Technische Universität Ilmenau

Regelungs- und Systemtechnik 3 - Modultafeln der TU Ilmenau

Die Modultafeln sind ein Informationsangebot zu den Studiengängen der TU Ilmenau.

Die rechtsverbindlichen Studienpläne entnehmen Sie bitte den jeweiligen Studien- und Prüfungsordnungen (Anlage Studienplan).

Alle Angaben zu geplanten Lehrveranstaltungen finden Sie im elektronischen Vorlesungsverzeichnis.

Informationen und Handreichungen zur Pflege von Modulbeschreibungen durch die Modulverantwortlichen finden Sie unter Modulpflege.

Hinweise zu fehlenden oder fehlerhaften Modulbeschreibungen senden Sie bitte direkt an modulkatalog@tu-ilmenau.de.

Modulinformationen zu Regelungs- und Systemtechnik 3 im Studiengang Bachelor Elektrotechnik und Informationstechnik 2013
Modulnummer200020
Prüfungsnummer220434
FakultätFakultät für Informatik und Automatisierung
Fachgebietsnummer 2213 (Regelungstechnik)
Modulverantwortliche(r)Prof. Dr. Johann Reger
TurnusSommersemester
SpracheDeutsch
Leistungspunkte5
Präsenzstudium (h)45
Selbststudium (h)105
VerpflichtungPflichtmodul
AbschlussPrüfungsleistung mit mehreren Teilleistungen
Details zum AbschlussDas Modul Regelungs- und Systemtechnik 3 mit der Prüfungsnummer 220434 schließt mit folgenden Leistungen ab:
  • schriftliche Prüfungsleistung über 120 Minuten mit einer Wichtung von 100% (Prüfungsnummer: 2200657)
  • Studienleistung mit einer Wichtung von 0% (Prüfungsnummer: 2200658)


Details zum Abschluss Teilleistung 2:

Testat auf 2 bestandene Praktikumsversuche

Alternative Abschlussform aufgrund verordneter Corona-Maßnahmen inkl. technischer Voraussetzungen
Anmeldemodalitäten für alternative PL oder SL
max. Teilnehmerzahl
Vorkenntnisse

Regelungstechnische Grundlagen linearer Systeme im Zustandsraum (z.B. RST 2)

Lernergebnisse und erworbene Kompetenzen
  • Die Studierenden können nach Vorlesung, Übung und Praktikum Normalformen für lineare Mehrgrößensysteme beim Regelungs- und Beobachterentwurf gezielt einsetzen.

  • Die Studierenden kennen die wichtigsten Eigenschaften von Übertragungsfunktionen im Mehrgrößenfall und können deren Einfluß auf die Performance im Regelkreis bewerten.

  • Die Studierenden sind befähigt, die gängigen Sensitivitätsfunktionen im Standardregelkreis zu bestimmen und beim Reglerentwurf, z.B. im loop-shaping-Verfahren zu nutzen.

  • Die Studierenden verstehen die Relevanz von Matrix-Riccati-Differentialgleichungen beim optimierungsbasierten Entwurf und können diese numerisch lösen.

  • Die Studierenden sind in der Lage, auf quadratischen Gütefunktionalen basierende Regelungen und Beobachter zu entwerfen.

  • Die Studierenden können robuste Ausgangsrückführungen entwerfen.
Inhalt
  • Zeitkontinuierliche MIMO-LTI-Systeme
  • Vektorräume und Funktionenräume
  • Stabilität und Performance-Maße
  • Möbius-Transformation [Linear Fractional Transformation = LFT]
  • Matrix-Riccati-Gleichungen
  • LQG-Regelung und H2-optimale Regelung
  • Einführung in die H?-optimale Regelung
Medienformen und technische Anforderungen bei Lehr- und Abschlussleistungen in elektronischer Form

Folie, Tafel

https://moodle2.tu-ilmenau.de/enrol/index.php?id=2581

Literatur
  • Antsaklis, P., Michel, A., A Linear Systems Primer, Springer, 2007
  • Sánchez-Peña, R., Sznaier, M., Robust Systems: Theory and Applications, Wiley, 1998
  • Skogestad, S., Postlethwaite, I., Multivariable Feedback Control - Analysis and Design, Wiley, 2005
  • Zhou, K., Doyle, J.C., Essentials of Robust Control, Prentice Hall, 1997
  • Zhou, K., Doyle, J.C., Glover, K., Robust and Optimal Control, Prentice Hall, 1995
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