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Soziale Kontakte älterer Menschen stärken

FG Medienpsychologie an Technologieprojekt beteiligt

Die Technische Universität Ilmenau wird in einem soeben bewilligten Forschungsprojekt modernste Verfahren entwickeln, um älteren Menschen den Kontakt mit ortsfernen vertrauten Personen in ihrer häuslichen Umgebung zu ermöglichen. Diese Personen (Verwandte oder Freunde, aber auch medizinisches und Pflegepersonal) werden mit neuartigen technischen Methoden – vor allem mit Robotik und Augmented Reality – so in die Umgebung „projiziert“, als seien sie selbst vor Ort. Das Projekt trägt den Titel CO-HUMANICS (Co-Presence of Humans and Interactive Companions for Seniors). Es wird von der Carl-Zeiss-Stiftung mit bis zu 4,5 Millionen Euro über die nächsten fünf Jahre gefördert. Es sind insgesamt fünf Fachgebiete der TU Ilmenau beteiligt, darunter zwei von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Medien.


Das Fachgebiet Medienpsychologie und Medienkonzeption wirkt im Umfang von zwei vollen Doktorand:innenstellen an diesem Projekt mit und wird sich besonders um die sozialwissenschaftliche Evaluation kümmern. Denn die technischen Lösungen sollen in einem menschenzentrierten Designprozess Schritt für Schritt gemäß den Wünschen der Senior:innen entwickelt und verbessert werden. Dabei soll mit einem Mehrmethoden-Ansatz systematisch erforscht werden, wie die Senior:innen die Nutzung der neuen Technologien erleben und welche Wirkungen sich zeigen (z.B. Reduktion von Einsamkeit).

 

Pressemitteilung der TU Ilmenau

Beitrag des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR)

Forschung

Komplexe wissenschaftliche Fragestellungen und Probleme lassen sich vielfach nicht nur aus der Perspektive einer Einzelwissenschaft lösen. Interdisziplinarität, also die fächerübergreifende Zusammenarbeit, ist daher von großer Bedeutung. Sowohl fakultätsübergreifende Kooperationen an der TU Ilmenau als auch über deren Grenzen hinweg bündeln Kompetenzen und sind unerlässlicher Bestandteil der Forschung am IfMK.

TU Ilmenau/ari

Fachgebiete