine Frage der öffentlichen Wahrnehmung ist. Damit folgt das Projekt neueren Konzepten, die sich mit der öffentlichen Sichtbarkeit als Führungsressource befassen und konzentriert sich auf eine öffentlich wahrnehmbare Konstruktion von Führung (u.a. Glaab, 2010).
Medien spielen dabei als primäre Quelle für politische Informationen eine entscheidende Rolle. Ihre mediale Konstruktion von grenzüberschreitender Führung hat nicht nur weitreichende Folgen für die Wahrnehmung und Anerkennung selbiger, sondern auch die Bewertung des jeweiligen Krisenmanagements sowie der vertretenen Nation oder Institution (Balmas, 2018 & 2017; Aaldering & Vliegenthart, 2016).
Das geplante Forschungsprojekt geht deshalb der Frage nach, wie europäische Medien grenzüberschreitende politische Führung in Krisen medial konstruieren und über Verweise auf persönliche oder funktionale Ressourcen potenzieller AkteurInnen auch legitimieren. Dabei konzentriert sich die Analyse auf öffentlich beobachtbare Prozesse der Verantwortungszuschreibung und -begründung über geografische und politische Grenzen hinweg (Schwarz, 2014; Gerhards, Offerhaus & Roose 2007 & 2009; Roose, Sommer & Scholl, 2016). Mit Hilfe einer quantitativen Inhaltsanalyse wird die Berichterstattung über zwei grenzüberschreitende Krisen in vier europäischen Ländern untersucht. Das komparative Forschungsdesign mit einem Länder- sowie auch Krisenvergleich hilft dabei den Einfluss verschiedener Kontextfaktoren auf die mediale Konstruktion von grenzüberschreitender politischer Krisenführung zu erfassen.
Literatur:
Ansell, C.; Boin, A. & Hart, Paul t’ (2014). Political Leadership in Times of Crisis. In R. A. W. Rhodes & Paul t’ Hart, The Oxford Handbook of Political Leadership, S. 418 – 436. Oxford: Oxford University Press.
Aaldering, L. & Vliegenthart, R. (2016). Political leaders and the media. Can we measure political leadership images in newspapers using computer-assisted content analysis? Qual Quant 50, S. 1871 – 1905.
Balmas, M. (2018). Tell Me Who Is Your Leader, and I Will Tell You Who You Are: Foreign Leaders’ Perceived Personality and Public Attitudes toward Their Countries and Citizenry. American Journal of Political Science, 62(2), S. 499 - 514.
Balmas, M. (2017). Bad News: The Changing Coverage of National Leaders in Foreign Media of Western Democracies. Mass Communication and Society, 20(5), S. 663 - 685.
Gerhards, J.; Offerhaus, A. & Roose, J. (2007). Die öffentliche Zuschreibung von Verantwortung. Zur Entwicklung eines inhaltsanalytischen Instrumentariums. Kölner Zeitschrift für Soziologie 59 (1), S. 105 – 124.
Gerhards, J.; Offerhaus, A. & Roose, J. (2009). Wer ist verantwortlich? Die Europäische Union, ihre Nationalstaaten und die massenmediale Attribution von Verantwortung für Erfolg und Misserfolg. In F. Marcinkowski & B. Pfetsch, Politik in der Mediendemokratie. Politische Vierteljahresschrift, S. 529 – 558. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Glaab, M. (2010). Public Leadership – theoretische Zugänge, Befunde und Perspektiven der Forschung. Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 39 (3), S. 321 – 335.
OECD (2011). Future Global Shocks. Improving Risk Governance. OECD Reviews of Risk Management Policies. URL: www.oecd.org/governance/risk/futureglobalshocks.htm (19.04.2018).
Parker, C. & Karlsson, C. (2014). Leadership and International Cooperation. In R. A. W. Rhodes & Pault’ Hart, The Oxford Handbook of Political Leadership, S. 580 - 596. Oxford: Oxford University Press.
Roose, J.; Sommer, M. & Scholl, F. (2016). Schuldenkrise und Schuldenfrage. Verantwortungszuschreibung zwischen Deutschland und Griechenland in der Eurozonen-Krise. Forschungsjournal Soziale Bewegung, 29 (1), S. 39 – 50.
Schwarz, A. (2014). Die Relevanz von Ursachen- und Verantwortungszuschreibungen im Kontext von Nachrichtenproduktion und -rezeption. Theoretische und methodische Potenziale von Attributionstheorie. In W. Loosen & M. Dohle, Journalismus und (sein) Publikum, S. 275 – 299. Wiesbaden: Springer Fachmedien.
Van Esch, F. A. W. J. (2017). The paradoxes of legitimate EU leadership. An analysis of the multi-level leadership of Angela Merkel and Alexis Tsipras during the euro crisis. Journal of European Integration, 39 (2), S. 223 – 237.
Projektbeginn: Juli 2019
Kontakt:Elisabeth Wagner-Olfermann