Technische Universität Ilmenau

Signalverarbeitung in der Medizintechnik - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu unseren Studiengängen. Rechtlich verbindliche Angaben zum Verlauf des Studiums entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Studienplan (Anlage zur Studienordnung). Bitte beachten Sie diesen rechtlichen Hinweis. Angaben zum Raum und Zeitpunkt der einzelnen Lehrveranstaltungen entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis.

Fachinformationen zu Fachnummer 7874 - allgemeine Informationen
Fachnummer7874
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer2222 (Biosignalverarbeitung)
Fachverantwortliche(r)Prof. Dr. Peter Husar
SpracheDeutsch
TurnusWintersemester
Vorkenntnisse

- Signale und Systeme
- Biosignalverarbeitung 1
- Biosignalverarbeitung 2
- Biostatistik
- Anatomie und Physiologie
- Elektro- und Neurophysiologie
- Messelektronik für Biomedizintechnik 1 und 2
- Bildgebung

Lernergebnisse

Die Studierenden kennen und beherrschen ausgewählte Methoden der Biosignalverarbeitung auf dem Gebiet der Elektromedizin für Diagnostik, Therapie und Rehabilitation. Sie sind im Stande, relevante methodische und technologische Details der elektromedizinischen Methoden und Technologien zu analysieren, zu bewerten und entwerfen sowie zu synthetisieren.

Inhalt

- Theorie, Methodik und Lösungsansätze zur pulsoximetrischen Bestimmung der Sauerstoffsättigung im Blut, SpO2
- EKG: Ableitung, Verarbeitung, computergestützte Signaldetektion und Kurververmessung, pathologische Muster und Diagnosevorschlag
- Detektion von Biosignalen: Theorie der Signaldetektion, Energie- und Matched Detektor, Applikationsbeispiele auf EEG und EKG
- Bioimpedanz: Theorie und Methodik der elektrisch basierten messtechnischen Erfassung, Aspekte des Messaufbaus, Aufnahme und Auswertung der plethysmographischen Kurve
- Elektrographie: Übersicht über elektrographische Aufnahmemethoden, Messprinzipien, Signalanalyse und diagnostische Wertigkeit: EGG, EOlfG, GEP, ECochG, EHG
- Elektrotherapie: Wirkung des niederfrequenten und des hochfrequenten elektrischen Stromes
- Signalformen für die Elektrotherapie: Galvanisation, Iontophorese, Diadynamik, Hochvoltstrom, TENS, faradische Ströme, Elektrodenanlagen und –techniken.

Medienformen

Folien mit Beamer für die Vorlesung, Tafel.

Literatur

1. Kuhn K: Elektrogastrographie: Evaluierung von Normwerten unter Berücksichtigung des Alterns und äußerer Störeinflüsse; Dissertation, Hohe Medizinische Fakultät, Ruhr-Universität Bochum, 2001
2. Klaus Goeschen, Eckhard Koepcke: Kardiotokograohie-Praxis, Thieme Verlag, 6.Auflage, ISBN
3. Jezewski J, Horoba K, Matonia A, Wrobel J: Quantitative analysis of contraction patterns in electrical activity signal of pregnant uterus as an alternative to mechanical approach; Physiological Measurement 26, p. 753-767, 2005
4. Eichholz S: Objektive Riechprüfung mit kognitiven Potentialen durch Aufzeichnung olfaktorisch evozierter Potentiale (OEP) und der kontingenten negativen Variation (CNV), Dissertation, Klinik für Hals-/Nasen- und Ohrenheilkunde der Medizinischen Fakultät Charite der Humboldt-Universität zu Berlin, 2004
5. Welge-Lüßen A, Wolfensberger M, Kobal G, Hummel T: Grundlagen, Methoden und Indikationen der objektiven Olfaktometrie; Laryngo-Rhino-Otol 81, p. 661-667, 2002 Georg Thieme Verlag Stuttgart, ISSN 0935-8943
6. Murali S, Kulisch VV: Analysis of fractal and fast fourier transform sprectra of Human Electroencephalograms induced by odors; International Journal of Neuroscience 117(10), p. 1383-1401, 2007
7. Kobal G: Gustatory evoked-potentials in man; Electroencephalography and clinical Neurophysiology 62(6), p. 449-454, 1985
8. Jürgen Hellbrück, Wolfgang Ellermeier „Hören, Physiologie, Psychologie und Pathologie“ Hogrefe-Verlag; Göttingen Bern Toronto Seattle 1993 und 2004; Rohnsweg 25, 37085 Göttingen; ISBN: 3-8017-1475-6
9. Trotzke J: Stellenwert der Electrocochleographie bei der Diagnose von Morbus Menière; Dissertation; Medizinische Fakultät der Bayerischen Julius-Maximilians-Universität zu Würzburg; 2004

Lehrevaluation

Pflichtevaluation:

WS 2015/16 (Vorlesung)

Freiwillige Evaluation:

Hospitation:

Spezifik im Studiengang Master Biomedizinische Technik 2014
FachnameSignalverarbeitung in der Medizintechnik
Prüfungsnummer2200163
Leistungspunkte3
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)56
VerpflichtungWahlpflicht
Abschlussmündliche Studienleistung
Details zum Abschluss

Wird als Teil der Komplexprüfung "Elektromedizinische Technik" geprüft.

Als technisches Nebenfach:

Prüfungsform: mündlich
Dauer:             30 min
Abschluss:      benotete Studienleistung

max. Teilnehmerzahl
Spezifik im Studiengang Master Biomedizinische Technik 2009, Master Biomedizinische Technik 2014
FachnameSignalverarbeitung in der Medizintechnik
Prüfungsnummer90352
Leistungspunkte3
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)56
VerpflichtungPflicht
Abschlusskeiner
Details zum Abschluss

Wird als Teil der Komplexprüfung "Elektromedizinische Technik" geprüft.

Als technisches Nebenfach:

Prüfungsform: mündlich
Dauer:             30 min
Abschluss:      benotete Studienleistung

max. Teilnehmerzahl
Spezifik im Studiengang Master Biomedizinische Technik 2009
FachnameSignalverarbeitung in der Medizintechnik
Prüfungsnummer2200163
Leistungspunkte3
Präsenzstudium (h)34
Selbststudium (h)56
VerpflichtungPflicht
Abschlussmündliche Studienleistung
Details zum Abschluss

Wird als Teil der Komplexprüfung "Elektromedizinische Technik" geprüft.

Als technisches Nebenfach:

Prüfungsform: mündlich
Dauer:             30 min
Abschluss:      benotete Studienleistung

max. Teilnehmerzahl

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modul- und Fachbeschreibungen durch den Modul- oder Fachverantwortlichen finden Sie auf den Infoseiten zum Modulkatalog.