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„Krisen gehören zum Hochschulalltag“

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09.12.2019

„Krisen gehören zum Hochschulalltag“

Dr. Andreas Schwarz spricht in der „DUZ“ über Krisen an deutschen Hochschulen

DUZ, Ausgabe 11|2019 (Quelle: https://www.duz.de/de/ausgabe/!/id/506)

In der aktuellen Ausgabe der deutschen Universitätszeitung „DUZ – Magazin für Wissenschaft und Gesellschaft“ (11/2019) spricht Dr. Andreas Schwarz zum Thema Krisenkommunikation in der Wissenschaft. Dabei bezieht er sich auf eine Befragung von Kommunikationsverantwortlichen deutscher Hochschulen aus dem Jahr 2017 und ordnet die Befunde in die internationale Forschung ein.

Laut der Studie haben über drei Viertel aller Kommunikationsverantwortlichen (79 %) schon einmal eine Krise erlebt, am häufigsten wurden dabei „öffentliche Auseinandersetzungen mit Anspruchsgruppen“ und „negative Berichterstattung“ genannt. Darüber hinaus zeigen die Ergebnisse der Befragung, dass die Krisenvorbereitung an deutschen Hochschulen oft nicht ausreichend ist und häufig „aus dem Bauch heraus“ agiert werde. Um effektiv mit Krisen umzugehen, plädiert Dr. Andreas Schwarz dafür, Kommunikationsabteilungen mit der Leitungsebene an einen Tisch zu setzen und mit mehr Entscheidungsfreiheit zu versehen.

Die DUZ ist das älteste überregionale und unabhängige Hochschulmagazin Deutschlands. Sie erscheint monatlich und informiert zu hochschul- und forschungspolitischen Themen. Die aktuelle Ausgabe legt einen Schwerpunkt auf das Thema Krisenkommunikation.

Dr. Andreas Schwarz ist kommissarischer Leiter des Fachgebiets Public Relations und Technikkommunikation an der TU Ilmenau und forscht seit 15 Jahren zu den Themen Risiko- und Krisenkommunikation. Gemeinsam mit Prof. Martin Löffelholz, Leiter des Fachgebiets Medienwissenschaft an der TU Ilmenau, leitet Dr. Andreas Schwarz die Internationale Forschungsgruppe Krisenkommunikation (IRGoCC).