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Verfahrensregeln zum Umgang mit Prüfungen an der Fakultät WM Stand: 20.03.2020, 17:30

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17.03.2020

Verfahrensregeln zum Umgang mit Prüfungen an der Fakultät WM Stand: 20.03.2020, 17:30

"Prüfungen sind grundsätzlich bis zum 04. Mai 2020 abgesagt. Diese Prüfungsausfälle werden im Hinblick auf die Studienfortschrittskontrolle als nicht von den Studierenden zu vertretender Grund bewertet. Im Ausnahmefall kann die Prüfung im Einvernehmen zwischen dem Prüfer und dem zu Prüfenden durchgeführt werden; dabei ist auf die allgemeinen Regeln zum Infektionsschutz besonders Wert zu legen." (Beschluss des Rektorats der TU Ilmenau vom 16.03.2020)

Auf der Grundlage dieses Beschlusse wird festgelegt:

  1. Alle Klausuren sind bis zum 04.05.2020 abgesagt. Angemeldete Studierende werden durch das Prüfungsamt mit dem Grund „Attest“ abgemeldet; es ist keine eigenständige Abmeldung durch die zu Prüfenden erforderlich.
  2. Über einen Ersatz-Prüfungszeitraum für die zwischen den 16.03.2020 und 04.05.2020 ausfallenden Klausuren entscheidet die Universität als Ganzes und nicht die Fakultät oder der einzelne Prüfer. Hierzu kann momentan und solange der weitere Verlauf der Pandemiemaßnahmen nicht abschätzbar ist leider noch nichts Näheres gesagt werden.
  3. Alle mündlichen Prüfungen einschließlich Verteidigungen von Abschlussarbeiten sind bis zum 04.05.2020 abgesagt.
  4. Ausnahmsweise kann ein zu Prüfender wegen unbilliger Härte ein Vorziehen der Prüfung ggf. inklusive eines Wechsels der Prüfungsform (z.B. mündliche Prüfung statt Klausur) beantragen. Es ist ein begründeter Antrag an den Prüfungsausschuss zu stellen. Der Prüfungsausschuss holt vor der Entscheidung das Einvernehmen des Prüfers ein. Dieses Einvernehmen muss auch hergestellt werden, wenn die mündliche Prüfung nicht als Präsenzprüfung, sondern über Videokonferenz-Systeme erbracht wird, d.h. wenn Prüfer oder zu Prüfender dieser Form nicht zustimmen, findet die Prüfung nicht statt.
  5. Verteidigungen von Abschlussarbeiten sowie eventuell vereinbarte prüfungsrelevante (Zwischen- oder Abschluss) Präsentationen im Rahmen von Medienprojekten oder Seminaren können im Einvernehmen zwischen dem Prüfer und dem zu Prüfenden ausnahmsweise durchgeführt werden. Dieses Einvernehmen muss auch hergestellt werden, wenn die mündliche Prüfung nicht als Präsenzprüfung, sondern über Videokonferenz-Systeme erbracht wird, d.h. wenn Prüfer oder zu Prüfender dieser Form nicht zustimmen, findet die Prüfung nicht statt.
  6. Laufende Abschlussarbeiten und Medienprojekte, deren Abgabedatum nach dem 20.3. liegt, werden automatisch und pauschal um acht Wochen verlängert. Eventuelle andere pandemiebedingte Verlängerungsgründe sollen in einem Antrag an den Prüfungsausschuss kurz dargelegt werden.
  7. Bei anderem laufenden Prüfungsleistungen wie Hausarbeiten in Seminaren entscheidet der jeweilige Prüfer über eine eventuelle Fristverlängerung. Die Information an die Studierenden erfolgt durch die Prüfer.
  8. Neue Abschlussarbeiten und Medienprojekte dürfen jederzeit auch vor dem 04.05.2020 beginnen, wenn darüber Einvernehmen zwischen dem Betreuer und dem Studierenden besteht.