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04.04.2019

TU Ilmenau hat kein Bettwanzen-Problem mehr

Grafik: © istockphoto.com/larryrains

Die Technische Universität Ilmenau und das Studierendenwerk Thüringen haben das Bettwanzen-Problem in den studentischen Wohnanlagen auf dem Universitätscampus im Griff. Ende vergangenen Jahres waren 60 Fälle bekannt geworden, derzeit wird nur noch in einem Fall gegen die Parasiten vorgegangen. Die TU Ilmenau setzte in den vergangenen Monaten gemeinsam mit dem Studierendenwerk und dem Studierendenrat umfangreiche Maßnahmen um. 

In einem einzigen Fall geht ein Schädlingsbekämpfungsunternehmen noch gegen Bettwanzen vor und in zwei Zimmern erfolgt derzeit eine Nachkontrolle. Dr. Ralf Schmidt-Röh, Geschäftsführer des Studierendenwerks Thüringen, ist überzeugt, auch den letzten Fall von Bettwanzenbefall bald abschließen zu können: „Wir haben in den vergangenen Monaten intensive Maßnahmen zur Bekämpfung der Bettwanzen mit hervorragenden Ergebnissen umgesetzt. Daher bin ich mehr als zuversichtlich, dass wir bald verkünden können: Wir haben keinen einzigen Fall mehr. Schon jetzt können all unsere Studentinnen und Studenten wieder ruhig schlafen.“

Der durchschlagende Erfolg bei der Bekämpfung des Ungeziefers wurde möglich, weil eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der TU Ilmenau, des Studierendenwerks und des Studierendenrats, also der Vertretung der Studierenden an der Universität, ein ganzes Bündel an Maßnahmen einleitete. So wurde eine großangelegte Informationskampagne gestartet, bei der in den Wohnanlagen mehrsprachige Flugblätter und -plakate ausgehängt und an die Mieter verteilt wurden. Die Studentinnen und Studenten wurden umfassend darüber informiert, was die Ursachen für Bettwanzenbefall sind, wie man die Parasiten erkennt und welche Maßnahmen zur Vermeidung und zur Bekämpfung es gibt. Gleichzeitig setzte das Studierendenwerk einen Beauftragten ein, der den Bewohnern in den betroffenen Häusern als Ansprechpartner zur Verfügung steht und bei Bedarf umgehend Maßnahmen gegen die Schädlinge einleitet und die betroffenen Studenten während der gesamten Bekämpfung begleitet.

Nach Gesprächen mit verschiedenen Schädlingsbekämpfungsunternehmen war die bisherige Behandlungsmaßnahme verbessert worden. Zusätzlich zur thermischen Behandlung werden nun Insektizide eingesetzt. Da Bettwanzen bei hohen Temperaturen absterben, werden betroffene Zimmer zwei Tage lang auf 60 Grad aufgeheizt. So lange die Bekämpfung dauert, ziehen die Bewohnerinnen und Bewohner in eigens bereitgestellte Ausweichzimmer um. Eine Wäscherei sorgt dafür, möglicherweise befallene Wäsche sofort in mitgelieferten, selbstauflösenden Wäschesäcken zu waschen. Den Studenten wird, so lange die Bekämpfung dauert, Ersatzkleidung zur Verfügung gestellt. Während der gesamten Prozedur steht ihnen der Beauftragte des Studierendenwerks so lange mit Verhaltensempfehlungen zur Seite, bis sie wieder in ihre Zimmer einziehen können. Im Anschluss an die Behandlung erfolgen regelmäßige Nachkontrollen der Zimmer und, da Bettwanzen sich bevorzugt über versteckte Ritzen und Hohlräume fortbewegen, auch angrenzender Räume. Da nicht auszuschließen ist, dass Bettwanzen erneut eingeschleppt werden, hat das Studierendenwerk bereits Vorsorgemaßnahmen ergriffen. So führt es prophylaktische Begehungen in den Wohnanlagen durch und es werden spezielle Matratzenbezüge getestet, die vor Bettwanzen schützen sollen. Der Beauftragte des Studierendenwerks und studentische Haus-Tutoren halten Informationsveranstaltungen ab und weisen dabei die Studentinnen und Studenten auch darauf hin, dass die Verantwortung für bettwanzenfreie Zimmer bei jedem Einzelnen liegt. Für die Zukunft ist geplant, die meistbetroffenen Studentenwohnanlagen von Grund auf zu sanieren.

Kontakt:
Andrea Krieg
Stabsstelle Campus-Familie
Tel.:+49 3677 69-1710
Mail: andrea.krieg@tu-ilmenau.de