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07.12.2018

Universität und Stadt Ilmenau empfangen neue ausländische Studenten

© TU Ilmenau

Die Technische Universität Ilmenau und die Stadt Ilmenau haben am 23. November die neuen ausländischen Studenten der Universität offiziell begrüßt. In der Ilmenauer Festhalle wurden sie vom neuen Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Daniel Schultheiß, dem Rektor der TU Ilmenau, Prof. Peter Scharff, der Ausländerbeauftragten der Stadt Ilmenau, Maria Franczyk, dem Direktor der TU Ilmenau Internationale School, Dr. Frank Olaf March, und der Leiterin des Akademischen Auslandsamtes, Sophia Siegfried, empfangen.

In diesem Wintersemester haben 391 internationale Studenten ein Studium an der TU Ilmenau begonnen. Damit kommt mittlerweile insgesamt ein Viertel aller Studenten an der TU Ilmenau aus dem Ausland. „Wir haben an unserer Universität inzwischen Studierende aus über 100 verschiedenen Ländern“, so Sophia Siegfried, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes der Universität. „Diese Vielfalt macht die Universität bunt und bereichert uns alle.“

Oberbürgermeister Daniel Schultheiß verlieh in seiner Ansprache seinem Wunsch Ausdruck, dass diese Vielfalt an Kulturen auch in die Stadt hineinstrahlt und Ilmenau prägt, beispielsweise indem sich die Studenten in Vereinen engagieren. Mit Blick auf das Miteinander in der Stadt und an der Universität rief der Rektor der TU Ilmenau, Professor Scharff, zu Toleranz und Akzeptanz auf und versprach den Studenten, dass die Universität alles unternehmen werde, damit sie sich an der Universität wohl fühlen.

© TU IlmenauIm Anschluss an die Begrüßungsworte vergaben Oberbürgermeister Daniel Schultheiß und Rektor Prof. Peter Scharff wie jedes Jahr zwei Preise an ausländische Studenten, den DAAD-Preis und den Preis für Interkulturelles Engagement. Mit dem DAAD-Preis zeichnet der Deutsche Akademische Austauschdienst jedes Jahr nichtdeutsche Studenten aus, die ihr Studium in Deutschland absolvieren und sich durch besondere akademische Leistungen und bemerkenswertes gesellschaftliches oder interkulturelles Engagement hervorgetan haben. Den mit 1.000 Euro dotierten DAAD-Preis erhielt in diesem Jahr Francesco Bedini aus Italien für seine herausragenden Studien- und Forschungsleistungen. Dazu gehören ein 2016 „mit Auszeichnung“ abgeschlossenes Masterstudium in „Research in Computer and Systems Engineering“ an der TU Ilmenau sowie zahlreiche Veröffentlichungen im Rahmen seiner derzeitigen Forschungsarbeit als Doktorand am Fachgebiet System- und Software-Engineering. In der Laudatio wurde darüber hinaus sein Engagement in verschiedenen gemeinnützigen studentischen Vereinen hervorgehoben. So zeichnet er seit 2014 als IT-Verantwortlicher im ISWI e.V. (Initiative Solidarische Welt Ilmenau) für den reibungslosen Verlauf der internationalen Studierendenkonferenz verantwortlich und ist seit 2016 als stellvertretender Vorsitzender des bc-Studentencafés im llmenauer Studentenclub e.V. aktiv, der das studentische und kulturelle Leben an der Universität prägt.

© TU IlmenauDer mit 500 Euro dotierte Preis für Interkulturelles Engagement der Stadt Ilmenau und der TU Ilmenau International School für Personen, die sich besonders um die Integration und die Unterstützung ausländischer Bürger verdient gemacht haben, ging in diesem Jahr an Mira Rochyardi-Reetz, Promotionsstudentin am Institut für Medien und Kommunikationswissenschaft. In dieser Eigenschaft, so die Begründung der Jury, gelinge es Frau Rochyardi-Reetz in hervorragender Weise, die akademischen Leistungen mit einem bemerkenswerten sozialen und kulturellen Engagement zu verknüpfen. Zu ihrem Engagement in Ilmenau gehören in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum, dem ISWI e.V. und dem Studierendenwerk unter anderem die Gestaltung mehrerer Foto-, Literatur- und Textilkunst-Ausstellungen, Vorträge in Ilmenauer Schulen, Studentenclubs und im Kindergarten „Sonnenblume“ zu indonesischer Kultur sowie die aktive Mitarbeit bei der Übersetzung des Goethe-Gedichts „Wanderers Nachtlied“ ins Indonesische. Darüber hinaus trägt sie als Kulturbotschafterin ihrer Heimatstadt Bandung sowie der Provinz West Jawa dazu bei, Deutschland, Thüringen, den Ilm-Kreis und Ilmenau in ihrer Heimatregion bekannter werden zu lassen.