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Qualität der Berichterstattung über sexuellen Kindesmissbrauch

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16.06.2020

Qualität der Berichterstattung über sexuellen Kindesmissbrauch

Prof. Döring und R. Walter, M.A., veröffentlichen im Journal of Child Sexual Abuse

Journal of Child Sexual Abuse

In Deutschland berichten 13% der Bevölkerung, in ihrer Kindheit sexuell missbraucht worden zu sein. Eine qualitätsvolle Medienberichterstattung über sexuellen Kindesmissbrauch ist wichtig, um die gesellschaftliche Problemlösung voranzubringen. Die bisherige Forschung zeigt jedoch, dass die Berichterstattung über dieses Thema oft Qualitätsmängel aufweist. Welche Qualitätsmängel verbreitet sind und wie man die Qualität der Berichterstattung über sexuellen Kindesmissbrauch verbessern kann, ist Forschungsthema im Fachgebiet Medienpsychologie und Medienkonzeption der TU Ilmenau.

Erarbeitet wurde ein theoretisch und empirisch fundiertes Modell mit zehn missbrauchsspezifischen journalistischen Qualitätskriterien. Dieses Modell ist jetzt im Journal of Child Sexual Abuse (Journal Impact Factor IF = 0.963) veröffentlicht worden. In ihrem Beitrag „Media Coverage of Child Sexual Abuse: A Framework of Issue-Specific Quality Criteria“ [Medienberichterstattung über sexuellen Kindesmissbrauch: Ein Modell themenspezifischer Qualitätskriterien] erläutern Prof. Dr. Nicola Döring und Roberto Walter, M.A., die einzelnen Qualitätskriterien. Das Modell kann Grundlage von empirischen Medienqualitätsanalysen sein und auch in der Journalismusausbildung eingesetzt werden.

Döring, N., & Walter, R. (2020). Media Coverage of Child Sexual Abuse: A Framework of Issue-Specific Quality Criteria. Journal of Child Sexual Abuse, 29(4), 393-412. https://doi.org/10.1080/10538712.2019.1675841

Hintergrund und Zusammenfassung der Studie in deutscher Sprache.